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ARD. Tina Hassel und die bizarre Schlammschlacht gegen Konservative

Am 12. September 2010 scheint es einmal wieder einen akzeptablen Tatort zu geben, und um ihn nicht zu vers├Ąumen, wird der Ferni bereits eine halbe Stunde vor der Tagesschau eingeschaltet. Welch ein Fehler! Mehr kann frau sich ihre Laune nicht verderben lassen als durch diese Hetzkampagne gegen die Republikaner und alle politischen Gegner des US-Pr├Ąsidenten. Hetzjagd auf Barack Obama nennt der WDR einen Beitrag des ARD-Korrespondenten Klaus Scherer, von 7:49 Minuten Dauer. Bereits der Titel zeigt, da├č es nicht um einen Sachbericht gehen soll, sondern um Obama-Adoration der letzten Anh├Ąnger des Pr├Ąsidenten in den deutschen ├Âffentlich-rechtlichen Anstalten. (1)

Moderatorin Tina Hassel meint, in den USA gehe es l├Ąngst nicht mehr um sachliche Kritik an Barack Obama, sie erkl├Ąrt den Fernsehsender Fox News zu einem Kampfsender, noch ehe ├╝berhaupt eine einzige Information gekommen ist. Glenn Beck ist auch nicht der neue Starmoderator, sondern in amerikanischen und deutschen Blogs liest man von ihm seit einigen Jahren, und zwar sehr oft zustimmend. Wer kann daf├╝r, da├č die ARD Glenn Beck und seinen Starruhm erst jetzt zur Kenntnis nimmt?

Seine Kommentare ├╝ber Muslime, Arbeitslose und die Reform des Gesundheitswesens mu├č man nicht teilen, aber au├čer da├č letztere in den Faschismus f├╝hre, h├Ątte man gern ein oder zwei seiner Argumente geh├Ârt. Da sie nicht kommen, gehe ich davon aus, da├č sie f├╝r die nun folgende Hetze der ARD nicht getaugt h├Ątten. Vielleicht ist etwas dran an den Argumenten des Glenn Beck?

Fox News geht es nicht um Information und Fakten, sondern alles, was nicht ins Glaubenskonzept pa├čt, wird ausgeblendet. Besser h├Ątte Tina Hassel auch die Losung von WDR und ARD nicht zusammenfassen k├Ânnen. Genau solches Ausblenden erleben die Zuschauer in allen Nachrichten und Dokumentationen, und auch, wenn es um den Kandidaten und sp├Ąteren US-Pr├Ąsidenten Barack Obama geht, den Erl├Âser aus dem 150 Jahre w├Ąhrenden Anti-Amerikanismus der Deutschen. Nikolaus Lenau ist einer der ersten unter ihnen. Ich habe mehrere Beispiele in meinem Archiv. (2)

Fox News komme mit seiner Strategie an. W├Ąhrend die Konkurrenz CNN mit seri├Âsen Informationen in diesem Jahr ├╝ber 40 Prozent ihrer Zuschauer verloren hat, konnte Fox mit seiner dumpfen Hetze satte 50 Prozent zulegen. Man traut seinen Ohren nicht. CNN, der sich w├Ąhrend des Wahlkampfes als Obama-Kampfmaschine versteht, genau wie die New York Times, Los Angeles Times, Washington Post, CBS u. a. ist f├╝r Tina Hassel ein Sender mit seri├Âsen Informationen. Entweder sie hat die letzten zweieinhalb Jahre das Dornr├Âschen gegeben, oder sie versteht die Meinungsmache von CNN allen Ernstes als seri├Âse Information. Auch zu diesem Thema gibt´s in meinem Archiv reichlich Beispiele. Get├╝rkte CNN-Umfragen (Achtung: get├╝rkt ist keine Beleidigung der T├╝rken, sondern kommt von fanz├Âsisch truquer = f├Ąlschen, frisieren, manipulieren), und das Gestammel der Obama-J├╝nger auf CNN, Wolf Blitzer, Bill Maher (Meier ausgesprochen) ist kaum zu ├╝berbieten. CNN ist zun├Ąchst die Obama-Wahlmaschine und dann sein inoffizieller Regierungssender. Kein Wunder, da├č der ARD das nicht auff├Ąllt, haben doch die deutschen Zuschauer die Verlautbarungen der ARD-Tagesschau jahrelang f├╝r die t├Ągliche amtliche Mitteilung der Bundesregierung gehalten. Daran kann man sich gew├Âhnen in den Redaktionsstuben, nicht wahr?

Es scheint der ARD ebenfalls nicht aufzufallen, da├č ein halbes Jahr nach Amtsantritt des Messias die amerikanischen Fernsehsender die Nase von ihm und seinem Einpeitscher Rahm Emanuel gestrichen voll haben, de Neese pleng! Es ist n├Ąmlich nicht wie in Deutschland, da├č viele Milliarden Euro von Zwangsabonnenten eingestrichen werden, denen man dann vorsetzt, was immer man f├╝r sie ├╝brig hat, sondern in den USA gibt´s das Pay-TV. Die Zuschauer haben bereits Mitte 2009 genug von der Propaganda des Barack Obama. (3)

Nicht so ARD-Korrespondent Klaus Scherer, der liebt seinen Barack Obama, der erk├Ąrt Gegner von dessen Politik zu Hassern, sie wollten ihn nach Kenia schicken, sie hielten ihn f├╝r einen neuen Hitler. Nein, sie wollen ihn nach Kenia zur├╝ckschicken, liest man auf einem T-Shirt, aber Klaus Scherer liest nicht; denn er wei├č alles schon vorab, die Fakten werden ideologiegerecht verdreht. Er setzt darauf, da├č niemand der Zuschauer wei├č, da├č Senator Barack Obama 2006 f├╝r seinen Vetter Raila Odinga in Kenia Wahlkampf gemacht hat, der Kandidat Raila Odinga hat einen Vertrag mit den Muslimen abgeschlossen, im Fall seiner Wahl im zu drei Viertel nicht-muslimischen Kenia die Scharia einzuf├╝hren. Das hat niemand anderer als Hillary Clinton, zu der Zeit noch Konkurrentin des Barack Obama, ans Licht der Sonnen gebracht, samt Barack Obama im Muslim-Outfit. (4)

Man erinnert sich an die Kampagne von Newsweek, in den Vorwahlen, da Hillary Clinton auf den Schild gehoben wird: What If She Loses? Was ist, wenn sie verliert? an den Kommentar von cyberella, vom 27. Februar 2008: Comment: ANOTHER PHOTO OF OBAMA IN MUSLIM GARB WITH MUSLIMS. Remember he went to Kenya to campaign for Odinga for the presidency. Odinga lost and went on a murderous rampage. Odinga had a pact with the Muslims to force Islam on the country. Google ┬┤Obama is my cousin". Noch ein Foto von Obama in einem Muslimaufzug, mit Muslimen. Man erinnere sich, da├č er nach Kenia ging, um f├╝r Odingas Pr├Ąsidentschaft Wahlkampf zu machen. Odinga verlor und veranstaltete einen m├Ârderischen Aufruhr. Odinga hatte ein Abkommen mit den Muslimen, dem Land den Islam aufzuzwingen. Googlet bitte ┬┤Obama ist mein Vetter┬┤ ". (5)

Die Kommentare samt den Fotos sind inzwischen von Newsweek gel├Âscht. Da Google aber einen gro├čen Speicher besitzt, wo manches verstaut wird, sind auch einige Fotos des Barack Obama als Muslim erhalten, Originale und Karikaturen. Enjoy! (6)

Klaus Scherer ist anscheinend fassungslos, da├č es die Amerikaner zu einer Veranstaltung mit Glenn Beck zieht, um die Ehre der USA wiederherzustellen. Die ist f├╝r nahezu alle Deutschen, erst recht f├╝r die MSM, nach der ├ära des George W. Bush und der Wahl des Barack Obama zum Pr├Ąsidenten m├╝hsam wieder hergestellt, man kann sie jetzt nur erneut zerst├Âren. Das tun die Amerikaner gerade, und der deutsche Korrespondent kann sie davon nicht abhalten, obgleich er es doch besser wei├č. Aber diese Amerikaner, er ist entsetzt, sie glauben an Gott und weniger Regierung. Ein Befragter will nicht in 10 000 Jahre Dunkelheit geraten, eine Dunkelheit, die mit Obamas Amtszeit angefangen hat. Auftritt Sarah Palin, die wie Glenn Beck bei Fox News unter Vertrag ist.

Es folgt eine grunds├Ątzliche Belehrung ├╝ber Informationspflicht statt Meinungsmache, bei 2:45 geht´s los. Er l├Ą├čt einen Journalismuslehrer zu Worte kommen, man versteht kaum, wie er hei├čt. Frank Sesno hei├čt der Journalismuslehrer, er ist Direktor, Professor f├╝r Medien und ├Âffentliche und internationale Angelegenheiten an der George Washington University, er ist 21 Jahre CNN Korrespondent in Washington gewesen. Nun ahnt man, woher die Weisheit der Tina Hassel ├╝ber CNN und die seri├Âse Information stammt. Die politische Heimat des Frank Sesno ist die Demokratische Partei, ein Blick auf die Website reicht, es zu erkennen. (7)

Es sei schwierig zu entscheiden, was Information ist, und was nicht. Das sind verschiedene Rollen, bisher lie├č die Branche das nicht zu, sagt Frank Sesno vom Auftritt des Glenn Beck. Da kennt der ehemalige CNN-Korrespondent seine Kollegen nicht, nimmt seine Parteigenossen aus, oder er hat alles vergessen, was er in den Kreisen jemals erlebt hat. Wie ist das noch mit dem MSNBC Journalisten Chris Matthews, der seine Aufgabe nicht darin sieht, als Vierte Gewalt t├Ątig zu werden, sondern darin, mitzuhelfen, da├č Barack Obamas Regierung funktioniert? (8)

Wie w├Ąre es, wenn die gesammelten Journalisten von ARD und ZDF an der George Washington University einmal einen Grundkurs zu dem Thema "Unterschied zwischen Information und Meinung" belegten? Nach erfolgreichem Abschlu├č w├Ąre ein komplett einseitiger Meinungsbeitrag wie der von Klaus Scherer und seiner Moderatorin nie so gesendet worden; denn alle h├Ątten darob rote Ohren bekommen vor Scham.

Da├č alles, was an Kritik gegen Barack Obama vorgetragen wird, L├╝gen sind, versteht sich von selbst. Frank Sesno, scheinbar sachlich, doziert ├╝ber die Debatten zu Barack Obamas Glauben. Da w├Ąre Zeit zu sagen: Stop! und nachzudenken, was Information ist und was nicht. Klaus Scherer h├Ąlt es nicht f├╝r angebracht zu erkl├Ąren, und sei es mit dem k├╝rzesten Satz, wieso es ├╝berhaupt zu diesen Debatten kommt, ebenso wie zu der ├╝ber seine Geburt als US-Amerikaner. Es reicht, die Rechten und ihre Anma├čungen zur├╝ckzuweisen, und das im Namen der Demokratie!

Es folgt die n├Ąchste Meinung, die des Jonathan Alter, von Newsweek, der Wahlmaschine zuerst der Hillary Clinton, ab 3. Juni 2008 des Barack Obama. Jonathan Alter ist fest auf der Seite der Demokraten. Die ├ťberschriften seiner letzten Artikel in Newsweek: (9)

Jonathan Alter behauptet, und Klaus Scherer spricht´s ihm nach wie ein Papagei, die Linken h├Ątten George W. Bush auch kritisiert, aber sie h├Ątten doch nicht so gelogen, sie kamen in aller Regel nicht mit Unwahrheiten, die nachweislich falsch waren. Wer sich an die Kampagnen gegen Dubbya erinnert, der meint, es handelte sich bei Jonathan Alter um einen, der die letzten zehn Jahre im Tiefschlaf gelegen hat und nun unsanft geweckt worden ist. Es folgt die umstrittene Gesundheitsreform, von der, behaupte ich hier ungesch├╝tzt, in Deutschland mindestens 95 Prozent der B├╝rger nicht wissen, worum es geht. Klaus Scherer kann den Zuschauern erz├Ąhlen was er will, niemand kann das nachpr├╝fen. Er wei├č aber, da├č Glenn Beck die Reform mit Pearl Harbor verglich. Es sei eine Attacke auf Amerika durch eine fremde Macht. Wenn man wei├č, da├č die Republikaner diese Reform grunds├Ątzlich f├╝r nicht kompatibel mit der amerikanischen Gesellschaftsform halten, dann kann man diesen Vergleich eher verstehen, ob man ihn treffend findet, ist eine andere Frage. Klaus Scherer aber informiert die Zuschauer nicht, sondern er verk├╝ndet seine Meinung, die sich mit derjenigen der Eliten der Demokratischen Partei der USA deckt. Auch bei den Demokraten sind viele gegen diese Reform.

Nun schwenkt Klaus Scherer zu den Emblemen der Obama-Regierung, die Gegner behaupteten, sie ├Ąhnelten den Nazi-Emblemen und den Emblemen von muslimischen Staaten. Auch zu diesem Thema gibt´s in meinem Archiv einiges. Die Embleme weisen tats├Ąchlich eine solche ├ähnlichkeit auf, es ist die ├ästhetik der ├ära des Franklin D. Roosevelt (1933-1945) nachempfunden, verbunden mit der des Islam, man braucht au├čer den im Beitrag von Klaus Scherer gezeigten Beispielen nur den Obama Youth Button zu betrachten, da ist der islamische Halbmond zu sehen. Die K├Ąmpfer f├╝r Barack Obama hei├čen Obama Youth, eine direkte Nachempfindung der Hitlerjugend. (10)

Vielleicht richten wir in Deutschland demn├Ąchst eine Merkeljugend ein, eine Gabrieljugend, gar eine Ernstjugend?

Bereits zwei Jahre vor Beginn der Amtszeit des Barack Obama verk├╝ndet Rahm Emanuel Pl├Ąne zur Einrichtung eines dem deutschen Reichsarbeitsdienst nachempfundenen Compulsory Civil Service, eines Pflichtzivildienstes oder eines Mandatory Civil Defense Training, einer obligatorischen Zivilen Verteidigungs├╝bung von drei bis zu sieben Monaten f├╝r Jugendliche. (11)

Dar├╝ber wei├č Klaus Scherer nichts zu berichten. Es pa├čt nicht in sein Weltbild. Gleich geht´s weiter mit der Diffamierung derjenigen, die Barack Obama f├╝r den inoffiziellen Sprecher der Muslime halten. Die Muslime dieser Welt sollten ihren Sprecher Obama auffordern, den Bau der Moschee (am Ground Zero) abzusagen. Das ist allerdings ein frommer Wunsch, denn der "Sprecher" ist ja gerade einer Meinung mit denjenigen Muslimen, die meinen, am Tatort eine repr├Ąsentative Moschee zu errichten zum ewigen Angedenken, da├č muslimische Attent├Ąter die Amerikaner das F├╝rchten gelehrt haben. Jonathan Alter wird nochmals zugeschaltet: Wenn Sie etwas immer und immer wieder verbreiten, auch wenn es v├Âllig falsch ist, wird eine wachsende Anzahl Menschen das auch glauben. Und Schnitt zu Frank Sesno: Die Verantworung hat sich sozusagen verlagert, aus der Redaktion in die Wohnzimmer. Nun m├╝ssen die Zuschauer zu Hause entscheiden, was Information ist und nicht nur Meinung oder gar L├Ąrm. Es versteht sich, da├č Journalisten wie Jonathan Alter und Professoren wie Frank Sesno wissen, was v├Âllig falsch ist, was Information, Meinung, L├Ąrm. Man mu├č es sich vorstellen, der Professor sagt damit, da├č vorher, bevor die ├╝blen Rechten das Terrain eroberten, den Zuschauern zu Hause von guten Journalisten seinesgleichen immer Informationen gebracht wurden, und Meinungen waren als solche gekennzeichnet, Op-Ed. Das Publikum hat es angeblich vorher nicht n├Âtig gehabt zu entscheiden, was von den ├äu├čerungen der Fernsehsender zu halten ist. Erst seit es Fox News gibt, ist das anders.

Das ist wirklich wunderbar, wenn man es nur mit den sogenannten Nachrichten vergleicht, die t├Ąglich von ARD und ZDF gesendet werden, im Weltspiegel wie diesem, der Tagesschau, im heute-journal, den Tagesthemen usw. Was ist mit der Aff├Ąre Thilo Sarrazin? Ich erinnere mich an die Informationssendungen von Reinhard Beckmann, Maybrit Illner und Frank Plasberg, und an die Nachrichtensendungen, in denen alles, was ich beurteilen kann, verdreht, verf├Ąlscht und halb berichtet worden ist, ob Judengene, Kopftuchm├Ądchen, Gem├╝seh├Ąndler, was auch immer.

Jetzt geht´s noch einmal zur Religion des Barack Obama: Wir wissen, da├č er kein Muslim ist. Ja, aber wei├č er es auch? Was ist mit dem Kratzbuckeln vor dem saudischen K├Ânig? Das machen im allgemeinen nur Muslime, sorry! (12)

Wenn der Republikanische Oppositionsf├╝hrer McConnell darauf antwortet, da├č die Bev├Âlkerung eher den Glauben an Obamas Regierungspolitik bezweifelt, dann spannt er (damit) rasch den Bogen. Die Regierung schafft keinen Aufschwung, sondern gibt nur Geld aus. Die Leute fragen sich, wo ihre Jobs sind, die Leute zweifeln an Obamas F├Ąhigkeiten, die Wirtschaft zu beleben. Jonathan Alter darf wieder kommentieren: Das hei├če in den USA die Hundepfeife blasen. Statt klarzustellen, da├č die Glaubenskritik Unfug ist, signalisiert er, da├č man auch in diesem Punkt von Obama denken kann, was man will. Das ist unverantwortlich. Wer genau dieser McConnell ist, n├Ąmlich der Oppositionsf├╝hrer im Senat, mit Vornamen Mitch, das m├╝ssen die Zuschauer nicht erfahren, die Republikaner werden schnell weggedr├╝ckt. (13)

Der Schuldige f├╝r Grabenkriege werde immer wieder in Barack Obama gesehen. Sarah Palin wird eingeblendet: M├Âge dieser Tag die Wende bringen! You are Americans! Viel mehr sagt sie nicht an diesem Tag, denn zwischen Gott, Palin, Fox News und Glenn Beck w├╝rden politische Details nur st├Âren.

Klaus Scherer bezieht sich ausschlie├člich auf Meinungen von Vertretern der Demokratischen Partei. Er interviewt nicht einen Politiker oder Journalisten des republikanischen Spektrums. Diese politische Str├Âmung der USA wird in der Sendung vollst├Ąndig unterdr├╝ckt, sie bekommt keine Stimme, Klaus Scherer zieht ├╝ber sie her. Vielleicht kennt er keine Vertreter der Republikaner?

Als ob das alles noch nicht genug w├Ąre, kommt Tina Hassel jetzt als Besserwisserin ins Bild mit dem Vorwurf vieler Amerikaner an Obama, er sei kein echter Amerikaner, er sei ja auf Hawaii geboren. Da├č Hawaii ein US-Bundesstaat ist, nun, das ist ihnen nicht so ganz gel├Ąufig. So ist das mit den geschlossenen Weltbildern, Vorurteile pflegen sich eben soviel leichter, wenn sie nicht durch Wissen entkr├Ąftet werden. (14)

Es ist wirklich wahr, solches ├Ąu├čert eine WDR-Moderatorin zur besten Sendezeit. Sie hat anscheinend noch nichts vernommen von den juristischen Er├Ârterungen ├╝ber den 50. Bundesstaat Hawaii, seit 21. August 1959, ├╝ber das besondere Geburtsrecht im Staate Hawaii, das loophole in Hawaii birth law, die L├╝cke im Geburtsrecht von Hawaii, ├╝ber Barack Obamas, gelinde gesagt, au├čergew├Âhnliche Geburtsurkunde, deren Original er bis heute nicht vorgelegt hat, sondern eine Kopie, die nicht die vorgeschriebenen Stempel aufweise - oder doch? ├╝ber eine Geburt in Kenia - oder nicht? Was sagt die kenianische Gro├čmutter dazu - sie sei bei seiner Geburt dabeigewesen? und ├╝ber welche Spekulationen auch immer. Wenn also B├╝rger der USA sagen, der sei ja in Hawaii geboren, dann wissen sie schon, da├č das ein Bundesstaat der USA ist, Tina Hassel mu├č es ihnen nicht beibringen, sondern es geht ihnen um die Anfechtung der Rechtm├Ą├čigkeit der Geburt auf Hawaii. Es gibt Vermutungen, da├č Barack Obama in Kenia geboren und die Geburtsurkunde im nachhinein in Hawaii ausgestellt worden ist. Aber Vorurteile pflegen sich eben soviel leichter, wenn sie nicht durch Wissen entkr├Ąftet werden.

Die Rechtslage zum Certificate of Life Birth (COLB): The COLB might be proof in most states, but during this period, Hawaii allowed ANYONE who claimed to have resided in Hawaii during the past year to register a birth no matter where it took place. As has been noted elsewhere, Americans with foreign-born children often took advantage of this loophole. Die Urkunde der Lebendgeburt mag in den meisten Staaten ein Beweis sein, aber w├Ąhrend der Zeit (der Geburt des Barack Obama) erlaubte Hawaii JEDEM, der behauptete, da├č er im letzten Jahr in Hawaii gelebt habe, eine Geburt anzumelden, wo diese auch immer stattgefunden hatte. Wie schon woanders bemerkt wurde, haben Amerikaner mit im Ausland geborenen Kindern oft Vorteil gezogen aus dieser Gesetzesl├╝cke. (15)

Es ist schon fast selbstverst├Ąndlich, da├č den Zuschauern nicht erkl├Ąrt wird, warum die Geburt in den USA so wichtig ist: Nur ein in den USA geborener B├╝rger darf Pr├Ąsident werden.

Ach ja, was den Tatort betrifft, der ist ganz in Ordnung, einer von vielen. Es geht auch diesmal wieder nicht ohne private H├Ąndel. Zoff von Freddy Schenk mit seiner Tochter Melanie eines gutaussehenden m├Ąnnlichen K├Ârpers wegen mu├č sein, obgleich der nichts zur Handlung beitr├Ągt, einfach Pausenf├╝ller ist - wie sollen sonst die 90 Minuten abgearbeitet werden?! (16)

12. September 2010

Quellen

(1) Klaus Scherer. Journalist und Autor
http://www.klausscherer.com/

(2) "Barack Obama" ARD in meinem Archiv
http://tinyurl.com/2f738xb

(3) Barack Obama. Die Fernsehsender haben von ihm die Nase voll.
5. August 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-08-05_23-56-48.html

"Barack Obama" CNN in meinem Archiv
http://tinyurl.com/3anexyr

(4) Wahlkampf 2008 in den USA: Aller guten Dinge sind drei - oder mehr!
11. Oktober 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-10-11_21-41-55.html

Odinga in meinem Archiv
http://tinyurl.com/2v8r9yx

(5) What If She Loses? By Karen Breslau, Neewsweek, January 2, 2008
http://www.newsweek.com/2008/01/01/what-if-she-loses.html

(6) ANOTHER PHOTO OF OBAMA IN MUSLIM GARB WITH MUSLIMS
Google.de Photos.
http://tinyurl.com/24nnj43

(7) Frank Sesno. Director, Professor of Media and Public Affairs and International Affairs. George Washington University
http://smpa.gwu.edu/faculty/people/14

(8) Chris Matthews: My Job Is To Make The Obama Presidency Work. Video.
The Pantheon Journal, November 6, 2008
http://short4u.de/49148fe94c884

Hurra, die amerikanischen Medien gehen pleite! 8. November 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-11-08_01-01-55.html

(9) Jonathan Alter. Newsweek
http://www.newsweek.com/authors/jonathan_alter.html

(10) Obama Youth Button
http://images.cafepress.com/product/124408363v7_240x240_Fron t.jpg

Obama Youth
http://tinyurl.com/2w4ohkb.

(11) Rahm Emanuel, Bruce Reed: The Plan. Big Ideas for America,
PublicAffairs (August 15, 2006)
http://www.amazon.com/Plan-Big-Ideas-America/dp/1586484125

Reichsarbeitsdienst f├╝r Jugendliche in den USA. 13. November 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-11-13_23-45-15.html

(12) SUBMISSION: Obama Bows and Kisses the ....... of Saudi King. By Pamela Geller, Atlas Shrugs, April 2, 2009
http://tinyurl.com/ccjvbc

(13) Mitch McConnell, Republican Leader, U.S. Senator for Kentucky
http://mcconnell.senate.gov/public/

(14) Weltspiegel. Auslandskorrespondenten berichten. Hallo Freud:
Bricht (sic!) Klaus Scherer, solange zu seiner Wahrheit gehend, bis er ...
Moderation: Tina Hassel. WDR/Das Erste, 12. September 2010
Video zum Beitrag
http://tinyurl.com/38qrf9m

(15) The Fifth Column: Obama Citizenship Questions, November 29, 2008
Comment by Steve Kellmeyer, November 30, 2008, 10:28 AM
http://tinyurl.com/2vcvmpj

Obama Birth Certificate. Google.de 2 840 000 Ergebnisse
http://tinyurl.com/3x52fz3

(16) Tatort-Folge 771: Schmale Schultern. Buch: J├╝rgen Werner,
Stephan Wuschansky, Ulrich Brandt, Regie: Christopher Schnee.
WDR/Das Erste, 12. September 2010, 20:15 Uhr
http://tatort-fans.de/tatort-folge-771-schmale-schultern/


Quelle: http://www.eussner.net/artikel_2010-09-12_20-11-06.html
Copyright © by Gudrun Eussner | 30.04.2017, 08:43 Uhr