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Warum wir lustlos kapitulieren

Mit Spannung habe ich das neueste Buch von Henryk M. Broder erwartet: Hurra, wir kapitulieren. Von der Lust am Einknicken. In Perpignan kommt es zwei Tage später an als in Deutschland, und es ist deshalb erst zwei Tage später ratzfatz ausgelesen. (1)

Dieses Buch gehört auf alle Bestsellerlisten, es ist nicht nur witzig geschrieben und reich an Inhalt, bei dessen Lektüre es einem heiß und kalt den Rücken hoch&runter läuft, und bei dem sich jedes Kopfhaar, so noch vorhanden, einzeln sträubt, sondern es wirft Fragen auf, die der Autor einem scheinbar mühelos und aus Versehen vorsetzt, die Frage nämlich nach dem Grund der Kapitulation. Durchwühlte er den auch noch, dann wäre das Buch leider kein Geburtstagsgeschenk mehr Für mich, zum Sechzigsten, sondern eine triste Angelegenheit: Warum wir lustlos kapitulieren; wobei mit "wir" die Politiker und die Journalisten unserer europäischen Massenmedien gemeint sind.

Zunächst einmal können wir, die Leser, uns gratulieren, daß der Autor weder Amokläufer noch Terrorist geworden ist, sondern Journalist (S. 9); denn wo hätten wir in Deutschland einen zweiten, dessen Provokationen das gesamte bißchen Wortgewalt der Mainstream-Medien hervorkitzeln? Auf wen sollten die Worte des FR-Oliver Gehrs und des Berliner Zeitung-Marcus Bäcker passen, denen in der Nacht der US-Präsidentenwahl, 2./3. November 2004, das bloße Tragen einer Krawatte mit Sternenbanner und roter Hosenträger der echten Nervensäge mit den doofen Klamotten den Neidschweiß in die Feder treibt und entsprechend stinkende Exkremente hervordrückt, über diese Fleisch gewordene und aggressiv geschmacklos gekleidete Fundamental-Opposition. Vergleichbares hat noch kein anderer deutscher Journalist der Nachkriegszeit auf sich gezogen, und so braucht Henryk M. Broder nicht neidisch auf die Terroristen zu sein; denn auch ihm ist immer Aufmerksamkeit sicher, von politischen Freunden, aber vor allem auch vom gleichen Personenkreis, der sich verständnisinnig der Psyche der Terroristen widmet, von Politikern, Journalisten und anderen Friedensfreunden. (2)

Die aggressiv geschmacklos gekleidete Fundamental-Opposition führt uns schonungslos eine Vielzahl von Kapitulationen der letzten zehn Jahre vor, beginnend mit einer des Berliner Landesschulamtes, der Kapitulation vor angeblichen "Gefühlen islamischer Schüler" in Berlin, bis zu der vor 1,5 Milliarden Muslimen und deren Reaktionen auf die Mohammed-Karikaturen der dänischen Zeitung Jyllands Posten. Gefühle der von Muslimen beleidigten Nicht-Muslime spielen bei solchen Kapitulationen niemals eine Rolle. Die echte Nervensäge erspart ihren Lesern nicht die einhellige Ablehnung der europäischen Politiker, Intellektuellen, Künstler, Kleriker und der Massenmedien, in Deutschland von Politikern aller Parteien, von Eckart von Klaeden bis zu Fritz Kuhn; Europa sucht sein Heil im Appeasement, in der vorauseilenden Selbstaufgabe. FAZtazARD-FR-ZDF und das übliche Unterhaltungspersonal der Talkshows vermitteln uns ihr Mitgefühl mit den gekränkten Muslimen: die formierte Gesellschaft wie ein Mann!

Er berichtet von der Distanzierung der Europäer von Dänemark, einem EU-Mitgliedsstaat, und von ihrem Verständnis für den weltweiten Aufruhr, für Haß und Morddrohungen der Muslime gegen Andersgläubige, die ihrer Ansicht nach den Islam beleidigen. In England, wo keines der Medien wagt, die Karikaturen zu drucken, wütet der Glaubenskrieg am schlimmsten in Europa, besonders in London, am 3. Februar 2006, dem "Tag des Zorns". Die britische Polizei schützt die wüst mit Mord und Holocaust drohenden Fundamentalisten in ihrer Raserei und demonstriert somit die Kapitulation vor den Muslimen und den von ihnen vorgegebenen Regeln: Glaubenskrieg im Namen Allahs heißt das Video-Dokument über den Protest. (3)

Kapitülasyonlar

Hier soll der Begriff "Kapitulation" vorgestellt und darauf hingewiesen werden, daß der Dhimmi-Status der Europäer nicht nur im islamischen Machtbereich, sondern auch unter den Europäern selbst bereits lange selbstverständlich ist. Im Islam schließt der Herrscher keine Verträge auf gleicher Ebene, sondern der Partner "kapituliert". Der französische König François I beispielsweise entsendet im Jahre 1535 einen Botschafter an die Hohe Pforte und schließt im folgenden Jahr einen politischen und wirtschaftlichen Vertrag mit Sultan Süleyman dem Prächtigen. Der Vertrag firmiert bei den Franzosen unter dem Begriff Convention commerciale, Wirtschaftsvereinbarung, bei den Türken aber ausdrücklich unter dem Dhimmi-Begriff Kapitülasyon, Fremdenprivileg. Kapitülasyonlar nennen die osmanischen Muslime die Verträge mit den nicht gleichberechtigten Partnern aus dem dar al-harb, dem Haus des Krieges, dem als unterlegen angesehenen Machtbereich der kuffar, der Ungläubigen. Europäer kapitulieren vor den Muslimen schon seit Hunderten von Jahren. (4)

Dieses Thema habe ich in den Artikeln über The Dunces of Doomsday behandelt; denn Paul L. Williams, der Autor über "die dümmsten Personen aller Zeiten" fragt nicht und gibt keine Antwort darauf, warum in den USA die Kapitulation ebenso grassiert, wie für Europa von Henryk M. Broder festgestellt. Wie kommt es, daß der seit dem 7. Jahrhundert bekannte Feind, die Machtexpansion im Namen des Islam, entweder nicht erkannt, oder wenn erkannt, dann kleingeredet und verniedlicht wird? Wieso will niemand zur Kenntnis nehmen, daß der Islam nicht seit dem 11. September 2001, sondern seit dem 7. Jahrhundert gegen uns Krieg führt? Ein Volk kommt über Euch, das den Tod so liebt wie Ihr das Leben! heißt der Schlachtruf der Glaubenskämpfer bei der Eroberung Baghdads schon in der ersten Schlacht Dhat Al-Salasil im Euphratdelta, 634 d.Z., zwei Jahre nach dem Tode des Propheten. Sengend und brennend, plündernd und mordend ziehen sie seitdem über ihre Feinde her, und mit Euch sind bis heute auch wir gemeint. (5)

Muslimischer Terror

Warum weigern sich deutsche Politiker und Medien, diese seit 1400 Jahre bekannten Tatsachen zu nennen, warum sprechen sie nicht von muslimischen (!) Terroristen, wenn sie das Wort Terroristen nicht überhaupt durch "Widerstandskämpfer" oder "Rebellen" ersetzen? In den 15 Uhr-Nachrichten der ARD, vom 11. September 2006, ist die Rede von Terroristen, die in die WTC-Türme fliegen. In den Nachrichten wird nirgends erwähnt, daß es sich bei den meisten der 19 Attentäter um Muslime aus Saudi-Arabien handelt. Warum nicht? Es ist der Weigerung der Mehrheit der US- und der europäischen Gesellschaft geschuldet, einen Krieg Krieg zu nennen, die EU nennt ihn darüber hinaus sogar Euro-Arab Dialogue. (6)

Die Beispiele dafür bleibt Henryk M. Broder nicht schuldig. Er erwähnt auch den Unterschied in der Einschätzung des Verhaltens der Muslime zu der anderer Glaubensgemeinschaften, der Christen, der Juden, durch den europäischen Mainstream. Nun können wir Leser darüber sinnieren, warum es so ist. Der Autor präsentiert die Tatsachen, denken müssen wir allein. Das ist sein Glück; denn die Ergebnisse dieses Denkens sind schmerzhaft und für niemanden schmeichelhaft, von Hurra und Lust bleibt nichts übrig. Spätestens seit der Ölkrise 1973 sind wir, wenn wir unsere internationalen Beziehungen nicht grundsätzlich ändern wollen, verpflichtet, den Muslimen, und zwar den radikalsten unter ihnen, nach dem Munde zu reden, ihnen zu Willen zu sein. Darum dekretiert Jacques Chirac, daß "alles, was den Glauben anderer, zumal den religiösen Glauben beleidigen könnte, vermieden werden muss." (S. 40)

Claudia Roth und Günter Grass sowie die linken Gutmenschen, auf deren Geschwafel man mit Fingern weisen kann, verstellen eher den Blick. Unsere gesamte Gesellschaft unterscheidet sich von diesen allenfalls graduell. Es kann nicht jeder soviel Stuß reden und schreiben wie ein Nobelpreisträger für Literatur.

Wie um uns zu ermutigen, führt der Autor klarsichtige Menschen auf, Rowan Atkinson, Ayaan Hirsi Ali und Ibn Warraq, die Gegenstimmen. Ibn Warraq erklärt uns in seinem Appell "Entschuldigt euch nicht!", daß "ohne das Recht der freien Meinungsäußerung ... eine Demokratie nicht lange überleben könne: "Es ist eine Freiheit, der die islamische Welt so bitter entbehrt und ohne die der ganze Islam unangefochten verharren wird in seiner dogmatischen, fanatischen, mittelalterlichen Burg; verknöchert, totalitär und intolerant."

Zyniker

Meint Ibn Warraq etwa, daß die europäischen Entscheidungsträger und ihre Medien, von der Bundeskanzlerin angefangen bis zu einigen klugen Redakteuren der staatstragenden Medien ARD, ZDF, FAZ, FR, SPIEGEL, WELT, ZEIT, das nicht wissen? Die Zyniker in den Redaktionen sind stolz darauf, auf dem Hintergrund ihres Wissens in kluger Selbstbeschränkung dem deutschen Staat zu dienen. Jeder Journalist lernt im Volontariat, was eine Nachricht ist, er lernt, sie so sachlich wie möglich zu vermitteln. Warum also ist man bei der FR stolz darauf ..., den Lesern eine Information vorzuenthalten und vorauseilend zu kapitulieren? (S. 41)

Weil die Medien nicht etwa die Vierte Gewalt, sondern die getreuen Diener des Staates sind. Nach Drucklegung oder nach Ende der Nachrichtensendungen sitzen sie an der Bar und erheben ihr gepflegtes Bier, ihren Wiskey oder auch zehn davon, je nach Jahren, in denen sie dieses peinliche Geschäft schon betreiben, blinzeln einander zu ob ihrer Leistung und trinken einen auf Osama bin Laden und Mahmud Ahmadinejad. Einfache Gutmenschen und Geschäftsleute mögen ihre Meinung über den Islam aus Angst vor diesem zurechtbiegen, die einen vor seiner ideologischen Kraft, die anderen vor Marktverlusten, aber die Mehrheit der Politiker und Journalisten, die uns mit ihren Phantasien über den friedlichen Islam langweilen, tun dies wider besseres Wissen zur Sicherung der strategischen, politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Interessen ihrer Länder, in unserem Fall für deutsche Interessen im Nahen Osten.

Insofern ist unsere Haltung nicht zu vergleichen mit derjenigen der Juden: Die Juden bewegten, wandelten und reformierten sich, nur die Antisemiten rührten sich nicht von der Stelle, schreibt Henryk M. Broder. Zumindest bis 1933, wenn nicht länger, hat die Mehrheit der Juden geglaubt, auf diese Weise den Groll der Antisemiten zu entschärfen. Die´s nicht glaubten, und es sich leisten konnten, sind rechtzeitig emigriert. (S. 44)

Zwar rühren sich wie seinerzeit die Antisemiten auch die islamischen Fundamentalisten nicht von der Stelle, im Gegenteil, sie richten sich bei uns häuslich ein und praktizieren ihren Glauben mehr und mehr den islamischen Riten entsprechend, aber ich behaupte, die Repräsentanten von Politik und Massenmedien wissen das schon lange. Sie sind in einer anderen Lage als die Juden damals. Es geht ihnen gut, sie sind es nicht, die als "Nutten" und "Schweinefleischfresser" angepöbelt werden (S. 12). Das Problem begänne, wenn sie sich wandelten und reformierten, wenn sie nicht regierungskonforme Zweckberichte abgäben, dann flögen sie aus ihren Posten, und manch einer aus dem Land, wie Ayaan Hirsi Ali.

Den Politikern und Journalisten muß man die Ausmaße unserer Abhängigkeit von den islamischen Staaten nicht vermitteln. An ihren Statements zur Lage im Nahen Osten, an der Art ihrer Berichterstattung wird es täglich klar, was die Bundespolitiker und die Journalisten der überregionalen Medien grundsätzlich über den Einfluß des Islams und der islamischen Staaten wissen. Ihre Kunst sehen sie darin, die Macht des Islams zur Ausdehnung ihrer und der Macht ihrer Staaten einzusetzen, übrigens genauso, wie auf der anderen Seite die Linken meinen, den Islam zur Durchsetzung ihrer Vorstellungen über eine gerechte sozialistische Gesellschaft zu funktionalisieren. Darum sind sich Rechte und Linke, Politiker aller Parteien, Journalisten aus Redaktionen unterschiedlicher politischer Couleur in ihren Märchen über den Islam so ähnlich, daß man´s nicht auseinanderhalten kann. Die passen alle in dieselbe Lichterkette für den Frieden. Die einen sind der irrigen Ansicht, den Islam, wenn er zu stark wird, schon irgendwie in Schach zu halten, die anderen bilden sich ein, gemeinsam mit den siegreichen Muslimen die Macht im Staate zu erreichen. Im Monde diplomatique sitzt in Gestalt des Alain Gresh mindestens einer davon, andere findet man viersprachig bei Bellaciao: Rebellieren ist gerecht, Ungehorsam ist Pflicht, Handeln ist notwendig! Die Lehren aus dem Schicksal der Sozialisten und Kommunisten in islamischen Staaten, beispielsweise der iranischen Hezb-e Tudeh, der kommunistischen Volkspartei, und ihres Führers Noureddin Kianouri zieht keiner. (7)

Profiteure

Innenministerium und Verfassungsschutz wissen, daß es keinen Unterschied zwischen Islam und "Islamismus" gibt, daß der Islam der Islamismus ist, daß fundamentalistische Muslime bis hin zu den Terroristen den Koran wörtlich nehmen, und auch die Massenmedien wissen das; denn die Muslime sagen es täglich in allen Sprachen derer die westlichen Demokratien mächtig sind, von Griechisch bis Isländisch. (S. 54)

Denkende Menschen in den westlichen Demokratien, deren Politiker und Journalisten, sehen, was mit den Überweisungen für die Palästinenser geschehen ist, sie wissen, daß Yasser Arafat die Hilfsgelder unterschlagen hat und Milliardär geworden, das Geld im Sande versickert ist. Chris Patten weiß im voraus, was aus den von Ilka Schröder und François Zimeray beantragten Untersuchungen über die Zweckentfremdung der EU-Mittel heraus käme. Es ist allen bekannt, daß die Mehrheit der Palästinenser die Hamas gewählt hat und nicht das arme bedauernswerte Volk ist. Sie wissen, daß Hamas für die Palästinenser bedeutet: kein Frieden mit Israel, keine Anerkennung des zionistischen Gebildes, keine Verhandlungen mit den Besatzern, wobei mit Besatzung das ganze Mandatsgebiet Palästina in den Grenzen von 1923, nach der Abtrennung von Transjordanien gemeint ist. Alle diese Leute handeln nicht aus Lust am Einknicken, sondern weil sie und die von ihnen vertretenen Gruppen, Konzerne, Vereinigungen und Staaten davon profitieren. Lust sparen sie sich auf für den Puff, und einknicken tun sie, wenn katholisch, des Sonntags beim Gottesdienst, in der Gebetsreihe, an dem Platz, der mit ihrem Messing-Namensschildchen versehen ist. (S. 56f.)

Die EU und auch die USA bezahlen "Schutzgeld" (S. 59) an die palästinensischen Araber, damit sie in Ruhe ihren Interessen nachgehen können, ihren strategischen Plänen, ihren politischen Ränken, ihren industriellen und finanziellen Geschäften. Das ist noch nie anders gewesen, mit Lust hat es nichts gemein. Mahmud Ahmadinejad weiß das. Darum wird die Höhe der Hermes-Bürgschaften auf der Site der iranischen Nachrichtenagentur veröffentlicht, darum wird eine Konferenz "A World without Zion" abgehalten, mit Khaled Mashaal, Hassan Nasrallah und anderen hochrangigen Terrorfürsten in der ersten Reihe, darum werden die Repräsentanten der EU vom iranischen Präsidenten oberlehrerhaft behandelt, er springt mit ihnen um, die jederzeit vor ihm einknicken. Das soll lustvoll sein? Das kann man nur aushalten, wenn finanziell etwas dabei herausspringt; oder meint jemand, Jacques Chirac fände Araber einfach so sympathisch? (8)

Sackgasse

Es ist richtig, nun gerät alles aus dem Tritt, die Hamas wird gewählt, und in Europa bomben eifrige Muslime herum, die den friedlichen Sieg des Islam nicht abwarten wollen. Nun wird es auch für Europa eng, so richtig seit Madrid, 11. März 2004. Außer denjenigen Linken, die immer noch meinen, mit dem Sieg des Islam käme auch ihr Tag heran, obgleich sie sich besser auf ihre letzte Nacht gefaßt machen sollten, haben nur wenige noch Freude an der Expansion des Islam. Romano Prodi vielleicht, der beim Treffen mit der PS-Politikerin Ségolène Royal die Gemeinschaft rund ums Mittelmeer beschwört, aber nicht einmal ihm nehme ich das noch ab. Politiker und Journalisten sehen, daß die fundamentalistischen Muslime in Deutschland und in Europa in den Schulen ein Potential an gewaltbereiten Jugendlichen heranziehen, die jederzeit gegen die Ungläubigen gelenkt werden können. Wer erinnert sich, in dem oben zitierten Video vom "Tag des Zorns", in London, an den Imam, der die ganze Zeit auf und ab läuft vor den Absperrungsgittern und die Wut seiner Schäfchen anstachelt?

Henryk M. Broder erwähnt den Testballon, das mit Einverständnis des Auswärtigen Amtes durchgeführte Treffen der drei Bundestagsabgeordneten mit dem Hamas-Minister für Flüchtlingsangelegenheiten, zwei von diesen Unterhändlern sind obendrein in der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Was sie dort verloren haben, ist mir nicht klar (S. 62 ff.). Nun wird alles versucht, den Status quo im Nahen Osten aufrecht zu erhalten, um in der Region weiter auf Kosten der USA strategischen und wirtschaftlichen Einfluß zu gewinnen. Deshalb darf die Hezbollah nicht entwaffnet werden; denn jeder dauerhafte Frieden in der Region käme den USA zugute. Man hat es in Vietnam gesehen. Trotz des verheerenden Krieges der USA in Vietnam ist die Mehrheit der Gesellschaft nach den USA hin ausgerichtet und nicht nach der EU. Französisch sprechen dort noch drei alte Herren.

Das soll lustvoll sein? Nee, Herr Broder, das ist für Politiker und Journalisten mehr und mehr eine Qual, weil sie auch reichlich mit Kritik eingedeckt werden, nicht nur in Ihrem Buch, sondern auch von Bloggern. Einige habe ich permanent und andere in den Weisheiten vom Schaf verlinkt. Hat man einen aufgerufen, beispielsweise Lizas Welt und Die Jüdische, oder den Blog mit den Videos Outcut TV, kann man die anderen rasch finden, deutsche, englische, US-Blogs vom Feinsten. (9)

Die Blogger handeln nach dem Motto: Hurra, wir bloggen gegen die Ideologie und die Ausbreitung des Islam, gegen den Abbau unserer demokratischen Rechte und die Einführung der Scharia. Von der Lust am aufrechten Gang!

13. September 2006

Quellen

(1) Hurra, wir kapitulieren. Von der Lust am Einknicken. wjs - Wolf Jobst Siedler jr., Berlin 2006
http://www.wjs-verlag.de/site/reload.html?../buch/Hurra,wir- kapitulieren.html

(2) Kerry oder Bush? Schaf, 4. November 2004
http://www.eussner.net/schaf_2004-11-04_18-43-43.html

(3) Jihad in the name of Allah
London Cartoon Protest [3rd Feb 2006]. This Video Was Recorded From Within The Crowd Of The Muslim Cartoon Protesters And Is A Must Watch For Every Briton [Via Nefafoundation.org]
http://www.justifythis.blogspot.com/

(4) Kapitülasyonlar. Forsnet
http://www.osmanli700.gen.tr/padisahlar/10kapitulasyonlar.ht ml

Kanuni Sultan Süleyman 1520 - 1566. Padi?ahlar. Osmanli Websitesi. Forsnet
http://www.osmanli700.gen.tr/padisahlar/10index.html

"France-Turquie, une longue histoire d´amour". Turquie Européenne, 3 octobre 2005
http://www.turquieeuropeenne.org/article770.html

(5) The Arab conquest and the coming of Islam
http://members.fortunecity.com/thuraya/iraq_his.htm

(6) Die Weigerung, einen Krieg Krieg zu nennen. 14. Juni 2006
http://www.eussner.net/artikel_2006-06-14_19-55-58.html

(7) Noureddin Kianouri. Statement of the CC of the Tudeh Party of Iran, Solidnet, November 6, 1999
http://www.solidnet.org/cgi-bin/agent?parties/0390=iran,_tud eh_party_of_iran/990iran99n.doc

Bellaciao. Se rebeller est juste, désobéir est un devoir, agir est nécessaire !
http://bellaciao.org/fr/

(8) Deutschland übernahm im vergangenen Jahr Hermes-Bürgschaften in Höhe von 4.1 Milliarde Euro. irib, Teheran, 27. Juli 2006
http://www.irib.ir/worldservice/germanradio/nachricht.asp?id =5613&day=0

(9) Lizas Welt. Ansichten zu Politik und Fussball
http://www.lizaswelt.blogspot.com/

Die Jüdische
http://www.juedische.at/

Outcut TV
http://www.outcut.de.vu/


Quelle: http://www.eussner.net/artikel_2006-09-13_01-24-08.html
Copyright © by Gudrun Eussner | 20.11.2008, 19:13 Uhr