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Sklaventum im Islam von Mohammed bis heute

Lesen sie dieses Kapitel bitte im Zusammenhang mit folgenden Anhängen:

1. Sklaventum als Teil der gottgewollten Ordnung

Mohammed hat in seinem Umfeld die Sklaverei als selbstverständliche soziale Institution vorgefunden. Er hat sie grosso modo übernommen und ausgiebig genutzt. Allah hat sie durch Seine Offenbarungen sakral legitimiert: "Im Koran erscheint die Sklaverei als selbstverständliche Einrichtung … Die zahlreichen einschlägigen Koranstellen bilden die Grundlage für das islamische Sklaven-Recht, das die Verhältnisse im Einzelnen regelt. Zu den wichtigsten Regelungen gehören folgende:

Lexikon der Islamischen Welt, 3. Band, 1974, Seite 110 (5)

Zum islamischen Gesellschaftsentwurf, welcher "die Unterscheidung in Sklaven und Freie als Teil der natürlichen Ordnung annimmt und diese Unterscheidung als Beispiel für Allahs Gnade sieht." (Ecyclopaedia of the Qur´an, Seite 57) steht im Koran: (6)

Sure 16, Vers 71: Und Gott hat die einen von euch im Unterhalt vor den anderen ausgezeichnet. Nun geben aber diejenigen, die auf diese Weise ausgezeichnet sind, ihren Unterhalt nicht an ihre Sklaven weiter, so daß sie im Besitzstand gleich wären. Wollen die Ungläubigen denn die Gnade Gottes leugnen? ... (7)

2. Einige Aspekte der islamischen Sklaverei

Im folgenden werden einige Bestimmungen zur Sklavenhaltung aus der Trilogie zur Darstellung gebracht:

1. Die Freilassung von Sklaven wird in Koran und Sunnah empfohlen, sei es

- als Reuetat nach einem Mord:
Sure 4, Vers 92: Kein Gläubiger darf einen anderen Gläubigen töten, es sei denn er tötet ihn aus Versehen. In diesem Fall ist als Sühne ein gläubiger Sklave in Freiheit zu setzen ... Und wenn einer keine Möglichkeit findet einen Sklaven in Freiheit zu setzen, hat er dafür zwei aufeinander folgende Monate zu fasten. Das ist ein Gnadenakt von Seiten Allahs. Er weiß Bescheid und ist weise. (8)
- zur Tilgung von Sünden wie Meineid:
Sure 5, Vers 89: Nicht wird Allah euch strafen für ein unbedachtes Wort in euren Eiden; jedoch wird Er euch strafen für das, was ihr mit Bedacht beschworen habt. Die Sühne dafür soll sein die Speisung von zehn Armen mit der Speise, die ihr gewöhnlich euren Familien gebt, oder die Bekleidung oder die Befreiung eines Nackens (Sklaven) .... (9)
- Aber auch ohne äußere Veranlassung, einfach als gottgefällige Tat, aus reiner Frömmigkeit getätigt, verspricht die Freilassung eines Sklaven eine Menge Bonuspunkte auf dem Paradieskonto.
Sure 2, Vers 177: Die Frömmigkeit besteht nicht darin, daß ihr euch beim Gebet mit dem Gesicht nach Osten oder Westen wendet. Sie besteht vielmehr darin, daß man an Allah, den jüngsten Tag, die Engel, die Schrift und die Propheten glaubt und sein Geld - mag es einem noch so lieb sein - den Verwandten, den Waisen, den Armen, dem, der dem Weg Allahs gefolgt und dadurch in Not gekommen ist; den Bettlern und für den Loskauf von Sklaven hergibt, das Gebet verrichtet und die Almosensteuer bezahlt ... (10)

2. Arme Gläubige sollen keusch leben, bis Allah ihnen aus Seinem Überfluß genügend Mittel zur Verfügung stellt, um die finanziellen Folgen einer Heirat abgelten zu können. Wahrscheinlich ist es in der frühen medinensischen Gemeinde aber zu Unregelmäßigkeiten gekommen, weshalb Allah für diejenigen der wenig bemittelten Glieder Seiner Gemeinde, die über ein sehr starkes Triebleben verfügten "die bei gänzlicher Enthaltsamkeit fürchten, in Bedrängnis zu kommen" die einschränkenden Bestimmungen gelockert und eine Notlösung angeboten hat. Dies wird in den beiden folgenden Versen ausgeführt:

Sure 4, Vers 25: ... Die Erlaubnis, Sklavinnen zu heiraten ist eine Erleichterung für diejenigen von euch, die bei gänzlicher Enthaltsamkeit fürchten, in Bedrängnis zu kommen. Doch ist es besser für euch, Geduld zu üben und auf die Heirat von Sklavinnen zu verzichten. Gott ist barmherzig und bereit zu vergeben. ... (8)

Der nächste Vers präzisiert, daß wirklich nur eine gläubige Sklavin, keinesfalls aber eine Götzenanbeterin geheiratet werden darf ...

Sure 2, Vers 221: Und heiratet nicht heidnische Frauen, solange sie nicht gläubig werden! Eine gläubige Sklavin ist besser als eine heidnische Frau, auch wenn diese euch gefallen sollte. Und gebt nicht gläubige Frauen an heidnische Männer in die Ehe, solange diese nicht gläubig werden! Ein gläubiger Sklave ist besser als ein heidnischer Mann, auch wenn dieser euch gefallen sollte ... (10)

3. Gläubige sollen mit Sklaven, die sich loskaufen wollen, einen entsprechenden Vertrag abschließen. Sklaven, denen treue Dienste und ein guter Charakter attestiert werden, können mit ihrem Besitzer eine Übereinkunft zum Selbstloskauf aushandeln. In dieser Zeitspanne darf dann ein Sklave nicht weiterverkauft werden. Ferner ist der Besitzer gehalten, an die Freikaufbemühungen seines Sklaven einen finanziellen Beitrag zu leisten ...

4. Gläubige sollen nicht Zuhälterei betreiben und ihre Sklavinnen zur Prostitution anhalten ... Allah, in seiner Barmherzigkeit, (wird) der zur Prostitution gezwungenen Sklavin verzeihen. Nicht etwa dem Besitzer, welcher sich als Zuhälter gebärdet und seine Sklavinnen zu einem Kapitalverbrechen zwingt, muß verziehen werden, sondern dem Opfer seines widerlichen Tuns. Dies ist ein besonders schönes Beispiel von dualistischem Denken im Islam.

3. Epilog

Islamische Sklaverei ist nicht nur das Thema einer inzwischen abgeschlossenen Geschichtsperiode. Sie wird auch heute noch im großen Stil betrieben.

Wer sich über gegenwärtige islamische Sklaverei verläßlich orientieren will, findet entsprechende Berichte unter:

- Christian Solidarity International. CSI-Deutschland (11)
- Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) (12)

Offiziell wurde in den folgenden Ländern die Sklaverei abgeschafft:

Saudi-Arabien: 1962 (13)
Yemen: 1970 (14)
Oman: 1970 (15)
Mauretanien: 1980 (16)

Auszugsweise Dokumentation des Artikels, der vollständig hier zu finden ist:

Sklaven im Koran. Der Prophet des Islam
http://www.derprophet.info/inhalt/sklaven-im-islam.htm

9. März 2008

Quellen

(1) Anhang 25: Islam, Sklaverei und Vergewaltigung. Von Jamie Glazov, FrontPageMagazine, 23. November 2007
http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang25.htm

Islam, Slavery and Rape. By Jamie Glazov, FrontPageMagazine,
November 23, 2007
http://tinyurl.com/36rbmx

(2) Anhang 29: Schwarze Sklaven, arabische Meister. Von Andrew G. Bostom, FrontPageMagazine, 18. April 2005
http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang29.htm

Black Slaves, Arab Masters. By Andrew G. Bostom, FrontPageMagazine,
April 18, 2005
http://www.andrewbostom.org/loj//content/view/15/27/

(3) III) Sexueller Missbrauch von Sklavinnen und weiblichen ungläubigen Kriegsgefangenen. Die dogmatischen Grundlagen zum Sexualstrafrecht
http://tinyurl.com/yoadx7

(4) Noch immer geleugnet. Von Egon Flaig. Süddeutsche Zeitung, 23. Juni 2004
http://www.derprophet.info/anhaenge/anhang35.htm

(5) Lexikon der Islamischen Welt. Klaus Kreiser ; Rotraud Wielandt (Hrsg.)
Völlig überarb. Neuausg. Stuttgart [u.a.] : Kohlhammer, 1992
http://www.bsz-bw.de/depot/media/3400000/3421000/3421308/95_ 0048.html

(6) Ecyclopaedia of the Qur´an. Edited by Jane Dammen McAuliffe, Brill,
Leiden + Boston, 2006
http://www.brillonline.nl/public/products#quran

(7) Sure 16 An-Nahl. Die Biene. KoranSuren.de. Deutsche Koran Übersetzung (so auch Rudi Paret: Der Koran, Kohlhammer, 9. Auflage, S. 191)
http://www.koransuren.de/koran/sure16.html

Hier taqiyya-mäßig ohne "Sklaven": Und Allah hat einige von euch vor den anderen mit Gaben begünstigt. Und doch wollen die Begünstigten nichts von ihren Gaben denen zurückgeben, die sie von Rechts wegen besitzen, so daß sie gleich (beteiligt) wären. Wollen sie denn Allahs Huld verleugnen?

Koran Sure 16 An-Nahl. Die Biene. Arabische Schrift und Sprache
http://www.chj.de/Koran/Einzelsuren/Sure016.html

(8) Sure 4 An-Nisá. Die Frauen. KoranSuren.de
http://www.koransuren.de/koran/sure4.html

(9) Sure 5 Al-Máeda. Der Tisch. KoranSuren.de
http://www.koransuren.de/koran/sure5.html

(10) Sure 2 Al-Baqarah. Die Kuh. KoranSuren.de
http://www.koransuren.de/koran/sure2.html

(11) Christian Solidarity International. CSI-Deutschland
http://www.csi-de.de/

(12) Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
http://www.igfm.de/

(13) Human Trafficking & Modern-day Slavery. Kingdom of Saudi-Arabia
http://gvnet.com/humantrafficking/SaudiArabia.htm

(14) The child slaves of Saudi Arabia BBC Two, March 27, 2007
http://news.bbc.co.uk/2/hi/programmes/this_world/6431957.stm

On the wealthy streets of Jeddah, in Saudi Arabia, thousands of young child-beggars, under the auspices of ruthless gangmasters, are simply trying to survive. Many hail from countries like Yemen which, despite bordering one of the Middle East´s richest states, is a world away in terms of economic prosperity. These children are often sold by families who are either duped into believing their offspring will get a better life or sometimes simply threatened ...

(15) Human Trafficking & Modern-day Slavery. Oman
http://gvnet.com/humantrafficking/Oman.htm

(16) Human Trafficking & Modern-day Slavery. Mauretania
http://www.gvnet.com/humantrafficking/Mauritania.htm

Weitere Quellen

Fünf Treffer für "Sklave": raqbat, auch Hals oder Kehle; raqiq, auch sanft, fein, mild, schwach, weich, winzig, zart, zierlich; abd, auch anbeten, bauen, Knecht, Leibeigene; gholam, auch Bub, Junge, Knabe, Jüngling; qinn

Suchbegriff Sklave. Lessan: Onlinewörterbuch
http://www.lessan.org/web/all.jsp?term=sklave

Arabisch für alle! Lessan: Onlinewörterbuch Arabisch-Deutsch-Arabisch
http://www.lessan.org/web/all.jsp

Human Trafficking Website Spring 2008. Country by country reports of human trafficking, modern day slavery, contemporary slavery, debt bondage, serfdom, forced labor, forced marriage, transferring of wives, inheritance of wives, and transfer of a child for purposes of exploitation.

Human Trafficking & Modern-day Slavery. Website created by Prof. Martin Patt, Professor Emeritus, University of Massachusetts. Research assistant: Dmitriy Ioselevich ; Editorial assistants: Alex Burka & Arkadiy Abramov
http://www.gvnet.com/humantrafficking/index.html

Sklaven im Artikel 12 des Hamas Covenant: Nationalism, from the point of view of the Islamic Resistance Movement, is part of the religious creed. Nothing in nationalism is more significant or deeper than in the case when an enemy should tread Moslem land. Resisting and quelling the enemy become the individual duty of every Moslem, male or female. A woman can go out to fight the enemy without her husband´s permission, and so does the slave: without his master´s permission.

Hamas Covenant 1988. The Avalon Project at Yale Law School
http://elsinore.cis.yale.edu/lawweb/avalon/mideast/hamas.htm

Die Hamas weiß, was für Männer, Frauen und Sklaven (sic!) Recht und Unrecht ist, und was Allah will. (Artikel 12)

Die terroristische Organisation Hamas. 20. April 2004/26. Januar 2006
http://www.eussner.net/artikel_2004-04-20_01-26-38.html

Mehr als eine Million europäischer Sklaven der arabischen Muslime, von 1530 bis 1780. Hat sich auch nur ein einziger Muslim jemals dafür entschuldigt?

Die armen Europäer in den Händen von Muslimen. Von Andreas Eckert, FAZ.net, 27. Dezember 2004
http://tinyurl.com/yuafq5

Robert C. Davis: "Christian Slaves, Muslim Masters". White Slavery in the Mediterranean, the Barbary Coast, and Italy, 1500-1800. Palgrave MacMillan, New York 2004. 260 S., br., 24,95 $.
http://tinyurl.com/2yuh9s

Thomas Jefferson und John Adams, Botschafter in Frankreich und England, verhandeln 1786 mit Sidi Haji Abdul Rahman Adja, Botschafter Tripolitaniens in London, um einen Friedensvertrag auszuhandeln und die jungen USA vor der Bedrohung durch die Berber-Piraterie zu schützen. Auf die Frage, warum seine Regierung so feindselig sei gegenüber den USA, die ihr nichts getan hätten, antwortet der Botschafter laut Bericht von Thomas Jefferson und John Adams an den Kongreß, daß dies auf den Gesetzen ihres Propheten gegründet sei, daß es in ihrem Koran stünde, daß alle Nationen, die nicht ihre Herrschaft anerkannt hätten, Sünder seien, daß es ihr Recht und ihre Pflicht sei, Krieg gegen sie zu führen, wo immer man sie finde, und zu Sklaven alle zu machen, die sie gefangen nehmen könnten, und daß jeder Muslim, der im Kampf fiele, sicher sei, ins Paradies einzugehen.

Ellison, The Koran & Our Founding Fathers. Anne Lieberman, Boker tov, Boulder! January 4, 2007
http://bokertov.typepad.com/btb/2007/01/ellison_the_kor.html

Keith Ellison oder: Warum Thomas Jefferson einen Koran kauft. 7. Januar 2007
http://www.eussner.net/artikel_2007-01-07_00-52-29.html

Weiße und schwarze Sklavinnen und Sklaven im osmanischen Reich:

Die Odalisken, die weißen Haremsdamen, waren Beutestücke aus dem Djihad oder auf dem Sklavenmarkt erworbene Mädchen aus Tscherkessien, Georgien und anderen Gegenden des russischen Reiches, geraubte junge Mädchen, auch Geschenke der Zaren an den türkischen Sultan waren darunter ... Die Sultane liebten zur Demonstration ihrer Macht über die unterworfenen Völker besonders weiße Eunuchen aus christlichen Gegenden, Tscherkessiens, Georgiens, Armeniens, Ungarns und auch aus dem Habsburger Reich. Schwarze Eunuchen waren ebenfalls beliebt, sie kamen aus Ägypten, Abessinien und dem Sudan und wurden auf den arabischen Sklavenmärkten am Mittelmeer verkauft ...

Odaliske mit einem Sklaven - $13.20. 11. März 2005
http://www.eussner.net/artikel_2005-03-11_13-24-18.html

Handel der Araber mit schwarzen Sklavinnen und Sklaven:

Marc Ferro schrieb 1981, ein Lehrbuch für die 4. Klasse im francophonen Afrika betreffend: "Die Hand zitterte einmal mehr sobald es darum ging, die von den Arabern begangenen Verbrechen zu benennen [...], während die Bestandsaufnahme der von den Europäern begangenen Verbrechen ihrerseits, und das zurecht, ganze Seiten einnahm."

Comment on raconte l´histoire aux enfants à travers les âges, Payot,
Paris 1981, p. 47
http://www.payot-rivages.fr/index.asp

Zitiert auf Seite 145 in:

Flux et reflux des traites négrières. Traites orientales. , p. 144-162
La traite dans l´histoire du monde musulman, p. 444-457
Les traites négrières. Essai d´histoire globale. Par Olivier Pétré-Grenouilleau, Bibliothèque des Histoires, Gallimard 2004
http://www.gallimard.fr/

Olivier Pétré-Grenouilleau : Les traites négrières. Par André Larané, herodote.net
http://www.herodote.net/articles/article.php?ID=291


Quelle: http://www.eussner.net/artikel_2008-03-09_17-59-36.html
Copyright © by Gudrun Eussner | 28.08.2008, 18:29 Uhr