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Die Alianza de (Civilizaciones) Terroristas in Aktion

Im September 2006 interpretiert Spanien die Alianza de civilizaciones, die Allianz der Zivilisationen, so, daß sich seine Soldaten der UNIFIL mit der Hezbollah zur Allianz der Terroristen verbrüdern. Es geht, wie das Foto auf Little Green Footballs zeigt, schneller als gedacht. Mahmud Ahmadinejad weiß, warum er nichts einzuwenden hat gegen die Stationierung spanischer Truppen im Rahmen der UNIFIL. Diese sowie die italienischen und die französischen werden auf der Seite der Terroristen gegen Israel kämpfen, wenn es nötig wird. Auch die Waffenlieferungen von Syrien nach dem Libanon über die Landesgrenze werden diese falschen Freunde nicht verhindern, und sollte Israel sich einmischen in die von der UN-Resolution 1701 geforderte Entwaffnung der Hezbollah, stünde seinen Soldaten das geschlossene Heer des Mittelmeeres gegenüber, der Traum von der Euro-Mediterranean Partnership, der Euro-mediterranen Partnerschaft, würde zur Freude der Staatslenker Jacques Chirac, Romano Prodi, José Luis Rodríguez Zapatero und ihrer Geschäftsfreunde wahr, wobei die deutsche Marine gern noch eine Weile vor der Küste dümpeln dürfte. (1)

Ein spanischer UN-Friedenssoldat schüttelt die Hand eines libanesischen Hezbollah-Unterstützers, der ein gelbes T-Shirt trägt und eine Hezbollah-Flagge trägt, während er im südlibanesischen Dorf Kfar Kila, am 21. September 2006, auf dem Weg zur Teilnahme an der großen Siegesparade ist, die am Freitagnachmittag in Beirut stattfinden wird. Hunderte von Hezbollah-Unterstützern von überall aus dem Südlibanon begannen, zu Fuß nach Beirut zu marschieren, um die Entschlossenheit der Gruppe zu demonstrieren, die Waffen nicht niederzulegen. (AP Foto/Alvaro Barrientos)

Heute erntet Spanien den Dank für seinen unermüdlichen Einsatz zur Islamisierung der Welt, für seine Bruderschaft mit den islamischen Terroristen, im Süden des Libanon, an der Grenze zu Israel: Sechs spanische Blauhelme sind bei einem Attentat im Libanon getötet worden. Bislang hat sich niemand zu dem Terrorakt bekannt. Doch die spanische Regierung ist sich sicher: Hinter dem ersten Anschlag auf die Unifil-Mission überhaupt steckt die palästinensische Fatah al-Islam, wissen die Nachrichtenagenturen. (2)

Dann ist´s ja gut, dann kann die Zusammenarbeit der Spanier mit der Hezbollah getrost weitergehen. Wer weiß, ob nicht der Tag kommt, da die Terroristen der Gottespartei die moderaten Verhandlungspartner werden - oder sind sie´s gar schon?

Mit Frankreich fängt´s an

Wer erinnert sich noch an die Zeit vor dem Irakkrieg, als Jacques Chirac seinem Freund Saddam Hussein zu verstehen gibt, daß nicht die gesamte "internationale Staatengemeinschaft" sich gegen ihn wende, sondern daß es noch andere, wohlgesonnenere Mächte gibt, Frankreich zum Beispiel, vertreten durch seine Politiker, allen voran Jacques Chirac, die an dem Nuklearprogramm und den Waffengeschäften mit dem Diktator verdienen, Jean-Pierre Chevènement, Roselyne Bachelot, Jean-Marie Le Pen und viele andere "menschliche Schutzschilde", die selbstverständlich alles abstreiten. Nicht einen Cent habe er bekommen, behauptet Jean-Pierre Chevènement vor laufender Kamera. Internationale und irakische Augenzeugen berichten anderes: der Diktator erkaufe das Wohlwollen der französischen Geschäftspartner und Politiker.

Der erste, Jacques Chirac, beschreibt den zweiten, Saddam Hussein, als einen persönlichen Freund, zeigte ihm ausführlich einen französischen Atomreaktor und lud ihn zum Wochenende zu sich nach Hause ein. Um diese Zeit herum war es, daß der Premierminister den Spitznamen Jacques Irak bekam.

Dieses und andere Zitate über die Korruption französischer Politiker, die auf Grund ihrer persönlichen Verstrickungen gar nicht anders können, als sich auf die Seite des Saddam Hussein zu schlagen, berichtet T. R. Halvorson in seinem Artikel über die französische Politik gegen die Entfernung Saddam Husseins aus dem Amt. Er berichtet auch von den Kosten dieser Politik für die französische Gesellschaft. (3)

Antonia Rados hat in dem arte-Film Notre ami Saddam die einträgliche Freundschaft der beiden Staatsmänner und ihrer Freunde dokumentiert, wie alles anfängt 1974, nach der Ölkrise zwischen dem Vizepräsidenten und ab 1979 Präsidenten des Irak und dem Premierminister, Bürgermeister von Paris und Staatspräsidenten Jacques Chirac, und wie es endet in 6 Milliarden Euro Schulden, die der Irak in Frankreich hat. Es ist eine mögliche Erklärung dafür, daß der Diktator nicht außer Landes geht und so den Krieg abwendet, sondern in seinem Irrtum verharrt, Frankreich stünde an seiner Seite und werde es schon richten. Nebenbei wird aus den Informationen des Filmes deutlich, warum bis zum letzten Tag niemandem klar ist, ob und wieviele Massenvernichtungswaffen sich im Irak befinden. Die Geschäfte mit Frankreich sind geheim, ebenso die Lagerstätten der Waffen.

Der Film zeigt, wie im Nukleargeschäft der Irak die Sowjetunion gegen Frankreich ausspielt und so die Preise drückt. Jedem ist klar, daß es sich nicht nur um ein friedliches Projekt handelt, sondern daß die Atombombe hergestellt werden soll, und dennoch liefern Frankreich und die Sowjetunion die Technologie. 60 Mirage des Rüstungskonzerns Dassault werden vom Irak geordert. Dassault und EADS sind die besten Geschäftspartner der irakischen Regierung bei der militärischen Aufrüstung, das Giftgas stammt aus von Deutschen gebauten Fabriken, hergestellt mit deutscher Technologie. Antonia Rados bringt an der Stelle eine Aufnahme des Hauptquartiers der Degussa ins Bild. Es ist die Firma, deren Tochtergesellschaft Degesch im Zweiten Weltkrieg das Zyklon B zur Ermordung der Juden liefert. Saddam Hussein begeht mit dem Giftgas einen Genozid an 5000 Kurden von Halabja mit über Italien gelieferten US-Kampfhubschraubern, die unter Begleitschutz französischer Kampfbomber das Giftgas verbreiten. Der Film moralisiert nicht, er berichtet. Das ist einer postitiven Erwähnung wert, kennt man von arte doch inzwischen ganz andere "Dokumentationen".

Leider ist der Film auf französisch, aber auf der Site AMGOT-All My Good Old Teddies sind noch weitere spannende Videos, auch in englisch, zu sehen und zu hören. (4)

Beängstigend sind die Parallelen der Lage vor dem Irakkrieg zu der im Nuklearstreit mit dem Iran, mit dem Unterschied, daß sich diesmal nicht nur die Regierungen Frankreichs und Deutschlands sowie die Linken Europas, sondern weiterer Staaten der EU sowie Rußlands und Chinas, von den für die Mollahs begeisterten Linken nicht zu reden, aktiv an der Beschönigung der Lage beteiligen, woraus man schließen kann, daß noch mehr Politiker und Geschäftsleute von den Kontakten mit dem Iran profitieren als seinerzeit mit dem Irak, und daß die Kräfteverhältnisse zwischen den USA und dem Rest der "internationalen Staatengemeinschaft" heute von letzteren weiter zu ihren Gunsten verschoben werden sollen, und zwar in eine qualitativ neue Dimension. Der Verlauf des Irakkrieges bis heute sowie der eben mit einem Waffenstillstand vorläufig beendete Libanonkrieg geben ihnen nicht unrecht, wenn sie sich eine reelle Chance dabei ausrechnen.

AMGOT bringt einen weiteren Beitrag, Die Achse der gewesenen Hegemone Frankreich, Deutschland und Rußland. Es werden fünf Alternativvorschläge aufgelistet, an denen die Motive des Jacques Chirac und der Friedensfreunde für die Entwicklung des Irak deutlich würden. Keiner der Vorschläge wird von Frankreich eingebracht. (5)

Ähnliche Vorschläge für den Iran erwartet man von den Regierungen der EU, Rußlands und Chinas heute ebenso vergeblich, geschweige denn von Staaten wie Schweden, Spanien und Italien, die man weder als vergangene, gegenwärtige noch als zukünftige Hegemone einschätzen kann. Stattdessen kochen die Regierungen jedes dieser Staaten ihr eigenes Süppchen, wobei sich die Regierungen der EU-Staaten in wilde Dialog-Aktivitäten stürzen sowie in die Finanzierung des Wiederaufbaus des Libanon, dessen Zerstörung auf das Konto der vom Iran ausgehaltenen Hezbollah geht.

Die deutsche Regierung übernimmt im Jahre 2005 Hermes-Bürgschaften für iranische Warenlieferer in Höhe von 4,1 Milliarde Euro und eine weitere Ankurbelung des Exports in das befreundete Land, was zu einer Verdopplung der deutschen Lieferungen zum Vergleichsjahr 2002 auf 4,4 Milliarden Euro führt. Deutsche Institutionen der Wirtschaft wollen nun mit der unnachgiebigen iranischen Regierung verhandeln, weil sonst mehr als 10 000 deutsche Arbeitsplätze in Gefahr seien, europäische Politiker aller Größen und Kragenweiten Reisen in den Iran, darunter Javier Solana und Felipe González. (6)

Die Intrigen der EU-Staaten am Beispiel Spaniens

Die Verbündeten und Freunde der spanischen Regierung sind heutzutage Kuba, Venezuela und Bolivien sowie der Iran, die Hezbollah und die Palästinensische Autonomiebehörde. Sie findet es durchaus akzeptabel, daß der Iran Atomwaffen bekommt, was Felipe González Márquez, der Sozialist und ehemalige Ministerpräsident, von 1982 bis 1996, und Generalsekretär des Partido Socialista Obrero Español (PSOE), der Spanischen Sozialistischen Arbeiterpartei, von 1974 bis 1997, auf einer angeblichen Privatreise in Teheran seinen Gesprächspartnern bestätigt. Er weilt dort auf Einladung des iranischen Außenministers Manoucher Motakki, und sucht eine Lösung des Nuklearkonfliktes im Dialog. Felipe González vermittelt auf Bitten von Teheran. Klarer kann man es nicht sagen, wie positiv die Ayatollahs die spanische Regierung beurteilen.

Eine ganze Woche weilt Felipe González mit ausdrücklichem Einverständnis des Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero im Iran, vom 24. bis 31. August 2006. (7)

Dort beglückwünscht ihn Mahmud Ahmadinejad zum Rückzug der spanischen Kontingente aus dem Irak; das freue ihn sowie die irakische Bevölkerung. Zur selben Zeit ist bekannt, daß Spanien zur Verstärkung der UNIFIL 1100 Soldaten in den Libanon schicken wird. Diese Entscheidung unterliegt keiner negativen Kritik seitens des Iran, woraus geschlossen werden kann, daß die Frontstellung der spanischen Soldaten den iranischen Mollahs angenehm ist: mit den Gewehrläufen Richtung Israel positioniert, Aufstockung des Waffenarsenals der Hezbollah geduldet, friedlich gemeinsam Wasser und Telefone von UNIFIL und Hezbollah genutzt, Bunkerrestaurierung und Bau neuer Bunker übersehen, einträchtiges Flattern beider Fahnen im Winde Südlibanons.

Italien, Frankreich und Spanien sind die vehementestens Gegner des militärischen Vorgehens Israels gegen die Terroristen der Hezbollah. Sie werden Tausende von Soldaten, angereichert mit solchen aus muslimischen Ländern in die UNIFIL entsenden, ein Heer von Israelgegnern. Derweil dümpelt die deutsche Kriegsmarine unentschieden vor der Küste, angeblich, um den Waffentransport für die Hezbollah auf dem Seeweg zu unterbinden. Die Waffen aber können jederzeit über die ausdrücklich nicht durch die UNIFIL zu überwachende Grenze zwischen dem Libanon und Syrien ins Land kommen.

Inzwischen ist nicht einmal mehr sicher, ob die deutsche Kriegsmarine vor der Küste Libanons dümpeln wird; denn solches wird für den Libanon von der Hezbollah entschieden, die von den Deutschen keine klare Positionierung gegen Israel erwartet und deshalb lieber die eindeutig araberhörigen Staaten Frankreich, Italien und Spanien mit der Wahrung ihrer Interessen beauftragt. Für die Hezbollah kommt es nicht in Frage, Schiffe von Deutschen durchsuchen zu lassen, ob sie vielleicht Waffen für die Terroristen ins Land bringen. Das verletze die Souveränität des Libanon. Man kann davon ausgehen, daß die Hezbollah diese Entscheidung nur verkündet. Bestimmt wird solche Politik vom Iran, der nicht einverstanden ist mit der Haltung Deutschlands in den Beratungen der ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates plus Deutschland über die Forderung zur Aussetzung der Urananreicherung.

Desto wohlgefälliger ist Spanien dem Iran. Felipe González demonstriert vor der endgültigen Stationierung der bis zu 15 000 UNIFIL-Truppen seine Sympathie für die iranische Regierung. Er hört sich geduldig eine der unzähligen Unterweisungen des Oberlehrers Mahmud Ahmadinejad an: Es wäre besser, wenn die europäischen Staaten unabhängig wären in ihren Entscheidungen und die Probleme mittels Verhandlung lösten. Er gestatte nicht, daß das iranische Volk gehindert werde, die Gipfel des Fortschritts und der Ehre zu erobern.

Der iranische Präsident ist sich seiner Sache gegenüber der EU und deren Vertretern so sicher, daß er sie vor aller Öffentlichkeit wie die Schulkinder belehrt, genauso wie er in aller Selbstverständlichkeit George W. Bush und Angela Merkel auffordert, zum Islam zu konvertieren, am besten gleich mit ihren jeweiligen Nationen.

Aber Felipe González hört sich, bevor man ihm das Wort erteilt, noch ganz andere Worte des iranischen Präsidenten an: die Wurzeln des Konfliktes im Nahen Osten lägen "in der Existenz des künstlichen zionistischen Regimes" (Israel). Die Bewohner des Nahen Ostens machten die Unterstützung dieses Regimes durch die USA und einige europäische Staaten für die zionistischen Verbrechen verantwortlich. Ein Widerspruch, eine noch so schwache Kritik an diesen Worten ist nicht bekannt, im Gegenteil, Felipe González antwortet mit der Anerkennung des Rechtes des Irans auf Nukleartechnologie, weil dieses Land "eine lebenswichtige und eine Schlüsselstellung" in der Region einnehme. Er zeige sich optimistisch, daß es Lösungen auf diplomatischem Wege gebe. (8)

Spanien auf dem Weg in den Islam

Wie den meisten Linken fällt auch Felipe González der Schulterschluß zu den fundamentalistischen Muslimen leicht. Die Unterordnung des einzelnen unter die Anordnungen der Partei, die Wahrheit der Volksgemeinschaft, islamisch Ummah, macht ihm keine größeren Schwierigkeiten. In seinem Fall ist diese Unterordnung der Weg zu Macht und Erfolg. Das hat er mit den Funktionären des politischen Islam gemein, und so kann er an anderer Stelle einem Journalisten der Zeitung Vanguardia mühelos erklären, daß man mit der Hamas verhandeln müsse, was die Site Palestina en lucha, des Kämpfenden Palästinas, mit Freuden veröffentlicht. Es würden Ebenbürtige auf "gleicher Augenhöhe" antreten. (9)

Wir haben die Hinwendung zum Islam des Konvertiten und ehemaligen Funktionärs des Partido Comunista Francisco Mansur Abdussalam Escudero exemplarisch vorgestellt, der sich bereits 1978 dem Islam verschreibt, im Einklang mit dem Koran zwei (in Spanien, sic!) Ehefrauen hat, von denen die eine, Sabora Uribe, korangerecht in ihrer Ehe schwerstens mißhandelt, später unter mysteriösen Umständen von einem jungen Mann im eigenen Haus ermordet und in einem Fatwa von Abdelbari Zamzami, einem integristischen marokkanischen Mufti, zur Märtyrerin stilisiert wird. Der Mufti verkündet andernorts öffentlich, daß er schon immer für die Ermordung der Juden gebetet habe. (10)

Die Philosophin und Literaturkritikerin Rosa Rodríguez Magda schreibt dazu in ihrem neuesten Buch La España convertida al islam, daß es weitere zu treuen Muslimen konvertierte spanische orthodoxe Kommunisten und andere sozialistische Linke gebe sowie über die Finanzierung des Mansur Escudero durch die arabischen Ölstaaten. Sie berichtet ebenfalls über den unaufgeklärten Mord an der ersten seiner beiden Frauen.

Zu Beginn der 90er Jahre seien Mansur Escudero und seine Junta Islámica die historischen Unterhändler für die muslimischen Angelegenheiten beim spanischen Staat, bis die Spanische Föderation der islamischen religiösen Einheiten FEERI, die mit reichem Geldsegen aus Marokko und Saudi-Arabien bedachten Vertreter der muslimischen Auswanderer, Verteidiger eines fundamentalistischen Islams, die Junta Islámica des Mansur Escudero marginalisiert. Die Autorin berichtet von den Geschichtsfälschungen über al-Andalus und von der Aufnahmebereitschaft einer gewissen Linken für den Islam, auf Grund derer Ablehnung der westlichen Werte insgesamt; eher verteidigten sie die Polygamie und die Einführung weiterer Gesetze der Scharia. Die Autorin fürchtet um die Zukunft Spaniens, wenn die Politik des Multi-kulti beibehalten werde. (11)

Es bleibt zu ergänzen, daß Mansur Escudero noch heute beste Kontakte zur sozialistischen Regierung Spaniens hat. Er setzt sich bei seinen ehemaligen Genossen für eine Erleichterung der Konversion zum Islam, der Freiheit des Religionswechsels (sic!) in Spanien, für den Islamunterricht in den Schulen sowie für die schrittweise Einführung der Scharia in al-Andalus ein, in dem er sich für die Polygamie ausspricht. Zur Verbreitung solcher Lehren bekommt er Aufmerksamkeit bei der sozialistischen Zeitung El País, die ihn dazu ausgerechnet an der Plaza de Maimonides interviewt. (12)

Das Vorwort zu dem Buch von Rosa Rodríguez Magda schreibt der Dichter, Essayist und Übersetzer, spanisch/baskisch, Jon Juaristi. Er berichtet über die engen Verbindungen zwischen der islamischen Sekte der Murabitún und der Izquierda Abertzale, der baskischen Linken für die Freiheit und Demokratie in Euskal Herria, im Baskenland. Diese Verbindungen hat die jetzige Regierung immer abgestritten und den früheren Ministerpräsidenten José Maria Aznar der Lüge geziehen. Es sollte keine Verbindung zwischen der ETA und den islamischen Terroristen des 11. März 2004 geben. Über die Murabitún kann man in meinem Artikel Das Waqf al-Andalus lesen. Dort erfährt man über den spanisch-baskischen radikalen Muslim Umar Ibrahim Vadillo und seine abstrusen Vorstellungen zur Einführung des Golddinars. (13)

Konvertierte Mitglieder der ETA missionieren seit einigen Jahren in Lateinamerika unter den Chiapas-Indianern. Ganze Dörfer konvertieren zum Islam, weil den Indios vorgegaukelt wird, der Islam hülfe den Armen. Leider können sie sich nicht informieren über die Lage der Armen in den muslimischen Staaten, und so glauben sie, was ihnen die baskischen Missionare erzählen. (14)

Ideologische und wirtschaftliche Verflechtungen Spaniens mit islamischen Staaten

Die ideologischen und wirtschaftlichen Verflechtungen der sozialistischen Regierung Spaniens mit den arabischen Staaten und dem Iran sind exemplarisch an der Fundación Atman para el Diálogo entre Civilizaciones, der Atman Stiftung für den Dialog zwischen Zivilisationen, einer der Sozialistischen Partei des José Luis Rodriguez Zapatero verbundenen Stiftung, zu studieren, in der die Oppositionspartei Partido Popular nicht vertreten ist. Die Fundación Atman veranstaltet in Madrid, Ende Oktober 2005, eine hochrangige Konferenz zum Thema Alianza de civilizaciones, Allianz der Zivilisationen. Der Begriff ist vom ehemaligen iranischen Ministerpräsidenten Mohammad Khatami in Teheran geprägt worden. Atman heißt im Sanskrit soviel wie Seele, Geist. (15)

Der Prediger, Philosoph und "Professor" Tariq Ramadan, dem die Einreise in die USA auf Grund seiner Kontakte zu islamischen terrorverdächtigen Fundamentalisten verwehrt ist, erhält eine Einladung zur Konferenz, worauf der Botschafter Israels in Madrid Victor Harel eine Teilnahme an der Konferenz ablehnt. Mitbegründer und alleiniger Finanzier mit einer Million Euro sowie Präsident der Stiftung, die gegen den Anstieg von Dogmatismus und Intoleranz kämpft, ist der iranische Geschäftsmann Farshad Zandi, der in den Finanzskandal der Vermögens- und Versicherungsagentur Gescartera verwickelte Hauptgeschäftsführer der Gesellschaft Trade Petroleum.

Mitglieder der spanischen Regierung, der ehemalige Ministerpräsident Felipe González sowie der Theologe Leonardo Boff sind im Vorstand und im Beraterstab der Fundación Atman para el Diálogo entre Civilizaciones vertreten.

Der Theologe Leonardo Boff ist meinen Lesern kein Unbekannter. Er kommt von der brasilianischen Befreiungstheologie und befaßt sich in den letzten Jahren mit einer neuen Spiritualität. Er lehrt, daß der Mensch die spirituelle Dimension als objektive Dimension des Kosmos entdecken werde. Er hat viel mit dem Spiritualisten Tariq Ramadan gemein, unter anderem die Bewunderung für den zum Islam konvertierten ehemaligen Funktionär des Parti communiste français (PCF) und Holocaust-Leugner Roger Garaudy; denn Leonardo Boff ist einer der drei lebenden Autoren des von Roger Garaudy im Juni 2000 im Verlag L´Harmattan veröffentlichten Buches mit dem Titel Le XXIe Siècle. Suicide planétaire ou résurrection? Das 21. Jahrhundert. Planetarer Selbstmord oder Wiedergenesung?

In diesem erlauchten Kreise redet außer dem spanischen Ministerpräsidenten José Luis Rodriguez Zapatero, dem Außenminister Miguel Ángel Moratinos und dem türkischen Staatsminister für religiöse Angelegenheiten Mehmet Aydin "Professor" Tariq Ramadan, am 28. Oktober 2005.

Auch zwei geladene Gäste des Partido Popular (PP) verzichten daraufhin auf die Teilnahme an der Konferenz. Einer der beiden ist der Sprecher des Außenpolitischen Ausschusses der Nationalversammlung Gustavo de Arístegui, der auf seinem Blog eine treffende Einschätzung der Gefahr gibt, die von dem weltgewandten salafistischen Prediger ausgeht. (16)

Diesem Ersten Atman Treffen der internationalen Debatte sei ein voller Erfolg beschieden, liest man auf der Atman Web Site. Sie findet statt unter großer Beachtung der Medien, ist doch Teresa Aranda, die Gattin des Geschäftsführenden Vorsitzenden Juan Luis Cebrián der Kommunikationsgesellschaft PRISA Stellvertretende Präsidentin der Stiftung. Teresa Aranda streitet ab, daß der Botschafter Israels der Einladung des Tariq Ramadan wegen seine Teilnahme abgesagt habe. Über die Absagen der beiden Politiker des PP sagt sie, wer sich selbst ausschließe, der sei intolerant und schlösse andere aus. (17)

Promotora de Informaciones, S.A (PRISA) ist der Medienkonzern in Spanien, der die Meinung bestimmt; die Gesellschaft hieße besser Promotores de Opinión. Kritiker der Islampolitik der spanischen Regierung haben keine Chance. Es lächelt uns aus allen Medien lieb das Baby Face José Luis Zapatero an, und der ehemalige Ministerpräsident Felipe González ist nun als dessen Emissär im Iran unterwegs. (18)

Alianza de civilizaciones ist in Spanien die Devise, vom König Juan Carlos bis zum letzten Mitglied des PSOE. Unter dieser Devise wollen fünf Millionen Marokkaner, die Nachkommen der von den spanischen Königen vor 500 Jahren vertriebenen Muslime Marokkos, die spanische Staatsbürgerschaft. Darin unterstützt sie mit ganzer Kraft der Konvertit Mansur Escudero. Am 24. Juli diesen Jahres macht er dazu eine offizielle Eingabe bei der Verwaltung Andalusiens. Juan Carlos de la Cal schreibt in der Zeitung El Mundo:

Sie haben spanische Familiennamen, sprechen spanisch und verwahren den Schlüssel des Hauses, das sie in Granada zurückließen. Fünf Millionen Marrokaner, Nachkommen der von den Katholischen Königen vertriebenen Moriscos, Muslimen, verlangen die Anerkennung ihres Rechtes auf die spanische Staatsbürgerschaft. Im Jahr der historischen Erinnerung (an den spanischen Bürgerkrieg) fühlen sie sich exiliert durch einen anderen Bürgerkrieg.

Auf dem eingefügten Foto im Artikel allerdings sieht man eine Frau mit dem arabischen Namen Hasna Daoud. Auch die interviewten Männer haben arabische Namen. Es ist wohl nicht so schnell ein Marokkaner mit spanischem Namen aufzutreiben. Einmal mehr werden in diesem Artikel die armen, in ihren Rechten verletzten Muslime bedauert. 300 000 von ihnen sind Ende des 15., Anfang des 16. Jahrhunderts vertrieben worden oder haben das Land verlassen. Es wird Zeit, daß ihren Ur-Ur-Ur...-Ur-Enkeln endlich recht geschieht. (19)

So betrachtet, sind die Forderungen der palästinensischen Araber auf Rückkehrrecht umgehend umzusetzen. Die spanische Regierung unterstützt sie schon deshalb darin, weil Spaniens vor 500 Jahren verlorene fünf Millionen Muslime endlich mit größerer Berechtigung heim ins Reich geholt werden könnten. Sie wählen dann zum Dank bestimmt alle PSOE. Einige werden auch den Terroristenkader verstärken, aber damit muß man leben. Deutschland beweist mit den zurückgekehrten Deutsch-Libanesen, daß alles halb so schlimm ist, es geht ja nicht jede Bombe hoch.

König Juan Carlos jedenfalls fühlt mit diesen in Marokko zurückgelassenen Nachkommen der Vertriebenen; eine Mauer des Unverständnisses sei zu verhindern, spricht er am 26. Mai im Parlament von Marokko. Er beschwört die gemeinsame Geschichte Spaniens und Marokkos. Die geringfügigen Schritte in Richtung auf die Einhaltung der Menschenrechte in Marokko feiert er als große Tat des Königs Mohammed VI. Die Allianz der Zivilisationen ist auch das große Thema des spanischen Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero, in letzter Zeit aller Welt vorgetragen auf der 59. Generalversammlung der UNO, im September 2004, und national auf dem Kongreß der Jungen Linken Spaniens, in Alicante, Ende Juli 2006. Dort läßt sich der Dhimmi ein Palästinensertuch umhängen und fühlt sich dabei sichtlich wohl. (20)

Spanische Blogger finden bereits am 18. Januar 2005, der König mache sich lächerlich, und er möge den Spaniern erklären, was er mit seinen Worten über die Alianza de civilizaciones meine, und wer ihm diese Albernheiten in die Reden geschrieben habe. (21)

Von alledem berichten die deutschen Auslandskorrespondenten selten bis gar nicht. Armes Spanien - und Europa bekommt davon nichts mit!

4./22. September 2006 - Update, vom 25. Juni 2007

Quellen

(1) Euro-Mediterranean Partnership/Barcelona Process
http://ec.europa.eu/comm/external_relations/euromed/index.ht m

(2) Jawdropper of the Hour. Little Green Footballs, September 21, 2006
http://littlegreenfootballs.com/weblog/?entry=22681_Jawdropp er_of_the_Hour&only

Spanien macht Fatah al-Islam für Anschlag verantwortlich. phw/dpa/AFP, SpiegelOnline, 25. Juni 2007
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,490445,00.html

(3) Jacques Iraq aka Jacques Chirac: French Policy Against Ousting Saddam Hussein in 2003. By T. R. Halvorson, Sidney, Montana
http://www.lexnotes.com/misc/jacques_iraq.htm

(4) Notre ami Saddam. France and Iraq. Audio-video documents in RealVideo. L´amicale de l´Entente cordiale
http://www.amgot.org/hist/

(5) The axis of hegemon has-beens. RW. L´amicale de l´Entente cordiale
http://www.amgot.org/hist/axis.htm

(6) Deutschland übernahm im vergangenen Jahr Hermes-Bürgschaften in Höhe von 4.1 Milliarde Euro. irib, Teheran, 27. Juli 2006
http://www.irib.ir/worldservice/germanradio/nachricht.asp?id =5613&day=0

Iran-Krise durch Verhandlungen lösen! DIHK sieht bei Sanktionen über 10.000 deutsche Jobs in Gefahr. DIHK News, 1. September 2006
http://www.dihk.de/inhalt/informationen/news/meldungen/meldu ng009167.main.html

Geber sagen 700 Millionen Euro für Libanon zu. Netzeitung.de, 31. August 2006
http://www.netzeitung.de/spezial/nahost/436562.html

(7) Felipe González media ante el presidente iraní con el aval de Zapatero. Por Carmen del Riego. La Vanguardia, 1 de Septiembro de 2006
http://www.lavanguardia.es/gen/20060901/51281588469/noticias /felipe-gonzalez-media-ante-el-presidente-irani-con-el-aval- de-zapatero-iran-gonzalez-felipe-gonzalez-mahmud-ahmadineyad -naciones-unidas-union-europea.html

(8) Hezbollah doubtful over German role in UN force, dpa, EXPATIC, September 5, 2006
http://www.expatica.com/actual/article.asp?subchannel_id=26& story_id=32828

Ahmadinejad urges Europe to change policies on ME. IRNA, August 31, 2006
http://www.irna.ir/en/news/view/line-17/0608312625000457.htm

EL EX PRESIDENTE DICE QUE IRÁN TIENE DERECHO A LA TECNOLOGÍA ATÓMICA. Felipe González y Mahmud Ahmadineyad, unidos por la crisis nuclear de Irán. Libertad digital, 1 de Septiembre de 2006
http://www.libertaddigital.com/noticias/noticia_1276286860.h tml

(9) Felipe González, a la greña con Miguel Ángel Moratinos y el embajador de Israel. Xavier Batalla, La Vanguardia. WebIslam, 2 de Junio de 2006
http://www.webislam.com/?idn=5980
Rebellión. Palestina en lucha
http://www.rebelion.org/noticia.php?id=32435

(10) Fatua sobre la muerte de Sabora Uribe. Mufti, profesor Abdulbari al-Zamzami. Verde Islam no 10, 21 de noviembre de 1998
http://www.verdeislam.com/vi_10/fatua_VI10.htm

(11) Rodríguez Magda, en "La España convertida al islam" (2/2): "El uso demagógico de la tolerancia y el multiculturalismo es la oculta gangrena por la que se inoculan mensajes no asumibles". Cámara de Comercio España - Estados Unidos/ the spain-U.S. chamber of Commerce, Nuevo Digital Internacional, 29 de Junio de 2006
http://www.nuevodigital.com/2006/06/29/rodriguez-magda2-en-l a-espana-convertid

¿Cómo sería una España convertida al Islam? Por Carmelo López-Arias, El semanal digital, 11 de junio de 2006
http://www.elsemanaldigital.com/arts/52164.asp?tt=

(12) Die Zeitung "El País" interviewt den Konvertiten Mansur Abdussalam Escudero. 19. Februar 2005
http://eussner.net/artikel_2005-02-19_03-53-35.html

(13) Izquierda Abertzale.Kaosenlared.Net
http://kaosenlared.net/noticia.php?id_noticia=14942

Das Waqf Al-Andalus. 19. Februar 2004, mit Ergänzungen vom 24. August 2005 und 1. Juni 2006
http://www.eussner.net/artikel_2004-03-16_00-30-03.html

(14) EL CUÑADO EMIR DE LA MINISTRA. Islamización de Europa "EURABIA". 21 de Abril de 2006
http://alianzacivilizaciones.blogspot.com/2006/04/espaoles-m isioneros-de-al-2.html

(15) Fundación Atman (español y English)
http://www.fundacionatman.org/

(16) Una fundación vinculada al PSOE invita a un islamista radical que tiene vetada su entrada en EEUU y Francia, libertad digital, 23 de octubre de 2005
http://www.libertaddigital.com/php3/noticia.php3?cpn=1276263 698

Encuentro en Madrid para debatir sobre el "Diálogo entre Culturas y Religiones", Europa Press, aulaintercultural, 28 de octubre de 2005
http://www.aulaintercultural.org/breve.php3?id_breve=548

(17) Prof. Dr. Tariq Ramadan - 12 Jahre im Dienste des europäischen Islamismus. Abschnitt: Tariq Ramadan vermittelt den Islam überall in Europa, siehe Anmerkungen 37 bis 41. 19. November 2005
http://www.eussner.net/artikel_2005-11-19_05-29-16.html

(18) Grupo PRISA
http://www.prisa.es/

PRISA. Wikipedia, la encyclopedia libre
http://es.wikipedia.org/wiki/PRISA

(19) Los hijos de Al Andalus. Juan Carlos de la Cal, Crónica. El supplemento de El Mundo No. 565, 27 de Agosto de 2006
http://www.elmundo.es/suplementos/cronica/2006/565/115662960 1.html

Los hijos de Al Andalus. Redacción Webislam y Juan Carlos de la Cal, El Mundo, 29 de Agosto de 2006
http://www.webislam.com/?idt=5621

(20) El Rey defiende en Marruecos la Alianza de Civilizaciones para evitar el "muro de la incomprensión". Libertad Digital, 26 de Mayo de 2006
http://www.libertaddigital.com:83/php3/noticia.php3?fecha_ed i_on=2005-01-18&num_edi_on=1453&cpn=1276241904&seccion=ESP_D

Zapatero propone a la ONU crear una alianza de civilizaciones entre occidente y el mundo árabe. elmundo.es, 22 de septiembre 2004
http://www.elmundo.es/elmundo/2004/09/22/internacional/10958 10596.html

Rote Fahnen auf dem Campus - Der Dhimmi José Luis Rodríguez Zapatero im Palästinenser-Look. 21. Juli 2006
http://www.eussner.net/fundsachen.html

(21) Ahora la poligamia. Bitácora. Libertad Digital, 18 de Enero de 2005 (www.google.es, caché: rey alianza desgobierno patochadas)
http://libertaddigital.es/bitacora/


Quelle: http://www.eussner.net/artikel_2006-09-04_02-01-08.html
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