
08.05.2005, 18:01 Uhr
Simcha Bunem Unsdorfer - Tragödie, Mut und Widerstand
"There were no happy hopes of reunion for us. Only tears, tears that were stored away from the moment of our arrival in Auschwitz now poured down our sunken cheeks. Only now did we have time to think of our dear ones who had perished, who were no longer here to see our hour of liberation and join with us in what could have been the happiest days of our lives." - story of Holocaust survivor Simcha Bunem Unsdorfer as read by Sir Ben Kingsley in Liberation
Simon Wiesenthal Center Re-Releases "Liberation" in Conjunction with the 60th Anniversary of the Liberation of The Concentration Camps. Liberation is unique among the many documentaries on World War II because it addresses two themes in a single film: the dramatic story of the battle waged on two fronts during the War - the Allied campaign to liberate Europe and Adolf Hitler´s genocidal war against the Jews.
Interweaving personal narratives of unforgettable stories of tragedy, courage, resistance, and survival of the Jews of Europe with the story of the Allied campaign to liberate Europe and Adolf Hitler´s genocidal war against the Jews, Liberation reveals the inescapable and sobering reality that while Hitler was losing the war on the Allied Front, the Nazis were winning their war on the Jews and other innocent victims. The film reaches its climax with the dramatic liberation of Paris, the Benelux countries, and the death camps, through to VE Day.
Screened at the 1995 Berlin International Film Festival and the Deauville Festival of American Cinema in France among others, it was selected by the State of Israel as its official film commemorating the 50th anniversary of VE Day.
Liberation. Narrated by Sir Ben Kingsley, Miriam Margolyes, Patrick Stewart, Jean Boht and Whoopi Goldberg.
http://www.kintera.org/TR.asp?ID=M68659926957327514317565
Liberation. Arnold Schwartzman. USA 1994, 100 Min. Berlinale 1995, Sektion Panorama
http://www.berlinale.de/de/archiv/jahresarchive/1995/02_prog ramm_1995/02_Filmdatenblatt_1995_19951024.php
The Simon Wiesenthal Center - the team responsible for the Academy Award-winning film Genocide - LIBERATION begins in 1942, when the struggling allies began envisioning an invasion of Europe. The film reveals the strategies and deceptions on all sides, while vividly depicting the struggle on the battlefield, exploring those fateful years in panoramic detail. But most of all, this remarkable film documents the compelling stories that emerged from the tragedy inflicted upon European Jews — their courage, resistance and survival — stories you will never forget. LIBERATION is the very best in documentary filmmaking and its powerful insights will resonate with you for years to come.
Liberation on DVD. Koch Lorber Films, June 15, 2004
http://www.kochlorberfilms.com/news.asp?ID=17
Far away in Slovakia the Passover Seder was celebrated in a most humble fashion. Simcha Bunem Unsdorfer had been brought to the Auschwitz death camp. There the SS officers killed thousands of men, women and children daily. Simcha knew that there were only two ways to leave the death camp. One was through the chimney of the ovens after being gassed and burned. A better way was to find work for the German war effort...
Passover, Freedom of The Spirit. Shmais News Service
http://www.shmais.com/pages.cfm?page=hechtdetail&ID=27
Simcha survived the death camp and shared his experience in a personal memoir called The Yellow Star:
Yellow Star, von Simcha B. Unsdorfer. Feldheim Publishers Jerusalem/New York 1961. Erscheinungsdatum des Reprint: 1. Juni 1983. ISBN: 0873063376
http://www.amazon.com
08.05.2005, 18:55 Uhr
HaGalil und die "Junge Welt"
Unterstützen Sie haGalil mit Ihrer Spende. Schon zwanzig Euro im Jahr helfen, haGalil zu erhalten. Nicht Reden! Handeln! meint HaGalil ...
HaGalil in Existenznot. Von Thomas Klatt, Junge Welt, 2. April 2005
http://www.jungewelt.de/2005/04-02/018.php
Das stand schon im Februar bei HaGalil (man kann´s dort auch hören!)
HaGalil vor dem Aus? Von Thomas Klatt, HaGalil, 28. Februar 2005
http://www.hagalil.com/archiv/2005/03/hagalil.htm
Am selben Tag, am 2. April 2005, schüttet die "Junge Welt" Mistkübel aus über Josef Joffe und DIE ZEIT:
Feuer frei! Der schwarze Kanal. Von Werner Pirker, Junge Welt, 2. April 2005
http://www.jungewelt.de/2005/04-02/031.php
Die "Junge Welt" ist in der 10 Euro-Kampagne der AIK und in der 20 Euro-Kampagne von HaGalil aktiv:
Die AIK hat die Spendenkampagne "10 Euro für den irakischen Widerstand" initiiert. Und ihr Sprecher Wilhelm Langthaler ist zusammen mit "Junge Welt"-Mann Werner Pirker Autor eines Buches mit dem bezeichnenden Titel "Ami go home. Zwölf gute Gründe für einen Antiamerikanismus". Während dessen im Irak: Auch hier sind wie im letzten Jahr, die Terroristen vor dem Jahrestag besonders aktiv ...
Soli für den Heiligen Krieg. Von Ivo Bozic. Henryk M. Broders Homepage. Fremde Federn, 28. März 2005
http://www.henryk-broder.de/html/fr_bozic.html
Die "Junge Welt" setzt sich am 22. März 2005 für HaGalil ein:
"Wir kriegen haufenweise unappetitliche E-mails". Jüdisches Internetportal haGalil ist in Schwierigkeiten. Bund zahlt keinen Zuschuß mehr. Ein Gespräch mit Andrea Livnat. Andreas Siegmund-Schultze, Junge Welt, 22. März 2005
http://www.jungewelt.de/2005/03-22/025.php
Und hier das rotbraune Querfrontorgan rbi-aktuell.de mit massiver Kritik an der "Jungen Welt". Die sind wenigstens konsequent:
Ist die "Junge Welt" jetzt zionistisch? Ein Interview als Hofberichterstattung. Von Elmar Getto. rbi-aktuell.de, 26. März 2005
http://www.rbi-aktuell.de/cms/front_content.php?client=1&lan g=1&idcat=30&idart=249
Die "Junge Welt" ist unermüdlich im politischen Kampf gegen die USA und Israel tätig. Von der Ralph Nader nahestehenden Web Site TomDispatch.com, übersetzt vom Anti-Imperialisten Klaus von Raussendorff und veröffentlicht in seiner AIKor:
Bush pokert um Nadschaf. Von Michael Schwartz. Junge Welt. Beilage Trikont und Irak-Krieg, Anti-Imperialistische Korrespondenz (AIKor), 18. August 2004
http://www.aikor.de/info/04082801.pdf
Gambling in Najaf: Iraq as the Twenty-first Battleground State. By Michael Schwartz, Professor of Sociology at the State University of New York at Stony Brook. TomDispatch.com - a regular antidote to the mainstream media, August 11, 2004
http://www.tomdispatch.com/index.mhtml?pid=1677
Kommunisten-online. Kommunistische Internetzeitung. Mit vielen Beiträgen zur Internationalen Irak Konferenz am 12. März 2005
http://www.kommunisten-online.de/aik-2005-4.htm
Max Brym wendet sich auf HaGalil gegen den Anti-Amerikanismus des Werner Pirker und der "Jungen Welt":
Nordirak: Ein "linksdeutsches" Hurra oder "Kurden gegen Kurden". Von Von Max Brym. HaGalil, 5. Februar 2004
http://www.nahost-politik.de/deutschland/nordirak.htm
Wenn es um "Palästina" geht: "Junge Welt" und HaGalil gemeinsam mit den deutschen Mainstream-Blättern gegen Israels Politik, von Avnery über FR und FAZ bis zur ZEIT, gern verlinkt bei der Deutsch-arabischen Gesellschaft!
Koexistenz oder Konfrontation? Der geplante Verlauf des Sicherheitszauns. HaGalil, 14. September 2003
http://www.nahost-politik.de/westbank/sicherheitszaun.htm
http://www.d-a-g.de/infopalaestina.htm
Und das meint der Rechtsausleger "Junge Freiheit" zu HaGalil:
Einseitige Ausrichtung. Internet: Wie sich die jüdische Informationsplattform "haGalil" zum antirechten Kampfinstrument mauserte. Von Ekkehard Schultz. Junge Freiheit, Nr. 29, 11. Juli 2003, Seite 4
http://www.jf-archiv.de/archiv03/293yy13.htm
Die "Junge Welt" setzt sich für Michel Friedman ein. HaGalil bringt´s am selben Tag auf der Startseite!
Cui bono? Michel Friedman im Visier. Von kf, "Junge Welt", 16. Juni 2003
http://www.jungewelt.de/2003/06-16/003.php
http://www.klick-nach-rechts.de/gegen-rechts/2003/06/friedma n-2.htm
Ein Artikel aus der "Jungen Welt", vom 29. Oktober 2002, auf HaGalil am 31. Oktober 2002
Zeugenschaft. Von Andreas Hahn. Junge Welt, 29. Oktober 2002 - HaGalil, 31. Oktober 2002
http://www.jungewelt.de/2002/10-29/020.php
http://www.klick-nach-rechts.de/gegen-rechts/2002/10/pianist .htm
Max Brym schreibt auf HaGalil gegen Werner Pirker und die "Junge Welt":
Gibt es eine Querfront zwischen Links und Rechts? Von Max Brym, HaGalil, 1. Juli 2002
http://www.antisemitismus.net/antisemitismus/antizionismus/t exte/brym-05.htm
Es ist alte Tradition von HaGalil, sich auf die "Junge Welt" zu beziehen! Mit der "Jungen Welt" gegen Rechts und gegen Neo-Nazis!
Thüringen. Ein normaler Tod in der "national befreiten" Zone? 30. Mai 2001
http://www.klick-nach-rechts.de/gegen-rechts/2001/02/herrent ag.htm
27.03.2005, 16:42 Uhr
Gad Granach zum 90. Geburtstag, am 29. März 2005. Glückwunsch!
"1938 wurde in Jerusalem das berühmte Café ´Atara´ eröffnet, und jedesmal, wenn ich vom Toten Meer kam, ging ich dorthin, das war unser Treffpunkt. Das ´Atara´ war eine Kopie von "Zuntz sel. Witwe" in Berlin, alles in braun gehalten, mit einer Kaffeebohne als Motiv. Die Kellnerinnen trugen weiße Schürzchen mit einer Tasche vorn dran, und sie hatten Kuchen zur Auswahl. ´Atara´ gab es auch in Haifa und in Tel Aviv. Das Café gehörte der Familie Perlmutter, und die alte Frau Perlmutter hat immer die Servietten gezählt - solche typisch israelischen Standardservietten von der Größe einer Briefmarke, mit denen man sich nicht einmal die Nase putzen kann, und tut man es doch, ist man gleich mit der Nase durch. Ins ´Atara´ gingen die Jeckes auf ein Glas Tee und zankten sich um die Zeitschriften, denn immer saß so ein alter Knacker auf der ganzen Mappe. Das ´Atara´ war Europa."
Gad Granach: Heimat los! Aus dem Leben eines jüdischen Emigranten. Aufgezeichnet von Hilde Recher. Fischer Taschenbuch, Frankfurt 2000. Zwei Zitate von den Seiten 30 und 111
http://www.fischerverlage.de/
Ach so! - Gad Granach und Henryk M. Broder auf Tour. Gad Granach liest aus seinem Buch "Heimatlos!". Henryk M. Broder moderiert. Aufzeichnung der Matinee am 2.11.1997 im Centrum Judaicum. 1 CD, 57 Minuten Hörzeit. Ölbaum-Verlag, Augsburg 2000
http://www.perlentaucher.de/buch/684.html
Gad Granach, major domo of the Jerusalem school oversaw a camp staff of seven as General Foreman. Gezer IV, The 1969-1971 Seasons in Field VI, "The Acropolis". Volume IV of the series of publications of the Harvard Semitic Museum-Hebrew Union College Excavations at Gezer. Seger, Joe D. Publisher: Keter Press, Jerusalem 1986
http://library.msstate.edu/msuauthors/jds1/
Hebrew Union College - Jewish Institute of Religion
http://www.huc.edu/
Die Reise nach Jerusalem 3, von Henryk M. Broder. Online-Tagebuch der Mitglieder des publizistischen Netzwerks Die Achse des Guten, 26. März 2005
http://www.achgut.de/dadgd/view_article.php?aid=466&ref=0
Gad Granach und seine Witze. Von Hannes Stein, Die Welt, 22. März 2005
http://www.welt.de/data/2005/03/22/614630.html
Gad Granach zu Gast bei Alfred Biolek: "Ich mache überall Petersilie rein - außer in mein Bett ..."
http://www.alfredissimo.de/gaeste/?action=gast&id=357&sn=
"Es hätte ihm gefallen". Gad Granach stellte die Autobiographie seines Vaters vor. Von Tobias Kaufmann. Jüdische Literatur. Leo-Baeck Book Shop, 2003
http://www.juedische-allgemeine.de/leobaeck/biographien/buch -08019.html
Da geht ein Mensch. Der Tagesspiegel über Alexander und Gad Granach
http://www.henryk-broder.de/php/druck.php?datei=fr_tagesspie gel.html
Alexander Granach: Da geht ein Mensch. Autobiographischer Roman. Mit einem Vorwort von Rachel Salamander. Ölbaum Verlag, Augsburg 2003
http://www.oelbaum-verlag.de
25.03.2005, 20:12 Uhr
Lisa Fittko: Mein Weg über die Pyrenäen. Erinnerungen 1940/41
Wenn man mich heute fragt, wie Frankreich damals die jüdischen und politischen Emigranten behandelt hat, wie die Franzosen sich uns gegenüber benommen haben, weiß ich keine Antwort. Frankreich - welches Frankreich? Die Franzosen - wer ist das?
Ich weiß, daß wir in den Augen der französischen Behörden lästige Fremde waren, die man sich vom Leibe halten mußte; daß sie uns für schädlich hielten, weil wir Frankreichs Beziehungen mit Nazi-Deutschland gefährden konnten. Tausende von Emigranten waren gezwungen, sich illegal durchzuschlagen. Für uns gab es keine Arbeitserlaubnis, wir hatten keine Rechte, nicht einmal heiraten durften wir.
Als der Krieg ausbrach, erklärte uns die französische Regierung zu feindlichen Ausländern und sperrte uns in Konzentrationslager - zusammen mit den wirklichen Feinden, den Nazis. Viele Emigranten meldeten sich als Freiwillige zur französischen Armee, um gegen den deutschen Faschismus zu kämpfen, doch sie wurden zurückgewiesen und statt dessen in die Fremdenlegion gepreßt, um eine Trans-Sahara-Eisenbahn zu bauen.
Die Franzosen - Pétain, Weygand, Laval - unterzeichneten den Artikel des Waffenstillstands, der uns Emigranten den Deutschen auslieferte, und die neue Regierung bemühte sich eifrig, die Nazis noch zu übertreffen.
Doch hätte keiner von uns überleben können ohne die Hilfe von Franzosen in jedem Winkel des Landes - Franzosen, deren Menschlichkeit ihnen den Mut gab, diese vertriebenen Fremden aufzunehmen, zu verstecken, zu ernähren. Menschen wie der Kommandant des Bahnhofs von Lourdes, die in der finstersten Stunde ihrer eigenen Niederlage die Last des Schandartikels auf sich nahmen, der ihr Land des stolzen Namens la France généreuse beraubt hatte.
Quellen
Lisa Fittko, Who Helped Rescue Many Who Fled the Nazis, Dies at 95. By Douglas Martin. The New York Times, March 21, 2005
http://www.nytimes.com/2005/03/21/obituaries/21fittko.html?
Lisa Fittko (1909 - 2005). Von Christoph Neidhart. Weltwoche.ch, 11/05
http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=10402&CategoryID=66
Lisa Fittko: Mein Weg über die Pyrenäen. Erinnerungen 1940/41, 1. Auflage Hanser Verlag München, Wien 1985, S. 99f. Reihe Hanser, Oktober 2004
http://www.dtvjunior.de/dtvjunior.cfm?wohin=dtvnr62189&berei ch=J
Ein Film über Lisa Fittko, von Constanze Zahn, Deutschland 1998, 42 min:
Lisa Fittko: "Doch wir, sagten wir, wir ergeben uns nicht..."
http://www.medienwerkstatt-wien.at/videos/lisa-fittko_main.h tm
Dialogliste in deutsch des dokumentarischen Videoessays
http://www.medienwerkstatt-wien.at/videos/bandtexte-dt-eng/f ittko_textliste-dt.htm
Film en français: Lisa Fittko, portrait d´une résistante. Auteur-realisateur: Constanze Zahn. États généraux du film documentaire
http://www.lussasdoc.com/etatsgeneraux/2000/fiche_film.php4? id=44
Lisa Fittko geb. Ekstein, geboren 1909 in Uzhorod, Ukraine. Sie ist jüdischer Herkunft. Ihr antifaschistisches Engagement zwingt sie, Berlin 1933 zu verlassen. Sie engagiert sich weiterhin an jedem Ort ihres Exils, in Prag, Zürich, Amsterdam und Paris gegen Nazideutschland. Sie entkommt nach Marseille und stößt dort auf Varian Fry und das Emergency Rescue Committee., das - meist illegal - organisierte Fluchthilfe betreibt. 1940/1941 ist sie in der Fluchthilfe in Südfrankreich aktiv. Sie ist u. a. die Fluchthelferin von Walter Benjamin.
Lisa Fittko ist am Samstag, den 12. März 2005, in Chicago gestorben.
25. März 2005
25.03.2005, 00:20 Uhr
Sultan Saladin und seine Toleranz den Ungläubigen gegenüber
Des kurdischen Sultans Saladin Ayubi Sekretär, der Perser Imad ad-Din al-Katib al-Isfahani, berichtet über das "Schwert des Islams", wie Saladin auch genannt wird, und dessen Sieg über Jerusalem, aus dem Jahr 1187/578:
"Montagmorgen, den 17. Rabi´II, zwei Tage nach dem Sieg, ließ der Sultan (Saladin) die gefangenen Templer und Hospitaliter suchen und sagte: ´Ich will die Erde von den beiden unreinen Geschlechtern säubern.´
Er setzte 50 Dinar aus für jeden, der einen Gefangenen bringe, und sofort brachte das Heer sie zu Hunderten. Er befahl, sie zu enthaupten, denn er zog es vor, sie zu töten und sie nicht zu Sklaven zu machen. Eine ganze Schar Gelehrter und Sufis und eine gewisse Anzahl Frommer und Asketen befanden sich bei ihm; jeder bat, ob er nicht einen von ihnen umbringen dürfe, zog das Schwert und krempelte die Ärmel auf. Der Sultan saß mit frohem Gesicht dabei, während die Ungläubigen finster blickten...Es gab solche...die laut lachten und mordeten; wieviel Lob ernteten sie, ewigen Lohn sicherten sie sich mit dem vergossenen Blut, wie viele fromme Werke vollbrachten sie mit den Hälsen, die sie duchhieben!...Wie viele Ungläubige töteten sie, um dem Islam Leben zu geben...wieviel Vielgötterei rissen sie nieder, um den Eingottglauben zu bauen..."
Hans-Peter Raddatz "Von Gott zu Allah?", 3. überab. Aufl. Jan. 2005, Seite 180
04.05.2005, 13:08 Uhr
Der große Kater
Ich bin der große Kater,
ich sterbe keinen Tod.
Ich habe keinen Vater,
ich habe keinen Gott.
Ich habe keine Meinung,
und wenn die Sonne scheint,
dann tritt nicht in Erscheinung,
wer meine Tränen weint ...
05.03.2005, 23:54 Uhr
Antonio Machado
y cuando llegue el día del ultimo viaje,
y esté al partir la nave que nunca ha de tornar
me encontrareís a bordo ligero de equipaje,
casi desnudo, como los hijos de la mar
Inschrift auf der Grabplatte von Antonio Machado in Collioure
Sevilla, 26. Juli 1875 - Collioure, 22. Februar 1939
Am 22. Januar 1939 unternimmt Machado mit einigen Familienmitgliedern die letzte Flucht: von Barcelona nach Gerona und von dort nach Frankreich. Schon sehr krank, fand er mit seiner Mutter Zuflucht im Hotel Bougnol-Quintana des kleinen Dorfes Collioure, wo er am 22. Februar starb. Drei Tage später starb seine Mutter. Beide sind begraben in einem Familiengrab auf dem Friedhof von Collioure, wo sie seither ruhen.
Nombre del personaje: Antonio Machado
http://redescolar.ilce.edu.mx/redescolar/publicaciones/publi _quepaso/antonio_machado.htm
Página para honrar al gran poeta Español Antonio Machado
http://www.los-poetas.com/a/mach.htm
12.02.2005, 20:27 Uhr
Meinung. Die Polygamie ist in unserer Gesellschaft weiter verbreitet als in der muslimischen, meint Mansur Escudero, Präsident der Junta Islámica, des Islamischen Rates, und Generalsekretär der Comisión Islámica de España, der Islamischen Kommission Spaniens. Interview: Hashim Cabrera
Während der letzten Tage haben viele Medien reagiert auf eine der Äußerungen des Generalsekretärs der Islamischen Kommission Spaniens Mansur Escudero, der es für notwendig und zweckmäßig hält, daß die Regierung über die Möglichkeit nachdenkt, die Polygamie zu legalisieren. Die Frage ist gleichzeitig aufgetreten mit dem Projekt der Legalisierung der Homo-Ehe. Diese Angelegenheit ist jedoch bereits vor fünfzehn Jahren aufgetaucht, als die Islamische Kommission Spaniens mit dem Staat den Vertrag zur Zusammenarbeit verhandelte, der 1992 unterschrieben wurde. Seit der Zeit scheint sich in der spanischen Gesellschaft ein vollständiger Paradigmenwandel über die Konzeption der Ehe und der öffentlichen Moral vollzogen zu haben. Webislam hat Mansur Escudero interviewt, auf daß er seine Meinung dazu äußere, was eine interessante Debatte zu werden verspricht.
Der Konvertit Mansur Escudero nimmt zu folgenden Fragen Stellung:
So, und die Antworten dürfen die- und derjenige lesen, die spanisch verstehen. Ich wünsche viel Spaß dabei zu sehen, wie weit die Einführung der Scharia in Europa schon als selbstverständlich angesehen wird. Man bezieht sich dabei auch auf orthodoxe Katholiken und auf die Torah.
"La poligamia está más extendida en nuestra sociedad que en la musulmana", según Mansur Escudero. WebIslam. Número 277 // 4 de Febrero de 2005 // 24 Dhu´ l Hiyya 1425
http://www.webislam.com/
04.02.2005, 19:46 Uhr
Du bist die Welt für mich ...
Du bist die Welt für mich,
ich sehe dich, nur dich,
im Sonnenschein.
Du bist die Welt für mich,
ich lebe nur für dich,
für dich allein,
du bist mein lachender Mai,
und gehst du fort, ist der Frühling vorbei,
ja, du bist die Welt für mich,
Und mein Gebet das spricht:
ich lieb´ nur dich.
Ich habe nur einen Gedanken,
nur einen zu jeglicher Stund´:
küß ich deine Hände, die schlanken,
dann seh´n ich mich nach deinem Mund.
Ich hab´ nur das eine Begehren
und das ist im Traum mein Gebet:
du sollst mir nur einmal gehören,
weil nie meine Sehnsucht vergeht.
Du bist die Welt für mich,
ich sehe dich, nur dich,
im Sonnenschein.
Du bist die Welt für mich,
ich lebe nur für dich,
für dich allein,
du bist mein lachender Mai,
und gehst du fort, ist der Frühling vorbei,
ja, du bist die Welt für mich,
du bist mein Sonnenschein,
nur du allein ...
Richard Tauber/Ernst Marischka, aus der Operette "Der singende Traum"
Orchester des Theaters an der Wien, Leitung: Anton Paulik, 28. September 1934
Hier zu bestellen, aus dem Katalog "Berliner Zeitgeist 1901 bis 2004":
Richard Tauber. Schlager-, Film- & Operettenmelodien: Ich küsse Ihre Hand, Madame ...
Edition Berliner Musenkinder. Bestellnummer: 01 41 3
music@duo-phon-records.de
http://www.duo-phon-records.de
Die 23 Aufnahmen der CD stammen von dem Tauber-Experten Norbert Noritz, der nicht nur die vollständigste Sammlung an Tauber-Schellacks besitzt, sondern auch Original-Fotos, Briefe, seine unvollendeten Memoiren, sogar sein Monokel. Sie stammen aus den Nachlässen, die in Deutschland geblieben sind ... Rüdiger Bloemeke
Norbert Noritz, Musik Antik am Weidenstieg, Hamburg
http://www.musik-antik-records.de
Joseph Schmidt mit Orchester; Leitung Richard Tauber, Wien, 11. März 1935
Joseph Schmidt: Ein Lied geht um die Welt, Lied Nr. 9
Profil. Edition Günter Hänssler. Original 785 from Collection of Dr. Jens-Uwe Völmecke, Erftstadt/Germany
Joseph Schmidt, 1904 - 1942. Singers from abroad. Dutch Divas in Opera and Concert
http://www.dutchdivas.net/frames2/singers_from_abroad.html
Ein Lied geht um die Welt. Ein Porträt zum 100. Geburtstag des Sängers Joseph Schmidt, von Jens-Uwe Völmecke. MDR FIGARO. Das Kulturradio. 7. März 2004
(Joseph Schmidts 4. März 1904 bis16. November 1942. Der Totenschein vermerkt: Montag, 16. November 1942. Schmidt, Joseph 38 Jahre, 8 Monate, 12 Tage, staatenlos.)
http://www.mdr.de/mdr-figaro/musik/1243050.html
29.01.2005, 19:08 Uhr
Romance de "Maître Pathelin"
Je pense à vous quand je m´éveille
Et de loin, je vous suis des yeux
Je vous revois quand je sommeille
Dans un songe mystérieux
Le seul bonheur auquel mon cœur aspire
C´est d´obtenir un aveu des plus doux
Voilà, voilà ce que je veux vous dire...
Mais, hélas, j´ai trop peur de vous.
Quand je guette votre passage,
Lorsque j´espère enfin vous voir,
Je me dis par un doux langage
Aujourd´hui je veux l´émouvoir...
Je veux, je veux, dans mon brûlant délire
Dire je t´aime en tombant à genoux...
Voilà, voilà ce que je veux vous dire,
Mais, hélas, j´ai trop peur de vous.
Text von De Leuven und F. Langle, Musik aus der komischen Oper "Maître Pathelin", von François Bazin (um 1850)
François Bazin (1816-1878) remporta le Second Prix de Rome en 1840, puis devint professeur de solfège, d´harmonie (1844) et de composition (1871) au Conservatoire de Paris. On lui doit des mélodies, des choeurs, une messe, un oratorio, et une dizaine d´opéras-comiques dont "Maître Pathelin".
François Bazin (1816-1878) gewann 1840 den Zweiten Preis von Rom, dann wurde er Professor für Musiklehre, für Harmonie (1844) und Komposition (1871) am Konservatorium von Paris. Wir verdanken ihm Melodien, Chöre, eine Messe, ein Oratorium und ungefähr zehn komische Opern, darunter "Maître Pathelin".
Chansons de hier et de toujours. La Romance de "Maître Pathelin"
http://www.adagio.com.fr/telechar/pathelin.doc
Si tu veux durer, Tino, chante l´amour. N´oublie pas que plus la vie sera dure, plus les hommes et les femmes auront besoin, à défaut de le vivre, qu´on leur chante l´amour. Vincent Scotto
If you want to last, Tino, always sing of love. Don´t forget that as life becomes tougher, more men and women will need songs of love, if they can´t find love themselves. Vincent Scotto
Wenn du unsterblich werden willst, Tino, singe von der Liebe. Vergiß nicht, daß mehr Männer und Frauen, je schwerer das Leben sein wird, und sie die Liebe nicht leben können, desto mehr der Liebeslieder bedürfen. Vincent Scotto
Tino Rossi, zum Reinhören: Mega Retro no 14
http://www.mp3.com/albums/206720/summary.html
Constantin "Tino" Rossi (29 avril 1907 - 26 septembre 1983). Fiche artiste. MCM.net.
http://www.mcm.net/folder/index.php/4617/
Romance de "Maître Pathelin", Columbia BF 29, 1 avril 1936
Tino Rossi 1932 - 1950
Bestellnummer: FA 5066. 2 CDs, Preis: 29,99 Euro
Frémeaux & Associés
20, rue Robert Giraudineau
94300 Vincennes
http://www.fremeaux.com/catalogue.htm