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Was das Schaf zu blöken hat...öken hat...

Islamisten und deren Freunde auf der Frankfurter Buchmesse 2004 - eine Nachlese

Liebe Freunde!

Erinnert Ihr Euch, dass meine Herrin mir neulich verbietet, mir auch nur ein einziges Buch von Noam Chomsky zu kaufen? Ich habe Euch nicht erzĂ€hlt, dass sie seit der Zeit die Haushaltskasse verschlossen hĂ€lt. Ich darf mir nun gar nichts mehr kaufen, nicht einmal Papier, um das Programm der Frankfurter Buchmesse 2004 auszudrucken. Es sind 43 Seiten. "Schaf", sagt meine Herrin, "es wird Zeit, dass Du Deinen Schafskopf etwas anstrengst und Dir die EhrengĂ€ste merkst, die fĂŒr wert befunden werden, in unserem Kulturkreis zu wirken und zu werben (Da´wa). Schau nicht immer die Bestseller-Autorin Susanne Fröhlich und ihr "Moppel-Ich". Du hast bei ihr sowieso keine Chance, oder meinst Du, nur weil Du so schön geschwungene Hörner hast, könntest Du ihr gefallen? Also, lunger nicht herum, sondern nimm Dir das Programm der Buchmesse vor, und schau Dir die Leute an.

Ich bin sofort bereit; denn neuerdings gibt es fĂŒr mich eine weitere Gefahr außer Spieß und Kochtopf: meine Herrin könnte mich zum Abgrasen von Wiesen vermieten, wie es eine ihrer Freundinnen gerade vorfĂŒhrt. Die hat zehn Schafe bestellt, die alle nicht verstehen, sich anderweitig nĂŒtzlich zu machen - und in den Kochtopf kommen sie zum Dank anschließend. Na, ja, vielleicht schert mensch sie vorher noch ein- oder zweimal. Blök!

Die Buchmesse, vom 6. bis 10. Oktober 2004, bietet manchen mir bekannten Namen feil. Ich zĂ€hle jetzt einige auf. Das heißt nicht, dass nicht noch andere erwĂ€hnenswert wĂ€ren, aber Ihr wißt ja selbst, dass es inzwischen so viele hoffĂ€hige Islamisten und deren Freunde gibt, dass schaf kaum noch mitkommt.

Symposium "Arabische und deutsche Kultur im Dialog - eine Chance fĂŒr die Orientalistik"

Am Mittwoch, den 6. Oktober 2004, von 15:30 bis 17:00 Uhr, tritt im Symposium "Arabische und deutsche Kultur im Dialog - eine Chance fĂŒr die Orientalistik" der mir bekannte deutsche Orientalist, Professor fĂŒr Islamwissenschaft an der Berner UniversitĂ€t, Reinhard Schulze auf. Er ist der einzige Westler unter den sieben Teilnehmern, die unter der Schirmherrschaft der "Arab Thought Foundation (ITF)" fĂŒr wĂŒrdig befunden werden, ĂŒber Kultur zu diskutieren.

Die ATF ist eine die wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Interessen der arabischen Staaten fördernde Institution. Sie wird im Mai 2000 auf Initiative von Prinz Khaled Al-Faisal, Mitglied des saudischen Königshauses der Linie der Al-Sudairi Seven und Gouverneur der saudischen Provinz Asair, als Forum zur Förderung inter-arabischer Toleranz und Zusammenarbeit gegrĂŒndet. Die ATF wendet sich nach dem 11. September 2001 zunehmend dem Dialog zwischen Arabern und dem Westen zu. Israel ist von solchen Dialogen immer ausgeschlossen.

Die ATF hat ihren Sitz in Beirut. Aufsichtsratsvorsitzender ist Prinz Khaled Al-Faisal. GeneralsekretĂ€r der ATF ist, seit Januar 2003, der frĂŒhere Ă€gyptische Botschafter in Paris Ali Maher. Die ATF wird gegrĂŒndet, um "Kampagnen des Westens gegen den Islam" zu begegnen und den Westen ĂŒber "korrektes islamisches Denken" zu informieren. Dazu arbeitet sie mit der Arabischen Liga zusammen. Prinz Khaled Al-Faisal "fordert den Westen auf, die Anstrengung zu unternehmen, mehr ĂŒber islamische Zivilisation zu lernen und von Vorurteilen Abschied zu nehmen." Ali Maher meint, dass den Arabern und ihrer Kultur "von den Medien und aus anderen Ecken" Unrecht getan wird, dass sie unter einem schlechten Image leiden. Das will er mittels Dialog Ă€ndern. Es steht also nicht etwa an, die sozialen, ökonomischen und politischen VerhĂ€ltnisse in den arabischen LĂ€ndern zu verbessern, sondern mit viel saudi-arabischem Geld soll das Image geschönt werden. Die Frankfurter Buchmesse 2004 ist dazu ein geeignetes Forum.

Nun aber zurĂŒck zu Professor Reinhard Schulze. Nachdem der Dekan der Philosophischen FakultĂ€t der UniversitĂ€t Genf Charles Genequand und zwei weitere PrĂŒfer die vom "Genfer muslimischen Gelehrten" Tariq Ramadan vorgelegte Dissertation ablehnen, weil sie nicht eine "ideologische" und "tendenziöse" These absegnen wollen, und aus der PrĂŒfungskommission zurĂŒcktreten, finden sich auf Vermittlung des SP-Nationalrates Jean Ziegler und seiner Frau gefĂ€lligere Gutachter, die persönlichen Freunde des Tariq Ramadan, der Professor fĂŒr Missiologie Richard Friedli und als erster Berichterstatter der Berner Islamwissenschaftler Professor Reinhard Schulze. Der tritt mit Tariq Ramadan hin und wieder auf, u.a. bei der Heinrich-Böll-Stiftung. Er war auch schon Gastprofessor an der New York University und der Harvard University. Ob Tariq Ramadan doch an die UniversitĂ€t Notre Dame, in South Bend, berufen wird, ist nicht so sicher. Meine Herrin behauptet zwar, sie hĂ€tte diesbezĂŒgliche Informationen, aber ich Schaf sage Euch, das ist nicht sicher. Blök!

Nun vertreibt sich Tariq Ramadan bei uns in Frankfurt die Zeit und ist GesprÀchspartner im Dialog der arabischen Kultur mit der deutschen.

Symposium "Zeitgenössische Strömungen im arabischen Denken"

Am Mittwoch, den 6. Oktober 2004, von 17:00 bis 18:30 Uhr, treten im Symposium "Zeitgenössische Strömungen im arabischen Denken" acht Araber und ein Deutscher auf. Ich schließe die Augen und greife mit meiner Klaue den saudi-arabischen Teilnehmer, seine Exzellenz Dr. Fahd Al Arabi Al Harithi heraus, um einen Eindruck zu bekommen, wer so alles auf der Buchmesse den kritischen Dialog vertritt. Dieses Mitglied des saudischen Königshauses ist seit 1994 Abgeordneter des "Parlamentes" Majliss Al Shura und seit 1998 Verantwortlicher Herausgeber der Regierungszeitung "Al Watan Daily".

SelbstverstĂ€ndlich muß schaf den einzigen Deutschen vorstellen, den "umhabilitierten" C 3-Professor der Humboldt-UniversitĂ€t Berlin Peter Heine, Mitglied des Kuratoriums der Orientstiftung Hamburg, einer Institution des Nah- und Mittelost-Vereins und des Deutschen Orientinstituts. Sinnigerweise ist er Professor fĂŒr Islamwissenschaft des nicht-arabischen Raumes.

So haben wir also einen deutschen Professor der Islamwissenschaften, des Tariq Ramadan Gutachter und Freund, der die deutsche Kultur vertritt, und einen Professor fĂŒr Islamwissenschaft des nicht-arabischen Raumes, der sich Gedanken machen darf ĂŒber "Zeitgenössische Strömungen im arabischen Denken".

Symposium "Die Zukunft der arabischen Gesellschaft in einer sich verÀndernden Welt"

Am Donnerstag, den 7. Oktober 2004, von 13:30 bis 15:00 Uhr, findet das Symposium "Die Zukunft der arabischen Gesellschaft in einer sich verĂ€ndernden Welt" statt. Auch hier nehmen acht Araber und eine Deutsche teil, Birgit Schaebler, Professorin fĂŒr westasiatische Geschichte an der UniversitĂ€t Erfurt, bis 2002 Professorin an der Georgia College&State University, Milledgville/USA, und ehemalige PrĂ€sidentin der in den USA beheimateten Syrian Studies Association (SSA), zu der auch ein Mitarbeiter des Orient Institute Beirut gehört. Schaf erinnert sich, dass mit dieser von der deutschen Regierung geförderten Institution und der Hezbollah die Konferenz der FES, vom 17. bis 19. Februar 2004, durchgefĂŒhrt wird. Dort verhandelt die SPD-eigene Stiftung mit Terroristen. Tariq Ramadan darf nicht fehlen.

Ich wĂ€hle den arabischen Teilnehmer El-Sayyid Yassin, seines Namens "Yassin" wegen, und weil er ein Sayyid, ein direkter Nachkomme des Propheten ist. Er ist Ägypter. Von dem habe ich noch nie gehört oder gelesen, gebe ich zu, und so google ich. Schon das zweite Angebot ist ein Volltreffer.

In der Regierungszeitung "Al-Ahram" schreibt El-Sayyid Yassin am 1. Juli 2004, dass man die israelische Politik oder den Raub der zionistischen Lobby in Frankreich nicht kritisieren dĂŒrfe. Der "berĂŒhmte französische Denker" Pascal Boniface habe das zu spĂŒren bekommen. Ihn kennen wir schon aus dem Artikel meiner Herrin ĂŒber François Zimeray. Schaut ins Artikelarchiv, bitte. Er enthĂŒlle in seinem Buch die heimliche Kontrolle ĂŒber die Meinungsfreiheit in Frankreich, was Zionismus, den israelischen Staat und die zionistische Lobby betreffe. Der Journalist und Frankreichexperte Ahmad ash-Sheikh ĂŒbersetzt das Buch ins Arabische. Dort beziehe er sich auf das zwanzig Jahre frĂŒher erschienene und in Hunderttausenden von Exemplaren verkaufte Buch des ehemaligen Kongreßabgeordneten Paul Findley, "Who Dares to Speak?", wo er die gleiche Methode der Juden in den USA entlarve, wie die zionistische Lobby die Kontrolle ĂŒber den Regierungsapparat der USA ergreift.

El-Sayyid Yassin sieht sich geheimen PlĂ€nen der zionistischen Lobby gegenĂŒber, die extremen Christen regierten direkt und fĂŒhrten die zionistischen PlĂ€ne im Interesse Israels akkurat aus. Der Angriff der USA auf den Irak diene der Sicherheit Israels. Sie sei der Hauptgrund des Angriffs.

Symposium "Handelszeit - Zeit zum Handeln. Der sozio-ökonomische Einfluß der Globalisierung auf die arabische Welt"

"Die Friedrich-Ebert-Stiftung auf der Frankfurter Buchmesse: eine Kooperation mit der Liga der Arabischen Staaten". Ja, da kommt Freude auf! Es gibt Filme, es gibt eine Karikaturenausstellung "Die Kraft der Sprache und die Macht der Bilder als Mittel zur gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung". Ob da die antisemitischen und anti-israelischen Karikaturen aus den arabischen Zeitungen gezeigt werden? Ich weiß es nicht, weil ich nicht zur Buchmesse darf. Blök!

Die FES ĂŒbernimmt fĂŒr den 8. Oktober, von 10:30 bis 12:30 Uhr, die Schirmherrschaft ĂŒber ein so weibliches Symposium wie: "Soft Power. Weibliche Wege in der arabischen Politik und Gesellschaft", wobei Schaf sich das vorstellt: der Weg ist weiblich, die darauf herumtrampeln sind die MĂ€nner, oder wie? Schon die Formulierung des Themas zeigt, dass Frauen nicht vorkommen dĂŒrfen. Sie werden in ein Adjektiv verbannt: "weiblich". FĂŒnf Frauen, vier arabische und eine deutsche, nehmen sich des Themas an und merken nichts.

Das muß auch nicht sein; denn die FES denkt lieber an die "Zeit zum Handeln". Da mĂŒssen sich die Deutschen nĂ€mlich wirklich beeilen, sonst schnappen ihnen die Amis wieder alles weg. Am 8. Oktober, von 13:30 bis 15:00 Uhr, ist´s Zeit. Sabine Porn vom Inforadio RBB moderiert das Symposium der drei arabischen und des einen deutschen Teilnehmers Christoph Zöpel.

Sabine Porn, ab dem 20. November 2001 Hörfunkkorrespondentin der ARD in Afghanistan, ist lĂ€ngst wieder zu Hause. Sie ist also, wie mancher auf den Symposien nicht mit arabischen Staaten befaßt. Aber Afghanistan ist ja auch irgendwie ein arabisches Land, wenn man an die von den Saudis unterstĂŒtzten Taliban denkt, nicht? Das Mitglied der neuen Exekutive der Sozialistischen Internationale Christoph Zöpel ("Die Schwachen brauchen mehr Hilfe als die Starken") ist der SPD-Bundestagsabgeordnete, der sich ausdrĂŒcklich fĂŒr die Konferenz der FES mit der Hezbollah ausspricht: " ´Wenn man in der arabischen Welt Einfluss nehmen will, muss man mit allen KrĂ€ften dort reden´, erklĂ€rte der SPD-Bundestagsabgeordnete Christoph Zöpel, der die Eröffnungsrede hielt." So redet er auch auf der Frankfurter Buchmesse "mit allen KrĂ€ften dort".

Symposium "Spiegel-verkehrt? Zerrbilder in der gegenseitigen europÀisch-arabischen Wahrnehmung

Jetzt kommt Schaf endlich zu ihrem Liebling, zu Dr. Michael LĂŒders, dem "Experten fĂŒr dies und das", wie ihn Henryk M. Broder leichthin benennt. Am Samstag, den 8. Oktober, von 10:30 bis 12:30 Uhr, diskutiert er mit drei Arabern und der deutschen Moderatorin Astrid Frohloff (SAT1 "18:30") zum Thema "Spiegel-verkehrt? Zerrbilder in der gegenseitigen europĂ€isch-arabischen Wahrnehmung". Das tut mir am meisten leid, dass ich dabei nicht als Schaf in der Ecke stehen kann, um mir das anzuhören. Astrid Frohloff, Vorstandsmitglied von Reporter ohne Grenzen (RSF), erklĂ€rt gemĂ€ĂŸ "Wiener Zeitung", dass in keinem arabischen Staat Pressefreiheit herrsche. In dem 13-Zeiler darf dieser Satz nicht fehlen: "Ebenso wie in Israel und den PalĂ€stinenser-Gebieten hĂ€uften sich hier (im Irak) Angriffe auf Journalisten."

" ´Die Machthaber in den arabischen Staaten unterdrĂŒcken die Pressefreiheit systematisch´, sagte Astrid Frohloff, Vorstandsmitglied der Organisation, am Mittwoch auf der Frankfurter Buchmesse. In keiner anderen Region sei die Lage fĂŒr Journalisten so schlecht wie in der arabischen Welt." So zitiert sie "Der Standard", zwei Tage vor ihrem Auftritt als Moderatorin. Warum, fragt schaf, moderiert sie dann auf der Frankfurter Buchmesse ein Symposium, anstatt öffentlich zu protestieren? Blök!

Und so weiter und so weiter ....

Liebe Freunde, ich mache jetzt Schluß mit der Buchmesse. Ich kriege ja doch kein BĂŒschel Heu mehr als sonst, wenn ich noch weiter berichte. Hier noch einige Bröckchen:

Samstag, den 9. Oktober 2004, 13:30 bis 15:00 Uhr: "Under construction? Perspektiven der arabischen Zivilgesellschaft", mit "Mustafa Barghouti (PalÀstina)". Diesen Staat gibt es jetzt also einfach so?

Am Sonntag, den 10. Oktober 2004, 13:30 bis 15:00 Uhr, fragt der Saudi Abdullah Bin Saleh Al-Obaid die rhetorische, mit Nein zu beantwortende Frage: "UnterstĂŒtzt die arabische Welt den Terrorismus? Das Saudi-arabische Königreich als Beispiel". Den Mann kannte ich bislang ebenfalls nicht, also google ich und finde Abdullah Bin Saleh Al-Obaid in einer Liste der Regierung der USA "Arabian Gulf Financial Sponsorship of Al-Qaida via U.S.-Based Banks, Corporations and Charities" als Fundraiser fĂŒr islamistischen Terror:

"Sana-Bell Al Kheer, Inc. - A corporation with a mailing address of 555 Grove Street, Ste. 114, Herndon, Virginia, operated by Hassan Bahafzallah, Yaqub Mirza and Abdullah Bin Saleh Al-Obaid. Sana-Bell receives rent from the Muslim World League and International Islamic Relief organization."

Sanabel al-Kheer. "Seeds of Charity", wird 1987 gegrĂŒndet, Sana-Bell Inc., die Zweigstelle in den USA, am 28. Juli 1989. Sanabel al-Kheer ist Teil der International Islamic Relief Organization (IIRO). Der König, der Kronprinz und andere Mitglieder des Hauses Saud finanzieren diese "Saat der Wohlfahrt". Bis 1995 werden Fundraisings veranstaltet, die einen Gesamtbetrag von $615 Millionen erbringen. Abdullah Bin Saleh Al-Obaid ist GeneralsekretĂ€r der Muslimischen Weltliga und PrĂ€sident der IIRO.

Nun erzĂ€hlt Abdullah Bin Saleh Al-Obaid, der wie alle anderen Programmteilnehmer nur namentlich und nicht in seiner Funktion vorgestellt wird, den Besuchern der Frankfurter Buchmesse, dass die arabische Welt, allen voran das saudische Königshaus, selbstverstĂ€ndlich nicht den Terrorismus unterstĂŒtzt. Abdullah Bin Saleh Al-Obaid tritt, am Sonntag, den 10. Oktober 2004, 15:30 bis 17:00 Uhr, gemeisam mit Michael LĂŒders noch einmal auf, im Symposium "Die Toleranz in der arabischen Kultur". So werden vielleicht auch wir lernen, mit der UnterstĂŒtzung der al-Qaida tolerant umzugehen. Die arabischen Staaten machen es uns vor.

Vom Auftritt des notorischen Juden- und Israelhassers Scheich Mohamed Said Ramadan al-Bouti, dem Prediger aller SelbstmordattentĂ€ter und anderen Terroristen, hat meine Herrin schon in einem gesonderten Artikel berichtet. Er tritt am Samstag, den 9. Oktober 2004, 12:00 bis 14:30 Uhr, auf: "Zukunft des Islam in einer sich verĂ€ndernden Welt", heißt das Thema. Er predigt mit deutscher Hilfe dafĂŒr, dass sich der Islam durchsetzt und sich die Welt somit grundlegend verĂ€ndert.

"Die muslimische Frau im Zeitalter der Globalisierung", das heiße Thema der ATTAC, darf nicht fehlen. Am Sonntag, den 10. Oktober 2004, 12:00 bis 14:30 Uhr, ist es dran. Schirmherrschaft hierfĂŒr ĂŒbernimmt der Verlag des islamistischen Scheichs und VerkĂŒnders der Scharia Mohamed Said Ramadan al-Bouti, Dar el-Fikr el-Mouasser, Damaskus.

Die Frankfurter Buchmesse 2004 prĂ€sentiert Autoren- und Lyriklesungen, Konzerte und Darbietungen von arabischen Volkskunstgruppen fĂŒrs Multikulti-Herz der deutschen Besucher, arabisches Theater und Konzerte, auch von Frauengruppen. Die Frauen aus den arabischen Staaten tragen viel zum Gelingen des Buchmessenprogramms bei. Was stört es bei den "Lesungen aus arabischen TheaterstĂŒcken", vom 7. Oktober 2004, 12:00 bis 13:30 Uhr, dass der notorische Holocaustleugner Mohamed Salmawy, der Herausgeber der französischen Ausgabe der Ă€gyptischen Al-Ahram da mittut? Wir kennen solches Verhalten schon von Robert Brasillach. Der trĂ€gt zur Judenvernichtung bei und rezitiert anderntags griechische und französische Klassiker.

Mohamed Salmawy verliest am Eröffnungstag der Buchmesse die Grußbotschaft seines Freundes, des Ă€gyptischen NobelpreistrĂ€gers Nagib Mahfus. 1998 zitiert Mohamed Salmawy die Holocaust-Leugner Roger Garaudy und David Irving zustimmend, und in seinem Buch "Wafa Idris and other Palestinian Stories", erschienen im Verlag Al-Hai´a al-Misriya al-Amma lil-Kitab, Kairo 2002, verherrlicht er die Selbstmordattentate, in dem er die erste AttentĂ€terin Wafa Idris groß als Vorbild herausstellt: ein Lob auf die Gleichheit der Frauen, die sich ab Januar 2002 wie die MĂ€nner mit Sprengstoff inmitten von israelischen Menschen in die Luft sprengen dĂŒrfen. Das setzt Wafa Idris gegen das Fatah-Mitglied Adnan al-Jada durch. Mohamed Salmawy schwĂ€rmt in höchsten Tönen von den palstinensischen Homizidbombern.

Liebe Freunde, ich will nun nichts mehr von den grĂ€ĂŸlichen EhrengĂ€sten der Frankfurter Buchmesse 2004 hören und sehen. Engstirnige deutsche Politik siegt ĂŒber Literatur und Kultur. Das zeigt die Liste der arabischen EhrengĂ€ste und ihrer deutschen Freunde. Viele ehrenhafte, anstĂ€ndige und friedliebende arabische Schriftsteller, und nicht nur die exilierten, bevölkern die Messe, aber die Islamisten und BefĂŒrworter und UnterstĂŒtzer von Terror sowie deren deutsche Freunde machen mich Schaudern. Wann werden die Deutschen endlich begreifen, was da abgeht, in den arabischen Staaten?

Blök!
Euer Schaf
Messe-Muffel

12. Oktober 2004 - Änderung, die NationalitĂ€t des Professors Reinhard Schulze betreffend, am 28. Oktober 2004

Auf welchem Mist ich das wieder gefunden habe:

Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Programm
http://www.ehrengast-arabische-welt.de/img/PRG_Arabische_Wel t.pdf

Arab Thought Foundation plans third conference in December, 2004 News Story, Royal Embassy of Saudi Arabia, Washington, 03/02/2004
http://www.saudiembassy.net/2004News/News/NewsDetail.asp?cIn dex=1714

Die Arab Thought Foundation bitte nicht verwechseln mit der "Islamic Thought Foundation (ITF)" des Iran. Islamic Thought Foundation http://www.itf.org.ir/

Arab Thought Foundation should make a mark. Libanonwire, February 4, 2003
http://www.lebanonwire.com/0302/03020416DS.asp

Prince Khaled Al-Faisal address press in Paris, 2002 Culture & The Arts News Story, Royal Embassy of Saudi Arabia, Washington, 01/03/2002
http://www.saudiembassy.net/2002News/News/CulDetail.asp?cInd ex=957

Many ways to communicate. Since 9/11, Arabs have faced no end of problems resulting from their negative image internationally. Aicha Abdel-Ghaffar talks to a man who´s trying to turn things around. Al-Ahram Weekly-Online, 23-29 January 2003
http://weekly.ahram.org.eg/2003/622/re4.htm

Genfer muslimischer Gelehrter nach USA. Reformierte Nachrichten, 30. Januar 2004
http://www.ref.ch/rna/meldungen/7902.html

His Excellency Dr. Fahd Al Arabi Al Harithi. Arab Decision
http://www.arabdecision.org/show_cv_3_11_21_1_5_577720000.ht m

Peter Heine
http://www2.hu-berlin.de/asaf/islam/Heine.htm

Birgit Schaebler. Curriculum Vitae
http://www.uni-erfurt.de/westasiatische_geschichte/BSLebensl auf.html

Arab Media Review: Anti-Semitism and Other Trends
July 2004. Anti Defamation League, September 13, 2004
http://www.adl.org/Anti_semitism/arab/as_arabmedia_09_04/asa m_egypt_09_04.asp

Veteran Congressman Paul Findley Exposes Israel´s Lobby, by Mark Farrell
http://www.nationalvanguard.org/printer.php?id=3873

They dare to speak out. National Vanguard. A Valuable Resource for Whites
http://www.natvan.com/cgi-bin/webc.cgi/st_prod.html?p_prodid =394
http://www.natvan.com/bigcat/130.gif

Wo der Dialog an Grenzen stĂ¶ĂŸt. NZZ, 26. Februar 2004
http://www.nzz.ch/2004/02/26/fe/page-article9FK8T.html

Henryk M. Broder: Der Schmock der Woche. Michael LĂŒders, Experte fĂŒr dies und das. Offizielle Homepage von Henryk M. Broder. 15. April 2003
http://www.henryk-broder.com/html/schm_lueders.html

Presse kritisiert arabische Staaten. Wiener Zeitung, 8. Oktober 2004
http://www.wienerzeitung.at/frameless/kultur.htm?ID=M17&Menu =215342

Menschenrechtler: Arabische Welt ist Schlusslicht bei Pressefreiheit.
derStandard.at/Etat. 6. Oktober 2004
http://derstandard.at/?url=/?id=1816062

Fundraiser fĂŒr arabische Terrororganisationen: Sanabel Al-Kheer
Attachment E: Glossary of Terms Individuals, and Organizations Relevant to this Affidavit, page 8
http://www.usdoj.gov/usao/vae/ArchivePress/OctoberPDFArchive /03/safaattache102003.pdf

Testimony of Matthew Epstein with Evan Kohlmann: Arabian Gulf Financial Sponsorship
of Al-Qaida via U.S.-Based Banks, Corporations and Charities,
Washington March 11, 2003, page 7-10
http://financialservices.house.gov/media/pdf/031103me.pdf

International Islamic Relief Organization (IIRO)
http://www.arriyadh.com/English/organizations/charity_org/is lamic_relief_org.htm

Zu Mohamed Salmawy siehe:

Holocaustleugner eröffnet Buchmesse in Frankfurt. Thomas von der Osten-Sacken, JĂŒdische.at, 9.10.2004
http://www.juedische.at

Book No. 3: Wafa Idris and other Palestinian Stories. Excerpts. Egyptian Anti-Semitism 2003, Anti-Defamation League (ADL), June 27, 2003
http://www.adl.org/Anti_semitism/arab/egypt/egyptian_as_book s.asp

"Bourde" Ă  l´AcadĂ©mie française, par Mohamed Salmawy. 28 December 2001 (5 Seiten)
http://afp.generalweb.co.uk/L/20011228.7.pdf


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