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Frankreich. Umfrageergebnisse zum Moschee- und Minarettbau

Ergebnisse einer Umfrage des Institut français d´opinion publique (Ifop) im Auftrag des Figaro: Was halten die Franzosen vom Moschee- und Minarettbau?

46 Prozent sind fĂŒr das Verbot, Minarette zu bauen, aber fast 40 Prozent akzeptieren es und 14 Prozent Ă€ußern sich nicht. Die Franzosen sind also geteilter Meinung, aber die nervöse Spannung, den Islam betreffend, war niemals so stark. TatsĂ€chlich sind nur 19 Prozent einverstanden, daß man Moscheen baut, wenn die muslimischen GlĂ€ubigen es wĂŒnschen. Das ist der schwĂ€chste Anteil in diesen letzten zwanzig Jahren. Wohingegen die Zahl der Gegner zum Niveau der 80er Jahre zurĂŒckgefunden hat: 41 Prozent zu 38 Prozent im Jahr 1989, aber nur 22 Prozent nach dem Attentat vom 11. September 2001 ... Mit der RĂŒckkehr der Spannungen hat sich im Jahr 2009 die Meinung ĂŒber die Stellung des Islam in Frankreich radikalisiert, und eine relative Mehrheit Ă€ußert sich klar gegen eine zu starke Sichtbarkeit des Islam im öffentlichen Raum.

Befragt wurden 983 fĂŒr die Bevölkerung Frankreichs reprĂ€sentative Personen, Ă€lter als 18 Jahre. Die Interviews fanden statt mit Fragebögen, die online von den Befragten selbstĂ€ndig ausgefĂŒllt wurden. Die Befragungen fanden statt am 1. und 2. Dezember 2009. (1)

Die detaillierten Ergebnisse, dokumentiert auf neun Seiten, können von der Website des Ifop abgerufen werden. (2)

Die Meinung der Franzosen zum Bau von Moscheen in Frankreich

Das Ergebnis zum Moscheebau ist vernichtend fĂŒr die Propaganda von Politik, Kirchen und MSM. 19 Prozent sind dafĂŒr, 41 Prozent dagegen, dem Wunsch der Muslime nach Moscheebau zu entsprechen. Keine Meinung dazu haben 36 Prozent, und 4 Prozent Ă€ußern sich nicht. Ein hohes Potential von Ablehnung des Moscheebaus ist wahrscheinlich.

18- bis 35-jĂ€hrige sind mit 22 Prozent zustimmend, mit 41 Prozent ablehnend, Ă€ltere mit 17:41 Prozent. Die Ablehnung ist am geringsten bei Freischaffenden und leitenden Angestellten, 30:24, am grĂ¶ĂŸten bei Handwerkern und HĂ€ndlern, 17:47, sowie Arbeitern, 8:65 Prozent. Im Raum Paris ist die Zustimmung am geringsten, 19:31, und in den lĂ€ndlichen Gebieten die Ablehnung am grĂ¶ĂŸten, 12:45 Prozent.

Die politischen Richtungen der Befragten teilt Ifop ein nach den PrÀsidentschaftskandidaten 2007 der ersten Runde:

Olivier Besancenot, von der antikapitalistischen NPA: zustimmend 24 Prozent, ablehnend 30 Prozent, indifferent 41 Prozent, keine Angabe 5 Prozent. SĂ©golĂšne Royal, von der sozialistischen Partei PS: 28:25:43:4 Prozent; François Bayrou, linke Mitte MODEM: 31:25:37:7 Prozent; Nicolas Sarkozy von der regierenden bĂŒrgerlichen UMP: 13:48:35:4 Prozent; Jean-Marie Le Pen vom rechtsextremen FN: 3:87:8:2 Prozent.

Auf den ersten Blick sieht man die Potentiale fĂŒr eine Ablehnung des Moscheebaus bei den WĂ€hlern von PS bis UMP. Von den indifferenten WĂ€hlern des NPA könnten einige ablehnend sein, die meisten aber von gleichgĂŒltig bis zustimmend. Der FN scheint so aufgestellt, wie die Umfrageergebnisse anzeigen. Außerdem wird deutlich, wie völlig daneben Politik, Kirchen und MSM liegen. Die Handwerker, HĂ€ndler und Arbeiter werden, wenn die UMP sich nicht bald den Tatsachen stellt, zum FN ĂŒberlaufen oder zumindest nicht mehr wĂ€hlen gehen.

Der von Jean-Claude Gaudin, VizeprĂ€sident des Senats und UMP-BĂŒrgermeister von Marseille, nach den Attentaten vom 11. September 2001 freudig begrĂŒĂŸte Bau der grĂ¶ĂŸten Moschee in Marseille, fĂŒr 7000 GlĂ€ubige, von Figarolesern mit 29,84:70,16 Prozent abgelehnt, wird entgegen dem Willen der Bevölkerung durchgesetzt. In Marseille leben 200 000 Muslime, die HĂ€lfte davon sind keine Franzosen. Man kann darauf warten, daß relevante Prozente von UMP-WĂ€hlern die Entscheidungen gegen ihre Interessen mit Protestwahl des FN beantworten, noch dazu, da demnĂ€chst wahrscheinlich Marine le Pen, die telegene und durchsetzungsfĂ€hige Tochter des FN-GrĂŒnders, den Parteivorsitz ĂŒbernimmt. Eine Kostprobe hat sie beim Skandal um FrĂ©dĂ©ric Mitterrand gegeben. (3)

FĂŒr die bĂŒrgerliche UMP muß anscheinend erst die Schmerzgrenze erreicht werden. Erst wenn es deutlich ist, daß die Probleme mit integrationsunwilligen Muslimen höhere gesellschaftliche, politische und finanzielle Kosten verursachen als alle GeschĂ€fte mit den arabischen Staaten aufwiegen können, wird sich die Politik umorientieren. Das wird in Deutschland ebenso sein. Die MSM werden rasch folgen, und man darf sich schon jetzt die Augen reiben, wer dann was zum Islam Ă€ußert, und wer die Islamkritik erfunden hat. Websitebetreiber wie ich, oder Blogger wie Politically Incorrect werden dann von SpiegelOnline, SZ, NZZ, WELT, ZEIT, in den Artikeln hingestellt als diejenigen, die auf den von ihnen angetriebenen Zug aufspringen, Rinnsteinpresse eben.

Nun aber zu den Minaretten in Frankreich!

Die Meinung der Franzosen zum Bau von Minaretten in Frankreich

Insgesamt sind 46 Prozent der Befragten fĂŒr ein Verbot, 40 Prozent dagegen, und 14 Prozent Ă€ußern sich nicht. AuffĂ€llig ist der Unterschied zwischen MĂ€nnern, 52:39:9 Prozent, und Frauen, 40:41:19 Prozent. Jeweils fĂŒr ein Verbot : dagegen : keine Meinung.

Die Alterszuordnung ergibt bei den jĂŒnger als 35-jĂ€hrigen 40:41:19, bei den Ă€lteren 49:39:12. Die von Ifop veröffentlichten Ergebnisse fĂŒr die Minarette ist allerdings verwirrend; durch die Überschrift "Die Meinung der Franzosen ĂŒber den Bau von Minaretten in Frankreich" kommt ein falscher Eindruck zustande, als ob die Mehrheit fĂŒr Minarette wĂ€re. TatsĂ€chlich sagen 79 Prozent der FN-WĂ€hler und 55 Prozent der UMP-WĂ€hler Nein zu Minaretten. Vieleicht fragt einmal jemand JĂ©rĂŽme Fourquet, den Stellvertretenden Direktor der Ifop-Abteilung Meinung. Er zeichnet fĂŒr die Umfrage verantwortlich.

Solch ein Durcheinander kommt zustande, wenn man bei Umfragen eine inhaltlich mit Nein zu beantwortende Frage so stellt, daß die Verneinung mit Ja zu beantworten ist: Sind Sie fĂŒr ein Verbot des Minarettbaus in Frankreich, das dann nicht durchhĂ€lt, sondern in der Detailaufstellung eine positive Überschrift wĂ€hlt: Die Meinung der Franzosen ĂŒber den Minarettbau in Frankreich, aber die negativen Umfrageergebnisse weiter unter Ja und Nein rubriziert. Die Schweizer Volksabstimmung dagegen geht ĂŒber die Aufnahme des Satzes "Der Bau von Minaretten ist verboten" in die Verfassung der Schweiz. 57,5 Prozent der BĂŒrger sind dafĂŒr: Ja. Die Ifop-Umfrage aber titelt "Die Meinung der Franzosen ĂŒber den Bau von Minaretten in Frankreich", und die aufgelisteten Antworten entsprechen nicht der Überschrift.

Das ist nicht mangelnder Intelligenz des JĂ©rĂŽme Fourquet zuzuschreiben, eher der Eile. Psychologen haben nachgewiesen, daß Verwirrung im Kopf entsteht, wenn eine positiv formulierte Frage einen negativen Inhalt transportiert. Solches lernt frau als Publizistikstudentin an der FU Berlin und bei Frau Prof. Dr. Elisabeth Nölle-Neumann, in Allensbach, schon in den 60er Jahren.

Der Tabelle des Ifop, Seite 9, widersprechen die Zahlenangaben zur Frage: Sind Sie einverstanden mit dem Verbot des Minarettbaus in Frankreich, das heißt der TĂŒrme, die an den Seiten der Moschee stehen?, Seite 8. FĂŒr ein Verbot sind 46 Prozent, gegen ein Verbot 40 Prozent, und 14 Prozent Ă€ußern sich nicht. Bemerkenswert ist die Gruppe von 14 Prozent, die sich nicht Ă€ußert. Es ist nach den Erfahrungen mit den Umfragen in der Schweiz wahrscheinlich, daß sich darunter eine Mehrheit befindet, die gegen den Minarettbau ist, sich aber nicht traut, dies offenzulegen.

Die Ergebnisse fĂŒr die WĂ€hler der Parteien sind Ă€hnlich unterschieden wie beim Moscheebau. WĂ€hler der SĂ©golĂšne Royal sind zu 34 Prozent fĂŒr ein Verbot, 50 Prozent lehnen ein Verbot ab; François Bayrou-WĂ€hler, 33:52 Prozent; Nicolas Sarkozy-WĂ€hler, 55:36 Prozent. Olivier Besancenot und Jean-Marie Le Pen sind bei den Minaretten nicht aufgefĂŒhrt; GrĂŒnde dafĂŒr werden nicht genannt.

Interpretation der Umfrageergebnisse im Figaro

Die bereits von der Beurteilung der Burka und Niqab genannten SĂ€cke zur Entfernung der Frauen aus dem Stadtbild völlig ĂŒberforderten Delegierten der Mission dÂŽinformation parlementaire sur la Burqa Ă€ußern sich am vehementesten gegen ein Referendum zur Minarettfrage. In Frankreich wĂ€re ein Referendum möglich und durchaus angebracht. Die Abgeordneten werden nicht einmal mit dem doppelzĂŒngigen Prediger Tariq Ramadan fertig, sie verstricken und verheddern sich in RatschlĂ€gen der unterschiedlichsten, nicht kompatiblen Gutachter, obgleich jedermann weiß, daß Gutachter ausgewĂ€hlt werden mĂŒssen nach dem Ergebnis, das man erhalten will. Vielleicht unterschĂ€tzt man die Delegierten aber, und es soll genau das herauskommen, kein Gesetz zum Verbot der Burka. (4)

CĂ©cilia Gabizon schlĂ€gt sich tapfer mit JĂ©rĂŽme Fourquet und seinen Zahlen herum, 1989 wollen 38 Prozent der Franzosen keine Moschee in ihrer NĂ€he, nach dem 11. September 2001 sind es noch 22 Prozent, woran man den Erfolg der Indoktrination der Politik, der Kirchen und der MSM sieht, der Islam habe nichts mit den Attentaten von 9/11 zu tun. Die BĂŒrger beweisen mit ihren Antworten, daß sie nichts gegen die Muslime und den Islam haben.

Die BemĂŒhungen des Nicolas Sarkozy zur Integration der Muslime und zur Aufwertung ihrer zahlreichen Vereinigungen haben zu nichts gefĂŒhrt. Die Bevölkerung hĂ€lt sich an die Tatsachen. Der StaatsprĂ€sident wird es sich noch einmal ĂŒberlegen, ob er entgegen dem Gesetz von 1905 ĂŒber die LaizitĂ€t dem Muslimkult öffentliche Gelder zur VerfĂŒgung stellt, ob er die BĂŒrgermeister weiter auffordert, die Muslime zum Bau von Moscheen zu animieren. Am 1. Dezember 2009 ergibt die Meinungsumfrage im Figaro, daß 73 Prozent der Leser gegen neue Minarette sind. CĂ©cilia Gabizon zitiert das SpiegelOnline-Ergebnis von 78 Prozent. (5)

Zur Umfrage vermerkt SpiegelOnline und schafft somit einen Vorwand, das Desaster aus dem Verkehr zu ziehen: Nach Hinweisen, dass diese Abstimmung von außen manipuliert wurde, hat die Redaktion das Vote vorzeitig abgeschaltet. SelbstverstĂ€ndlich wird nicht mitgeteilt, von wem die Hinweise stammen. Vielleicht von Sebastian Edathy, der von deutschen Geheimdiensten gehört hat, PI-Leser wĂŒrden in Scharen abstimmen?

"Der Islam beunruhigt, er wird weiterhin als Erobererreligion wahrgenommen, seine Ausbreitung und sein kollektiver Ritus verletzen den katholischen Grund unsrer Gesellschaft", sagen frĂŒhere Ifop-Umfragen aus. Ebenfalls manipuliert? (6)

Der Kommentar des Großrabbiners von Frankreich Gilles Bernheim

Die Abgehobenheit der FunktionĂ€re der Juden ist auf diesem Hintergrund wirklich erschreckend. Von Stephan Kramer ist man einiges gewohnt, das nimmt man nicht mehr ernst, aber die Äußerungen des Gilles Bernheim, des Großrabbiners von Frankreich, der Hoffnung nach Joseph HaĂŻm Sitruk, zeugen von Unkenntnis des Islam (unwahrscheinlich) oder von einem Willen zur Selbstverleugnung und Anbiederei, die mir bislang nicht als jĂŒdisch bekannt sind - und da denke ich nicht nur an den frechen Henryk M. Broder. (7)

Europa muß seinen Blick auf den Islam Ă€ndern, meint der Großrabbiner. Erstens "muß kein Mensch mĂŒssen", niemand, das weiß schon der Derwisch im "Nathan", zweitens "muß" erst recht nicht Europa seinen Blick auf den Islam Ă€ndern. (8)

Welches Recht wird den GlĂ€ubigen einer Religion beschnitten, welches Recht haben die Muslime ohne Minarette weniger als Christen und Juden? Es ist aus dem Gutachten von Hans-Peter Raddatz deutlich geworden, daß Minarette einzig zur politischen Indoktrination, zur Expansion des Islam, zum Machtbeweis gebaut werden. Dazu sind KirchtĂŒrme nicht da, niemand ruft vom Kirchturm, daß der Christengott der GrĂ¶ĂŸte und Einzige ist, niemand zwingt den anderen seinen Glauben auf. Das einzige, was manchen stört, ist das GelĂ€ute der Glocken, die zeigen aber nicht die Allmacht des Christentums, sondern die Gottesdienste und die Uhrzeit an. FrĂŒher, als nicht jeder zu Hause mindestens fĂŒnf Uhren hatte, war der Kirchturm fĂŒr Tausende von Menschen die einzige Zeitangabe. Daher auch die vier Uhren, in jede Himmelsrichtung eine, weit&breit sichtbar. (9)

Nicht vorhandene Minarette, wie ĂŒbrigens nicht vorhandene KirchtĂŒrme, verstoßen nicht gegen "die Freiheit des Denkens, des Bewußtseins und der Religion." Wie kann ein Großrabbiner und Philosophieprofessor mit einer derartig beeindruckenden Biografie, wie in WikipĂ©dia aufgefĂŒhrt, auf solches kommen? (10)

Er hat mehrere BroschĂŒren veröffentlicht, darunter Religion und LaizitĂ€t, Kleine Abhandlung ĂŒber den Islam zum Gebrauch fĂŒr Juden (sic!) oder auch Behinderungen, Behinderte. Er ist ebenfalls Autor von Ein Rabbi in der Stadt (Calmann-LĂ©vy, 1997), preist der Verlag seinen Autor an. (11)

Gilles Bernheim behauptet, daß mit der Schweizer Volksabstimmung das religiöse (!) Erbe der Muslime hinweggefegt werde. Er sieht eine Diskriminierung der Muslime, die keine Minarette mehr bauen dĂŒrfen, im Gegegensatz zu Christen, die KirchtĂŒrme an ihre GotteshĂ€user setzen. Er kommt mit der Geschichte, da Synagogen nicht grĂ¶ĂŸer und höher sein durften als Kirchen: Das war die Verteidigung der Mehrheitsreligion, das war nicht eine Deklaration der anderen Religion als nicht wĂŒnschenswert. Es ist kaum zu glauben, solches von einem aschkenasischen Großrabbiner zu lesen. Das war sehr wohl eine Äußerung der Ablehnung der Juden und des Judentums; denn die Synagogen durften auch nicht gleich groß und hoch sein wie die benachbarten Kirchen.

Was ist an der "Ablehnung des Minaretts" noch zu analysieren? Diese Ablehnung ist das Resultat von Analysen und Erfahrungen. Die Verteidigung der christlichen IdentitĂ€t steht in diesem Fall nicht an, sondern die ZurĂŒckdrĂ€ngung des politischen Anspruchs des Islam. Wie die sich immer mehr leerenden christlichen Kirchen mit GlĂ€ubigen zu fĂŒllen sein könnten, ist eine andere Frage, die der Großrabbiner einmal dem katholischen und protestantischen Klerus stellen sollte, der sich um die Christen weniger kĂŒmmert als um die Muslime. Bis hinunter zu den Laienpriestern und Pastoren nehmen diese FunktionĂ€re ihre Aufgaben nicht wahr, sie verwenden ihre Zeit darauf, christlich-muslimische Dialoge zu fĂŒhren. Eine Besinnung darauf, was Christentum bedeutet, findet nicht statt, welcher Unterschied zwischen dem jĂŒdisch-christlichen Gott und dem muslimischen Allah besteht, wird nicht thematisiert, im Gegenteil, es wird IdentitĂ€t phantasiert. Begleitet wird solches von stĂ€ndigen Belehrungen, was Christen zu tun hĂ€tten, es den Muslimen in unserer Gesellschaft noch leichter zu machen als Politiker und MSM.

Die Moschee wird nicht aus religiösen, sondern aus machtpolitischen GrĂŒnden gefĂŒrchtet. Die Bevölkerung bildet sich ihr Urteil auf Grund der tĂ€glichen Erfahrungen sowie aus der LektĂŒre von Werken wie dem des Schweizer Journalisten der Zeitung Le Temps Sylvain Besson: La ConquĂȘte de lÂŽoccident. Le projet secret des islamistes. Die Eroberung des Westens. Das Geheimprojekt der Islamisten. Es erscheint am 1. November 2005 im international bekannten französischen Verlag Éditions du Seuil. (12)

Ich bezweifle, daß Gilles Bernheim das Buch in seiner Kleinen Abhandlung ĂŒber den Islam zum Gebrauch fĂŒr Juden empfohlen hat; denn jemand, der sich so selbstverstĂ€ndlich in der Gemeinschaft von AutoritĂ€ten aller Religionen sieht, kann die GefĂ€hrlichkeit der Politideologie Islam nicht begriffen haben. Er will noch mehr Dialog, Politiker und MSM hĂ€tten davon noch nicht genug gefĂŒhrt, on ne dialogue jamais assez. Er schĂ€tzt die Erkenntnisse ĂŒber den Islam ein als prĂ©jugĂ©s, Vorurteile, in der Sendung Hart aber Fair diffamieren die Islamfreunde die BefĂŒrchtungen als Angst: Wie tief sitzt die Angst vorm Islam? Zum Abbau der "Vorurteile" widmet die TU Berlin ein ganzes Zentrum fĂŒr Antisemitismusforschung um. Es lebe die Pseudowissenschaft, in der Voraussetzung, Behauptung und Beweis identisch sind, deren Fragestellungen von Ideologie vorgegeben und von Ideologen durch Ideologie beantwortet werden! (13)

Mais encore faut-il que l´autre ouvre sa porte et qu´il souscrive au cadre rĂ©publicain. Es ist auch nötig, daß der andere seine TĂŒr öffnet, und daß er sich zum republikanischen Rahmen bekennt. Ja, Großrabbiner Gilles Bernheim, das können Sie von den Muslimen erbitten und erbetteln, das werden Sie von ihnen, mit denen Sie sich in einer Reihe sehen, niemals bekommen, dazu kennen Muslime ihren Islam und ihre Pflichten zur Verbreitung der Lehre zu gut. Das singen, oftmals mit schöner Stimme, die Muezzin, das krĂ€chzen die Lautsprecher von den Minaretten, und das möchten Sie, Großrabbiner Gilles Bernheim, gern hören: (14)

Und da sagt man Juden nach, sie mĂŒĂŸten Fluchgebete sprechen, wenn sie an christlichen Friedhöfen entlanggehen. Nein, der Jude von heute hat sich an der Allmachtsvorstellung des Islam zu erfreuen, den Schweizern und allen, die gegen Minarette sind, Vorurteile zu bescheinigen.

EuropĂ€er werden ihre Meinung ĂŒber den Islam tatsĂ€chlich Ă€ndern, diejenigen nĂ€mlich, die ihn jetzt noch als eine friedliche Religion wie Judentum und Christentum betrachten. Sie werden tĂ€glich belehrt, daß sie sich in ihrer Meinung tĂ€uschen, daß glĂ€ubige Muslime sich als GlaubenskĂ€mpfer verstehen, friedlich, wenn die MachtverhĂ€ltnisse noch nicht reif sind, gewalttĂ€tig, wenn die Zeit zur Machterweiterung gekommen scheint. Die Reaktionen der Muslime auf die dĂ€nischen Karikaturen, auf die Ermordung der Muslimin Marwa el-Sherbini, auf die Äußerungen des Thilo Sarrazin und jetzt auf die Schweizer Volksabstimmung zum Minarettverbot werden immer mehr Menschen klarmachen, was es mit dem Islam auf sich hat. Ein versprengtes HĂ€ufchen GrĂŒner und linksradikaler Anti-Imperialisten werden das islamgrĂŒne FĂ€hnchen mit dem SĂ€bel-unterlegten Siegespruch Allah ist Allah und Mohammed sein Prophet hochhalten und mit den Muslimen den Qods-Tag feierlich begehen. (15)

Das ist zukĂŒnftig aber auch alles!

4. Dezember 2009

Quellen

(1) Les Français et la construction des mosquées et des minarets en France.
Ifop avec Le Figaro, 1 et 2 décembre 2009
http://www.ifop.fr/?option=com_publication&type=poll&id=1000

(2) Les Français et la construction des mosquées et des minarets en France.
Résultats détaillés. Ifop, 2 décembre 2009
http://www.ifop.fr/media/poll/1000-1-study_file.pdf

(3) GrĂŒnes Licht fĂŒr die grĂ¶ĂŸte Moschee Frankreichs. 6. November 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-11-06_21-46-32.html

Nicolas Sarkozy und Frédéric Mitterrand: Vorher - Nachher. 17. Oktober 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-10-17_23-46-46.html

(4) Minarets : la mission burqa opposée à un référendum. Par Guillaume Perrault,
Le Figaro, 3 décembre 2009, p. 11
http://tinyurl.com/y9zr7r3

(5) Schweizer stimmen gegen Minarett-Bau. SpiegelOnline, 29. November 2009
SpiegelOnline-Umfrage. Keine Minarette: 78,5% (Stand: 21 Uhr)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,664104,00.html

(6) De plus en plus de Français opposés à la construction de mosquées,
Le Figaro, 3 décembre 2009, p. 1

Les Français de plus en plus hostiles aux mosquées. Par Cécilia Gabizon,
Le Figaro, 3 décembre 2009, p. 11
http://tinyurl.com/yb2zpob

(7) Minarets : l´Europe doit changer son regard sur l´islam. Par Gilles Bernheim,
Le Figaro, 3 décembre 2009, p. 16
http://tinyurl.com/ybfunjp

(8) Nathan der Weise. Von Gotthold Ephraim Lessing. Peter Demetz
http://tinyurl.com/o8t9yl

(9) Dr. Hans-Peter Raddatz M.A. Expertise zur Verkettung
Minarett-Moschee-Scharia als politischer Machtbasis des Islam.
Politically Incorrect, 29. November 2009
http://www.pi-news.net/wp/uploads/2009/11/ra-expertise-ch.pd f

Das Minarett als Ausdruck politischer Herrschaft des Islam. 2. Dezember 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-12-02_00-27-14.html

(10) Gilles Bernheim. Wikipédia
http://fr.wikipedia.org/wiki/Gilles_Bernheim

(11) Gilles Bernheim. Auteurs Calmann-LĂ©vy
http://tinyurl.com/yjqjzzt

(12) Sylvain Besson: La ConquĂȘte de lÂŽoccident. Le projet secret des islamistes.
Essai, Éditions du Seuil, 2005
http://livre.fnac.com/a1717395/Sylvain-Besson-La-conquete-de -l-occident?PID=1

Das "Projekt" der Muslimbruderschaft, vom 1. Dezember 1982
http://www.eussner.net/artikel_2008-03-21_19-25-15.html

(13) Schock-Entscheidung zum Minarettverbot - wie tief sitzt die Angst
vor dem Islam? WDR/Das Erste, 2. Dezember 2009
http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/sendungen/2009/20091202.ph p5?akt=1

TV-Tipp: "Hart aber Fair" zum Minarettverbot. Politically Incorrect,
2. Dezember 2009. 1058 Kommentare
http://www.pi-news.net/2009/12/tv-tipp-hart-aber-fair-zum-mi narett-verbot/

Zentrum fĂŒr Antisemitismusforschung der TU Berlin
http://zfa.kgw.tu-berlin.de/index.htm

(14) Allahu Akbar. Video. YouTube
http://www.youtube.com/watch?v=OM0ZAMGwyiM&feature=related

(15) Nationalflagge Saudi-Arabien
http://www.nationalflaggen.de/saudi_arabien.htm


Quelle: http://www.eussner.net/artikel_2009-12-04_02-28-32.html
Copyright © by Gudrun Eussner | 26.03.2017, 01:21 Uhr