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Ma√ģtre Jacques Verg√®s - Verteidiger hoffnungsloser F√§lle

Demn√§chst stehen Gerichtsverhandlungen gegen den ehemaligen Pr√§sidenten des Irak Saddam Hussein und seinen Vize-Premierminister Tariq Aziz an. Ma√ģtre Jacques Verg√®s wird sie verteidigen.

Wer ist dieser Anwalt der hoffnungslosen Fälle?

Die Jugend des Jacques Vergès

Den Kolonialismus, seinen Rassenhaß und seine Verbrechen, lernt Jacques Vergès am eigenen Leibe kennen. Er und sein Zwillingsbruder Paul Vergès (1) werden im März 1925 als Söhne einer vietnamesischen Mutter und eines französischen Vaters in Thailand geboren. Der Vater Raymond Vergès ist dort Arzt und Diplomat. Seine Anstellung verliert er seiner Heirat mit der Vietnamesin wegen. Eine solche Heirat wird zu jener Zeit gesellschaftlich abgelehnt und entsprechend mit Berufsverbot sanktioniert.

Jacques Vergès und sein Bruder, beide von kleiner Gestalt, wachsen in La Réunion auf, wo schlimmster Rassismus herrscht, der die beiden asiatisch aussehenden Jungen voll trifft. Jacques Vergès wird gemeinsam mit seinem Vater und seinem Bruder 1942 Mitglied der kommunistischen Partei von La Réunion. Sie ist als einzige Partei auch Nicht-Weißen offen. Er schließt sich dem Widerstand unter Charles de Gaulle an.

Nach dem Krieg studiert er an der Sorbonne. Er wird aktiver Gegner des franz√∂sischen Kolonialismus und tritt dem Parti communiste fran√ßais (PCF) bei. 1949 wird er Pr√§sident der Association for Colonial Students (AEC), die er in eine militante Organisation umwandelt. Er trifft den jungen kambodschanischen Studenten und Berufsrevolution√§r Saloth Sar, genannt Pol Pot, mit dem er eine lebenslange Freundschaft schlie√üt, und der ihn sehr beeinflu√üt. Dort trifft er auch die beiden anderen zuk√ľnftigen Chefs der Roten Khmer Yeng Sary und Khieu Sampan. Indoktriniert werden alle diese liebenswerten jungen Studenten der Sorbonne durch Mitglieder des PCF. Yeng Sary arbeitet die Grundlagen seiner m√∂rderischen Utopie als Student der Sorbonne aus.

1950 geht Jacques Verg√®s f√ľr die AEC im Auftrag der kommunistischen Partei f√ľr vier Jahre nach Prag und leitet eine Jugendorganisation. Dort begegnet er zahlreichen jungen Kommunisten der Entwicklungsl√§nder, befreundet sich mit ihnen und erlebt, wie sie √ľber die Jahre aktive K√§mpfer in ihren L√§ndern werden. Seine T√§tigkeit in diesen revolution√§ren Kreisen bringt ihn in der Welt und im politischen Spektrum umher. Seine Ausbildung als Kommunist und seine Ideale bewirken, da√ü er √ľber die Jahre m√ľhelos von extrem links nach extrem rechts und zur√ľck wandern kann.

Jacques Vergès im Algerienkrieg

Nach seiner R√ľckkehr nach Frankreich wird er Rechtsanwalt. Er befa√üt sich am liebsten mit kontroversen spektakul√§ren F√§llen, die er sich selbst aussucht.

Sein erster gro√üer Fall ist die Verteidigung von Kommunisten, die verhindern wollen, da√ü franz√∂sische Wehrpflichtige nach Algerien verfrachtet werden. Er gewinnt. In Algerien verteidigt er viele des Terrorismus angeklagte Algerier, um damit die Aufmerksamkeit der √Ėffentlichkeit auf Algerien zu lenken. Als er im Begriff ist, ein Staranwalt f√ľr die kommunistische Sache zu werden, st√∂√üt ihn die Politik des PCF, der die franz√∂sische Algerienpolitik der Vierten Republik st√ľtzt, derartig ab, da√ü er sich davon zur√ľckzieht. F√ľr den PCF handelt es sich um ein politisches Man√∂ver, f√ľr den Idealisten Jacques Verg√®s jedoch ist es Verrat. 1957 tritt er aus dem PCF aus.

Jetzt entdeckt er die muslimischen Rebellen, die wie er fr√ľher in ihrem eigenen Land als Menschen zweiter Klasse behandelt werden. Er verteidigt die 22-j√§hrige Terroristin Djamila Bouhired, die in zwei von europ√§ischen Jugendlichen besuchten Caf√©s in Algier Bomben legt. Seine Veteidigung ist eine einzige Anklage gegen die franz√∂sische Algerienpolitik und die Verbrechen der franz√∂sischen Armee.

Trotz seiner fulminanten Pl√§doyers wird Djamila Bouhired zum Tode verurteilt. Einige Journalisten meinen, sie m√ľsse auf Grund ihrer Jugend freigelassen werden, das geschieht 1962, und sie heiratet Ma√ģtre Jacques Verg√®s bald darauf. Was aus seiner ersten Frau wird, ist nicht bekannt.

Interessant ist der Fall in seiner √Ąhnlichkeit mit dem des Carlos und seiner Verteidigerin. (2)

Jacques Verg√®s ist nicht nur Staranwalt, sondern er wird bald auch bekannter Antikriegsschriftsteller. Er wird wegen staatsfeindlicher Aktivit√§ten zu einer zweimonatigen Haftstrafe verurteilt, was ihn auch seine Anwaltslizenz kostet. Das hindert ihn nicht, im September 1960 eine Gruppe von etwa zwanzig franz√∂sischen und algerischen Intellektuellen zu verteidigen, die √∂ffentlich gegen die franz√∂sische Kolonialpolitik Widerstand leisten, in dem sie algerische Unabh√§ngigkeitsk√§mpfer verstecken und Geld f√ľr den bewaffneten Kampf sammeln und zum Front de lib√©ration nationale (FLN) transportieren.

Daf√ľr werden sie angeklagt. Seine Anwaltskollegen sind so ber√ľhmte Juristen wie Roland Dumas, Gis√®le Halimi und Robert Badinter. In diesem Proze√ü gegen den "Jeanson-Ring", benannt nach seinem Leiter, dem gaullistischen Widerstandsk√§mpfer des Zweiten Weltkrieges Francis Jeanson, werden die Nazi-Verbrechen des Zweiten Weltkrieges als Erkl√§rung f√ľr die Aktionen instrumentalisiert. Francis Jeanson selbst stellt derartige Zusammenh√§nge nicht her, wohl aber die jungen Mitglieder des Ringes.

Der Proze√ü wird zur politischen Anklage gegen die sozialistische Section fran√ßaise de l´Internationale ouvri√®re (S.F.I.O.), die bei der Unterdr√ľckung der Algerier mitmacht, und gegen die elenden Bedingungen, unter denen die muslimischen Algerier sowohl in Frankreich als auch in Algerien leben m√ľssen. (3)

Ma√ģtre Jacques Verg√®s schafft es, den Generalsekret√§r der algerischen Polizei Paul Teitgen zu dem Gest√§ndnis zu bringen, da√ü Folter angewendet wird. Jean-Paul Sartre veranla√üt er damit, einen Brief √ľber die Pr√§senz Frankreichs in Algerien zu ver√∂ffentlichen. Frankreichs √∂ffentliche Meinung polarisiert sich, bis schlie√ülich Algerien 1962 in die Unabh√§ngigkeit entlassen wird.

Jacques Vergès als Feind Israels

Ma√ģtre Jacques Verg√®s aber kann sich nicht ohne einen gro√üen politischen Gegner maximal entfalten. Er findet einen neuen, n√§mlich Israel, und zwar schon 1962. Radikale Anti-Imperialisten aus allen L√§ndern der Dritten Welt sind seine Freunde, sie kommen aus den unterschiedlichsten politischen und ethnischen Gruppen. Eines einigt diese alle: ihr Ha√ü auf Israel, die "Bastion des Imperialismus in einer Welt, in der der Imperialismus zusammenbrechen sollte". Um das zu erreichen, m√ľsse Israel gebremst werden, das ihrer Ansicht nach sich den ganzen Nahen Osten untertan machen wolle.

Jacques Verg√®s wendet sich voll und ganz gegen das Existenzrecht Israels. Einen Unterschied zwischen Zionisten und Juden kennt er nicht. 1969 verteidigt er die Entf√ľhrerin der El Al Maschine Leila Khaled und die Popular Front for the Liberation of Palestine (PFLP). Sie sind bis heute Helden aller Pal√§stinenser. Ihre Tat sei nicht kriminell, sondern politisch, die Schuld am Tod der Passagiere h√§tten nicht die Pal√§stinenser, sondern Israel.

Die Massenmedien tun das Ihre, den Anwalt weltweit bekannt zu machen. Immer neue Greueltaten wollen sie aus dem Munde des gro√üen Ma√ģtre angeklagt h√∂ren. Ma√ģtre Jacques Verg√®s, der Anwalt der guten Sache!

Jacques Vergès verschwindet spurlos

Auf dem H√∂hepunkt seines Ruhmes als antikolonialistischer Anwalt verschwindet Jacques Verg√®s im Jahre 1970, wie vom Erdboden verschluckt. Man munkelt, seine Feinde h√§tten sich seiner entledigt. Pieds noirs, also Franzosen, die ihr Algerien verloren haben, der Mossad, andere Feinde des Ma√ģtre werden verd√§chtigt. Nichts davon trifft zu.

1953 kehren die revolution√§ren Khmer, Freunde des Jacques Verg√®s in ihr Land zur√ľck und gr√ľnden den Parti Populaire R√©volutionnaire Khmer (PPRK). Der Kampf der Roten Khmer um die Macht beginnt. Am 18. M√§rz 1970 ist der Staatsstreich gegen K√∂nig Sihanouk. 1970 bis 1975 regiert der korrupte General und ehemalige Verteidigungsminister unter Sihanouk Lon Nol die Khmer-Republik. Er ist ein Mann der USA, die sich des kambodschanischen Territoriums zur Verfolgung der Vietkong frei bedienen k√∂nnen. Die Roten Khmer nehmen sofort den Kampf auf gegen Lon Nol. Zur selben Zeit verschwindet Jacques Verg√®s spurlos aus Paris.

Am 17. April 1975 erobert Pol Pot mit chinesischer Unterst√ľtzung Phnom Penh. Er wird Premierminister. Yeng Sary, die "graue Eminenz", und Khieu Sampan, der Ideologe der Evakuierung der St√§dte und der Zwangsarbeit, steigen mit ihm auf. Es wird vermutet, da√ü Jacques Verg√®s zu der Zeit an der Seite seiner Freunde weilt. Es folgen bis September 1979, da die Vietnamesen Kambodscha besetzen und von den Roten Khmer befreien, das Elend und der Massenmord an der kambodschanischen Bev√∂lkerung. Nationalistische und rassistische Ideologie ist hierf√ľr die Grundlage, ausgearbeitet Anfang der 50er Jahre an der Sorbonne. (4)

Ma√ģtre Jacques Verg√®s wird schon 1978, ein Jahr vor dem Zusammenbruch der Regierung der Roten Khmer, beim Einkauf in einem Lebensmittelladen in Paris gesichtet, als wenn er nie fort gewesen w√§re. Auf Anfrage √§u√üert er sich nicht, was ganz untypisch f√ľr den brillianten Redner ist: "Ich bin von der anderen Seite des Spiegels gekommen. Dies ist mein Schattenbild", sagt er 1983. Was immer gewesen sein mag, er ist der alte Anti-Kolonialist und Israelgegner wie schon acht Jahre vorher.

Jacques Vergès verteidigt Terroristen jeglicher Couleur

Neo-Nazi Bombenattent√§ter, armenische Flugzeugentf√ľhrer, er verteidigt alle, wenn nur der Fall politisch ist und sich gegen Frankreich oder Israel richtet. Er benutzt seine Klienten, um seine eigene Sache vor der √Ėffentlichkeit ausbreiten zu k√∂nnen. Den Proze√ü seiner Klienten gewinnt er selten, was ihm den Spitznamen "Monsieur Guillotine" einbringt. Seine F√§lle bringen auch die enge Beziehung zwischen extrem rechten Neo-Nazis und extrem linken Drittweltk√§mpfern ans Licht. Sie einigt das Ziel der Zerst√∂rung und der Ha√ü auf die USA und Israel sowie auf den Westen insgesamt. Daher stammen die guten Verbindungen des Jacques Verg√®s zu den Neofaschisten und Ex-Nazis.

Die Verteidigung des ehemaligen Gestapo-Chefs von Lyon Klaus Barbie wird 1987 finanziert vom Schweizer Anwalt und Neo-Nazi Fran√ßois Genoud. Der wendet sich an Ma√ģtre Verg√®s und bekommt umgehend die Zusage. Ma√ģtre Jacques Verg√®s begr√ľndet seinen Eifer, die Verteidigung Klaus Barbies zu √ľbernehmen, damit, da√ü er es ungerecht finde, wie ungleich Verbrechen geahndet w√ľrden, besonders die Verbrechen des Kolonialismus. Ma√ģtre Jacques Verg√®s k√§mpft dagegen an. Mit dem Barbie-Proze√ü kann er mittels dieses deutschen Kriegsverbrechers und Verbrechers gegen die Menschheit einen Proze√ü gegen Frankreich f√ľhren, von den Verbrechen der 40er Jahre zu denen Frankreichs in den 50er und 60er Jahren ist eine Verbindung leicht herzustellen. Er will nachweisen, da√ü es sich auch bei diesen Verbrechen um Verbrechen gegen die Menschheit handelt. (5)

Er verteidigt den vielleicht einigen in Deutschland noch bekannten Anwalt der RAF Klaus Croissant, die Terroristen der Gruppe des Khaled Kelkal, der algerischen islamistischen Gruppe GIA, die 1995 die t√∂dlichen U-Bahn-Attentate in Paris ver√ľbt, er verteidigt Ilich S√°nchez Ram√≠rez, Carlos, genannt der Schakal. Den Proze√ü verliert er, und Carlos sitzt lebensl√§nglich in der Pariser "Sant√©". Auch den Proze√ü des Negationisten Roger Garaudy verliert er. Im Jahre 2002 verteidigt er den ehemaligen Pr√§sidenten Jugoslawiens Slobodan Milosevic vor dem Europ√§ischen Gerichtshof f√ľr Menschenrechte, in Stra√üburg.

Jacques Verg√®s wird von der Buchautorin Erna Paris als der "Anwalt der Terroristen" bezeichnet, eine berechtigte Klassifizierung. Angeblich ist er linksradikal, aber dar√ľber kann man streiten. Er vertritt Terroristen von links und von rechts. Links- und Rechtsradikalismus haben heute eh soviel gemein, da√ü die Unterscheidung unwesentlich wird. (6)

Demn√§chst verteidigt Ma√ģtre Jacques Verg√®s den ehemaligen Diktator des Irak Saddam Hussein und dessen Vize-Premierminister Tariq Aziz. Der Neffe des Saddam Hussein ist an ihn herangetreten. Einzelheiten gibt er nicht bekannt. Schon im Dezember 2003 hat er √∂ffentlichkeitswirksam seine Bereitschaft erkl√§rt. Da ist er in Amman, Jordanien, bei der Familie des Tariq Aziz, und stellt bereits die Rechtm√§√üigkeit des Prozesses generell in Frage. Er vergleicht die geplanten Prozesse mit dem gegen Slobodan Milosevic.

Auch diesen Proze√ü wird er, seinem altbew√§hrten Schema entsprechend, zum Tribunal umfunktionieren. Angeklagt werden von ihm die westlichen Regierungschefs, die Saddam Hussein fr√ľher unterst√ľtzten. Sie m√ľ√üten als Zeugen vernommen werden. Es habe Zeiten gegeben, da sei Saddam Hussein von ihnen als ein Freund wahrgenommen worden.

So wird der inzwischen 79-j√§hrige Revoluzzer, "Monsieur Guillotine", der Liebhaber kubanischer Zigarren und passionierte Angler, wieder Schlagzeilen machen, er wird seine Klienten f√ľr seine Zwecke instrumentalisieren, um das von ihm so geha√üte System zu provozieren und zu destabilisieren. Er sonnt sich in seinem Ruhme. Die franz√∂sischen Medien werden sich wie immer um ihn rei√üen, um ihn, der 50 Jahre harte Arbeit mit und f√ľr Terroristen aller Schattierungen hinter sich hat, der wahrscheinlich acht Jahre bei ausgewiesenen Massenm√∂rdern verbringt und sie ber√§t, und der nicht nachl√§√üt darin, die Gesellschaft solcher Menschen zu suchen und ihnen zu dienen, der ein ganzes B√ľro unterh√§lt, in dem Anw√§lte seinesgleichen links- und rechtsradikale sowie islamistische Terroristen verteidigen, ein solcher bringt die Einschaltquote.

Anmerkungen

(1) Der ebenso zwielichtige Paul Verg√®s ermordet 1946 einen politischen Konkurrenten seines Vaters. F√ľr den Mord bekommt er lebensl√§nglich und wird sp√§ter begnadigt. Heute ist er f√ľr La R√©union einer von 19 Senatoren des Groupe Communiste R√©publicain et Citoyen (CRC) und Pr√§sident des Parti communiste r√©unionnais (PCR). Im Fr√ľhjahr 2001 wird er wegen dubioser Angaben seines Verm√∂gens zu sechs Monaten Gef√§ngnis mit Bew√§hrung verurteilt, aber bald darauf freigesprochen.

Paul Vergès. Sénateur de La Réunion
http://www.senat.fr/senfic/verges_paul96003c.html

Groupe Communiste Républicain et Citoyen (CRC)
http://www.groupe-crc.org/

ASSASSINAT D´ALEXIS DE VILLENEUVE. Un s√©nateur meurtrier ? (Der Mord an Alexis de Villeneuve. Ist ein Senator der M√∂rder?)
Journal de l´Ile de la R√©union http://www.clicanoo.com du Jeudi 25 mai 2000. faire: le jour, dimanche 12 mai 2002
http://www.fairelejour.org/article.php3?id_article=30

Pour nous, y´a pas de doute, c´est lui ... (F√ľr uns besteht kein Zweifel, er ist´s ...), L´Editorial de Jacques Tillier. Le Journal de l´Ile de la R√©union en ligne, samedi 15 juillet 2000
http://www.jir.fr/edito/001507edito.htm

note sur "Commission pour la transparence financière de la vie publique"
Affaire du patrimoine du sénateur Paul Verges (Die Vermögensaffäre des Senators Paul Vergès). Relaxé le 24 avril 2001
http://www.chez.com/constit/Verges_patrimoine.html

(2) Entrevista. Isabelle Coutant-Peyre abogada del venezolano Ilich Sánchez Ramírez más conocido como "Carlos" o "El Chacal", por Sandro Cruz, red.voltaire.net, abril del 2002
http://www.redvoltaire.net/article130.html?var_recherche=cha cal

(3) Le Procès du Réseau Jeanson. Défaite juridique, victoire politique. (Der Prozeß des Jeanson-Ringes. Juristische Niederlage, politischer Sieg). Préfacé et présenté (Vorwort und Präsentation) par Marcel Péju. La Découverte 2002
Rezension: Sébastien Laurent, mis en ligne le 18/04/2002
http://www.parutions.com/pages/1-4-7-2799.html

(4) "L´√©cole des assassins". L´histoire cach√©e du PCF (Die Schule der Meuchelm√∂rder. Die verborgene Geschichte der Kommunistischen Partei Frankreichs)
http://www.conscience-politique.org/histoire_politique/ecole desassassins.htm

(5) Klaus Barbie, le tortionnaire de Jean Moulin. L´organisateur de la d√©portation des enfants d´Izieu. (Klaus Barbie, der Folterer des Jean Moulin. Der Organisator der Deportation der Kinder von Izieu) M√©moire juive et √©ducation
http://perso.wanadoo.fr/d-d.natanson/barbie.htm

(6) UNHEALED WOUNDS: France and the Klaus Barbie Affair, by Erna Paris. New York 1986
L´affaire Barbie, analyse d´un mal fran√ßais Paris 1985
Erna Paris.com
http://www.ernaparis.com/works/unhealed.htm

24. April 2004


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