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Gaza. Machtkampf der TĂŒrkei gegen Ägypten und den Iran

Zeitung gelesen [15]: Lose BlÀtter, nicht von Dauer, nur ein leichter Wochenschauer!

Wer sehen möchte, wie sich die Haltung der deutschen und deutschsprachigen MSM gegenĂŒber der Operation Israels konsolidiert oder etwa verĂ€ndert, der muß viel lesen und vergleichen. Google.de bietet fĂŒr den 3. Juni 2010, um 14:30 Uhr und um 18 Uhr, ca. 40 AktualitĂ€ten. Ich werte einige davon aus. (1)

Gaza: Israel verbittet sich Einmischung. Der Focus weiß, daß alle getöteten Aktivisten TĂŒrken sind. Das Blatt berichtet nicht, daß es sich bei der Mavi Marmara um ein Schiff der Stadt Istanbul handelt, woher die zwei anderen tĂŒrkischen Schiffe sind, wer sie bezahlt: Fehlanzeige. Alle Ereignisse, die lĂ€ngst durch mehrere Videos bewiesen sind, darunter durch solche der Aktivisten selbst, setzt der Focus in AnfĂŒhrungszeichen: "Lynchmob", "SchlĂ€ger", "Söldner". Der Focus dokumentiert damit, daß er sich von den Tatsachen distanziert; denn nicht nur Avigdor Lieberman bezeichnet die angeblich friedlichen Aktivisten so, sondern sie selbst zeigen sich fĂŒr alle Welt sichtbar als solche. Die Rolle der tĂŒrkischen Regierung berĂŒhrt der Focus nicht, kein Wort zu den strategischen Ambitionen der Nachfolger des osmanischen Reiches. Vielleicht sitzen in dem Blatt die letzten Vertreter einer Mitgliedschaft der TĂŒrkei in der EU?

Gaza. Israel gegen internationale Untersuchung zu Angriff auf Hifsflotte, lautet der nĂ€chste Titel des Focus. Israel werde eigene Untersuchungen anstellen, Außenminister Lieberman erklĂ€rte in einem Interview, der geplanten Untersuchungskommission könnten auslĂ€ndische Beobachter angehören.

Die in die TĂŒrkei abgeschobenen Aktivisten, darunter sechs deutsche, werden dort von Tausenden bejubelt, der Stellvertretende MinisterprĂ€sident BĂŒlent Arinc begrĂŒĂŸt sie als Helden. Deutsche als Mitwirkende in der Kriegsstrategie der TĂŒrkei gegen Israel, daß ich das noch erleben darf!

"Bei der Abfahrt des Schiffes wurde gesungen: ´Tod den Juden´ ". Die Basler Zeitung, man glaubt´s kaum und ist angenehm ĂŒberrascht, bringt ein Interview mit Leon de Winter. Man erfĂ€hrt, daß die Friedensfreunde bei der Abfahrt der Schiffe "Tod den Juden!" gesungen haben. Nicht jeder hat im Internet das Video dazu gesehen, in dem auch das Lied zur Verherrlichung des Gemetzels der muslimischen Araber an Juden Khaybar Khaybar ya yahoud erklungen ist, und eine Friedensfreundin sich bereit zum Martyrium erklĂ€rt. MemriTV hat´s, und die Jewish Virtual Library informiert, worum es bei dem Kampf im Jahre 628/629 geht. (2)

Die Basler Zeitung fragt nach tĂŒrkischen Machtinteressen, lĂ€ĂŸt Leon de Winter von einer sich bildenden neuen Achse Ankara Teheran sprechen: Die TĂŒrkei ist das neue Zentrum der sunnitischen Welt geworden. Das ist eine schreckliche Erniedrigung fĂŒr die anderen sunnitischen LĂ€nder, vor allem fĂŒr Ägypten. Die herrschenden Klassen in Kairo haben seit Montag nicht mehr geschlafen, schliesslich ist die Hamas der grosse Feind Ägyptens. Die erstarkte TĂŒrkei in Kooperation mit dem Iran bedeutet eine gewaltige geopolitische Verschiebung, die auch fĂŒr Saudi Arabien eine Bedrohung ist. Es ist eine gefĂ€hrliche Situation entstanden. Um die armen PalĂ€stinenser geht es in Wirklichkeit nicht, im Gegenteil. Am Ende werden sie wieder die Opfer sein. Die TĂŒrkei ist allerdings nicht Zentrum der sunnitischen Welt, und sie wird es auch nicht werden.

Seit letztem Montag hat sich die geopolitische Lage völlig verĂ€ndert. So ist es. Die PalĂ€stinenser sind Spielball tĂŒrkischer, iranischer, syrischer, Ă€gyptischer, libanesischer, saudischer Interessen, nicht zu rechnen der europĂ€ischen und US-amerikanischen. Was wird aus der NATO? Sollen sich die NATO-Mitglieder auf die Seite der TĂŒrkei stellen, wenn Recep Tayyip Erdogan Israel angreift? Er scheint es vorzuhaben mit der AufrĂŒstung des Schiffes Rachel Corrie.

Ich teile die EinschĂ€tzung Leon de Winters ĂŒber die Folgen der strategischen Änderung nicht. Der Druck auf Israel wird nicht zu-, sondern abnehmen, weil die Muslime, Araber, Iraner, TĂŒrken, Syrer, Saudis, Golfer noch immer am besten sind, wenn sie sich gegenseitig bekĂ€mpfen und ruinieren. Der palĂ€stinensisch-israelische Konflikt hat kein Eigengewicht, sondern er ist eine Funktion der KĂ€mpfe der Muslime untereinander, wobei die palĂ€stinensischen Araber herumgestoßen werden. Er sagt es doch: Israel wird in die Achse Kairo-Riad einbezogen, und das nicht erst seit der Mavi Marmara. Wer weiß, wer noch zur Achse stĂ¶ĂŸt, gestoßen wird oder sich stoßen lĂ€ĂŸt!

Khaybar Khaybar ya yahoud, das ist ein Lied ĂŒber besiegte Juden. Der Gesang zeigt, daß die arabischen und tĂŒrkischen GlaubenskĂ€mpfer auf den Schiffen nicht lernfĂ€hig sind. Sie haben es mit lebendigen Juden und mit dem existierenden Staat Israel zu tun. Die Aberkennung des Existenzrechts durch zwei kommunistische Abgeordnete und ihre neun Freunde aus Deutschland sowie durch Mahmud Ahmadinejad Ă€ndert nichts daran.

Die TĂŒrkei und Israel. Eine Beziehung ohne Liebe. Die SĂŒddeutsche Zeitung bemĂŒht menschliche GefĂŒhle in 15 Bildern. Noch niemals und nirgends auf der Welt hat es Staaten und Regierungen von Staaten gegeben, bei denen man von Liebesbeziehungen sprechen konnte. Ein solches Konstrukt bleibt einem Blatt vorbehalten, dessen beste QualitĂ€t die RealitĂ€tsverweigerung ist. Darum herrscht dort eine AffinitĂ€t zum Islam, und einer ihrer Lieblingsautoren ist Stefan Weidner.

FrĂŒhere tĂŒrkische Regierungen und ihr MilitĂ€r haben auf Grund der LaizitĂ€t ihrer Politik die VorzĂŒge eines BĂŒndnisses mit Israel nutzen können. Der fundamentalistische Muslim Recep Tayyip Erdogan und seine AKP können mit diesem BĂŒndnis nichts anfangen. Er bemĂŒhte sich nach seinem Amtsantritt 2003 zunĂ€chst um gute Beziehungen; das ist treffend formuliert. Es hat ihm MĂŒhe bereitet, die noch dazu nicht honoriert worden ist - von der EU. Was ist von einem Politiker zu halten, der Israel mit dem Fluch Gottes droht (Bild 2)? Man sieht, daß Recep Tayyip Erdogan sich am wohlsten fĂŒhlt mit den schlimmsten Juden- und Israelhassern, da strahlt er richtig und merkt nicht einmal, daß der Iran ihn nur benutzt (Bild 1, 7).

Israel kann, wie auch beim letzten Seeabenteuer auf der Mavi Marmara deutlich geworden ist, mit Gemythslagen und islamischen GefĂŒhlen nichts anfangen. Versuche, ebenso zu antworten mĂŒssen schief gehen (Bild 8). (3)

Die TĂŒrkei unternimmt seit dem Amtsantritt von Recep Tayyip Erdogan nichts anderes, als sich gegen Israel zu profilieren. Die Operation Gegossenes Blei, vom 27. Dezember 2008 bis 18. Januar 2009, wie auch die UnterstĂŒtzung des Gaza Freedom March, ein Jahr spĂ€ter, sind Etappen in der Positionierung der TĂŒrkei gegen Israel. Es ist ein tĂŒrkisches Schiff, die Ulusoy 6, die den Konvoi von 198 Fahrzeugen des Gaza Freedom March transportiert, ein reicher GeschĂ€ftsmann vom Golf bezahle es, berichtet das World Bulletin, am 3. Januar 2010. Da kann man gespannt sein, wie die Golfstaaten sich demnĂ€chst positionieren. Den Iran "lieben" sie nicht sehr, soviel steht fest. (4)

Unfreiwillig komisch ist der Text zum Auftritt von Außenminister Ahmet Davutoglu, der wendet sich an den UN-Sicherheitsrad. MĂŒĂŸte es nicht heißen "an das UN-Sicherheitsrad", das wĂŒrde auch besser zu den QualitĂ€ten der Organisation passen (Bild 12)?

Erdogan kĂŒndigt Strafverfolgung der Verantwortlichen an, titelt die Neue ZĂŒrcher Zeitung. Er verbuche die Öffnung der Landgrenze zu dem PalĂ€stinensergebiet als ersten Erfolg. Wer sagt es ihm, daß das einer der letzten Erfolge bleiben wird? Die NZZ jedenfalls nicht, die berichtet ĂŒber die den Aktivisten und Terroristen gehörenden persönlichen GegenstĂ€nde, die jetzt in die TĂŒrkei geschickt werden. Auf die Kritik der FreiheitskĂ€mpfer, daß sie ohne alles ausgeschafft worden sind, meint Jigal Palmor, der Sprecher des israelischen Außenministeriums: "Wenn du dich in eine Kriegszone begibst, musst du auf einige Risiken vorbereitet sein. Ich verstehe nicht, warum sie (die Aktivisten) sich jetzt aufregen." Ich versteh´s auch nicht.

In einem Kasten unter dem Artikel bringt die NZZ kommentarlos die Ablehnung der Forderungen nach einer internationalen Untersuchung der Operation. Da wird sich Richard Goldstone aber Ă€rgern, sitzt er doch sicherlich schon auf gepackten Koffern. Es soll so vonstatten gehen wie letztens: Israels Schuld steht fest, und nun werden Tatsachen, Halbwahrheiten und LĂŒgen zusammengetragen, um die Welt mit einem Report Goldstone II zu versorgen.

Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen stimmte 32 : 3 einer arabisch-islamisch getragenen Resolution zu, die damit begann, Israel fĂŒr schuldig zu erklĂ€ren, in der Intifada vom Montag einen "ungeheuerlichen Angriff" auf hoher See unternommen zu haben, und die damit endete, eine Untersuchung einzurichten, dafĂŒr die Fakten zu finden, schreibt UN Watch in einer PresseerklĂ€rung. (5)

Was das internationale Seekriegsrecht zu solchen Anschuldigungen sagt, steht in der Dokumentation The Gaza flotilla and the maritime blockade of Gaza. (6)

Attacke auf Hilfskonvoi. Israel begibt sich in eine gefĂ€hrliche Selbstisolation. Die ZEIT sorgt sich wie immer um Israel, daß einem die TrĂ€nen kommen können, und wie immer weiß sie, was zu tun ist. Das VerhĂ€ltnis zur TĂŒrkei ist zerstört, enge VerbĂŒndete gehen auf Distanz. Doch Israel braucht verlĂ€ssliche Freunde, vor allem in Nahost. Zwar ist nicht gleich von "Liebe" die Rede, aber Freunde, die mĂŒĂŸten es schon sein. Staaten jedoch haben weder Geliebte noch Freunde, sondern sie leben in Beziehungen, die von politischen und militĂ€rischen Strategien bestimmt sind. Soviel NĂŒchternheit kann die ZEIT ihren linken Lesern nicht zumuten, und so projiziert ihr Autor Michael Thumann sein eigenes Befinden auf Israel: Warum tut sich Israel das nur an? Entsprechend daneben geht die EinschĂ€tzung der Lage. Der MilitĂ€reinsatz ist verunglĂŒckt, aus dem Ruder geraten, und? Ist er nicht notwendig gewesen? Israel soll also den Angriff der TĂŒrkei einfach so entgegennehmen? Anscheinend bestreitet die ZEIT, daß es sich um einen Angriff der TĂŒrkei handelt.

Zu den wirklich schmerzhaften Verlusten zĂ€hlt wohl das gute VerhĂ€ltnis zur TĂŒrkei. Das aber ist nicht irgendeines Verhaltens Israels wegen zu Bruch gegangen, nicht wegen Siedlungen, Gazakrieg und sonstiger schmerzhafter AktivitĂ€ten Israels gegen die PalĂ€stinenser, sondern objektiver politischer WidersprĂŒche wegen. Das BĂŒndnis mit Israel hindert die TĂŒrkei an der Durchsetzung ihrer strategischen Interessen im Nahen Osten. Dort breitet sich der natĂŒrliche Feind Iran ungehindert aus, hat Syrien im Griff, drĂŒckt Ägypten weg, bemĂ€chtigt sich des Libanons samt seiner Hezbollah, finanziert die sunnitische Hamas, baut unter Duldung der USA und der EU sowie mit UnterstĂŒtzung Chinas, Nordkoreas und Rußlands eine Atombombe gegen Israel, und der Mann am Bosporus will nicht lĂ€nger den Kranken spielen.

Der Gazakrieg ist nicht die Ursache der Funkstille, sondern der willkommene Anlaß, sich von Israel zu verabschieden. Die UnterstĂŒtzung des Gaza Freedom March, Anfang 2010, hat es erneut gezeigt. Und jetzt ist endlich Klarheit, RĂŒcksicht braucht nicht mehr genommen zu werden.

Die Kurzsichtigkeit der deutschsprachigen MSM könnte man belĂ€cheln, wĂ€re sie nicht so peinlich. Wie immer die von den TĂŒrken initiierte und maßgeblich getragene Aktion eines Hilfskonvois fĂŒr Gaza ausgegangen wĂ€re, die Schiffe wĂ€ren in Gaza gelandet, die Schiffe wĂ€ren ohne Blutvergießen nach Aschdod umgeleitet, die Schiffe hĂ€tten umkehren mĂŒssen, welche Variante auch immer, an der de facto KriegserklĂ€rung der TĂŒrkei gegen Israel hĂ€tte es nichts geĂ€ndert. Die von der TĂŒrkei mittels ihrer IHH gestartete Aktion selbst bedeutet die Absage der TĂŒrkei an Israel, den Fehdehandschuh.

US-General David Petraeus hat die ihm fĂŒr MĂ€rz 2010 zugeschriebene Äußerung bestritten, was George Mitchell und Joe Biden zum Thema sagen und gar die von arabischen Petrodollars korrumpierten US-amerikanischen UniversitĂ€ten samt ihren Bloggern, das heranzuziehen als Argument gegen Israel, kann auch nur einem MSM wie der ZEIT passieren. Da nölt sich einer aus.

Der Schiffs-Showdown wird ganz andere Entwicklungen bestĂ€rken, nĂ€mlich einen massiven RealitĂ€tszuwachs bei Saudi-Arabien, Ägypten, Jordanien, Kuwait und anderen islamischen Staaten, die in den Sog des Kampfes des Iran und der TĂŒrkei um die Vorherrschaft im Nahen Osten geraten. Israel wird dabei an Ansehen gewinnen. Da kann das Schiff Rachel Corrie sich gern mit tĂŒrkischem MilitĂ€rschutz ausrĂŒsten.

Die deutschsprachigen MSM tönen alle gleich, sie rĂŒgen Israels Verhalten, reden auf seine Regierung ein, legen ihr hĂ€nderingend nahe, sich um sein Ansehen zu bemĂŒhen. Sie alle sehen nicht oder wollen nicht sehen, daß es um Israel nicht geht, sondern um den Machtkampf der Muslime untereinander um die Vorherrschaft. Die TĂŒrkei ist definitiv und mit großem GeprĂ€nge in diesen Kampf eingetreten. Da jeder der Mitspieler die absolute Wahrheit und das Recht auf seiner Seite meint, wird es ein blutiges, kostspieliges Nullsummenspiel. Darin zu manövrieren und möglichst unversehrt oder mit Gewinn daraus hervorzugehen, wird Israel am ehesten von allen gelingen, es ist nĂ€mlich win-win orientiert und nicht reduziert von einer Politideologie namens Islam.

3. Juni 2010

Quellen

(1) Gaza Israel Google.de
http://tinyurl.com/32bcxm6

(2) Video Clip #2489 - Al-Jazeera TV Report from "Freedom Flotilla" Before Its Departure for Gaza: Activists on Board Chant Intifada Songs and Praise Martyrdom. Al-Jazeera TV (Qatar) - May 28, 2010 - 00:49
http://www.memritv.org/clip/en/2489.htm

Khaybar. Jewish Virtual Library
http://tinyurl.com/2fwmhlb

(3) Israel - TĂŒrkei. Sitzordnung. 13. Januar 2010
http://www.eussner.net/artikel_2010-01-13_20-36-38.html

(4) Viva Palestina convoy onboard Gulf-funded ship heads to Egypt / PHOTO.
World Bulletin, January 3, 2010
http://www.worldbulletin.net/news_detail.php?id=52136

Gaza Freedom March in meinem Archiv
http://tinyurl.com/2ujnyrz

(5) Press Release: Goldstone II? U.N. Rights Council Declares Israel Guilty in
High Seas Intifada, Creates Probe to Find Facts. Video. By UN Watch,
June 2, 2010
http://tinyurl.com/26szmue

(6) The Gaza flotilla and the maritime blockade of Gaza. Documentation.
1. Juni 2010
http://www.eussner.net/artikel_2010-06-01_06-50-10.html

Bisher erschienen:

Gaza: Der Überfall, der schockiert. BlĂŒtenlese.
Zeitung gelesen [14]: Lose BlÀtter, nicht von Dauer ... 2. Juni 2010
http://www.eussner.net/artikel_2010-06-02_11-03-43.html

Zeitung gelesen [1] bis [14]: Lose BlÀtter, nicht von Dauer ...
http://tinyurl.com/ygp3fae


Quelle: http://www.eussner.net/artikel_2010-06-03_11-59-06.html
Copyright © by Gudrun Eussner | 20.01.2017, 15:13 Uhr