www.eussner.net
Was das Schaf zu blöken hat...Was das Schaf zu blöken hat...

Islamisten und deren Freunde auf der Frankfurter Buchmesse 2004 - eine Nachlese

Liebe Freunde!

Erinnert Ihr Euch, dass meine Herrin mir neulich verbietet, mir auch nur ein einziges Buch von Noam Chomsky zu kaufen? Ich habe Euch nicht erzählt, dass sie seit der Zeit die Haushaltskasse verschlossen hält. Ich darf mir nun gar nichts mehr kaufen, nicht einmal Papier, um das Programm der Frankfurter Buchmesse 2004 auszudrucken. Es sind 43 Seiten. "Schaf", sagt meine Herrin, "es wird Zeit, dass Du Deinen Schafskopf etwas anstrengst und Dir die Ehrengäste merkst, die für wert befunden werden, in unserem Kulturkreis zu wirken und zu werben (Da´wa). Schau nicht immer die Bestseller-Autorin Susanne Fröhlich und ihr "Moppel-Ich". Du hast bei ihr sowieso keine Chance, oder meinst Du, nur weil Du so schön geschwungene Hörner hast, könntest Du ihr gefallen? Also, lunger nicht herum, sondern nimm Dir das Programm der Buchmesse vor, und schau Dir die Leute an.

Ich bin sofort bereit; denn neuerdings gibt es für mich eine weitere Gefahr außer Spieß und Kochtopf: meine Herrin könnte mich zum Abgrasen von Wiesen vermieten, wie es eine ihrer Freundinnen gerade vorführt. Die hat zehn Schafe bestellt, die alle nicht verstehen, sich anderweitig nützlich zu machen - und in den Kochtopf kommen sie zum Dank anschließend. Na, ja, vielleicht schert mensch sie vorher noch ein- oder zweimal. Blök!

Die Buchmesse, vom 6. bis 10. Oktober 2004, bietet manchen mir bekannten Namen feil. Ich zähle jetzt einige auf. Das heißt nicht, dass nicht noch andere erwähnenswert wären, aber Ihr wißt ja selbst, dass es inzwischen so viele hoffähige Islamisten und deren Freunde gibt, dass schaf kaum noch mitkommt.

Symposium "Arabische und deutsche Kultur im Dialog - eine Chance für die Orientalistik"

Am Mittwoch, den 6. Oktober 2004, von 15:30 bis 17:00 Uhr, tritt im Symposium "Arabische und deutsche Kultur im Dialog - eine Chance für die Orientalistik" der mir bekannte deutsche Orientalist, Professor für Islamwissenschaft an der Berner Universität, Reinhard Schulze auf. Er ist der einzige Westler unter den sieben Teilnehmern, die unter der Schirmherrschaft der "Arab Thought Foundation (ITF)" für würdig befunden werden, über Kultur zu diskutieren.

Die ATF ist eine die wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Interessen der arabischen Staaten fördernde Institution. Sie wird im Mai 2000 auf Initiative von Prinz Khaled Al-Faisal, Mitglied des saudischen Königshauses der Linie der Al-Sudairi Seven und Gouverneur der saudischen Provinz Asair, als Forum zur Förderung inter-arabischer Toleranz und Zusammenarbeit gegründet. Die ATF wendet sich nach dem 11. September 2001 zunehmend dem Dialog zwischen Arabern und dem Westen zu. Israel ist von solchen Dialogen immer ausgeschlossen.

Die ATF hat ihren Sitz in Beirut. Aufsichtsratsvorsitzender ist Prinz Khaled Al-Faisal. Generalsekretär der ATF ist, seit Januar 2003, der frühere ägyptische Botschafter in Paris Ali Maher. Die ATF wird gegründet, um "Kampagnen des Westens gegen den Islam" zu begegnen und den Westen über "korrektes islamisches Denken" zu informieren. Dazu arbeitet sie mit der Arabischen Liga zusammen. Prinz Khaled Al-Faisal "fordert den Westen auf, die Anstrengung zu unternehmen, mehr über islamische Zivilisation zu lernen und von Vorurteilen Abschied zu nehmen." Ali Maher meint, dass den Arabern und ihrer Kultur "von den Medien und aus anderen Ecken" Unrecht getan wird, dass sie unter einem schlechten Image leiden. Das will er mittels Dialog ändern. Es steht also nicht etwa an, die sozialen, ökonomischen und politischen Verhältnisse in den arabischen Ländern zu verbessern, sondern mit viel saudi-arabischem Geld soll das Image geschönt werden. Die Frankfurter Buchmesse 2004 ist dazu ein geeignetes Forum.

Nun aber zurück zu Professor Reinhard Schulze. Nachdem der Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Genf Charles Genequand und zwei weitere Prüfer die vom "Genfer muslimischen Gelehrten" Tariq Ramadan vorgelegte Dissertation ablehnen, weil sie nicht eine "ideologische" und "tendenziöse" These absegnen wollen, und aus der Prüfungskommission zurücktreten, finden sich auf Vermittlung des SP-Nationalrates Jean Ziegler und seiner Frau gefälligere Gutachter, die persönlichen Freunde des Tariq Ramadan, der Professor für Missiologie Richard Friedli und als erster Berichterstatter der Berner Islamwissenschaftler Professor Reinhard Schulze. Der tritt mit Tariq Ramadan hin und wieder auf, u.a. bei der Heinrich-Böll-Stiftung. Er war auch schon Gastprofessor an der New York University und der Harvard University. Ob Tariq Ramadan doch an die Universität Notre Dame, in South Bend, berufen wird, ist nicht so sicher. Meine Herrin behauptet zwar, sie hätte diesbezügliche Informationen, aber ich Schaf sage Euch, das ist nicht sicher. Blök!

Nun vertreibt sich Tariq Ramadan bei uns in Frankfurt die Zeit und ist Gesprächspartner im Dialog der arabischen Kultur mit der deutschen.

Symposium "Zeitgenössische Strömungen im arabischen Denken"

Am Mittwoch, den 6. Oktober 2004, von 17:00 bis 18:30 Uhr, treten im Symposium "Zeitgenössische Strömungen im arabischen Denken" acht Araber und ein Deutscher auf. Ich schließe die Augen und greife mit meiner Klaue den saudi-arabischen Teilnehmer, seine Exzellenz Dr. Fahd Al Arabi Al Harithi heraus, um einen Eindruck zu bekommen, wer so alles auf der Buchmesse den kritischen Dialog vertritt. Dieses Mitglied des saudischen Königshauses ist seit 1994 Abgeordneter des "Parlamentes" Majliss Al Shura und seit 1998 Verantwortlicher Herausgeber der Regierungszeitung "Al Watan Daily".

Selbstverständlich muß schaf den einzigen Deutschen vorstellen, den "umhabilitierten" C 3-Professor der Humboldt-Universität Berlin Peter Heine, Mitglied des Kuratoriums der Orientstiftung Hamburg, einer Institution des Nah- und Mittelost-Vereins und des Deutschen Orientinstituts. Sinnigerweise ist er Professor für Islamwissenschaft des nicht-arabischen Raumes.

So haben wir also einen deutschen Professor der Islamwissenschaften, des Tariq Ramadan Gutachter und Freund, der die deutsche Kultur vertritt, und einen Professor für Islamwissenschaft des nicht-arabischen Raumes, der sich Gedanken machen darf über "Zeitgenössische Strömungen im arabischen Denken".

Symposium "Die Zukunft der arabischen Gesellschaft in einer sich verändernden Welt"

Am Donnerstag, den 7. Oktober 2004, von 13:30 bis 15:00 Uhr, findet das Symposium "Die Zukunft der arabischen Gesellschaft in einer sich verändernden Welt" statt. Auch hier nehmen acht Araber und eine Deutsche teil, Birgit Schaebler, Professorin für westasiatische Geschichte an der Universität Erfurt, bis 2002 Professorin an der Georgia College&State University, Milledgville/USA, und ehemalige Präsidentin der in den USA beheimateten Syrian Studies Association (SSA), zu der auch ein Mitarbeiter des Orient Institute Beirut gehört. Schaf erinnert sich, dass mit dieser von der deutschen Regierung geförderten Institution und der Hezbollah die Konferenz der FES, vom 17. bis 19. Februar 2004, durchgeführt wird. Dort verhandelt die SPD-eigene Stiftung mit Terroristen. Tariq Ramadan darf nicht fehlen.

Ich wähle den arabischen Teilnehmer El-Sayyid Yassin, seines Namens "Yassin" wegen, und weil er ein Sayyid, ein direkter Nachkomme des Propheten ist. Er ist Ägypter. Von dem habe ich noch nie gehört oder gelesen, gebe ich zu, und so google ich. Schon das zweite Angebot ist ein Volltreffer.

In der Regierungszeitung "Al-Ahram" schreibt El-Sayyid Yassin am 1. Juli 2004, dass man die israelische Politik oder den Raub der zionistischen Lobby in Frankreich nicht kritisieren dürfe. Der "berühmte französische Denker" Pascal Boniface habe das zu spüren bekommen. Ihn kennen wir schon aus dem Artikel meiner Herrin über François Zimeray. Schaut ins Artikelarchiv, bitte. Er enthülle in seinem Buch die heimliche Kontrolle über die Meinungsfreiheit in Frankreich, was Zionismus, den israelischen Staat und die zionistische Lobby betreffe. Der Journalist und Frankreichexperte Ahmad ash-Sheikh übersetzt das Buch ins Arabische. Dort beziehe er sich auf das zwanzig Jahre früher erschienene und in Hunderttausenden von Exemplaren verkaufte Buch des ehemaligen Kongreßabgeordneten Paul Findley, "Who Dares to Speak?", wo er die gleiche Methode der Juden in den USA entlarve, wie die zionistische Lobby die Kontrolle über den Regierungsapparat der USA ergreift.

El-Sayyid Yassin sieht sich geheimen Plänen der zionistischen Lobby gegenüber, die extremen Christen regierten direkt und führten die zionistischen Pläne im Interesse Israels akkurat aus. Der Angriff der USA auf den Irak diene der Sicherheit Israels. Sie sei der Hauptgrund des Angriffs.

Symposium "Handelszeit - Zeit zum Handeln. Der sozio-ökonomische Einfluß der Globalisierung auf die arabische Welt"

"Die Friedrich-Ebert-Stiftung auf der Frankfurter Buchmesse: eine Kooperation mit der Liga der Arabischen Staaten". Ja, da kommt Freude auf! Es gibt Filme, es gibt eine Karikaturenausstellung "Die Kraft der Sprache und die Macht der Bilder als Mittel zur gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung". Ob da die antisemitischen und anti-israelischen Karikaturen aus den arabischen Zeitungen gezeigt werden? Ich weiß es nicht, weil ich nicht zur Buchmesse darf. Blök!

Die FES übernimmt für den 8. Oktober, von 10:30 bis 12:30 Uhr, die Schirmherrschaft über ein so weibliches Symposium wie: "Soft Power. Weibliche Wege in der arabischen Politik und Gesellschaft", wobei Schaf sich das vorstellt: der Weg ist weiblich, die darauf herumtrampeln sind die Männer, oder wie? Schon die Formulierung des Themas zeigt, dass Frauen nicht vorkommen dürfen. Sie werden in ein Adjektiv verbannt: "weiblich". Fünf Frauen, vier arabische und eine deutsche, nehmen sich des Themas an und merken nichts.

Das muß auch nicht sein; denn die FES denkt lieber an die "Zeit zum Handeln". Da müssen sich die Deutschen nämlich wirklich beeilen, sonst schnappen ihnen die Amis wieder alles weg. Am 8. Oktober, von 13:30 bis 15:00 Uhr, ist´s Zeit. Sabine Porn vom Inforadio RBB moderiert das Symposium der drei arabischen und des einen deutschen Teilnehmers Christoph Zöpel.

Sabine Porn, ab dem 20. November 2001 Hörfunkkorrespondentin der ARD in Afghanistan, ist längst wieder zu Hause. Sie ist also, wie mancher auf den Symposien nicht mit arabischen Staaten befaßt. Aber Afghanistan ist ja auch irgendwie ein arabisches Land, wenn man an die von den Saudis unterstützten Taliban denkt, nicht? Das Mitglied der neuen Exekutive der Sozialistischen Internationale Christoph Zöpel ("Die Schwachen brauchen mehr Hilfe als die Starken") ist der SPD-Bundestagsabgeordnete, der sich ausdrücklich für die Konferenz der FES mit der Hezbollah ausspricht: " ´Wenn man in der arabischen Welt Einfluss nehmen will, muss man mit allen Kräften dort reden´, erklärte der SPD-Bundestagsabgeordnete Christoph Zöpel, der die Eröffnungsrede hielt." So redet er auch auf der Frankfurter Buchmesse "mit allen Kräften dort".

Symposium "Spiegel-verkehrt? Zerrbilder in der gegenseitigen europäisch-arabischen Wahrnehmung

Jetzt kommt Schaf endlich zu ihrem Liebling, zu Dr. Michael Lüders, dem "Experten für dies und das", wie ihn Henryk M. Broder leichthin benennt. Am Samstag, den 8. Oktober, von 10:30 bis 12:30 Uhr, diskutiert er mit drei Arabern und der deutschen Moderatorin Astrid Frohloff (SAT1 "18:30") zum Thema "Spiegel-verkehrt? Zerrbilder in der gegenseitigen europäisch-arabischen Wahrnehmung". Das tut mir am meisten leid, dass ich dabei nicht als Schaf in der Ecke stehen kann, um mir das anzuhören. Astrid Frohloff, Vorstandsmitglied von Reporter ohne Grenzen (RSF), erklärt gemäß "Wiener Zeitung", dass in keinem arabischen Staat Pressefreiheit herrsche. In dem 13-Zeiler darf dieser Satz nicht fehlen: "Ebenso wie in Israel und den Palästinenser-Gebieten häuften sich hier (im Irak) Angriffe auf Journalisten."

" ´Die Machthaber in den arabischen Staaten unterdrücken die Pressefreiheit systematisch´, sagte Astrid Frohloff, Vorstandsmitglied der Organisation, am Mittwoch auf der Frankfurter Buchmesse. In keiner anderen Region sei die Lage für Journalisten so schlecht wie in der arabischen Welt." So zitiert sie "Der Standard", zwei Tage vor ihrem Auftritt als Moderatorin. Warum, fragt schaf, moderiert sie dann auf der Frankfurter Buchmesse ein Symposium, anstatt öffentlich zu protestieren? Blök!

Und so weiter und so weiter ....

Liebe Freunde, ich mache jetzt Schluß mit der Buchmesse. Ich kriege ja doch kein Büschel Heu mehr als sonst, wenn ich noch weiter berichte. Hier noch einige Bröckchen:

Samstag, den 9. Oktober 2004, 13:30 bis 15:00 Uhr: "Under construction? Perspektiven der arabischen Zivilgesellschaft", mit "Mustafa Barghouti (Palästina)". Diesen Staat gibt es jetzt also einfach so?

Am Sonntag, den 10. Oktober 2004, 13:30 bis 15:00 Uhr, fragt der Saudi Abdullah Bin Saleh Al-Obaid die rhetorische, mit Nein zu beantwortende Frage: "Unterstützt die arabische Welt den Terrorismus? Das Saudi-arabische Königreich als Beispiel". Den Mann kannte ich bislang ebenfalls nicht, also google ich und finde Abdullah Bin Saleh Al-Obaid in einer Liste der Regierung der USA "Arabian Gulf Financial Sponsorship of Al-Qaida via U.S.-Based Banks, Corporations and Charities" als Fundraiser für islamistischen Terror:

"Sana-Bell Al Kheer, Inc. - A corporation with a mailing address of 555 Grove Street, Ste. 114, Herndon, Virginia, operated by Hassan Bahafzallah, Yaqub Mirza and Abdullah Bin Saleh Al-Obaid. Sana-Bell receives rent from the Muslim World League and International Islamic Relief organization."

Sanabel al-Kheer. "Seeds of Charity", wird 1987 gegründet, Sana-Bell Inc., die Zweigstelle in den USA, am 28. Juli 1989. Sanabel al-Kheer ist Teil der International Islamic Relief Organization (IIRO). Der König, der Kronprinz und andere Mitglieder des Hauses Saud finanzieren diese "Saat der Wohlfahrt". Bis 1995 werden Fundraisings veranstaltet, die einen Gesamtbetrag von $615 Millionen erbringen. Abdullah Bin Saleh Al-Obaid ist Generalsekretär der Muslimischen Weltliga und Präsident der IIRO.

Nun erzählt Abdullah Bin Saleh Al-Obaid, der wie alle anderen Programmteilnehmer nur namentlich und nicht in seiner Funktion vorgestellt wird, den Besuchern der Frankfurter Buchmesse, dass die arabische Welt, allen voran das saudische Königshaus, selbstverständlich nicht den Terrorismus unterstützt. Abdullah Bin Saleh Al-Obaid tritt, am Sonntag, den 10. Oktober 2004, 15:30 bis 17:00 Uhr, gemeisam mit Michael Lüders noch einmal auf, im Symposium "Die Toleranz in der arabischen Kultur". So werden vielleicht auch wir lernen, mit der Unterstützung der al-Qaida tolerant umzugehen. Die arabischen Staaten machen es uns vor.

Vom Auftritt des notorischen Juden- und Israelhassers Scheich Mohamed Said Ramadan al-Bouti, dem Prediger aller Selbstmordattentäter und anderen Terroristen, hat meine Herrin schon in einem gesonderten Artikel berichtet. Er tritt am Samstag, den 9. Oktober 2004, 12:00 bis 14:30 Uhr, auf: "Zukunft des Islam in einer sich verändernden Welt", heißt das Thema. Er predigt mit deutscher Hilfe dafür, dass sich der Islam durchsetzt und sich die Welt somit grundlegend verändert.

"Die muslimische Frau im Zeitalter der Globalisierung", das heiße Thema der ATTAC, darf nicht fehlen. Am Sonntag, den 10. Oktober 2004, 12:00 bis 14:30 Uhr, ist es dran. Schirmherrschaft hierfür übernimmt der Verlag des islamistischen Scheichs und Verkünders der Scharia Mohamed Said Ramadan al-Bouti, Dar el-Fikr el-Mouasser, Damaskus.

Die Frankfurter Buchmesse 2004 präsentiert Autoren- und Lyriklesungen, Konzerte und Darbietungen von arabischen Volkskunstgruppen fürs Multikulti-Herz der deutschen Besucher, arabisches Theater und Konzerte, auch von Frauengruppen. Die Frauen aus den arabischen Staaten tragen viel zum Gelingen des Buchmessenprogramms bei. Was stört es bei den "Lesungen aus arabischen Theaterstücken", vom 7. Oktober 2004, 12:00 bis 13:30 Uhr, dass der notorische Holocaustleugner Mohamed Salmawy, der Herausgeber der französischen Ausgabe der ägyptischen Al-Ahram da mittut? Wir kennen solches Verhalten schon von Robert Brasillach. Der trägt zur Judenvernichtung bei und rezitiert anderntags griechische und französische Klassiker.

Mohamed Salmawy verliest am Eröffnungstag der Buchmesse die Grußbotschaft seines Freundes, des ägyptischen Nobelpreisträgers Nagib Mahfus. 1998 zitiert Mohamed Salmawy die Holocaust-Leugner Roger Garaudy und David Irving zustimmend, und in seinem Buch "Wafa Idris and other Palestinian Stories", erschienen im Verlag Al-Hai´a al-Misriya al-Amma lil-Kitab, Kairo 2002, verherrlicht er die Selbstmordattentate, in dem er die erste Attentäterin Wafa Idris groß als Vorbild herausstellt: ein Lob auf die Gleichheit der Frauen, die sich ab Januar 2002 wie die Männer mit Sprengstoff inmitten von israelischen Menschen in die Luft sprengen dürfen. Das setzt Wafa Idris gegen das Fatah-Mitglied Adnan al-Jada durch. Mohamed Salmawy schwärmt in höchsten Tönen von den palstinensischen Homizidbombern.

Liebe Freunde, ich will nun nichts mehr von den gräßlichen Ehrengästen der Frankfurter Buchmesse 2004 hören und sehen. Engstirnige deutsche Politik siegt über Literatur und Kultur. Das zeigt die Liste der arabischen Ehrengäste und ihrer deutschen Freunde. Viele ehrenhafte, anständige und friedliebende arabische Schriftsteller, und nicht nur die exilierten, bevölkern die Messe, aber die Islamisten und Befürworter und Unterstützer von Terror sowie deren deutsche Freunde machen mich Schaudern. Wann werden die Deutschen endlich begreifen, was da abgeht, in den arabischen Staaten?

Blök!
Euer Schaf
Messe-Muffel

12. Oktober 2004 - Änderung, die Nationalität des Professors Reinhard Schulze betreffend, am 28. Oktober 2004

Auf welchem Mist ich das wieder gefunden habe:

Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Programm
http://www.ehrengast-arabische-welt.de/img/PRG_Arabische_Wel t.pdf

Arab Thought Foundation plans third conference in December, 2004 News Story, Royal Embassy of Saudi Arabia, Washington, 03/02/2004
http://www.saudiembassy.net/2004News/News/NewsDetail.asp?cIn dex=1714

Die Arab Thought Foundation bitte nicht verwechseln mit der "Islamic Thought Foundation (ITF)" des Iran. Islamic Thought Foundation http://www.itf.org.ir/

Arab Thought Foundation should make a mark. Libanonwire, February 4, 2003
http://www.lebanonwire.com/0302/03020416DS.asp

Prince Khaled Al-Faisal address press in Paris, 2002 Culture & The Arts News Story, Royal Embassy of Saudi Arabia, Washington, 01/03/2002
http://www.saudiembassy.net/2002News/News/CulDetail.asp?cInd ex=957

Many ways to communicate. Since 9/11, Arabs have faced no end of problems resulting from their negative image internationally. Aicha Abdel-Ghaffar talks to a man who´s trying to turn things around. Al-Ahram Weekly-Online, 23-29 January 2003
http://weekly.ahram.org.eg/2003/622/re4.htm

Genfer muslimischer Gelehrter nach USA. Reformierte Nachrichten, 30. Januar 2004
http://www.ref.ch/rna/meldungen/7902.html

His Excellency Dr. Fahd Al Arabi Al Harithi. Arab Decision
http://www.arabdecision.org/show_cv_3_11_21_1_5_577720000.ht m

Peter Heine
http://www2.hu-berlin.de/asaf/islam/Heine.htm

Birgit Schaebler. Curriculum Vitae
http://www.uni-erfurt.de/westasiatische_geschichte/BSLebensl auf.html

Arab Media Review: Anti-Semitism and Other Trends
July 2004. Anti Defamation League, September 13, 2004
http://www.adl.org/Anti_semitism/arab/as_arabmedia_09_04/asa m_egypt_09_04.asp

Veteran Congressman Paul Findley Exposes Israel´s Lobby, by Mark Farrell
http://www.nationalvanguard.org/printer.php?id=3873

They dare to speak out. National Vanguard. A Valuable Resource for Whites
http://www.natvan.com/cgi-bin/webc.cgi/st_prod.html?p_prodid =394
http://www.natvan.com/bigcat/130.gif

Wo der Dialog an Grenzen stößt. NZZ, 26. Februar 2004
http://www.nzz.ch/2004/02/26/fe/page-article9FK8T.html

Henryk M. Broder: Der Schmock der Woche. Michael Lüders, Experte für dies und das. Offizielle Homepage von Henryk M. Broder. 15. April 2003
http://www.henryk-broder.com/html/schm_lueders.html

Presse kritisiert arabische Staaten. Wiener Zeitung, 8. Oktober 2004
http://www.wienerzeitung.at/frameless/kultur.htm?ID=M17&Menu =215342

Menschenrechtler: Arabische Welt ist Schlusslicht bei Pressefreiheit.
derStandard.at/Etat. 6. Oktober 2004
http://derstandard.at/?url=/?id=1816062

Fundraiser für arabische Terrororganisationen: Sanabel Al-Kheer
Attachment E: Glossary of Terms Individuals, and Organizations Relevant to this Affidavit, page 8
http://www.usdoj.gov/usao/vae/ArchivePress/OctoberPDFArchive /03/safaattache102003.pdf

Testimony of Matthew Epstein with Evan Kohlmann: Arabian Gulf Financial Sponsorship
of Al-Qaida via U.S.-Based Banks, Corporations and Charities,
Washington March 11, 2003, page 7-10
http://financialservices.house.gov/media/pdf/031103me.pdf

International Islamic Relief Organization (IIRO)
http://www.arriyadh.com/English/organizations/charity_org/is lamic_relief_org.htm

Zu Mohamed Salmawy siehe:

Holocaustleugner eröffnet Buchmesse in Frankfurt. Thomas von der Osten-Sacken, Jüdische.at, 9.10.2004
http://www.juedische.at

Book No. 3: Wafa Idris and other Palestinian Stories. Excerpts. Egyptian Anti-Semitism 2003, Anti-Defamation League (ADL), June 27, 2003
http://www.adl.org/Anti_semitism/arab/egypt/egyptian_as_book s.asp

"Bourde" à l´Académie française, par Mohamed Salmawy. 28 December 2001 (5 Seiten)
http://afp.generalweb.co.uk/L/20011228.7.pdf


Quelle: http://www.eussner.net/schaf_2004-10-12_02-17-19.html
Copyright © by Gudrun Eussner | 20.11.2008, 15:36 Uhr