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Frankreich. Tariq Ramadan als Experte fĂŒr ein Anti-Burka-Gesetz

Wer am 26. November 2009 den Figaro aufschlĂ€gt, der traut seinen Augen nicht. Die Mission dÂŽinformation parlementaire sur la Burqa, die Delegation zur Information ĂŒber das Tragen der Burka oder des Niqab, der GanzkörperverhĂŒllung, in Frankreich, eine Gruppe von 17 Parlamentariern der UMP, 11 des PS, 2 des Nouveau Centre und 1 der GrĂŒnen, empfĂ€ngt im Rahmen der Diskussionen ĂŒber ein eventuelles Gesetz gegen das Tragen der Burka und des Niqab, am 2. Dezember 2009, den trĂšs controversĂ© Tariq Ramadan, prĂ©dicateur musulman, den sehr umstrittenen muslimischen Prediger, den Salafisten Prof. Dr. Tariq Ramadan, der in ihrem Auftrag einen Bericht erstellt hat. (1)

Um wen es sich bei Tariq Ramadan handelt, kann man zusammengefaßt im Artikel Frankreich. Die Burka auf dem Vormarsch in VĂ©nissieux oder ausfĂŒhrlich in zahlreichen Archiv-Artikeln nachlesen. (2)

Man frage nicht, was die französischen Steuerzahler an Honorar und Spesen fĂŒr diese Expertise berappen mĂŒssen!

Wer ahnt, was in dem Bericht steht? Eben das, worĂŒber ich im Artikel Frankreich. Legalisierung des Kopftuchs durch die HintertĂŒr ausfĂŒhrlich berichtet habe, eine Meinung wie die der Freunde Tariq Ramadans, des Conseil français du culte musulman (CFCM), der PĂ€dagogie befĂŒrwortet, und dessen PrĂ€sident Mohammed Moussaoui erklĂ€rt, die Burka sei "keine koranische Vorschrift", was der von Marokko gelenkte (sic!) Rassemblement des musulmans de France (RMF) unterstĂŒtze, sowie die Meinung der Vereinigung der MuslimbrĂŒder Union des Organisations Islamiques de France (UOIF), die daran erinnert, daß bestimmte Gelehrte die Burka empfehlen. Der Grund dafĂŒr sei, daß die UOIF sich nicht den Salafisten entfremden wolle. (3)

Tariq Ramadan wird wieder einmal mehrdeutig schreiben und doppelzĂŒngig reden, er wird es allen recht machen, wie schon in seiner Stellungnahme zur Steinigung unbotmĂ€ĂŸiger Ehefrauen deutlich geworden ist. Es wird in seinem Bericht als Ergebnis herauskommen, daß die Burka "keine koranische Vorschrift" sei, daß man es aber den Musliminnen ĂŒberlassen mĂŒsse, ob sie sich in Burka oder Niqab hĂŒllen. Ja, das wird so darin stehen, und er wird vortragen, daß die Frauen das freiwillig selbst entscheiden.

Tariq Ramadan wird die gĂŒnstige Gelegenheit ergreifen, in dem Bericht und in seinem Vortrag, von Burka und Niqab ausgehend, Stellung zu nehmen zum islamischen Kopftuch, dessen Vorschrift betonen und die Mission d´information nötigen, umgehend eine Revision des Gesetzes ĂŒber das Verbot des Kopftuchs in der Schule, vom 15. MĂ€rz 2004, vorzunehmen, das wird er als tradeoff anbieten: Tausche meine Zustimmung zu einem Gesetz ĂŒber das Burka-Verbot gegen das Kopftuch in öffentlichen Institutionen; es wird sein wie in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg in der Tauschzentrale, und die Delegation der Abgeordneten wird begeistert zugreifen. (4)

Nicolas Sarkozy hat bereits etwas dahingehend angedeutet, nach dem Motto, gemessen an Burka und Niqab ist doch das Kopftuch geradezu harmlos: "Jedes junge MĂ€dchen, das das Kopftuch tragen möchte, kann das außerhalb der öffentlichen Schulen tun." Zu verdanken ist das dem amerikanischen Messias, der in seiner Kairoer Rede die westlichen LĂ€nder kritisiert, die es sich anmaßen zu entscheiden, "welche Kleidung eine Frau tragen muß." (2)

Dagegen wird AndrĂ© Gerin, der kommunistische BĂŒrgermeister von VĂ©nissieux, nichts einzuwenden haben. Er hat maßgeblich zur Islamisierung seiner Kommune beigetragen. Die radikalsten MuslimfunktionĂ€re sind als Multiplikatoren seine Stimmenbeschaffer gewesen, und darum will er zum Dank die Entscheidung ĂŒber ein Anti-Burka-Gesetz den Muslimen ĂŒberlassen, alle gesetzgeberischen Maßnahmen mĂŒĂŸten von den einen gemĂ€ĂŸigten Islam empfehlenden Verantwortlichen der islamischen Religion akzeptiert werden. Wenn frau nur wĂŒĂŸte, wen er unter die Verantwortlichen zĂ€hlt, und wer ihnen die Verantwortung erteilt hat. Allah? (1)

Sophie Huet bietet ihren Lesern ein Panoptikum oder, besser, einen HĂ€hnehof von Abgeordneten, ergĂ€nzt von Nadine Morano, einer Betrachterin des sich pfauenĂ€hnlich spreizenden Federviehs. Es sind ausschließlich mĂ€nnliche Abgeordnete, die sich Ă€ußern. Sie stammen nicht nur aus der UMP, sondern auch aus dem mit der UMP die PrĂ€sidentielle Mehrheit bildenden liberalen Nouveau Centre.

Statt auf dieses kakophone GekrĂ€chze zu hören, das Unwissenheit ĂŒber den Islam, populistische, wahltaktische und/oder juristische ErwĂ€gungen sowie im Fall des Marc Laffineur die Bereitschaft zur Unterwerfung als Dhimmi dokumentiert, will Nadine Morano, StaatssekretĂ€rin fĂŒr Familie und SolidaritĂ€t, "auf gesetzgeberischem Wege oder durch Vorschrift handeln." Sie betont, "dieses GefĂ€ngnis von Stoff fĂŒr die Frauen ist keine Frage der Religion, sondern der Kultur." Sie ist Mitglied der UMP und Vertraute des StaatsprĂ€sidenten.

Dagegen ist Verteidigungsminister HervĂ© Morin, der PrĂ€sident des Nouveau Centre, "zunĂ€chst fĂŒr einen langen Dialog, der nicht dazu fĂŒhrt, die muslimische Gemeinschaft zu brandmarken." Aus ihm sprechen die Interessen der RĂŒstungsindustrie Frankreichs, das weiterhin seine Waffen in die arabischen LĂ€nder verkaufen möchte. Der lange Dialog wird dazu fĂŒhren, daß immer mehr muslimische Frauen unter den Sack gezwungen werden, und daß denjenigen, die noch nicht so gedemĂŒtigt werden, sondern "freiwillig" ein Kopftuch tragen dĂŒrfen, damit gedroht wird, sie ganz unterm Stoff verschwinden zu lassen.

Die wenigsten Abgeordneten, die Sophie Huet zitiert, denken bei ihren ErwĂ€gungen an die Frauen. Wenn es nicht auf deren Kosten wĂ€re, könnte frau sich ausschĂŒtten vor Lachen darĂŒber, mit welch einer SelbstverstĂ€ndlichkeit manche Abgeordnete ihre Inkompetenz vor sich her tragen. Jacques Myard, das Mitglied des außenpolitischen und des Ausschusses fĂŒr europĂ€ische Angelegenheiten der Nationalversammlung, habe ich meinen Lesern im Juli 2006 vorgestellt, zur Zeit des Libanonkrieges, da will er militĂ€risch gegen Israel vorgehen. Solche VorschlĂ€ge liest frau nicht einmal auf der Site der linksradikalen Bellaciao. Inzwischen hat er die PresseerklĂ€rung, vom 18. Juli 2006, Guerre au Liban - IsraĂ«l a-t-il perdu la raison ? Krieg im Libanon - hat Israel den Verstand verloren? von seiner Site entfernt. Dissident Frogman archiviert sie zur gefĂ€lligen Kenntnisnahme in englisch und französisch. Zu weiteren Israel betreffenden Forderungen des Abgeordneten siehe meinen Artikel EuropĂ€er positionieren sich gegen Israel. (5)

Was die Burka und den Niqab angeht, so ist er dagegen. Die Ansicht des Éric Besson, der nichts gegen vermummte Frauen einzuwenden hat, der ein Gesetz gegen die Ganzkörperverschleierung fĂŒr nicht durchsetzbar und unpassend hĂ€lt, entsetzt ihn, allerdings weniger der armen weggesperrten Frauen wegen, sondern mehr weil die Muslime insgesamt nicht in sein nationalistisches Weltbild passen. (6)

Das bekundet er durch die Argumentation, die er gegen Burka und Niqab auffĂ€hrt. "3000 Jahre der Geschichte Frankreichs werden angeprangert. Wir sind die Opfer," meint er nun als BefĂŒrworter eines Gesetzes zur Verbannung der verhĂŒllten Frauen aus dem Stadtbild.

Bis zur Bronzezeit also geht der Stolz Frankreichs und seiner unverhĂŒllten Frauen zurĂŒck? Da sieht es, um 1200 v.d.Z. etwa so aus: Im Osten Auftreten von VolksstĂ€mmen jenseits des Rheins, die ihre Toten einĂ€schern. Das ist die Zivilisation, die "der Urnenfelder" genannt wird. Weiter geht´s mit der Antike, der Ersten Eisenzeit. Um 900 v.d.Z. Die Kelten gehen nach und nach ab von der Bronze zugunsten von Eisen, um damit Waffen und Werkzeuge zu schmieden. Um 600 v.d.Z. wird die Ă€lteste Stadt des heutigen Frankreich von den Griechen gegrĂŒndet, Massilia alias Marseille. (7)

Über die Frauen Griechenlands in der Antike liest man - der Artikel ist angereichert mit hĂŒbschen jungen Damen in langen Ă€rmellosen GewĂ€ndern, im Bade werden sogar drei halbnackt abgebildet, Mann gönnt sich ja sonst nichts, daß sie mit ca. 14 Jahren verheiratet werden, die Unterschichtfrauen mĂŒssen hart arbeiten, die meisten wohlhabenden Frauen kĂŒmmern sich nur um den Haushalt, man nennt das bis in die Gegenwart, "sie mĂŒssen nicht mitarbeiten". Im Jahr 362 v.d.Z. berichtet Xenophon von einer Unterhaltung zwischen Sokrates (469 - 399 v.d.Z.) und einem Ischomachus quidam, er fragt ihn, ob dieser seine Frau bereits erzogen von deren Eltern ĂŒbernommen hĂ€tte, oder ob er ihr beigebracht habe, wie man sich benimmt. Ischomachus stellt die Gegenfrage, wie sie denn schon das Nötige hĂ€tte wissen können, sei sie doch im Alter von 15 Jahren seine Frau geworden, die Jahre vorher habe sie unter strengster Bewachung verbracht, auf daß sie möglichst wenig sehe, höre und spreche.

Die verheirateten Frauen dĂŒrfen das Haus nicht verlassen, die jungen MĂ€dchen können hin und wieder in den Innenhof gehen, sie mĂŒssen fern der Blicke fremder Menschen leben, sogar die mĂ€nnlichen Familienmitglieder dĂŒrfen sie nicht sehen. Nur zu bestimmten religiösen Festen wird ihnen gestattet, das Haus zu verlassen, um an Opferungen und Prozessionen teilzunehmen, einige lernen Chorsingen, aber immer streng getrennt von den Chören der MĂ€nner. (8)

Wie die Frauen Frankreichs im Mittelalter bedeckt waren, kann man auf einem Le Monde Blog sehen, auf dem vierten Foto von oben, die Frau unter der Haube. Die Frauen sind reduziert aufs Haus, gewiß tragen sie keine Burka, diesen grĂ€ĂŸlichen Sack, aber immer eine Haube, die das Haar ganz bedeckt, und beim Ausgehen einen Schleier vorm Gesicht - je vornehmer, desto verschleierter. Bis ins 19. Jahrhundert tragen Frauen, die etwas auf sich halten, lange wallende MĂ€ntel, viele sind verschleiert. Hat Jacques Myard keine französischen Mantel- und-Degen-Filme gesehen? (9)

Soweit zu 3000 Jahren der Geschichte Frankreichs. Hundert Jahre hÀtten gereicht.

Die Delegation der Parlamentarier hört im Juli Experten an, die ihr durch ihre Zugehörigkeit zu muslimischen Gemeinden nicht zu sachlichen Entscheidungen verhelfen können. Im Artikel Frankreich. Legalisierung des Kopftuchs durch die HintertĂŒr sind sie aufgezĂ€hlt, die FunktionĂ€re des Conseil français du culte musulman (CFCM) und dessen PrĂ€sident Mohammed Moussaoui, des von Marokko gelenkten Rassemblement des musulmans de France (RMF), der Vereinigung der MuslimbrĂŒder Union des Organisations Islamiques de France (UOIF) und ihr Imam aus Bordeaux Mahmoud Doua. (3)

Die Betonung habe weniger auf dem Religiösen als auf der Gleichheit von Mann und Frau sowie auf Problemen der Sicherheit und des Abdriftens ins Sektiererische gelegen, berichtet CĂ©cilia Gabizon ĂŒber die Anhörung, vom 1. Juli 2009. (10)

Solche Experten ziehen die Abgeordneten der Mission d´information zu Rate, und frau kann es nur als Absicht ansehen, daß nichts aus der ZurĂŒckdrĂ€ngung der Burka und des Niqab aus der Öffentlichkeit werden soll. Persönlichkeiten klaren Verstandes werden nicht eingeladen, die liest man hin&wieder auf den letzten Seiten des Figaro oder gar nur auf Blogs, beispielsweise, am 10. Juli 2009, Ivan Rioufol auf seinem Blog: Der Niedergang Frankreichs ruft das Schweigen der Eliten hervor. Er beschreibt dort allgemein und mit anderen Worten und Zitaten das, was in meinen Artikeln ĂŒber die Islamisierung und die Kampagne gegen Burka und Niqab zu lesen ist.

Ivan Rioufol zitiert Alain Finkielkraut:

Alain Finkielkraut bleibt allein, wenn er ĂŒber die Burka meint (Le Figaro, 26. Juni): "Frankreich ist keine Spanische Herberge." Und Renaud Camus wird auch nicht mehr gehört, wenn er nicht endet, zu warnen davor, daß "unser Volk verschwindet" (L´Isolation, Journal 2006, Fayard). Ihre Diagnosen mangeln jedoch nicht der Argumente. (11)

Als Spanische Herberge bezeichnen die Franzosen abfĂ€llig einen Ort, wo man nur das findet, was man selbst mitgebracht hat, wo man tut und lĂ€ĂŸt, was man will. (12)

Es wundert nicht, daß Alain Finkielkraut wieder einmal vorn ist in der Verteidigung der Werte Frankreichs. Wie er dafĂŒr von den linksradikalen Besserwissern von Bellaciao ĂŒber Haaretz bis Le Monde behandelt wird, kann man in einigen Artikeln in meinem Archiv lesen. Im nachhinein muß ich ihm leider auch mit seiner EinschĂ€tzung des Nicolas Sarkozy Recht geben. (13)

Nun also steht der charismatische Prediger Tariq Ramadan als Berichterstatter Rede und Antwort. In Frankreich ist er hinreichend bekannt, er hat 1995 Einreiseverbot, auf dem EuropĂ€ischen Sozialforum, November 2003, islamisiert er unter dem Beifall der Linksradikalen die Muslimjugend und ermahnt die jungen muslimischen Frauen, Kopftuch zu tragen, in einem Auftritt beim Sender TV5, am 13. November 2005, mitten im Heißen Herbst 2005, erklĂ€rt er vor laufender Kamera, die Jugendlichen hĂ€tten ein Recht auf Gewalt: "Il y a une lĂ©gitimitĂ© Ă  la violence ! Il y a une lĂ©gitimitĂ© Ă  la revolte !" Was ist diese Rede anderes als Billigung von Terrorismus? Auf Dailymotion kann man´s in sechs Videos sehen und hören. (14)

Bis heute ist Tariq Ramadan die Einreise in die USA verwehrt, aber er hat es immerhin nach Amerika gebracht, nach MontrĂ©al/Kanada. Die UniversitĂ€t Rotterdam hat ihn entlassen, und nur akademische Einrichtungen, die finanziell von ihm und den Petrodollars profitieren, wie beispielsweise das Saint Antony´s College, halten sich ihn; dort ist er Mitglied des Akademischen Leitungskreises. (15)

Was versprechen sich die französische Regierung und die Abgeordneten der Mission dŽinformation von seiner Expertise anderes als ein Verzögern der Entscheidung ad calendas graecas?

26. November 2009

Quellen

(1) Les députés UMP se divisent sur une loi anti-burqa. Par Sophie Huet,
Le Figaro, 26 novembre 2009, p. 3
http://tinyurl.com/yzwgude

(2) Frankreich. Die Burka auf dem Vormarsch in VĂ©nissieux. 1. Juli 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-07-01_23-56-38.html

Tariq Ramadan in meinem Archiv
http://tinyurl.com/qrkafe

"Tariq Ramadan" VĂ©nissieux in meinem Archiv
http://tinyurl.com/le98o2

(3) Frankreich. Legalisierung des Kopftuchs durch die HintertĂŒr. 10. Juli 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-07-10_00-05-28.html

(4) RESPECT DE LA LAÏCITÉ. Port de signes ou de tenues manifestant une
appartenance religieuse dans les écoles, collÚges et lycées publics.
Bulletin officiel du MinistĂšre dÂŽĂ©ducation nationale no 21, du 27 mai 2004
http://www.education.gouv.fr/bo/2004/21/MENG0401138C.htm

(5) France Must Act: War on Israel (English). La France doit agir :
Guerre contre Israël (français). The Dissident Frogman, July 18, 2006
http://tinyurl.com/yd5ppg7

EuropÀer positionieren sich gegen Israel. 24. Juli 2006
http://www.eussner.net/artikel_2006-07-24_02-53-03.html

Jacques Myard. Assemblée nationale
http://www.assemblee-nationale.fr/13/tribun/fiches_id/2257.a sp

(6) Il n´y aura pas de loi sur la burqa. Vous en rĂȘviez ? Personne ne la fera.
Par causeur, Salon de RĂ©flexions, 25 juin 2009
http://www.causeur.fr/il-n%E2%80%99y-aura-pas-de-loi-sur-la- burqa,2627

Interdire la burqa: un peu de courage! Par Jacques Myard, Député,
Marianne, 20 juin 2009
http://tinyurl.com/l9qlkp

(7) La Préhistoire. Les Celtes. Histoire de France - Chronologie
http://lauhic.perso.neuf.fr/

Massilia. Histoire de Marseille. Lexilogos
http://www.lexilogos.com/marseille_massalia.htm

(8) Les femmes et le mariage dans la GrĂšce antique
http://www.histoire-en-questions.fr/antiquite/grecefemmes.ht ml

(9) La culture serait-elle une religion ? fugues & fougue, 20 mars 2007
http://argoul.blog.lemonde.fr/2007/03/20/la-culture-serait-e lle-une-religion/

(10) La burqa provoque des tensions entre musulmans. Par CĂ©cilia Gabizon,
Le Figaro, 8 juillet 2009
http://tinyurl.com/kklry8

(11) Bloc-notes: le déclin de la France suscite le mutisme des élites.
Par Ivan Rioufol, Le Figaro, 9 juillet 2009
http://blog.lefigaro.fr/rioufol/2009/07/-le-declin-de-la.htm l

(12) L´auberge espagnole. EncyclopĂ©die
http://www.mon-expression.info/l-auberge-espagnol

(13) Alain Finkielkraut in meinem Archiv
http://tinyurl.com/mqw5df

(14) Ripostes : Emeutes en banlieue. Avec Alain Finkielkraut, Tariq Ramadan,
Jacques Julliard, Hamida Ben Sadia, Karim Amellal et Djida Tazdaït. 6 Vidéos.
Présenté par Serge Moati, France 5, le 13 novembre 2005
http://tinyurl.com/yfemd3o

(15) Tariq Ramadan Gets a Hero´s Welcome, and Cold Shoulders, at
Religion Scholars Confab. By Allan Nadler, Forward, November 11, 2009
http://www.forward.com/articles/118781/

Tariq Ramadan. Uni Rotterdam feuert islamischen Intellektuellen.
Von Sascha Lehnartz, WeltOnline, 25. August 2009
http://tinyurl.com/ygjrvm8

Members of the Academic Steering Committee. Dr. Tariq Ramadan
St Antony´s College, European Studies
http://www.sant.ox.ac.uk/esc/people.html


Quelle: http://www.eussner.net/artikel_2009-11-26_23-18-53.html
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