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Frankreich ist noch nicht am Ende der Selbstaufgabe angekommen

"Va te faire enculer, sale fils de pute." La√ü dich in den Arsch ficken, dreckiger Hurensohn. Nicolas Anelka erkl√§rt die Mutter des Raymond Domenech zur Nutte, mit ihrer Beleidigung dem√ľtigt er den Trainer maximal. Es gibt nichts Schlimmeres unter Muslimen, als die Mutter zur Nutte und den Gegner zum Hurensohn zu ernennen. Jeder Muslim weltweit wei√ü das, jeder! (1)

Die Beleidigung der Mutter und damit aller Frauen der Welt ist mit dieser Einsch√§tzung noch nicht ausreichend ber√ľcksichtigt. Muslime benutzen Frauen, M√§dchen, weibliche Kleinkinder, M√ľtter, Schwestern, Ehefrauen, T√∂chter, Familienmitglieder, Bekannte und Unbekannte, Musliminnen und "Ungl√§ubige", auch genannt "Schlampen", wie und wann es ihnen nutzt und m√∂glich ist. So lehrt es sie ihr Prophet. Siehe dazu die Suren 2:223, 2:282, 4:11, 4:34, 24:13, 24:31, siehe dazu die Rolle der Frauen in der Geschichte des Islam, und siehe die t√§glich aus aller Welt hereinkommenden Meldungen √ľber Gewalt von Muslimen an Frauen und M√§dchen. (2)

In seiner exzellenten Analyse der gesellschaftlichen Dimension des Zerfalls der Bleus schreibt J√ľrg Altwegg √ľber die Berichterstattung: Aber keiner hat erw√§hnt, dass es der siebzigste Jahrestag von P√©tains Angebot zur Kollaboration war. (3)

Keiner, auch nicht J√ľrg Altwegg, benennt die Ausma√üe der Islamisierung der franz√∂sischen Nationalmannschaft, niemand gibt Beispiele. Man darf dar√ľber sinnieren, warum wohl die Bleus in rivalisierende Clans und Cliquen zerfallen sind. Diese Entwicklung ist der Vorherrschaft des Islam in der Mannschaft geschuldet; denn sonst g√§be es so geartete Rivalit√§ten nicht: "die Schwarzen von den Antillen, die Schwarzen aus Afrika, die Wei√üen, die Muslime, die S√∂ldner im Ausland, die Spieler in franz√∂sischen Klubs". Und keiner mit Gourcuff, dem Sohn ohne Migrationshintergrund aus dem franz√∂sischen Bildungsb√ľrgertum. Die Nationalmannschaft war vom Vor- zum Spiegelbild der Gesellschaft geworden.

Sp√§testens bei der Erw√§hnung des Yoann Gourcuff w√§re ein Wort f√§llig gewesen. Warum keiner mit Gourcuff, dem Sohn ohne Migrationshintergrund aus dem franz√∂sischen Bildungsb√ľrgertum? Warum ist Yoann Gourcuff im Spiegelbild der Gesellschaft derartig isoliert? (4)

Er vereinigt auf sich, da√ü er wei√ü ist und kein Muslim, und da√ü er nicht aus prek√§ren Verh√§ltnissen stammt. Er entspricht nicht den von linken Intellektuellen und Aktivisten Frankreichs gemeinsam mit ihren radikalislamischen Freunden f√ľr die armen Opfer der franz√∂sischen Gesellschaft erfundenen Kategorien, die heute von Muslimen aller Hautfarben und Sektenzugeh√∂rigkeiten, unterst√ľtzt von den Linken, als Vorwand f√ľr st√§ndige Forderungen und zu Entschuldigungen ihres Versagens genutzt werden. Yoann Gourcuff pa√üt nicht ins Schema, er ist ein Beispiel f√ľr vom Islam und seinen linken Freunden bestimmte Ausgrenzungskriterien. Franck Rib√©ry ist zu ihm das Gegenteil, er entspricht den Kategorien.

Dieser h√§√ülichste aller jemals in franz√∂sischen Nationalmannschaften aufs Feld aufgelaufene Spieler ist f√ľr den Islam gewonnen worden: Il est des n√ītres ! Er ist einer von uns! Wohin soll er auch sonst, der Freier, als in die Moschee und in den Puff in der Seitenstra√üe der Champs-Elys√©es, zur Marokkanerin Zahia Dehar? (5)

Die vollst√§ndige Ausblendung der Rolle des Islam in der deutschen und der franz√∂sischen Berichterstattung der MSM f√ľhrt dazu, da√ü der Auftritt der 80-j√§hrigen Mutter des Raymond Domenech in den MSM fehlinterpretiert wird, und zwar unterschiedlich.

Die BILD titelt: Mutter Domenech emp√∂rt √ľber Anelka und dessen Spruch. Die √§ltere Dame w√ľrde sich Anelka deshalb gerne vorkn√∂pfen. "Ich w√ľrde Herrn Anelka gerne treffen und ihm meine Sicht der Dinge als Mutter n√§her bringen", sagte sie. (6)

Die BZ wei√ü: Mama Domenech weist Anelka zurecht. Und weiter geht´s: Germaine Domenech, Mutter des franz√∂sischen Nationaltrainers, w√ľrde sich Nicolas Anelka gern vorkn√∂pfen. (7)

√Ąhnlich berichten auch englischsprachige MSM wie der australische Sydney Morning Herald und TimeLive aus Zambia. Abdul Milazi aus Zambia phantasiert noch Geschichten hinzu. Er k√∂nne die Mutter f√∂rmlich reden h√∂ren, die Arme akimbo, in die H√ľften gestemmt: Wen nennst du eine Hure? ... "Junge, du wirst einen Krankenwagen n√∂tig haben, wenn du mich jemals wieder so bezeichnest." (8)

Wer wie ich am Morgen zuerst in den franz√∂sischen MSM gelesen hat, erkennt die Mutter des Raymond Domenech nicht wieder. Es ist gerade das Problem Frankreichs, da√ü von Muslimen beleidigte, gedem√ľtigte, verletzte Ureinwohner nicht so reagieren, aber Abdul Milazi kann sich das wie jedermann und jedefrau mit gesundem Menschenverstand √ľberhaupt nicht anders vorstellen als k√§mpferisch. Auch die Nachkommen der aus England nach Australien verbannten Kriminellen und anderen unliebsamen Personen, seit Generationen gest√§hlt im √úberlebenskampf, wissen nicht, worum es geht. Der deutschen Berichterstattung unterstelle ich Absicht. BILD und BZ wollen die Schw√§che der franz√∂sischen und der europ√§ischen Gesellschaft gegen√ľber den Unversch√§mtheiten des Islam und seiner Funktion√§re nicht zur Kenntnis nehmen, sie interpretieren einfach um.

Sowohl in L´Equipe als auch im Aujourd´hui/Le Parisien lese ich anderes, mit v√∂llig anderem Sinn, n√§mlich, da√ü die Mutter, liebevoll maman genannt, la maman de Domenech, RTL anvertraut, da√ü sie Nicolas Anelka gern treffen w√ľrde, um ihm ihren Schmerz mitzuteilen, ihre Gef√ľhle. Ihr Sohn sei "touch√©, tr√®s touch√©", das hei√üt zu deutsch ber√ľhrt, sehr ger√ľhrt. Es sei traurig, so beleidigt zu werden, d√©solant "de se faire insulter ainsi". Sie appelliert sogar daran, da√ü er doch auch eine Mutter habe. Es hat nichts zu tun mit Emp√∂rung, mit einem Widerstandswillen, gegen solches anzugehen, gar jemanden ins Krankenhaus zu versetzen, sondern es ist eine Unterw√ľrfigkeit, ein Flehen um Gnade. Die Mutter weint (!) beim Interview mit RTL. Sie ist 80 Jahre alt, es ist ihr nicht vorzuwerfen, da√ü sie weint, aber RTL, das als Audio auf ihre Site zu stellen und nicht zu merken, da√ü damit ganz Frankreich als das portr√§tiert wird, was es gegenw√§rtig ist, und was die jungen Muslime in Deutschland, wo der Fall √§hnlich gelagert ist, dazu veranla√üt, die "Ungl√§ubigen" so anzureden: Du Opfer, wir boxen dich zu Kartoffelbrei! (9)

In Tr√§nen aufgel√∂st, betont sie, "Monsieur Anelka treffen" zu wollen, "um ihm die Ansicht einer Mama, maman, zu sagen, wenn er eine hat! ... Es ist traurig, derartig beleidigt zu werden, weil der Trainer mein Sohn ist. Doppelte Beleidigung, voil√†. Sowohl f√ľr den Trainer als f√ľr seine Mama. Das schmerzt mich. Das schmerzt mich sehr. Auch ihren Sohn schmerze das sehr, aber er hat mir gesagt: "Mach dir nichts daraus, ich denke an dich. Er ist ber√ľhrt, sehr ber√ľhrt."

W√ľrden Sie wollen, da√ü Nicolas Anelka sich entschuldigt: "Wissen Sie, das B√∂se ist geschehen. Das wird nicht den Schmerz hinwegnehmen, den ich erlitten habe."

So geht das Interview eine Weile. Wer´s nicht fassen kann, h√∂re selbst die Aufzeichnung. Auch f√ľr diejenigen, die nicht franz√∂sisch verstehen, ist das Wesentliche zu vernehmen, eine weinende alte Dame, Symbol f√ľr das Frankreich von heute. (10)

L´Equipe bringt den Text des Interviews auszugsweise, am 22. Juni 2010. Die Mutter, la m√®re (sic!), von Domenech w√ľrde gern Anelka treffen. Darunter steht eine kurze Nachricht √ľber den Bruder Claude Anelka, der meint, nun sei Nicolas Anelka mit den Bleus fertig. (11)

Die Mutter, sachlich und ohne gef√ľhlvollen Unterton, hei√üt franz√∂sisch la m√®re. Wer seine Mutter gegen√ľber anderen maman nennt, der hat eine Gef√ľhlsbeziehung zu ihnen oder will sie aufbauen, es ist wie im Deutschen mit "Mutter" und "Mama".

Beunruhigend ist, da√ü die Franzosen mehrheitlich anscheinend nicht merken, da√ü sie unangemessene Antworten auf die Herausforderungen der Islamisierung geben. Sie fahren fort, als wenn es nicht darauf ank√§me, Widerstand zu entwickeln, den Nicolas Anelka bei einer erneuten Beleidigung krankenhausreif zu schlagen. Nein, sie weinen, klagen und muten der Welt ihre Gef√ľhle zu, sie sind touch√©s, tr√®s touch√©s.

Wenn Frankreich, seine Politiker und MSM es dabei belie√üen, f√ľr ihr eigenes Land eine ungeeignete Politik zu betreiben und sie wortreich zu besch√∂nigen und zu verteidigen, w√§re es f√ľr Frankreich und Europa schon schlimm genug. Sie legen aber auch Israel diese Politik der Selbstaufgabe nahe. Die Antwort auf die Angriffe der islamischen Welt auf Israel m√∂ge sich im Weinen und Klagen einer 80-j√§hrigen Dame ersch√∂pfen und die Reise gedem√ľtigt und pathetisch bis ans Ende der H√∂lle aus- und durchgehalten werden. (12)

Mais il n´en est rien !

22. Juni 2010

Quellen

(1) [Video] Anelka insulte Raymond Domenech: "Va te faire enculer, sale fils de pute." Par samory, Xalimasn, 19 juin 2010
http://tinyurl.com/22lsr3y

Anelka insulte Domenech : "Va te faire ..., sale fils de ... ". Video, TF1/LCI,
19 juin 2010
http://tinyurl.com/3anx9qd

(2) Der edle Qur´an. Zentralrat der Muslime in Deutschland
http://www.islam.de/13822.php

(3) Frankreichs WM-Auftritt. Die "Tricolore" am Abgrund. Von J√ľrg Altwegg,
FAZ.net, 21. Juni 2010
http://tinyurl.com/2vaykso

(4) Yoann Gourcuff. Equipe de France. Fédération française de Football
http://tinyurl.com/2utdq97

(5) "Franck Ribéry" Zahia. Google.fr 527 000 résultats
http://tinyurl.com/35ncoxh

(6) Mutter Domenech emp√∂rt √ľber Anelka. BILD.de, 22. Juni 2010
http://tinyurl.com/37qfsod

(7) Böse Zungen. Mama Domenech weist Anelka zurecht. BZ, 22. Juni 2010
http://tinyurl.com/282wxx8

(8) Domenech´s mother blasts Anelka. The Sydney Morning Herald,
June 22, 2010
http://tinyurl.com/2be9g5r

French coach´s mother takes up fight with Anelka. By Abdul Milazi,
TimesLive Zambia, June 21, 2010
http://tinyurl.com/32uyh2t

(9) KIZ Du opfer was willst du machen lyrics/songtext. Video. YouTube
http://www.youtube.com/watch?v=-OYgede9JM0

(10) Exclu RTL - Germaine Domenech : "Raymond est touché, très touché".
Par Aline Thibal & La rédaction de RTL.fr. Audio. RTL, 21/22 juin 2010
http://tinyurl.com/2v7dmy8

(11) La m√®re de Domenech voudrait rencontrer Anelka. L´Equipe,
22 juin 2010, p. 2 (nicht online)

(12) Voyage au bout de l´enfer. L´Equipe, 22 juin 2010
http://www.lequipe.fr/Football/directs/Live190770.html

Siehe auch:

Frankreich im Autobus! Einigkeit macht den Streich! 21. Juni 2010
http://www.eussner.net/artikel_2010-06-21_14-18-00.html


Quelle: http://www.eussner.net/artikel_2010-06-22_10-58-19.html
Copyright © by Gudrun Eussner | 26.03.2017, 01:17 Uhr