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Uccidiamo Berlusconi. Shooting Silvio. Dich ereilt das Ende Kennedys

Der Korrespondent des Figaro in Rom Richard Heuz├ę informiert die Leser ├╝ber eine seit Oktober 2008 bestehende Facebook Gruppe mit 12 000 Mitgliedern, sie hei├čt Uccidiamo Berlusconi, T├Âten wir Berlusconi! Allein am letzten Mittwoch seien 318 neue Mitglieder hinzugekommen. Sie ver├Âffentlichten dort Spr├╝che wie: (1)

Einige hinterlie├čen da ihre Kommentare mit Klarnamen, wie Matteo Mazzadri, Koordinator der Generazione Democratica di Vignola, eines Jugendzirkels der Demokratischen Partei in Vignola, Toskana. Von ihm stamme der Seufzer: "Ma santo cielo, possibile che nessuno sia in grado di ficcare una pallottola in testa a Berlusconi?" Aber heiliger Himmel, ist es denn m├Âglich, das keiner in der Lage ist, Berlusconi eine Kugel in den Kopf zu schie├čen? Die Partei habe daraufhin seine Mitgliedschaft aufgehoben. (2)

Der Partito Democratico ist im Oktober 2007 entstanden aus dem Partito Comunista Italiano, der Democrazia Cristiana und dem Partito Socialista Italiano. Die Kultur der Partei ist sozialdemokratisch und christlich-sozial, vereint mit linker, progressiver und Umweltschutz-Sensibilit├Ąt. Sie wird als mitte-links eingestuft, sie verstehe sich als Erbin des Ulivo, der Olivenpartei (Romano Prodi); u.a. in der Toskana sei sie stark verwurzelt, wei├č Wikipedia. (3)

Matteo Mazzadri verteidigt sich: "Das war nur eine Provokation, ich entschuldige mich bei meinen Parteifreunden." Alles klar? Italien braucht wie Deutschland Finanzen zum Kampf gegen Rechts, links und in der linken Mitte ist alles bestens, da ruft man aus Spa├č zur Ermordung von Silvio Berlusconi auf, verziert mit einem Emblem Berlusconi vattene! Hau ab!

Ausgangspunkt dieser Kampagne, schreibt Richard Heuz├ę, sei ein Video Shooting Silvio, von Bernardo Carboni (er hei├čt Berardo Carboni), dem das inzwischen leidtue. Der Film stelle eine Sammlung von negativen Meinungen ├╝ber Silvio Berlusconi zusammen, und sei gesendet worden vom italienischen Fernsehsender Sky Italia, im Besitz des Rupert Murdoch, Intimfeind des Cavaliere in der audiovisuellen Welt. Zahlreiche Videos seien dem gefolgt mit Titeln wie Ich habe Berlusconi umgebracht, Wer hat Berlusconi umgebracht? oder auch Die irref├╝hrende Wahrheit, die den Mord am Ministerpr├Ąsidenten vor der Kathedrale von Mailand verorte. (4)

Shooting Silvio bringt bei YouTube einige Ausbeute, mehr als 60 Angebote, u.a. den Trailer zum Film. Er ist am 1. Februar 2007 auf YouTube gestellt worden, die Aufnahmen stammen aus der Zeit von November 2005 bis Januar 2006. Diese Mordaufrufe existieren schon seit fast drei Jahren. Man schaue sich die Akteure an, und man sieht sofort, um welchen linksintellektuellen Schwachsinn es sich handelt; nessuna schreibt auf dem Blog log III: i personaggi sono poco credibili (universitari quarantenni, ad esempio), die Personen sind wenig glaubw├╝rdig (Akademiker in den 40ern beispielsweise), und da f├╝hlt man sich schon wieder mitten in Frankreich, wo diese versp├Ąteten Che Guevaras im Dutzend billiger auftreten. (5)

Dann lese man den begeisterten Kommentar zum Finale des bellissimo film, einer mutigen Produktion, die in Italien nat├╝rlich kein gro├čes Echo gehabt hat. In einem beeindruckenden Wechsel ├Ąndern sich die Rollen von Silvio Berlusconi einerseits und seinem jugendlichen Entf├╝hrer Kurtz andererseits, und der Revolution├Ąr Kurtz erscheint gegen├╝ber Berlusconi, der zur Maske des Typs von Apocalypse Now gewechselt hat, als wahrer Vision├Ąr und romantischer Tr├Ąumer, der es geschaftt hat, das Unm├Âgliche m├Âglich zu machen. Der Film sei ein Aufschrei von Verzweiflung und Resignation einer ganzen Generation der von korrupter und unehrlicher italienischer Politik verratenen Jugend, ohne Ideale und ohne Zukunft. Es ist wie immer, die armen Opfer! In diesem Fall ist es die verzweifelte und resignierte italienische Jugend. Rote Brigaden, aufgehorcht! Brigate Rosse, prendete nota, meint nessuna.

Der Entf├╝hrer tr├Ągt den Namen Per Kurtz, als Hommage an Apocalypse Now, und les jeunes hei├čen italienisch giovani, ansonsten ist´s wie in Frankreich.

Vor zehn Tagen habe ein Alberto Raul M., der sich "Kamerad Raul" nenne und das alles als einfache Provokation ansehe, die Leitung der Facebook-Seite ├╝bernommen, nun sehe man dort Fotos von Mussolini und des Gr├╝nders der Roten Brigaden Renato Curcio. Eine Eingabe in Facebook, und man findet erst zwei Gruppen, die so hei├čen, eine hat 141 und die andere 48 Mitglieder (Stand: 23. Oktober 2009, 20:00 Uhr), und dann nur noch eine Gruppe mit 254 Mitgliedern (Stand: 24. Oktober 2009, 20:00 Uhr). (6)

Der Grund daf├╝r, da├č man keine 12 000 Mitglieder findet ist, da├č die urspr├╝ngliche Site des Namens ihren gewechselt hat und unter einem anderen Namen existiert: Berlusconi, ora che abbiamo la tua attenzione...rispondi alle nostre domande´, Berlusconi, nun haben wir deine Aufmerksamkeit ... Antworte auf unsere Frage. (7)

Das ist eine klare Ansage, anders als in Form von Forderungen, Beleidigungen und Drohungen r├╝hrt kein Mitglied links von der Mitte auch nur einen Finger. Darum verstehen sich diese Revoluzzer so gut mit den Vertretern der Muslimvereinigungen, die tun es ihnen gleich. Diese Gruppen w├Ąhnen sich immer sowohl moralisch als auch juristisch im Recht. Es handelt sich nicht um politische Auseinandersetzungen, da k├Ânnen die Italiener wohl einiges gegen Silvio Berlusconi vorbringen, sondern es handelt sich um Vernichtungsphantasien und -drohungen, um das ber├╝chtigte mit allen Mitteln gef├╝hrte Nullsummenspiel der Variante "Er oder Wir". (8)

Auf der neuen Facebook-Seite gibt es 29 822 Mitglieder. (Stand: 23. Oktober 2009, 23:00 Uhr) und 33 678 Mitglieder (Stand: 24. Oktober 2009, 22:00 Uhr). Adriano Pierantoni, der sich mit einem Stalinkonterfei zu erkennen gibt, um 20:28 Uhr: Io non voglio uccidere Mister B. Io voglio uccidere Berlusconi!!! Ich will nicht Mister B. ermorden - wie sich eine andere Facebook-Seite nennt - ich will Berlusconi ermorden!!! Silvio Ragone, um 20:26 Uhr: il titolo migliore mi sembrava : uccidiamo berlusconi politicamente , l´importante sarebbe non fare troppi cambiamenti. Mir scheint der bessere Titel: Machen wir Berlusconi politisch fertig, wichtig w├Ąre es, nicht zu viele ├änderungen (am Titel) zu machen. Man sieht am Kommentar des Silvio Ragone, da├č uccidere durchaus im konkreten Sinne aufzufassen ist, t├Âten, ermorden, was er durch das Adverb politicamente abschw├Ąchen will. (9)

Der Europaabgeordnete der SPD Martin Schulz wird auf der Facebook-Seite Uccidiamo Mister B. !!!, Ermorden wir Mister B.!!!, von Elisa Aicardi in einem Video pr├Ąsentiert: Martin shulz parlamentare Tedesco interviene alla festa del PD. Er h├Ąlt auf dem Parteifest des Partito Democratico eine Rede gegen Silvio Berlusconi, er hat anscheinend sonst nichts zu tun f├╝r deutsche und europ├Ąische Interessen. W├Ąhrend der unten folgenden Mitschrift ist die Facebook-Seite in die Seite Berlusconi, ora che abbiamo la tua attenzione...rispondi alle nostre domande´ eingegliedert worden, und das Video ist dort nicht mehr so schnell aufzufinden. (10)

Es ist aber auf YouTube gespeichert, wie dieser Deutsche in aller Selbstherrlichkeit und mit dem Bewu├čtsein, Wahrheit, Recht und moralische ├ťberlegenheit auf seiner Seite zu haben, die italienischen Politiker Silvio Berlusconi und Franco Frattini denunziert und damit die Mehrheit der Italiener beleidigt, die sie gew├Ąhlt haben. Berlusconi un pericolo per l´Europa. Berlusconi ist eine Gefahr f├╝r Europa. Die Kommentare sind lesenswert. Einfach nur peinlich! (11)

Wenn man diesen Text h├Ârt und liest, kann man Silvio Berlusconi im nachhinein nur beipflichten zu seiner Ironie gegen den laut SPIEGEL gelernten Buchh├Ąndler aus Alsdorf : "Ich schlage Sie f├╝r die Rolle des Lagerf├╝hrers vor", als "kap├▓", und zwar in einem ├╝ber Kzs gedrehten Film, beantwortet er die politischen und pers├Ânlichen Angriffe des Martin Schulz auf Politiker seiner Regierung sowie auf ihn, betreffend Interessen- und Justizkonflikte, nachzulesen in La Repubblica. (12)

Der Titel des Martin Schulz ist capo della delegazione Spd a Strasburgo, Fraktionsvorsitzender der SPD-Delegation in Stra├čburg. Es versteht sich, da├č der SPIEGEL nicht auf dieses Wortspiel hinweist, es br├Ąchte die Emp├Ârungsindustrie nicht recht in Gang. (13)

W├Ârtlich erkl├Ąrt Martin Schulz auf dem Fest des Partito Democratico:

Ich habe mich ge├Ąu├čert zu den ├äu├čerungen von Herrn Berlusconi. Ich finde, da├č Silvio Berlusconi ein Mann ist, der immer mehr zu einer wirklichen Gefahr f├╝r die Demokratie in Europa wird. (Rauschender Beifall f├╝r die Verurteilung Silvio Berlusconis ex cathedra durch ein b├Ąrtiges Ausbund an H├Ą├člichkeit und Anma├čung). Er ist ja als Regierungschef eines gro├čen Gr├╝ndungsstaates der Europ├Ąischen Union, er ist ja ein Mann, der genau wei├č, wie Europa funktioniert, und er wei├č genau, da├č es die Pflicht der Kommissare ist, in den Bereichen, in denen sie zust├Ąndig sind, sich auch zu ├Ąu├čern. Und deshalb tun die Kommissare ihre Pflicht, und der Kommissar, der sich da ge├Ąu├čert hat, Jacques Barrot (seit April 2008 Europakommissar f├╝r Justiz und Innere Angelegenheiten), der war viele Jahre der Vorsitzende der konservativen Fraktion in der franz├Âsischen Nationalversammlung, ein enger Freund von Chirac und Sarkozy. Also kein sinistrer Kommunist, der es auf Berlusconi abgesehen hat. Das ist ein sehr konservativer Mann, der die Werte Europas verteidigt. Und ich finde, da├č neben Berlusconi man noch einen Satz zu Franco Frattini sagen mu├č. (Rauschender Beifall f├╝r die angek├╝ndigte Schelte). Das, was der Herr Barrot jetzt macht, das ist genau die Fortsetzung der Arbeit, die Frattini als Kommissar gemacht hat in Br├╝ssel. Bis er Au├čenminister von Italien wurde, war er exakt in der gleichen Funktion, die Barrot jetzt hat (seit April 2008). Und alles, was Jacques Barrot sagt, ist eine Konsequenz aus dem, was Frattini als Kommissar gemacht hat. Und jetzt geht Frattini hin und unterst├╝tzt mit Berlusconi alle diejenigen genau dagegen. Also, diese Leute sind nicht nur undemokratisch, sie sind auch noch opportunistisch und inkonsequent. (Gro├čer Beifall). Und deshalb will ich noch einmal wiederholen f├╝r mich pers├Ânlich: Ich habe vor vielen Jahren schon darauf hingewiesen, da├č ich glaube, da├č Berlusconi kein Mann ist, den man untersch├Ątzen darf. Er wei├č genau, was er will, er benutzt die Instrumente nur zu seinem pers├Ânlichen und politischen Interesse, und das um jeden Preis. (Langanhaltender Beifall). Und ich will nochmal wiederholen, viele Leute haben mir kritisch gesagt: Du intervenierst in die inneritalienische Politik, das darfst du nicht tun. Und ich sehe das genau umgekehrt, es ist Berlusconi, der einen falschen Einflu├č auf Europa aus├╝bt, und deshalb m├╝ssen wir uns in Europa dem entgegenstellen.

Also nicht Parteigenossen, wie Frank-Walter Steinmeier, der sich 40 Minuten nach Schlie├čung der Wahllokale selbst zum Fraktionsvorsitzenden seiner Partei ausruft, sind eine Gefahr f├╝r die Demokratie in Europa, sondern der italienische Ministerpr├Ąsident aus den von Martin Schulz bestimmten Gr├╝nden. (14)

Jetzt unternimmt die Staatsanwaltschaft von Rom unter der Leitung des Generalstaatsanwaltes Giovanni Ferrara etwas gegen die Mordaufrufe, und bittet Facebook, das Forum gegen Berlusconi zu schlie├čen. Das d├╝rfte nicht einfach sein, denn der Sitz von Facebook ist in Palo Alto, California. Facebook hat gefordert, das Ersuchen in englisch einzureichen. Kommt Facebook dem Ersuchen nicht nach, werden die italienischen Beh├Ârden sich an die Regierung der USA wenden. (15)

Die Vorstellungen von Meinungsfreiheit im Internet aber sind in den USA andere als in Europa, wo man gern ´ne Abteilung in den jeweiligen Innenministerien einrichten und, vielleicht koordiniert von der EU-Kommission, per Verwaltungsanordnung unliebsame ├äu├čerungen unterbinden w├╝rde. Wir erleben es soeben am Beispiel von islamkritischen Sites, die der Vorsitzende des Innenausschusses des Deutschen Bundestages Sebastian Edathy am liebsten gleich und ohne viel Federlesen abschalten w├╝rde. Bislang reicht es aber nur zu Informationen an Heinz-Walter Hoetter ├╝ber seine Ma├čnahmen gegen die Site Politically Incorrect, als da sind: Behaupten, da├č Islam und Islamismus verschieden sind, selbstherrlich bestimmen, was im Rahmen der Meinungsfreiheit akzeptabel ist, mit vagen Begriffen wie eine potenzielle Gef├Ąhrdung des inneren Friedens in Deutschland Angst sch├╝ren, den Verfassungsschutz auf seine Pflichten hinweisen: (16)

Islam und Islamismus werden praktisch gleichgesetzt. Ich sehe in der konkreten Ausgestaltung dieses Vorgehens auf "PI" eine potenzielle Gef├Ąhrdung des inneren Friedens in Deutschland. Mit Meinungsfreiheit hat vieles von dem, was dort zu lesen ist, nichts zu tun. Es ist Aufgabe der Verfassungsschutzbeh├Ârden, antidemokratische Bestrebungen zu beobachten. Aus diesem Grund habe ich mich bez├╝glich der Seite "PI" jetzt an den Pr├Ąsidenten des Bundesamtes f├╝r Verfassungsschutz gewandt und auf die in meinen Augen notwendige Beobachtung von "PI" hingewiesen.

Ein neuestes Beispiel ist der Aufschrei ├╝ber den Kandidaten der Kandidatur f├╝r die Pr├Ąsidentschaft des Zentralrates der Juden in Deutschland Henryk M. Broder, der sich erdreistet, die Abschaffung der Holocaustleugnung als Straftatbestand auf seine Fahne zu schreiben. (17)

Wer bis hier durchgehalten hat, dem widme ich das wunderbare Lied der Gebr├╝der Ernesto und Gianbattista de Curtis, unvergleichlich sch├Ân gesungen von Giovanni Martinelli: Torna a Surriento. (18)

24./25. Oktober 2009

Update

Noch nie sind Ver├Ąnderungen in Italien, hin&her, vor&zur├╝ck, so rapide verlaufen, wie auf Facebook dokumentiert. Nun hei├čt die Gruppe Berlusconi, ora che abbiamo la tua attenzione...rispondi alle nostre domande´ wieder Uccidiamo Berlusconi, mit dem Zusatz (l´originale). Moderiert wird das Forum von Alberto Raul M, "Kamerad Raul", unterst├╝tzt von Giulia Sacchetti, Universit├Ąt Bologna (sic!), und von Mariolino mit dem passenden Nick Guevara. (9)

Carla Venazza gef├Ąllt das gar nicht. Am 25. Oktober 2009, um 14 Uhr, schreibt sie: Mi sono iscritta ieri solo perch├Ę il titolo del gruppo , dopo essere stato chiuso, era stato riaperto e modificato senza che contenesse la parola uccidere. IL TITOLO ERA " BERLUSCONI E ORA CHE HAI LA NOSTRA ATTENZIONE RISPONDI ALLE NOSTRE DOMAND...E " . ED ero d´accordo . ORA NON PIU´, E´ UN COLPO BASSO CAMBIARE LE CARTE IN TAVOLA. e adesso ci sara´ un membro in meno. BYE. Ich habe mich gestern allein des Titels der Gruppe wegen eingeschrieben, weil sie geschlossen wurde, und sie wieder ge├Âffnet und modifiziert wurde, ohne das Wort ermorden zu enthalten. Der Titel war "Berlusconi, nun haben wir deine Aufmerksamkeit ... Antworte auf unsere Frage. " Damit war ich einverstanden. Das bin ich nicht mehr, es ist ein Tiefschlag, das zu verdrehen/ins Gegenteil zu ver├Ąndern, und ab jetzt sofort haben Sie ein Mitglied weniger. Bye.

Wie immer, gibt´s von den Linken beste Erkl├Ąrungen f├╝r die Mogelpackung, der Zweck heiligt die Mittel. Die Gruppe habe nie aufgeh├Ârt zu bestehen, und ein Mitglied ruft der Carla Gemeinheiten hinterher. Zia Stef erg├Ąnzt: Die Gruppe war niemals geschlossen, bevi de meno, trinke weniger. La violenza verbale e non genera solo altra violenza. Die Gewalt durch Worte macht nichts, als andere Gewalt hervorzubringen, ist Carlas letztes Wort, dann tragen sie die Linken fort. Die Mitgliederzahl der Mordgruppe ist derweil auf 34 746 gestiegen (Stand: 25. Oktober 2009, 14:30 Uhr), da kommt es auf Seelchen wie Carla Vinazza nicht an. Gaetano Esposito, sein Erkennungszeichen ist der lorbeerumkr├Ąnzte Sowjetstern, nennt solches Solidariet├á, Solidarit├Ąt.

Unter dem alten Link Uccidiamo Berlusconi findet man inzwischen weder eine noch zwei, sondern drei Gruppen gelistet, erstens Uccidiamo Berlusconi (l´originale), Untertitel: Nur zum Spa├č, zweitens Per favore, non uccidiamo Berlusconi, ebenfalls nur zum Spa├č, z.Zt. mit 2 358 Mitgliedern, und eine Gruppe SODOMIZZIAMO Berlusconi, NON uccidiamo! Zu deutsch, sorry: Ficken wir Berlusconi in den Arsch, ermorden wir ihn nicht! Diesmal nicht zum Spa├č, sondern es sind gemeinsame Interessen von 539 Mitgliedern. Ein Gianni Morella gesteht dort, da├č er Berlusconi hasse. Die Seite ist ein Sammelbecken f├╝r analfixierte Linke. Sch├╝ler der italienischen Sprache k├Ânnen auf der Seite einschl├Ągige Vokabeln lernen, die nicht einmal das ansonsten ausgezeichnete W├Ârterbuch it.LingoStudy.de anbietet. (6)

Die italienischen MSM wissen noch nichts von dem erneuten Namenswechsel, die letzten Eintr├Ąge in den Aktualit├Ąten von Google.it sind vom 23. Oktober 2009. Die Journalisten sind im Wochenende.

25. Oktober 2009

Update

Nun ist´s Schlu├č mit den Mordaufrufen gegen Silvio Berlusconi, die mehr als 36 000 Mitglieder des Spa├čforums sind von Facebook verbannt. Wenn man Uccidiamo Berlusconi (l´originale) aufruft, landet man auf der Startseite von Facebook. (9)

Per favore, non uccidiamo Berlusconi, zum Spa├č, z.Zt. mit 2 465 Mitgliedern, sowie die Gruppe SODOMIZZIAMO Berlusconi, NON uccidiamo! und die gemeinsamen Interessen von jetzt 659 Mitgliedern sind noch da. Hinzugekommen ist eine Gruppe UCCIDIAMO IL GOVERNO BERLUSCONI, 533 Mitglieder haben dieses gemeinsame Interesse, das Anliegen, gute Zwecke auszuf├╝hren. (6)

Auf der neuen Forumsseite tobt die Emp├Ârung ├╝ber Zensur, uccidiamo la censura die Berlusconi hei├čt eine weitere eben gegr├╝ndete Facebook-Seite. Ohne unterdr├╝cken, ermorden, umbringen, zunichte machen, fertig machen, t├Âten scheint es keine M├Âglichkeit zu geben, sich gegen die Politik des Silvio Berlusconi zu wenden. Wie w├Ąre es mit demokratischen Mitteln, mit ├ťberzeugungsarbeit bei der Bev├Âlkerung, mit Argumenten in den MSM? Vielleicht hilft ja Martin Schulz wieder aus, der capo della delegazione Spd a Strasburgo? (12)

AVANTI POPOLO ALLA RISCOSSA BANDIERA ROSSA LA BRUCERA´ !!!

26. Oktober 2009

Update

Done! (19)

13. Dezember 2009

Quellen

(1) Quand Facebook relaie des appels ├á "tuer Berlusconi". Par Richard Heuz├ę,
Le Figaro, 23 octobre 2009
http://tinyurl.com/yfabq5k

(2) Minacce a Berlusconi, poi lascia il Pd. Di Alberto Ferrari,
L´espresso, 15 ottobre 2009
http://tinyurl.com/yzqk8sj

(3) Partito Democratico
http://www.partitodemocratico.it/gw/producer/producer.aspx?t =/prehome.htm

Partito Democratico. Wikipedia. L´enciclopedia libera
http://it.wikipedia.org/wiki/Partito_Democratico_(Italia)

(4) Shooting Silvio - Trailer. Video. YouTube, 1. Februar 2007
http://www.youtube.com/watch?v=9BhI2ZmkLA8

Shooting Silvio - Finale - Apologia di Berlusconi - V2-DAY. Video.
YouTube, 16. April 2008
http://www.youtube.com/watch?v=KOOhrxJDXEc

(5) Shooting Berardo Carboni. Di nessuna, Blog log III, 19 Aprile 2009
http://speedyprefe.blogspot.com/2009/04/shooting-berardo-car boni.html

(6) Facebook. Uccidiamo Berlusconi
http://www.facebook.com/search/?q=uccidiamo+berlusconi&init= quick

Google.it circa 44 300 risultati per Uccidiamo Berlusconi
http://tinyurl.com/yhajw54

(7) Facebook, il gruppo ´uccidiamo Berlusconi´ non ├Ę stato oscurato:
ha cambiato nome. adnkronos.com, 23 ottobre 2009
http://tinyurl.com/ykw8fgs

Google.it 1350 risultati per Berlusconi, ora che abbiamo la tua attenzione
http://tinyurl.com/ygwezgn

(8) Das Nullsummenspiel - der sichere Weg zum Mi├čerfolg. 4. August 2007
http://www.eussner.net/artikel_2007-08-04_22-26-27.html

(9) Facebook. ´Berlusconi, ora che abbiamo la tua attenzione...
rispondi alle nostre domande´
Facebook. Uccidiamo Berlusconi (l´originale)
http://tinyurl.com/yjkeygh

uccidere = unterdr├╝cken, ermorden, umbringen, zunichte machen, fertig machen, t├Âten. it.LingoStudy.de
http://www.gardasee.info/Lexikon/

(10) Facebook. Uccidiamo Mister B. !!! -> ´Berlusconi, ora che abbiamo la tua attenzione... rispondi alle nostre domande´
http://www.facebook.com/group.php?gid=35893291958

(11) Berlusconi un pericolo per l´Europa. Video. YouTube, 4. September 2009
http://www.youtube.com/watch?v=7I3AxpTdeqE

Jacques Barrot. Biographie, fran├žais & English. Election(s) Meter,
October 20, 2009
http://fr.electionsmeter.com/d%C3%A9tail/Jacques-Barrot-id45 9

(12) Ue, bagarre all´Europarlamento. E´ scontro Berlusconi-Spd,
LaRepubblica.it, 2 julio 2003
http://www.repubblica.it/online/esteri/semestredue/reazioni/ reazioni.html

(13) Berlusconis Eklat im Europaparlament. "Ich schlage Sie f├╝r die Rolle des Lagerf├╝hrers vor". SpiegelOnline, 2. Juli 2003
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,255508,00.html

(14) Sozialdemokratisches Demokratieverst├Ąndnis: Ich habe die Verantwortung
als Kanzlerkandidat gern getragen. Ich fliehe nicht aus der Verantwortung,
ich werde Oppositionsf├╝hrer. Frank-Walter Steinmeier im ZDF,
27. September 2009, ca. 18:40 Uhr
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/16/0,3672,7899728,00.htm l?dr=1

(15) Lo procura die Roma chiede a Facebook di oscurare i forum contro Berlusconi. ilsole24ore.com, 22 ottobre 2009
http://tinyurl.com/yjty8l9

(16) Antwort an Hans-Walter Hoetter, auf dessen Kommentar,
vom 3. Juni 2008. G├Ąstebuch von Sebastian Edathy
http://www.edathy.de/edathy.php/cat/7/start/70/title/Gaesteb uch

(17) Viel L├Ąrm um Broder. Achse des Guten, 22. Oktober 2009
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/viel_la erm_um_broder/

Google.de. 1160 Angebote zu "Broder" "Holocaustleugnung als Straftatbestand"
http://tinyurl.com/yhdu44j

(18) Torna a Surriento. Text. Giovanni Martinelli. Audio. Italiamerica
http://www.italiamerica.org/Torna_a_Surriento.htm

Torna a Surriento. Fundsachen. 6. April 2007
http://www.eussner.net/fundsachen_2007-04-24_14-59-28.html

(19) Mailand: 42-j├Ąhriger attackiert Silvio Berlusconi. Politically Incorrect,
13. Dezember 2009
http://www.pi-news.net/2009/12/mailand-42-jaehriger-attackie rt-silvio-berlusconi/


Quelle: http://www.eussner.net/artikel_2009-10-25_02-35-01.html
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