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Fundsachen

29.07.2007, 23:10 Uhr

Sigmund Romberg: Lover, come back to me

The sky was blue
And high above
The moon was new
And so was love
This eager heart of mine was singin´
Lover, where can you be?

You came at last
Love had its day
That day is past
You´ve gone away
This achin´ heart of mine is singin´
Lover, come back to me.

When I remember every little thing
You used to do
I´m so lonely
Every road I walked along
I walked along with you
No wonder I am lonely.

The sky is blue
The night is cold
The moon is new
But, love is old
And while I´m waitin´ here
This heart of mine is singin´
Lover, come back to me.

When I remember every little thing
You used to do
Honey, I get oh, so lonely
Every road I walked along
I walked along with you
Ain´t no wonder I am lonely.

The sky is blue
The night is cold
The moon is new
But, love is old
And while I´m waitin´ here
This heart of mine is singin´
Lover, come back …

Lover, come back to me.
Come on back to me girl ...
Come on back girl ...
Lover, come back to me.

The New Moon (Lawrence Schwab, Frank Mandel, Oscar Hammerstein II - w)
1928 show; 1931 film; 1940 film starring Jeanette MacDonald and Nelson Eddy
- also in 1954 film Deep in my Heart
Jeanette Mac Donald; Giuseppe Bamboschek&orchestra
PBS 042123-5 (Victor 2048), Hollywood, 16th September 1939
Deep In My Heart. The Songs of Sigmund Romberg
Living Era - CDAJA5642
Sanctuary Classics
http://www.sanctuaryclassics.com/search.php

Sigmund Romberg (1887 - 1951) Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Sigmund_Romberg

Die Mac Donald/Eddy Filme gelten heute als vielgeliebte Beispiele für das, was in der amerikanischen Kultur mit camp bezeichnet wird. Im Deutschen kann man den Begriff nur ungenau mit Trivial bzw. Kitsch wiedergeben.

New Moon ( USA 1940). Bosley Crowther. New York Times
http://movies2.nytimes.com/gst/movies/movie.html?v_id=34948

Siegmund Romberg was one of the most beloved composers working on the Broadway stages at the beginning of the last century ...

Deep in My Heart (USA 1954). Directed by Stanley Donen. IMDb
http://www.imdb.com/title/tt0046896/


26.11.2006, 19:30 Uhr

Anführungszeichen verhindern das Denken

"Dummschlau und selbstzufrieden lecken die Anführungszeichen sich die Lippen." (Karl Kraus) Auch bei Giorgio Agamben ist das Anführungszeichen, hier schon beinahe Allegorie, höchst unbeliebt. Anführungszeichen verhinderten das Denken: "jeder Gedanke muß, um sich als solcher zu erfüllen – d.h., um sich auf etwas beziehen zu können, das außerhalb seiner selbst liegt –, gänzlich in die Sprache eingehen: eine Menschheit, die nur in Anführungszeichen sprechen könnte, wäre eine unglückliche Menschheit, die vor lauter Denken die Fähigkeit verloren hätte, das Denken zu vollenden." Sehr bildlich setzt Agamben fort, indem er feststellt, daß der "gegen die Sprache angestrengte Prozeß" nur mit der "Tilgung des Anführungszeichens" enden könne, ein Prozeß, dessen Ausgang das Komma bildet. "Die Anführungszeichen ziehen sich um den Hals des beschuldigten Begriffs zusammen, so lange, bis er erstickt ..."

Anführungszeichen sind nur gerechtfertigt zum Kenntlichmachen von Zitaten.

Auslassungspunkte als Materialspur, Anmerkung 15. Von Brigitte Obermayr. Sonderforschungsbereich 626 Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste. Freie Universität Berlin
http://www.sfb626.de/veroeffentlichungen/online/artikel/91/3 /

Karl Kraus, Publizist, Schriftsteller (1874 - 1936)
http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/KrausKarl/

1978 bis 1986 war Agamben, im Auftrag des Verlegers Einaudi, Herausgeber der italienischen Ausgaben der Schriften von Walter Benjamin, wobei er seinerzeit unbekannte Manuskripte Benjamins wieder entdeckte. Agamben bezieht sich nicht zuletzt auf Benjamin, und mehr noch auf seinen melancholischen Gestus, wenn er der Gegenwart Spracharmut attestiert ...

Giorgio Agamben. Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Giorgio_Agamben


25.11.2006, 17:59 Uhr

Haribo macht Kuffar froh, und Muslime ebenso!

Jetzt warte ich auf die nächste Haribo-Werbung von Thomas Gottschalk in ARD und ZDF. Er in der Djellaba, und die Mädels unter den Kindern mit Kopftuch.

Anyone for Halalibo? Justify This?
http://justifythis.blogspot.com/2006/11/anyone-for-halalibo. html

Gemeint ist der Nordwesten von England, wo dieser Spuk tobt. Allerdings kennen Briten die unterworfenen Bären in ganz England. Wir können noch ein wenig verschnaufen, bevor uns Thomas Gottschalk mit Djellaba beehrt. Aber es wird auch bei uns so kommen, wenn´s so weitergeht mit der Islamisierung Deutschlands.

Hier, mit Kommentaren von Engländern, die solche Halal-Gummitiere bereits seit einem Jahr kennen und finden, daß sie nicht gut schmecken:

Launched this month? I´ve seen it on sale at my Asda for over a year! My son says they don´t taste good. He also said most of his Muslim school mates eat anything they want (their parents don´t know!). It´s great to have the Kosher and Halal choices in our multi-cultural society. I have many Muslim friends and we always serve them Halal food when they visit.
- Joy, London, UK

The Halal Haribos for Muslim children. By Martin Delgado, Mail on Sunday, November 18, 2006
http://www.dailymail.co.uk/pages/live/articles/news/news.htm l?in_article_id=417218&in_page_id=1766&ito=1490

Haribo. Daten und History
http://www.haribo.de/planet/de/info/frameset.php

Haribo will Bonn den Rücken kehren!

Sollte der Firmenchef Ernst machen, wären nicht zuletzt auch die Bonner Kinder die Leidtragenden: Denn seit 1936 ist es Tradition, dass sie im Herbst selbst gesammelte Eicheln und Kastanien gegen Haribo-Süßigkeiten umtauschen können. Das nutzen jährlich rund 16 000 Kinder nur zu gerne. Die Eicheln und Kastanien werden dann an die Rehe und Hirsche in Hans Riegels Privatforst bei Bonn verfüttert.

Na, hoffentlich nicht auch an Wildschweine, die sind nämlich nicht halal!

Abschied vom Goldbären - Das Bonner Süßwarenunternehmen Haribo macht offenbar Ernst mit seinen Umzug. Von Markus Peters, Förderland, 19. Dezember 2005
http://www.foerderland.de/626+M596a57b261b.0.html

Wetten, dass ...? Thomas Gottschalk, Deutschlands beliebtester Showmaster
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/18/0,1872,1021202,00.html

Es tobt noch ein weiterer Spuk, diesmal im Rahmen der guten Zusammenarbeit Frankreichs mit den arabischen Staaten. Die Modezeitschrift ELLE meint, sie folge den Grundsätzen von Aufgeschlossenheit, Ausgewogenheit, Qualität und Format, wenn sie für Nordafrika und den Nahen Ostens ELLE ORIENTAL und ELLE Alcharq in französisch und arabisch herausgibt. Für Saudi-Arabien gebe es eine verschärfte Version, die an die strikteren Normen des Landes angepaßt sei, frau könnte auch sagen, die der Unterdrückung der Frauen des wahhabitischen Mittelalters zu Diensten ist.

Für den Iran mag ELLE weniger Chancen sehen, da dort eh alle wie Pinguine herumlaufen müssen.

In October, the magazine´s oriental expansion will be followed with a Pan Arab edition in Arabic, which will be adapted visually and journalistically to the stricter norms of Saudi-Arabia. The Pan Arab edition of ELLE Oriental will have a distribution in Dubai, Kuwait, Bahrein, Qatar, Saudi-Arabia and Oman with a circulation of 100 000 copies. (Tip von Silke)

ELLE ORIENTAL
http://www.i-g-a.com/mag.asp?cdt=508


04.11.2006, 13:47 Uhr

Mubahala oder: das Muß zum Handeln

Der Märtyrer Husayn als Symbol der realen Tat

Das Martyrium der beiden ersten Imame (Hasan und Husayn) ist jedoch kein isoliertes Ereignis, "sondern verpflichtet die Schiiten der Gegenwart zur Nachahmung".

Husayns Opfertat ist das Vorbild für alle Zeiten und Generationen. Indem er sich dem Despoten ohne reale Erfolgsaussicht stellte, wurde er zum Symbol der realen Tat, zum Revolutionär schlechthin. Für die Schiiten gibt es somit nur das Muß zum Handeln, das jedes Nichtkönnen überschreitet. Damit durchläuft der Gläubige eine übernatürliche Verwandlung, die ihn in das Sein des Husayn gleiten, den verborgenen Imam vorwegnehmen sowie den Tyrannen und seine korrupten Vasallen überwinden läßt ...

Nicht nur das Gebet, sondern die Politik sei (laut Ayatollah Ruhollah Khomeyni) der eigentliche Lebenssaft des Islam. Die Kolonialisten dürfe man keineswegs unterschätzen, denn sie zielten darauf ab, die Muslime auf das Gebet zu beschränken und sie am Nachdenken über Regierung und Verwaltung zu hindern. Solange sie sich darauf einließen und mit dem beschieden, was ihnen die fremden Ausbeuter zuteilten, wären diese zwar zufrieden, nicht aber Allah, der ihre diesseitige Passivität im Jenseits hart vergelten würde ... (1)

Der geballte Vernichtungswille, getarnt als "Gebet"

"Erstmals ist jetzt auch in Deutschland eine Morddrohung von fanatischen Islamisten aufgetaucht. Ausgesprochen gegen einen deutschen Wissenschaftler. Wie ernst das zu nehmen ist, wissen wir spätestens seit der Ermordung des holländischen Regisseurs Theo Van Gogh." (2)

Hier ist der ungekürzte "Gebetsvorschlag" des Dr. Yavuz Özoguz an Herrn Dr. Hans-Peter Raddatz. Leider zitieren die meisten Autoren von Artikeln zum Thema nur den zweiten Teil; deshalb betone ich jetzt den ersten Teil, aus dem eindeutig der Vernichtungswille hervorgeht. Da Muslime wie Dr.Yavuz Özoguz ihre Religion für die absolut wahre halten, kann er gut seine Glaubensbrüder und -schwestern zur Disposition stellen, immerhin mehr als eine Milliarde Menschen; denn er weiß ja, daß der Islam nicht "so ist, wie Herr XXX es immer wieder vorstellt". Nun richtet sich die Strafe automatisch an den Gegner. Das Strafmaß ist vorgegeben: Vernichtung. (3)

[Anfang]
Wir machen Ihnen einen einfachen Vorschlag, wie Sie für sich selbst Ihre eigene Glaubwürdigkeit prüfen können: Lassen Sie uns doch gemeinsam folgendes Gebet beten: "Wenn der Islam so ist, wie Herr XXX es immer wieder vorstellt, dann möge der allmächtige Schöpfer alle Anhänger jener Religion vernichten! Und wenn Herr XXX ein Hassprediger und Lügner ist, dann möge der allmächtige Schöpfer ihn für seine Verbrechen bestrafen und diejenigen, die trotz mehrfacher Hinweise auf die verbreiteten Unwahrheiten von Herrn XXX, immer noch darauf bestehen, auch.
[Ende des Gebetsvorschlags]

Landgericht lehnt Verfahren gegen Herausgeber von Islam-Portal ab. 7. August 2006

Das Landgericht Oldenburg hat ein Verfahren gegen den Herausgeber des Internet-Portals «muslim-Markt» abgelehnt. In der Pressemitteilung des Landgerichts Oldenburg, vom 7. August 2006 heißt es: (4)

Die Kammer hat die Eröffnung des Hauptverfahrens gemäß § 204 Absatz 1 StPO aus tatsächlichen Gründen abgelehnt, da das Ergebnis der Ermittlungen eine Verurteilung des Angeschuldigten nicht wahrscheinlich macht, insbesondere nicht den hinreichenden Verdacht einer öffentlichen Aufforderung zu einer Straftat trägt.

Dazu meint Henryk M. Broder.

Hoffen wir, dass auch die Oldenburger Islamversteher der gerechten Strafe G´ttes nicht entgehen. (5)

Mubahala

"Die Christen blieben starrköpfig und weigerten sich, von irgend etwas überzeugt zu werden (daß Christus ein Prophet wie Adam war, aus Staub geschaffen und nicht Sohn Gottes. G.E.). Daraufhin wurde der folgende Vers Nr. 61 der Sure Nr. 3 offenbart: Aber wer auch immer mit Euch über diesen Fall streitet nach allem, was zu Dir (Mohammed) an Kenntnis gekommen ist, dann sage: Komm, laß uns unsere und Euere Söhne, unsere und Euere Frauen, uns und Euch rufen, dann laßt uns ernsthaft sein im Gebet und den Fluch Allahs auf die Lügner beschwören (invoke *). 3:61.

Nun gab der Heilige Prophet den koranischen Spruch vor der Abordnung der Christen wieder und erklärte die Herausforderung von ´Mubahala´. Der Begriff ´Mubahala´ ist abgeleitet von seinem arabischen Radikal ´Bahlah´, was ´Fluch´ bedeutet. So meint ´Mubahala´ wörtlich, einander fluchen. Die Christen berieten miteinander und verkündeten schließlich die Annahme der Herausforderung."

Der Prophet kommt zu dem angegebenen Platz des "historischen Ereignisses" "mit Imam Hussein in seinen Armen und die Hand Imam Hassans haltend und die hochwürdige Fatima, gefolgt von seiner Hoheit Ali (zusammen ´Holy Panjetan´ die Heiligen Fünf genannt). Der Heilige Prophet befahl ihnen dann, ´Amen´ zu sagen, wenn er zu Gott betete.

Kaum war die heilige Karawane des Heiligen Propheten im Gesichtskreis der opponierenden Gruppe der Christen von Najran erschienen, da waren sie entsetzt und gebannt. Abdul Haris Ibne Alqama, der größte Lehrer unter ihnen, wandte sich an sein Volk:

´Fürwahr, ich sehe ein göttliches Licht auf den Gesichtern unserer Kombattanten, ich erblicke solche Gesichter unter ihnen, die Berge von ihrem Platz versetzen können, wenn sie zu Gott beten. Hütet Euch! Versucht niemals, sie herauszufordern, sonst werdet Ihr zu Grunde gehen, und die ganze Nation der Christen wird der Auslöschung verfallen!´

Daraufhin wiederholte der Heilige Prophet: ´Bei Gott! wenn die Christen von Najran gegen uns angetreten wären, wären sie in Affen und Schwäne verwandelt worden. Feuer wäre über sie vom Himmel geregnet, und sie wären verloren gewesen.´

Als die Christen von ´Mubahala´ Abstand nahmen, brachte der Prophet zwei Alternativen vor sie: entweder zum Islam zu konvertieren oder auf die Kapitulation vorbereitet zu sein. Aber die Christen willigten nicht ein, bis die Angelegenheit endlich durch ein Vertragsangebot ihrerseits entschieden wurde. So wurde ein Friedensvertrag unterzeichnet unter der Bedingung, daß die Christen von Najran somit verpflichtet waren, dem Heiligen Propheten einen jährlichen Tribut zu zahlen, zweitausend Kostüme, wert 40 000 Dinar, 30 Pferde, 30 Kamele, 30 Rüstungen und 30 Speere. (Meraj-un-Nabuwat)"

Das nennt man bis in unsere Zeit Jizyah, die Kopfsteuer ...

"Das Ereignis der Mubahala ist aus folgenden Gründen bedeutend:

01. Es bewies, daß es eine Lektion des Mundtotmachens für alle Christen Arabiens war, die nicht länger einen Wettbewerb mit dem Heiligen Propheten (pbuh) wagten. ....." (6)

"Fakir gegen Faschist

Komm! Sieh diesem Fakir ins Auge auf der Grundlage des Mubahala. Komm! Öffne Deine Augen und sieh offen, wie das Schauspiel der Bekundung der fürchterlichen Wut und Entrüstung meines freundlichen Meisters auf Dich fällt. Allahs Prophet (pbuh) sagte, wenn die Christen von Najran zum Mubahala herausgekommen wären, hätte nicht ein Vogel auf ihren Bäumen überlebt. Komm! Komm heraus, um noch einmal das Wunder von Katme Nubawwat, Allahs Prophet (pbuh) auf der Grundlage von Mubahala zu sehen. Aber ich zweifle, daß Du kommst. Weil Du weißt, was es bedeutet, wenn Du ins Inferno des prasselnden Feuer springst, das alles umzüngelt. Im Gegensatz dazu würdest Du sicherlich vorziehen zu sterben, wie Dein Vater und Dein Großvater starben, als in die Arena des Mubahala zu steigen, gegen diese bescheidene Gemeinschaft von Allahs Prophet (pbuh)." (7)

20. Oktober 2005 - erweitert am 8. und 10. August 2006 - Nachtrag, vom 4. November 2006

Quellen

(1) Hans-Peter Raddatz: Iran. Persische Hochkultur und irrationale Macht. Herbig Verlag, München 2006, S. 146f. und S. 149
http://dynamic.herbig.net/autor/autordetail.php?id=204354
http://www.amazon.de/gp/product/images/3776624884/ref=dp_ima ge_text_0/302-3222503-8851224?ie=UTF8

(2) Mordaufruf im Internet - Wie ein Islamismuskritiker bedroht wird. Moderation: Fritz Frey, Report Mainz, vom 17. Oktober 2005. Der Beitrag ist als RealMedia-Stream abrufbar.
http://www.swr.de/report/archiv/sendungen/051017/05/frames.h tml

(3) Erklärung zur Löschung eines eigenen Textes. Vom Muslim-Markt-Team, am 15. September 2005
http://f25.parsimony.net/cgi-bin/topic-flat.cgi?Nummer=63498 &Phase=Phase1&ThreadNummer=36278

(4) Pressemitteilung vom 07. August 2006. Eröffnung des Hauptverfahrens gegen den Mitbetreiber des Internetforums "muslim-markt" abgelehnt
http://app.olg-ol.niedersachsen.de/cms/presse/presseanzeigen .php4?id=439&aktion=anzeigen&bid=2

(5) Freifahrtschein für Hobby-Killer - Der Herr wirds richten. Von Henryk M. Broder, Online-Tagebuch der Achse des Guten, 8. August 2006
http://www.achgut.de/dadgd/view_article.php?aid=3007&ref=0

(6) The Prophet (S.A.W) goes for Mubahala (Imprecation).islamicoccasions.com. Truth, Wisdom &Justice (!)
http://www.ezsoftech.com/islamic/mubahila.asp

(7) Reply to Mirza Tahir´s Challenge of Mubahala. Idara Dawat-o-Irshad, USA, Inc.
http://www.irshad.org/exposed/mubahala.php

(*) In meinem Pons-Globalwörterbuch steht, auf Seite 614, zur Erklärung von "invoke": "evil spirits", böse Geister beschwören; to invoke God´s blessing: Gottes Segen erbitten.

Nachtrag, vom 4. November 2006

Man wird sich ja noch was wünschen dürfen und darauf vertrauen, dass der allmächtige Schhöpfer sich der Sache annimmt. Und so wünschen auch wir uns etwas. Es ist so ziemlich das Schlimmste, das man jemand wünschen kann. "Es soll ihrer nicht gedacht werden!"

Wünsch!Dir!Was! Henryk M. Broder, Tagebuch der Achse des Guten, 3. November 2006
http://www.achgut.de/dadgd/view_article.php?aid=3686&ref=0

Kein hinreichender Tatverdacht eines öffentlichen Aufforderns zu Straftaten, wenn in einem Internet-Forum in der äußeren Form eines Gebets ("Mubahala") die Bestrafung eines Islamkritikers vom "allmächtigen Schöpfer" erfleht wird. Beschluss, 1 Ws 422/06. StGB § 111. Oberlandesgericht Oldenburg, 1. Strafsenat, 23. Oktober 2006
http://app.olg-ol.niedersachsen.de/efundus/volltext.php4?id= 4262&ident

Theo Van Gogh´s Killer Inspired by Sermon. little green footballs, November 1, 2006
http://littlegreenfootballs.com/weblog/?entry=23177_Theo_Van _Goghs_Killer_Inspired_by_Sermon&only

However, another writer and academic on Islam from Utrecht University, Hans Jansen, believes the sermon went much further than the usual rhetoric heard in Dutch mosques,

Did imam´s sermon incite Van Gogh murder? By Barry Thorne and Claire Cavanagh, Radio Netherlands, October 31, 2006
http://www.radionetherlands.nl/currentaffairs/ima061031mc


26.10.2006, 19:43 Uhr

Mein Volk

Der Fels wird morsch,
Dem ich entspringe
Und meine Gotteslieder singe...
Jäh stürze ich vom Weg
Und riesele ganz in mir
Fernab, allein über Klagegestein
Dem Meer zu.

Hab mich so abgeströmt
Von meines Blutes
Mostvergorenheit.
Und immer, immer noch der Widerhall
In mir,
Wenn schauerlich gen Ost
Das morsche Felsgebein,
Mein Volk,
Zu Gott schreit.

Else Lasker-Schüler. Theben. Gedichte und Bilder. Reproduktion eines Theben- Originalexemplars von 1923. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Ricarda Dick. Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag, Frankfurt 2002
http://www.suhrkamp.de/titel/titel.cfm?bestellnr=54177

Die lyrische Seite
http://www.els.gesellschaft.wtal.de/gedichte/gedichte_2003/g edicht_1203.html

"Jedes Wort hab ich vergoldet". XIII. Else Lasker-Schüler Forum, Zürich, 26. bis 29. Oktober 2006
http://www.els.gesellschaft.wtal.de/forum/programm13.pdf

Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft
http://www.els.gesellschaft.wtal.de/

Bei Regen findet die Revolution im Saale statt. Henryk M. Broder, Online-Tagebuch der Achse des Guten, 26. Oktober 2006
http://www.achgut.de/dadgd/view_article.php?aid=3618&ref=0

Das Stelenfeld - kein Denkmal für Paul O´Montis. Stand: 19. Dezember 2004
Im Salon der Frau Jeanette nimmt Mister Brown den Tee ...
http://www.eussner.net/artikel_2004-03-28_19-47-50.html


29.09.2006, 02:10 Uhr

Robert Redeker schreibt an André Glucksmann

Lieber André, guten Tag!

Ich bin jetzt in einer katastrophalen persönlichen Lage. Zahlreiche Morddrohungen wurden an mich adressiert, und ich bin zum Tode verurteilt worden durch die Organisationen der al-Qaida Bewegung. Die Unité de Coordination de la Lutte Anti-Terroriste (UCLAT), die Einheit zur Koordinierung des Anti-Terrorkampfes, und die Direction de la surveillance du territoire (DST), (Geheimdienstorganisation) Direktion zur Überwachung des Landes, kümmern sich darum, aber ... ich habe nicht mehr das Recht, bei mir zu Hause zu wohnen (auf den Sites, die mich zum Tode verurteilen, gibt es einen Plan, der genau anzeigt, wie man zu meinem Haus gelangt, um mich zu töten, es gibt mein Foto, das meines Arbeitsortes, die Telefonnummern und den Bescheid über meine Verurteilung). Aber gleichzeitig weist man mir keinen Platz zu, ich bin verpflichtet herumzuirren, zwei Abende hier, zwei Abende da ... Ich bin unter ständiger Polizeiaufsicht. Ich muß den gesamten vorgesehenen Unterricht absagen. Und die Behörden verpflichten mich umzuziehen. Ich bin ein Obdachloser. Daraus folgt eine verrückte finanzielle Lage, alle Kosten habe ich zu tragen, einschließlich die möglichen für die Miete von einem Monat oder zwei entfernt von hier, für zwei Umzüge, für Notariatsdienste usw. ... Das ist ziemlich traurig. Ich habe ein verfassungsmäßiges Recht ausgeübt, und ich werde bestraft, auf dem ureigenen Territorium der Republik. Diese Affäre ist ebenfalls ein Angriff gegen die nationale Souveränität: ausländische von fanatischen Verbrechern beschlossene Gesetze bestrafen mich dafür, daß ich ein französisches verfassungsmäßiges Recht ausgeübt habe, und ich erleide, in Frankreich selbst, großen Schaden.

In Freundschaft,
Robert Redeker
28 septembre 2006

Unité de Coordination de la Lutte Anti-Terroriste
http://www.interieur.gouv.fr/sections/a_l_interieur/la_polic e_nationale/presentation-generale

Direction de la surveillance du territoire. Wikipédia. L´Encyclopédie libre
http://fr.wikipedia.org/wiki/DST

Message de Robert Redeker à André Gluksmann. Publié par Michel Taubmann, Résilience, 28 septembre 2006
http://www.resiliencetv.fr/modules/smartsection/item.php?ite mid=127

Islamkritik wird selbstverständlich mit dem Tode bestraft. 29. September 2006
http://www.eussner.net/artikel_2006-09-29_00-01-34.html


01.10.2006, 19:04 Uhr

"Specktator" träumt von einer Kirche in Saudi-Arabien

Die große und sehr bekannte saudi-arabische Baufirma Mohammed-Hoch-Tief hat jetzt den Rohbau der größten katholischen Kathedrale in Riad fertiggestellt. Yussuf Muselman, der Chefingenieur, berichtete dem Saudischen Rundfunk und dem Sender Al Dschasira, dass der Bau der Kathedrale mit den beiden 75 m hohen, dem Kölner Dom nachempfundenen Türmen, die Firma weit über Saudi-Arabien hinaus bekannt gemacht hat. Andere islamisch geprägte Länder des Nahen, des Mittleren, des Fernen und des ganz fernen Ostens wollen nun endlich auch für ihre dort lebenden Christen schöne Kathedralen bauen, damit die Christen endlich aus ihren Hinterhof-Kirchen herauskommen.

Die Kosten für die Kathedralen werden zum überwiegenden Teil von den muslimischen Steuerzahlern aufgebracht. Schließlich können die Muslime in den bei den Kathedralen befindlichen Begegnungsstätten Christen ganz hautnah erleben. Sie werden dort gern aufgenommen und dazu motiviert, zum christlichen Glauben überzutreten.

30. September 2006

Der Weg zur größten Moschee...
Die Baukosten betragen etwa 7,7 Millionen Euro, 3,2 Millionen, also fast die Hälfte wird von der EU und vom Land Nordrhein-Westfalen bezahlt.
http://myblog.de/kewil/art/4481822

Ort des interreligiösen Dialogs. Die Merkez-Moschee als Symbol neuer Akzeptanz. Von Alexandra Jarecki, Deutsche Welle 2006. Qantara
http://www.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-469/_nr-562 /i.html

Das Waqf Al-Andalus. 19. Februar 2004. Ergänzungen vom 24. August 2005 und 1. Juni 2006
Während der Eröffnung der neuen Moschee, am 10. Juli 2003, treten 25 Bürger von Granada zum Islam über. Sie alle seien "Suchende". Es gebe Konvertiten, die vorher gläubige Christen, Anarchisten oder Kommunisten gewesen seien, die durch ihre Zweifel an der Politik dazu gekommen seien, sich dem islamischen Glauben zuzuwenden. Es bleibe viel zu tun. Viele der 500 000 spanischen Muslime seien unglücklich über die Anwesenheit spanischer Truppen im Irak. Es muß also politisch gearbeitet werden, heißt dies.
Die Stadtverwaltung von Granada gibt am Abend einen großen Empfang, am folgenden Tag wird die Alhambra besichtigt, Gebete werden gesprochen, und tags darauf, am 12. Juli 2003, findet für 2000 Teilnehmer eine Serie von drei Konferenzen statt über "Muslime in Europa", mit "dem Amir von Deutschland", wie er angekündigt wird, Andreas Abu Bakr Rieger, der dort erklärt, der Islam in Europa könne nur in traditioneller Form praktiziert werden, und nicht an die europäischen Werte und Strukturen angepaßt. Er sagt die "Rettung der Menscheit durch den Islam" voraus und spricht sich gegen den Terrorismus aus, weil dieser zu einer rapiden "Israelisierung" der Weltpolitik führe.
http://www.eussner.net/artikel_2004-03-16_00-30-03.html

Ein Adressat, an den sich "Specktator" wenden könnte, um seinen Traum zu verwirklichen:

Prime Suspect. (Bin Laden and Al-Qaeda)
His father, Sheik Mohammed Awad bin Laden, was a poor, uneducated laborer from Hadramout in South Yemen who worked as a lowly porter in Jeddah. In 1930, the elder bin Laden started his own construction business, which became so successful that his family grew to be known as "the wealthiest non-royal family in the kingdom."
http://www.crimelibrary.com/terrorists_spies/terrorists/lade n/2.html


18.09.2006, 19:55 Uhr

Beim Schwanze des Propheten

Ein angeblicher Witz über den Penis des Propheten führte zu Folter und 13 Jahren Haft in Saudi-Arabien.

Warum aus den islamischen Ländern unter der "Religion des Friedens" nichts wird.

Hadi Saeed al-Mutif wuchs auf dem Lande auf, im Süden Saudi-Arabiens, und im Alter von 18 Jahren begann er eine Ausbildung zum Polizisten. Nach zwei Monaten der Ausbildung kam er mit anderen Rekruten zum Nachmittagsgebet zusammen, wie die Vorschriften es befehlen. "Laßt uns beim Propheten beten ...", sagte der Imam - worauf Hadi angeblich witzelte: " ... und bei seinem Schwanze."

Einige seiner Mitrekruten meldeten Hadi bei den Autoritäten des Ausbildungszentrums, und ihm wurde befohlen, zur Strafe zwei Stunden unter der saudischen Flagge zu stehen. Das hätte das Ende der Angelegenheit sein können, es geschah aber, daß ein Militärinspektor zu der Zeit zu Besuch war, und so setzte dieser törichte Zwischenfall stattdessen eine Kette von Ereignissen in Gang, die nach beinahe 13 Jahren immer noch anhalten, jede Ebene des saudi-arabischen byzantinistischen Systems der Gerichtsbarkeit einbeziehen und sogar an die Ohren des Königs gedrungen sind. ...

Den gesamten Prozeß hindurch gibt es einen Faktor, der ständig bedeutsam ist: Hadi kommt aus Najran - einem ethnisch und kulturell verschiedenen Teil des Königreiches - und er ist ein Schiit des ismaelitischen Zweiges, den viele im saudischen religiösen und gesetzlichen Establishment als häretisch ansehen. ...

18. September 2006

A bad joke, by Brian Whitaker. Al-Guardian. Comment is free ... September 14, 2006
http://commentisfree.guardian.co.uk/brian_whitaker/2006/09/a _bad_joke.html

Ismaili. From Wikipedia, the free encyclopedia
http://en.wikipedia.org/wiki/Ismaili


20.08.2006, 00:00 Uhr

Einsamer nie

Einsamer nie als im August:
Erfüllungsstunde – im Gelände
die roten und die goldenen Brände
doch wo ist deiner Gärten Lust?

Die Seen hell, die Himmel weich,
die Äcker rein und glänzen leise,
doch wo sind Sieg und Siegsbeweise
aus dem von dir vertretenen Reich?

Wo alles sich durch Glück beweist
und tauscht den Blick und tauscht die Ringe
im Weingeruch, im Rausch der Dinge –
dienst du dem Gegenglück, dem Geist.

Gottfried Benn. Schlafzimmerblick im Arbeitszimmer.
Von Florian Illies, SpiegelOnline, 23. April 2006
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,412634,00.html


17.08.2006, 12:27 Uhr

Hellseher - Ganovenehre hin, Ganovenehre her

Motto für Freitag, den 18. August 2006, Aw 24, 5766

Das Dumme am Verfassen einer Autobiographie ist, daß man nicht schummeln kann. Schreibt man über jemand anderen, kann man die Wahrheit von hier bis Finnland dehnen. Schreibt man über sich selbst, wird einem schon bei der leichtesten Abweichung bewußt, daß man - Ganovenehre hin, Ganovenehre her - bloß ein dreckiger Lügner ist. Der Komiker Groucho Marx starb am 19. August 1977 in Hollywood

Der Jüdische Kalender 2005-2006. Fünftausendsiebenhundertsechsundsechzig. Herausgegeben von Henryk M. Broder und Hilde Recher. Mitarbeit: Carmen Dollhäubl, Lissi Schmitt und Michael Wuliger. Ölbaum Verlag, 23. Jahrgang, Augsburg 2005

Günter Grass hatte gesagt, er habe sich 1944 als Freiwilliger zur U-Boot-Flotte gemeldet, sei dort aber nicht aufgenommen worden. Da er aber offenbar als Freiwilliger in den Büchern vermerkt worden war, landete er - vermutlich im Oktober 1944, wie US-Dokumente nahelegen - nicht in einer normalen Wehrmachtseinheit, sondern bei einer Elitetruppe der Waffen-SS. In der "Vorläufigen Erklärung des Kriegsgefangenen", einem Formular der US-Armee, wurde der Danziger später als Lade-Schütze der 10. SS-Panzerdivision "Frundsberg" bezeichnet.

An Grass kann sich kein Kamerad erinnern. Von Jens Todt, SiegelOnline, 16. August 2006
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,431906,00.html

Der Jüdische Kalender 2006/2007. Fünftausendsiebenhundertsiebenundsechzig. Der Klassiker unter den Buchkalendern: Herausgegeben von Henryk M. Broder und Hilde Recher. Informativ, kritisch, aktuell. Ein Lesebuch mit über 300 Zitaten und Texten aus deutsch-jüdischer Kultur, Politik und Geschichte. Mit Schabbatzeiten und Wochenabschnitten. 24. Jahrgang, 280 Seiten, ISBN 3-927217-52-2, € 9,90.
http://www.oelbaum-verlag.de/index2.html

Auf weitere sensationelle Vorhersagen bin ich gespannt!

17. August 2006


Quelle: http://www.eussner.net/fundsachen_2006-08-20_00-00-15.html
Copyright © by Gudrun Eussner | 20.11.2008, 19:37 Uhr