www.eussner.net
Artikel

Jakob Philipp Fallmerayer: Palästina. Das Todte Meer (1853)

Wie die verbannten Moslimen in den Schluchten des Atlas die reizenden G√§rten am andalusischen Wadi el-Kebir (1) nicht vergessen wollen und noch heute die Schl√ľssel der verlassenen Granada-H√ľtten ihren Kindern als Erbteil √ľberliefern, ebenso wenig will die Erinnerung an die thauigen Morgenl√ľfte und an den bunten Anemonenteppich auf Saron (2) selbst mitten in Tumult und Bewegung des Occidents erl√∂schen. ... (Seite 173)

Die Bewegung der europ√§ischen Gem√ľther f√ľr Pal√§stina, f√ľr seine Durchwanderung, seine allseitige Aufhellung und √∂ffentliche Besprechung ist gegenw√§rtig - wenigstens in dem wissenschaftlich belebten Theile des Abendlandes - so lebhaft und allgemein, da√ü selbst die fr√ľheren Besitzer des Landes, die seit Flavius Josephus (3) entweder ganz geschwiegen oder nur schmollend und in unverst√§ndlichen Hieroglyphent√∂nen unter sich selbst geredet haben, ihre Stimme erheben, und an den √∂ffentlichen Verhandlungen √ľber Pal√§stina nach Art der "Gojim" theilzunehmen gen√∂thigt sind. ... (Seite 175 f.)

Getr√ľbt und endlich ganz verfinstert ward die naturgem√§√üe klare Localkenntni√ü des Todten Meeres (4) zuerst durch die Vernichtung der j√ľdischen Nationalit√§t und durch die in Folge wiederholter Emp√∂rungen auf Befehl der C√§saren planm√§√üig betriebene und jahrelang anhaltende Ver√∂dung des heiligen Landes. Am verderblichsten war diese grausame Ma√üregel der zu Josephus´ Zeiten vorzugsweise "Idum√§a" (5) genannten und ohnehin nur oasenartig bewohnten Landschaft um das Todte Meer, wo sich bekanntlich der j√ľdische Freiheitssinn, selbst nach dem Fall der Hauptstadt und des Jehovahtempels (6), in hartn√§ckigster und verzweiflungsvollster Widersetzlichkeit zusammendr√§ngte und in der furchtbaren Blutscene auf Masada (7) am Rande des See´s endlich seinen Ausgang fand.

Handel und Verkehr aber, weil er √ľberall nur festen Bestand, Friede, Ordnung, Sicherheit, reiche St√§dte und wohlhabende gute M√§rkte liebt, verlie√ü augenblicklich das verheerte, verarmte, √∂de und unsichere Land, um g√ľnstigere Can√§le aufzusuchen; und von der alten Gl√ľckseligkeitsbl√ľthe, dem Oasengr√ľn, den S√§ulentempeln, den Waarenz√ľgen und den belebten Marktversammlungen ist im Ged√§chtni√ü der gr√§co-romanischen Welt bald nur noch der Eindruck zweier furchtbaren Strafgerichte zur√ľckgeblieben, welche die Gottheit √ľber die St√§dte und Landschaften des geheimni√üvollen Salzsee´s, einmal durch vom Himmel gesandtes Feuer (8), das anderemal durch die Knechte und Handlanger ihres Grimmes - durch die Legionen (9) herabgeschleudert hat. Gro√üe und unwiederbringliche Ungl√ľcksf√§lle erf√ľllen das menschliche Gem√ľth mit Furcht und Aberglauben, gegen die es kein Heilmittel als b√ľrgerliche Gl√ľckseligkeit mit wahrhafter Einsicht und lichtvollem Erkennen gibt.

Am Schlusse des zweiten Jahrhunderts christlicher Zeit waren die hellenischen Vorstellungen und selbst die j√ľdisch-gem√§√üigte Ansicht √ľber die Naturzust√§nde des Asphalt- oder Salzsee´s schon so weit erloschen, da√ü die m√§rchenhafte, alles gesunde und correcte Einsehen abstreifende Erz√§hlung des frommen Kirchenvaters Iren√§us (10) √ľber die in der N√§he der Brandst√§tte Sodoms noch zu seiner Zeit aufrechtstehende, menschlich gegliederte und organisch belebte Lot-Salzs√§ule bei seinen Zeitgenossen schon keinen Widerspruch mehr fand. Von dieser Salzs√§ule, in welche zur Strafe weiblicher Neugier und Unbotm√§√üigkeit, nach der frommen Sage, Lot´s Eheweib verwandelt wurde, hat der j√ľdische Priester, Feldherr und Historiograph Flavius Josephus (3) am Schlusse der alten Culturwelt als letzter Augenzeuge Bericht gethan. nach dem Wiedererwachen des geistigen Lebens, der naturgem√§√üen Forschung und des kritischen Wissens zum erstenmal wiedergesehen und gleichsam von neuem entdeckt hat diese Naturerscheinung der nordamerikanische Seecapitain F. W. Lynch (11) erst im Jahre des Heils 1848. - W√§hrend der dazwischen liegenden achtzehn Jahrhunderte hatten Skepsis und strenge Gl√§ubigkeit, Phantasie, Sage und Furcht der Menschen freies Spiel.

Aus derselben j√ľdischen Quelle hat sich das ganze Mittelalter hindurch und bis auf die neueste Zeit herab die abenteuerliche Sage erhalten: man k√∂nne bei heiterem Himmel und sommerlicher Windstille tief unter dem Wasserspiegel des Todten Meeres noch heute die angeschw√§rzten Mauern der versunkenen St√§dte sehen. Diese Sage ist bis zu einem gewissen Punct auch nicht ganz unrichtig: die Schattenbilder, die inhaltleeren, rauch- und alterangeschw√§rzten Umrisse, die Tr√ľmmer, das cyklopische Gem√§uer von Sodom und Gomorrha sollen wirklich heute noch bestehen und durch die beiden neuesten Augenzeugen Lynch und Saulcy (1848-1850) (12) aus der achtzehnhundertj√§hrigen Nacht wieder an das Licht gekommen sein. Aber nicht unter dem Wasserspiegel, sondern auf dem Uferstrich, in den Deltaeinschnitten am S√ľdende des Salzmeeres habe man sie gefunden, gerade wie sie Flavius Josephus am Ende des ersten Jahrhunderts aus eigener Localansicht beschrieben hat.

Neugierigen Lesern macht es vielleicht Vergn√ľgen, die Ansichten und Meinungen zu erfahren, welche √ľber das verrufene Salzmeer unter den gebildeten Bekennern des Islam in Umlauf sind. Mit dem Mufti von Larissa (1841), mit dem Ober-Kadi von Prusa (1847) und mit verschiedenen gelehrten Ulema in Stambul selbst ist das Thema wiederholt zur Sprache gekommen. So verschieden auch Gem√ľthsart und Bildungsstufe der Zwischenredner immer sein mochten, so war doch die Antwort auf unsere Fragen jederzeit und bei allen genau dieselbe: "Vor Alters sind auf der Stelle des Lot-See´s f√ľnf St√§dte gewesen." Nebenher waren diese ehrenwerthen und gelehrten Moslimen der festen Ueberzeugung, Unzucht und Liederlichkeit - fr√ľher auf der Erde unbekannt - seien erst von den Bewohnern des Hauptortes der Pentapolis erfunden und von ihrer Mitte aus √ľber die Welt verbreitet worden. Und eben weil diese Unseligen in ihrer Verblendung auf die Strafpredigten des "heiligen Lut", der ihnen den liederlichen Lebenswandel strengstens untersagte, nicht h√∂ren wollten, habe Allah die besagten St√§dte "obenuntengekehrt."

Diese Vorstellungen haben sich nicht etwa blo√ü des semitischen Orients bem√§chtigt; sie sind bei dem Verfall geistiger Bildung und b√ľrgerlicher Gl√ľckseligkeit nach und nach mit derselben Uebermacht auch in den Glaubens- und Ideenkreis des Abendlandes eingedrungen. (Seite 178 - 181)

Aber eine kurze Strecke unterhalb Jericho erscheint dieser verh√§ltni√üm√§√üig schmale Jordan-Thalspalt in einer L√§nge von etwas √ľber zwanzig Wegstunden, gerade wo die Uferberge am h√∂chsten sind, wie pl√∂tzlich eingesunken und in ein gleichsam unausf√ľllbares Grab des vorher lustig vor√ľberrauschenden Jordanstromes umgewandelt.

Das ist das Todte Meer - ein schmaler Langsee, ein plötzlich im Lauf erstarrter Fluß. (Seite 187)

Salzgehalt und Dichtigkeit des Wassers sind zwar nicht zu allen Jahreszeiten und auf allen Stellen des Todten Meeres gleich, jedoch immer so bedeutend, da√ü sich der thierische K√∂rper hier leichter als anderswo im Gleichgewicht h√§lt. Pferde und Maulthiere schwammen zwar ohne umzuschlagen, jedoch ein wenig auf die Seite gelehnt, tief in den See hinein, und ein muskul√∂ser, starker Mann blieb ohne Anstrengung bis an die Brust √ľber Wasser. Robinson (13) will aus eigener Erfahrung wissen, wie es auch schon Tacitus (14) angedeutet hat, da√ü Leute, die weder in s√ľ√üem noch in salzigem Wasser zu schwimmen verstehen, im Todten Meer ohne Anstrengung sitzen, stehen, liegen oder schwimmen k√∂nnen wegen der au√üerordentlichen Leichtigkeit, mit welcher es fremde K√∂rper flott erh√§lt. Noch weiter als die vorgenannten geht Flavius Josephus (3), der selbst die specifisch schwersten Gegenst√§nde (Steine, Metalle?) auf der Oberfl√§che schwimmen l√§√üt und das Untersinken geradezu f√ľr unm√∂glich erkl√§rt, wenn sich auch Jemand absichtlich ertr√§nken wollte. Zur Probe habe Vespasian (15) des Schwimmens unkundige Gefangene, mit auf den R√ľcken gebundenen H√§nden, wo es am tiefsten ist, in das Todte Meer werfen lassen; alle seien aber, wie von einer h√∂heren Gewalt gehoben, auf der Oberfl√§che geblieben. Indessen sollen, wie Seetzen (16) bei der Serkam√ľndung auf der Ostseite des Todten Meeres vernahm, schon √∂fter Beduinen beim unvorsichtigen Baden im Salzwasser ertrunken sein. (Seite 196 f.)

Von der alten Siddim-Gl√ľckseligkeit des Patriarchen Lot ist auf der Abendseite des "Neusee´s" nichts mehr √ľbrig. Es ist diese Abendseite eine v√∂llig verlassene, menschenleere Oede mit kleinen Busch-Oasen zwischen Aschen-, Salz- und Lavaklippen. Nur die Uferstrecken im S√ľdost des See´s, unmittelbar am Fu√üe der schluchtigen Moabberge, zwischen den beiden perennen Str√∂men Wadi Karahy (Es-Safieh) und Wadi Kerek haben sich mit den beiden einzigen, sommerlicher Glutofenhitze ungeachtet, nahe am Seerande von Menschen bewohnten Niederlassungen Spuren alter Naturpracht bis auf den heutigen Tag erhalten. (Seite 226 f.)

Ist es ein Wunder, wenn der Zauber dieser romantisch-stillen Oede mit ihren schattigumbuschten Kalypsogrotten, ihrem ewigen Fr√ľhling, ihren B√§chen und ihrem Immergr√ľn den gef√ľhlvollen deutschen Seetzen (15) √ľberw√§ltigt hat? (Seite 228 f.)

Die Str√∂mung selbst geht rei√üend, und kaum eine (engl.) Meile innerhalb des Felsthores beginnt eine Reihe Schnellen (rapids) mit kleinen Cascaden, wo das Wasser vier, f√ľnf, sechs Fu√ü hoch niederrauscht. Etwa eine und eine halbe Stunde tiefer schluchteinw√§rts sprudeln in Zwischenr√§umen die schon im Alterthum ber√ľhmten und viel besuchten, jetzt in der Oede, wo nicht ganz nutzlos verdampfenden, so doch nur an wenige benachbarte Beduinen ihre Heilkraft verschwendenden hei√üen Quellen links und rechts aus der Felswand hervor.

Ob nun das "Sch√∂nbrunn", die Kallirrho√ę (16) der gr√§co-romanischen Welt, im Hauptflu√üthale selbst oder eine halbe Stunde s√ľdlich in einer Nebenverzweigung lag, ist f√ľr unsere Zwecke v√∂llig unerheblich, weil die Luxusbauten und k√ľnstlichen Badeeinrichtungen doch √ľberall gleichm√§√üig verschwunden sind und √ľbrigens aller Quellensprudel der Umgegend mittels des Zerkastrombettes seinen Abflu√ü in den Asphaltsee hat. (Seite 229 f.)

Und doch ist seit Titus Vespasianus (17), mit geringen Ausnahmen, der Mensch aus der n√§chsten Umgebung des Todten Meeres verschwunden und hat die uralte Oasenlebendigkeit √ľberall dem Stillschweigen und der Ver√∂dung Platz gemacht!

Am S√ľdrande des n√§mlichen Zerkathales, nahe bei der lieblichen Kallirrho√ę, deren hei√üer Sprudel weiland so vielen Leidenden Frische und Gesundheit wiedergab, jetzt aber, wie schon oben gesagt, so gut als unben√ľtzt in das Salzmeer rinnt, fand Seetzen (1806) die Ruinen der in den letzten Zeiten des j√ľdischen Staates vielbesprochenen, durch Herodes I. prachtvoll erbauten Felsenstadt und Festung Mach√§rus (16). Die Tr√ľmmer liegen weithin sichtbar auf der Plattform eines isolirten, steilabgegl√§tteten, von drei Seiten durch unausf√ľllbare Schluchten geschirmten, auf der vierten durch einen schwer √ľberrschreitbaren, einhundert Ellenbogen tiefen Spalt von der n√§chsten Anh√∂he getrennten Steinkegels, dergleichen die Natur haupts√§chlich im Orient zur Sicherstellung des Schwachen gegen Vergewaltigung des Starken mit Absicht geschaffen, die Kunst h√§ufig nachgeahmt, die erfindungsreiche Kraft der Herrsch- und Habsucht aber doch jederzeit √ľberwunden und erstiegen hat. (Seite 230 f.)

Die wohlschmeckenden Datteln und den kostbarsten Balsam, wie ihn nur Jericho, Arabia Felix und Babel kennen, sagt Flav. Josephus (3), liefern die Palmen und die Balsamstauden von Engaddi (18), wo König Salomo seine Weinberge, seine Terrassengärten und seine versiegelten Brunnen hatte.

Diese Engaddi- Herrlichkeiten, wenn sie auch nicht in ihrer ganzen F√ľlle unvermindert bis auf unsere Zeiten herabgekommen sind, haben im wesentlichen doch wenigstens die St√ľrme des gro√üen j√ľdischen Aufstandes sammt Hadrians (19) Ver√∂dungsedicten siegreich √ľberlebt. Noch St. Hieronymus (400 n. Chr.) (20) nennt die alte Palmenstadt En-Gaddi - zur Zeit des letzten Nationalkampfes Districts-Hauptort und Sitz eines der eilf Revolutionscomit√©s von Jud√§a - einen vornehmen und sehr gro√üen Flecken am Todten Meer.

Mit St. Hieronymus verschwindet En-Gaddi gleichsam aus dem Ged√§chtni√ü der Menschen, und was immer vom Beginn des f√ľnften bis gegen die Mitte des neunzehnten Jahrhunderts √ľber diese Balsam-Palmen-Oase ergangen ist, findet sich nirgends aufgezeichnet. (Seite 232)

Ist aber auch die heute von den Eingeborenen wie von den bedeutendsten neueren Palästinawanderern "Ain-Dschedi" benannte Oertlichkeit wirklich das "En-Gaddi" (16) der heiligen Schrift?

Wo sind die Palmen, wo Salomo´s Weinberge, wo die Balsamstauden und die vielen Menschen der gro√üen Stadt?

Das alles ist verschwunden! Nur was der Mensch nicht zerst√∂ren konnte, die weichen Tinten der Luft, der nie versiegende Quellstrom, das R√∂hricht, der Schatten, das unvertilgbare Baum- und Buschwerk, die Terrassen, das zarte Gr√ľn und die menschenleeren Troglodytenwohnungen (21) mit dem alten Namen sind geblieben.

Das hebr√§ische "Ain-Gedi" oder "En-gedi", wie der Urtext √ľberall accentuirt, haben die Uebersetzer der Septuaginta (22) in correcter Nachahmung morgenl√§ndischer Vocalisation durch "Eggaddi" ausgedr√ľckt, und durch Zuthun St. Hieronymi ist diese Form f√ľr den ganzen Occident bis auf den heutigen Tag Styl und Ma√ü geblieben. Das j√ľdische En und das arabische Ain "die Quelle", ist wie Gedi und Dschedi "das B√∂cklein" ganz und gar dasselbe Wort; denn da√ü aus dem hebr√§ischen gimel bei den Arabischredenden √ľberall dschim geworden ist, wei√ü ohnehin Jedermann, so da√ü Ain-Dschedi und Engaddi in gleicher Weise mit "B√∂ckleinsbrunn" zu √ľbersetzen sind. (Seite 233 f.)

Eine Weisheit des Autors zum Abschlu√ü seiner Abhandlung √ľber Das Todte Meer:

Das von anderen gut und vollständig Gesagte aber, ohne dem Gegenstande einen neuen Gesichtspunct abzugewinnen, noch einmal zu sagen und die eben genannten Forscher geradefort zu copiren, erlaubt der Ernst und die Strenge unserer Arbeit nicht. (Seite 238)

Die zweite Reise fand 1847 statt.

Jakob Philipp Fallmerayer. Das Todte Meer (1853).
Palästina. Gesammelte Werke, Band I. Wilhelm Engelmann, Leipzig 1861.
Replica Edition, Elibron Classics, S. 173 - 238
http://tinyurl.com/yl76dxc

23./25./27. Dezember 2009 - 2. Januar 2010

Quellen

(1) √Čl llamado en la actualidad r√≠o Guadalquivir, nombre que deriva del √°rabe Wadi el kebir, que significa gran r√≠o fue conocido en su proto- historia con diferentes nombres. Er, der jetzt Rio Guadalquivir genannt wird, ein Name der vom arabischen Wadi el-Kebir kommt, was gro√üer Flu√ü bedeutet, war in seiner Fr√ľhzeit unter verschiedenen Namen bekannt ...

Centenario de la Errección de la Alameda de Hercules. ABC Sevilla.
Edición de Andalucía. 26 de abril de 1974
http://tinyurl.com/ybchvbn

Das Logo des Vereins (Zochrot) enth√§lt ein Schl√ľsselloch - eine Anspielung auf jenen Schl√ľssel, der f√ľr die Pal√§stinenser zugleich Symbol f√ľr Exil und R√ľckkehr ist. Die damals Vertriebenen nahmen ihre Hausschl√ľssel mit, denn sie rechneten mit ihrer baldigen Heimkehr.

Israelis erinnern an Schicksal der Palästinenser. Von Joseph Croitoru.
Qantara 2004
http://de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-468/_nr-216/ _p-1/i.html

(2) Saronische Inseln. Michael M√ľller Verlag
http://www.michael-mueller-verlag.de/xtras/pdf/peloponnes_le seprobe_1.pdf

(3) Josephus Flavius. Jewish Virtual Library
http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/biography/Joseph us.html

(4) Totes Meer. Google Maps
http://tinyurl.com/ybe2l5k

Red-Dead canal is a bad idea. By Gidon Bromberg, JTA, August 3, 2008
http://jta.org/news/article/2008/08/03/109755/deadseaoped1

(5) Idum√§a. Edom. Meyers Lexikon ´88, Band 8
http://www.peter-hug.ch/lexikon/Idum%C3%A4a

(6) Die Zerstörung des Zweiten Tempels. Teil I. Chabad.org
http://www.de.chabad.org/library/howto/wizard_cdo/aid/472371 /jewish/Teil-I.htm

(7) Masada. Jewish Virtual Library
http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/Judaism/masada.h tml

(8) Genesis 14:2 und Genesis 18:16 - 19:30.
Die vierundzwanzig B√ľcher der Heiligen Schrift, √ľbersetzt von
Leopold Zunz. Victor Goldschmidt Verlag, Basel 1980, S. S. 17 und 20 f.
http://tinyurl.com/qlnga8

Der Koran enthebt die Frau des Lot eigener Entscheidung.
Allah entscheidet √ľber ihr Verhalten.

Sure 11:81. Hud, Sure 15:59-60, Al-Higr, und an anderen Stellen. ZMD
http://www.islam.de/13827.php?sura=11
http://www.islam.de/13827.php?sura=15

(9) Jakob Philipp Fallmerayer: Palästina. Die heiligen Oertlichkeiten
in Jerusalem (1852)
http://www.eussner.net/artikel_2009-12-13_19-13-11.html

(10) Irenäus von Lyon (ca. 135 - ca. 202). Heiligenlexikon
http://www.heiligenlexikon.de/BiographienI/Irenaeus_von_Lyon .html

Daniel Wanke: Das Kreuz Christi bei Irenäus von Lyon. Salzsäule Lots, S. 410
http://tinyurl.com/yaxbdng

(11) Photography and the American Contribution to Early "Biblical" Archaeology
1870 - 1920. By Rachel Hallote. Near Eastern Archaeology, March 2007.
Encyclopaedia Britannica
http://tinyurl.com/yck2xw7

(12) Saulcy, Louis Félicien de Joseph Caignart. Jewish Virtual Library
http://tinyurl.com/ydhoy3f

F√©licien de Saulcy. Membre de l´Institut (1807 - 1880)
http://tinyurl.com/yaoezhm

(13) Edward Robinson (1794 - 1863). Virtual American Biographies
http://www.famousamericans.net/edwardrobinson/

(14) IV. Jewish History. Tacitus. The Decline and Fall of the Roman Empire.
By Edward Gibbon
http://www.ccel.org/g/gibbon/decline/vndctn/tacitus.htm

Publius Cornelius Tacitus (56 - 117/120). Fachlehrer: Herr Krug
http://www.fvss.de/assets/media/jahresarbeiten/latein/tacitu s/2-1.html

(15) Ulrich Jasper Seetzen (1767 - 1811): Unter Mönchen und Beduinen.
Reisen in Palästina und angrenzenden Ländern 1805-1807
http://www.perlentaucher.de/autoren/12675/Ulrich_Jasper_Seet zen.html

(16) Map of New Testament Israel. Bible History Online
http://www.bible-history.com/geography/ancient-israel/machae rus.html

Map of Old Testament Israel. Bible History Online
http://www.bible-history.com/geography/ancient-israel/israel -old-testament.html

(17) Titus Flavius Vespasianus (9 - 79). Imperium-Romanum.com
http://www.imperiumromanum.com/personen/kaiser/vespasianus_0 1.htm

(18) Eine Cyperntraube ist mir mein Geliebter, in den Weinbergen von En Gedi.

Hohelied 1:14. Die vierundzwanzig B√ľcher der Heiligen Schrift, √ľbersetzt von Leopold Zunz. Victor Goldschmidt Verlag, Basel 1980, S. 618
http://tinyurl.com/qlnga8

Wie Plinius lib. 12. Hist. Natur. c. 25. meldet / so ist einstens der wahre und gerechte Balsam nirgends als nur in Jud√§a zu finden gewesen / und zwar benantlich in der Gegend Jericho / und bey dem Geb√ľrg Engaddi: da sollen zwey K√∂nigliche mit Palmen- und Balsam-B√§umlein besetzte G√§rten oder W√§ldlein gewesen seyn: der eine ware 20. jauchert gro√ü / der andere etwas kleiners / und dise sollen dem J√ľdischen Land eine grosse Summa Gelds eingetragen haben: Mittelst der Zeit aber seyen dise Balsam-B√§umlein etwan durch Kriegs-L√§uff ruinirt oder zerst√∂hrt worden; da hingegen schon vorher das Juden-Land den R√∂mern bottm√§ssig worden / von dem Kayser Vespasiano einige Balsam-Zweig oder B√§umlein nach Rom √ľberbracht worden / und allda / wie auch forthin anderstwo / in Asien / Egypten / und Indien gepflantzet worden.

Adriconius schreibet von dem Balsam-Bäumlein also: die Balsam-Bäumlein oder Gärtlein befanden sich vor Zeiten in dem eintzigen Juden-Land: der weise Salomon in den hohen Liedern nennet sie vineas Engaddi, die Weingärten Engaddi.

Willibald Kobolt (1676 - 1749): Die Groß- und Kleine Welt. Der IV. Theil.
II. Von noch anderen f√ľrnemmen B√§umen
Der 6. Absatz. Von dem Balsambäumlein. Zeno.org Meine Bibliothek
http://tinyurl.com/yep5afk

(19) Niederschlagung des j√ľdischen Bar-Kochba-Aufstands in den Jahren
132 bis 135 n. Chr. Kaiser Hadrian (117 - 138).
Geschichts- und Kulturverein Köngen e.V.
http://geschichtsverein-koengen.de/RoemKaiser2.htm

(20) Damasus beauftragte Hieronymus, der sieben Sprachen beherrschte, mit der √úbersetzung der Bibel ins Lateinische; Hieronymus √ľbersetzte aus den Urtexten in Hebr√§isch und Griechisch und schuf die nun und bis heute f√ľr die katholische Kirche verbindliche Vulgata.

Hieronymus (um 342 - 419/420). √Ėkumenisches Heiligenlexikon
http://www.heiligenlexikon.de/BiographienH/Hieronymus.htm

(21) Troglodyten. Brockhaus Bilder-Conversations-Lexikon, Band 4.
Leipzig 1841., S. 480. Zeno.org Meine Bibliothek
http://www.zeno.org/Brockhaus-1837/A/Troglodyten

(22) Heinz-Josef Fabry: Neue Aufmerksamkeit f√ľr die Septuaginta.
Einf√ľhrung in das Thema der Tagung
http://www.septuagintaforschung.de/files/band3_leseprobe.pdf

Forschungsprojekte zur Septuaginta in Deutschland
http://www.septuagintaforschung.de/

Ein zeitgenössisches Ereignis: Das vergessene Pogrom von Safed

CHAPTER XXVI ‚ÄĒ THE PROPHET DAMOOR. Eothen, by Alexander William Kinglake
http://tinyurl.com/y8766gu

Alexander William Kinglake (1809 - 1891). Classic Encyclopedia
http://www.1911encyclopedia.org/Alexander_William_Kinglake

The Great Plunder of Safed: June 15-July 17, 1834. By Eliezer Rivlin.
Haaretz, May 22, 1934. Isra√ęl Palestina Info
http://www.israel-palestina.info/modules.php?name=News&file= article&sid=428
http://tinyurl.com/yexp9fa

Das vergessene Pogrom von Safed. Der Judenhaß der muslimischen Welt
und der Antisemitismus der Nazis haben keinen gemeinsamen Ursprung!
8. September 2006/5. März 2007
http://www.eussner.net/artikel_2006-09-08_01-09-41.html


Quelle: http://www.eussner.net/artikel_2009-12-23_22-24-05.html
Copyright © by Gudrun Eussner | 17.01.2017, 18:39 Uhr