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Frédéric Mitterrand. Das schlechte Leben der französischen Regierung

In einer als repräsentativ bezeichneten Telefonumfrage unter 1000 Personen sind 67 Prozent der Franzosen auf der Seite des Kulturministers Frédéric Mitterrand, der in seinem Buch La Mauvaise Vie, Das schlechte Leben, in aller Deutlichkeit seine Erfahrungen als Sextourist in Thailand schildert. (1)

Auf der Pat Pong kauft er seine Objekte, les gar√ßons, die Knaben. Eine Preisliste liefert er mit. Ich habe im Artikel Zeitung gelesen [8]: Lose Bl√§tter, nicht von Dauer ... dar√ľber berichtet. Wie geschickt von wem welche Fragen an wen gestellt sind, um zu einem solchen Umfrageergebnis zu gelangen, kann man erahnen. Inzwischen ist es soweit gekommen, da√ü sich der Sprecher des Parti Socialiste (PS) Beno√ģt Hamon rechtfertigen mu√ü f√ľr seine Stellungnahme gegen Fr√©d√©ric Mitterrand, und man handelt ihn schon als Opfer der Aff√§re. Wer will Beno√ģt Hamon lynchen? titelt die linke Zeitschrift Marianne ihren sehr lesenswerten Artikel. Es wird vermutet, da√ü der p√§dophile Kulturminister im Amt bleibt, der Sprecher des PS aber vielleicht schon morgen aus dem seinen gejagt wird. Der Grund? Sein Einsatz f√ľr moralische Werte. (2)

Man wird es nicht f√ľr m√∂glich halten, aber seine Parteigenossen urteilen und richten √ľber ihn, die Stunde der internen Erkl√§rungen hat gel√§utet. Wie kaputt mu√ü eine Partei sein, deren Funktion√§re sich so aufspielen? Sein Erbe Harlem D√©sir, nomen est omen, boxt sich schon warm, den Posten zu √ľbernehmen. (3)

Derweil sieht´s f√ľr Fr√©d√©ric Mitterrand ganz anders aus. "Ich habe nichts zu bef√ľrchten", freut sich der Kulturminister in einem entretien-v√©rit√©, einem Wahrheitsfindungsgespr√§ch (!), mit dem Nouvel Observateur. Er erkl√§rt und sch√§gt zur√ľck. Die gesammelte Schamlosigkeit und den Ausbund an Selbstgerechtigkeit m√∂gen sich diejenigen meiner Leser antun, die franz√∂sisch lesen. (4)

Den Grad der Verkommenheit der Politiker, der Intellektuellen und der MSM Frankreichs kann man daran ablesen, da√ü die Duldung, wenn nicht gar die Billigung des Privatlebens des Fr√©d√©ric Mitterrand mehrheitlich aus dem Lager der Konservativen kommt, 78 Prozent von ihnen wollen, da√ü er im Amt bleibt, gegen 63 Prozent der Linken. Es sind diejenigen, die sich heutzutage dadurch als fortschrittlich profilieren, da√ü sie sich an die Spitze des Siegeszuges der Libertinage stellen, der Frivolit√§t und Z√ľgellosigkeit, die sie mit libert√©, Freiheit, verwechseln. Als Fortschritt wird nicht nur die Libertinage angepriesen, sondern auch, da√ü Werte nicht mehr unabh√§ngig von demjenigen gelten, der sie hochh√§lt oder verletzt. Alle Werte sind verhandelbar. Wenn Marine Le Pen, die Stellvertretende Vorsitzende des Front National (FN), den R√ľcktritt des Fr√©d√©ric Mitterand fordert, dann kann dieser nur ehrenwert gehandelt haben. Bernard-Henri L√©vy, genannt BHL, bezeichnet das Eintreten f√ľr das moralement correct, das moralisch Korrekte, die Gegnerschaft zum Sextourismus und zur Verherrlichung der P√§dophilie, als nouveau ordre moral, als neue moralische Ordnung. So argumentieren Menschen, die sich losgesagt haben von Ethik und Moral, die vergessen haben, da√ü diese Kategorien bis in die Heilige Schrift zur√ľckreichen, sie sind dort als Richtschnur f√ľr die Menschheit nierdergelegt. Von einer neuen moralischen Ordnung kann keine Rede sein. (5)

Es geht wohlgemerkt nicht darum, einen Monsieur Dupont oder einen Schriftsteller Foulan Agha an die √Ėffentlichkeit zu zerren, der irgendwo schriftlich hinterlassen hat, da√ü er in Bangkok war und dort kleine Jungen getroffen und vielleicht, huch! angegrabbelt hat, sondern es geht um die Institution des Kulturministeriums und seines Vertreters - und es geht darum, da√ü Sch√∂ngeister und sich im Besitz der Deutungshoheit w√§hnende Pers√∂nlichkeiten wie BHL sich erheben √ľber das gemeine Volk, √ľber diejenigen, die den Telefonh√∂rer aufgelegt haben, die sich nicht haben zu intimen Fragen √§u√üern wollen, f√ľr die es noch Grenzen gibt. Von denjenigen, die antworten, wei√ü Ga√ęl Sliman, der Stellvertretende Generaldirektor des Umfrage-Instituts BVA, da√ü in einigen Gruppen diejenigen ein wenig h√§ufiger vertreten seien, die einen R√ľcktritt forderten, die niedrigen Einkommen (sic!), die 50+-J√§hrigen (ich!) und die unteren Gesellschaftsschichten (sic!). Sie seien aber dennoch archi-minoritaire (weniger als 25%). Das sind diejenigen, die in andere, fr√ľhere Schulen gegangen sind, die nicht wissen, wer Jean Genet ist (war er auch einmal Kulturminister?), und die meinen, alle sollten gleich behandelt werden, ob arm, ob reich. Sie tun auf den Blogs ihre Meinung kund. Von ihnen werden sich einige √ľberlegen, ob sie beim Front National nicht besser aufgehoben sind als bei der UMP oder dem PS. Nicolas Sarkozy wird sie noch bemerken, sp√§testens bei den n√§chsten Wahlen. (6)

Die Auswirkungen der Demoralisierung und der Zerst√∂rung zeigen sich in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, in den MSM werden sie t√§glich produziert und/oder dokumentiert. W√§hrend dort alles tabuisiert, heroisiert und verg√∂ttert wird, was au√üerhalb des traditionellen Wertesystems der westlichen Gesellschaften an Verfall und Barbarei bl√ľht und gedeiht, vom Islam bis zur P√§dophilie, verfolgen sie unerbittlich jeden Kritiker, der es wagt, dagegen vorzugehen - Beno√ģt Hamon, beispielsweise. Ihm gilt die ganze Verachtung des ehemaligen Sozialisten und jetzigen Stellvertretenden Generalsekret√§rs der UMP Eric Besson, des seit dem 15. Januar 2009 Ministers der Integration, nationalen Identit√§t und der solidarischen Entwicklung (hei√üt wirklich so!), der Regierung Fillon II. "Beno√ģt Hamon zu sehen, wie er in einer Woche vom Sprecher des Parti Socialiste zum Sprecher der Marine Le Pen wird, das ist ein erschreckender R√ľckschritt."

Auch der B√ľrgermeister von Paris Bertrand Delano√ę klagt diejenigen an, "die sich vom FN manipulieren lassen", womit er √ľber sein moralisches Wertesytem beredt Auskunft erteilt.

Wundert sich derjenige, der nicht mit den Dessous der franz√∂sischen Politik vertraut ist, bevor Marine Le Pen die Verstrickungen des Fr√©d√©ric Mitterrand im Fernsehen ausbreitet, warum der Kulturminister Frankreichs umgehend den Sexualstraft√§ter Roman Polanski in Schutz nimmt, so wundert man sich dann weiter, da√ü sich Eric Besson so vehement √ľber Beno√ģt Hamon hermacht und ihn in die N√§he des Front National r√ľckt. √úber Bertrand Delano√ę wundert man sich weniger. Zuletzt durfte man sich dar√ľber wundern, da√ü Eric Besson nichts einzuwenden hat gegen die Burka und den Niqab in Frankreichs Stra√üen. (7)

Dieses Wundern hat f√ľr die Pariser schon l√§nger und heute auch f√ľr die Provinzler des S√ľdens ein Ende; denn im Midi Libre und im Ind√©pendant werden die Leser dar√ľber informiert, da√ü die seit Juni dieses Jahres von Eric Besson geschiedene ehemalige Geographin aus Montpellier Sylvie Brunel im Verlag Grasset ein Buch ver√∂ffentlicht √ľber ihre Erfahrungen: "Manuel de guerilla √† l´usage des femmes", Guerrilla-Handbuch zum Gebrauch f√ľr Frauen. (8)

Zo√© Cadiot f√ľhrt f√ľr beide Zeitungen ein Interview mit der Autorin. So eingestimmt, kann man weitere Informationen finden √ľber das Regierungsmitglied Eric Besson, und das Verst√§ndnis w√§chst, warum er sich f√ľr den Verbleib des Fr√©d√©ric Mitterrand in der Regierung und gegen dessen Gegner ausspricht. (9)

Die 49-j√§hrige Autorin Sylvie Brunel, Mutter von drei Kindern, hat ihren heute 51-j√§hrigen Ehemann mit 18 Jahren kennengelernt und heiratet ihn am 15. Oktober 1983, obgleich er vorm B√ľrgermeister, der die standesamtliche Trauung vollzieht, den Satz des Zivilrechts "Die Eheleute schulden sich gegenseitige Treue, Unterst√ľtzung, Hilfe ..." unterbricht und erkl√§rt: "Unterst√ľtzung, Hilfe, ja. Treue, nein." Peinliche Situation, einiges Gel√§chter - unter anderem von der zuk√ľnftigen Schwiegermutter, die schon das Hochzeitsessen vorbereitet hat. Dieser Br√§utigam beleidigt seine zuk√ľnftige Ehefrau bereits auf dem Standesamt, die Ehe ist vom B√ľrgermeister trotzdem geschlossen worden, und diejenigen, sie nun meinen, da h√§tte die Braut ja die Zeremonie verlassen k√∂nnen, sind neunmalklug oder extrem unerfahren. Schlau argumentieren diejenigen, die wissen, da√ü es heutzutage viele, die meisten? Eheleute nicht genau nehmen, die an den ber√ľhmten Spruch von Kurt Tucholsky erinnern: Und darum wird beim Happy End im Film jew√∂hnlich abjeblendt ... Beim genauen Hinsehen stellt man aber fest, da√ü Kurt Tucholsky sehr konservativ und gleichzeitig realistisch an das Thema Ehe herangeht. (10)

Denn qu√§l´n se sich noch manche Jahre.
Er will noch wat mit blonde Haare:
vorn doof und hinten minorenn....
Na, und denn-?

"Denn" wird der Seitensprung au√üerhalb gelassen, es wird keine Partnerschaft eines 51-j√§hrigen Ministers mit einer 28 Jahre j√ľngeren Lebensgef√§hrtin daraus. Es fehlt noch die Selbstverst√§ndlichkeit, mit der heutzutage die Grundwerte der Gesellschaft verleugnet werden. Es ist nicht der Ehebruch am verwerflichsten - da√ü er vorkommt, und zwar nicht zu knapp, wird schon dadurch deutlich, da√ü er als Verbot in den Zehn Geboten aufgelistet ist, sondern die offen bekundete Ablehnung der Treue, dieses Fundamentes des menschlichen Zusammenlebens. Treue nicht anzusehen als konstituierend f√ľr eine Gemeinschaft, ist der prinzipielle Versto√ü gegen das Sechste Gebot. Wenn man davon ausgeht, wie Raschi erkl√§rt, da√ü die Zehn Gebote dem Moses nicht nacheinander, sondern gleichzeitig bzw. zeitlos, ohne Priorit√§t offenbart worden sind, in "einem Worte", da√ü sie alle gleicherma√üen wichtig sind, dann sieht man, wie die Ablehnung der ehelichen Treue das ganze Wertesystem zusammenbrechen l√§√üt. (11)

Eric Besson, der seine Ehefrau nach fast 30 Jahren des Zusammenlebens zugunsten einer 23-j√§hrigen Frau verlassen hat, will nun jeden, der ein Foto seiner neuen Lebensgef√§hrtin ver√∂ffentlicht, mit Prozessen √ľberziehen. Hier zeigt sich das gleiche Verhaltensschema wie in seiner Unterst√ľtzung des Fr√©d√©ric Mitterrand: Es soll nicht an die √Ėffentlichkeit kommen. Regierungsmitglieder wie alle Pers√∂nlichkeiten des √∂ffentlichen Lebens haben wie jeder ein Recht auf Privatsph√§re, private Handlungen aber, die auf die gesamte Gesellschaft Auswirkungen haben, sind nicht mehr privat. Warum haben beide nicht geschwiegen, warum mu√üten sie vornweg sein mit ihrer Unterst√ľtzung?

Das Einverst√§ndnis des Fr√©d√©ric Mitterrand mit Roman Polanski, er √§u√üert es √∂ffentlich, das Einverst√§ndnis des Eric Besson mit Fr√©d√©ric Mitterrand, er √§u√üert es √∂ffentlich. Beide tun diese √Ąu√üerungen aus pers√∂nlichen Gr√ľnden, sie mi√übrauchen ihr Amt, ihr eigenes Verhalten zu rechtfertigen. Wer aber meint, der Skandal sei mit dem Satz des Fr√©d√©ric Mitterrand "Ich habe nichts zu bef√ľrchten" ausgestanden, der irrt.

Dessen ist der Express gew√§rtig, der dar√ľber informiert, was sich hinter der Aff√§re Mitterrand verbirgt. Bislang hat sich der Staatspr√§sident enthalten, aber das wird er nicht mehr lange k√∂nnen; denn weder Fr√©d√©ric Mitterrand noch Eric Besson verk√∂rpern und vertreten das Frankreich, dem Nicolas Sarkozy seinen Sieg in den Pr√§sidentschaftswahlen verdankt. Die geschickte Fragestellung des Instituts BVA zur Erreichung von 78 Prozent Zustimmung des konservativen Lagers hilft nicht weiter. "Ich will der Kandidat desjenigen Frankreichs sein, das leidet und nicht der Apparate, der Honoratioren, der Eliten. Ich will der Kandidat des Volkes sein," sagt er am Wahlabend, als er bereits wei√ü, da√ü er nicht mehr Kandidat, sondern Pr√§sident ist.

Dazu pa√üt weder Fr√©d√©ric Mitterrand noch das Verhalten aller derer in der Regierung, die meinen, ihn verteidigen zu m√ľssen. Der Kulturminister hat mit seinem Eintreten f√ľr Roman Polanski gezeigt, da√ü er diesem Credo des Pr√§sidenten nicht folgt. Wer sich √ľber den Fall des Sexualstraft√§ters Roman Polanski sachkundig machen m√∂chte, der lese von Calamitas, was man vom Kulturskandal lernen kann: Die Verhaftung des Regisseurs Polanskis hat uns zwei Dinge gelehrt. Erstens, dass es so etwas wie fahrl√§ssige Vergewaltigung gibt, und zweitens, dass es ein Kulturskandal ist, wenn ein Kinderficker endlich der verdienten Strafe √ľberantwortet wird und nicht, wenn ein Sack in den Vierzigern ein Kind v√∂gelt. Wir werden mit der Sharia sehr gl√ľcklich werden! (12)

L´Express rekapituliert noch einmal die Fakten des Falles Roman Polanski und der Vergewaltigung eines 13-j√§hrigen M√§dchens. Vom Kulturminister werden sie bezeichnet als "eine alte Geschichte, die nicht wirklich einen Sinn hat." Nicolas Sarkozy sei mit der Reaktion des Fr√©d√©ric Mitterrand einverstanden gewesen, er habe ihn angerufen und seiner Wortwahl wegen begl√ľckw√ľnscht (!). Das Au√üenministerium habe er gebeten, die Angelegenheit intensiv zu verfolgen. Entgegengekommen sei dem Fr√©d√©ric Mitterrand, da√ü der Skandal von Marine Le Pen aufgerollt worden sei. Dort und im Internet allgemein werden weitere einschl√§gige √Ąu√üerungen des Fr√©d√©ric Mitterand ausgegraben und verbreitet. Die Regierung wei√ü l√§ngst √ľber jedes Detail Bescheid, als Marine Le Pen am 5. Oktober in France 2 auftritt. Ich habe √ľber das Versagen der anderen dort anwesenden Politiker, darunter des Sprechers der UMP Fr√©d√©ric Lefebvre, berichtet: Fr√©d√©ric Mitterand und die Knaben, im Artikel Zeitung gelesen [8]. (13)

Im Express steht, da√ü die Politiker sich zur√ľckz√∂gen dahinter, da√ü sie das Buch La Mauvaise Vie nicht gelesen h√§tten und da√ü sie sich √ľber das Privatleben nicht √§u√üern wollten - so der Regierungssprecher Luc Chatel. Die Politikerclique ist vollkommen hilflos, weil ihr die Werte abhanden gekommen sind. Regierungsmitglieder, Abgeordnete und andere Parteifunktion√§re sowie die MSM k√∂nnen erst Stellung beziehen, wenn sie wissen, wie der Pr√§sident, die Kollegen des eigenen Lagers und die der Gegenseite reagieren. Beno√ģt Hamon ist weit&breit die einzige Ausnahme, er ist eine Art Thilo Sarrazin auf franz√∂sisch. Nun soll er geschlachtet werden wie der. Derweil bekommt Fr√©d√©ric Mitterrand Gelegenheit, in mehreren Fernsehkan√§len mit seiner Version des Falles aufzutreten, sie zitieren nichts als Beifall f√ľr den Kulturminister. Der Sender TF1 gibt ihm ein Forum, vor 8,2 Millionen Zuschauern seine Emotionen auszubreiten √ľber die Ungerechtigkeit, die ihm widerf√§hrt. Es ist ein System von Politikern und MSM dabei, alles zu vertuschen und zu verf√§lschen, was an Fakten vorhanden ist. Nicolas Sarkozy √ľberrascht am 12. Oktober 2009 mit der Mitteilung, da√ü er das Buch zweimal gelesen habe, einmal bei seinem Erscheinen und einmal, vor der Regierungsumbildung, also, bevor er Fr√©d√©ric Mitterrand in die Regierung geholt habe. Der FN macht damit Werbung wie Pro-K√∂ln mit der Islamisierung Deutschlands. Eine gute Gelegenheit l√§√üt man nicht verstreichen. (14)

Fr√©d√©ric Mitterand wird nicht mehr lange Minister sein; widrigenfalls man sicher sein kann, da√ü au√üer der 23-j√§hrigen Gef√§hrtin des Eric Besson noch viele andere Gediegenheiten der Regierungsmitglieder ans Licht gebracht und kommentiert werden. Die Zeiten, da Fran√ßois Mitterand im Einvernehmen mit Regierung und Opposition sowie den willigen MSM seine uneheliche Tochter √ľber viele Jahre geheimhalten kann, sind seit dem Amtsantritt von Nicolas Sarkozy vorbei. Er hat es so gewollt, und er wird daran gemessen, wie der Skandal des Fr√©d√©ric Mitterrand beseitigt wird.

Wo sind sie hin, die Temps de cerises? (15)

13./14. Oktober 2009

Update

Heute habe ich mit meiner Freundin Annie um einen Euro wetten wollen, da√ü Fr√©d√©ric Mitterrand es nicht mehr lange im Amte des Kulturministers macht, aber Annie ist anscheinend nicht risikofreudig. Was? Du willst nicht wetten, da√ü er bleibt, und zwar in allen Ehren? Auch du meinst, Nicolas Sarkozy k√∂nnte sich nicht hinwegsetzen √ľber die Provinzler in Frankreich, √ľber diejenigen, denen er im Wahlkampf und noch am Abend seiner Wahl versprochen hat, da√ü sie es sein werden, f√ľr die er Politik machen werde?

Dann wette ich jetzt gegen mich selbst: Ich wette gegen mich, die ich meine, Fr√©d√©ric Mitterrand wird im Amt bleiben, da√ü er nicht im Amt bleibt. Verstanden? So sieht´s in Frankreich aus, ich als Immigrantin habe mich angepa√üt.

15. Oktober 2009

Update

Der Skandal Frédéric Mitterrand ist in den französischen MSM erledigt. Die letzte aktuelle Meldung ist vom 14. Oktober 2009. Präsident Nicolas Sarkozy und die französische Regierung werden daran ersticken. Wenn sie es merken, wird es zu spät sein. Außerdem wartet bereits der nächste Skandal, er heißt Jean Sarkozy. (16)

Quellen

(1) Deux tiers des Français veulent que Frédéric Mitterrand reste.
Par Jean-Baptiste Vey, Ar-Reuters, L´Express.fr, 12 ctobre 2009
http://tinyurl.com/yln9f3w

(2) Qui veut lyncher Beno√ģt Hamon? Par B√©n√©dicte Charles et Philippe Cohen, Marianne, 13 octobre 2009
http://www.marianne2.fr/Qui-veut-lyncher-Benoit-Hamon_a18241 7.html?com

(3) Beno√ģt Hamon jug√© par ses pairs. Par Marcelo Wesfreid, L´Express,
13 octobre 2009
http://tinyurl.com/ykfzlhc

(4) ENTRETIEN. Fr√©d√©ric Mitterrand "Je n´ai rien √† craindre". Propos recueillis
par Marie Guichoux et François Bazin, NouvelObs, 14 octobre 2009
http://tinyurl.com/ylop92m

(5) Affaire Mitterrand : et si on inculpait Léon Blum ? Par Bernard-Henri Lévy, Libération, 12 octobre 2009
http://tinyurl.com/yg9zxza

(6) Deux tiers des Français veulent que Frédéric Mitterrand reste
Ar-Reuters, 12 octobre 2009
http://fr.reuters.com/article/topNews/idFRPAE59B05720091012

(7) Frankreich. Legalisierung des Kopftuchs durch die Hintert√ľr. 10. Juli 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-07-10_00-05-28.html

(8) Sylvie Brunel : Manuel de guerilla √† l´usage des femmes, Grasset 2009
http://tinyurl.com/ylag969

(9) Livres. Sylvie Brunel : "Eric Besson, l´homme des ruptures assum√©es".
Recueilli par Zoé Cadiot, Midi Libre, 14 octobre 2009, p. TEO 5
http://tinyurl.com/yloydzq

Sylvie Brunel. Portrait. Femme blessée. Midi Libre, 14 octobre 2009
http://tinyurl.com/ykn453g

SOCIETE. L´ex-madame Besson assume dans un livre son statut de femme
"largu√©e". Recueilli par Zo√© Cadiot, L´ind√©pendant, 14 octobre 2009, p. 13
http://tinyurl.com/yzd6jzt

Mon ex-mari, cet inconnu ... Par Karlin Elise, E´Express, 7 octobre 2009
http://tinyurl.com/yc3btj5

(10) Kurt Tucholsky: Danach II. Gelesen von Charles Brauer. Video. YouTube
http://www.youtube.com/watch?gl=DE&hl=de&v=TaIUKGhtmZc

Kurt Tucholsky: Danach. Text. Zwischen gestern und morgen
http://www.staff.uni-mainz.de/pommeren/Gedichte/Danach.html

(11) Exodus 20. Raschis Pentateuchkommentar. Selig Bamberger (√úbersetzer).
Victor Goldschmidt Verlag, 2. Auflage 1928, 4. Auflage 2002, S. 223
http://tinyurl.com/lhxdzg

(12) Kulturskandal-Nachlese. Von Calamitas, Die Flache Erde 30. September 2009
http://calamitas-bystander.blogspot.com/2009/09/kulturskanda l-nachlese.html

Man lernt immer noch dazu. Von Calamitas, Die Flache Erde, 29. September 2009
http://tinyurl.com/ygrutna

(13) Zeitung gelesen [8]: Lose Blätter, nicht von Dauer ... 12. Oktober 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-10-12_02-18-41.html

(14) Ce que cache l´affaire Mitterrand. Par Romain Rosso, Eric Mandonnet,
L´Express, 14 octobre 2009
http://tinyurl.com/ygl7rp7

(15) Le Temps de cerises - Jean Lumière. Video. YouTube
http://www.youtube.com/watch?v=alq9e64gyXs

(16) "Frédéric Mitterrand in den Google.fr Actualités
http://tinyurl.com/ygdgkeo

Dans la tourmente, Nicolas Sarkozy défend et justifie son action.
Par Ar-Reuters, L´Express, 15 octobre 2009
http://tinyurl.com/yhfc78c

Sarkozy aux lecteurs du Figaro: Je ne vous comprends pas!
Par Philippe Cohen, Marianne, 15 octobre 2009
http://tinyurl.com/yh4soyt


Quelle: http://www.eussner.net/artikel_2009-10-13_20-52-06.html
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