
Die Ausstellung Holocust International Cartoon Contest in Teheran
Die Ausstellung im Museum of Palestine Contemporary Art mit Karikaturen aus dem Iran und dem Ausland kann bis zum 13. September 2006 besucht werden. Wird der französische Wettbewerbsteilnehmer Dab´s einen Preis gewinnen? (*)
Anfang Februar 2006, als die von den Regierungen und den fundamentalistischen Imamen gelenkten Proteste und Krawalle überall in den muslimischen Ländern der Mohammed-Karikaturen in Jyllands Posten wegen in vollem Gange sind, mischt sich Farid Mortazavi, der Grafiker der Zeitung der Teheraner Stadtverwaltung Hamshahri, mit der Ankündigung eines Karikaturenwettbewerbs über die Judenvernichtung in die Debatte ein. Spiegel Online berichtet und bezeichnet die von Fundamentalisten regierte Stadtverwaltung des ehemaligen Bürgermeisters von Teheran Mahmoud Ahmadinejad verniedlichend als konservativ. Spiegel Online sieht auch keinen Erklärungsbedarf, wie es im diktatorisch regierten Teheran einem Mob von 400 Demonstranten (sic!) gelingen kann, die evakuierte dänische Botschaft mit Brandsätzen und Steinen zu attackieren, wobei es einigen von ihnen gelingt, über die hohen, mit Stacheldraht versehenen Mauern zu klettern und auf das Gelände zu stürmen. Der Staatsminister im Auswärtigen Amt Gernot Erler wird zitiert, dass man dort zum Teil von organisierten Demonstrationen sprechen kann. Wer hat sie organisiert? Spiegel Online weiß es nicht oder sagt es nicht. Nach internationalem Recht handelt es sich beim Angriff auf die dänische Botschaft um einen kriegerischen Angriff der Islamischen Republik Iran auf den Staat Dänemark.
Nicht der Erläuterung wert ist es dem Spiegel Online, daß dänische Mohammed-Karikaturen mit Karikaturen über die Judenvernichtung beantwortet werden sollen. Was hat das Verbrechen an den Juden mit der zeichnerischen Kritik an einem Religionsstifter zu tun? Schließt sich Spiegel Online der Ansicht der Islamischen Republik Iran an, daß die Juden an allem schuld sind und nun für die Schmach der Mohammed-Karikaturen vorgeführt werden müssen? (1)
Der CRIF protestiert gegen den Karikatur-Wettbewerb über die Judenvernichtung
Proteste kommen von einigen Politikern westlicher Staaten sowie von den jüdischen Vereinigungen weltweit. Am 17. Februar 2006 veröffentlicht Marc Knobel, vom Conseil Représentatif des Institutions juives de France (CRIF), dem Vertreterrat der jüdischen Organisationen Frankreichs, Auszüge aus einem Interview, das die Schweizer Zeitung La Tribune de Genève (TdG) mit dem Teheraner Grafiker über den von ihm geplanten Wettbewerb führt. Auf der Site von TdG ist das Interview, vom 14. Februar 2006, nicht mehr aufzufinden. Man möge das Interview mit Abstand lesen; denn es schmerze, warnt Marc Knobel die Leser.
Es handele sich um keine billige Retourkutsche für die Beleidigung von einer Milliarde von Muslimen, meint Farid Mortazavi, aber dennoch findet er es angemessen, wenn die Westeuropäer ihren höchsten Heiligen attackierten, ausgerechnet mit Karikaturen über die Judenvernichtung zu antworten. Der Opposition gegen den Islam entspricht nach iranischem Verständnis als angemessene Antwort, Karikaturen über die Ermordung von sechs Millionen Juden zu zeichnen. Die Zielrichtung seien nicht die dänischen Karikaturisten, sondern ihre Hintermänner, diejenigen, die sie beeinflußt hätten. Man kann davon ausgehen, daß er damit Juden meint. Jetzt müsse man auf die mangelnde Achtung vor unseren Heiligen um welchen Preis auch immer reagieren. Heute sei man zunächst Muslim, und der Iran komme erst dann.
Die Judenvernichtung sei ein Tabu in Europa. Wenn man sich aber über Mohammed lustig machen und ihn zeichnerisch kritisieren könne, dann müsse es auch gestattet sein, die Schwelle der Kritik an der Judenvernichtung zu überschreiten. Die aufgehetzten Muslime der Welt haben also nicht nur Gelegenheit, sich der Räumlichkeiten der Jyllands Posten sowie unbeteiligter Menschen, Gebäude, Autos, Botschaften, Flaggen randalierend, brennend und drohend anzunehmen, die Menschen Dänemarks, Frankreichs, Großbritanniens, Deutschlands und anderer westlicher Staaten mit dem Tode zu bedrohen: Wir wollen dänisches Blut! Großbritannien, du wirst zahlen! Wir wollen den deutschen Vizekanzler hängen! Der Glaubenskrieg geht weiter! sondern auch und gerade die Juden anzugreifen, deren höchste Repräsentanten, wie der Oberrabiner Frankreichs Joseph Sitruk, sich sogar einhellig gegen die Veröffentlichung der dänischen Karikaturen aussprechen. Die durch Genozid ermordeten Juden seien die Heiligen der westlichen Regierungen. Auf die Frage, ob die Zeitung nicht den Genozid leugnende Zeichnungen veröffentlichen werde, nachdem der iranische Präsident im Dezember 2005 ihn als Mythos bezeichnet hat, meint Farid Mortazavi, die Judenvernichtung werde vorurteilslos in den Mittelpunkt der Debatten gestellt, mit einem objektiven Blick, mittels Humor, ohne sich lustig zu machen. Alle Zeichner der Welt seien eingeladen, und selbstverständlich hat Farid Mortazavi entgegen Behauptungen der europäischen Medien nichts gegen Juden und deren Religion: Erinnern Sie sich, vor der Gründung Israels fand sich die größte jüdische Gemeinde im Iran. Nun hätten die Muslime auf die dänischen Karikaturen ihre Antwort gegeben, nun wolle man sie verstehen lehren, daß die Feder wirksamer ist als das Schwert. Die Europäer seien der Feder gegenüber sensibler. Mahmud Ahmadinejad pflegt es treffender so auszudrücken: Die Europäer sind wie Hunde, wenn man sie tritt, laufen sie winselnd davon.
Offensichtlich denkt Farid Mortazavi nicht an seine eigene Nationalflagge, deren Emblem u.a. aus zwei stilisierten Säbeln besteht. Die Islamische Republik Iran jedenfalls gebährdet sich, wenn´s um Effizienz der Bekämpfung und Ausrottung ihrer Gegner geht, einerseits eher wie der randalierende Mob und nicht wie die Herren der Feder, und andererseits wendet sie sich an deutsche Ministerien und Behörden, die sich wie im Falle der bestempelten Klopapiere mit Eifer daran begeben, weltpolitisch zu handeln und im Einklang mit der ausländischen Macht zu entscheiden und zu richten.
Marc Knobel schließt seinen Bericht mit der Information, daß der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde im Iran Haroun Yashayaï die Leugnung der Judenvernichtung in Europa und die Ankündigung einer Konferenz über die Judenvernichtung durch Mahmud Ahmadinejad in einem mutigen Brief an diesen, vom 26. Januar 2006, kritisiert habe. (2)
La Tribune de Genève wirbt für den Karikatur-Wettbewerb über die Judenvernichtung
Als wenn es noch nicht genug wäre mit dem Interview zur Propagierung der iranischen Interessen, veröffentlicht die Zeitung auch eine Anzeige, mit der die ganze Welt aufgerufen wird, ihre Karikaturen über die Judenvernichtung einzureichen. Das Blatt macht sich zum Sprachrohr der iranischen Islamisten. Auch die Tribune de Genève möchte also die Toleranz der westlichen Staaten testen, die auf die Meinungsfreiheit verweisen, um die Veröffentlichung der Karikaturen des Propheten Mohammed zu verteidigen. La Tribune de Genève unterstützt mit der Anzeige die antisemitische Kampagne des iranischen Präsidenten, der die Judenvernichtung im Zweiten Weltkrieg leugnet und meint, der Staat Israel müsse von der Landkarte ausradiert werden.
Der Präsident der CICAD ist entsetzt über das Interview, das La Tribune de Genève mit Farid Mortazavi führt. Die wüste antisemitische Kampagne des Iran sei in Ausmaßen und Intensität beispiellos in der Nach-Nazizeit: Das Interview mit Farid Mortazavi ist schockierend und einer Tageszeitung von der Qualität der Tribune unwürdig, weil es die Förderung eines in seiner Art antisemitischen Wettbewerbes erlaubt, der die Juden zu Sündenböcken der dänischen Karikaturen macht ... Wir erinnern jedoch daran, daß die dänischen Karikaturen nicht von jüdischen Karikaturisten stammen und nicht in Israel gezeichnet wurden.
Als wenn der Haß der Antisemiten jemals auf Tatsachen beruht hätte. Die Karikaturen sind wie in allen vergleichbaren Fällen nur ein Vorwand. Die Vorwürfe des CICAD-Präsidenten gehen ins Leere, daß die Gleichsetzung der Debatten um die dänischen Karikaturen und um die Judenvernichtung ein schwerer Irrtum sei. Diese Formulierung geht einmal mehr davon aus, daß eine solche Gleichsetzung allein auf Unkenntnis beruht: Wir erinnern daran, daß die negationistischen Reden die Politik der Vernichtung der Juden Europas durch die Nazis leugnen. Den akademisch gebildeten iranischen Präsidenten muß niemand daran erinnern und erst recht nicht die Tribune de Genève, die sich bewußt der iranischen Politik anschließt. Diese Zeitung dokumentiert durch die Veröffentlichung des Interviews und der Anzeige, daß sie sich den negationistischen Theorien anschließt, daß sie die Politik der systematischen, industriell betriebenen Judenvernichtung des Dritten Reiches und die Existenz der Gaskammern leugnet, und daß sie wie der iranische Präsident behauptet, die Juden hätten das erfunden, um dem Westen ein schlechtes Gewissen zu machen und die Gründung des Staates Israel zu erreichen - oder wie anders ist die Veröffentlichung des Interviews und der Anzeige zu interpretieren?
Bei der Leugnung der Judenvernichtung handelt es sich in der Schweiz wie in den meisten anderen europäischen Staaten um eine Straftat. In scheinbarer Naivität veröffentlicht die Tribune de Genève die Ausführungen des CICAD-Präsidenten als Leserbrief. (3)
Wer ist die Zeitung La Tribune de Genève?
Bislang ist mir hin und wieder die Schweizer Zeitung Le Courrier begegnet. Ihre Mitarbeiter verkehren auf außerordentlich gutem Fuße mit ihrem Genfer Mitbürger Tariq Ramadan und seinem salafistischen Centre islamique de Genève. Wen meine Artikel zu dem Thema interessieren, und wer nicht französisch liest, der suche bitte in den deutschen Google-Seiten unter eussner - courrier - tariq ramadan. In der Tribune de Genève findet man allerdings ebenso ein Forum des Predigers. Es ist diese Zeitung, in der Tariq Ramadan, am 7. Oktober 1993, einen Offenen Brief an den Regisseur Hervé Loichemol richten kann. Darin spricht er dem Regisseur mit schroffen Worten das Recht zur Inszenierung des Mahomet-Theaterstückes von Voltaire ab und verlangt das Verbot der für Mitte der 90er Jahre geplanten Inszenierung. Zu der Zeit ist Tariq Ramadan gerade zurück von seinem Einzelunterricht an der Al-Azhar-Universität Kairo und am Anfang seiner Karriere als salafistischer Prediger für den europäischen Islam. (4)
Unterstützt wird Tariq Ramadan von Erica Deuber, Mitglied des kommunistischen Parti Suisse du Travail, der Partei der Arbeit der Schweiz, der Ehefrau des Jean Ziegler, seinerseits tätig als UNO-Berichterstatter gegen Israel und gegen die Globalisierung. Erica Deuber ist zur fraglichen Zeit Direktorin der Abteilung für kulturelle Angelegenheiten der Stadt Genf. Niemand behauptet je, Tariq Ramadan hätte die Macht gehabt, selbst das Stück abzusetzen - gegen diesen nirgends erhobenen Vorwurf verwahrt sich der Prediger nämlich des öfteren, sondern Erica Deuber interveniert und der Inszenierung werden die Subventionen entzogen, so daß Mahomet nicht aufgeführt werden kann. Das linksradikale Ehepaar wird sich später erneut für den Enkel des Hassan al-Banna und Sohn des Said Ramadan einsetzen. Als nämlich seine akademischen Gutachter sich weigern, eine religiöse Schrift zum Lobe seines Großvaters als Dissertation abzunehmen, besorgen die beiden Freunde des Tariq Ramadan zwei fachfremde andere Professoren, und der Berner Professor Reinhard Schulze gibt später auf Anfrage seinen akademischen Segen. (5)
Tariq Ramadan erhält von der Tribune de Genève ein weiteres Forum, auf dem ihm von Alain Dupraz, am 18. Januar 2005, geradezu gelobhudelt wird: Er wurde einst unter "die Genfer die Genf ausmachen" eingestuft, beginnt er sein Interview. Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: les Genevois qui font Genève, die Genf ausmachen im Sinne von bedeuten, obgleich ausmachen im Sinne von auslöschen besser träfe; denn seine islamistischen Predigten führen ins dunkle Mittelalter. Von der Stadt in ihrer jetzigen Form bliebe nichts übrig, wenn sich die Lehren des Tariq Ramadan durchsetzten. Alain Dupraz stört das wenig.
Der Figaro-Journalist Aziz Zemouri veröffentlicht am 26. Janauar 2005 das entgegenkommende Buch in Interviewform Faut-il faire taire Tariq Ramadan ?, Soll man Tariq Ramadan zum Schweigen bringen?, in dem der angegriffene Tariq Ramadan sich, ohne unter dem Druck von Kamaras zu stehen, so brilliant wie immer verteidige und in allen Ehren aus dem Interview hervorgehe. Er schlägt zurück, wie es auf der Web Site des Dieudonné Les Ogres heißt. Weniger überzeugend sei er zum Thema Gleichberechtigung von Männern und Frauen, was allerdings das Thema schlechthin ist zur Beurteilung, wieweit einer auf dem Boden westlicher Werte und Gesetze steht. Auch zur Steinigung von Ehebrecherinnen hat er kein klares ablehnendes Wort, aber dazu befragt ihn Alain Dupraz gar nicht erst.
Ein Genfer, wie die Republik ihn selten hervorbringe, meint er, und das ist er tatsächlich, ein Missionar im Dienste der Islamisierung Europas. Auf die Frage, was er nun mache, da er seine Anstellung im Gymnasium aufgegeben habe, um als Professor in die USA zu gehen, was bislang nicht realisiert werden konnte, antwortet er, daß er von seinen Ersparnissen lebe, was aber nicht so weitergehen könne. (6)
Es kommen einem die Tränen. Der arme Mann! Aber er hat Freunde, beispielsweise diejenigen, die eine Anzeige der iranischen Zeitung Hamshahri betreffend den Karikaturenwettbewerb aufnehmen zum Thema der mit einem objektiven Blick, mittels Humor, ohne sich lustig zu machen dargestellten Judenvernichtung.
Da erfreuen wir uns lieber an dem vom 29-jährigen israelischen Zeichner Amitai Sandy iniitiierten Wettstreit der jüdischen Karikaturisten aus aller Welt, den Israeli Anti-Semitic Cartoon Contest. Ausschließlich jüdische Zeichner sind aufgerufen mitzumachen: Juden machen Witze über Juden. Die können das sowieso besser und geistreicher als die in ihrem Haß auf die Juden eingeschlossenen Muslime. Ich habe jedenfalls schon lange nicht mehr so viele gute Karikaturen gesehen, wie die von Amitai Sandy jetzt auf seine Site gestellten. Jewhammed möge als Einstieg dienen ... (7)
28. Februar 2006 - 15. August 2006
Ergänzung
Es gibt einen Unterschied zwischen einer faktischen und einer Glaubenswahrheit, sagt der französische Philosoph André Glucksmann zum Ansinnen, die Judenvernichtung negierende Karikaturen auf eine Stufe zu stellen mit denen an dem Religionsstifter Mohammed; denn die Realität der Todeslager lässt sich durch eine Untersuchung belegen, nicht so die Heiligkeit des Propheten, die von der Überzeugung des Gläubigen abhängt.
Choc des civilisations ? Non : des philosophies, par André Glucksmann, Le Monde, 3 mars 2006
http://www.lemonde.fr/web/article/0,1-0@2-3232,36-747283,0.h tml
Wahrheit und Glauben - Andre Glucksmann über den Karikaturenstreit. Aus dem Französischen von Thierry Chervel. Perlentaucher, 3. März 2006
http://www.perlentaucher.de/artikel/2970.html
Quellen
(*) Iran stellt Karikaturen zum Holocaust aus. als/AP, SpiegelOnline, 14. Agust 2006
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,431706,00.html
Holocust International. irancartoon
http://www.irancartoon.com/
Frankreich im Internationalen Karikaturenwettbewerb zum Thema Judenvernichtung. 13. März 2006
http://www.eussner.net/artikel_2006-03-13_16-24-48.html
(1) Zeitung plant Karikatur-Wettbewerb über Holocaust. hen/Reuters/AFP, Spiegel Online, 7. Februar 2006
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,399471,00.html
(2) La presse en folie. Faites-vous de l´humour, en Occident, sur l´Holocauste? La tribune de Genève fait paraître (le 14 février 2006), une interview de Farid Mortavazi. Par Marc Knobel, CRIF, 17 février 2006
http://www.crif.org/index.php?page=articles_display/detail&a id=6445&returnto=search/search&artyd=10
(3) Caricatures sur l´Holocauste : la Tribune de Genève fait la promotion du concours. Coordination intercommunitaire contre l´antisémitisme et la diffamation (CICAD). 14 février 2006
http://www.cicad.ch/E0610E957ABE44648C8F8D42C009D7EE_3F97BCA D095141FCA48ECE2F7DF2C9E1.htm
Courrier des lecteurs. Les caricatures de Mahomet, prétexte à une campagne antisémite ? Par Philippe A. Grumbach, Président de la Coordination intercommunitaire contre l´antisémitisme et la diffamation (CICAD). Tribune de Genève en ligne. Publié le 24 février 2006
http://www.tdg.ch/tghome/interactif/courrier_des_lecteurs/in vite__24_02_.html
http://www.cicad.ch/E0610E957ABE44648C8F8D42C009D7EE_5B24A66 6CA6246A399FC30E32A5A7EBB.htm
(4) Tariq Ramadan joue sur les mots.Source : "Lettre ouverte à M.Hervé Loichemol", Tariq Ramadan, Tribune de Genève du 7 octobre 1993
http://www.prochoix.org/freretariq/mensonges.html
(5) Prof. Dr. Tariq Ramadan - 12 Jahre im Dienste des europäischen Islamismus. 29. November 2005
http://www.eussner.net/artikel_2005-11-19_05-29-16.html
(6) TRIBUNE DE GENÈVE. Attaqué, Tariq Ramadan se défend, par Alain DUPRAZ, 18 janvier 2005, www.tariqramadan.com
http://www.tariqramadan.com/article.php3?id_article=194
Tariq Ramadan riposte - Par Alain Dupraz, La Tribune de Genève, 18 janvier 2005. LesOgres.Org, 18 janvier 2005
http://www.lesogres.org/article.php3?id_article=68
(7) Achtung, hier kommt ein Cartoon. Von Ivo Bozic. Jungle World, 22. Februar 2006
http://www.jungle-world.com/seiten/2006/08/7249.php
Israeli Anti-Semitic Cartoons Contest
http://www.boomka.org/
Jewhammed, by Doron Nissimi, Israel, for the Israeli Anti-Semitic Cartoons Contest
http://boomka.org/blog/wp-content/plugins/falbum/wp/album.ph p?album=72057594067999377&page=1&photo=102603436