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Familiendrama in Neuilly-sur-Seine: kollektiver Selbstmord

Wer noch eines Gradmessers fĂŒr die Verkommenheit von Politikern und MSM bedarf, der lese bitte die Geschichte des "Ehepaares, das mehr Geld ausgab, als es verdiente". Verbreitet wird sie von Agence France Press (AFP), am 9. Dezember 2010. Acht Ergebnisse bietet Google.fr, wenn man eingibt "Le couple dĂ©pensait plus d´argent qu´il n´en gagnait", und da ist unsere Provinzzeitung L´IndĂ©pendant nicht aufgelistet. Wer weiß, wieviele kleine BlĂ€tter noch die Nachricht verbreiten. (1)

Am Abend des 8. Dezember 2010 findet der Freund der 20-jÀhrigen Tochter des Ehepaares seine Freundin, ihren Bruder und deren Eltern leblos in der Wohnung. Wiederbelebt werden kann nur der etwa 50-jÀhrige Vater, die drei anderen sind tot.

Google.com, France TĂ©lĂ©com/ Orange.fr, Nouvelle RĂ©publique und M6&msn bringen den vollstĂ€ndigen Artikel der AFP-Mitarbeiterin Pauline Talagrand, die anderen begnĂŒgen sich mit AuszĂŒgen, bringen aber den Satz vom zuviel ausgegebenen Geld. Google.com verlinkt drei "Related articles" von Europe 1, Elle und Radin Rue. Leider ist die Site von Elle zur Zeit nicht lesbar, nach kurzem Aufscheinen drĂŒckt sie sich schamrot selbst weg. Es reicht aber wahrzunehmen, daß Elle den vollen Wortlaut noch mit einem Plan vom Ort des Geschehens anreichert.

Gibt man die AFP-Überschrift "Drame familial Ă  Neuilly" ein, erhĂ€lt man 15 100 Ergebnisse. Kein MSM Frankreichs lĂ€ĂŸt die Sensation ungenutzt vorĂŒberziehen. (2)

Le Parisien möge als Beispiel fĂŒr die restlichen 15 099 BeitrĂ€ge dienen. Gleich drei Mitarbeiter nehmen sich des Falles an, und schon am folgenden Morgen, um 7 Uhr, steht´s auf LeParisien.fr: Was ist gestern Abend in dieser Wohnung eines fĂŒnfstöckigen Hauses am Boulevard d´Argenson, in Neuilly-sur-Seine, passiert? Ein Unfall werde ausgeschlossen, die Familie sei durch Medikamente vergiftet worden. Nach ersten Untersuchungsergebnissen handele es sich um einen kollektiven Selbstmord. Ein Abschiedsbrief der Mutter sei gefunden worden. Der BĂŒrgermeister von Neuilly-sur-Seine Jean-Christophe Fromantin spreche von einem "vollstĂ€ndig unerklĂ€rlichen Drama". (3)

AFP ergĂ€nzt spĂ€ter, daß es sich um Beruhigungsmittel gehandelt und der Vater ebenfalls einen Abschiedsbrief verfaßt habe. Wenn sich die Selbstmordhypothese bestĂ€tigt, werden die Polizisten jedoch herausfinden mĂŒssen, ob die vier Mitglieder der Familie einverstanden waren, vor allem die beiden Kinder, umso mehr, als ihr Sohn autistisch war. Die Tochter war Studentin, die vierköpfige Familie hat in einer 100 qm großen Wohnung in der NĂ€he der Stadtmitte gewohnt.

Neuilly-sur-Seine - Stadt der Familie des Nicolas Sarkozy

Neuilly-sur-Seine ist nicht irgend eine Stadt, sondern dieser Vorort, eine der reichsten Kommunen Frankreichs, im SĂŒdwesten von Paris, ist seit 1973 die Heimatstadt des StaatsprĂ€sidenten Nicolas Sarkozy, der dort 1983 mit 28 Jahren jĂŒngster BĂŒrgermeister Frankreichs wird. Das Amt hat er bis 2002 inne. Sein Sohn Jean Sarkozy wirkt dort u.a. als Mitglied des Stadtrats. Nach BĂŒrgermeister Louis-Charles Bary (2002 - 2008) wird Jean-Christophe Fromantin BĂŒrgermeister, eben derjenige, der jetzt von einem "vollstĂ€ndig unerklĂ€rlichen Drama" spricht. (4)

Neuilly-sur-Seine ist die Stadt, die sich mit Philippe Karsenty einen fĂŒr neue Technologien zustĂ€ndigen Stellvertretenden BĂŒrgermeister leistet, der diesen Aufgaben in seinem Amt nur eingeschrĂ€nkt nachkommen kann, da er seit einigen Jahren fĂŒr die französische Regierung in der Angelegenheit Mohammed al-Dura unterwegs ist. (5)

Auf ihn fallen jĂŒdische und andere demokratische Organisationen und Institutionen der USA, Israels und Europas herein, auf deren Kosten er unermĂŒdlich seine Version vom Geschehen an der Netzarim Kreuzung in Gaza vortrĂ€gt. Dort, behauptet der Korrespondent des staatlichen Fernsehsenders France 2 Charles Enderlin und zeigt 57 Sekunden Filmmaterial, aus dem nichts dergleichen hervorgeht, sei am 30. September 2000 der 12-jĂ€hrige palĂ€stinensische Junge von israelischen ScharfschĂŒtzen kaltblĂŒtig erschossen worden.

Philippe Karsenty entdeckt die LĂŒgen des Senders und seines Korrespondenten nach vier Jahren, am 22. November 2004, als alle Fakten seit langem von israelischen Wissenschaftlern erforscht und publiziert sind. Die israelische Nachrichtenagentur Metula News Agency, kurz Mena Press, dokumentiert die Pallywood-Szenerie in mehreren Artikeln. (6)

Esther Schapira dreht einen Film, den die ARD am 18. MĂ€rz 2002 ausstrahlt,
GĂ©rard Huber schreibt im MĂ€rz 2003 ein Buch: Gegengutachten zu einer gestellten Szene. (7)

Philippe Karsenty trĂ€gt nichts weiter bei, er propagiert die Leistungen anderer und verbreitet die Hoffnung, daß eines Tages die Wahrheit ans Licht der Sonnen komme. In meinem Archiv befinden sich zahlreiche Artikel zum Thema. (8)

Philippe Karsenty ist allerdings gerade dazu da, daß sie niemals veröffentlicht werden möge. Er hat vor Gericht erstritten, ĂŒber den Fall Mohammed al-Dura behaupten zu dĂŒrfen, daß es sich auch um eine gestellte Szene handeln könnte. In Frankreich herrscht Meinungsfreiheit: Anwaltlichen vertraulichen Mitteilungen nach zu urteilen, habe das Gericht befunden, daß nach AbwĂ€gung der vorhandenen Einzelheiten die Debatte ĂŒber die AuthentizitĂ€t der Reportage von France 2 berechtigt und die Tatsache, den Sender und seinen Korrespondenten der Inszenierung zu bezichtigen, nicht verleumderisch war. (9)

Die perfekte MedienfĂ€lschung haben schon im Jahr 2000 israelische Wissenschaftler und nicht Philippe Karsenty herausgefunden, einer von ihnen ist der Physiker Nahum Shahaf. Mena Press verbreitet sie. Weder Charles Enderlin noch der Sender France 2 gehen gegen die Mena vor. Das ScharmĂŒtzel um Philippe Karsenty dient dazu, France 2 und die französische Regierung aus der Schußlinie zu nehmen. Man darf schreiben, was man will, Charles Enderlin darf sich verfolgt fĂŒhlen und bekommt fĂŒr seinen Einsatz fĂŒr die Interessen Frankreichs in den arabischen Staaten sowie fĂŒr sein Leiden unter den Skeptikern den Orden der LĂ©gion d´honneur - Ende der Fahnenstange. Meint jemand, ein BĂŒrger wie Philippe Karsenty wĂŒrde jemals Stellvertretender BĂŒrgermeister in Neuilly-sur-Seine, wenn er nicht seine Verdienste um den französischen Staat und dessen Regierung hĂ€tte? Er hat entgegen der Ansicht des Paul Villach, auf Agora Vox, keine Untersuchung angestellt ĂŒber den Hergang des Falles. (10)

Am 19. Februar 2008 veröffentlicht er eine 67-seitige technische und ballistische Untersuchung, von der er nicht einmal bekannt macht, wer sie durchfĂŒhrt: Wir haben auch Untersuchungen durchgefĂŒhrt ĂŒber ... Wer? Allah bilir! (11)

Auf seiner Site feiert er sich und seinen Sieg, einen UnterstĂŒtzerbrief der israelischen Armee gibt´s gratis. (12)

Verhindert wird somit, daß eine internationale Untersuchungskommission jemals an die Fakten geht und sich nicht damit aufhĂ€lt, ob und was Philippe Karsenty erzĂ€hlen oder schreiben darf. Vielleicht aber ist das am besten; denn was soll nach mehr als zehn Jahren noch klargestellt werden - daß die Araber lĂŒgen? (13)

Stephane Juffa, Herausgeber und Chefredakteur der Mena Press berichtet ĂŒber den Verlauf des Skandals um Mohammed al-Dura und die Rolle, die Philippe Karsenty spielt. Der Beitrag kann französisch, deutsch und englisch gelesen werden. (14)

"Drama" und "kollektiver Selbstmord"

Aus einer solchen Stadt kommt auch sonst nichts Gutes. Wie kann BĂŒrgermeister Jean-Christophe Fromantin von einem "vollstĂ€ndig unerklĂ€rlichen Drama" sprechen, wie können das 15 100 MSM ebenso sehen? Wissen sie nicht, was ein Drama ist? Man erlebt es stĂ€ndig, wenn es um die palĂ€stinensischen Araber in Gaza und dem Westjordanland geht, die durchleben auch nichts als Dramen.

In dieser "wohlmöblierten und aufgerÀumten" Wohnung dieser "eher wohlhabenden" Familie werden Mengen von Medikamenten gefunden, berichtet jemand, er wird bezeichnet als eine der Untersuchung nahestehende Quelle. Es plaudert sich munter in Neuilly-sur-Seine, denen ist nichts an Tatsachen gelegen.

WikipĂ©dia definiert Drama: Au sens figurĂ©, un drame est un Ă©vĂ©nement tragique (catastrophe naturelle ou industrielle, Attentat etc.). Im ĂŒbertragenen, im weiteren Sinne ist ein Drama ein tragisches Ereignis (Natur- oder Industriekatastrophe, Attentat etc.), wobei hier von den Opfern ausgegangen wird, seitens der Verursacher dieser tragischen Ereignisse wĂ€re das kein Drama, sondern beispielsweise Umweltverschmutzung, Habgier, FahrlĂ€ssigkeit, Versicherungsbetrug, terroristische Handlung. (15)

Wie will ein 18-jÀhriger autistischer Junge freiwillig in den Tod gehen, oder die 20-jÀhrige Studentin, die einen Freund hat, der stutzig wird, in die Wohnung kommt und sie dort findet? Wie kann die Kriminalpolizei von einem suicide collectif, einem Kollektivselbstmord sprechen? Gibt es in unserer schönen neuen Welt keine TÀter mehr, nur noch Opfer?

Es könnte sich um vorsĂ€tzlichen heimtĂŒckischen Mord handeln, den die Eltern an ihren Kindern begehen, um Mord aus niederen BeweggrĂŒnden. Um ihren Status in Neuilly, ville huppĂ© tout prĂšs de Paris, in Neuilly, der piekfeinen Stadt nah bei Paris, durch einen Umzug in eine kleinere Wohnung eines billigeren Vorortes von Paris, vielleicht nach Aubervilliers? nicht zu verlieren, sich nicht zu blamieren, leben sie ĂŒber ihre VerhĂ€ltnisse, gelten als famille "plutĂŽt aisĂ©e", eine "eher wohlhabende "Familie. Vater und Mutter löschen das Leben ihrer Kinder aus, das ist das Brutalste, was jemand tun kann.

Ich befĂŒrchte, daß dem in Lebensgefahr schwebenden Vater, wenn er denn durchkommt und aus seinem kritischen Zustand erwacht, eitel Sympathie, GĂŒte und VerstĂ€ndnis entgegenwabern wird. In Neuilly-sur-Seine, wenn nicht im ganzen Department, werden Sammlungen veranstaltet, Stadt, Generalrat und französische Regierung legen drauf, unterstĂŒtzen ihn moralisch und finanziell, um den armen Mann wieder auf die Beine zu bringen.

Affaire Ă  suivre ...

10. Dezember 2010

Update

Drama von Neuilly: Der Schraubstock zieht sich zu um den Vater. Die BrutalitĂ€t dieser Überschrift ist reziprok proportional zu den RĂŒhrstĂŒckchen, die kurz nach dem Ereignis 15 100-mal in allen französischen MSM zu lesen sind. Man spricht von einem Kollektivselbstmord, obgleich der 18-jĂ€hrige Sohn autistisch ist, und die Tochter von ihrem Freund aufgefunden wird, der sich Sorgen um sie macht, weil er nichts von ihr hört, sie also in eine Beziehung eingebunden ist.

Jetzt kennt der Figaro kein Pardon, der Vater befindet sich in einem Schraubstock - oder meint er la garrotte oder eine Schlinge, die sich zuzieht um den Vater? Der hat bis zur Finanzkrise als Rentier geerbtes Familienvermögen verwaltet, aber seit einiger Zeit habe das keine Rendite mehr gebracht und er sei in Depressionen verfallen, in denen seine ebenfalls nicht arbeitende Ehefrau bereits seit vielen Jahren befangen gewesen sei. In einem Brief an die Eltern der Ehefrau erklĂ€ren sie, so zu handeln, weil sie sich nicht vorstellen könnten, daß ihre Kinder ohne sie leben. Sie haben zuerst den Kindern befohlen, den giftigen Medikamentenmix zu trinken, sie sind zuerst gestorben. Gefolgt von der Mutter, einige Zeit danach. Der Vater vergiftet sich mehrere Stunden spĂ€ter.

Das alles schreibt Le Figaro vom Parisien ab, und wie vorausgesagt - ist aber nicht schwer -, ergehen sich die meisten Kommentatoren in MitgefĂŒhl fĂŒr die arme Familie: quel drame, quel malheur, quelle tragĂ©die. (16)

Das Boulevardblatt weiß, daß der Vater, nach seinem Herzstillstand kaum aus dem Koma erwacht, noch zweimal versucht habe, sich umzubringen. Aber er hat den Selbstmord seiner seit mehreren Jahren depressiven Frau Estelle "herbeifĂŒhren" können. Ein Drama ist es auch fĂŒr den Parisien. (17)

Politik und MSM kennen keine Werte, sie sind desorientiert und verwirren die Bevölkerung. TĂ€ter gibt es nicht mehr, kein handelndes Subjekt, keine Verantwortung, keine Schuld, sondern nur noch Opfer: to dramaton! Halleluja! Weihnacht naht! Laßt uns alle singen: Petit Papa NoĂ«l, quand tu descendras du ciel ... (18)

23. Dezember 2010

Quellen

(1) Drame familial Ă  Neuilly: la thĂšse d´un suicide collectif privilĂ©giĂ©e.
Par Pauline Talagrand, AFP, Google.com, 9 décembre 2010
http://tinyurl.com/2dqpoa7

"le couple dĂ©pensait plus d´argent qu´il n´en gagnait". Google.fr 8 Ergebnisse
http://tinyurl.com/28axhdp

(2) "Drame familial Ă  Neuilly" Google.fr 15 100 Ergebnisse
http://tinyurl.com/39turmj

(3) Drame familial à Neuilly. Par Frédéric Choulet, Valérie Mahaut,
Eric Lemitouard, LeParisien.fr, 9 décembre 2010
http://tinyurl.com/2ep5rw2

(4) Conseiller général du canton de Neuilly-sud. La mairie. Neuily-sur Seine
Monsieur Jean SARKOZY
http://www.ville-neuillysurseine.fr/1-12693-Le-conseil-munic ipal.php

(5) Philippe Karsenty, 11Úme adjoint, délégué aux Nouvelles technologies.
Les Ă©lus. Neuilly-sur Seine
http://www.ville-neuillysurseine.fr/1-14550-Vos-elus.php

(6) "Metula News Agency" "Mohammed al-Dura". Google.fr
http://tinyurl.com/33cgsnm

(7) Das rote Quadrat: Drei Kugeln und ein totes Kind. HR | LĂ€nge: 45 Minuten. Film von Esther Schapira, Montag, 18.03.2002, 21.45 Uhr, ARD. Wer erschoß Mohammed al-Dura? HaGalil, 17. MĂ€rz 2002
http://www.nahost-politik.de/palaestina/al-dura.htm

GĂ©rard Huber : Contre-expertise dÂŽune mise en scĂšne. Éditions RaphaĂ«l,
Paris, mars 2003
http://tinyurl.com/5p57t5

GĂ©rard Huber
http://www.gerardhuber.fr/

(8) Mohammed al-Dura in meinem Archiv
http://tinyurl.com/kplhew

(9) Mohammed al-Dura: Freispruch fĂŒr Philippe Karsenty. 21. Mai 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-05-21_20-52-43.html

(10) L´agent secret X jette le masque avec France Inter dans l´affaire Al Durah.
Par Paul Villach, Agora Vox, 2 décembre 2010
http://www.agoravox.fr/tribune-libre/article/l-agent-secret- x-jette-le-masque-85330

(11) Affaire Al Doura. Examen technique & Balistique. Media Ratings,
19 février 2008
http://www.m-r.fr/balistique.pdf

(12) EnquĂȘte Al Doura. Une victoire juridique. Media Ratings
http://www.m-r.fr/

(13) Mohammed al-Dura. Wie der Skandal entsorgt werden soll. 3. Juli 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-07-03_21-58-10.html

(14) La reporter Esther Shapira. Une friponne utile. Par Stéphane Juffa,
Paru sur Metula News Agency le jeudi 12 mars 2009
http://www.drzz.fr/article-31381722/

Esther Schapira. Eine nĂŒtzliche Schelmin. Von StĂ©phane Juffa, Mena
Übersetzung: Gudrun Eussner, 13. MĂ€rz 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-03-13_20-09-46.html

A useful scoundrel. By Stéphane Juffa, Metula News Agency
Translated by Llewellyn Brown, March 15, 2009
http://www.menapress.com/article.php?sid=2356

(15) Drame. Wikipédia
http://fr.wikipedia.org/wiki/Drame

(16) Drame de Neuilly : l´Ă©tau se resserre autour du pĂšre. Par Flore Galaud,
Le Figaro, 23 décembre 2010
http://tinyurl.com/2g2asch

(17) Drame familial Ă  Neuilly : le pĂšre est soupçonnĂ© d´avoir empoisonnĂ©
ses enfants. Par Valéry Mahaut, Le Parisien, 23 décembre 2010
http://tinyurl.com/3aaefap

(18) Petit Papa Noël. Tino Rossi (Paroles). Vidéo. YouTube
http://www.youtube.com/watch?v=rR5NyGhKQkc


Quelle: http://www.eussner.net/artikel_2010-12-10_16-38-44.html
Copyright © by Gudrun Eussner | 17.01.2017, 01:51 Uhr