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Fundsachen

04.05.2006, 01:19 Uhr

Jüdisches Fiaker Lied - Jewish Coachman´s Song

1. Iach hab´zwa faine Rappen,
Mei Wag´n, der is e soi!
Denn iach bin e Fiaker
Von Baden und Vösloi.
Mein Wagen der ist koscher,
Er dürft´von Rothschild sein,
Iach fahr auch lauter fainer Leut,
Ka Bocher steigt nix ein,
E Trapp gehn meine Rappen
E Trapp – soi eins, zwei, drei!
Iach fahr als wie e Dampfmaschin´,
In zwa Täg bin iach schon in Wien.
E Tax thu iach nich kennen,
Steigt ein e Passagier,
Laß iach bei zwa Gülden handeln,
Sag: "Geb n Sie halt e Einserl her!"
Statt Geld nehm´iach auch Werthpapier,
Versatzzetteln, ist Aner stier,
Refrain
Denn iach bin e Fiaker a koscheres Kind,
Gebor´n auf´n Salzgries und leicht wie der Wind.
Mei Mame, mei Tate hab´n mit mir e Freud´.
Denn ich bin e Fiaker von ünsere Leut´.

2. Iach, war als klanes Jüngel
Vor´m dreinundsiebziger Jahr
E Laufbursch an der Börse,
Bevor der Krach noch war.
Dann bin iach wor´n e Kutscher
Beim reichen Silberstein,
Hab´geführt e Equipasche
E soi! Nobel, superfein!
Doch wie der Krach gekümmen ist,
Püh! haben Sie gesehn!
Kapores war der Fleckeles,
Der Silberstein, der Schmeckeles!
Das war e groiß´Gewurre!
Iach muß es frei gestehen,
Man hat uns Alles weg´gepfänd´,
´s war nix mehr da am End.
Sechs Jahr hat kriegt der Silberstein,
Iach bin gestanden ganz allein.
Refrain

3. Gebor´n bin iach am Salzgries
Mei Tate war e Jüd,
Der hat gelebt, gehandelt,
Das liegt soi im Geblüt,
Mit alte Hoisen, Stiefeln,
Zerbroch´ne Paraplui.
Mein Mame war ä Ganslerin
Am Salzgries, vis a vis.
Mich hat nix gefreut das Handeln,
Hab´g´sagt zum Tateleb´n:
"Iach möcht emal Fiaker werd´n."
"Zerbrach den Krag´n, iach werd Dich lehr´n!"
Hat er zu mir geschrieen, doch
Iach hab nix aufgepaßt,
Iach bin gleich auf e Bock gestiegen,
Und auch Fiaker blieb´n.
Beim Wettfahr´n bin iach Erster g´wiß,
Weil mei schöne Nas die längste is.
Refrain

Text der Parodie auf das berühmte Wiener Fiakerlied, mit englischer Übersetzung/English Translation: Jüdisches Fiaker Lied - Jewish Coachman´s Song. Song by Gustav Pick; Text by Carl Lorens. Sung by Stewart Figa, Baritone. Bohlman: Sounding the Spaces. Seiten/pages 11-13
http://csumc.wisc.edu/mki/Resources/Online_Papers/MusicConfP apers/BohlmanPaper.pdf

DANCING ON THE EDGE OF A VOLCANO. Jewish Cabaret, Popular, and Political Songs 1900-1945. New Budapest Orpheum Society. CDR 90000 065 (2 CD set)
https://www.cedillerecords.org/065.html

Jüdisches Fiaker Lied - Jewish Coachman´s Song, Lied # 6. Dancing on the Edge of a Volcano. New Budapest Orpheum Society, Artistic Director Philip V. Bohlman, Music Director&Arranger Ilya Levinson. Cedille Records CDR 90000 065. Im Beiheft findet man den Text in jiddisch und englisch. In the booklet you find the text in Yiddish and English.
http://www.mmguide.musicmatch.com/album/album.cgi?ALBUMID=13 86122&type=cl

Gustav Pick (1832 - 1921), Bankbeamter und später Privatier, Schöpfer des berühmten Wiener Fiakerliedes
http://vhs.a-business.co.at/judgem/12rechnitz.pdf

Gustav Pick, der jüdische Burgenländer
http://web.utanet.at/csererfr/00060501.html

Der Fiakerwirt Cserer. Das Schloßberg-Gasthaus, Geburtshaus von Gustav Pick, Rechnitz
http://web.utanet.at/csererfr/000402.html

Carl Lorens (1851 - 1909) "Jetzt trink´n ma noch a Flascherl Wein", "Der jüdische Landsturm" (The Jewish Country Regiment). Bezirksmuseum Meidling. Die Wiener Bezirksmuseen. Hierin wird mit keinem Wort erwähnt, daß Carl Lorens, der Texter und Journalist, Jude war.
http://www.bezirksmuseum.at/meidling/page.asp/657.htm

Philip V. Bohlman. People of the Department. Faculty - Philip Bohlman. The University of Chicago. Department of Music
http://music.uchicago.edu/index.phtml?page_id=5

Ilya Levinson. People of the Department. Faculty - Ilya Levinson. The University of Chicago. Department of Music
http://music.uchicago.edu/index.phtml?page_id=125

Kehrt Europa jetzt zurück? Österreich übernimmt die EU-Präsidentschaft, will die Verfassung wieder diskutieren und über den Balkan reden. Merkel unterstützt den neuen Kurs
http://www.zeit.de/online/2006/01/oesterreich_merkel


15.03.2004, 21:16 Uhr

Jakob Wassermann

Aus dem Buch "Mein Weg als Deutscher und Jude" (1921 erschienen)

Gefunden bei Henryk M. Broder

Es ist vergeblich, das Volk der Dichter und Denker im Namen seiner Dichter und Denker zu beschwören. Jedes Vorurteil, das man abgetan glaubt, bringt, wie Aas die Würmer, tausend neue zutage.

Es ist vergeblich, die rechte Wange hinzuhalten, wenn die linke geschlagen worden ist. Es macht sie nicht im mindesten bedenklich, es rührt sie nicht, es entwaffnet sie nicht.: Sie schlagen auch die rechte.

Es ist vergeblich, in das tobsüchtige Geschrei Worte der Vernunft zu werfen. Sie sagen: was, er wagt es aufzumucken? Stopft ihm das Maul.

Es ist vergeblich, beispielschaffend zu wirken. Sie sagen: wir wissen nichts, wir haben nichts gesehen, wir haben nichts gehört.

Es ist vergeblich, die Verborgenheit zu suchen. Sie sagen: der Feigling, er verkriecht sich, sein schlechtes Gewissen treibt ihn dazu.

Es ist vergeblich, unter sie zu gehen und ihnen die Hand zu bieten. Sie sagen: was nimmt er sich heraus mit seiner jüdischen Aufdringlichkeit?

Es ist vergeblich, ihnen Treue zu halten, sei es als Mitkämpfer, sei es als Mitbürger. Sie sagen: er ist der Proteus, er kann eben alles.

Es ist vergeblich, ihnen zu helfen, Sklavenketten von den Gliedern zu streifen. Sie sagen: er wird seinen Profit schon dabei gemacht haben.

Es ist vergeblich, das Gift zu entgiften. Sie brauen frisches.

Es ist vergeblich, für sie zu leben und zu sterben. Sie sagen: er ist ein Jude.

Quellen:

Jakob Wassermann. Projekt Gutenberg.DE
Geboren am 10.03.1873 in Fürth, gestorben am 01.01.1934 in Altaussee/Steiermark
http://gutenberg.spiegel.de/autoren/wasserma.htm

Henryk M. Broder: "Es ist vergeblich ..." ("Schmock der Woche" Hans Berggruen)
http://www.henryk-broder.de/html/schm_berggruen.html

26. Juni 2003


28.04.2006, 17:21 Uhr

Die Bedrohung der Welt durch den Islam

Der politische Islam – eine ebenso aggressive wie totalitäre Bewegung – befindet sich jetzt vollständig in der Offensive. Er ist auf dem Vormarsch an den drei wichtigsten Schauplätzen der Politik: auf den Straßen, in den Schaltzentren der Macht und an den Kriegsfronten.

Die neue Bedrohung. Von Daniel Jonah Goldhagen. Süddeutsche Zeitung Magazin, 27. April 2006
http://www.sueddeutsche.de/,tt1m3/kultur/artikel/700/74626/

Solange der Islam, sprich Koran und Hadith als Grundlage, nicht geächtet werden, sind alle Anti- Terrorismusprogramme nichts wert. Wir aber sind blind, suchen etwas Gutes, wo es nichts Gutes gibt, wollen nicht wahrhaben, dass der Islam eben keine fliegenden Teppiche bringt, sondern überall, wo er sich durchsetzt, Terror und Unterdrückung. Der Islam unter Generalverdacht? - Ja, das wäre die Antwort auf diese faschistische Ideologie. Auszug aus dem Kommentar von Ruud, 28. April 2006, 14:47 Uhr

Politischer Islam - Gefahr für den Weltfrieden. Daniel Goldhagen warnt vor interkontinentaler Intifada. Politically Incorrect, 28. April 2006
http://myblog.de/politicallyincorrect/art/3427452

Der Islam ist seit seiner Gründung durch Mohammed eine Kirche des Todes!

Das Einknicken des Westens vor dem Islam wurde zum ersten Mal im Falle Salman Rushdies manifest. Die aktuelle WELTWOCHE veröffentlicht ein ziemlich langes Interview mit dem Autor der "Satanischen Verse".

"Vielleicht sind Sie weiser als ich". Interview mit Salman Rushdie. Von André Müller. Die Weltwoche, Ausgabe 17/06
http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=13815&CategoryID=82

Wenn ein Mann einen Furz läßt, sollte er sein Gesicht in den Wind richten! Kewil, Weblog Fakten&Fiktionen, 28. April 2006
http://myblog.de/kewil/art/3425370

"Accept the faith and you are safe; otherwise pay tribute. If you refuse to do either, you have only yourself to blame. A people is already upon you, loving death as you love life".

The Cradle of Civilization. The Arab conquest and the coming of Islam
http://members.fortunecity.com/thuraya/iraq_his.htm#

Der Islam erklärt den Glaubenskrieg zur Verpflichtung, bis die ganze Welt islamisch ist. Jedes Mittel ist recht: "Ein Volk ist schon über Euch gekommen, das den Tod so liebt wie Ihr das Leben!" heißt der Schlachtruf der Glaubenskämpfer bei der Eroberung Baghdads in der ersten Schlacht "Dhat Al-Salasil" im Euphratdelta, 634 d.Z.

Der Palästinensische Islamische Djihad (PIJ). Eine Terrororganisation zur Zerstörung des Staates Israel. 17. November 2003
http://www.eussner.net/artikel_2004-03-18_20-12-11.html


21.04.2006, 10:56 Uhr

Tariq Ramadan, gern gesehener Gast des Außenministeriums der USA

Tariq Ramadan, who is barred from the U.S., is invited to speak at a conference on May 4-5, 2006, sponsored by the American Embassy in Rome, on "Immigration and Integration: Islam in Europe and Islam in the U.S." The conference is organized by the Centro Studi Americani in Rome, which according to the Web site of its affiliate, John Cabot University, is "one of the major American institutions in Europe." The American Ambassador, Ronald P. Spogli, is scheduled to open the conference.

When in Rome ... By Rachel Ehrenfeld, The New York Sun, April 19, 2006
http://www.nysun.com/article/31210

Plenary Address w/ Q & A. Tariq Ramadan, Professor (sic!), University of Geneva: "To be an Arab in Europe: Perspectives for an Arab Community in an increasingly pluralist European Society – Learning from the Arab American Community."

Arab Western Summit of Skills, Berlin, January 17-18, 2004
http://www.awsummit.org/agenda.htm

Es läßt sich alles gut an für ihn (Tariq Ramadan). Am 17. und 18. Januar 2004, ist "Tariq Ramadan, Professor, University of Geneva", auf Einladung der Regierungen der USA und Großbritanniens einer der beiden Eröffnungsredner des Arab Western Summit of Skills. Die Tschechen sind inzwischen irgendwie abhanden gekommen und firmieren nicht mehr als Schirmherren, wohl aber das Aspen Institute Berlin des Jeffrey Gedmin. Botschafter Daniel R. Coats spricht auf der Konferenz. Er ist dort gewissermaßen Kollege des Tariq Ramadan. Derartig hohe Protektion läßt ihn im Februar 2004 unvorsichtig werden und an die Öffentlichkeit treten mit der Information, er werde an der Universität Notre Dame, in South Bend, lehren und forschen ...

Dr. Tariq Ramadan wird nun allmählich böse! 30. Januar 2006
http://www.eussner.net/artikel_2006-01-30_01-43-10.html


01.05.2006, 19:14 Uhr

Die Jyllands-Posten Karikaturen als Vorwand für einen muslimfreundlichen Sprachkodex der EU

Islam. European Union Prepares Lexicon of Correct Terminology, adnkronosinternational, 14 April 2006
http://www.adnki.com/index_2Level_English.php?cat=Religion&l oid=8.0.287446448&par=0

Gijs de Vries
http://ue.eu.int/uedocs/cmsUpload/CVGdV.pdf

EU to Remove "Islamic Terror" Term. IslamOnline.net & News Agencies. IslamOnline.net, 11 April 2006
http://www.islamonline.net/English/News/2006-04/11/article02 .shtml

EU commissioner urges European press code on religion, by David Rennie, news.telegraph, 9 February 2006
http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2006/02 /09/ncart109.xml

Frattini weist Pressemeldungen zum EU-Pressekodex zurück. "Mir fehlt die legale Basis" - Kritik vom Deutschen Presserat. epd Medien Nr. 12, Evangelischer Pressedient, 15. Februar 2006
http://epd.de/medien/medien_index_39839.html

Medien und Terrorismus: EU ist für Verhaltenskodex. Franco Frattini bescheinigt den Medien eine "vereinfachende Weltsicht". epd Medien Nr. 76, Evangelischer Pressedient, 28. September 2005
http://www.epd.de/medien/medien_index_37427.html

Topic: Nochmal zu den Karrikaturen

Akkari-Laban Dossier. From Wikipedia, the free encyclopedia
http://en.wikipedia.org/wiki/Akkari-Laban_dossier

YAAFM 12: MUSLIMS. ZF:: FUN STUFF: Toons
http://www.zipperfish.net/free/yaafm12.php

Der Karikaturen Pogrom (ca. 200 Tote). SDS-Website
http://www.isioma.net/index.html


09.04.2006, 12:45 Uhr

ARD - Antenne Reportage Dhimmi oder: Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen!

Der Pater (Rainer Fielenbach) erklärte, dass eine Ausstrahlung des Films "christliche Pilger aus Europa einschüchtern könnten, Bethlehem zu besuchen". Er selber wisse nichts von muslimischen Christenverfolgungen oder Vorfällen, die so ausgelegt werden könnten. "Ich glaube die erst, wenn mir entsprechende Protokolle der Polizei vorliegen", sagte er. Diese Forderung ist freilich absurd, zumal christliche Gewährsleute von einer Beteiligung der (muslimischen) Polizei an Christenverfolgungen erzählen ...

Pater Rainer will es nicht wissen, die ARD auch nicht, von Ulrich Sahm, Jerusalem. Veröffentlicht von Henryk M. Broder, Tagebuch der Achse des Guten, 9. April 2006
http://www.achgut.de/dadgd/view_article.php?aid=2235&ref=0

Dass der SWR für seine Dokumentation "Terror gegen Christen", die am 12. März in der ARD ausgestrahlt werden sollte, abrupt die Notbremse zog, rief über die Landesgrenzen hinaus ein grosses Echo aus Pressemeldungen, Zuschaueranrufen und -briefen hervor. Zwar dominierte das Verständnis für den Entscheid, der vom Sender nach intensiven Diskussionen gefällt worden war, doch es wurden auch Stimmen wie die des Paters laut, die uns vorwarfen, feige gehandelt zu haben; man habe kapituliert vor den mobilisierten Massen aus den Moscheen.

Immer dickere Mauer des Schweigens. Wie militante Milieus aufklärenden Journalismus behindern. Von Uwe Bork, Neue Zürcher Zeitung, 7. April 2006
http://www.nzz.ch/2006/04/07/em/articleDQ38G.html

"Terror gegen Christen Bethlehems bedrohte Minderheit"

M ü n c h e n (PRO) – Die ARD hat eine am vergangenen Sonntag geplante Reportage unter dem Titel "Terror gegen Christen – Bethlehems bedrohte Minderheit" ohne Angabe von Gründen aus dem Programm genommen. In dem Beitrag des israelischen Filmautors Uri Schneider geht es um den Terror "islamischer Fundamentalisten" gegen die christliche Bevölkerung Bethlehems.

Zum Inhalt des Dokumentarfilmes über Christenverfolgung durch Moslems heißt es in einer Ankündigung der ARD: "Mord, Landraub, Vergewaltigung, Gewalttaten auf offener Straße. Seit etwa zehn Jahren terrorisieren islamische Fundamentalisten die christliche Bevölkerung Bethlehems. Eine Minderheit, die sich nicht wehren kann. Die palästinensische Autonomieregierung und ihre Sicherheitskräfte schauen tatenlos zu. ..."

Auf der Internetseite der ARD wurde der Text und der Hinweis auf den Dokumentarfilm "Terror gegen Christen" unterdessen entfernt.

ARD streicht Film über "Terror gegen Christen". Von AD, Christliches Medienmagazin "pro", 14. März 2006
http://www.kepnet.info/livecms/42.html?&tx_ttnews[tt_news]=477&tx_ttnews[backPid]=17&cHash=bcbf66a863

Christliches Medienmagazin "pro". Rubrik "Fernsehen"
http://www.kepnet.info/livecms/fernsehen.html

Stellungnahme des zuständigen SWR-Redakteurs Uwe Bork und Kommentare dazu

Zitat der Stellungnahme, von Peter W (15.3.06 12:25):

Dokumentation "Terror gegen Christen / Bethlehems bedrohte Minderheit" verschoben. SWR: Schutz der Informanten steht im Vordergrund

Nach intensiven redaktionellen Beratungen hat sich der Südwestrundfunk entschlossen, eine Reportage von Uri Schneider über die Lage der Christen in Bethlehem zu verschieben. Diese Dokumentation mit dem Titel "Terror gegen Christen / Bethlehems bedrohte Minderheit" hätte ursprünglich am Sonntag, dem 12. März 2006, um 17:30 Uhr, im Ersten gesendet werden sollen. Die Entscheidung gegen diese Ausstrahlung wurde getroffen, nachdem überraschend am Freitagnachmittag von Seiten christlicher Stellen in Bethlehem und namentlich von im Film auftretenden Personen in Telefonaten und Faxen eindringlich die Befürchtung geäußert wurde, eine Ausstrahlung des Films könnte massive Nachteile für die Christen im Heiligen Land nach sich ziehen ...

Kommentar von Klaus (15.3.06 13:52)

Der ganze Vorgang erscheint merkwürdig: Für einen Film werden Leute interviewt. Diese Leute wissen: sie erscheinen im Fernsehen. Würden sie im Fernsehen nicht erscheinen wollen, läge es ja wohl nahe, das Interview erst gar nicht zu geben oder nur mit versteckter Identität. Also so, daß das Produkt sendefähig ist. Und Uri Schneider ist nicht irgendwer - Google ist voll mit ihm. Der Mann kennt also sein Handwerk und hätte mit Sicherheit anonymisiert, wenn es denn notwendig gewesen wäre. ...

Also mir kann da einer ezählen, was er will, mein Verdacht ist: Die waren zu feige. Und das gleich zweimal:
- zu feige, die Sendung zu zeigen,
- zu feige, ihren GEZ-zahlenden Ernährern das zu sagen.

Feigheit, Dhimmitum oder beides? PoliticallyIncorrect, 15. März 2006
http://myblog.de/politicallyincorrect/art/3103467

Das meint die Gegenstimme

Selbstverständlich richtet sich ein solcher Film gegen den Islam als Religion. Was denn sonst ist Ursache und Motivation für diese "Akte extremistischer Willkür". Liberale Muslime sind kein Gegenargument, da diese i. d. R. nur des Namens nach Muslime sind, die mit der Religion nicht viel am Hut haben; ähnlich wie "liberale" Christen hierzulande.

Unter den gegebenen Umständen ist es richtig gewesen, diesen Film nicht zu senden. Der Schutz von Leben hat in diesem Fall eindeutig Vorrang.

Film über Terror gegen Bethlehemer Christen zurückgezogen. Jürgen Krafzik, Gegenstimme, 15. März 2006
http://www.gegenstimme.net/2006/03/15/film-uber-terror-gegen -bethlehemer-christen-zuruckgezogen/

"Christliche Stellen", die "Christen im Heiligen Land"

Auf der Ebene der Kirche wurde Michael Sabbah, der palästinensische Lateinische (römisch-katholische) Patriarch von Jerusalem, Präsident der transnationalen mächtigen Pax Christi International - kurz bevor Arafat, sein Gönner, einen Krieg gegen Israel auslöste.

Bat Ye´or: Eurabia. The Euro-Arab Axis. Fairleigh Dickinson University Press, Madison/USA 2005, page 126

Seit 1981 steht er (Michael Sabbah) als Präsident der Universität von Bethlehem vor. Diese war 1973 auf Anregung von Papst Paul VI. und mit Unterstützung der christlichen Schulbrüder der Vereinigten Staaten geschaffen worden.

Patriarch von Jerusalem wird Ehrendoktor von Freiburg (Schweiz). kipa, Katholische internationale Presseagentur,15. November 2002
In der Universität Fribourg kann der Islamist Dr. Tariq Ramadan zu der Zeit alle zwei Wochen je zwei akademische Stunden Islam predigen.
http://www.kipa-apic.ch/meldungen/sep_show_de.php?id=779

Die Weihnachtszeit in Bethlehem steht nicht für "Frieden auf Erden", sondern für verstärkten Jihad gegen die besetzenden Juden, wenigstens laut dem römisch-katholischen Prälaten im Heiligen Land. Michel Sabbah, der Lateinische Patriarch von Jerusalem, hat den Jihad verherrlicht, die Suizidattentate gerechtfertigt, und führte Unterstützungsmärsche auf Geheiß des verstorbenen Yasser Arafat an - was einige dazu brachte zu fragen, in wessen Auftrag der Patriarch tätig ist.

Patriarch of Terror. By Joseph D´Hippolito, FrontPageMagazine, January 4, 2005
http://frontpagemag.com/Articles/ReadArticle.asp?ID=16525

Er (Michel Sabbah) fügte auch hinzu: "Das Verzichten auf alle Gewalt, alle Rache, die Befreiung politischer Gefangener und der Abschluß mit der Vergangenheit können ein neues Land schaffen, in dem wir (sic!) Sicherheit für Israelis garantieren ... und den Palästinensern Freiheit und das Ende der Besatzung geben können."

"Wir sagen es noch einmal: Sicherheit für die Israelis heißt Freiheit und Souveränität für die Palästinenser. Das sind zwei voneinander abhängige und unausweichliche Realitäten," sagte Sabbah, der am 11. Dezember (2005) in der West Bank eine Demonstration von Friedensaktivisten gegen Israels Trennungsbarriere anführte und für ihre Beseitigung betete.

Bethlehem bishop: End the injustice. Al Jazeera, 25 December 2005
http://english.aljazeera.net/NR/exeres/6AB21AB6-1DEF-49F8-8E 0B-D18A03EE63A3.htm


06.04.2006, 14:07 Uhr

"Swastika"

In den letzten Wochen muss Baruch Marzel vor Glück fast irre geworden sein. Er lebt noch immer in einem Container am Rande von Hebron, hat inzwischen neun Kinder aber sonst nix zu tun, denn das Grab des "Märtyrers" Goldstein wurde schon vor Jahren verlegt. Und da muss er sich eben was einfallen lassen, um nicht im Abgrund des Vergessens zu verschwinden. So kam er auf die Idee, die israelische Armee aufzufordern, den bekannten Friedensaktivisten Uri Avnery umzubringen.

Nun ist es aber so: Ob Baruch Marzel fordert, den Samstag auf den Dienstag zu verlegen, eine Synagoge auf dem Mond zu bauen oder koscheren Wein in den Jordan zu leiten und die Fische besoffen zu machen, ist völlig unwichtig, weil alles, was er sagt oder fordert, nur dummes Zeug ist. Deswegen ist Marzel auf die Hilfe von anderen Gagas und Wichtigtuern angewiesen, die seine Ideen ernst nehmen.

Und so dauerte es nicht lange, bis Rupert Neudeck, Chef der Grünhelme, einen flammenden Appell veröffentlichte: "Uri Avnery darf nicht ermordet werden!" (1)

Wer ist Uri Avnery? Programmatisch der Titel seines Buches von 1988, das wie eine Skandalbombe in Israel einschlug: "Mein Freund, der Feind", in dem Buch beschrieb er seine verbotene Kontaktaufnahme mit der PLO und dessen Führer Jassir Arafat ... (2)

Im Jahre 2002 erhält Uri Avnery den Carl-von-Ossietzky-Preis der Stadt Oldenburg. Die Laudatio hält, am 64. Todestag von Carl von Ossietzky, der Journalist und Herausgeber der in Berlin erscheinenden Zeitschrift "Ossietzky" Eckart Spoo ...

Eckart Spoo spricht nur von der "deutschen Wiedergutmachung" an Israel. Er rechnet allein Fehlverhalten oder von ihm dazu erklärtes Verhalten Israels vor. Er spricht von den auf deutsch vorliegenden Büchern des Uri Avnery und erwähnt dabei ohne jeden weiteren Kommentar: "Der Titel eines anderen (Buches) lautet provozierend: ´Mein Freund, der Feind´. Übrigens sind bisher nicht alle seine Bücher auf Deutsch erschienen, darunter ausgerechnet auch sein Buch ´Swastika´, in dem er die Frage behandelt, wie es im hochentwickelten Deutschland zum barbarischsten Regime hat kommen können."

Weder der Autor Uri Avnery noch der Festredner Eckart Spoo hinterfragen, warum ausgerechnet das Buch "Swastika" nicht auf deutsch erscheint. Hätte es noch eines Beweises bedurft, daß Uri Avnery der Vorzeige-Jude ist, der nur das in deutschen Medien verbreiten darf, was man als Deutscher des Antisemitismusvorwurfs wegen nicht mit gleicher Überzeugungskraft und Glaubwürdigkeit gegen Israel sagen kann, das Nichterscheinen dieses unliebsamen Buches hätte den Beweis erbracht. (3)

Es ist kaum zu glauben, aber in diesem Jahr bekommt den Carl-von-Ossietzky-Preis nicht etwa Norman Finkelstein, sondern Professor Dr. Volkhard Knigge. Die Jury ehrt damit sein Engagement für die Gedenkstätte Buchenwald. Informationen über den Preisträger 2004 Noam Chomsky sind von der Web Site der Stadt Oldenburg entfernt worden.

"Als Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora hat Professor Knigge die museale Um- und Neugestaltung dieser Erinnerungsorte ins Werk gesetzt. Das Ergebnis seiner Arbeit gilt im In- und Ausland als beispielhaft. Die Jury würdigt mit ihm einen Menschen, der sich mit Kompetenz, Takt und Mut für die fortwährende Auseinandersetzung mit dem Erbe der deutschen Geschichte in Ost und West einsetzt und jüngeren Generationen einen Zugang zu diesem Erbe eröffnet," sagt die Sprecherin der Jury, die Journalistin Dr. Franziska Augstein, über den einstimmigen Beschluß. (4)

(1) Helden zum Nulltarif. Von Henryk M. Broder. Tagebuch der Achse des Guten, 6. April 2006
http://www.achgut.de/dadgd/view_article.php?aid=2221&ref=0

Baruch Marzel. Wikipedia
http://en.wikipedia.org/wiki/Baruch_Marzel

(2) Uri Avnery darf nicht ermordet werden! Von Rupert Neudeck, Grünhelme e.V. 3. April 2006
http://gruenhelme.de/index.php?s=articles/aktuelles&n=253

Uri Avnery erhält den Carl-von-Ossietzky-Preis der Stadt Oldenburg. Die Laudatio von Eckart Spoo
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Friedenspreise/a vnery02.html

The Swastika" (1961, Hebrew), analysis of growth of the Nazi movement in Germany. Uri Avnery
http://www.avnery-news.co.il/english/uri.html

(3) Noam Chomsky erhält den Carl-von-Ossietzky-Preis 2004, 6. Mai 2004 (Im Bereich der Anmerkung 17)
http://www.eussner.net/artikel_2004-05-18_22-54-38.html

(4) Carl-von-Ossietzky-Preis geht an Volkhard Knigge. Jury ehrt Engagement für Gedenkstätte Buchenwald
http://www.oldenburg.de/stadtol/index.php?id=1728

2004 Professor Dr. Noam Chomsky
für sein Lebenswerk als politischer Analytiker und Medienkritiker. Jury: Professor Kerstin Hensel, Professor Dr. Jutta Limbach, Professor Dr. Ernst Hinrichs, Eckart Spoo (weitere Infos) Weitere Infos nicht mehr zu finden - im Gegensatz zu Informationen über Uri Avnery

Bisherige Preisträger des Carl-von-Ossietzky-Preises der Stadt Oldenburg (Oldb) für Zeitgeschichte und Politik seit 1984
http://www.oldenburg.de/stadtol/index.php?id=1203


03.04.2006, 20:24 Uhr

Verbündete des Grünen Faschismus

Wie Jacques Chirac hält eine große Zahl von Franzosen die Terroristen der islamistischen Bewegung für "wütende Verrückte". Als Widerhall des offiziellen Diskurses erklären viele deren verzweifelte Taten durch die von den arabischen Völkern erlittenen "Erniedrigungen" und "Frustrationen". Andere unverantwortliche gute Seelen - die Lenin teuren "nützlichen Idioten" - überrepräsentiert bei den Sympathisanten der globalisierungskritischen Bewegung - gehen noch viel weiter und sind wie Alain Gresh, der Chefredakteur des Monde diplomatique, bereit, mit dem Islamismus im Namen der anti-imperialistischen und anti-zionistischen Kämpfe zu paktieren. Sie machen dieser alten aber wenig achtbaren französischen Tradition alle Ehre, die es will, daß so viele unserer kleinbürgerlichen Intellektuellen aus mangelndem Nervenkitzel und ihren Selbsthaß pflegend, darin enden, eines Tages in die morbide Faszination für den Fanatismus und den Totalitarismus abzugleiten. Von den Surrealisten, die sich brüsteten, die "Defaitisten Europas" zu sein, über Drieu la Rochelle, Genet und andere Brasillach-Jünger der Milizen und der "schwarzen Krieger" der SS, "diesen Helden des Nordens mit feurigem Blut", (*) bis zu dieser Generation, die so lange fasziniert war durch den mystischen Kommunismus, gestellt unter die hohe Autorität des Jean-Paul Sartre, des "Ultra-Bolschewiken", der während des Algerienkrieges in seinem unerhörten Vorwort zu den Verdammten dieser Erde, von Frantz Fanon, schrieb, daß "einen Euopäer zu ermorden, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen bedeutet, gleichzeitig einen Unterdrücker und einen Unterdrückten zu beseitigen", haben wir leider auch diese Tradition, kraft derer manche unserer guten Geister sich immerzu über alles irren und die schlimmsten Verbrechen im Namen von irgendwelchen höheren "Werten" rechtfertigen. (1)

Es ist unmöglich, von Intellektuellen zu sprechen, die Tariq Ramadan unterstützen, ohne den Fall des Alain Gresh zu erwähnen, des Chefredakteurs des Monde diplomatique, der ohne Zweifel der treueste und wertvollste Freund von Ramadan ist. Seit der Zeit, da sie miteinander verkehren und gemeinsam auf Konferenz-"Tournee" gehen, mal vor einem Publikum von Globalisierungsgegnern, mal vor einem Islamistenpublikum (wo die Frauen und die Männer getrennt sind), sind Gresh weder die familiäre Herkunft noch die politischen Ziele des Predigers unbekannt. Es ist in genauer Kenntnis der Sache, daß er seit fast zehn Jahren dafür kämpft, ihm die Tore zur französischen Linken zu öffnen, vom MRAP (Bewegung gegen den Rassismus und für Völkerfreundschaft) über die Liga für Unterricht, die Organisationen der Ökologen und Globalisierungsgegner bis zur Liga für Menschenrechte. Sie haben häufig gemeinsam publiziert, aber ihr spektakulärstes gemeinsames Buch bleibt das von Farouk Mardam-Bey in der Reihe Babel des Verlages Actes Sud veröffentlichte L´Islam en questions, Der Islam in Fragen. In diesem Buch der von Françoise Germain-Robin geleiteten Gespräche führen die beiden Männer den Faden ihres intelektuellen und politischen Einverständnisses auf die mythische Bindung zurück, die sie beide mit Ägypten haben. (2)

(*) Jean Genet, L´Enfant criminel, 1949, Oeuvres complètes, tome V, Gallimard, 1979, page 389

(1) Pierre Lellouche: Illusions gauloises. Plaidoyer pour une France debout. Bernard Grasset, Paris 2006, pages 239-240
http://images-eu.amazon.com/images/P/2246691516.01.LZZZZZZZ. jpg

(2) Tariq Ramadan et Alain Gresh. EXTRAIT DE "FRERE TARIQ " de Caroline Fourest (Paris, 2005, Grasset)
http://www.prochoix.org/cgi/blog/2005/01/29/286-tariq-ramada n-et-alain-gresh


02.04.2006, 19:47 Uhr

Palästina zur Zeit der Unruhen vom August 1929

Tom Segev hat wieder einmal einen Bestseller produziert. Auf 669 Seiten schildert er kenntnisreich die tragikomische Geschichte einer 30 Jahre dauernden politischen Dreierbeziehung. ...

Segev begnügte sich natürlich nicht mit der Schilderung einer arabisch-jüdischen Idylle, er zitiert den britischen Polizeiinspektor Raymond Cafferata, der versuchte das Massaker in Hebron am 24. August 1929 bei dem 67 Juden, darunter ein Dutzend Frauen und drei Kinder unter fünf Jahren von einem arabischen Mob getötet wurden, zu verhindern. Cafferata liess auf den Mob schießen. Aus einem der Häuser kamen Schreie. Cafferata verschaffte sich Zutritt. "Ein Araber war dabei, einem Kind mit dem Schwert den Kopf abzuschlagen. Einmal hatte er bereits zugeschlagen und wollte gerade ein zweites Mal ausholen, als er mich sah und stattdessen auf mich einhieb, aber sein Ziel verfehlte. Er befand sich praktisch vor der Mündung meines Gewehrs. Ich schoss ihm in den Unterleib. Hinter ihm sah ich eine blutverschmierte jüdische Frau mit einem Mann, den ich als Polizisten wiedererkannte, Issa Sherif aus Jaffa.... Er stand mit einem Dolch in der Hand über die Frau gebeugt. Als er mich sah, flüchtete er in das nächste Zimmer und rief auf Arabisch: ´Ich bin Polizist, Euer Ehren´. Ich folgte ihm in das Zimmer und erschoss ihn." (1)

23. bis 29. August

Blutige Unruhen: 133 Juden werden getötet und über 300 verletzt. Mehr als 8000 Juden (5% des gesamten Jischuw) sind auf der Flucht. Tiefe Erschütterung im Jischuw und in der Diaspora. Die Engländer schließen alle Zeitungsverlage und unterbrechen die Telefon- und Telegrafenverbindungen ins Ausland.

29. August

Der Hochkommissar kehrt aus seinem Urlaub in London zurück und läßt verlautbaren, daß er die arabischen Übergriffe verurteile und daß die Schuldigen mit aller Härte bestraft würden.

Die Unruhen von 1929

Im August 1929 entlädt sich die Spannung im Land von neuem. Am Freitag, den 23. August, eilen mit Keulen und Messern bewaffnete Araber in die Jerusalemer Altstadt und dringen in die jüdischen Stadtviertel ein. Hochkommissar Chancellor hält sich zu diesem Zeitpunkt in England auf, und die Polizei ist nicht darauf vorbereitet, den Angreifern Einhalt zu gebieten. Die Gewalttätigkeiten dauern sechs Tage, bis die britische Ordnungsmacht endlich Verstärkung aus Ägypten erhält. Weil in der Altstadt von Jerusalem sowie an einigen anderen Orten keine Haganna-Truppen präsent sind - die alteingesessene, nichtzionistische jüdische Bevölkerung lehnt ihre Anwesenheit ab -, werden allein in Hebron über 60 Juden niedergemetzelt. Das jüdische Viertel Safed geht in Flammen auf. Ramat-Rachel Moza, Hartuv, Kfar Urije, Be´er Tuvia und Hulda werden vom arabischen Mob zerstört. In Tel Aviv und Haifa hingegen kann die Haganna die Angreifer zurückschlagen.

Anders als bei den früheren Ausschreitungen, die auf einen Ort oder einige wenige Orte beschränkt waren, breiteten sich die Gewalttätigkeiten diesmal wie ein Flächenbrand über das ganze Land aus. (2)

What happened during the Arab riots of 1929?

From 1922 through 1928 the relationship between Jews and Arabs in Palestine was relatively peaceful. However, in late 1928 a new phase of violence began with minor disputes between Jews and Arabs about the right of Jews to pray at the Western Wall (Kotel) in Jerusalem. These arguments led to an outbreak of Arab violence in August 1929 when Haj Amin al-Husseini, Mufti of Jerusalem, fomented Arab hatred by accusing the Jews of endangering the mosques and other sites holy to Islam. Observers heard Husseini issue the call: Itback al-Yahud "Slaughter the Jews!"

On August 22, 1929 the leaders of the Yishuv met with the British Deputy High Commissioner to alert him of their fears of a large Arab riot. The British officials assured them that the government was in control of the situation. The following day the Riots of 1929 erupted throughout the Palestine Mandate, lasting for seven days.

... While attacks on Jews in Tel Aviv and Haifa were thwarted by Jewish defenses, there were Jewish deaths in Hebron, where 67 Jewish men and women were slaughtered and Safed, where 18 Jews were killed, as well as scattered other losses totaling 133 Jewish deaths, with more than 300 wounded.

The Arab violence in Hebron was one of the worst atrocities in the modern history of Israel. On the afternoon of Friday, August 23, 1929 Jerusalem Arabs came to Hebron with false reports of Jews murdering Arabs during the rioting there, even saying thousands of Arabs had been killed. Despite the fact that Jews and Arabs in Hebron had been on good terms, a mass of frenzied Arab rioters formed and proceeded to the Hebron Yeshiva where a lone student was murdered. The next day, the Jewish Sabbath, the killing continued as an Arab mob of hundreds surrounded homes where Jews sought refuge, broke in and murdered scores of Jews in a bloody rampage.

The dead Jews that day included Eliezer Dan Slonim, a man highly esteemed by the Arabs. He was the director of the local English-Palestine bank whose many clients were Arabs, and was the sole Jewish member of the Hebron Municipal Council. He had many friends among the Arab elders, who had promised to protect him. Twenty-two people died in Slonim´s house that day including his wife and two young children.

By the end of the riot, during which the British police did nothing to protect the Jews or stop the violence, sixty-seven Jews were dead and hundreds wounded. The survivors were isolated in a police station for three days while the Arabs rampaged through their houses, stealing and destroying Jewish property, unmolested by the British authorities. At the end of the three days the Jews were sent to Jerusalem, exiled from their homes for the crime of being a victim of the Arab riot. Hebron´s ancient Jewish quarter was empty and destroyed. For the next 39 years no Jew lived in Hebron, not until after it was liberated by the Israeli military during the Six Day War in 1967.

The British Colonial Secretary, Lord Passfield, announced the formation of a Commission of Inquiry, which began its investigation of the riots in September 1929. (see Shaw Commission of Inquiry). A British expert was engaged to study the matter (the Hope-Simpson Report), and a new policy whitepaper was issued by Lord Passfield (the 1930 White Paper).

1. August 2004 - 2. April 2006

(1) Es war einmal ein Palästina. Von Karl Pfeifer, Die Jüdische, 2. April 2006
http://www.juedische.at/TCgi/_v2/TCgi.cgi?target=home&Param_ Kat=3&Param_RB=24&Param_Red=4418

Es war einmal ein Palästina. Juden und Araber vor der Staatsgründung Israels. Von Tom Segev. Siedler Verlag 2005
http://images-eu.amazon.com/images/P/388680805X.03.LZZZZZZZ. jpg

Tom Segev
http://www.randomhouse.de/author/author.jsp?per=71959

(2) Mordecai Naor: Eretz Israel. Das 20. Jahrhundert. Könemann Verlag Köln, Februar 2000, Seiten 154 und 156

(3) What happened during the Arab riots of 1929? British Mandate. Arab Riots 1929. Palestine Facts
http://www.palestinefacts.org/pf_mandate_riots_1929.php

Mit weiterführenden Links:

The Arab Jewish Struggle. The Jewish Agency for Israel
http://www.jafi.org.il/education/100/concepts/d2.html

Arab Riots of the 1920´s, by Jacqueline Shields. Jewish Virtual Library
http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/History/riots29. html

The 1929 Hebron Massacre 70 Years: 18 Aw 1929 - 18 Aw 1999.
The Jewish Community of Hebron
http://www.hebron.org.il/pics/tarhome.htm

Reflections on a Riot, by Bracha Slae. Israel Diary. aish.com
http://www.aish.com/Israel/articles/Reflections_on_a_riot.as p


18.03.2006, 16:00 Uhr

"Jerusalem war islamisch seit dem Vater aller Propheten"

Es ist wichtig, die Grundlagen dieser arabischen Vorstellung von Moralität Israel betreffend zu untersuchen, da die europäischen Regierungen sie jetzt übernommen haben. Auf der Konferenz von Lahore, 1974, beschreibt der Generalsekretär der Islamischen Konferenz Mohammed Hassan Mohammed al-Touhami (Ägypten, G.E.) die Eroberung Jerusalems durch Jihad, Glaubenskrieg, im 7. Jahrhundert, folgendermaßen: "(Jerusalem) wurde durch muslimische Armeen befreit und gesäubert von den Rückständen an Römern und Zionisten (sic)."

Er bezieht sich auf die christliche und jüdische einheimische Bevölkerung, die während der arabischen Invasion Palästinas ermordet, versklavt, vertrieben wurde oder den Dhimmi-Status bekam. Al-Touhami bekräftigt auch die klassische Interpretation des Jihad als die eines Krieges zur Befreiung des Landes von der Unterdrückung durch die Regierung von Nicht-Muslimen. Dann erwähnt er im Einklang mit der islamischen Lehre verschiedene biblische Personen als muslimische Propheten. Das spiegelt die islamische Überzeugung wieder, daß Judaismus und Christentum spätere falsche Entwicklungen aus dem originären islamischen Glauben sind, der den beiden anderen monotheistischen Religionen vorausging:

Jerusalem war islamisch seit dem Vater aller Propheten. Ibrahim Al-Khalil der Freund (Abraham) kannte den Islam und sprach ihn aus, als er sagte: "Ich bin der erste aller Muslime." Er nannte uns Muslime, und er bewohnte Jerusalem nach seiner Reise durch das Land von Irak und Syrien.

Auf dieser Welt gibt es keine Muslime außer der islamischen Nation. Gott der Allmächtige vermacht das Land, an wen auch immer er wünscht; und nur diejenigen, die von Gott erwählt sind, sollen die Welt erben; und Gott der Allmächtige hat die Wahl getroffen, daß die muslimische Nation dieses Vertrauen oder Treuhandeigentum (trust) auf sich nehmen sollte. Und Gott der Allmächtige ändert die Bedingungen für die Völker nicht, wenn sie sich nicht selbst ändern. Möge Gott uns vom Abweichen (vom Islam) bewahren, und vom Vergessen dieses Vertrauens, dieses Treuhandeigentums, inmitten der gegenwärtigen Weltereignisse.

In dem die EU die arabische Politik annahm, hat sie ihr stillschweigendes Einverständnis zu Erklärungen gegeben, die dem Islam rechtmäßige Weltherrschaft gab und Israels Rechtmäßigkeit in seiner eigenen biblischen Heimat anfocht, die von Muslimen als ihre angesehen wird - als Teil des dar al-Islam. Diese Lehre liefert die ethische Grundlage für den arabisch-palästinensischen Krieg gegen Israel. Das moralische Engagement der EU für den palästinensischen Jihad hat so die ureigenen Grundlagen der Freiheit und der westlichen Kultur kompromittiert - da die Kräfte des Jihad auf Europäer als Ungläubige und als Hindernisse für die Verbreitung des Allah-Glaubens zielen, in Euopa und darüber hinaus.

Bat Ye´or: Eurabia. The Euro-Arab Axis. Fairleigh Dickinson University Press, Madison/USA 2005, pages 112-113

Declaration of Lahore. Second Islamic Summit Conference, Lahore, Islamic Republic of Pakistan, 22 to 24 February 1974
http://www.oic-oci.org/english/is/2/2nd-is-sum.htm

Der Euro-Arabische Dialog und Die Geburt von Eurabia. Von Bat Ye´or. Übersetzung aus dem Englischen: Herbert Eiteneier. Der englische Artikel ist eine von Bat Ye´or autorisierte Fassung von "Le Dialogue Euro-Arabe et la naissance d´Eurabia" aus "Observatoire du monde juif", Bulletin no. 4/5, Dezember 2002, S. 44-55
http://homepages.compuserve.de/HeppyE/texte/1eurabia.html


Quelle: http://www.eussner.net/fundsachen_2006-04-05_17-53-00.html
Copyright © by Gudrun Eussner | 20.11.2008, 19:49 Uhr