Homepage von Gudrun Eussner
Gudrun Eussner
Links
Homepage von Gudrun Eussner
Fundsachen

28.04.2006, 09:21 Uhr

Die Bedrohung der Welt durch den Islam

Der politische Islam – eine ebenso aggressive wie totalitĂ€re Bewegung – befindet sich jetzt vollstĂ€ndig in der Offensive. Er ist auf dem Vormarsch an den drei wichtigsten SchauplĂ€tzen der Politik: auf den Straßen, in den Schaltzentren der Macht und an den Kriegsfronten.

Die neue Bedrohung. Von Daniel Jonah Goldhagen. SĂŒddeutsche Zeitung Magazin, 27. April 2006
http://www.sueddeutsche.de/,tt1m3/kultur/artikel/700/74626/

Solange der Islam, sprich Koran und Hadith als Grundlage, nicht geĂ€chtet werden, sind alle Anti- Terrorismusprogramme nichts wert. Wir aber sind blind, suchen etwas Gutes, wo es nichts Gutes gibt, wollen nicht wahrhaben, dass der Islam eben keine fliegenden Teppiche bringt, sondern ĂŒberall, wo er sich durchsetzt, Terror und UnterdrĂŒckung. Der Islam unter Generalverdacht? - Ja, das wĂ€re die Antwort auf diese faschistische Ideologie. Auszug aus dem Kommentar von Ruud, 28. April 2006, 14:47 Uhr

Politischer Islam - Gefahr fĂŒr den Weltfrieden. Daniel Goldhagen warnt vor interkontinentaler Intifada. Politically Incorrect, 28. April 2006
http://myblog.de/politicallyincorrect/art/3427452

Der Islam ist seit seiner GrĂŒndung durch Mohammed eine Kirche des Todes!

Das Einknicken des Westens vor dem Islam wurde zum ersten Mal im Falle Salman Rushdies manifest. Die aktuelle WELTWOCHE veröffentlicht ein ziemlich langes Interview mit dem Autor der "Satanischen Verse".

"Vielleicht sind Sie weiser als ich". Interview mit Salman Rushdie. Von AndrĂ© MĂŒller. Die Weltwoche, Ausgabe 17/06
http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=13815&CategoryID=82

Wenn ein Mann einen Furz lĂ€ĂŸt, sollte er sein Gesicht in den Wind richten! Kewil, Weblog Fakten&Fiktionen, 28. April 2006
http://myblog.de/kewil/art/3425370

"Accept the faith and you are safe; otherwise pay tribute. If you refuse to do either, you have only yourself to blame. A people is already upon you, loving death as you love life".

The Cradle of Civilization. The Arab conquest and the coming of Islam
http://members.fortunecity.com/thuraya/iraq_his.htm#

Der Islam erklĂ€rt den Glaubenskrieg zur Verpflichtung, bis die ganze Welt islamisch ist. Jedes Mittel ist recht: "Ein Volk ist schon ĂŒber Euch gekommen, das den Tod so liebt wie Ihr das Leben!" heißt der Schlachtruf der GlaubenskĂ€mpfer bei der Eroberung Baghdads in der ersten Schlacht "Dhat Al-Salasil" im Euphratdelta, 634 d.Z.

Der PalÀstinensische Islamische Djihad (PIJ). Eine Terrororganisation zur Zerstörung des Staates Israel. 17. November 2003
http://www.eussner.net/artikel_2004-03-18_20-12-11.html


21.04.2006, 02:56 Uhr

Tariq Ramadan, gern gesehener Gast des Außenministeriums der USA

Tariq Ramadan, who is barred from the U.S., is invited to speak at a conference on May 4-5, 2006, sponsored by the American Embassy in Rome, on "Immigration and Integration: Islam in Europe and Islam in the U.S." The conference is organized by the Centro Studi Americani in Rome, which according to the Web site of its affiliate, John Cabot University, is "one of the major American institutions in Europe." The American Ambassador, Ronald P. Spogli, is scheduled to open the conference.

When in Rome ... By Rachel Ehrenfeld, The New York Sun, April 19, 2006
http://www.nysun.com/article/31210

Plenary Address w/ Q & A. Tariq Ramadan, Professor (sic!), University of Geneva: "To be an Arab in Europe: Perspectives for an Arab Community in an increasingly pluralist European Society – Learning from the Arab American Community."

Arab Western Summit of Skills, Berlin, January 17-18, 2004
http://www.awsummit.org/agenda.htm

Es lĂ€ĂŸt sich alles gut an fĂŒr ihn (Tariq Ramadan). Am 17. und 18. Januar 2004, ist "Tariq Ramadan, Professor, University of Geneva", auf Einladung der Regierungen der USA und Großbritanniens einer der beiden Eröffnungsredner des Arab Western Summit of Skills. Die Tschechen sind inzwischen irgendwie abhanden gekommen und firmieren nicht mehr als Schirmherren, wohl aber das Aspen Institute Berlin des Jeffrey Gedmin. Botschafter Daniel R. Coats spricht auf der Konferenz. Er ist dort gewissermaßen Kollege des Tariq Ramadan. Derartig hohe Protektion lĂ€ĂŸt ihn im Februar 2004 unvorsichtig werden und an die Öffentlichkeit treten mit der Information, er werde an der UniversitĂ€t Notre Dame, in South Bend, lehren und forschen ...

Dr. Tariq Ramadan wird nun allmÀhlich böse! 30. Januar 2006
http://www.eussner.net/artikel_2006-01-30_01-43-10.html


01.05.2006, 11:14 Uhr

Die Jyllands-Posten Karikaturen als Vorwand fĂŒr einen muslimfreundlichen Sprachkodex der EU

  • Der Europarat, das Entscheidungsgremium der EU, bereitet zur Zeit neue Publikationssrichtlinien vor, die dazu dienen sollen, ´abfĂ€llige´ Bezeichnungen ĂŒber den Islam, beispielsweise "islamischer Terror" und "Fundamentalisten", zu entfernen, die zeigen, daß Extremisten die Religion fĂŒr sich vereinnahmen. Das Lexikon soll Politikern, FunktionĂ€ren und Diplomaten dienen, aber auf Grund von Bedenken der freien MeinungsĂ€ußerung wegen wird sein Gebrauch nicht verbindlich sein. Seine Annahme wird fĂŒr den Juni erwartet.

Islam. European Union Prepares Lexicon of Correct Terminology, adnkronosinternational, 14 April 2006
http://www.adnki.com/index_2Level_English.php?cat=Religion&l oid=8.0.287446448&par=0

  • Gijs de Vries, Counter Terrorism Co-ordinator der EU, sagte, daß keiner Religion Terrorismus innewohne, und pries Muslime fĂŒr die ZurĂŒckweisung von derartigen Versuchen durch den Islam mißbrauchende Terroristen.

Gijs de Vries
http://ue.eu.int/uedocs/cmsUpload/CVGdV.pdf

EU to Remove "Islamic Terror" Term. IslamOnline.net & News Agencies. IslamOnline.net, 11 April 2006
http://www.islamonline.net/English/News/2006-04/11/article02 .shtml

  • Millionen europĂ€ischer Muslime fĂŒhlten sich gedemĂŒtigt durch die Mohammed-Karikaturen, fĂŒgte er (der EU-Kommissar fĂŒr Gerechtigkeit, Freiheit und Sicherheit Franco Frattini) hinzu und rief Journalisten und Medienchefs auf anzuerkennen, daß "die AusĂŒbung von Rechten immer auch heißt, eine Verantwortung zu ĂŒbernehmen. Er appellierte an die europĂ€ischen Medien, mit einer "self-regulation", einer Selbstregulierung einverstanden zu sein. ... Herr Frattini sagte, er wĂ€re stark interessiert daran, den freiwilligen Verhaltenskodex vorwĂ€rts zu treiben.

EU commissioner urges European press code on religion, by David Rennie, news.telegraph, 9 February 2006
http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2006/02 /09/ncart109.xml

  • Franco Frattini bestreitet im Februar 2006, daß die EU einen derartigen Medien-Kodex einfĂŒhren will. Der EU-Kommisar belĂŒgt die Öffentlichkeit. Der Kodex soll im Juni 2006 angenommen werden. Er dient nicht mehr dazu, die Medien nicht in die NĂ€he von Terroristen und deren Sympathisanten zu rĂŒcken, sondern die Muslime und den Islam von jedem Verdacht der TerrorkompatibilitĂ€t freizusprechen nach dem Motto des anscheinend islamkundigen Gijs de Vries: "Jihad ist ein vollkommen positives Konzept zum Versuch, das Übel in dir selbst zu bekĂ€mpfen".
  • EU-Justizkommissar Franco Frattini hat Pressemeldungen zurĂŒckgewiesen, wonach die EU einen europĂ€ischen Medien-Kodex einfĂŒhren will (epd 10-11/06). DafĂŒr werde es auch in Zukunft keine PlĂ€ne geben. "FĂŒr derlei Regularien fehlt mir die legale Basis. Davon abgesehen, liegt mir der Gedanke einer Begrenzung der Pressefreiheit fern", sagte Frattini am 12. Februar.

Frattini weist Pressemeldungen zum EU-Pressekodex zurĂŒck. "Mir fehlt die legale Basis" - Kritik vom Deutschen Presserat. epd Medien Nr. 12, Evangelischer Pressedient, 15. Februar 2006
http://epd.de/medien/medien_index_39839.html

  • Wie wundert sich der Leser, wenn er von demselben Franco Frattini, am 21. September 2005, also vor der Veröffentlichung der Juyllands-Posten Karikaturen, ganz andere Töne hört. Da Ă€ußert er nĂ€mlich als BegrĂŒndung fĂŒr einen zu erstellenden Sprachkodex das glatte Gegenteil:
  • Die europĂ€ischen Medien sollten sich einen Verhaltenskodex geben, um sicherzustellen, dass Presse, Fernsehen und Internet nicht als Propagandisten fĂŒr Terroristen auftreten, heißt es in einem Papier der EU-Kommission, das deren VizeprĂ€sident Franco Frattini am 21. September in BrĂŒssel vorgelegt hat. ...
  • Die Kommission kritisiert laut "Guardian", dass die Medien zu einem vereinfachenden Weltbild neigten, womit sie den Terroristen in die HĂ€nde spielten. Einige Medien verbreiteten sogar "Propaganda, die zur gewalttĂ€tigen Radikalisierung" beitrage. In dieser "konspirativen Weltsicht" sei "Ungerechtigkeit und UnterdrĂŒckung vorherrschend", wobei als Korrektur ein irgendwie gearteter selbstregulativer Verhaltenskodex "hilfreich" sein könne.

Medien und Terrorismus: EU ist fĂŒr Verhaltenskodex. Franco Frattini bescheinigt den Medien eine "vereinfachende Weltsicht". epd Medien Nr. 76, Evangelischer Pressedient, 28. September 2005
http://www.epd.de/medien/medien_index_37427.html

  • Die Bevölkerung der EU kann im Interesse ihrer Sicherheit vor dem islamischen Terror dankbar sein, daß die FunktionĂ€re der EU immer Entscheidungen treffen, die den WĂŒnschen und Forderungen der arabischen Staaten an das Wohlverhalten der EU entgegenkommen.
  • Die Bevölkerung der EU kann sich glĂŒcklich preisen, daß durch die Entfernung der Begriffe "islamischer Terror" und "Fundamentalisten" aus dem offiziellen Sprachgebrauch der EuopĂ€er die Gefahr gebannt ist; denn keine Begriffe, keine Wirklichkeit. Diese Entwicklung begrĂŒĂŸt mit großer Genugtuung die Web Site IslamOnline des Scheichs Yusuf al-Qaradhawi.
  • Bei Wikipedia findet sich das Akkari-Laban Dossier mit dem die Muselmanen durch Muselstan gezogen sind und die dortigen Muselmanen zum Hyperventilieren gebracht haben. Neben den zusĂ€tzlichen und bekannten Bildern gibt es noch einige höchst interessante Meisterwerke, der abenlĂ€ndischen Kunst.

Topic: Nochmal zu den Karrikaturen

  • The Akkari-Laban dossier is a 43 page document which was created by a group of Danish Muslim clerics from multiple organizations set out to present their case and ask for support in the Jyllands-Posten Muhammed cartoons controversy.

Akkari-Laban Dossier. From Wikipedia, the free encyclopedia
http://en.wikipedia.org/wiki/Akkari-Laban_dossier

  • nachtrag: nette flash-animation zu den mohammelcartoons. Unbedingt ansehen! Umwerfend!

YAAFM 12: MUSLIMS. ZF:: FUN STUFF: Toons
http://www.zipperfish.net/free/yaafm12.php

  • Und jede Menge Mohammed gibt es auf der Isioma SDS Website (wird stĂ€ndig ergĂ€nzt).

Der Karikaturen Pogrom (ca. 200 Tote). SDS-Website
http://www.isioma.net/index.html


09.04.2006, 04:45 Uhr

ARD - Antenne Reportage Dhimmi oder: Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen!

Der Pater (Rainer Fielenbach) erklĂ€rte, dass eine Ausstrahlung des Films "christliche Pilger aus Europa einschĂŒchtern könnten, Bethlehem zu besuchen". Er selber wisse nichts von muslimischen Christenverfolgungen oder VorfĂ€llen, die so ausgelegt werden könnten. "Ich glaube die erst, wenn mir entsprechende Protokolle der Polizei vorliegen", sagte er. Diese Forderung ist freilich absurd, zumal christliche GewĂ€hrsleute von einer Beteiligung der (muslimischen) Polizei an Christenverfolgungen erzĂ€hlen ...

Pater Rainer will es nicht wissen, die ARD auch nicht, von Ulrich Sahm, Jerusalem. Veröffentlicht von Henryk M. Broder, Tagebuch der Achse des Guten, 9. April 2006
http://www.achgut.de/dadgd/view_article.php?aid=2235&ref=0

Dass der SWR fĂŒr seine Dokumentation "Terror gegen Christen", die am 12. MĂ€rz in der ARD ausgestrahlt werden sollte, abrupt die Notbremse zog, rief ĂŒber die Landesgrenzen hinaus ein grosses Echo aus Pressemeldungen, Zuschaueranrufen und -briefen hervor. Zwar dominierte das VerstĂ€ndnis fĂŒr den Entscheid, der vom Sender nach intensiven Diskussionen gefĂ€llt worden war, doch es wurden auch Stimmen wie die des Paters laut, die uns vorwarfen, feige gehandelt zu haben; man habe kapituliert vor den mobilisierten Massen aus den Moscheen.

Immer dickere Mauer des Schweigens. Wie militante Milieus aufklĂ€renden Journalismus behindern. Von Uwe Bork, Neue ZĂŒrcher Zeitung, 7. April 2006
http://www.nzz.ch/2006/04/07/em/articleDQ38G.html

"Terror gegen Christen – Bethlehems bedrohte Minderheit"

M ĂŒ n c h e n (PRO) – Die ARD hat eine am vergangenen Sonntag geplante Reportage unter dem Titel "Terror gegen Christen – Bethlehems bedrohte Minderheit" ohne Angabe von GrĂŒnden aus dem Programm genommen. In dem Beitrag des israelischen Filmautors Uri Schneider geht es um den Terror "islamischer Fundamentalisten" gegen die christliche Bevölkerung Bethlehems.

Zum Inhalt des Dokumentarfilmes ĂŒber Christenverfolgung durch Moslems heißt es in einer AnkĂŒndigung der ARD: "Mord, Landraub, Vergewaltigung, Gewalttaten auf offener Straße. Seit etwa zehn Jahren terrorisieren islamische Fundamentalisten die christliche Bevölkerung Bethlehems. Eine Minderheit, die sich nicht wehren kann. Die palĂ€stinensische Autonomieregierung und ihre SicherheitskrĂ€fte schauen tatenlos zu. ..."

Auf der Internetseite der ARD wurde der Text und der Hinweis auf den Dokumentarfilm "Terror gegen Christen" unterdessen entfernt.

ARD streicht Film ĂŒber "Terror gegen Christen". Von AD, Christliches Medienmagazin "pro", 14. MĂ€rz 2006
http://www.kepnet.info/livecms/42.html?&tx_ttnews[tt_news]=477&tx_ttnews[backPid]=17&cHash=bcbf66a863

Christliches Medienmagazin "pro". Rubrik "Fernsehen"
http://www.kepnet.info/livecms/fernsehen.html

Stellungnahme des zustÀndigen SWR-Redakteurs Uwe Bork und Kommentare dazu

Zitat der Stellungnahme, von Peter W (15.3.06 12:25):

Dokumentation "Terror gegen Christen / Bethlehems bedrohte Minderheit" verschoben. SWR: Schutz der Informanten steht im Vordergrund

Nach intensiven redaktionellen Beratungen hat sich der SĂŒdwestrundfunk entschlossen, eine Reportage von Uri Schneider ĂŒber die Lage der Christen in Bethlehem zu verschieben. Diese Dokumentation mit dem Titel "Terror gegen Christen / Bethlehems bedrohte Minderheit" hĂ€tte ursprĂŒnglich am Sonntag, dem 12. MĂ€rz 2006, um 17:30 Uhr, im Ersten gesendet werden sollen. Die Entscheidung gegen diese Ausstrahlung wurde getroffen, nachdem ĂŒberraschend am Freitagnachmittag von Seiten christlicher Stellen in Bethlehem und namentlich von im Film auftretenden Personen in Telefonaten und Faxen eindringlich die BefĂŒrchtung geĂ€ußert wurde, eine Ausstrahlung des Films könnte massive Nachteile fĂŒr die Christen im Heiligen Land nach sich ziehen ...

Kommentar von Klaus (15.3.06 13:52)

Der ganze Vorgang erscheint merkwĂŒrdig: FĂŒr einen Film werden Leute interviewt. Diese Leute wissen: sie erscheinen im Fernsehen. WĂŒrden sie im Fernsehen nicht erscheinen wollen, lĂ€ge es ja wohl nahe, das Interview erst gar nicht zu geben oder nur mit versteckter IdentitĂ€t. Also so, daß das Produkt sendefĂ€hig ist. Und Uri Schneider ist nicht irgendwer - Google ist voll mit ihm. Der Mann kennt also sein Handwerk und hĂ€tte mit Sicherheit anonymisiert, wenn es denn notwendig gewesen wĂ€re. ...

Also mir kann da einer ezÀhlen, was er will, mein Verdacht ist: Die waren zu feige. Und das gleich zweimal:
- zu feige, die Sendung zu zeigen,
- zu feige, ihren GEZ-zahlenden ErnÀhrern das zu sagen.

Feigheit, Dhimmitum oder beides? PoliticallyIncorrect, 15. MĂ€rz 2006
http://myblog.de/politicallyincorrect/art/3103467

Das meint die Gegenstimme

SelbstverstĂ€ndlich richtet sich ein solcher Film gegen den Islam als Religion. Was denn sonst ist Ursache und Motivation fĂŒr diese "Akte extremistischer WillkĂŒr". Liberale Muslime sind kein Gegenargument, da diese i. d. R. nur des Namens nach Muslime sind, die mit der Religion nicht viel am Hut haben; Ă€hnlich wie "liberale" Christen hierzulande.

Unter den gegebenen UmstÀnden ist es richtig gewesen, diesen Film nicht zu senden. Der Schutz von Leben hat in diesem Fall eindeutig Vorrang.

Film ĂŒber Terror gegen Bethlehemer Christen zurĂŒckgezogen. JĂŒrgen Krafzik, Gegenstimme, 15. MĂ€rz 2006
http://www.gegenstimme.net/2006/03/15/film-uber-terror-gegen -bethlehemer-christen-zuruckgezogen/

"Christliche Stellen", die "Christen im Heiligen Land"

Auf der Ebene der Kirche wurde Michael Sabbah, der palÀstinensische Lateinische (römisch-katholische) Patriarch von Jerusalem, PrÀsident der transnationalen mÀchtigen Pax Christi International - kurz bevor Arafat, sein Gönner, einen Krieg gegen Israel auslöste.

Bat YeÂŽor: Eurabia. The Euro-Arab Axis. Fairleigh Dickinson University Press, Madison/USA 2005, page 126

Seit 1981 steht er (Michael Sabbah) als PrĂ€sident der UniversitĂ€t von Bethlehem vor. Diese war 1973 auf Anregung von Papst Paul VI. und mit UnterstĂŒtzung der christlichen SchulbrĂŒder der Vereinigten Staaten geschaffen worden.

Patriarch von Jerusalem wird Ehrendoktor von Freiburg (Schweiz). kipa, Katholische internationale Presseagentur,15. November 2002
In der UniversitÀt Fribourg kann der Islamist Dr. Tariq Ramadan zu der Zeit alle zwei Wochen je zwei akademische Stunden Islam predigen.
http://www.kipa-apic.ch/meldungen/sep_show_de.php?id=779

Die Weihnachtszeit in Bethlehem steht nicht fĂŒr "Frieden auf Erden", sondern fĂŒr verstĂ€rkten Jihad gegen die besetzenden Juden, wenigstens laut dem römisch-katholischen PrĂ€laten im Heiligen Land. Michel Sabbah, der Lateinische Patriarch von Jerusalem, hat den Jihad verherrlicht, die Suizidattentate gerechtfertigt, und fĂŒhrte UnterstĂŒtzungsmĂ€rsche auf Geheiß des verstorbenen Yasser Arafat an - was einige dazu brachte zu fragen, in wessen Auftrag der Patriarch tĂ€tig ist.

Patriarch of Terror. By Joseph D´Hippolito, FrontPageMagazine, January 4, 2005
http://frontpagemag.com/Articles/ReadArticle.asp?ID=16525

Er (Michel Sabbah) fĂŒgte auch hinzu: "Das Verzichten auf alle Gewalt, alle Rache, die Befreiung politischer Gefangener und der Abschluß mit der Vergangenheit können ein neues Land schaffen, in dem wir (sic!) Sicherheit fĂŒr Israelis garantieren ... und den PalĂ€stinensern Freiheit und das Ende der Besatzung geben können."

"Wir sagen es noch einmal: Sicherheit fĂŒr die Israelis heißt Freiheit und SouverĂ€nitĂ€t fĂŒr die PalĂ€stinenser. Das sind zwei voneinander abhĂ€ngige und unausweichliche RealitĂ€ten," sagte Sabbah, der am 11. Dezember (2005) in der West Bank eine Demonstration von Friedensaktivisten gegen Israels Trennungsbarriere anfĂŒhrte und fĂŒr ihre Beseitigung betete.

Bethlehem bishop: End the injustice. Al Jazeera, 25 December 2005
http://english.aljazeera.net/NR/exeres/6AB21AB6-1DEF-49F8-8E 0B-D18A03EE63A3.htm


06.04.2006, 06:07 Uhr

"Swastika"

In den letzten Wochen muss Baruch Marzel vor GlĂŒck fast irre geworden sein. Er lebt noch immer in einem Container am Rande von Hebron, hat inzwischen neun Kinder aber sonst nix zu tun, denn das Grab des "MĂ€rtyrers" Goldstein wurde schon vor Jahren verlegt. Und da muss er sich eben was einfallen lassen, um nicht im Abgrund des Vergessens zu verschwinden. So kam er auf die Idee, die israelische Armee aufzufordern, den bekannten Friedensaktivisten Uri Avnery umzubringen.

Nun ist es aber so: Ob Baruch Marzel fordert, den Samstag auf den Dienstag zu verlegen, eine Synagoge auf dem Mond zu bauen oder koscheren Wein in den Jordan zu leiten und die Fische besoffen zu machen, ist völlig unwichtig, weil alles, was er sagt oder fordert, nur dummes Zeug ist. Deswegen ist Marzel auf die Hilfe von anderen Gagas und Wichtigtuern angewiesen, die seine Ideen ernst nehmen.

Und so dauerte es nicht lange, bis Rupert Neudeck, Chef der GrĂŒnhelme, einen flammenden Appell veröffentlichte: "Uri Avnery darf nicht ermordet werden!" (1)

Wer ist Uri Avnery? Programmatisch der Titel seines Buches von 1988, das wie eine Skandalbombe in Israel einschlug: "Mein Freund, der Feind", in dem Buch beschrieb er seine verbotene Kontaktaufnahme mit der PLO und dessen FĂŒhrer Jassir Arafat ... (2)

Im Jahre 2002 erhÀlt Uri Avnery den Carl-von-Ossietzky-Preis der Stadt Oldenburg. Die Laudatio hÀlt, am 64. Todestag von Carl von Ossietzky, der Journalist und Herausgeber der in Berlin erscheinenden Zeitschrift "Ossietzky" Eckart Spoo ...

Eckart Spoo spricht nur von der "deutschen Wiedergutmachung" an Israel. Er rechnet allein Fehlverhalten oder von ihm dazu erklĂ€rtes Verhalten Israels vor. Er spricht von den auf deutsch vorliegenden BĂŒchern des Uri Avnery und erwĂ€hnt dabei ohne jeden weiteren Kommentar: "Der Titel eines anderen (Buches) lautet provozierend: ÂŽMein Freund, der FeindÂŽ. Übrigens sind bisher nicht alle seine BĂŒcher auf Deutsch erschienen, darunter ausgerechnet auch sein Buch ÂŽSwastikaÂŽ, in dem er die Frage behandelt, wie es im hochentwickelten Deutschland zum barbarischsten Regime hat kommen können."

Weder der Autor Uri Avnery noch der Festredner Eckart Spoo hinterfragen, warum ausgerechnet das Buch "Swastika" nicht auf deutsch erscheint. HĂ€tte es noch eines Beweises bedurft, daß Uri Avnery der Vorzeige-Jude ist, der nur das in deutschen Medien verbreiten darf, was man als Deutscher des Antisemitismusvorwurfs wegen nicht mit gleicher Überzeugungskraft und GlaubwĂŒrdigkeit gegen Israel sagen kann, das Nichterscheinen dieses unliebsamen Buches hĂ€tte den Beweis erbracht. (3)

Es ist kaum zu glauben, aber in diesem Jahr bekommt den Carl-von-Ossietzky-Preis nicht etwa Norman Finkelstein, sondern Professor Dr. Volkhard Knigge. Die Jury ehrt damit sein Engagement fĂŒr die GedenkstĂ€tte Buchenwald. Informationen ĂŒber den PreistrĂ€ger 2004 Noam Chomsky sind von der Web Site der Stadt Oldenburg entfernt worden.

"Als Direktor der Stiftung GedenkstĂ€tten Buchenwald und Mittelbau-Dora hat Professor Knigge die museale Um- und Neugestaltung dieser Erinnerungsorte ins Werk gesetzt. Das Ergebnis seiner Arbeit gilt im In- und Ausland als beispielhaft. Die Jury wĂŒrdigt mit ihm einen Menschen, der sich mit Kompetenz, Takt und Mut fĂŒr die fortwĂ€hrende Auseinandersetzung mit dem Erbe der deutschen Geschichte in Ost und West einsetzt und jĂŒngeren Generationen einen Zugang zu diesem Erbe eröffnet," sagt die Sprecherin der Jury, die Journalistin Dr. Franziska Augstein, ĂŒber den einstimmigen Beschluß. (4)

(1) Helden zum Nulltarif. Von Henryk M. Broder. Tagebuch der Achse des Guten, 6. April 2006
http://www.achgut.de/dadgd/view_article.php?aid=2221&ref=0

Baruch Marzel. Wikipedia
http://en.wikipedia.org/wiki/Baruch_Marzel

(2) Uri Avnery darf nicht ermordet werden! Von Rupert Neudeck, GrĂŒnhelme e.V. 3. April 2006
http://gruenhelme.de/index.php?s=articles/aktuelles&n=253

Uri Avnery erhÀlt den Carl-von-Ossietzky-Preis der Stadt Oldenburg. Die Laudatio von Eckart Spoo
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Friedenspreise/a vnery02.html

The Swastika" (1961, Hebrew), analysis of growth of the Nazi movement in Germany. Uri Avnery
http://www.avnery-news.co.il/english/uri.html

(3) Noam Chomsky erhÀlt den Carl-von-Ossietzky-Preis 2004, 6. Mai 2004 (Im Bereich der Anmerkung 17)
http://www.eussner.net/artikel_2004-05-18_22-54-38.html

(4) Carl-von-Ossietzky-Preis geht an Volkhard Knigge. Jury ehrt Engagement fĂŒr GedenkstĂ€tte Buchenwald
http://www.oldenburg.de/stadtol/index.php?id=1728

2004 Professor Dr. Noam Chomsky
fĂŒr sein Lebenswerk als politischer Analytiker und Medienkritiker. Jury: Professor Kerstin Hensel, Professor Dr. Jutta Limbach, Professor Dr. Ernst Hinrichs, Eckart Spoo (weitere Infos) Weitere Infos nicht mehr zu finden - im Gegensatz zu Informationen ĂŒber Uri Avnery

Bisherige PreistrĂ€ger des Carl-von-Ossietzky-Preises der Stadt Oldenburg (Oldb) fĂŒr Zeitgeschichte und Politik seit 1984
http://www.oldenburg.de/stadtol/index.php?id=1203


03.04.2006, 12:24 Uhr

VerbĂŒndete des GrĂŒnen Faschismus

Wie Jacques Chirac hĂ€lt eine große Zahl von Franzosen die Terroristen der islamistischen Bewegung fĂŒr "wĂŒtende VerrĂŒckte". Als Widerhall des offiziellen Diskurses erklĂ€ren viele deren verzweifelte Taten durch die von den arabischen Völkern erlittenen "Erniedrigungen" und "Frustrationen". Andere unverantwortliche gute Seelen - die Lenin teuren "nĂŒtzlichen Idioten" - ĂŒberreprĂ€sentiert bei den Sympathisanten der globalisierungskritischen Bewegung - gehen noch viel weiter und sind wie Alain Gresh, der Chefredakteur des Monde diplomatique, bereit, mit dem Islamismus im Namen der anti-imperialistischen und anti-zionistischen KĂ€mpfe zu paktieren. Sie machen dieser alten aber wenig achtbaren französischen Tradition alle Ehre, die es will, daß so viele unserer kleinbĂŒrgerlichen Intellektuellen aus mangelndem Nervenkitzel und ihren Selbsthaß pflegend, darin enden, eines Tages in die morbide Faszination fĂŒr den Fanatismus und den Totalitarismus abzugleiten. Von den Surrealisten, die sich brĂŒsteten, die "Defaitisten Europas" zu sein, ĂŒber Drieu la Rochelle, Genet und andere Brasillach-JĂŒnger der Milizen und der "schwarzen Krieger" der SS, "diesen Helden des Nordens mit feurigem Blut", (*) bis zu dieser Generation, die so lange fasziniert war durch den mystischen Kommunismus, gestellt unter die hohe AutoritĂ€t des Jean-Paul Sartre, des "Ultra-Bolschewiken", der wĂ€hrend des Algerienkrieges in seinem unerhörten Vorwort zu den Verdammten dieser Erde, von Frantz Fanon, schrieb, daß "einen EuopĂ€er zu ermorden, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen bedeutet, gleichzeitig einen UnterdrĂŒcker und einen UnterdrĂŒckten zu beseitigen", haben wir leider auch diese Tradition, kraft derer manche unserer guten Geister sich immerzu ĂŒber alles irren und die schlimmsten Verbrechen im Namen von irgendwelchen höheren "Werten" rechtfertigen. (1)

Es ist unmöglich, von Intellektuellen zu sprechen, die Tariq Ramadan unterstĂŒtzen, ohne den Fall des Alain Gresh zu erwĂ€hnen, des Chefredakteurs des Monde diplomatique, der ohne Zweifel der treueste und wertvollste Freund von Ramadan ist. Seit der Zeit, da sie miteinander verkehren und gemeinsam auf Konferenz-"Tournee" gehen, mal vor einem Publikum von Globalisierungsgegnern, mal vor einem Islamistenpublikum (wo die Frauen und die MĂ€nner getrennt sind), sind Gresh weder die familiĂ€re Herkunft noch die politischen Ziele des Predigers unbekannt. Es ist in genauer Kenntnis der Sache, daß er seit fast zehn Jahren dafĂŒr kĂ€mpft, ihm die Tore zur französischen Linken zu öffnen, vom MRAP (Bewegung gegen den Rassismus und fĂŒr Völkerfreundschaft) ĂŒber die Liga fĂŒr Unterricht, die Organisationen der Ökologen und Globalisierungsgegner bis zur Liga fĂŒr Menschenrechte. Sie haben hĂ€ufig gemeinsam publiziert, aber ihr spektakulĂ€rstes gemeinsames Buch bleibt das von Farouk Mardam-Bey in der Reihe Babel des Verlages Actes Sud veröffentlichte L´Islam en questions, Der Islam in Fragen. In diesem Buch der von Françoise Germain-Robin geleiteten GesprĂ€che fĂŒhren die beiden MĂ€nner den Faden ihres intelektuellen und politischen EinverstĂ€ndnisses auf die mythische Bindung zurĂŒck, die sie beide mit Ägypten haben. (2)

(*) Jean Genet, L´Enfant criminel, 1949, Oeuvres complĂštes, tome V, Gallimard, 1979, page 389

(1) Pierre Lellouche: Illusions gauloises. Plaidoyer pour une France debout. Bernard Grasset, Paris 2006, pages 239-240
http://images-eu.amazon.com/images/P/2246691516.01.LZZZZZZZ. jpg

(2) Tariq Ramadan et Alain Gresh. EXTRAIT DE "FRERE TARIQ " de Caroline Fourest (Paris, 2005, Grasset)
http://www.prochoix.org/cgi/blog/2005/01/29/286-tariq-ramada n-et-alain-gresh


02.04.2006, 11:47 Uhr

PalÀstina zur Zeit der Unruhen vom August 1929

Tom Segev hat wieder einmal einen Bestseller produziert. Auf 669 Seiten schildert er kenntnisreich die tragikomische Geschichte einer 30 Jahre dauernden politischen Dreierbeziehung. ...

Segev begnĂŒgte sich natĂŒrlich nicht mit der Schilderung einer arabisch-jĂŒdischen Idylle, er zitiert den britischen Polizeiinspektor Raymond Cafferata, der versuchte das Massaker in Hebron am 24. August 1929 bei dem 67 Juden, darunter ein Dutzend Frauen und drei Kinder unter fĂŒnf Jahren von einem arabischen Mob getötet wurden, zu verhindern. Cafferata liess auf den Mob schießen. Aus einem der HĂ€user kamen Schreie. Cafferata verschaffte sich Zutritt. "Ein Araber war dabei, einem Kind mit dem Schwert den Kopf abzuschlagen. Einmal hatte er bereits zugeschlagen und wollte gerade ein zweites Mal ausholen, als er mich sah und stattdessen auf mich einhieb, aber sein Ziel verfehlte. Er befand sich praktisch vor der MĂŒndung meines Gewehrs. Ich schoss ihm in den Unterleib. Hinter ihm sah ich eine blutverschmierte jĂŒdische Frau mit einem Mann, den ich als Polizisten wiedererkannte, Issa Sherif aus Jaffa.... Er stand mit einem Dolch in der Hand ĂŒber die Frau gebeugt. Als er mich sah, flĂŒchtete er in das nĂ€chste Zimmer und rief auf Arabisch: ´Ich bin Polizist, Euer Ehren´. Ich folgte ihm in das Zimmer und erschoss ihn." (1)

23. bis 29. August

Blutige Unruhen: 133 Juden werden getötet und ĂŒber 300 verletzt. Mehr als 8000 Juden (5% des gesamten Jischuw) sind auf der Flucht. Tiefe ErschĂŒtterung im Jischuw und in der Diaspora. Die EnglĂ€nder schließen alle Zeitungsverlage und unterbrechen die Telefon- und Telegrafenverbindungen ins Ausland.

29. August

Der Hochkommissar kehrt aus seinem Urlaub in London zurĂŒck und lĂ€ĂŸt verlautbaren, daß er die arabischen Übergriffe verurteile und daß die Schuldigen mit aller HĂ€rte bestraft wĂŒrden.

Die Unruhen von 1929

Im August 1929 entlĂ€dt sich die Spannung im Land von neuem. Am Freitag, den 23. August, eilen mit Keulen und Messern bewaffnete Araber in die Jerusalemer Altstadt und dringen in die jĂŒdischen Stadtviertel ein. Hochkommissar Chancellor hĂ€lt sich zu diesem Zeitpunkt in England auf, und die Polizei ist nicht darauf vorbereitet, den Angreifern Einhalt zu gebieten. Die GewalttĂ€tigkeiten dauern sechs Tage, bis die britische Ordnungsmacht endlich VerstĂ€rkung aus Ägypten erhĂ€lt. Weil in der Altstadt von Jerusalem sowie an einigen anderen Orten keine Haganna-Truppen prĂ€sent sind - die alteingesessene, nichtzionistische jĂŒdische Bevölkerung lehnt ihre Anwesenheit ab -, werden allein in Hebron ĂŒber 60 Juden niedergemetzelt. Das jĂŒdische Viertel Safed geht in Flammen auf. Ramat-Rachel Moza, Hartuv, Kfar Urije, BeÂŽer Tuvia und Hulda werden vom arabischen Mob zerstört. In Tel Aviv und Haifa hingegen kann die Haganna die Angreifer zurĂŒckschlagen.

Anders als bei den frĂŒheren Ausschreitungen, die auf einen Ort oder einige wenige Orte beschrĂ€nkt waren, breiteten sich die GewalttĂ€tigkeiten diesmal wie ein FlĂ€chenbrand ĂŒber das ganze Land aus. (2)

What happened during the Arab riots of 1929?

From 1922 through 1928 the relationship between Jews and Arabs in Palestine was relatively peaceful. However, in late 1928 a new phase of violence began with minor disputes between Jews and Arabs about the right of Jews to pray at the Western Wall (Kotel) in Jerusalem. These arguments led to an outbreak of Arab violence in August 1929 when Haj Amin al-Husseini, Mufti of Jerusalem, fomented Arab hatred by accusing the Jews of endangering the mosques and other sites holy to Islam. Observers heard Husseini issue the call: Itback al-Yahud "Slaughter the Jews!"

On August 22, 1929 the leaders of the Yishuv met with the British Deputy High Commissioner to alert him of their fears of a large Arab riot. The British officials assured them that the government was in control of the situation. The following day the Riots of 1929 erupted throughout the Palestine Mandate, lasting for seven days.

... While attacks on Jews in Tel Aviv and Haifa were thwarted by Jewish defenses, there were Jewish deaths in Hebron, where 67 Jewish men and women were slaughtered and Safed, where 18 Jews were killed, as well as scattered other losses totaling 133 Jewish deaths, with more than 300 wounded.

The Arab violence in Hebron was one of the worst atrocities in the modern history of Israel. On the afternoon of Friday, August 23, 1929 Jerusalem Arabs came to Hebron with false reports of Jews murdering Arabs during the rioting there, even saying thousands of Arabs had been killed. Despite the fact that Jews and Arabs in Hebron had been on good terms, a mass of frenzied Arab rioters formed and proceeded to the Hebron Yeshiva where a lone student was murdered. The next day, the Jewish Sabbath, the killing continued as an Arab mob of hundreds surrounded homes where Jews sought refuge, broke in and murdered scores of Jews in a bloody rampage.

The dead Jews that day included Eliezer Dan Slonim, a man highly esteemed by the Arabs. He was the director of the local English-Palestine bank whose many clients were Arabs, and was the sole Jewish member of the Hebron Municipal Council. He had many friends among the Arab elders, who had promised to protect him. Twenty-two people died in SlonimÂŽs house that day including his wife and two young children.

By the end of the riot, during which the British police did nothing to protect the Jews or stop the violence, sixty-seven Jews were dead and hundreds wounded. The survivors were isolated in a police station for three days while the Arabs rampaged through their houses, stealing and destroying Jewish property, unmolested by the British authorities. At the end of the three days the Jews were sent to Jerusalem, exiled from their homes for the crime of being a victim of the Arab riot. HebronÂŽs ancient Jewish quarter was empty and destroyed. For the next 39 years no Jew lived in Hebron, not until after it was liberated by the Israeli military during the Six Day War in 1967.

The British Colonial Secretary, Lord Passfield, announced the formation of a Commission of Inquiry, which began its investigation of the riots in September 1929. (see Shaw Commission of Inquiry). A British expert was engaged to study the matter (the Hope-Simpson Report), and a new policy whitepaper was issued by Lord Passfield (the 1930 White Paper).

1. August 2004 - 2. April 2006

(1) Es war einmal ein PalĂ€stina. Von Karl Pfeifer, Die JĂŒdische, 2. April 2006
http://www.juedische.at/TCgi/_v2/TCgi.cgi?target=home&Param_ Kat=3&Param_RB=24&Param_Red=4418

Es war einmal ein PalĂ€stina. Juden und Araber vor der StaatsgrĂŒndung Israels. Von Tom Segev. Siedler Verlag 2005
http://images-eu.amazon.com/images/P/388680805X.03.LZZZZZZZ. jpg

Tom Segev
http://www.randomhouse.de/author/author.jsp?per=71959

(2) Mordecai Naor: Eretz Israel. Das 20. Jahrhundert. Könemann Verlag Köln, Februar 2000, Seiten 154 und 156

(3) What happened during the Arab riots of 1929? British Mandate. Arab Riots 1929. Palestine Facts
http://www.palestinefacts.org/pf_mandate_riots_1929.php

Mit weiterfĂŒhrenden Links:

The Arab Jewish Struggle. The Jewish Agency for Israel
http://www.jafi.org.il/education/100/concepts/d2.html

Arab Riots of the 1920ÂŽs, by Jacqueline Shields. Jewish Virtual Library
http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/History/riots29. html

The 1929 Hebron Massacre 70 Years: 18 Aw 1929 - 18 Aw 1999.
The Jewish Community of Hebron
http://www.hebron.org.il/pics/tarhome.htm

Reflections on a Riot, by Bracha Slae. Israel Diary. aish.com
http://www.aish.com/Israel/articles/Reflections_on_a_riot.as p


18.03.2006, 08:00 Uhr

"Jerusalem war islamisch seit dem Vater aller Propheten"

Es ist wichtig, die Grundlagen dieser arabischen Vorstellung von MoralitĂ€t Israel betreffend zu untersuchen, da die europĂ€ischen Regierungen sie jetzt ĂŒbernommen haben. Auf der Konferenz von Lahore, 1974, beschreibt der GeneralsekretĂ€r der Islamischen Konferenz Mohammed Hassan Mohammed al-Touhami (Ägypten, G.E.) die Eroberung Jerusalems durch Jihad, Glaubenskrieg, im 7. Jahrhundert, folgendermaßen: "(Jerusalem) wurde durch muslimische Armeen befreit und gesĂ€ubert von den RĂŒckstĂ€nden an Römern und Zionisten (sic)."

Er bezieht sich auf die christliche und jĂŒdische einheimische Bevölkerung, die wĂ€hrend der arabischen Invasion PalĂ€stinas ermordet, versklavt, vertrieben wurde oder den Dhimmi-Status bekam. Al-Touhami bekrĂ€ftigt auch die klassische Interpretation des Jihad als die eines Krieges zur Befreiung des Landes von der UnterdrĂŒckung durch die Regierung von Nicht-Muslimen. Dann erwĂ€hnt er im Einklang mit der islamischen Lehre verschiedene biblische Personen als muslimische Propheten. Das spiegelt die islamische Überzeugung wieder, daß Judaismus und Christentum spĂ€tere falsche Entwicklungen aus dem originĂ€ren islamischen Glauben sind, der den beiden anderen monotheistischen Religionen vorausging:

Jerusalem war islamisch seit dem Vater aller Propheten. Ibrahim Al-Khalil der Freund (Abraham) kannte den Islam und sprach ihn aus, als er sagte: "Ich bin der erste aller Muslime." Er nannte uns Muslime, und er bewohnte Jerusalem nach seiner Reise durch das Land von Irak und Syrien.

Auf dieser Welt gibt es keine Muslime außer der islamischen Nation. Gott der AllmĂ€chtige vermacht das Land, an wen auch immer er wĂŒnscht; und nur diejenigen, die von Gott erwĂ€hlt sind, sollen die Welt erben; und Gott der AllmĂ€chtige hat die Wahl getroffen, daß die muslimische Nation dieses Vertrauen oder Treuhandeigentum (trust) auf sich nehmen sollte. Und Gott der AllmĂ€chtige Ă€ndert die Bedingungen fĂŒr die Völker nicht, wenn sie sich nicht selbst Ă€ndern. Möge Gott uns vom Abweichen (vom Islam) bewahren, und vom Vergessen dieses Vertrauens, dieses Treuhandeigentums, inmitten der gegenwĂ€rtigen Weltereignisse.

In dem die EU die arabische Politik annahm, hat sie ihr stillschweigendes EinverstĂ€ndnis zu ErklĂ€rungen gegeben, die dem Islam rechtmĂ€ĂŸige Weltherrschaft gab und Israels RechtmĂ€ĂŸigkeit in seiner eigenen biblischen Heimat anfocht, die von Muslimen als ihre angesehen wird - als Teil des dar al-Islam. Diese Lehre liefert die ethische Grundlage fĂŒr den arabisch-palĂ€stinensischen Krieg gegen Israel. Das moralische Engagement der EU fĂŒr den palĂ€stinensischen Jihad hat so die ureigenen Grundlagen der Freiheit und der westlichen Kultur kompromittiert - da die KrĂ€fte des Jihad auf EuropĂ€er als UnglĂ€ubige und als Hindernisse fĂŒr die Verbreitung des Allah-Glaubens zielen, in Euopa und darĂŒber hinaus.

Bat Ye´or: Eurabia. The Euro-Arab Axis. Fairleigh Dickinson University Press, Madison/USA 2005, pages 112-113

Declaration of Lahore. Second Islamic Summit Conference, Lahore, Islamic Republic of Pakistan, 22 to 24 February 1974
http://www.oic-oci.org/english/is/2/2nd-is-sum.htm

Der Euro-Arabische Dialog und Die Geburt von Eurabia. Von Bat Ye´or. Übersetzung aus dem Englischen: Herbert Eiteneier. Der englische Artikel ist eine von Bat Ye´or autorisierte Fassung von "Le Dialogue Euro-Arabe et la naissance d´Eurabia" aus "Observatoire du monde juif", Bulletin no. 4/5, Dezember 2002, S. 44-55
http://homepages.compuserve.de/HeppyE/texte/1eurabia.html


21.03.2006, 08:44 Uhr

In Afghanistan soll ein Muslim hingerichtet werden, weil er Christ wurde

Die freie ReligionsausĂŒbung ist, ebenso wie das Recht, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln, ein Grundrecht jedes Menschen. Im Fall Rahman muss die Bundesregierung dieses Grundrecht einklagen, und zwar massiv. Deutsche Soldaten riskieren ihr Leben fĂŒr den Wiederaufbau des Landes. Daraus erwĂ€chst fĂŒr Berlin die Pflicht, gegen grobe Verletzungen der elementarsten Formen der Sittlichkeit zu protestieren ...

Am Fall Rahman wird sich zeigen, ob der moralische Kompass im Umgang mit dem radikalen Islam noch funktioniert. Die Werterelativisten werden wohl wieder mit den Achseln zucken: andere LĂ€nder, andere Sitten. ...

Deutsche Hilfe. In Afghanistan soll ein Muslim hingerichtet werden, weil er Christ wurde. Von Malte Lehming. Der Tagesspiegel, 21. MĂ€rz 2006
http://www.tagesspiegel.de/meinung/archiv/21.03.2006/2423154 .asp

Apostasy. The Religious Policeman, March 21, 2006
http://muttawa.blogspot.com/2006/03/apostasy.html

Afghan on trial for Christianity. BBC Online, March 20, 2006
http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/south_asia/4823874.stm


06.10.2007, 07:09 Uhr

Der Prophet im Rheinland oder: Scharia in Westfalen

Seit er vor einem dreiviertel Jahr im westfĂ€lischen 14.000 Seelen-StĂ€dtchen Senden mit dem Vertrieb von Toilettenpapierrollen, deren BlĂ€tter mit einem Koran-Stempel bedruckt waren, Spenden fĂŒr ein Mahnmal fĂŒr die Opfer des islamistischen Terrors sammeln wollte, hat der 61-jĂ€hrige Manfred van Hove keine Ruhe mehr. Er sieht sich fortwĂ€hrenden Morddrohungen ausgesetzt und fand in seinem Briefkasten einmal sogar eine Pistolenpatrone, schlĂ€ft schlecht und lebt in stĂ€ndiger Angst um seine körperliche Unversehrtheit.

Provinzgericht & Weltpolitik, Lizas Welt, 24. Februar 2006
http://lizaswelt.blogspot.com/2006/02/provinzgericht-weltpol itik.html

Und hier steht, warum die Muslime einen Menschen wie Manfred van Hove völlig zurecht ermorden dĂŒrfen:

Wenn das Töten eines im Vertrag stehenden Kafirs erlaubt ist, wenn er Allah Ta´ala, Seinen Gesandten -salla Allahu ´alaihi wa sallam- oder die Religion beschimpft, so ist das Töten eines Kafirs, der nicht im Vertrag mit den Muslimen steht, naheliegender. Der Dhimmy oder der Vertragspartner der Muslime hat Rechte, die andere UnglĂ€ubige nicht haben. Ebenso wie die Sicherheit und Unantastbarkeit des im Vertrag stehenden Kafirs durch dessen Beleidigung und Verunglimpfung des Islams aufgehoben wird, wird ebenfalls die Sicherheit und Unantastbarkeit des Muslims durch eine ebensolche Tat nichtig.

Ein weiterer Beweis fĂŒr die LegitimitĂ€t seiner Tötung ist, dass Allah sie im Diesseits und Jenseits verflucht hat. So sprach Allah Ta´ala in Bezug auf die Verfluchten: "(Sie sind) verflucht. Wo immer sie angetroffen werden, werden sie ergriffen und allesamt getötet." [Sura Al-Ahzab, Ayah 33:61]. So sei gewiss, dass seine Tötung erlaubt ist. (Auszug aus dem Text, S.4f.)

Bismillahi-r-Rahmani-r-Rahim Im Namen Allahs, des Allerbarmers des GnĂ€digen Aus aktuellem Anlass erhĂ€lst du/erhalten Sie das frisch ĂŒbersetzte Werk "Das gezogene Schwert dem SchmĂ€her des Herrn, des Glaubens oder des Propheten" von Scheikh Abou Muhammad Al-Maqdisi, in dem er die wichtigsten Punkte aus Sheikh-ul-Islam Ibn Taimiyas Buch "As-Sarim Al-Maslul ala Shatimi-r-Rassoul" zusammenfasst und analysiert. Jeder Muslim ist angehalten, sich die Zeit zu nehmen und diese wichtigen Worte durchzulesen, damit er weiß, wie er den Angriffen der heutigen Zeit zu begegnen hat. Ebenso sei jedem UnglĂ€ubigen nahegelegt, genau hinzuschauen, was in den folgenden Zeilen steht, auf dass er seine Grenzen kennt und weiß, was passiert, wenn er sie ĂŒberschreitet. Die Rechte dieses Werkes sind freigegeben. Es wird um rege VervielfĂ€ltigung und Verteilung gebeten.

Le sabre dĂ©gainĂ© contre l´insulteur du Messager. Al Mourabitoune. Extrait de "Le sabre tranchant dĂ©gainĂ©, contre l´insulteur d´Allah, de la religion ou du Messager." du shaykh Abu Muhammad Al Maqdici. Traduit par Al-Mourabitoune, 1 fĂ©vrier 2006
http://www.ribaat.org/modules.php?name=News&file=article&sid =2145

Die "aktuelle politische Diskussion" und die "weltpolitische Lage" bestimmen das Urteil eines deutschen Gerichtes. Der Staatsanwalt des Amtsgerichts LĂŒdinghausen Wolfgang Schweer setzt ein "deutliches Zeichen nach außen". Ist mit "außen" der Iran gemeint?

Dr. RĂŒdiger von Bechelaren, Oberstaatsanwalt am Bremer Landgericht A.D. nimmt ausfĂŒhrlich Stellung zu dem am 23. Februar 2006 ergangenen Urteil gegen Manfred van Hove. Das Urteil, im Volksmund Klorollen-Urteil genannt, wird in die Geschichte der deutschen Rechtsprechung eingehen.

Die Kloran-Rolle. Von Dr. RĂŒdiger von Bechelaren. Mohammed Ratgeber Reihe. Fatwa Verlag, 23. Februar 2006
http://www.rebellog.com/text/blog/975/975-14.htm

Die Strafe wegen Beschimpfung von Bekenntnissen und der Störung des öffentlichen Friedens wurde auf fĂŒnf Jahre zur BewĂ€hrung ausgesetzt. Zudem muss der FrĂŒhrentner 300 Sozialstunden leisten. Das Strafmaß sei auch im Zusammenhang mit der aktuellen politischen Diskussion um die Mohammed-Karikaturen zu betrachten, sagte Richter Carsten Krumm.

"Die Bedeutung hat sich erheblich gesteigert durch die weltpolitische Lage", sagte der Richter in der UrteilsbegrĂŒndung. Auch Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer betonte, mit der Strafzumessung sei ein "deutliches Zeichen nach außen gesetzt worden."

Klopapier mit Koran bestempelt – BewĂ€hrungsstrafe. dpa, westline, 23. Februar 2006
http://www.westline.de/index_8828.php

Sharia in Westfalen. Lizas Welt, 23. Februar 2006
http://lizaswelt.blogspot.com/2006/02/sharia-in-westfalen.ht ml

Lizas Welt hat den Angeklagten per E-Mail erreicht und ihn gebeten, ein paar Zeilen zu seiner Aktion sowie zu der anstehenden Gerichtsverhandlung zu verlieren. Die Veröffentlichung erfolgt mit seiner ausdrĂŒcklichen Zustimmung.

Jagd nach Lidl, dreilagig. Lizas Welt, 21. Februar 2006
http://lizaswelt.blogspot.com/2006/02/jagd-nach-lidl-dreilag ig.html


Hoch zum Seitenanfang Diese Seite drucken
Zurück zur vorigen Seite Zum Archivdieses Abschnitts Weiter zur nächsten Seite