
Faruq al-Qaddumi alias "Abu Lotf" - Mit einer Aktualisierung vom 9. August 2005
Faruq al-Qaddumi geht seinen Ambitionen zur Machtübernahme in Palästina von Gaza aus nach
Nach dem Tod des Yasser Arafat atmen die Israelis auf. In einem Kommentar dazu schreibe ich am 12. November 2004, daß dieses Aufatmen, was Faruq al-Qaddumi angeht, wohl nicht lange anhalten wird. Unermüdlich ist der Generalsekretär des Zentralkomitees der Fatah und der politischen Abteilung der PLO nämlich damit beschäftigt, seine Macht auf Kosten des Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas auszubauen. Entsprechende Aktionen sind gegenwärtig wieder im Brennpunkt des Interesses: Am 8. August werden im Auftrage des Abbas-Rivalen Faruq al-Qaddumi drei UNO-Mitarbeiter, eine Britin, ein Schweizer und ein palästinensischer Assistent, in den Straßen von Khan Yunis entführt, um damit die Freilassung seines Sprechers Suleiman El Fara zu erpressen. Der Bürgermeister von Khan Yunis heißt übrigens Osama El Fara (Stand: November 2003). Die Geiseln werden kurz darauf von palästinensischen Sicherheitskräften des Mahmoud Abbas befreit. Sie sind wohlauf. "Nach der Befreiung kam es zu einem Schußwechsel zwischen den Enführern und Sicherheitskräften", schreibt der Schweizer Tagesanzeiger in einer Kurzmeldung, die nur die Schweizer Geisel erwähnt und nichts über die beiden anderen Geiseln berichtet. Der Schußwechsel zwischen den Sicherheitskräften und den Entführern findet auch nicht nach der Befreiung, sondern unmittelbar nach der Entführung statt. Soweit zur Nachrichtengebung dieser Zeitung.
Faruq al-Qaddumi muß zunächst eine Niederlage hinnehmen.
Interessant dabei ist, daß die Geiseln Mitarbeiter der United Nations Relief and Works Agency (UNRWA) sind, derjenigen UN-Organisation, die sich seit Jahrzehnten um die palästinensischen Flüchtlinge kümmert, auf daß sie in den Flüchtlingslagern am Existenzminimum vegetieren und nicht integriert werden in die Gesellschaften der umliegenden arabischen Staaten, sondern als jederzeit aktivierbare Manövriermasse zur Bedrohung der Existenz Israels gehalten werden. Mitarbeiter der UNRWA sind hin und wieder auch in Aktionen palästinensischer Terrorgruppen helfend involviert. Nun trifft es sie selbst: "A number of United Nations aid people have been abducted in the Gaza Strip in recent days", schreibt Haaretz, am 9. August 2005: Der Terror frißt wie schon im Falle des "Monde diplomatique" auch hier seine Freunde.
Die vom Generalmajor der Reserve Yaakov Amidror, dem ehemaligen Kommandanten des National Defense College der IDF, und dem Terrorismus-Experten des Jerusalem Center for Public Affairs David Keyes kurz vor dem Tode des Yasser Arafat veröffentlichte Studie "Will a Gaza ´Hamas-stan´ Become a Future Al-Qaeda Sanctuary?" ist aktueller denn je.
Inzwischen hat der in Tunis residierende Faruq al-Qaddumi ("Ich komme nicht mit Erlaubnis der israelischen Besatzer in mein Heimatland") in Khan Yunis ein Büro eröffnet und setzt seine Machtansprüche durch. Er beabsichtigt, im Gaza Streifen eine ihm ergebene Miliz aufzubauen. Sie soll sich aus nicht in die palästinensischen Sicherheitskräfte integrierbaren Mitgliedern der von Yasser Arafat gegründeten Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden und Terroristen anderer Gruppen zusammensetzen.
Die Terroraktion zur Befreiung seines Sprechers Suleiman El Fara ist erst der Anfang im Sinne des Artikels 4 des "Phased Plan" der PLO, vom 9. Juni 1974, zur Errichtung eines auch Jordanien umfassenden Groß-Palästinas: "Die Befreiungsorganisation wird alle Mittel einsetzen, und dabei zu allererst den bewaffneten Kampf, um das palästinensische Gebiet zu befreien und die unabhängige kämpfende nationale Autorität für das Volk über jeden Teil des befreiten palästinensischen Territoriums zu errichten..." Das bedeutet die Weiterführung des Kampfes gegen Israel, in dem das Territorium der Nationalen Autorität als Basis für Operationen gebraucht wird.
Dazu, und um Mahmoud Abbas als Palästinenserpräsident abzulösen, beabsichtigt er, die Fatah und Hamas miteinander zu verbünden oder zu verschmelzen. Die Hamas als ein Zweig der Muslimbrüderschaft wird ihre logistischen und finanziellen Kontakte zur al-Qaida in den Bund einbringen können. Die Petrodollars für Operationen zur Vernichtung Israels werden reichlich fließen. Die Arab Bank wird zu Diensten sein.
Die Israelis atmen nach dem Tode des Terrorführers Yasser Arafat auf
"Israel wurde am Donnerstag von der Strafe des tückischsten und wildestens seiner Feinde befreit", schreibt Uzi Benziman, am 12. November 2004, und meint, nun atmeten die Israelis auf. Dem ist sicherlich nicht zu widersprechen. Eine Zusammenfassung des Lebensweges des Yasser Arafat kann man ausführlich bei HonestReporting nachlesen. Wie aber weiter?
Am 10. November 2004 bestimmt das Exekutivkomitee der PLO Mahmud Abbas alias Abu Mazen zum PLO - Chef und den Vorsitzenden, seit 1973, des Politbüros der PLO Faruq al-Qaddumi alias Abu Lotf zum Chef der Fatah. Abu Lotf, geboren 1934, ist seit dem Tod von Yasser Arafat alias Abu Ammar der letzte Überlebende der fünf Begründer der Fatah, in Kuwait 1959. Abu Mazen stößt erst später zur Gruppe. Faruq al-Qaddumi hat keine militärische Erfahrung. Er ist an der Seite Yasser Arafats beim glorreichen Kampf in al-Karameh, März 1968, während des Krieges der Palästinenser im Libanon, 1982, aber weilt er in Europa. Sein ältester Sohn ist, nach dem Stand vom März 1996, Direktor für Nordafrika von Pepsi Cola und sein zweiter Sohn arbeitet für eine tunesische Zweigstelle der CitiBank.
Es ist nicht anzunehmen, dass das Aufatmen der Israelis, was Faruq al-Qaddumi angeht, lange anhalten wird.
Am 1. Februar 2001, die Zweite Intifada ist in vollem Gange, überrascht der Sprecher des Palestine National Council (PNC) Salim Za´anoun auf einer Pressekonferenz in Kairo mit der Nachricht über die Errichtung einer unter ausdrücklicher Billigung durch Yasser Arafat in Ramallah geplanten und vorbereiteten "Commission of National Independence". Der Führer der Fatah Tanzim Marwan Barghouti, die Sicherheitschefs der PA Jabril Rajoub und Amin al-Hindi, die Hamas-Chefs Ismail Abu Shanab und Mahmoud al Zahar sowie der Vorsitzende des Politbüros der PLO Faruq al-Qaddumi und andere gehören zu den Initiatoren.
Der Entwurf des Grundsatzpapieres dieser Kommission zeichnet sich dadurch aus, dass die PLO Verfassung vom Juli 1968 ausdrücklich für nicht abgeschafft erklärt wird. Diese fordert gemäß Artikel 6 die Vertreibung aller "nach Beginn der zionistischen Invasion" in Israel eingewanderten Juden und deren Familien und Nachkommen. Dazu wird gemäß Artikel 9 und 10 der "bewaffnete Kampf" mittels "Kommandoaktionen" geführt, Israel habe kein Existenzrecht, das Gebiet gehöre zu Palästina. Artikel 15 der Verfassung fordert dazu auf, "den Zionismus in Palästina zu eliminieren". In Artikel 2 der Verfassung wird der Anspruch auf das gesamte britische Mandatsgebiet festgestellt, also auch auf Jordanien.
Bis heute ist die in einer Sitzung des PNC in Gaza, im Jahre 1998, bei Anwesenheit des US-Präsidenten Bill Clinton für nichtig erklärte Verfassung nicht schriftlich revidiert. Eine das Existenzrecht Israels anerkennende und den Verzicht auf bewaffneten Kampf zur Befreiung Palästinas geänderte Verfassung ist nicht ratifiziert. Die "Commission of National Independence" sei ausdrücklich nicht gegründet worden, um die geforderten Änderungen anzubringen. "Der bewaffnete Kampf als alleiniger Weg zur Befreiung Palästinas" ist angesagt, und die Verträge von Oslo, 1993, werden abgetan. Sie hätten ihre Dienste getan, und nun sei bei Verhandlungen zurückzugehen auf die UN-Resolution 181 zur Teilung Restpalästinas, vom 29. November 1947.
Am 4. Februar 2001 begrüßt Yasser Arafat die Gründung der Kommission und deren Ziele ausdrücklich. Beim Treffen der Fatah vom selben Tag wird nicht klar, welche der Unterzeichner bei ihrer Unterschrift bleiben, und einige Funktionäre der Hamas wollen nichts mehr mit ihr zu tun haben. Es sieht zunächst so aus, als ob die Fatah gespalten ist zwischen verhandlungs- und konfrontationswilligen, zur Gewalt aufrufenden Mitgliedern. Die Kommission macht aber vielmehr die Annäherung der Fatah an die konsequent zur Gewalt aufrufenden Kräfte der Hamas und des PIJ zur besseren Koordinierung des Kampfes gegen Israel deutlich. Verhandlungen mit Israel sollen demnächst mit internationaler und nicht mit US-Unterstützung geführt werden. Da könnte sich die EU gegen die Interessen Israels profilieren.
Faruq al-Qaddumi unter den Initiatoren der Kommission verwundert nicht. Er lehnt die Osloer Verträge von Anfang an ab, wird aber dennoch PLO-"Außenminister". Er ist die Nummer Zwei in der PLO. 1995 reist er nach Syrien und reiht sich dort ein in die "Palestinian Rejection Front". Er weigert sich, einen Wohnsitz in den Autonomiegebieten zu beziehen: "Ich komme nicht mit Erlaubnis der israelischen Besatzer in mein Heimatland", und bleibt in Tunis, von wo aus er am 3. November 2004 in Clamart ankommt, um von seinem Führer Abschied und eine Position in der Nachfolge zu über- nehmen.
Schon auf der Sitzung des Palestine National Council in Algier, November 1988, wo die PLO sich entscheidet, die UN-Resolution Nr. 242, vom 22. November 1967, anzuerkennen, die das Existenzrecht Israels festschreibt, ist Faruq al-Qaddumi dagegen. Für ihn ist die erste und wichtigste Frage die Rückkehr aller palästinensischen Flüchtlinge nach Palästina, einschließlich Israel. Er ist pro-syrisch und sieht sich heute noch als "Außenminister" - der Außenminister der PA Nabil Sha´th hin oder her. Die Unterstützung für die "palästinensische Sache" sieht er am besten aufgehoben bei den arabischen Staaten. Man hätte also die Fortschreibung der Zustände zu befürchten, wie sie in meinem Artikel "Saudi-Arabien, die ´palästinensische Sache´ und die Arab Bank" geschildert sind.
Die Wahl Faruq al-Qaddumis bedeutet eine Schwächung der PA. Die Nach-Arafat-Ära wird durch die Hardliner in einer gestärkten Fatah bestimmt. Sie werden sich mit den jüngeren Fatah-Kämpfern der Verweigerungsfront und mit radikalen Islamisten, darunter vor allem der Hamas und dem PIJ zusammenschließen. Man kann annehmen, dass sie eine Taktik verfolgen werden wie die vom PNC im "Phased Plan", der "Drei-Phasen-Strategie", vom 9. Juni 1974, niedergelegte:
Im "Phased Plan" wird gleich im Artikel 1 die UN-Resolution Nr. 242, vom 22. November 1967, für nichtig erklärt.
Faruq al-Qaddumi äußert sich ständig militant. Am 12. Dezember 2001 siedelt er Israel am Rande des Kollaps an: "Sharon ist das letzte Geschoß im israelischen Gewehr. Wenn Sharon besiegt ist, wird der rapide Countdown (zum Ende) Israels beginnen, weil dieses Land unter historischem Zwang entstand und sein Ende wie die UdSSR und Jugoslawien finden wird." Gleichzeitig aber zeigt er seine Strategie im Sinne des "Phased Plan": "Wie Mao Zedong sagte, wir handeln, wenn Handel gewinnbringend ist, und stoppen den Handel, wenn er es nicht ist."
Am 6. Oktober 2002 erklärt er in einem Interview mit der Zeitung Al-Bayan, Dubai, die PLO erkenne Israel nicht länger an, sondern richte sich nach ihrer Verfassung vom Juli 1968, die alle Maßnahmen zur Zerstörung Israels, der "alien entity" vorschreibe. Die Anerkennung Israels durch die "Oslo-Gruppe" sei nicht länger gerechtfertigt. Dies sei eine Reaktion auf die Politik und die Praktiken Ariel Sharons. Selbstverständlich sind die angedrohten Massaker eine Antwort auf durch Israel verübte. Palästinenser reagieren immer nur, nie lösen sie selbst Handlungen der Gegenseite aus.
Die USA als Unterstützer Israels sollten gestraft werden durch Wirtschafts- und Handelsboykott, durch Entzug von Kapital von US-Banken und durch Aufhebung der Belieferung mit Erdöl. Man kann ihm nur wünschen, dass er mit solchen Vorschlägen bei seinen Söhnen keinen Ärger kriegt. Es sei denn, sie arbeiteten inzwischen für Mekka-Cola und die Arab Bank.
Am 3. Januar 2003 erklärt er, zwischen der Fatah und der Hamas habe es noch nie Unterschiede gegeben, im Gegenteil. "Widerstand ist legitim". Die PLO könne angeblich die "Märtyreraktionen" nicht verhindern. Er schiebt der UNO und ihrer "Teilungs-Resolution" Nr. 181, vom 29. November 1947, die Verantwortung für die heutige Situation zu. Ein Anhalten von Gewalt und Terror komme nicht in Frage; denn es würde bedeuten, dass die Palästinenser sich ergeben. Die Road Map sei von den USA und Großbritannien nicht ernst gemeint: "Die Hauptsache ist, den Widerstand fortzuführen." Gegenüber der Zeitung Al-Bayan meint er, am 11. Januar 2003, der Widerstand sei die Grundlage für die nationale Einheit, was umgekehrt heißt, dass die palästinensische Gesellschaft auseinanderfiele, wenn sie sich für den Frieden mit Israel entschiede. Er sagt damit indirekt, dass es im Grunde keine palästinenische Nation gibt. Das behaupten viele Israelis schon lange und werden dafür gescholten.
Mit der Wahl Faruq al-Qaddumis zum Fatah-Chef wird die PA in Bedeutungslosigkeit versinken. In diesem Zusammenhang ist der Vertrag interessant, den Suha Arafat mit der PA abschließt. Sie soll ab sofort jährlich 22 Millionen Dollar (!) für ihren und ihrer Tochter Unterhalt von der PA bekommen. Mahmud Abbas, der neue Vorsitzende der PLO habe dem zugestimmt. Das Geld soll aus geheimen Konten des verstorbenen Yasser Arafat kommen. Darin befänden sich ungefähr 4 Milliarden Dollar. Wenn es keine PA mehr gibt, müßte auch der Vertrag hinfällig sein, es sei denn, es gäbe einen Rechtsnachfolger. Affaire à suivre ...
Faruq al-Qaddumi, der die Fatah und die Hamas als gleich betrachtet, könnte neuer Palästinenserpräsident werden. Es würden dann, sollte nicht alles ganz anders kommen, die Befürchtungen wahr, die das Jerusalem Center for Public Affairs, am 8. November 2004, äußert: "Wird ein Gaza ´Hamas-stan´ ein Al-Qaida Schutzgebiet werden?" Nicht nur Gaza, sondern auch die West Bank würde es. Die Hamas versteht sich gemäß ihrer Verfassung als ein Zweig der Muslimbrüderschaft, genau wie die Qaida. Beide fühlen sich eng verbunden mit den Terrorgruppen auf dem Balkan, in Kaschmir, Tschetschenien und Afghanistan. Beide rechtfertigen und fördern Suizidattentate auf der Grundlage derselben religiösen Autoritäten aus Saudi-Arabien und aus Qatar. Fünf dieser Scheichs sind auf der Hamas-Web Site verlinkt. Hamas und al-Qaida werden oft von denselben Unterstützern finanziert. Die Geldquellen der salafidischen Saudis für Fatah und Hamas würden reichlich sprudeln, und es wäre für Jahre und Jahrzehnte der Terror fortgeschrieben.
12. November 2004 - ergänzt am 9. August 2005
Quellen
International Red Cross suspends activity in Gaza over security situation. By Arnon Regular, Haaretz Correspondent.Haaretz, August 9, 2005
http://www.haaretz.com/hasen/spages/610129.html
Schweizer Uno-Mitarbeiter vorübergehend entführt. Tagesanzeiger.ch, 8. August 2005
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/ausland/527404.html
Auch das Rote Kreuz gibt den Gaza-Strip auf. Tip von Henryk M. Broder, "Tagebuch der Achse des Guten", 9. August 2005
http://www.achgut.de/dadgd/view_article.php?aid=942&ref=0
Abbas fait appel à la Sécurité Préventive (info # 010908/5). Par Sami El Soudi. Metula News Agency, 9 août 2005
http://www.menapress.com/article.php?sid=1154
Comment: Israelis breathe a huge sigh of relief. By Uzi Benziman, Haaretz Correspondent, Haaretz.com, 12/11/2004
http://www.haaretz.com/
Yassir Arafat: 1929-2004. HonestReporting´s biography, with links to important sources, including Arafat´s Dark Legacy, 1-minute online film. HonestReporting.com
http://www.honestreporting.com/
Bio Sketch: Faruq Qaddumi, the PLO´s #2, by Danny Rubinstein,
Middle East Quarterly, March 1996
http://www.meforum.org/article/287
INSIDE PALESTINIAN POLITICS: PREPARING FOR ISRAEL UNDER SHARON. By David Schenker, The Washington Institute for Near East Policy. Peacewatch Number 307, February 8, 2001
http://www.washingtoninstitute.org/templateI01.php
The Palestinian National Charter: Resolutions of the Palestine National Council July 1-17, 1968. The Avalon Project at Yale Law School
http://www.yale.edu/lawweb/avalon/mideast/plocov.htm
The Palestinian National Charter: Resolutions of the Palestine National Council July 1-17, 1968. MidEast Web Historical Documents
http://www.mideastweb.org/plocha.htm
ARAFAT´S DUELING DILEMMAS: SUCCESSION AND THE PEACE PROCESS.
By Lenore Martin. MERIA - Middle East Review of International Affairs, Volume 6, No. 1 - March 2002
http://meria.idc.ac.il/journal/2002/issue1/jv6n1a5.html
The PLO´s "Phased Plan". Political Programme, Adopted at the 12th Session of the Palestinian National Council, Cairo, June 9, 1974
http://www.netaxs.com/~iris/plophase.htm
Qaddumi, Head of the PLO´s Political Department: Israel is on the way to collapse, Memri Special Dispatch No. 315, December 17, 2001
http://memri.org/bin/articles.cgi?Page=archives&Area=sd&ID=S P31501
Tuesday, October 8, 2002 Senior PLO official indicates Charter still calls to destroy Israel. Independent Media Review Analysis (IMRA)
Original aus: PLO´s Qaddumi Says PLO No Longer Recognizes Israel. Al-Bayan, Dubai, 07 Oct 2002
http://www.imra.org.il/story.php3?id=13972
Farouq Al-Qaddoumi: In Support of ´Resistance Attacks´ Inside Israel and Pressuring Europe with Oil Hikes: ´We (Fatah) Were Never Different from Hamas´. Memri Dispatch No. 462, vom 28. Januar 2003
http://www.memri.org/bin/opener.cgi?Page=archives&ID=SP46203
Report: Suha to receive $ 22m. a year from PA. By KHALED ABU TOAMEH, The Jerusalem Post, November 11, 2004
http://www.jpost.com/
Details of tense meeting between Suha, PA Leaders revealed, by Eitan Rabin. Maariv International, November 13, 2004 (Artikel nicht mehr dort zu finden)
http://www.maarivenglish.com/
Will a Gaza "Hamas-stan" Become a Future Al-Qaeda Sanctuary?, by Maj.-Gen. (res.) Yaakov Amidror and David Keyes. Jerusalem Center for Public Affairs. Jerusalem Issue Brief, Vol. 4, No. 7, 8 November 2004
http://www.jcpa.org/brief/brief004-7.htm