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Ian Buruma hat ein Identitätsproblem

Es soll kein weiterer Artikel über Tariq Ramadan werden; denn der hängt mir inzwischen zum Hals heraus. Wenn ich nur das Foto dieses Mannes in der New York Times betrachte, wird mir schlecht. Der arme "muslimische Jude", sieht er nicht aus wie das Unschuldslamm, das zur Schlachtbank geführt werden soll und sich in Allahs Willen fügt? (1)

So ähnlich wird Tariq Ramadan dargestellt von Medien, die ihr Publikum von der Harmlosigkeit oder gar vom positiven Wirken des Salafisten überzeugen wollen. Im Time Magazine, vom 11. Dezember 2000, wird der "Spiritual Leader" zu einem der Time 100 Innovators gekürt: The People who Shape Our World. (2)

Schon Nicolas Le Quesne verbreitet die Falschaussage, daß Tariq Ramadan über Friedrich Nietzsche promoviert habe. Tariq Ramadan hat mit solchen Lügen auch in Ägypten keine Probleme, wo er angeblich Einreiseverbot hat. Dort erzählt er von zwei Magisterexamen und zwei Doktortiteln: (3)

"An der Universität in Genf studierte ich Philosophie und französische Literatur, und, nachdem ich zwei Magisterexamen bestanden hatte, machte ich mit einem Doktorat über das Konzept des Leidens in Nietzsches Philosophie weiter und später noch mit einem Doktorat in Islamwissenschaft über die zeitgenössischen reformistischen Denker von Jamal El-Din El-Afghani bis Hassan al-Banna."

Stattdessen beginnt Tariq Ramadan nach einem Magisterexamen in Philosophie und französischer Literatur und nach der Rückkehr von einem Intensivkurs in Islam in Kairo im Jahre 1993 seine Dissertation zum Thema "Das reformistische Denken des Islam seit dem 19. Jahrhundert". Es habe sich um eine rein ideologische Arbeit ohne jeden wissenschaftlichen Aspekt gehandelt, er schreibe immer dasselbe Buch, sagt der Orientalist Professor Charles Genequand, der als Doktorvater zurücktritt und mit ihm zwei weitere Gutachter.

Mit Hilfe seiner Freunde, des Genfer Professors und Abgeordneten der Sozialisten Jean Ziegler, Berichterstatter der UNO gegen Israel und gegen die Globalisierung, und dessen Ehefrau Erica Deuber-Pauli, Mitglied des kommunistischen Parti Suisse du Travail, der Partei der Arbeit der Schweiz, findet Tariq Ramadan andere, willigere Gutachter, die ihm zu seinem Titel verhelfen. Erica Deuber-Pauli ist es auch, die auf Veranlassung Tariq Ramadans dafür sorgt, daß die Subventionen für das Theaterstück über Mahomet, von Voltaire, gestrichen werden und das Stück ausfällt.

Nichts davon erfahren die Leser von Ian Buruma.

Auch die New York Times hat ein Identitätsproblem

Die New York Times macht durch die Auswahl des Fotos der Emma Hardy mit bei der Kampagne des Predigers zur Gewinnung neuer Gefolgschaft. Adressat ist die bürgerliche nicht-muslimische Mittelklasse, die von Tariq Ramadan zur Konversion aufgerufen wird. Die schöne Welt der Emma Hardy kann auf ihrer Site bewundert werden, Bürgerkinder samt Inneneinrichtung, Negerinnen in aller Unschuld, ´ne Prise Salvador Dalí, kurz: Ästhetik der großen Müllhalde der Welt. (4)

Interessierte Leser können Artikel aufrufen über Tariq Ramadan, ich habe einige unten verlinkt. Jetzt will ich mich möglichst beschränken darauf, Lügen und Fehler im Artikel "Tariq Ramadan Has an Identity Issue" des Ian Buruma aufzuführen. Es fängt mit der Überschrift an: Nicht Tariq Ramadan hat dieses Problem der Identität, sondern Ian Buruma. Die New York Times macht sich durch die Veröffentlichung des Artikels dieses Problem zu eigen. Tariq Ramadan dagegen bleibt sich immer treu, er ist nicht zwei- oder gar mehrdeutig, sondern seine Kunst besteht darin, den jeweiligen Ansprechpartnern die Eindeutigkeit seiner Lehre so zu vermitteln, daß sie sich einbilden, sie wäre genau für sie bestimmt. Kein Wunder, daß Ian Buruma dem Tariq Ramadan in der von der Zeitschrift Le Point organisierten Debatte nichts entgegenzusetzen hat. Es ist nicht dem smarten Prediger geschuldet, sondern der Unfähigkeit oder der Weigerung des Ian Buruma, die passenden Gegenargumente zu finden. Nur deshalb kann er mit Tariq Ramadan über die meisten Themen einer Meinung sein. Wie soll er in der Diskussion hart genug auftreten, wenn ihm die Argumente fehlen?

Ian Buruma macht sich gewiß keine Gedanken darüber, warum der angeblich moderate Muslim, der konsequent fünfmal am Tag betet, ein offenes Hemd ohne Krawatte trägt, nämlich, weil sie mit einem für Salafisten verbotenen Kreuzknoten gebunden wird. Er sieht nur den eleganten Anzug des sanft in fließendem Englisch mit leichtem französischen Akzent parlierenden Predigers. Der lullt ihn leichthin ein.

Dann folgt die bewundernde Bemerkung, daß niemand in seiner Londoner Umgebung weiß, wo Tariq Ramadan sich aufhält. Das macht Ian Buruma nicht etwa stutzig. Der Enkel des Hassan al-Banna und Sohn des Said Ramadan verwischt seine Spuren. Wenn Ian Buruma wissen will, was mit Tariq Ramadan los ist, dann verläßt er sich vor allem auf dessen Erklärungen, die er nicht hinterfragt. Was heißt es, "der Tradition verpflichtet zu sein ist nicht so sehr eine Frage, uns (die Muslime) zu schützen, sondern im Grundsatz Traditionalisten zu sein"? An anderer Stelle fordert Tariq Ramadan wie sein Großvater Hassan al-Banna, ein Leben wie die Rechtgeleiteten Kalifen zu führen. Was heißt es, Traditionalist sowohl in Religion als auch in Politik zu sein, wenn der Islam, wie seine westliche Lobby glauben macht, angeblich nur eine Religion ist und keine Politideologie?

Islamische Gerechtigkeit und Ethik sollen in das westliche System hineingetragen werden. Was heißt das? Es ist das gleiche, was die Linken seinerzeit als den langen Marsch durch die Institutionen bezeichnen, der Wille, das System von innen auszuhöhlen. Darum kommt Tariq Ramadan so gut an bei den Linken, beide arbeiten gegen die Globalisierung und den "neoliberalen Kapitalismus", der "dem reichen Westen" erlaube, die Welt zu dominieren. Nicht nur gebildete europäische Muslime, sondern auch linke Bürgerkinder beziehen ihre politische Rechtfertigung daraus, erkennt auch Ian Buruma.

Er wundert sich über die Äußerung des Tariq Ramadan, der seinen Vater als "liberal" schildert, gibt aber keine Erklärung, warum das gar nicht sein kann. Wenn einer den Fängen des Gamal Abdel Nasser entkommt, ist das zunächst einmal und in jedem Fall positiv. Nur weil ein Muslimbruder den Versuch unternimmt, den nationalistischen Diktator zu ermorden, wird Said Ramadan aus Ägypten vertrieben? Auf der Startseite des Islamischen Zentrums Genf kann man unter "Historique du Centre Islamique" nachlesen, welche zentrale Rolle Said Ramadan für die Islamisierung im Sinne des Wahhabismus und der Muslimbrüder spielt. (5)

Daß der Vater Tariq Ramadan nach Tariq Ibn Ziyad, dem Eroberer Spaniens benennt, ist dem Ian Buruma keine Erklärung wert, kein Hinweis folgt, daß Tariq Ramadan auf Einladung der sozialistischen Partei Spaniens PSOE und ihrer Fundación Atman heute aktiv an der Islamisierung Spaniens mitwirkt. (6)

Der Hinweis auf die Familienbande zum Gründer der Muslimbruderschaft ist im Gegensatz zur Äußerung des Tariq Ramadan hauptsächlich für junge Muslime und für westliche Interessenten am Islam beeindruckend. Beide Gruppen können mit ihrer Freiheit nichts anfangen; sie wollen einer Autorität folgen. Hassan al-Banna ist da gerade recht, aber Ian Buruma läßt sich einmal mehr von Tariq Ramadan sagen, wo´s langgeht.

Der da´wa Prediger Tariq Ramadan

Ian Buruma fragt nicht, wieso Tariq Ramadan auf eine normale Schweizer Schule geht, sondern nimmt das als Bestätigung für die Liberalität des Said Ramadan. Welche Alternativen in Form von islamischen, vom Staat anerkannten Grund- und Oberschulen gibt es Ende der 60er, und in den 70er Jahren in der Schweiz?

Ian Buruma kolportiert die Lügen des Tariq Ramadan über seinen beruflichen Werdegang. Nicht anschließend, sondern zur selben Zeit, da er Studiendirektor an einem Gymnasium ist, dem Genfer Collège de Saussure, unterrichtet er in Fribourg an der dortigen Universität als freier Mitarbeiter alle zwei Wochen eine Doppelstunde "Einführung in den Islam". Er wird im Vorlesungsverzeichnis der Universität nicht als Lehrender aufgelistet, sondern unter Verschiedenes, Autres courses. Bereits vor der Beantragung des Visums für die USA setzt die Universität den Kurs nach seinem dritten Durchlauf ab. Ich vermute, weil es sich um nichts als da´wa gehandelt hat, um die Einladung zum Islam, die Gewinnung von Konvertiten. (7)

Tariq Ramadan mag Bücher von Friedrich Nietzsche gelesen, Seminare zu dem Philosophen belegt und dessen Thesen in seinem Collège vorgestellt haben, er hat aber entgegen der Behauptung des Ian Buruma seine Dissertation nicht über Friedrich Nietzsche geschrieben. Aus dem Artikel kann man entnehmen, daß Tariq Ramadan dem Ian Buruma einmal mehr diese Lüge erzählt. Die ist schon bei Nicolas Le Quesne, im Time Magazine, vom Dezember 2000, und in Egypt Today, im Oktober 2004, dokumentiert.

Über den Aufenthalt in Kairo wird Tariq Ramadan an anderer Stelle deutlicher als gegenüber Ian Buruma. Er studiert 1992/93 im Einzelunterricht muslimische Philosophie an der Al-Azhar-Universität; dort wird er vorbereitet auf seinen Einsatz in Europa, wohin er anschließend mit seiner Familie zurückkehrt. Im Frühjahr 1994 tritt er vor jungen Muslimen in Marseille auf. Die jungen Frauen, fast alle mit Kopftuch, die jungen Männer getrennt von ihnen, lauschen in einem Festsaal ergriffen seiner Predigt. Ian Buruma läßt sich einseifen von den Sprüchen vom "überzeugten Europäer", was nichts anderes heißt, als daß er daran geht, den Islam für seine optimale Verbreitung in Europa und der übrigen westlichen Welt herzurichten. In Kairo wird ihm klargeworden sein, wieviele Anknüpfungspunkte und Schnittstellen es mit der linken Politik in Europa gibt. Tariq Ramadan bildet nicht ein Brücke zwischen dem Westen und dem Islam, sondern einen Brückenkopf des Islams im Westen, zunächst in Europa. Er ist allen vom Christentum und den westlichen Werten enttäuschten Menschen der geeignete Verkünder der absoluten Wahrheit des Islam. Das Christentum habe sie nicht überzeugt, ihr fehle vor allem eines, sagt die Konvertitin Stefanie Hichri in einer Sendung des 3sat: "Klarheit!" Treffender kann nicht geschildert werden, worum es den Konvertiten geht. Sie haben Bedarf an einfachen Lösungen komplizierter Fragen, sie wollen sich aller Zweifel über Gott und die Welt entledigen und gesagt bekommen, wo es langgeht. Tariq Ramadan hilft solchen Suchenden. (8)

Ian Buruma zitiert den "salafistischen Reformisten", dieses Paradox in sich, Tariq Ramadan, der ihm weismacht, er vermittle den Muslimen, daß sie mit treuer Loyalität zum Land leben sollten, zu dem sie gehören. Stattdessen predigt er ihnen, unter anderem auf seiner Site, sie hätten einen Vertrag mit ihrem Gastland und allzeit achtzugeben, daß sie bei der Erfüllung dieses Vertrages nicht vom muslimischen Wege der Scharia abkommen. Er fordert sie auf, schrittweise die Rechtsnormen der Scharia in ihren Gastländern flächendeckend einzuführen, wobei es nie eine Rolle spielt, ob die Muslime eine andere Nationalität als das Land haben, in dem sie leben, oder ob sie in dem Land geboren sind. An die Stelle der Nation tritt der Islam.

Ian Buruma übernimmt kritiklos die Erzählung von den angeblichen Reformisten Muhammad Abduh und Jamal ud-Din al-Afghani, die er als aufgeschlossen für die Emanzipation der Frauen und als Gegner des Kolonialismus und des westlichen Materialismus vorstellt: "Sie sahen die Notwendigkeit, dem Westen durch den Islam Widerstand zu leisten, während sie gleichzeitig von ihm übernahmen, was davon für sie nützlich war, useful." Das fordert einen Ian Buruma nicht heraus zu fragen, was denn bitte "dem Westen durch den Islam Widerstand zu leisten" heiße. Es bedeutet den Kampf gegen die westlichen Werte der Demokratie und der Menschenrechte. Der Westen ist auszuschlachten; was nützlich ist zur Festigung und Verbreitung des Islam, das ist zu übernehmen, der Rest wird entsorgt. Die Muslime in Europa machen das täglich klar, aber niemand will es wahrhaben.

Ian Buruma wechselt zügig das Thema und kommt zu Muhammad Abduh und Jamal ad-Din al-Afghani, den muslimischen Lieblingsphilosophen des Tariq Ramadan. Muhammad Abduh sei sogar Befürworter eines Parlamentes im britischen Stil gewesen, was nicht im Gegensatz zum Islam wäre. Diese Behauptung erklärt Fjordman für Unsinn und begründet ausführlich, warum das Konzept einer Beratung, islamisch "shura", nichts zu tun hat mit Demokratie im westlichen Sinne: "´Beratung´ an sich bedeutet nichts, so lange es keine formale Beschränkungen für den Herrscher gibt, der dadurch gezwungen wird, das Wohl und den Willen des Volkes zu berücksichtigen, und keine wirklichen Sanktionen für ihn, wenn er das nicht tut." Das Beispiel der Shura in Saudi-Arabien müßte alle belehren, worum es bei dieser Art von Konsultation geht. (9)

Ian Buruma verschweigt, vielleicht weiß er es auch nicht, daß von ihnen die Dissertation des Tariq Ramadan handelt: "Aux sources du nouveau musulman. D´al-Afghani à Hassan al-Banna un siècle de réforme islamique". Zu den Quellen des neuen Muslims. Von al-Afghani bis Hassan al-Banna, ein Jahrhundert der islamischen Reform. Der Antisemit Mondher Sfar schreibt eine begeisterte Rezension, die leider außer ihrem Titel im Internet nicht mehr zu finden ist. (10)

Keine Rede davon ist bei Ian Buruma, daß Hassan al-Banna und Sayyid Qutb, obgleich sie sich nicht kannten, bei den Muslimbrüdern und ihren Anhängern immer in einem Atemzug genannt werden; ein Blick in den Online Bookshop der Islamic Foundation, Markfield, genügt, das zu verifizieren. (11)

Tariq Ramadan, verhinderter Kollege des Ian Buruma

Die Versöhnung dessen, was schwer zu versöhnen scheine, mache ihn zu einer interessanten, manchmal verwirrenden Person. Ian Buruma hält das für möglich, weil er auf nichts eingeht, was ihm die Erhellung bringen könnte, daß die Ansichten des Tariq Ramadan nicht den Werten der westlichen Gesellschaft entsprechen, nirgends. Nun muß Ian Buruma darauf verzichten, Tariq Ramadan als seinen Kollegen auf einem Henry R. Luce Lehrstuhl zu begrüßen. Auf einem solchen Lehrstuhl sitzt Ian Buruma, im Bard College des düsteren Mottos, daß der Studierende zuerst in sich hineinzuschauen habe, statt einem öffentlichen, gesellschaftlichen Impuls nachzugeben. Es fragt sich, was diese Beschränkung auf den Blick ins Innere bewirken soll. Das Leben des Namensgebers für den Lehrstuhl hat sich jedenfalls nicht so abgespielt. (12)

Was wir von Ian Buruma in seinem langen Artikel nicht erfahren: Tariq Ramadan sollte, ab Herbst 2004, das "Programm für Religion, Konflikt und Friedensbildung" des Joan B. Kroc Institute for International Peace Studies der Universität "progressiver Katholiken" Notre Dame, in South Bend, nahe Chicago, leiten. Das Institut trägt seinen Namen nach seiner Wohltäterin Joan B. Kroc, Erbin des Vermögens von Ray Kroc, dem Vater der Fast Food Restaurants und in dieser Eigenschaft der Schöpfer von McDonald. Tariq Ramadan, Kumpan auf dem Pariser Europäischen Sozialforum, November 2003, des José Bové, der im Jahre 1999 mit Gleichgesinnten ein im Bau befindliches McDonald-Restaurant in Millau zerstört, sollte in die Dienste eines Instituts treten, das vom Vermögen eben dieses "McDo" finanziert wird. Herrlich und Heuchelei komplett! (13)

Das Institut sammelt bis heute Veröffentlichungen über den Prediger. Sie werden als Neuigkeiten auf die Web Site des Instituts gesetzt, zuletzt ein Artikel aus der Kaleej Times Online, Dubai, vom 4. Oktober 2006. R. Scott Appleby, der Direktor des Joan B. Kroc Institute, der alles tut, um Tariq Ramadan in die USA zu bringen, erklärt darin, daß die Verweigerung des Visums an Tariq Ramadan verfassungswidrig sei. (14)

Dann sagt R. Scott Appleby noch einige bedenkenswerte Sätze, die den Ian Buruma aber nicht zu Kommentaren anregen. Tariq Ramadan werde beschuldigt, janusköpfig zu sein, tatsächlich präsentiere er unterschiedlichem Publikum verschiedene Gesichter. In der Hinsicht sei Tariq Ramadan Politiker, er wolle Führung und Anregung bieten. Er bestätigt somit das, was die Kritiker des Traiq Ramadan von ihm sagen: er ist der Vertreter einer Politideologie, deren Führer er sein will. Wenn es sich um die Vermittlung religiöser Inhalte handeln würde, bräuchte Tariq Ramadan nicht vor jeder Gruppe anders zu reden.

Die Spenden an palästinensische Terrorgruppen, genannt Wohlfahrtseinrichtungen, spielt Ian Buruma herunter, in Europa seien diese Einrichtungen im Gegensatz zu den USA nicht auf der Terrorliste. Dort ist auch die Hezbollah nicht darauf; dies nur zur Einschätzung der Worte des Ian Buruma, der unmittelbar fortfährt und darüber berichtet, daß Tariq Ramadan ihm vom Widerstand seiner Familie berichtete habe. Die Art des Widerstandes von Hassan al-Banna und Said Ramadan ist hinreichend dokumentiert. Von Ian Buruma erfährt der Leser nichts darüber, ebenso gibt er keine Einschätzung über die Befreiungstheologen in Brasilien und die Aktivitäten des Dalai Lama, mit denen Tariq Ramadan sich auf seinen Reisen nach Lateinamerika, Indien und Afrika so gut versteht. Einer dieser Theologen ist Leonardo Boff, mit dem Tariq Ramadan im Oktober 2005 in der Fundación Atman gemeinsam auftritt. Mit diesem Theologen hat Tariq Ramadan vieles gemein, unter anderem die Bewunderung für den Holocaust-Leugner Roger Garaudy; denn Leonardo Boff ist einer der drei lebenden Autoren des im Juni 2000 im Verlag L´Harmattan veröffentlichten Buches von Roger Garaudy mit dem Titel "Le XXIe Siècle. Suicide planétaire ou résurrection?" Das 21. Jahrhundert. Planetarer Selbstmord oder Wiedergenesung?

Großvater Hassan al-Banna habe in den 40er Jahren schon gesagt, was die Befreiungstheologen zwanzig Jahre später lehrten.

Ian Buruma erwähnt zwei Kritiker des Tariq Ramadan

Eine direkte Linie von Hassan al-Banna über Said Ramadan zu Tariq Ramadan werde von den Kritikern gezogen. Er zitiert kein einziges Argument der Kritikerin Caroline Fourest, sondern nur ihren Namen und den Titel ihres Buches: Frère Tariq, Bruder Tariq. Tariq Ramadan aber sehe das Familienvermächtnis in Begriffen des "Islamischen Sozialismus", der laut Tariq Ramadan weder sozialistisch noch kapitalistisch sei, sondern ein dritter Weg. So gesehen, sei die Freundschaft des Said Ramadan mit Malcolm X bedeutender als jede saudi-arabische Verbindung. Die politische Verwandschaft beider sieht Ian Buruma nicht, und die Ausmaße der Verbindung Said Ramadans zu Saudi-Arabien scheint er nicht zu kennen. Sie sind im Internet einfach ausfindig zu machen. Was den dritten Weg angeht, schildert schon Zeev Sternhell in seinem Buch über die faschistische Ideologie in Frankreich, was darunter zu verstehen ist. (15)

"Islamischer Sozialismus" ist der Nachfolger des Nationalsozialismus. Die Strukturen sind bis in die feinsten Verästelungen identisch. Überall, wo bei den Nazis Nation, national erscheint, ersetze man Islam, islamisch.

Dem "nordischen Modell der Entwicklung" müsse Widerstand entgegengesetzt werden, zitiert er Tariq Ramadan, dies heiße, "eineinhalb Milliarden Menschen leben im Wohlstand, weil (sic!) fast vier Milliarden nicht die Mittel fürs Überleben haben". Ein Student der Volkswirtschaft lernt im ersten Semester, daß die Kausalität so nicht existiert, daß die Reichen nicht reich sind, weil die Armen arm sind. Es handelt sich nicht um ein Nullsummenspiel, sondern um eine suboptimale Win-Win Konstellation. Für Tariq Ramadan sei der vom Internationalen Währungsfonds und der Weltbank geförderte weltweite Kapitalismus der "´Kriegsschauplatz´ (alam al-harb)". Wenn der Islam mit neoliberaler Wirtschaft konfrontiert sei, böte seine Lehre keinen anderen Ausweg als Widerstand.

"Ein eingeschworener Feind des Kapitalismus zu sein, heißt nicht, daß du (sic!) ein Kommunist, ein Faschist, ein religiöser Fundamentalist oder ein wirklicher Antisemit bist, aber es ist etwas, das diese ansonsten unterschiedlichen Gruppen gemein haben", schreibt Ian Buruma, und man erkennt nicht, ob es auch seine Meinung ist; aber da hat er vielleicht ein Identitätsproblem. In Großbritannien und Frankreich hätten die Lehren des Tariq Ramadan vom Aufstand gegen westlichen Materialismus auf der Grundlage geistlicher Werte eine Fülle neuer Freunde gewonnen - und in Deutschland und Italien, muß man ergänzen. Tariq Ramadans der liberalen Demokratie gegenüber unfreundlicher islamischer Sozialismus werde in diesen Ländern mit medienfreundlicher Vitalität in Konferenzen, Interviews, Büchern, Talkrunden, Predigten und Vorträgen gefördert. Das ist eine zutreffende Beobachtung, mehr und mehr gibt es in Europa Absagen an die liberale Demokratie, an die westlichen Werte der Freiheit. Niemandem fällt dabei auf, daß Tariq Ramadan in seinen feinen Maßanzügen den materiellen Freuden des Daseins nicht abgeneigt ist.

Ian Buruma zitiert den französischen Orientwissenschaftler Gilles Kepel, der diese Entwicklung dem Versagen der Linken von der Art des André Glucksmann zuschreibt: "einst ein Maoist, jetzt Unterstützer des Irakkrieges." So hat auch Ian Buruma die Schuldigen gefunden, ehemalige Linke, die sich nicht haben weiter verdummen lassen, und letztlich sind für ihn die USA schuld; denn sie haben den Irakkrieg vom Zaun gebrochen. Mitschuld gibt Ian Buruma aber auch Nicolas Sarkozy, der in einer Fernsehsendung nach dem Europäischen Sozialforum den Tariq Ramadan bekannt und berühmt gemacht hätte. Die Möglichkeit, daß der Zulauf in der autoritären Struktur der Neu- und Fastmuslime liegen könnte, zieht er nicht in Betracht.

Tariq Ramadan ist "unfair" zu Juden

Dann referiert er ausführlich Tariq Ramadans Position zur Steinigung, seinerzeit Anstoß in der Sendung mit Nicolas Sarkozy: Persönlich sei er gegen Kapitalstrafen, erkläre Tariq Ramadan, nicht nur in muslimischen Ländern, sondern auch in den USA, womit der Hieb gegen die Todesstrafe gesetzt und der Blick weggelenkt ist von den grausamsten Verbrechen in den islamischen Staaten. Ian Buruma erläutert noch einmal den inzwischen jedem bekannten Artikel vom 3. Oktober 2003, über die jüdischen kommunitären Intellektuellen. Er betrachtet Tariq Ramadans antisemitischen Angriff als "unfair" und die Antwort einiger der denunzierten Juden als "schrill", Kategorien, die bei einem solchen Fall nicht greifen. Tariq Ramadan habe aber anders als andere islamische Aktivisten niemals eine grundsätzliche Feindschaft gegen Juden geäußert, ja, er spräche sich sogar gegen Antisemitismus aus. Es sei aber keine Frage, daß Tariq Ramadan antizionistisch sei. So ist es, äußert er doch, daß die Israelis die palästinensischen Araber umbrächten. (16)

Im folgenden zitiert er Tariq Ramadan mit diesem und jenem, Position bezieht er selten und wenn, dann allgemein, womit nicht rechte oder linke parteipolitische Position gemeint ist, sondern eine auf der Grundlage der Vernunft - oder warum bleibt der Satz "die neoliberale Ordnung führt zu Ungerechtigkeit" so stehen, warum wird der politische Anspruch des Tariq Ramadan nicht kommentiert, weder zustimmend noch ablehnend?

Ian Buruma meint, der hauptsächliche Grund europäischer Kritiker, die sich gegen den Islam wendeten, wäre nicht so sehr Israel wie eine allgemeine Furcht, daß der Säkularismus bedroht werde. Das Ende des Säkularismus, der Laizität, das sind allerdings nur Erscheinungsformen des Problems der Islamisierung. Die Politideologie Islam, die nicht zu trennen ist von der Religion des Islam, zerstört alle westlichen Werte der Freiheit, Gleichheit, der Rechte der Frauen, der Homosexuellen, der Nichtmuslime, ob Juden, Christen oder Atheisten, des Rechts des einzelnen auf Streben nach Glück. Islam heißt Unterwerfung unter Allahs Willen, und was dieser Wille ist, das bestimmt eine Clique selbsternannter Imame von der Al-Azhar-Universität über Yusuf al-Qaradawi und Tariq Ramadan bis hin zum Ayatollah Ali Khamenei.

Die von Ian Buruma identifizierte Furcht ist bei den meisten Menschen nicht verbunden mit einer tiefen Desillusionisierung über das Ende der marxistischen Diktatur, im Gegenteil, die Furcht vor dem Islam ist besonders ausgeprägt bei denjenigen, die früher nicht poltisch links waren. Die Linken ersetzen ihren Glauben an Karl Marx doch bestens durch den an den Islam. Antikoloniale linke Positionen, die Tariq Ramadan im Namen universeller Grundsätze verteidigt, die angeblich im Zentrum des Islam angesiedelt sind, das sind die gleichen Positionen wie die der antiliberalen linken Globalisierungsgegner.

Tariq Ramadan für jeden, Islam für alle

Ian Buruma bringt eine lebhafte Diskussion in Gang, die aber nicht direkt zwischen den Gegnern stattfindet, sondern Ian Buruma fragt den einen, Caroline Fourest, Gilles Kepel, Olivier Roy, dann konfrontiert er den anderen, Tariq Ramadan, mit der Aussage. Nebenbei erfahren die Leser, daß dessen beide Töchter auf öffentliche Schulen in der Schweiz und in England gehen; daß eines von dessen vier Kindern ein islamisches Jungeninternat besucht, das vom Konvertiten Yusuf Islam geleitet wird, das erzählt er nicht. Der zweite Sohn wird ebenfalls nicht auf eine öffentliche Schule gehen, nehme ich an; denn sonst hätte Tariq Ramadan es gewiß erwähnt. (17)

Olivier Roy bestätigt noch einmal, daß Tariq Ramadan an die gut ausgebildeten jungen Leute mit College- und Universitätsabschluß heran will, bezieht das aber wie Ian Buruma nur auf die Immigranten. Die europäischen potentiellen Konvertiten aber sind die Zielgruppe des Tariq Ramadan, der weiß, daß eine Islamisierung Europas nur über eingesessene zum Islam konvertierte Europäer erfolgreich sein kann. In den USA gibt es zwei Hebel, diese europäisch-stämmigen und die Gruppe der Afro-Amerikaner. Einer sitzt bereits im Kongreß.

Zum Abschluß, gewissermaßen als Bonbon, vergleicht Ian Buruma Ayaan Hirsi Ali mit Tariq Ramadan, sie sei auf ihre Art so charismatisch wie er. Das ist schon eine Kunst, alles gleichzurühren. "Auf ihre Art", darin liegt das Potential zur Diskussion, die Ian Buruma aber nicht führen will oder kann: auch sie redet von Reform, aber sie hat sich von ihrem Glauben losgesagt. Da wäre ein kleiner Satz angebracht gewesen, daß darauf im Islam die Todesstrafe steht, zu vollstrecken von welchem Mörder auch immer. Aber nichts da, Ian Buruma erwähnt eine Fülle von Kontroversen, "sie sagt, der Islam ist rückständig und pervers", die dazu geführt hätten, daß Ayaan Hirsi Ali jetzt im American Enterprise Institute in Washington arbeite. Welche Kontroversen, warum muß sie derentwegen Holland verlassen?

Tariq Ramadan aber zeige einen anderen Weg, der daraus bestünde, daß ein vernünftiger aber traditionalistischer Zugang zum Islam Werte böte, die so universell seien wie die europäische Aufklärung. Diese Werte seien, wie Ian Buruma es versteht, weder säkular noch immer liberal, aber sie wären auch nicht Teil eines Heiligen Krieges gegen die westliche Demokratie. Seine Politik böte eine Alternative zur Gewalt, das sei bereits ausreichend, um sich mit ihm kritisch aber ohne Furcht auseinanderzusetzen. Das heißt, Kritikern des Tariq Ramadan spricht er die klare Vernunft ab, er unterstellt, daß sie sich vor Tariq Ramadan und vor dem Islam fürchten, daß ihre Ablehnung aus Angst vor einem Islam entstanden sein könnte, der ganz anders ist, menschenfreundlich.

Die Alternative zur Gewalt ist bei Tariq Ramadan die friedliche Islamisierung Europas und der USA. Das geht aus allem hervor, was Tariq Ramadan sagt, schreibt und tut. Abgesehen davon steht Tariq Ramadan sehr wohl positiv zur Gewalt, so mehrfach geäußert in der Sendung Ripostes zur Zeit der Krawalle in den Vorstädten Frankreichs, am 13. November 2005. Leider hat France 5 das Video mit den entsprechenden Äußerungen: "Il y a une légitimité à la violence ! Il y a une légitimité à la revolte !" entfernt. Was ist diese Rede anderes als Billigung von Terrorismus? Weder der Moderator Serge Moati noch die Diskussionsteilnehmer haben etwas gegen solche Äußerungen einzuwenden. Der Diskussionsteilnehmer Alain Finkielkraut ist zu der Zeit schon so fertiggerührt von den in der Sendung versammelten Furien, daß auch er aufgibt und schweigt. (18)

Für Ian Buruma ist das Leben viel einfacher: Hier die holländische Aktivistin, da der Schweizer Aktivist. Das Schicksal setzt den Hobel an, und hobelt alles gleich!

5. Februar 2007 - Ergänzung durch Links zu Little Green Footballs. Danke für den Tip an Silke M.

Quellen

(1) Tariq Ramadan Has an Identity Issue. By Ian Buruma, The New York Times, February 4, 2007
http://www.nytimes.com/2007/02/04/magazine/04ramadan.t.html? pagewanted=1&_r=1&ref=magazine

(2) Trying to Bridge A Great Divide. By Nicholas Le Quesne. Time.com,
December 11, 2000
http://www.time.com/time/innovators/spirituality/profile_ram adan.html

http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,998765,00.h tml

(3) Tariq Ramadan, by Rania al Malky, Egypt Today, The Magazine of Egypt, October 2004
http://www.egypttoday.com/article.aspx?ArticleID=2481

(4) emma hardy photographer, folio, page 2
http://www.emmahardy.com/pages/portfolio_page2.html

The Unreality of Time. By John Ellis McTaggart. Published in Mind: A Quarterly Review of Psychology and Philosophy 17 (1908)
http://www.ditext.com/mctaggart/time.html

SALVADOR DALI´NIN 100. DOGUM YILDÖNÜMÜ. Arkitera.com
http://www.arkitera.com/v1/sanat/2004/01/mercekalti/index.ht m

(5) Les Frères Musulmans. Politique de "rabbaniyya". Dr Said Ramadan, 1926 - 1995, par M.H. Faruqi. Centre islamique à Genève
http://www.cige.org/historique.htm

(6) Fundación Atman. El polémico islamista viene a España el 28 de octubre. Tariq Ramadán, heraldo del terror y del odio. Por Borga Ventura. 21 de octubre 2005
http://www.periodistadigital.com/periodismo/object.php?o=207 214&print=1

Una fundación vinculada al PSOE invita a un islamista radical que tiene vetada su entrada en EEUU y Francia, libertaddigital.com, 23 de octubre 2005
http://www.libertaddigital.com/php3/noticia.php3?cpn=1276263 698

(7) Autres courses. Let-7 Ramadan Tariq Islam III: Introduction III; mercredi, 15-17 h. (tous les 15 jours) (164)
http://www.unifr.ch/imr/E40page_anglais24.htm

(8) Konvertiten als Brückenkopf der weltweiten Islamisierung. 8. Januar 2007
http://www.eussner.net/artikel_2006-11-29_02-25-26.html

(9) Tariq Ramadan at the NYT: "Slim, Handsome, Elegant", little green footballs,
February 4, 2007, Fjordman, Comment # 29
http://littlegreenfootballs.com/weblog/?entry=24294_Tariq_Ra madan_at_the_NYT-_Slim_Handsome_Elegant#comments

(10) Aux sources du nouveau musulman, par Mondher Sfar, Paris. Studies in Religion / Sciences Religieuses. Revue canadienne/ A Canadian Journal, Volume 28 Number 3 / 1999
http://www.wlu.ca/press/jrls/sr/issues/28_3_toc.html

(11) Islamic Foundation. Online Bookshop
http://www.islamic-foundation.com/

(12) About Bard. Bard College
http://www.bard.edu/about/

The Henry Luce Initiative on Religion and International Affairs,
announced in June 2005
http://www.hluce.org/HLuceInitiative.html

(13) University of Notre-Dame. Joan B. Kroc Institute for International
Peace Studies
http://www.nd.edu/~krocinst/

Program in Religion, Conflict and Peacebuilding (PRCP). Tariq Ramadan named Luce Professor. The appointment is effective in fall of 2004
http://www.nd.edu/~krocinst/research/luce.shtml

(14) Tariq Ramadan. In the News. The Joan B. Kroc Institute for International Peace Studies
http://www.nd.edu/~krocinst/media/index.shtml

Muslim scholar Tariq Ramadan seeks an Islamic reformation. AP, Khaleej Times, Dubai, United Arab Emirates, October 4, 2006
http://www.khaleejtimes.com/DisplayArticleNew.asp?xfile=data /theworld/2006/October/theworld_October130.xml§ion=thewo rld

(15) Zeev Sternhell: Ni gauche ni droite. L´idéologie fasciste en France. Troisième édition, Bruxelles 2000. Weder links noch rechts. Die faschistische Ideologie in Frankreich. Dritte Auflage, Brüssel 2000

(16) Critique des (nouveaux) intellectuels communautaires, par Tariq Ramadan.
Oumma.com, 3 octobre 2003
http://oumma.com/spip.php?article719

(17) Ride on the Jihad Train, little green footballs, September 22, 2004
http://www.littlegreenfootballs.com/weblog/?entry=12762

(18) Banlieues : miroir des peurs françaises ? Ripostes. Présenté par Serge Moati, France 5, 13 novembre 2005
http://www.france5.fr/ripostes/007564/11/130037.cfm

Artikel zu Tariq Ramadan

Dr. Tariq Ramadan in Kopenhagen. 6./8. Februar 2006
http://www.eussner.net/artikel_2006-02-06_02-29-15.html

Dr. Tariq Ramadan wird nun allmählich böse! 30. Januar 2006
http://www.eussner.net/artikel_2006-01-30_01-43-10.html

Prof. Dr. Tariq Ramadan - 12 Jahre im Dienste des europäischen Islamismus.
19. November 2005
http://www.eussner.net/artikel_2005-11-19_05-29-16.html

Der Salafist Tariq Ramadan: "verunglimpft wie ein muslimischer Jude".
15. November 2005
http://www.eussner.net/artikel_2005-11-15_23-54-57.html

Seine Hoheit Tariq Ramadan, Kalif aller sunnitischen Muslime, schreibt an den Präsidenten der USA. 26. Januar 2005
http://www.eussner.net/schaf_2005-01-26_23-52-18.html

ATTAC - At-Taqiya - Attacke. Der Islamist Tariq Ramadan und die Globalisierungskritiker vereint im Kampf. 16. März 2004
http://www.eussner.net/artikel_2004-03-16_00-22-23.html

Tariq Ramadan bekommt nun doch ein Visum für die USA: Wir wollen froh sein, daß wir ihn los sind! 16. Februar 2004
http://www.eussner.net/artikel_2004-10-08_10-41-28.html

Tariq Ramadan bei Eddie Freddie: super Taqiya.16. Februar 2004
http://www.eussner.net/artikel_2004-03-17_23-28-23.html

Little Green Footballs zu Tariq Ramadan

Tariq Ramadan at the NYT: "Slim, Handsome, Elegant", little green footballs,
February 4, 2007
http://littlegreenfootballs.com/weblog/?entry=24294_Tariq_Ra madan_at_the_NYT-_Slim_Handsome_Elegant&only

Search results for tariq ramadan (29 matches)
http://littlegreenfootballs.com/weblog/lgf-search.php?search With=lgf&searchString=tariq+ramadan


Quelle: http://www.eussner.net/artikel_2007-02-05_02-04-40.html
Copyright © by Gudrun Eussner | 20.11.2008, 18:49 Uhr