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Friedlicher Islam im Steuer-Staat Deutschland

Der Auftritt des Leipziger Imams Hassan Dabbagh bei Sabine Christiansen, am 10. September 2006, ist entsetzlich. Je länger ich aber darüber nachdenke, und je mehr ich lese, wer sich aufregt darüber, z.B. diese "SPD-Islamexpertin Akgün", desto gelungener finde ich den Auftritt.

Dabbagh stehe für "ein Bild des Islam, das die Menschen abschreckt", sagte Akgün der Netzeitung mit Blick auf Äußerungen des Imams in der ARD-Talkshow "Sabine Christiansen". (1)

Genau diese Abschreckung ist aber dringend nötig, um den Zuschauern den fundamentalistischen Islam in Argumentation und Aktion vorzuführen. Sind die Islam-Konvertiten und anderen Islam-Fundis in den ersten Reihen des Zuschauerraumes nicht herrlich anzusehen? Sie sind phantasievoll gekleidet, zwei tragen sehr deutlich sichtbar Pali-Tücher zu ihren Kutten, und es mögen sich TV-Zuschauer fragen, was diese politischen Demonstrationen bei einer scheinbar nur religiöse Themen behandelnden Veranstaltung mit dem Titel Welche Religion hat Gott? sollen. Shows wie diese könnten dazu führen, daß immer mehr Menschen sehen, um was es beim Islam geht. (2)

Sabine Christiansen scheint ihr Privatleben gut zu bekommen. In der von einer deutschen Freundin nach ihrem Besuch hier zurückgelassenen Regenbogen-Zeitschrift BUNTE lese ich, Sabine Christiansen sei mit dem französischen Unternehmer Norbert Medus, aus Carcassonne, der Hauptstadt unseres Nachbardepartments Aude, liiert, und sie zöge demnächst nach Paris. (3)

Sie wird jedenfalls gegen Schluß ihres Vertrages mit der ARD immer besser, auch wenn sie ihren Gästen zu oft ins Wort fällt. Nimmt man die letzte Sendung Steuer-Staat Deutschland: Faß ohne Boden? vom 24. September 2006, in der außer dem unsäglichen Wahlgewinner von Berlin Klaus Wowereit, SPD-Bundeskanzler in spe, samt seiner widerlichen Unterlippe nur Leute aus dem fortschrittlicheren konservativen und unternehmerischen Bereich auftreten, so ist Star der Sendung der "Professor aus Heidelberg" Paul Kirchhof, einer der wenigen vernünftigen Menschen, die noch in Deutschland zu finden sind. Es ist derjenige, der einen Einheitssteuersatz von 25 Prozent fordert, woraus die SPD im letzten Wahlkampf für die verdummten Deutschen es so darstellt, als wenn der wollte, daß alle die absolut gleiche Summe an Steuern zahlen. Die PISA-geschwächte Nation glaubt es der SPD, und CDU und FDP, die großen Fans des Paul Kirchhof, lassen ihn fallen wie ´ne heiße Kartoffel. (4)

Vom Superstar zum Buhmann in vier Wochen: Paul Kirchhof, Merkels Wunschkandidat fürs Finanzministerium, wird nicht nur von CDU-Politikern, sondern auch von der FDP scharf angegriffen und abgetakelt. Graf Lambsdorff nennt ihn ein Risiko, Partei-Vize Brüderle macht ihn für sinkende Umfragewerte verantwortlich; denn unmittelbar vor den Bundestagswahlen zeigt sich, daß eine knappe Mehrheit keine grundsätzlichen Reformen, sondern die Große Koalition will. Die Große Koalition der kleinen Kompromisse, schreibt DIE WELT: In einer Zwangsehe von SPD und Union stehen die Chancen für weitreichende Reformen schlecht. Einen Befreiungsschlag wird es weder beim Umbau des Sozialsystems noch im Steuerrecht geben, wobei der Umbau des zweiten direkte Folgen für ersteres haben würde.

Im Angesicht dieser kleinen Kompromisse, dieser Werkelei, die uns in Form der sogenannten Gesundheitsreform gerade deutlich wird, und durch die unser Land immer tiefer in die gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Krise gerät, bleibt alles bei der Lieblingsbeschäftigung der Mehrheit der Deutschen: Den Staat in Gestalt des Finanzamtes betrügen und sich damit selbst hintergehen. Es besteht aber Hoffnung, daß eine weitere Verbreitung des politischen Islam in Deutschland bald andere Lieblingsbeschäftigungen für Männer hervorbringen wird, statt im Konz Steuertricks zu finden, nämlich fünfmal am Tag den Arsch in die Höhe zu recken, dabei das Gesicht demütig in den Staub zu senken und zum Ausgleich für diese Unterwerfung (Islam) die unbotmäßige Ehefrau an durch Fatawa der Al-Azhar-Universität Kairo bezeichneten Körperstellen zu verprügeln. (5)

25. September 2006

Quellen

(1) SPD kritisiert Imam-Auftritt bei "Christiansen". Ediert von Dietmar Neuerer, Netzeitung.de, 13. September 2006
http://www.netzeitung.de/medien/440038.html

(2) Welche Religion hat Gott? Sabine Christiansen, ARD, 10. September 2006
http://www.sabine-christiansen.de/index.php?tx_talk2web_pi7% 5Bshowid%5D=195&id=102&Submit=Ok

(3) Christiansen auf Wohnungssuche in Paris. "Zurückgezogen"
http://specials.bunte.de/bunte/newsline/news.php?news_id=170 2

(4) Und wer bezahlt´s? Peter Kratz. Berliner Institut für Faschismus-Forschung und Antifaschistische Aktion e.V. (BIFFF), Upsate 2066-5
http://home.snafu.de/bifff/index.htm

Steuer-Staat Deutschland: Faß ohne Boden? Sabine Christiansen, ARD, 24. September 2006
http://www.sabine-christiansen.de/index.php?id=119

Prof. Dr. Paul Kirchhof, Steuer-Reformer, zu Gast bei Sabine Christiansen, am 24. September 2006
http://www.sabine-christiansen.de/index.php?id=101&tx_talk2w eb_pi3[guestid]=7079&tx_talk2web_pi3[showid]=197

(5) ende mit schrecken ohne ende. 9. September 2005
http://www.eussner.net/artikel_2005-09-09_19-15-23.html


Quelle: http://www.eussner.net/artikel_2006-09-25_20-16-58.html
Copyright © by Gudrun Eussner | 20.11.2008, 16:18 Uhr