

Die Berliner Zeitung und ihr Anti-Amerikanismus
Liebe Freunde!
Nun ist meine Herrin wieder da von ihrer großen Fahrt nach Deutschland, sie hat sich hauptsächlich in ihrer alten Heimat Berlin die Zeit vertrieben und viele Freunde besucht, während ich hier in meinem sicheren Pferch Zeit hatte, mir so meine Gedanken über das Leben und den Tod zu machen.
Ihr habt recht: zu solchen überflüssigen Grübeleien kommt schaf, wenn es keine echten Herausforderungen und keine realen Feinde gibt, wenn die Drohungen, an den Spieß oder in den Kochtopf zu kommen, lange aufgehört haben, und schaf mit sich und seinen schön geschwungenen majestätischen Hörnern in seinem wärmenden Wollpelz allein ist.
Ich hätte ja mitfahren können, aber sagt selbst, hätte ich mich wieder dem aussetzen sollen, in einem kleinen Auto Tausende von Kilometern zu reisen, mich ständig zu ducken und mir in Abständen das Genörgel meiner Herrin anzuhören über Islamisten, Terroristen, Anti-Amerikanisten und Antisemiten?
Ich wollte, dass sie den Webmaster Patrick Fischer fragt, ob er mir auch ein Archiv macht, wo mein Geblöke für Euch leichter auffindbar abgelagert wird. Wenn ich mich aber mit ihr gestritten hätte, was unweigerlich gekommen wäre, dann Ade, Du schönes Schaf-Archiv! Also habe ich großzügig auf ihr Angebot verzichtet in der Hoffnung, dass ich ein Archiv kriege, und dass sie sich freuen möge, wenn sie mich wohlbehalten vorfindet.
Na, ja, die Freude ist kurz, und es geht schon wieder los, dass ich nichts darf, als mein Maul halten. So bin ich darauf beschränkt, allein Euch meine Eindrücke mitzuteilen.
Am letzten Tag ihres Aufenthaltes in Berlin hat meine Herrin noch eine "Berliner Zeitung" vom Wochenende, 11./12. September 2004, gekauft, das Blättchen für den feinsinnigen linken Anti-Amerikanisten. Sie wirft es mit üblen Schmähreden in die Nähe meines Pferches, als wenn sie will, dass ich mich dieses Fischeinwickelutensils annehme und es zerrupfe. Gehorsam, wie ich bin, lese ich ihre Gedanken und geheimen Wünsche, und angele mir mit Klauen und Maul das Papier in den Pferch.
Schon auf der ersten Seite werde ich fündig.
2. Weltkrieg. Polens Parlament fordert Entschädigung
Mit der Reaktion der deutschen Parlamentarier und der Bundesregierung auf "unsere polnischen Freunde" und deren Unverschämtheit, doch tatsächlich die Anmaßungen der "Preußischen Treuhand" zu kontern und ihrerseits eine Forderung auf Entschädigung für im Zweiten Weltkrieg erlittene Schäden aufzustellen, obgleich sie doch "wissen, wie viel Deutschland ihnen beim EU-Beitritt geholfen hat", will ich anfangen. Frank Herold und Bettina Vestring haben den Polen dazu einiges vorzuwerfen.
Auf Seite 6 bekundet die "Berliner Zeitung" schon mit der Überschrift zum Artikel von Frank Herold "ENTSCHÄDIGUNG" - Mit einer Resolution sorgt der Sejm für eine neue Belastung der deutsch-polnischen Beziehungen", wer die Täter sind und wer die unschuldigen Opfer: die Polen sind die Täter, die Deutschen die Opfer. Jene wollen "alte Rechnungen" begleichen, obgleich die Kassen des Hans Eichel erwiesenermaßen leer sind. Auf 30 Milliarden Dollar schätzen die Polen allein die Zerstörung Warschaus. Sie schlagen damit den Deutschen ihre "Geschichte um die Ohren", was Markus Meckel nicht akzeptieren will. Das "Aufladen der Atmosphäre" durch Erika Steinbach sollte nicht zu einer Wiederaufnahme von Vermögensfragen durch die Polen führen. Deutschland muss sonst vielleicht demnächst wieder zurückschießen?
Ich will das kleine Mitglied der "Koalition der Willigen" im Krieg der USA gegen den Irak nun verlassen und mich der Berichterstattung über die USA zuwenden.
Eine Waffe für Bin Laden
Es ist ein besonderes Datum, der Jahrestag der Attentate in den USA, vom 11. September 2001. Olivia Schoeller erwähnt die USA deshalb auf der ersten Seite, dreispaltig. "Eine Waffe für Bin Laden" schreibt sie. George W. Bush erneuert das Gesetz gegen den Kauf von halbautomatischen Waffen nicht. Als Gerald Ford, Jimmy Carter, Ronald Reagan und Bill Clinton US-Präsidenten sind, verbieten sie diesen Kauf per Gesetz. Auch John Kerry, die Abgeordnete der Demokraten Diane Feinstein sowie die Brady Kampagne gegen Waffengewalt und die Mütterorganisation Mum March würden diesen Kauf verbieten, steht in der "Berliner Zeitung".
Freunde, Ihr seht die Folgen für die Mitglieder der Al-Qaida, oder? In einem "angeblichen" Handbuch der al-Qaida sei geschrieben: "In Ländern wie den USA ist es Bürgern erlaubt, Schußwaffen zu tragen. Wenn Du in einem solchen Land lebst, dann besorge ein Maschinengewehr, vorzugsweise eine AK-47."
AK-47, die gute alte "Awtomat Kalaschnikowa, obraztsa 47" des Mikhail Kalaschnikow, die kann nun von den al-Qaida Mitgliedern und anderen islamistischen Terroristen einfach so im Laden für Bin Laden besorgt werden. Sie müssen nicht mehr auf ihre Führer warten, die ihnen die knappen Waffen zuteilen, sondern sie können selbst tätig werden, völlig legal, in jedem Bundesstaat der USA. Das wird ihre Bewaffnung ungeahnt beschleunigen und die Gefahr von Attentaten dort erhöhen, oder?
Denkt doch nur daran, wie schwierig es für die islamistischen Terroristen der Welt ist, an Waffen und Sprengstoff zu kommen. Das wird ihnen nun, rechtzeitig zum dritten Jahrestag des 11. September, vom US-Präsidenten erleichtert. Ihn trifft große Schuld, wenn eines Tages aus den Gewehrläufen der AK-47 das westliche System aus den Angeln geschossen wird. Wenn sich beispielsweise mehrere Terroristen zusammentun, können sie die Grundmauern des Empire State Building zerschießen, so dass es ähnlich den Twin Towers zusammenstürzt. Gemein!
Jetzt erst entdecke ich auf der ersten Seite der "Berliner Zeitung", ganz oben, über dem Titel, in großen roten Buchstaben: "Amerikas Tenor - ein singender Polizist und der 11. September: Seiten 3 und 8". Ich bin ganz fickrig. Was ist die AK-47 gegen solche Beiträge?
Amerikas Tenor
Auf der "Seite 3" gedenkt Anja Reich des 9/11 mit einem langen Artikel über die "wundersame Karriere" des singenden New Yorker Polizisten Daniel Rodriguez. An ihm, "Amerikas Tenor", könne man erklären, was in drei Jahren aus dem 11. September geworden ist.
Daniel Rodriguez, der Sohn einer puertoricanischen Einwandererfamilie und Großvater eines potentiellen US-Präsidenten ("Und wer weiß, …vielleicht wird mein Enkelsohn eines Tages Präsident der Vereinigten Staaten") ist eine Art Attentatsgewinnler, für den der "amerikanische Traum wahr geworden" ist; denn mit seinen patriotischen Liedern hat er "den Durchbruch erzielt" und seit dem 11. September 2001 schon 300 000 CDs verkauft. Inzwischen versilbert er seine Kunst mit Hilfe eines Agenten und einer PR-Beraterin und vermittelt auf "permanenten Gedenkfeiern" den gebeutelten US-Bürgern "positive Gefühle". Deshalb ist er der Liebling des George W. Bush, der ihn persönlich begrüßt, ihn einen Helden nennt und sich mit ihm fotografieren lässt. "Ich bin nicht irgendein Sänger. Ich repräsentiere etwas Gutes. Damit habe ich auch eine große Verantwortung. Ich darf die Leute nicht enttäuschen", wird er zitiert, und "Gott lässt mein Herz lächeln".
Die Nationalhymne vom "Star-spangled banner", "God bless America", "Bring me home" und ähnliche Lieder hat er im Repertoire. Einer seiner Auftritte findet statt bei einer Gedenkfeier mit einem wandhohen alle Rekorde brechenden "Quilt" von 16 000 Squarefeet. Das ist eine Art Patchwork-Decke von etwas mehr als 1000 qm, was uns die Autorin nicht mitteilt, da sie wohl nicht Zeit findet, sich uns verständlich zu machen, oder weil sie voraussetzt, dass alle wissen, wie hoch ‚ne Wand am Ort des Geschehens, in Farmingdale, was ein Quilt und wie lang und breit in Zentimetern Squarefeet sind, nämlich 929,03 qcm. Die Autorin jedenfalls, die kennt sich aus. Ich Schaf muss mir das alles erst zusammengoogeln, aber für Schafe wie mich ist die "Berliner Zeitung" wohl nicht gedacht, sondern mehr für linksintellektuelle.
Auf der Decke seien neben den Namen der am 11. September 2001 von den Terroristen ermordeten Menschen auch noch, "weil auf der großen Decke noch Platz war", einige Namen von umgekommenen Polizeihunden "verewigt". "Eine Singegruppe probte auf der Bühne ein fröhliches Lied von Tod und Wiederauferstehung", eine "dicke Frau trägt eine riesige Schokoladentorte mit einer riesigen amerikanischen Fahne. Die Fahne ist aus Buttercreme. Auf der Torte steht: ‚Wir werden nie vergessen´."
Riesenquilts, fröhliche Lieder und Hundenamen zum Gedenken an 9/11, dicke Frauen, riesige Torten und riesige Fahnen - auch noch aus Buttercreme. So sind sie, die Amerikaner, ihnen fehlt jeglicher Ernst, und alles ist riesig, dick und fettig! Das werden wir Deutschen ihnen nie vergessen.
Darfur und der Völkermord - Sicherheitsrat streitet über Sudan
Auf der Seite 4, "Meinung", lernt schaf von Maritta Tkalec, dreispaltig, warum die USA die Darfur-Völkermord-Diplomatie betreiben: der Wahlen am 2. November wegen: "Die US-Wahl ist der eigentliche Grund für die verbale Eskalation der amerikanischen Darfur-Diplomatie". Schaf entnimmt der Überschrift "Meinung" indirekt, dass der Artikel von Anja Reich, auf der Seite 3, als Nachricht gewertet wird. Einen Unterschied kann schaf allerdings nicht feststellen.
Die USA haben "den großen Knüppel ausgepackt: US Präsident Bush und sein Außenminister sind zu dem Schluss gekommen, in Sudan habe ein Völkermord stattgefunden." Welch ein inflationistischer Gebrauch dieses Wortes, meint Maritta Tkalec. Nichts von Völkermord, sondern in Darfur "haben arabische Milizen in Regierungsauftrag Rebellengruppen bekämpft und die Gelegenheit genutzt, ältere lokale Konflikte abzuarbeiten… Die ansässige Bevölkerung durch Verbreitung von Angst und Schrecken zu vertreiben, das bringt ihnen wirtschaftlichen Vorteil. … Deutschland und die EU sehen Gewalttaten mit genozidärem Potenzial", was immer das sein mag. Ich Schaf kann mir darunter nichts vorstellen. Vielleicht ist es so ähnlich wie "etwas schwanger"?
Neben dem "eigentlichen Grund", den Wahlen, lernt schaf auch, dass China und Russland eigener Erdölinteressen im Sudan wegen niemals einer entsprechenden Resolution im Sicherheitsrat zustimmen würden. Die USA, suggeriert uns die Autorin, kommen mit "Völkermord", weil sie nicht "gut im sudanesischen Ölgeschäft" seien. Die USA haben durch "das bloße Herumfuchteln mit dem Knüppel" die "Beliebigkeit des Begriffes Völkermord vor Augen" geführt. Mir Schaf wird, sogar im deutschen Fernsehen, das in Darfur herrschende Elend des öfteren vor Augen geführt. Zwischen 30 000 und 50 000 Menschen wurden dort bereits ermordet, "getötet", wie die "Berliner Zeitung" beschönigend schreibt. 1,4 Millionen wurden in die Flucht getrieben. Das so darzustellen wie Maritta Tkalec und AFP/dpa, darauf würde ich einfaches Schaf nie kommen.
Auf der Seite 6 "Politik" wird Darfur noch mal aufgegriffen. Von den USA vorgeschlagene verschärfte Sanktionen gegen den Sudan würden von mehreren Mitgliedern abgelehnt, von Russland, China, Pakistan und Algerien. "Auch die EU zögert". Sie sieht die Vorgänge in Darfur bislang nicht als Völkermord an. Wie könnte es anders sein?
Der Sudan lehnt die Einschätzung der USA sowieso ab und meint, die USA wollten nur vom Krieg im Irak ablenken: "Sie sollten unsere humanitäre Krise nicht für ihre Zwecke missbrauchen", meint der sudanesische Außenminister Mustafa Osman Ismail bei einem Besuch in Südkorea.
Hamid Karzai und die USA
In Spalte 6 der Meinungsseite 4 geht es, zitiert aus "le Parisien", um die Wahlen am 9. Oktober in Afghanistan und um Hamid Karzai, "ihren", der USA, Präsidenten. Hättet Ihr´s nach dem Verlauf des Krieges in Afghanistan sowie nach dem Theater der Zweiten UN-Afghanistan-Konferenz auf dem Bad Godesberger Petersberg und dem sich anschließenden Begeisterungstaumel in Deutschland gewusst, dass Hamid Karzai der Wunsch-Präsident allein der USA ist? Ich nicht.
Googelt doch nur "Hamid Karzai Deutschland". Dann findet Ihr unter mehr als 2000 Angeboten als erstes ein Glückwunschschreiben des deutschen Bundeskanzlers an Hamid Karzai, vom 5. Januar 2004: "Ich weiß um Ihren ganz persönlichen Einsatz, ohne den dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre. Ihnen und allen Mitgliedern der Großen Ratsversammlung möchte ich meine Anerkennung und meinen Dank aussprechen." Es geht dabei um die Ergebnisse zur Verabschiedung einer Verfassung für die "Islamische Republik Afghanistan", vom selben Tage. In ihr wird dem Präsidenten und dem Parlament eine starke Position zugebilligt.
Die wichtige Rolle Deutschlands im afghanischen Transformationsprozeß wird, am 3. Dezember 2002, dargestellt von der NRW-Landesregierung: "Ministerpräsident Steinbrück dankte dem afghanischen Präsidenten für dessen international geachtete Neuformierung des afghanischen Staates und sein Bemühen, die Einheit seines Landes wieder herzustellen."
Die Perspektiven für Afghanistan werden von der deutschen Regierung Ende des Jahres 2002 so gesehen: "unter den 18 Nationen der ISAF mit ihren insgesamt 4800 Soldaten stellt Deutschland mit bis zu 1200 Mann das zweitgrößte Kontingent. Außerdem hat Deutschland die Rolle der ‚lead nation´ bei der Ausbildung der afghanischen Polizei übernommen. Doch reicht die deutsche Unterstützung viel weiter und wird voraussichtlich eine Präsenz in Afghanistan erfordern, die länger als anfangs erwartet dauern dürfte."
Es gibt eine Einschätzung von Hamid Karzai als "Kopfgeburt der CIA, die von den Geberländern nur zu dankbar aufgegriffen wurde", vom 2. April 2002.
Zwar ist Hamid Karzai der Mann der USA, aber er ist dies mit breitem Einverständnis Deutschlands, das "Polizisten, Verwaltungsfachleute und Wirtschaftsführer einlädt, an Ausbildungs- und Trainingsprogrammen in unserem Land teilzunehmen.", wie das NRW-Landespresse- und Informationsamt berichtet.
Auch in Frankreich wird Hamid Karzai von Anfang an mit offenen Armen aufgenommen. Mit dem Zerwürfnis zwischen Frankreich und den USA wird das zumindest nach außen anders, so dass Frankreich auf dem NATO-Gipfel, in Istanbul, trotz ausdrücklicher Bitte Hamid Karzais nicht einverstanden ist mit dem Einsatz einer speziellen NATO-Truppe zur Sicherung der Oktoberwahlen gegen islamistischen Terror der Taliban und anderer islamistischer Gruppierungen. Jacques Chirac weist George W. Bush diesbezüglich zurück: "Wir sind Freunde, wir sind Alliierte, aber wir sind keine Diener." Wie es schon aus anderen Zusammenhängen bekannt ist, hat Frankreich zu islamistischen Terroristen, gelinde gesagt, eine andere Beziehung als die USA. Das muss der französische Präsident in Istanbul ein weiteres Mal medienwirksam kundtun.
Hamid Karzai wird nicht um Verhandlungen mit den afghanischen War Lords herumkommen. Der von saudischen Kreisen gestützte anti-westliche, anti-amerikanische War Lord Sayaf Abdur-Rabb ar-Rasul, ein wahhabitischer Pashtune und zur Zeit des Glaubenskrieges gegen die Sowjets enger Freund Osama bin Ladens, gewinnt zunehmend an Einfluss. Die Terroristen operieren im Süden und Südosten Afghanistans, an der Grenze zu Pakistan.
Aus dem Kommentar des "Parisien" gewinnt schaf den Eindruck, dass die Staaten der EU, vor allem Frankreich, nichts mit der Sicherheit in Afghanistan zu tun haben, dass sie allein Angelegenheit der USA ist. Das jedoch ist falsch. Ab dem 11. August wird die von der NATO kommandierte ISAF von einem französischen General des Eurocorps befehligt, und Frankreich erhöht sein Truppenkontingent in Afghanistan stillschweigend um 300 Mann, auf 800. Auch Spanien wird aufgefordert, mehr in Afghanistan zu tun. Die Spanier sollen die Leitung einer Wiederaufbau-Gruppe in der Provinz übernehmen. Die Regierung Zapatero schickt 65 Mann ins Hauptquartier des Eurocorps, stockt aber ihr Kontingent von 125 Mann nicht auf. Der 11. März 2004 wirkt nach.
Die "Berliner Zeitung" erweckt mit dem Zitat einen völlig falschen Eindruck über die Rolle der USA und der EU in Afghanistan. Die anti-amerikanische Intention ist deutlich.
Aspen-Direktor verurteilt Außenpolitik Washingtons
Nett ist allerdings, und damit habe ich auch für heute restlos genug von der "Berliner Zeitung" und ihrem Anti-Amerikanismus, nett ist Jeffrey Gedmin, zitiert auf der Seite 6, Spalte 6, der die Außenpolitik der USA "scharf kritisiert" und "verurteilt". Will er sich den Weg zu den Demokraten offen halten, sollten sie die Wahlen am 2. November 2004 gewinnen? Findet er es auf Schwanenwerder so schön, dass er von dort weiter die Interessen seiner bisherigen Arbeitgeber vertreten möchte?
Der ehemalige Direktor der New Atlantic Initiative (NAI), Mitglied des erlauchtesten Kreises der mächtigsten Neo-Konservativen, dieser blauäugige Adonis, Wunschkandidat aller Mütter für ihre Töchter, hat was gegen die engen Beziehungen der USA zu dem "fürchterlichen Regime" in Saudi-Arabien. Wer sagt diesem Freund des Ahmad Chalabi denn mal, dass die engen Beziehungen, vor allem zu den "al-Sudairi Sieben", nicht ganz unwichtig waren, den von Jeffrey Gedmin befürworteten Krieg im Irak zu führen?
Blök!
Euer Schaf
15. September 2004
Anmerkungen
Glückwunsch an Hamid Karzai. Presse- und Informationsamt der Bundesregierung. Pressemitteilung Nr. 04, Montag, 5. Januar 2004 http://www.bundesregierung.de/pressemitteilung-,413.585174/G lueckwunsch-an-Hamid-Karzai.htm
Ministerpräsident Peer Steinbrück und Minister Harald Schartau begrüßen Präsident Hamid Karzai und afghanische Delegation zu Gesprächen in Düsseldorf. Rund 200 interessierte Unternehmen aus NRW nahmen am Wirtschaftsgipfel teil. Landespresse- und Informationsamt der NRW-Landesregierung, 3. Dezember 2002
http://www.presseservice.nrw.de/01_textdienst/11_pm/2002/q4/ 20021203_05.html
Perspektiven für Afghanistan, von Dr. Citha D. Maaß, Referentin für Südasien und Afghanistan der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin, Februar 2003
http://www.ifdt.de/0203/Artikel/maass.htm
hamid karzai: schonzeit vorbei? Stephan, dreckfehler. Magazin für investigativen unfug, 2. April 2002
http://www.dreckfehler.de/stories/sid/7
Afghanistan. Hamid Karzai en visite officielle en France fin février. Les Nouvelles calédonniennes, 20 février 2002 http://www.lnc.nc/webpress4/Articles/20020220/A26093.asp
France vetoes Afghan mission, by David R. Sands. The Washington Times, 30 June 2004
http://www.washtimes.com/world/20040630-120807-9389r.htm
Ustad Abdul Rasul Sayyaf. GlobalSecurity.org
http://www.globalsecurity.org/military/world/afghanistan/say yaf.htm
Afghanistan - ISAF. Vers un renforcement de la présence militaire française en Afghanistan. Basirat.net, 3 juin 2004 http://www.bassirat.net/news/read_news.php?n=1539
À son tour le gouvernement espagnol est sollicité. Basirat.net, 7 juin 2004-09-13
http://www.bassirat.net/news/read_news.php?n=1544
Profile Jeff Gedmin. Center for Cooperative Research
http://www.cooperativeresearch.org/entity.jsp?id=884907706-8 20
Open Letter, 19 February 1998
http://www.cooperativeresearch.org/archive/1990s/openletter0 21998.htm
http://www.iraqwatch.org/perspectives/rumsfeld-openletter.ht m
Jeff Gedmin - Iraq
http://www.aspenberlin.org/jeffgedmin.php?iStart=1064516400& sShowMedia=0
Die Quelle des Terrorismus liegt in Saudi-Arabien, von Gudrun Eussner, 13. Oktober 2001
http://www.eussner.net/artikel_2004-06-24_20-42-32.html