
Die Eroberung des Westens durch den Islam
Die Partei der Republikaner hat, wie man von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) erfährt, eine landesweite Plakataktion gegen Moscheen gestartet. Auf der Site der Republikaner gibt´s ein Aktionsflugblatt zur Landtagswahl in Hessen: Wir lassen die Kirche im Dorf ... und die Moschee in Istanbul! Leider kann ich die pdf-Datei nicht aufrufen, aber das kleine Logo gibt einen Eindruck.
Kirchenpräsident Dr. Peter Steinacker kritisiert die Aktion als Beleidigung der Bürgerinnen und Bürger Deutschlands, sie sei verfassungsfeindlich, sie schüre Haß. Er ruft auf, die Freiheit, auch die Religionsfreiheit, zu verteidigen und dabei die Muslime einzubeziehen.
Eine Pressemitteilung der EKHN zum Thema findet sich auf deren Site. Warum der Text mitten im Satz aufhört, bleibt das Geheimnis der Kirche, aber man kann ahnen, daß es mit dieser Pressemitteilung ist wie im richtigen Leben mit dem Islam: der wesentliche Teil der Nachricht wird unterschlagen. Vielleicht steht im weggekürzten Text, warum die Aktion verfassungsfeindlich ist, und warum es einem Kirchenpräsidenten zukommt zu bestimmen, was verfassungsfeindlich ist. Das hat zwar selbst Otto Schily mit der NPD nicht geschafft, aber möglich ist heuer alles, die Evangelische Kirche vollzieht, wovon die Islamfunktionäre noch träumen: die Einheit von Religion und Staat, von Kirche bzw. Moschee und Politik: la Cour constitutionnelle c´est Moi. (1)
Katholiken wie Protestanten auf dem Weg in den Islam
Aber nicht nur die Protestanten widmen sich der Islamisierung Deutschlands in tiefer Demut, auch ihre katholischen Glaubensbrüder rasten und ruhen nicht, um endlich in den Dhimmi-Stand zu gelangen. Sie erliegen der Lächel-Offensive des syrischen Großmuftis Scheich Ahmad Badreddin Hassoun, den sie als Vermittler darstellen zwischen den Welten, als Partner im christlich-muslimischen Dialog, diesmal mit dem Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke und dem protestantischen kurhessischen Landesbischof Martin Hein.
Zur Einstimmung, welche Märchen die Christen erwartet, erzählt der Großmufti dem Rheinischen Merkur etwas über den Koran. Auf die Vorhaltung von Stefan Säemann, daß 52 Prozent der befragten Menschen ernsthafte Konflikte zwischen Christen und Muslimen sehen, gibt er die Antwort: Diese 52 Prozent haben den Koran nicht gelesen. Das heißt nichts anderes, als daß er die deutschen Nicht-Muslime für dumm hält oder, daß er vorgibt, sie für dumm zu halten. Die 52 Prozent kommen zustande, weil ein großer Teil der Befragten die Konflikte auf Grund der Lektüre des Korans sieht und erlebt, und welche Erkenntnisse einem über den Islam kommen sollen, wenn man eine Moschee besucht, behält er für sich. Selbstverständlich hinterfragt Stefan Säemann, sonst Lokalreporter der Frankfurter Rundschau (Grüne kämpfen für Obstwiesen, 14 Parkplätze sind weg), nichts, was ihm der Vermittler weismacht, vermutlich, weil er über den Islam nur vermutet, daß er grün ist wie die Obstwiesen von Langen Stadt, und daß er ´ne Spielstraße ist, die man wieder verschwinden lassen kann durch Dialog aller Beteiligten am Runden Tisch. (2)
Was Parkplätze angeht, die behandelt der Reporter auch in Offenbach: Keine Parkplatzprobleme. In dem Artikel geht´s um die Ahmadiyya-Gemeinde: Die Rodgauer Moschee wird die bundesweit zwanzigste der Ahmadiyya-Gemeinde. Mittelfristig will sie in Deutschland 100 Moscheen bauen. Da wird Stefan Säemann noch viele Zeilen schinden können, und der Rheinische Merkur wird diesen Spezialisten fürs Grüne wieder ein Interview führen lassen, vielleicht aber wendet er sich dafür direkt an den Experten Hadayatullah Hübsch. (3)
Im Koran geht´s ums Töten, 187mal q-t-l, der Stamm fürs Verb und seine Konjunktionen, 25mal im Imperativ: tötet! und zwar die Ungläubigen, die Juden und Christen, die Affen und Schweine, die Gemeindemitglieder der Rabbiner, Pfarrer, Kirchenpräsidenten, Weih- und Landesbischöfe. Die Funktionäre der katholischen und evangelischen Kirche treffen sich zum Dialog mit denjenigen, die ihnen und ihren Gemeinden die Auslöschung ihres Glaubens, die Unterwerfung, wenn nicht ihre Ermordung androhen.
Die frohe Botschaft des kommenden Sieges der Muslime
Was islamische Autoritäten aus der Al-Azhar-Universität Kairo, der berühmtesten und respektiertesten sunnitischen höheren Lehranstalt der Welt, von den Juden halten, sagt uns in zwanzig Punkten, belegt durch Koran- und Hadithenstellen offen und ehrlich der Muslimbruder Scheich ´Atiyyah Saqr, der frühere Vorsitzende des Al-Azhar Fatwa-Komitees; es ist nachzulesen in meinem Artikel Dhimmis oder der institutionalisierte Rassismus: demnächst auch bei uns! Seine Aufzählung sei nicht vollständig, die Juden hätten noch viel mehr verbrochen.
Der allmächtige Allah habe den Muslimen gesagt, daß er den Juden Menschen gesandt habe, die sie bis zum Tage der Auferstehung strafen sollten: "All das gibt uns frohe Botschaft des kommenden Sieges der Muslime über sie, wenn Muslime dem starken Glauben anhängen und Allah glauben und die modernen Mittel der Technologie annehmen." (4)
Das Töten im Namen des Islam verleumdet die Religion. Jeder Mensch ist selbst für seine Taten verantwortlich und nicht die religiöse Gemeinschaft, der er angehört. Ich verurteile die Morde zutiefst. Der Koran befiehlt keine Tötung, keine Zerstörungen, keine Massenvernichtung. Attentate von Bali über Bagdad bis New York haben mit Religion nichts zu tun, meint der syrische Großmufti. (5)
Voilà, so schnell können seine Lügen widerlegt werden, aber er scheint auch hier wieder seine Gesprächspartner für dumm und ungebildet zu halten: (6)
Koran Sure 2 Die Kuh
190. Und kämpfet für Allahs Sache gegen jene, die euch bekämpfen, doch überschreitet das Maß nicht, denn Allah liebt nicht die Maßlosen.
191. Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie von dort, von wo sie euch vertrieben; denn Verfolgung ist ärger als Totschlag. Bekämpft sie aber nicht bei der Heiligen Moschee, solange sie euch dort nicht angreifen. Doch wenn sie euch angreifen, dann kämpft wider sie; das ist die Vergeltung für die Ungläubigen.
216. Der Kampf ist euch befohlen, auch wenn er euch mißfällt; aber es ist wohl möglich, daß euch etwas mißfällt, was gut für euch ist; und es ist wohl möglich, daß euch etwas gefällt, was für euch übel ist. Allah weiß, ihr aber wisset nicht.
Koran 4 Die Frauen
89. Sie wünschen, daß ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so daß ihr alle gleich seiet. Nehmet euch daher keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswandern auf Allahs Weg. Und wenn sie sich abkehren, dann ergreifet sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmet euch keinen von ihnen zum Freunde oder zum Helfer
91. Ihr werdet noch andere finden, die wünschen, in Frieden mit euch und in Frieden mit ihrem eigenen Volk zu sein. Sooft sie wieder zur Feindseligkeit verleitet werden, stürzen sie kopfüber hinein. Wenn sie sich also nicht von euch fernhalten noch euch Frieden bieten noch ihre Hände zügeln, dann ergreifet sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet. Denn gegen diese haben Wir euch volle Gewalt gegeben.
Koran Sure 5 Der Tisch
33. Der Lohn derer, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und Unordnung im Lande zu erregen trachten, wäre der, daß sie getötet oder gekreuzigt werden sollten oder daß ihnen Hände und Füße abgeschlagen werden sollten für den Ungehorsam oder daß sie aus dem Lande vertrieben würden. Das würde eine Schmach für sie sein in dieser Welt; und im Jenseits wird ihnen schwere Strafe.
Koran Sure 8 Die Verderblichkeit des Krieges
39. Und kämpfet wider sie, bis keine Verfolgung mehr ist und aller Glaube auf Allah gerichtet ist. Stehen sie jedoch ab, dann, wahrlich, sieht Allah sehr wohl, was sie tun.
Koran Sure 9 Die Reue
5. Und wenn die verbotenen Monate verfloßen sind, dann tötet die Götzendiener, wo ihr sie trefft, und ergreift sie, und belagert sie, und lauert ihnen auf in jedem Hinterhalt. Bereuen sie aber und verrichten das Gebet und zahlen die Zakat, dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich, Allah ist allverzeihend, barmherzig.
29. Kämpfet wider diejenigen aus dem Volk der Schrift, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben und die nicht als unerlaubt erachten, was Allah und Sein Gesandter als unerlaubt erklärt haben, und die nicht dem wahren Bekenntnis folgen, bis sie aus freien Stücken den Tribut entrichten und ihre Unterwerfung anerkennen.
111. Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für den Garten erkauft: sie kämpfen für Allahs Sache, sie töten und fallen ...
Koran Sure 33 Die Verbündeten
61. Weit sind sie von der Gnade! Wo immer sie gefunden werden, sollen sie ergriffen und hingerichtet werden.
Koran Sure 41 Fussilat
24. Wenn sie nun auszuhalten wagen, so ist doch das Feuer ihre Wohnstatt; und wenn sie um Gnade bitten, so wird ihnen keine Gnade erwiesen werden.
Koran Sure 47 Mohammed
4. Wenn ihr (in der Schlacht) auf die stoßet, die ungläubig sind, trefft (ihre) Nacken; und wenn ihr sie so überwältigt habt, dann schnüret die Bande fest. Hernach dann entweder Gnade oder Lösegeld, bis der Krieg seine Waffen niederlegt. Das ist so. Und hätte Allah es gewollt, Er hätte sie Selbst strafen können, aber Er wollte die einen von euch durch die andern prüfen. (5)
Diese ebenfalls nicht vollständige Aufzählung der heiligen Aufrufe zum Mord an Juden und Christen stammt von einer dem Islam wohlgesonnenen Site.
Auf dem Weg zur weltweiten fundamentalistischen islamischen Herrschaft
In dem Interview setzt sich der Großmufti von den Muslimbrüdern ab. Daran tut er gut, in seinem Damaskus, mit dem Foto des Führers Bashir al-Assad im Rücken. Der Diktator könnte aus dem Rahmen springen und ihn per Stich von hinten ins Herz ins Jenseits befördern, Stichwort Hama: Hama liegt am Orontes und ist wegen seiner gewaltigen, laut knarrenden Wasserräder bekannt. Mit Hilfe der Räder wurden/werden höher gelegene Steppenbezirke bewässert und in fruchtbares Ackerland verwandelt, meint die begeisterte Stefanie Möhrle über die relativ stille Kleinstadt. Diese Äußerung wäre bestimmt nach dem Geschmack des Großmuftis. (7)
Googelt man Hama, sind nur die herrlichsten Touristenschwärmereien und die dazu passenden Hotels im Angebot. Googelt man Hama Massaker, sieht´s schon anders aus: Muslime morden einander gegenseitig, Spezialkräfte des Alawiden Hafez al-Assad nehmen die Stadt, eine Hochburg der Muslimbrüder, ab dem 2. Februar 1982 unter Beschuß. Auf der Strecke bleiben mehr als 30 000 Tote. Den Muslimbrüdern wird laut Wikipedia "nachgesagt", sie wollten die Regierung stürzen und ein fundamentalistisches Regime errichten. (8)
Das ist keine Nachrede, ob übel oder nicht, sondern das ist die Lehre der Muslimbrüder, und nicht nur ihre, auch andere Fundamentalisten erheben Anspruch auf die politische Herrschaft, zunächst in den islamischen Ländern und dann darüber hinaus, in Europa, den USA, in Lateinamerika und Asien, in Australien und in der Arktis, in der ganzen Welt.
Und jetzt komme ich auf die landesweite Plakataktion der Republikaner zurück. Anstatt von Verfassungsfeindlichkeit und Haß dieser rechtsextremen Gruppe zu lesen, hätte ich ein Wort des Klerus dazu erwartet, daß unsere bürgerlichen Parteien zu den Plänen des politischen Islams schweigen oder sie sogar fördern, daß man, von Einzelstimmen abgesehen, weder aus der CDU, der Christlich (sic!) Demokratischen (sic!) Union, noch der SPD, der Sozialdemokratischen (sic!) Partei Deutschlands, und der FDP, der Freien (sic!) Demokratischen (sic!) Partei, Informationen erhält über die Aktivitäten der Vertreter des Islams zur Ersetzung der Demokratie durch die Scharia. Man liest und hört von den deutschen Medien nichts, was die Diskrepanz zwischen den Märchen und Lügen solcher Funktionäre wie Scheich Ahmad Badreddin Hassoun, Scheich Yusuf al-Qaradhawi oder Prof. Dr. Tariq Ramadan und ihrer politischen Freunde und derer seit Jahrzehnten bekannten Aktivitäten aufzeigte. Stattdessen üben sich alle im Beschönigen und im Verschleiern. Die Kritik wird dubiosen Gruppen wie den Republikanern und pro-Köln überlassen, so lange, bis auch sie vielleicht durch das eine oder andere Entgegenkommen der finanziell üppig ausgestatteten Muslimfunktionäre es ratsam erscheinen lassen zu schweigen.
Bis dahin füllen rechtsextreme Parteien wie pro-Köln und die Republikaner das politische Vakuum, und das mediale wird durch Blogs ausgefüllt, in deren Beiträgen und Kommentaren sich auch rechtsextreme Ausländerfeinde profilieren; die Republikaner können dort ihr Parteiprogramm eingeben, wenn andere Kommentatoren bitten, das zu löschen, geschieht nichts, und die Reps setzen noch nach. Kritiker, die auf Grund von Tatsachen den Islam ablehnen, haben kaum Foren, sich zu äußern. Auf meiner Web Site habe ich einiges an Informationen gebracht. Demnächst bin ich drei Wochen nicht am Dell, verreist in ein pretty little country, und da empfehle ich in der Zwischenzeit meine Archive; sie sind aufgelistet in den Weisheiten vom Schaf, liebe Freunde!
Die Eroberung des Westens. Das Geheimprojekt der Islamisten
Am 1. November 2005 erscheint im international bekannten französischen Verlag Éditions du Seuil ein Buch des Schweizer Journalisten der Zeitung Le Temps Sylvain Besson: La Conquête de l´occident. Le projet secret des islamistes. Die Eroberung des Westens. Das Geheimprojekt der Islamisten. Aufmerksam werde ich darauf, als ich bei Recherchen im FrontPage Magazine auf einen Artikel von Patrick Poole stoße: The Muslim Brotherhood "Project". Das "Projekt" der Muslimbruderschaft. Das Buch bestelle ich daraufhin sofort. (9)
Der Artikel ist vom 11. Mai 2006, und er stellt einen inzwischen 25 Jahre alten Text der Muslimbrüder vor, vom 1. Dezember 1982, zur kulturellen, politischen und militärischen Invasion des Westens durch den Islam. Das 14-seitige Papier in arabischer Sprache wird zwei Monate nach dem 11. September 2001, am 7. November 2001, von Schweizer Polizisten bei einer Hausdurchsuchung in Campione, in der Villa von Youssef Nada, des Direktors der al-Taqwa Bank Lugano, gefunden. Sylvain Besson berichtet darüber und dokumentiert den arabischen Text in einer französischen Übersetzung von Rawdha Cammoun (S. 193-205).
In Geheimdienstkreisen ist das Papier seit seinem Erscheinen, im Dezember 1982, nur einer Handvoll von Mitarbeitern bekannt unter dem Titel "The Project". Die Frage ist, warum es nicht sofort weltweit bekannt gemacht wird, sondern mehr als 20 Jahre in der Versenkung verschwindet.
Das Projekt formuliert die Grundlage einer Weltpolitik, deren Philosophie im Wesentlichen pragmatisch ist, es läßt den vor Ort tätigen islamischen Vereinigungen und Gruppen aller Art Freiraum zur Entfaltung und sieht eine Zusammenarbeit mit nichtislamischen gesellschaftlichen Kräften vor, die einige Ziele der Muslimbrüder teilen. Hier ist der Ansatzpunkt zum Verständnis der Bestrebungen von Islamfunktionären wie Scheich Ahmad Badreddin Hassoun oder Bekir Alboga, einen Dialog mit Politikern und Vertretern der christlichen Kirchen zu führen. Es hat seitens der Islamfunktionäre nichts damit zu tun, ein friedliches Zusammenleben zwischen Christen und Muslimen in Deutschland zu organisieren, sondern damit, sich dieser Personen zu bedienen, den Islam als politische Kraft in unserer Gesellschaft zu verankern.
Das FrontPage Magazine veröffentlicht mit dem Artikel von Patrick Poole eine englische Übersetzung von Scott Burgess aus dem Französischen der 12-Punkte Strategie zur Errichtung einer islamischen Regierung in der Welt. Mit Datum vom 1. Dezember 2005, also sozusagen zum 23-jährigen Jubiläum des Projektes, stellt Scott Burgess auf seiner Site The Daily Ablution einen Permalink zu sämtlichem Material ein, das er bis dahin im Zusammenhang mit dem Projekt auf seiner Site veröffenlicht und verlinkt hat. (10)
Inzwischen gibt es auch eine undatierte deutsche Übersetzung The Muslim Brotherhood "Project", auf der Site Der Prophet des Islam des Arbeitskreises für Religion und Menschenrechte. Die Site, eine der informativsten über den Islam, veröffentlicht ihre Zugriffsstatistik, und man sieht, daß gestern 65 Leser den Weg dorthin gefunden haben. (11)
Die aktuelle Veröffentlichung des Arbeitskreises für Religion und Menschenrechte dokumentiert die Unvereinbarkeit der Lehre des Islams mit der westlichen Demokratie und gibt die Äußerungen konsequenter Muslime über die Islamkonferenz der Bundesregierung wieder, sie sei eine politische Falle. (12)
Im Winter 2005, also nach dem Erscheinen des Buches von Sylvain Besson, veröffentlicht das Middle East Quarterly einen Artikel von Lorenzo Vidino, des stellvertretenden Direktors des Investigative Project, einem Antiterror-Forschungsinstitut mit Sitz in Washington, D.C. (13)
Der Artikel nimmt nicht Bezug auf Sylvain Besson, woraus zu schließen ist, daß der Autor entweder das Buch nicht kennt oder es verschweigt. Es wäre interessant zu erfahren, warum. Jedenfalls gibt dieses Nebeneinander einen Einblick in die Zusammenarbeit im Anti-Terrorkampf zwischen Europa und den USA. (14)
Das Projekt wird von den westlichen Medien seit seinen beiden Erscheinungsterminen, Dezember 1982 und November 2001, vollständig totgeschwiegen. Ich bin gerade dabei, das Buch von Sylvain Besson zu lesen und meine inzwischen, ich bin, was den Westen angeht, in einem Irrenhaus. Während Pamphlete wie das von Sherlock Mears&Dr. Waltsheimer umgehend ins Deutsche übersetzt und verlegt werden, gibt es das Buch Sylvain Bessons nach zwei Jahren weder in englisch noch in deutsch, und selbst die französische Ausgabe ist auf Amazon.de nicht verfügbar und auf Amazon.com nur gebraucht zu haben. (15)
Warum geben sich europäische und amerikanische Intellektuelle dazu her, mit als solchen bekannten islamischen Funktionären einen Dialog zu führen oder sie sogar für ihre Aktivitäten zu loben, fragt Marty Peretz. Was kann der Grund dafür sein, fragt Paul Berman. Sie wollen auf der Seite der Sieger sein? Sie geben ihre intellektuelle Redlichkeit und moralische Integrität auf zugunsten einer Karriere, einer Lehrtätigkeit auf einem von arabischen Dollars subventionierten Lehrstuhl beispielsweise, wie im St Antony´s College der Universität Oxford, die sich mit Vorträgen im Namen und zu Ehren König Ibn Sauds schmückt, des größten Schlächters seit Mohammed in Saudi-Arabien? Die letzte wird gehalten von Prinz Turki al-Faisal, einem seiner Enkel und jahrelangen Unterstützer Osma bin Ladens. König Fahd ruft ihn deshalb am 31. August 2001 von seinem Posten als Chef des saudischen Geheimdienstes ab. (16)
Niemand im Westen hat ein Interesse daran, die Ziele und weltweiten Aktivitäten der Politideologie Islam bekannt zu machen. Warum?
Politiker aller bürgerlichen Parteien sowie katholische und protestantische Kleriker ignorieren die Verlautbarungen der Islamfunktionäre über ihre Absichten und die beinahe täglich zu registrierenden daraus folgenden Taten. Sie fragen nicht, warum Said Ramadan, der internationale Vertreter der Muslimbrüder, sich den schiitischen Mollahs andient, warum Yussuf al-Qaradhawi seit 15 Jahren nicht mehr Muslimbruder ist, sondern sich lieber von den reichen Scheichs am Golf aushalten läßt, sie leugnen die finanziellen Beziehungen: Geld sprudelt aus Saudi-Arabien und den Scheichtümern, Geld aus dem Iran, und die Muslimbrüder aus dem armen Ägypten werfen ihre Mitgliedschaft fort wie ´ne heiße Kartoffel. Sunna? Schia? Was soll´s, wenn´s um die Erhaltung der Macht geht. Niemand interpretiert es so, daß die Religion nebensächlich ist im politischen Machtkampf. Der Arzt Dr. Fatih Shiqaqi, Gründer und Führer des Palästinensisch-islamischen Jihad, hat als erster von ihnen die einträgliche Idee, sich dem Ayatollah Ruhollah (Seele Allahs) Khomeini anzudienen, schon 1979. (17)
Weder die Politiker der bürgerlichen Parteien noch die Vertreter der christlichen Kirchen befassen sich mit den Intentionen und Erfolgen des politischen Islam, sie treffen sich mit Großmuftis, Fernsehpredigern, europäischen und deutschen Führern der Muslimbrüder, und die Medien geben ihnen ein breites Forum, lassen diese Funktionäre ihre Lügen verbreiten:
Der Koran verbietet das Töten. Bekir Alboga, der Dialogbeauftragte der Türkisch-Islamischen Union, geht sogar noch weiter: "Es ist ausdrücklich verboten zu töten! Dies steht im Koran. Ich fühle mich dadurch in meiner religiösen Identität verletzt, wenn diese Menschen im Namen des Islam so etwas tun." (18)
Die Tatsachen dagegen stehen im Koran. (5)
Bei dieser Lage der Dinge wundert es noch jemanden, daß die Wahrung und Vertretung unserer demokratischen freiheitlichen Werte durch rechtsextreme Parteien geschieht, die von ihrer totalitären Ideologie her auf Seiten der Muslime stehen wie weiland die Nazis auf Seiten des Muftis Haj Amin al-Husseini? Wer hätte je vernommen, daß rechtsextreme Parteien ausländerfreundlich sind? Sie gehen die gleichen Zweckbündnisse ein wie die Nazis mit den Arabern, ab Mitte der 30er Jahre. Jean-Marie Le Pen beispielsweise wollte zunächst, daß die muslimischen Frauen das Kopftuch in der Öffentlichkeit tragen, damit die französische Gesellschaft sähe, wie weit es mit der Überfremdung schon gekommen wäre. Er änderte dann seine Ansicht und hofierte die Muslime, um Wähler zu gewinnen.
Die rechtsextremen Parteien haben in unserer europäischen Gesellschaft nicht mehr viel Spielraum, eigene konsequente haltbare Ideologien zu entwickeln. Sie und ihre Mitglieder und Sympathisanten sind schwach, und obendrein schlagen alle gutmeinenden Politiker, Kirchenvertreter und Medien auf sie ein, es kostet ja nichts, letztens zu sehen an der Kampagne gegen Eva Herman, deren bräunliche Ansichten schon jahrelang bekannt und noch vor kurzem als unwichtig und nicht sanktionswürdig eingestuft sind.
Da die bürgerlichen Parteien, die Vertreter der christlichen Kirchen und die Medien sich aus strategischen, politischen, wirtschaftlichen und/oder finanziellen Gründen nun auf Mufti-Seite befinden, sich gemein machen mit Kämpfern für die Islamisierung Deutschlands, Europas und der Welt, von Tariq Ramadan bis Pierre Vogel, da sie nicht nur verhandeln mit Vertretern des fundamentalistischen Islams, sondern sie in die Parteien und Medien als Finanziers, Mitglieder und Funktionäre aufnehmen - in die Kirchen mit Doppelmitgliedschaft bei Gott und Allah, das ist noch nicht möglich, kommt aber gewiß bald, da die gesellschaftliche Mitte und die Linken den Platz eingenommen haben, der zu früheren Zeiten den Rechtsextremen vorbehalten war, nämlich mit Vertretern der totalitären Ideologie des Islam gemeinsame Sache zu machen, bleibt denen, um sich zu profilieren, nur das Feld, das die Bürger und die Linken ihnen kampflos überlassen.
Scheitern werden dabei die Bürger, denen das demokratische System von Rechtsextremen, Linken und Islamfunktionären teils gemeinsam teils in Konkurrenz zerstört wird, im Kampf der drei Totalitarismen Rechtsextremismus, Sozialismus/Kommunismus und Islam wird dieser dank seiner Unerbittlichkeit und Konsequenz sowie dank zahlreicher nichtmuslimischer Helfer als Sieger hervorgehen. Kein Wunder, daß sich der syrische Großmufti in die Lächel-Offensive begibt; er hat allen Grund dazu, fröhlich zu sein.
20. Oktober 2007
Quellen
(1) Kirchenpräsident Steinacker kritisiert Plakate der Republikaner und wirbt für offenen Dialog mit dem Islam. Von Stephan Krebs, Pressemitteilung Nr. 56 der EKHN, 16. Oktober 2007
http://tinyurl.com/2zjexs
(2) Darmstadt. Grüne kämpfen für Obstwiesen. Langen Stadt will mehr Bauland ausweisen. Von Stefan Säemann, FR-Online, 20. Oktober 2007
http://tinyurl.com/2kndz5
14 Parkplätze sind weg. Dietzenbach Spielstraße soll wieder verschwinden. Von Stefan Säemann, FR-Online, 17. Oktober 2007
http://tinyurl.com/2tehwj
(3) Offenbach. Moscheebau beginnt. Rodgau Gebetshaus für 190 Gläubige. Von Stefan Säemann, FR-Online, 17. Oktober 2007
http://tinyurl.com/2m5oaz
(4) Dhimmis oder der institutionalisierte Rassismus: demnächst auch bei uns!
19. Juli 2005
http://www.eussner.net/artikel_2005-07-19_01-54-16.html
(5) Dialog. Die Lächel-Offensive. Das Gespräch mit dem syrischen Großmufti Scheich Ahmad Badreddine Hassoun führte Stefan Säemann, Rheinischer Merkur Nr. 42, 18. Oktober 2007
http://tinyurl.com/2nl9rv
(6) Der heilige Koran
http://mitglied.lycos.de/muslimmm/koran/derheiligekoran/inde x.htm
(7) Stefanie Möhrle - Über- und Unterwasserfotografie: Syrien
http://www.stefaniemoehrle.de/Syrien/Syrien102.htm
(8) Massaker von Hama. Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Hama
(9) The Muslim Brotherhood "Project". By Patrick Poole. FrontPageMagazine,
May 11, 2006
http://tinyurl.com/2zw22e
(10) Project Permalink, The Daily Ablution, December 1, 2005
http://dailyablution.blogs.com/the_daily_ablution/2005/12/pr oject_permali.html
(11) Das Projekt der "Muslim Brotherhood". Für eine weltweite Strategie in islamischer Politik, 1. Dezember 1982. Der Prophet des Islam
http://www.derprophet.info/anhaenge/brotherhood-project.htm
Der Prophet des Islam. Arbeitskreis für Religion und Menschenrechte
http://www.derprophet.info/
(12) Ist der Islam mit der säkularen, freiheitlichen, pluralistischen und demokratischen Gesellschaftsordnung vereinbar? Der Prophet des Islam
http://tinyurl.com/2blh4q
(13) The Muslim Brotherhood´s Conquest of Europe. By Lorenzo Vidino,
The Middle East Quarterly, Winter 2005
http://www.meforum.org/article/687
Die Eroberung Europas durch die Muslim-Bruderschaft. Von Lorenzo Vidino. Übersetzung von Herbert Eiteneier, The Middle East Quarterly, Winter 2005
http://www.meforum.org/article/758
(14) The Investigative Project ion Terrorism
http://www.investigativeproject.org/
(15) Amazon.de: Ihre Suche nach "sylvain besson" ergab in der Kategorie
Bücher keine Treffer.
http://tinyurl.com/2qjz4c
Amazon.com: Books. Sylvain Besson
http://tinyurl.com/32ce5d
(16) THE NEW REPUBLIC AGAINST THE LATEST FASHION: DIALOG WITH ISLAMIC FASCISTS. By Marty Peretz, The New Republic, October 17, 2007
http://www.tnr.com/blog/spine?pid=152246
Who´s afraid of Tariq Ramadan? By Paul Berman, The New Republic,
May 29, 2007
http://www.tnr.com/docprint.mhtml?i=20070604&s=berman060407
King Abdul Aziz Ibn Saud Annual Lecture 2007, St Antony´s College,
University of Oxford
http://www.sant.ox.ac.uk/mec/mecibnsaud.shtml
Saudi-Arabien, die "palästinensische Sache" und die Arab Bank. 9. November 2004
http://www.eussner.net/artikel_2004-11-09_21-16-10.html
(17) Der Palästinensische Islamische Djihad (PIJ). Eine Terrororganisation zur Zerstörung des Staates Israel. 18. März 2004
http://www.eussner.net/artikel_2004-03-18_20-12-11.html
(18) Keine Gewalt im Namen Allahs! ZDF.de, 3. August 2007
http://forumamfreitag.zdf.de/ZDFde/inhalt/12/0,1872,5582380, 00.html
Links zu Texten und Videos, die dem verirrten Klerus weiterhelfen könnten
About that Muslim Letter to the Pope. By Mona Charen, Townhall.com,
October 19, 2007
http://tinyurl.com/yu8olt
Ralph Giordano: Nicht die Moschee, der Islam ist das Problem!
10. September 2007
http://eussner.net/artikel_2007-09-10_21-07-05.html
Türkischer Imam: Deutschland ist das islamischste Land, coxxxonX, YouTube, August 2007
http://youtube.com/watch?v=tyDkb1FH6E8
coxxxonX Channel
http://youtube.com/user/coxxxonX
Konvertiten als Brückenkopf der weltweiten Islamisierung. 29. November 2006
http://eussner.net/artikel_2006-11-29_02-25-26.html
Cairo Declaration of Human Rights Adopted and Issued at the Nineteenth Islamic Conference of Foreign Ministers in Cairo, on 5 August 1990
http://www.religlaw.org/interdocs/docs/cairohrislam1990.htm
Geschichte des Islams in Deutschland von 1731/1732 bis 1945
http://www.helmut-zenz.de/hzislam8.html