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Was das Schaf zu blöken hat...öken hat...

Der Asterix-Verschnitt José Bové und die Sojakuchen

Liebe Freunde!

Wie ich Euch gerade berichtet habe, ist meine Herrin ungehalten, daß ich wĂ€hrend ihrer Abwesenheit nicht fĂŒr sie tĂ€tig geworden bin - dabei hatte ich gar keine Möglichkeit dazu, es sei denn, ich wĂ€re gewaltsam aus dem Pferch ausgebrochen, hĂ€tte mich mit anderen Schafen zusammengerottet, "bĂŒrgerlichen Ungehorsam" praktiziert und "gewaltfreien Widerstand" geleistet. Dabei hĂ€tte mich das außer der Verachtung meiner Herrin nicht viel gekostet; denn hier in Frankreich gilt SachbeschĂ€digung selbst gröbster Art als von den bekĂ€mpften Institutionen, Firmen oder Personen hinzunehmen. So sehen das auch Gerichte, die von den Betroffenen angerufen werden. Die KĂ€mpfer fĂŒr das von diesen selbst definierte Gute dĂŒrfen mit allermildesten Strafen rechnen, ja manchmal gehen sie völlig straffrei aus.

Nun wollt Ihr sicherlich eine ErklĂ€rung, warum das so ist; denn wie Ihr alle wißt, sind die Juristen jedes Landes in ihrer großen Mehrheit konservativ. Sie halten gar nichts von aufmĂŒpfigen, gar linksradikalen Revoluzzern Lampenputzern, es sei denn, sie wĂŒrden fĂŒr eine dem Staate und dessen Behörden und Konzernen zweckdienliche Sache benutzt. Die Geschichte zeigt, daß dies hĂ€ufig geschieht, und daß die so dem Staate dienenden entweder Dummbatze sind oder Schlauköpfe, die sich ihren Einsatz direkt oder indirekt vergĂŒten lassen. Sucht Euch was aus, blök!

Asterix lebt!

Nous sommes en 2005 aprĂšs JĂ©sus-Christ. Toute la Gaule est occupĂ©e par les entreprises OGM... Toute ? Non ! Un navire peuplĂ© d´irrĂ©ductibles Gaulois rĂ©siste encore et toujours aux envahisseurs. Et la vie n´est pas facile pour les garnisons de SoulĂšs Caf, Limagrain, Unigrain, Euralis, RAGT, SofiprotĂ©ol et Monsanto de la Mare externum ferum et des camps retranchĂ©s de Babaorum, Aquarium, Laudanum et Petitbonum.

Wir sind im Jahr 2005. Ganz Gallien ist besetzt von Unternehmen zur GenverĂ€nderung von Pflanzen ... Das ganze? Nein! Ein Schiff, besetzt mit unbeugsamen Galliern widersteht noch den Eindringlingen. Und das Leben ist nicht einfach fĂŒr die Garnisonen von SoulĂšs Caf, Limagrain, Unigrain, Euralis, RAGT, SofiprotĂ©ol und Monsanto auf dem wilden Atlantik und in den rĂŒckwĂ€rtigen Lagern von Babaorum, Aquarium, Laudanum und Kleinbonum.

Der unbeugsame französische Held und Krieger AstĂ©rix (von astĂ©risque, Sternchen) ist ausgestattet mit pfiffigem Geist und lebhafter Intelligenz. Keine Aufgabe ist ihm zu gefĂ€hrlich. Er wird am 29. Oktober 1959 erfunden von RenĂ© Goscinny. Wenn nun einer meint, dieser kleine Kobold tummle sich ausschließlich in den wunderbaren AstĂ©rix-Heften, so kann schaf ihm versichern, daß eine verdĂŒnnte Volksausgabe unter den Lebenden weilt. Dieses Sternchen schöpft seine Kraft allerdings nicht aus dem magischen Zaubertrank des Druiden Panoramix, sondern es bezieht sie aus der UnterstĂŒtzung durch wissenschafts- und fortschrittsfeindliche Spießer um die Parteien Les Verts, die GrĂŒnen, Parti Communiste Français (PCF) und Ligue Communiste RĂ©volutionnaire (LCR), um die ATTAC, die ConfĂ©dĂ©ration paysanne, die "Bauerngewerkschaft", die NRO Greenpeace und andere Kreise, die mehr im Dunkel bleiben, einem ĂŒblen GebrĂ€u, von dem sich jeder achtbare Druide naserĂŒmpfend und angewidert abwenden wĂŒrde.

Der Westentaschen-AstĂ©rix heißt JosĂ© BovĂ©. Er ist sechs Jahre alt, als sein großes Vorbild ins Leben der Franzosen tritt. Mit AstĂ©rix hat er nix gemein als den Schnurrbart, aber das reicht seinen AnhĂ€ngern allemal aus, ihn zu verehren.

Wir kennen JosĂ© BovĂ© schon als PalĂ€stinenserfreund, der meint, der Antisemitismus in Frankreich sei durch den Mossad hervorgerufen, als Held der Welt- und EuropĂ€ischen Sozialforen sowie als "Faucheur volontaire", als freiwilligen Schnitter, der mit seinen Genossen auszieht, die Versuchsfelder fĂŒr genverĂ€nderten Mais heimzusuchen. In mehreren Aktionen, in Menville, Marsat und Greneville-en-Beauce bei Pethiviers, werden unter den Augen der passiven Polizei und der begeisterten Medien mal eben hektarweise Maispflanzen ausgerissen, die Forschungserkenntnisse darĂŒber bringen sollten, wie ein genverĂ€nderter Mais herangezogen werden kann, der ergiebiger ist und weniger DĂŒnger und Wasser benötigt, was preiswerter und ein Segen fĂŒr die Umwelt wĂ€re.

Ausgerissen werden Pflanzen der französischen Firma Biogemma, einer Tochter von Limagrain, Euralis, RAGT, Sofiprotéol und Unigrains. Biogemma will mit ihrer Arbeit den Vorsprung aufholen, den die USA auf dem Gebiet haben; denn eines ist klar: die USA beliefern schon jetzt die halbe Welt mit ihren genverÀnderten Mais- und Sojasorten.

Die Firma Monsanto, ebenfalls betroffen, ist in US-amerikanischer Hand, die ĂŒbrigen sind französisch. Die Ausreißer sind global tĂ€tig, sie fragen nicht nach dem Herkunftsland. Eigentlich mĂŒĂŸten sie "Arracheurs volontaires globalisĂ©s" heißen, freiwillige globalisierte Ausreißer, was nicht so schön klingt wie "Faucheurs volontaires".

Die Gerichte von Toulouse, Riom und OrlĂ©ans, die von den geschĂ€digten Firmen angerufen werden, eröffnen Verfahren, die aber bald auf immer neue Termine in weiter Ferne verschoben werden. Wenn JosĂ© BovĂ© und seine Mitreißer meinen, sie und ihre AnwĂ€lte mĂŒĂŸten sich noch besser auf den Prozeß vorbereiten, dann gibt es darĂŒber keinerlei Auseinandersetzung, sondern das jeweilige Gericht ist´s zufrieden. So kommt es, daß die Ausreißereien des JosĂ© BovĂ©, vom Sommer 2004, erst ab MĂ€rz 2005 verhandelt werden, fĂŒr Menville, am 17. MĂ€rz in Toulouse, fĂŒr Marsat, am 31. MĂ€rz in Riom, und fĂŒr Greneville-en-Beauce bei Pithiviers, am 13. April in OrlĂ©ans.

Da José Bové einschlÀgig vorbestraft ist, brÀchte ihn jedes dieser Verfahren in den Knast.

Frankreich importiert seit Jahren genverĂ€nderten Mais und Soja. Sie kommen aus den USA, aus Argentinien und Brasilien. Das ATTAC-Idol Brasiliens PrĂ€sident Luiz InĂĄcio Lula da Silva, "Lula", der ehemalige Metallgewerkschafter und PrĂ€sident des Dritten Weltsozialforums, von Porto AllĂšgre, ist selbstverstĂ€ndlich mit diesem Kommerz einverstanden. 2003, im Jahr des Weltsozialforums, gibt er GrĂŒnes Licht zur Produktion im SĂŒden des Landes.

Medienwirksame Aktionen sind gefragt!

Ungehindert macht der Protestler JosĂ© BovĂ© weiter. Wenn schaf die Presseberichte im Internet liest, so gibt es keinerlei auch nur ansatzweise geĂ€ußerte Kritik. Diejenigen, die bei jedem Konflikt zwischen israelischen Soldaten und PalĂ€stinensern mĂŒhelos Partei ergreifen gegen eine Seite, nĂ€mlich gegen Israel, die enthalten sich hier jeder negativen Wertung. Es ist, als gĂ€be es in Frankreich keine Gesetze. Die Betroffenen mĂŒssen sich selbst helfen; denn die Polizei ist angewiesen stillzuhalten. Helfen sie sich selbst, so ernten sie von linken Zeitungen wie der "HumanitĂ©" nur Hohn und Spott.

So kann der Sprecher der ConfĂ©dĂ©ration paysanne Olivier Keller schon im letzten Sommer sagen, ohne daß ĂŒberhaupt einem Medium daran etwas auffĂ€llt, daß die Konfrontation zwischen den Maisausreißern und den Mitarbeitern der betroffenen Firmen knapp an einer Katastrophe (sic!) vorbeigeschrappt sei. "Wir wollen uns nicht hineinziehen lassen in eine physische Auseinandersetzung. Unsere offen gefĂŒhrten Aktionen sind Teil des zivilen Ungehorsams und der Gewaltlosigkeit."

Der noch frei herumlaufende JosĂ© BovĂ© nĂŒtzt die Zeit und setzt sich erneut medienwirksam in Szene, in dem er sich gemeinsam mit einer Gruppe der "Faucheurs volontaires", Vertretern der ConfĂ©dĂ©ration paysanne und der NRO Greenpeace und deren Schiff "Esperanza" unter der Leitung von Arnaud Apoteker den "Golden Lion" vornimmt, ein Schiff, das am 10. Januar 2005 in Argentinien losfĂ€hrt, um 32 000 Tonnen genverĂ€nderten Sojakuchens in den Hafen von Lorient zu bringen. Die Ladung ist als Futtermittel fĂŒr Nutztiere bestimmt. In der Nacht vom 27. zum 28. Januar sollen sie in Lorient ankommen. Adressat ist die Großhandelsfirma SoulĂšs Caf, die in Paris und Brest residiert. Die Gesellschaft importiert und vermarktet die Rohstoffe fĂŒr Futtermittel, Sojakuchen, Manioc und halbverarbeiteten Mais. Frankreich importiert jĂ€hrlich ca. 4,5 Millionen Tonnen Soja, darunter seit Jahren auch genverĂ€nderten, vor allem aus Argentinien und Brasilien. Die Soja aus Argentinien ist fast zu 100 Prozent genverĂ€ndert. 10 Prozent der aus Brasilien importierten Soja sind seit dem Jahre 2003 genverĂ€ndert. Die Bestimmungen der EU erlegen den Produzenten nicht auf, die Ware zu kennzeichnen, sie muß aber zurĂŒckzuverfolgen sein. Der Transport des "Golden Lion" ist nicht der erste seiner Art.

SoulĂšs Caf ist denn auch verwundert ĂŒber die Aktion von Greenpeace: "Es handelt sich um eine traditionelle Ladung im Einklang mit den Bestimmungen und völlig legal", sagt Frank Mandefield, der GeneralsekretĂ€r von SoulĂšs Caf. Seine Gesellschaft tue nichts, als auf die Nachfrage des Marktes zu antworten, mit ihren zwei Branchen, der Standardbranche mit Produkten, die genverĂ€ndertes Material enthielten und der Branche ohne genverĂ€ndertes Material. SoulĂšs Caf liefere jĂ€hrlich ca. 1,2 Millionen Tonnen Sojakuchen von insgesamt 4 Millionen zur TierfĂŒtterung bestimmten Tonnen. Er verstehe den plötzlichen Medienwirbel nicht.

Nicht genverĂ€nderte Soja wird von verschiedenen französischen Kooperativen vermarktet, darunter Terrena, und durch den grĂ¶ĂŸten europĂ€ischen GroßhĂ€ndler Carrefour ("Avec Carrefour je positive"), der ungefĂ€hr 25 Prozent der Vermarktung der Nahrungsmittel in Frankreich kontrolliert. Die Aktion nĂŒtzt Terrena und Carrefour, deren MehrheitsaktionĂ€r, die Familie Halley, sich sicherlich bei den mutigen Truppen des JosĂ© BovĂ© angemessen bedanken wird.

Piraten wollen das Frachtschiff "Golden Lion" entern

Die Aktion ist von langer Hand vorbereitet. Arnaud Apoteker gibt ein KommuniquĂ© heraus, in dem er die AbhĂ€ngigkeit Europas bei Proteinen beklagt. Greenpeace verlangt nicht mehr und nicht weniger als eine neue Landwirtschaftspolitik der EU. JosĂ© BovĂ© erklĂ€rt am Vorabend der Aktion, es sei paradox, daß man in großen Mengen pflanzliche Proteine importiere, wĂ€hrend man in Europa landwirtschaftliche FlĂ€chen stillege. "Man könnte darauf Soja kultivieren oder andere angemessene Pflanzen zur TierfĂŒtterung." 80 Prozent der genverĂ€nderten Produkte kĂ€men ĂŒbers Meer nach Europa, sprich aus den USA und ihrem Einflußbereich, was er nicht erwĂ€hnt. Er redet einem weiteren Protektionismus das Wort. Bezahlen wĂŒrden es letztlich die Verbraucher, auf deren Seite die KĂ€mpfer angeblich stehen.

Mit dem Greenpeace-Schiff "Esperanza" stechen sie in See, spĂŒren das Frachtschiff "Golden Lion" auf, und der KapitĂ€n Frank Kamp begrĂŒĂŸt es ca. 350 km nördlich von Portugal freundlich aber bestimmt: "Guten Tag und willkommen in den europĂ€ischen GewĂ€ssern. Ich hoffe, Sie haben eine gute Reise gehabt von Argentinien. Dennoch sind wir nicht sehr zufrieden mit Ihrer Ladung. Wir wissen, daß die Soja, den Sie transportieren, genverĂ€ndert ist. Unsere Inspekteure werden an Bord gehen. Halten Sie Ihre Geschwindigkeit und Ihre Richtung, wir werden Ihnen keinen Schaden zufĂŒgen."

Schaf könnte in TrÀnen ausbrechen vor Lachen, wÀre das nicht Wirklichkeit, sondern eine Schmierenkomödie.

Von der "LibĂ©ration" ist der Korresponent RaphaĂ«l Krafft an Bord der "Esperanza". Den als Matrose verkleideten JosĂ© BovĂ© kann schaf in einigen BeitrĂ€gen bewundern, so auf der Site von Greenpeace und im "Journal de Millau". Zu JosĂ© BovĂ©s KlĂŒngel gehören auch einige Kletterexperten, die in einem Beiboot vorausgeschickt werden, sich aufs "feindliche" Schiff zu begeben. Im anderen Boot warten derweil die "Inspektoren" JosĂ© BovĂ© und Arnaud Apoteker sowie ein Kameramann und ein Fotograf von Greenpeace, um die Szene fĂŒr die Nachwelt zu bannen. Zu der Zeit schlagen die Wellen des Atlantik fĂŒnf Meter hoch, aber AstĂ©rix und seine Krieger trotzen den StĂŒrmen und dem Meere. Bei diesem ersten Abenteuer verhakelt sich der Kletterer Mikey Rosato und hĂ€ngt kopfunter an Seilen und Strickleitern, schließlich fĂ€llt er zurĂŒck ins rettende Schlauchboot. Diese Szene wird den Fernsehzuschauern nicht vorgefĂŒhrt werden. Greenpeace verschweigt in einem KommuniquĂ© das Mißlingen der Enterung des Schiffes. Es wird von allen bedauert: "Das ist eine EnttĂ€uschung an Bord!". Medienwirksam sollte diese Schiffsenterung verbreitet werden, um damit fĂŒr weitere Protestaktionen zu mobilisieren. Das ganze Spektakel der "tĂ©lĂ©-rĂ©alitĂ©" ist selbst Olivier Keller, dem NationalsekretĂ€r der ConfĂ©dĂ©ration paysanne, zuviel.

Die "Esperanza" begleitet "wie ein Schatten" das Frachtschiff "Golden Lion" bis in den Bestimmungshafen Lorient. Dort ist eine Protestveranstaltung vorgesehen fĂŒr Freitag, den 28. Januar 2005, 10:00 Uhr: "Alle zum Hafen von Lorient, um den genverĂ€nderten Tierfuttermitteln NEIN zu sagen, und NEIN zum Löschen von 32 000 Tonnen genverĂ€nderter argentinischer Soja!" ruft Greenpeace, am 26. Januar, auf. Eine "gewisse Anzahl Abgeordneter und Vertreter ziviler Gesellschaften und Persönlichkeiten haben umgehend gewĂŒnscht, ihre UnterrstĂŒtzung fĂŒr die in Lorient organisierte Mobilisierung zu geben." Einige wĂ€ren auch dabei. Die große Mehrheit der französischen und europĂ€ischen BĂŒrger sei gegen genverĂ€nderte Pflanzen. Die EU wird beschuldigt, keine angemessenen gesetzlichen Bestimmungen zu erlassen usw. usw. "Die Ladung von 32 000 Tonnen argentinischer Soja darf nicht gelöscht werden", lautet das letzte Wort des Greenpeace-Aufrufs. Wenn nur die medienwirksame Aktion nicht wieder durch die gnadenlose Natur verhindert wird, und die Faucheurs volontaires, die Mitglieder der ConfĂ©dĂ©ration paysanne, allen voran JosĂ© BovĂ© auch diesmal keinen guten Auftritt im Fernsehen bekommen, kann schaf nur blöken.

Derweil werden doch erste Proteste gegen die Aktion der "Esperanza" laut. Le ComitĂ© rĂ©gional des pĂȘches de Bretagne (CRPMB), das Regionalkomitee der Fischerei der Bretagne, protestiert in einem KommuniquĂ© gegen das Einlaufen der "Esperanza" in den Hafen von Lorient, den zweitgrĂ¶ĂŸten Fischereihafen Frankreichs: "In Anbetracht dessen, wie Greenpeace sich gegenĂŒber dem professionellen Fischfang verhĂ€lt, ... kann unser Sektor schwerlich tolerieren zu sehen, wie dieses Schiff anlegt in einem Fischereihafen, ohne darauf öffentlich zu reagieren."

Greenpeace ist inzwischen eine Organisation, die in Deutschland ins Visier gerĂ€t. Hier ist sie bislang als gemeinnĂŒtzig anerkannt. Das Finanzamt Hamburg Mitte- Altstadt sieht wegen RechtsverstĂ¶ĂŸen die GemeinnĂŒtzigkeit nicht mehr gegeben. In ihrem GrĂŒndungsland Kanada ist der Organisation schon seit 1989 der GemeinnĂŒtzigkeitsstatus aberkannt. Ihr MitbegrĂŒnder Patrick Moore habe sich mit Grausen abgewandt, schreiben Maxeiner & Miersch in ihrer "Welt"-Kolumne: "Eine Bande wissenschaftlicher Analphabeten mit Gestapo-Taktiken" seien laut Patrick Moore die heutigen Aktivisten. In Deutschland bekommt ein ehemaliger Greenpeace-GeschĂ€ftsfĂŒhrer das Bundesverdienstkreuz.

In Frankreich werden solche Aktivisten geduldet, wenn nicht gar gefeiert. Sie dienen der französischen Regierung in ihrem politischen und Wirtschaftskrieg gegen die USA. Anstatt fĂ€llige Umstrukturierungen der Wirtschaft vorzunehmen, werden vielfach unlautere Methoden angewandt, um die transatlantische Konkurrenz zu schwĂ€chen. Oder wie ist es zu erklĂ€ren, daß Kriminelle wie JosĂ© BovĂ© Strafverschonung erhalten und ihre Prozesse verzögert werden? Wie ist es zu erklĂ€ren, daß gewĂ€hlte Europa-Abgeordnete und Volksvertreter der Nationalversammlung, der Regionalparlamente und Mitglieder französischer Behörden, wie der stellvertetende BĂŒrgermeister von Paris Yves Contassot, der GrĂŒnenabgeordnete und BĂŒrgermeister von BĂšgles NoĂ«l MamĂšre und andere sich in aller Öffentlichkeit strafbaren Taten widmen können? Ist es dem zu schulden, daß es an höchsten Regierungsstellen mit der Gesetzestreue nicht genau genommen wird, wenn es nur der persönlichen Bereicherung und/oder Machtsicherung dient - und gegen die USA geht?

Blök!
Euer Schaf
an einem genverÀnderten Sojakuchen knabbernd

28. Januar 2005

JosĂ© BovĂ©, AstĂ©rix, Mais, Soja und große GeschĂ€fte hier:

Astérix le Gaulois
http://www.mage.fst.uha.fr/asterix/perso/asterix.html

Römerlager, by Marco MĂŒtz, comedix.de
http://www.comedix.de/sitemap/sitemap_lexikon_special_roemer lager.html

José Bové (1953 - )
http://www.denistouret.net/constit/Bove.html

(Menville)
Protesters destroy French GM crop. BBC News, 25 July 2004
http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/3924623.stm

(Marsat)
French Farmers Battle Over GM. By Alex Duval Smith. PlaNet, 17.08.2004
http://www.pl.net/9.3organics/frefar.htm

(Greneville-en-Beauce bei Pithiviers)
14 August 2004 - AFP "Voluntary reapers" tear up a GM field in the Loiret, France
http://www.connectotel.com/gmfood/af140804.txt

Freiwillige Schnitter und "Phinéas" in Frankreich im Einsatz. 16. August 2004
http://www.eussner.net/schaf_2004-08-17_17-24-18.html

Freiwillige Schnitter und unfreiwillig verprĂŒgelte Lyoner Juden im französischen Sommer - Was das Schaf am 3. August 2004 zu blöken hatte ...
http://www.eussner.net/schaf_2004-09-27_12-01-48.html

JosĂ© BovĂ© et un militant de Greenpeace interceptent en mer un cargo d´OGM. Par HervĂ© Kempf. LE MONDE, 25 janvier 2005, 14h43
http://www.lemonde.fr/web/article/0,1-0@2-3220,36-395598,0.h tml

SoulÚs Caf. Notre Société
http://www.soules-caf.com/f_societe.htm

OGM - L´importateur de soja "Ă©tonnĂ©" par l´action de Greenpeace sur un cargo. www.terre-net.fr, 26/01/2005 - 12h45
http://www.terre-net.fr/actus/actus_detail.asp?id=43988&peri ode=

Carrefour: la famille Halley a acquis 4,7Mls de titres. RB, Cercle Finance, mercredi 26 janvier 2005 Ă  16:10
http://www.cerclefinance.com/default.asp?pub=valactu&localco de=12017&isin=FR0000120172&art=103683

Bové et Greenpeace sont dans un canot... et ont vu trop haut. Par Raphaël KRAFFT. Libération, 26 janvier 2005, 6:00h
http://www.liberation.fr/page.php?Article=270663

Tous au port de Lorient pour dire NON aux OGM dans l´alimentation animale et NON au dĂ©barquement de 32 000 tonnes de soja transgĂ©nique argentin ! Greenpeace, mer 26 janvier 2005 FRANCE/Lorient / Paris
http://www.greenpeace.org/france_fr/news/details?item_id=723 216

Bové et les anti-OGM sont sur un bateau. Par Y.P., JournaldeMillau, jeudi 27 janvier 2005 à 14:20
http://www.journaldemillau.com

Greenpeace indésirable dans un port breton. NOUVELOBS.COM, 26 janvier 2005, 16:49
http://permanent.nouvelobs.com/societe/20050126.OBS7220.html

UngemeinnĂŒtzig. Kolumne von Maxeiner & Miersch. Die Welt, 26. Januar 2005
http://www.welt.de/data/2005/01/26/417546.html?search=ungeme inn%FCtzig&searchHILI=1


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