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Vier Jahre eines weltweiten Alptraums

Diejenigen, die Barack Obama nicht wollten, haben einmal eine Entt√§uschung zu verarbeiten, seine W√§hler und seine begeisterten Anh√§nger in Europa und weltweit werden vier Jahre lang entt√§uscht sein, allen voran die Obama-Wahlmaschinen, genannt Medien, in den USA und die verblendeten MSM in Deutschland und Frankreich: Die Wiederauferstehung des amerikanischen Traums, sieht Gabor Steingart. Es wird ein b√∂ses Erwachen geben. Reymer Kl√ľwer nimmt es ungewollt schon vorweg, obgleich er sicherlich das Gegenteil meint: Amerika - auferstanden aus Ruinen, wie die DDR. Un√ľbertroffen ist einmal mehr BILD: So feiert die Welt den neuen US-Pr√§sidenten. (1)

Danke, Christoph Keese, in der WELT: Der gewaltige Erfolg des Mythenzauberers Obama. Einer der wenigen, die sich noch ihres Verstandes bedienen, die ausgewogen berichten, die sich nicht einspannen lassen f√ľr die Interessen der Strippenzieher des Messias. (2)

In Frankreich nenne ich exemplarisch den Figaro, und da den Obama-J√ľnger Philippe G√©lie, von dem monatelang keine einzige halbwegs sachliche Information an die Leser geraten ist, weder √ľber die USA noch √ľber die beiden Kandidaten und ihre Vize: "Il y avait des larmes sur beaucoup de visages", es gab Tr√§nen auf vielen Gesichtern, sagt er in einem Telefoninterview, es sei ein Augenblick der gro√üen Gef√ľhle gewesen. "Das ist der Sieg eines K√§mpfers". Aber damit nicht genug: Ein neues Zeitalter ist angebrochen. (3)

Nein, das ist der Sieg des George Soros, seiner Freunde und Angestellten. Die Bewegungen, die Barack Obama, der ehemalige Street Worker, angeblich hinter sich versammelt hat, sind seit mindestens vier Jahren von George Soros systematisch aufgebaut worden, sie sind aufgezählt auf der Site Open Secrets, und das New York Magazine titelt: Money Chooses Sides. Das Geld hat seine Seite gewählt. (4)

Diese und weitere Seiten dazu findet man in den Fundsachen: Obama Love Song for George Soros. (5)

Den Kauf der Präsidentschaft bezeichnet Philippe Gélie in dem Interview als "financement spectaculaire", er nennt die Summe von 630 Millionen Dollar; dabei liest man auf der Website RightPundits.com schon nach dem Geldregen vom September, nachdem John McCain beängstigend aufholt in den Umfragen, von mindestens 800 Millionen. Die Höhe des Betrages kommt auf Grund dubioser Kreditkartentransaktionen zustande. Barack Obamas Sieg sei der Sieg eines Strategen. Den Namen David Axelrod hat der Sonderkorrespondent anscheinend noch nie vernommen. (6)

Barack Obama, intelligent, wie er ist, spricht nach, was man ihm sagt. Manchmal weicht er ab vom Skript, wenn er am Tag nach seiner Inthronisierung als Pr√§sidentschaftskandidat von sich selbst hingerissen ist und vor den begeistert jubelnden Teilnehmern eines AIPAC Dinners, vom 4. Juni 2008, ein Versprechen abgibt √ľber das ungeteilt Israel zu erhaltende Jerusalem. Das revidiert er am n√§chsten Tag nach Protesten pal√§stinensischer Araber pflichtschuldigst, der Status von Jerusalem m√ľsse verhandelt werden, aber den Juden der USA √∂ffnet es nicht die Augen. (7)

Das Video ist noch immer bei YouTube aufzurufen. Der Stab des Barack Obama sieht keine Veranlassung, es zu entfernen. Ob der Präsident damit rechnet, daß Juden darauf noch einmal hereinfallen? Sollte Thilo Sarrazin mit den Judengenen so unrecht haben? (8)

Mit Barack Obama, dem 44. Pr√§sidenten der USA, steht nicht nur deren Bev√∂lkerung, allen voran seinen W√§hlern, ein vier Jahre w√§hrender Alptraum bevor, sondern auch dem Rest der Welt. Peter Frey hat seinen "Weltpr√§sidenten", wie er den Kandidaten nach seiner Berliner Rede bezeichnet: Barack Obama hat nicht nur eine Rede als amerikanischer Pr√§sidentschaftskandidat gehalten, sondern als Weltpr√§sident. Was das bedeutet, werden er und seine Kollegen bald sp√ľren. (9)

Die Gönner des "Weltpräsidenten" werden einiges umkrempeln, und mancher Europäer, allen voran Politiker und Medienschaffende in Deutschland und Frankreich, kommen aus dem Staunen nicht heraus. Frank-Walter Steinmeier wird sich noch fragen, warum er dem Barack Obama auf Kosten der deutschen Steuerzahler den Wahlkampf vor der Siegessäule finanziert hat, demjenigen, der Europa einen Platz einräumen wird, den George W. Bush ihm niemals zugewiesen hätte. Serge Dassault wird ebenfalls nicht lange Freude haben an der von ihm mittels Figaro verbreiteten Propaganda. (10)

Prozentangaben der in den nächsten vier Jahren enttäuschten US-Wähler. Zahlen nach BBC und nach der New English Review: (11)

Schon ab Mitte September 2008 k√∂nnen sich diejenigen, die Barack Obama am 4. November 2008 nicht w√§hlen, mit Stickern und T-Shirts eindecken: Don´t Blame Me I Voted For McCain. Gib nicht mir die Schuld, ich habe f√ľr McCain gestimmt. Ein Fingerzeig auf den Spruch, und man kann das Gejammere der entt√§uschten Jungw√§hler, Erstw√§hler, schwarzen W√§hler, Hispanoamerikaner, Frau und Juden im Entstehen ersticken - daher der Begriff Sticker. (12)

Einer √§thiopischst√§mmigen erstw√§hlenden J√ľdin und einem schwarzen hispanoamerikanischen Jungw√§hler sollte man aber ein Taschentuch zum Trocknen ihrer Tr√§nen nicht verweigern.

I told you so!

5. November 2008 - aktualisiert am 13. Oktober 2010

Quellen

(1) Die Wiederauferstehung des amerikanischen Traums. Von Gabor Steingart,
Washington, SpiegelOnline, 5. November 2008
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,588517,00.html

Amerika - auferstanden aus Ruinen. Von Reymer Kl√ľver, Washington,
sueddeutsche.de, 5. November 2008
http://www.sueddeutsche.de/,tt2m1/politik/796/316677/text/

So feiert die Welt den neuen US-Präsidenten, BILD.de, 5. November 2008
http://short4u.de/491184804e46b

(2) Der gewaltige Erfolg des Mythenzauberers Obama. Von Christoph Keese,
Welt Online, 5. November 2008
http://short4u.de/49118919074ed

(3) "Il y avait des larmes sur beaucoup de visages". Analyse Video.
Par Philippe Gélie, Le Figaro, 5 novembre 2008
http://short4u.de/49118ef115778

(4) Money Chooses Sides. By John Heileman, New York Magazine, April 16, 2007
http://nymag.com/news/politics/30634/

Open Secrets. Center for Responsive Politics
http://www.opensecrets.org/

Georges Soros in meinem Archiv
http://tinyurl.com/26e39bk

(5) Obama Love Song for George Soros. Fundsachen, 4. November 2008
http://www.eussner.net/fundsachen_2008-11-04_19-48-21.html

(6) Obama Campaign Knowingly Uses False Credit Card Transactions.
By Bryan McAffee, RightPundits.com, October 24, 2008
http://www.rightpundits.com/?p=2269

(7) Obama Backs Away From Comment on Divided Jerusalem. By Glenn Kessler, Washington Post, June 6, 2008
http://tinyurl.com/68pbtl

(8) Video. Barack Obama at AIPAC (18:56), YouTube, posted by barackobamadot.com, June 4, 2008
http://www.youtube.com/watch?v=0cOJNC2EuJw

(9) Peter Frey. ZDF Spezial. Obama in Berlin, Moderation: Claus Kleber,
24. Juli 2008 (Text nicht mehr online)
http://tinyurl.com/6mmjgl

(10) Figaro Obama in meinem Archiv
http://tinyurl.com/284waju

(11) Who voted for Obama. By Steve Schifferes, BBC News, November 5, 2008
http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/us_elections_2008/770985 2.stm

Ein Briera (No Alternative) for Israel with Obama. By Jerry Gordon,
New English Review, November 6, 2008
http://www.newenglishreview.org/blog_direct_link.cfm/blog_id /17873

(12) Don´t Blame Me I Voted For McCain Bumper Stickers
http://tinyurl.com/24dphby

Siehe auch:

Weisheiten Spezial: Wahlen USA 2008. Schaf, ab September 2008
Darin, im Anhang: Artikel zu den US-Präsidentschaftswahlen 2008
http://www.eussner.net/schaf_2008-10-26_22-15-05.html


Quelle: http://www.eussner.net/artikel_2008-11-05_13-56-43.html
Copyright © by Gudrun Eussner | 26.03.2017, 01:22 Uhr