Homepage von Gudrun Eussner
Gudrun Eussner
Links
Homepage von Gudrun Eussner
Was das Schaf zu blöken hat...öken hat...

Die Zukunft Europas im Islam

Liebe Freunde!

Wie Ihr Euch denken könnt, behandelt mich meine Herrin einmal mehr sehr ruppig. Ist sie mir böse? Ich bin doch der umgĂ€nglichste Schafsbock, der jemals im Internet weidete. Sie ist launisch, mal bin ich ihr geliebtes Schaf, dann wieder schimpft sie, und ich weiß ĂŒberhaupt nicht warum. Gestern jedenfalls lĂ€ĂŸt sie mich im Pferch sitzen und begibt sich zu einer Weinprobe, am Vormittag, zur heißesten Mittelmeerzeit. Im Gehen beauftragt sie mich: "BeschĂ€ftige dich mit dieser merkwĂŒrdigen WELT, die meint, sie mĂŒsse die Internetseiten des Tariq Ramadan ins Deutsche ĂŒbersetzen, um seine Predigten und taqiyya-mĂ€ĂŸigen SprĂŒche auch den deutschen Lesern zu- und eingĂ€nglich zu machen. Den Link kannst du selbst suchen, dessen bin ich sicher bei all den Frechheiten, die du im Internet anstellst. Du hast doch des Geblökes schon nicht genug bekommen, als dieser smarte Enkel des Hassan al-Banna sich in großer Geste an den mĂ€chtigsten aller PrĂ€sidenten der Kuffar wendet." Gemein, wo das doch schon so lange zurĂŒckliegt! (1)

Ich schaue also auf die Startseite der WELT und werde gleich fĂŒndig: ein TerrorverdĂ€chtigter ist in Hamburg festgenommen worden. Da bin ich direkt in der Welt des Tariq Ramadan, mitten im friedlichen Islam. (2)

Aber das ficht die Redaktion der WELT nicht an. Solche Nachrichten neutralisiert sie und macht sie vergessen mit einer eigens angefertigten Übersetzung aus dem FĂŒllhorn der 1001 MĂ€rchen des Tariq Ramadan, des Predigers und PrĂ€sidenten des European Muslim Network, dessen Sitz in BrĂŒssel ist, nahe an der EU-Kommission und ihrem Euro-Arab Dialogue. Er arbeite am St. Antony´s College an der Oxford University und der Londoner Lokahi Foundation, informiert uns die WELT, und man darf dem Blatt schon dankbar sein, daß er nicht entgegen aller Tatsachen und trotz der Angaben beim European Muslim Network als Professor vorgestellt wird, dieser "Islamwissenschaftler".

Was es mit der Lokahi Foundation und ihrer GrĂŒnderin Gwen Griffith-Dickson auf sich hat? Wem diese Namen nichts sagen, dem kann durch Googeln von "Gwen Griffith Dickson Tariq Ramadan" geholfen werden. Man stĂ¶ĂŸt auf Teil 2 eines langen zweiteiligen Artikels in der Asia Times, Hong Kong, vom 8. November 2005. Es wird berichtet von einem in Ägypten geborenen irischen StaatsbĂŒrger, Professor Bashir Musa Mohammed Nafi, der Geschichte und Islamwissenschaft in London lehrt, ein AnhĂ€nger der Lehren des Ibn ÂŽAbd al-Wahhab ist und in Florida gerade einer terroristischen Verschwörung, aus dem Jahre 2003, im Rahmen des PalĂ€stinensischen islamischen Djihad (PIJ), zu Mord und Körperverletzung von Personen außerhalb der USA angeklagt ist. Die Anklage wirft ihm vor, MitbegrĂŒnder und Mitglied des PIJ sowie Mitglied des "Shura Council" des PIJ und der FĂŒhrer des PIJ in Großbritannien zu sein. Bis zu seiner Ausweisung 1996 aus den USA wegen Visa-Vergehen arbeitet er in Florida in dem islamischen Think Tank World and Islam Studies Enterprise (WISE), einer Institution des PIJ. Unter dem Pseudonym Ahmad Sadiq ist er im Jahr 1999 Autor des Buches in arabischer Sprache Imperialism and Zionism: The Palestinian Case. Diese Person hĂ€lt Gwen Griffith-Dickson fĂŒr einen "hochrespektablen" Mann, den sie fĂŒr seine BemĂŒhungen lobt, "mit Energie und Engagement kritisches Denken ĂŒber religiöse Fragen und akademische Ausgewogenheit unter Studenten zu ermutigen und so die gesellschaftliche Verantwortung zu fördern."

Gwen Griffith-Dickson ist nicht die einzige, die in Professor Bashir Musa Mohammed Nafi einen Unschuldigen sieht. Eine Tampa Bay Coalition for Justice and Peace meint am 10. April 2003, gleichgĂŒltig, ob die Anschuldigungen stimmten oder nicht, wĂ€re der PIJ zu der Zeit nicht als terroristische Organisation bezeichnet worden, und Zuwendungen an ihn wĂ€ren bis 1995 legal gewesen.

In der Lokahi Foundation ist Tariq Ramadan Forschungsstipendiat. (3)

Das St. Antony´s College an der Oxford University wird geleitet von dem fĂŒr seine einseitig araber- und palĂ€stinenserfreundlichen Entscheidungen bekannten ehemaligen EU-Außenkommissar Lord Patten of Barnes (Chris Patten), Kanzler der Oxford University. Die parteilose Abgeordnete des Europaparlaments und ehemalige GrĂŒne Ilka Schröder kann ein Lied davon singen, wie dieser Lord die Korruption der PalĂ€stinensischen Autonomiebehörde deckt. An dessen College ist Tariq Ramadan Forschungsstipendiat. Den Professorentitel dichtet ihm das College an. (4)

Nun aber zum European Muslim Network, dessen PrÀsident "Prof. Tariq RAMADAN, Philosopher" ist. (5)

European Muslim Network, Brussels

Da ich immer alle Artikel meiner Herrin aus meiner grenzenlosen Liebe zu ihr lese, fĂ€llt mir bei einem Blick auf die Site des European Muslim Network sogleich dessen GeneralsekretĂ€r auf, der italienische Konvertit Roberto Hamza Piccardo, Verleger. "Hamza" lĂ€ĂŸt das European Muslim Network weg, damit es nicht so auffĂ€llt, daß neben Tariq Ramadan europĂ€ische Konvertiten den Laden lenken, nĂ€mlich der ex-Autonome, Mitglied einer Gruppe der extremen Linken, und heutige NationalsekretĂ€r der wahhabitischen lÂŽUnione delle comunitĂ  islamiche in Italia (UCOII), der Vereinigung der Islamischen Gemeinden in Italien, Italiens grĂ¶ĂŸter muslimischer Gruppe.

Roberto Hamza Piccardo und die UCOII arbeiten in der Propaganda gegen Amerikaner und Juden zusammen mit der neo-nazistischen Gruppe al-Awda Italia: eine rot-grĂŒn-braune Allianz. Magdi Allam, vom Corriere della Sera, nennt ihn den Sprecher der Hamas in Italien. Im Jahr 2002 unterschreibt er auf der italienischen Site von Al-Jazeera ein Dokument der MuslimbrĂŒder zur Verherrlichung des Suizid-Terrorismus: die MĂ€rtyreroperationen der PalĂ€stinenser dienten der Befreiung der besetzten Territorien und dem Kampf gegen UnterdrĂŒckung. Sie seien die höchste Form des Glaubenskrieges, der Tod sei ein heroischer Akt und die höchste Form des Martyriums eines Menschen, der seine Seele Gott opfere, um sein Vaterland, seine Ehre und den Islam zu verteidigen. Darin könnte man die PalĂ€stinenser nicht allein lassen, der Glaubenskrieg sei eine göttliche Verpflichtung fĂŒr die italienischen Muslime und fĂŒr die ganze Ummah. Es handele sich um einen wahren und sauberen Fatwa gegen die zionistische, rassistische, kolonialistische Einheit, den Roberto Hamza Piccardo im Namen der UCOII unterzeichnet habe. Der Fatwa richte sich ohne Unterschied gegen alle Israelis, weil alle UnterdrĂŒcker der Welt die WĂŒrde verletzten und deshalb als Kombattanten anzusehen seien. Die UCOII sei wichtig in der weltweiten Strategie der Integristen, die sich zusammenfĂ€nden mit KrĂ€ften der extremen Linken und der extremen Rechten in Italien. (6)

Roberto Hamza Piccardo gibt zu den Wahlen in Italien eine Empfehlung aus, nĂ€mlich, fĂŒr die kommunistische Partei Refundazione comunista des Oliviero Diliberto zu stimmen, und die UCOII setzt mehrere muslimische Kandidaten in den Parteien des LinksbĂŒndnisses durch. Um das Maß voll zu machen, wird der offizielle Vertreter der PLO in Italien Ali Rashid eingebĂŒrgert und zum Abgeordneten gewĂ€hlt. So ist eine auslĂ€ndische Regierung im Parlament Italiens direkt vertreten. Soweit ist nicht einmal das Frankreich des Jacques Chirac gesunken. Romano Prodi nimmt die Wahlhilfe gern entgegen; denn um an die Macht zu kommen, ist ihm und der heruntergekommenen Linken jedes BĂŒndnis recht. (7)

Nun schaue ich, wer sonst zum European Network gehört. Da wird meine Herrin aber staunen!

VizeprĂ€sidentin ist die Forscherin an der UniversitĂ€t Oslo, die Konvertitin Lena Larsen. Ihren islamischen Namen erfĂ€hrt schaf nicht. Sie forscht ĂŒber Fatawa. Sie arbeitet dazu eng mit dem ehemaligen (?) Muslimbruder Yussuf al-Qaradawi, dem PrĂ€sidenten des European Council for Fatwa and Research, und MitbegrĂŒnder von islamonline.net, zusammen. Er billigt Suizid-Terrorismus gegen Juden und Israelis ausdrĂŒcklich.

"Was sagt der Koran ĂŒber Terrorismus?" Lena Larsen ist Mitglied des Norwegian Centre for Human Rights, des Norwegischen Zentrums fĂŒr Menschenrechte (sic!); dort ist sie zustĂ€ndig fĂŒr die Koordinierung der Oslo Coalition on Freedom of Religion or Belief, der Oslo Koalition fĂŒr Religions- oder Glaubensfreiheit. Schaf muß nicht erwĂ€hnen, daß es sich dabei nicht um Religions- und Glaubensfreiheit in den islamischen Staaten handelt, sondern in den westlichen. Lena Larsen, diese Konvertitin mit ihrem beigefarbenen Koptuch, könnt Ihr auf der Site der "Kulturellen Vielfalt im neuen Norwegen" bewundern. Na, schön ist etwas anderes, aber schaf kann sich die Konvertitinnen nicht aussuchen, das sieht schaf ja auch bei der Stuttgarter Lehrerin, die jetzt mit Kopftuch unterrichten darf. Die gutaussehenden MĂ€dchen und Frauen mit Kopftuch sind fast immer in den Islam hineingeboren, und manche von ihnen verließe den und die Kopfwindel sehr gern, was aber Muslime nicht unter Freiheit der Religion oder des Glaubens verstehen können, sondern mit dem Tode bestrafen. (8)

Tariq Ramadan im britischen Prospect Magazine und in der italienischen La Stampa

Hazrat-e Tariq Ramadan tritt erneut vor das Volk, schaf kann blöken: er ist en vogue wie nie zuvor. Die Muslime toben sengend, brennend und mordend in der Welt herum, planen und fĂŒhren Attentate durch, begehen Ehrenmorde, unterdrĂŒcken Frauen, stecken sie in SĂ€cke und schneiden ihnen die Klitoris ab, hĂ€ngen Homosexuelle an KrĂ€nen auf oder steinigen sie, ermorden Fernsehzuschauer der Fußball-Weltmeisterschaft, verfolgen und ermorden Christen und Juden in islamischen LĂ€ndern, fĂŒr Tariq Ramadan und seinen friedlichen Islam ist dennoch immer Raum, in England, in Italien, in Deutschland.

Es ist den nicht englisch- oder französischsprachigen Zeitungen das Geld wert, lange Interviews und Artikel dieses Hochstaplers ĂŒbersetzen zu lassen, der in einer Ă€gyptischen Zeitung sich zweier Magister- und zweier Doktortitel rĂŒhmt und sich Professor nennt, ohne daß er diesen Titel irgendwo erworben hĂ€tte. In den USA wĂ€re es ihm beinahe gelungen, an der UniversitĂ€t Notre Dame, South Bend/USA, aber eben nur beinahe. (9)

La Stampa ĂŒbernimmt ein Interview des britischen Prospect Magazine, the most intelligent magazine of current affairs and cultural debate in Britain, des intelligentesten Magazins fĂŒr Nachrichten und kulturelle Debatte in Großbritannien; diese Reputation habe sich die Monatszeitschrift in den elf Jahren ihres Bestehens erarbeitet, meinen ihre Herausgeber. Na, denn, blök!

Es bedarf dreier Interviewpartner dieser intelligentesten Zeitschrift, um dem salafistischen Prediger seine kostbaren Vorstellungen zur Ausbreitung des Islam in Europa und den USA in aller AusfĂŒhrlichkeit zu entlocken. Da entlarvt die ZĂŒrcher Weltwoche den Mann und seine Halbbildung in einem Weltwoche-GesprĂ€ch schneller. (10)

Die Interviewer haken nicht nach, wenn Tariq Ramadan erklĂ€rt, die Muslime mĂŒĂŸten den Gesetzen der LĂ€nder folgen, in denen sie leben. Er sagt nichts anderes, als daß es nicht eigene, sondern den Muslimen fremde Gesetze sind. Es bedĂŒrfte einer solchen Aussage sonst gar nicht, oder was hieße es, wenn ein originĂ€rer deutscher Interviewpartner erklĂ€rte: wir Christen mĂŒssen den Gesetzen folgen, die in Deutschland erlassen wurden?

Sie haken ebenfalls nicht nach, als Tariq Ramadan England gegenĂŒber anderen LĂ€ndern lobt ob seiner positiven Haltung den Muslimen gegenĂŒber. Es kommt ihnen nicht in den Sinn zu reflektieren, was der Prediger damit sagt. Sie fragen nicht nach, wenn er von den Leiden der Kolonisierung spricht, sie kennen offensichtlich keine Kolonisierung des Nahen Ostens, Nordafrikas, Spaniens, Siziliens, des Balkans durch die muslimischen Araber: The experience of colonisation is something we cannot forget. In North Africa, India and Pakistan, it runs deep. Es sind die LĂ€nder, die zunĂ€chst von den Muslimen kolonisiert werden. Das aber betrachtet der Enkel des Hassan al-Banna sicherlich als eine Gnade. Wenn aber die Franzosen in einem Gesetz die auch positiven Ergebnisse der Kolonisierung fĂŒr die Kolonisierten hervorheben, dann ist das Geschrei der Muslime groß. In Algerien gibt es jetzt noch aus der Kolonialzeit stammende französische Schulen; sie werden aber soeben vom PrĂ€sidenten Abdelaziz Bouteflika geschlossen.

Über die laizistische Politik Frankreichs wissen die Interviewer aus dieser intelligentesten Zeitschrift wenig. Sie ordnen die sĂ€kulare Tradition allein der Linken zu. Es ist der Parti Radical, der fĂŒr das Gesetz von 1905 arbeitet. Diese nach britischem System aufgebaute linksliberale bĂŒrgerliche Partei verteidigt radikal die Republik und kĂ€mpft gegen den Klerikalismus. Die Modifizierung des Gesetzes findet 2004 statt, da gibt es keine linke Mehrheit, sondern die Union pour un Mouvement Populaire (UMP), eine bĂŒrgerliche Sammelbewegung des Jacques Chirac, regiert das Land. (11)

Nicht etwa die Ungleichheit der Frauen und MĂ€dchen in der islamischen Gesellschaft, sondern das Kopftuchverbot an französischen Schulen bezeichnet Tariq Ramadan als Diskriminierung. Die Sittsamkeit der Frauen mĂŒsse beschĂŒtzt werden. Er sieht keine Verletzung von Menschenrechten darin, Frauen zur VerhĂŒllung zu verurteilen, damit es den MĂ€nnern erspart bleibt, ihre Triebe zu zĂŒgeln. Daran allein schon ist abzulesen, daß ihm der Erhalt einer gewissen barbarischen Ungeschliffenheit der MĂ€nner wichtiger ist; sie sind in einem solchen Rohzustand besser im Glaubenskrieg einzusetzen.

Über den Abfall vom Islam erklĂ€rt er, daß dieser nicht mit dem Tode bestraft werden mĂŒsse. Mohammed habe eine solche Strafe nie verhĂ€ngt. Die Interviewer fragen nicht nach, wie er dann gegenteiliges Verhalten in der islamischen Welt erklĂ€rt, praktiziert wie in diesem verlinkten Video: Impalement, Aufspießung. (12)

Wenn er zu den Koranstellen befragt wird, in denen die Verfolgung und Ermordung von Christen und Juden befohlen wird, dann antwortet er nicht darauf, sondern auf Mohammeds Verhalten Polytheisten gegenĂŒber. Das bringt die Interviewer nicht dazu, nachzufragen und um Beantwortung der Frage zu bitten.

Die Interviewer fragen Tariq Ramadan, wieso es komme, daß der Islam nur in den ersten vier- bis fĂŒnfhundert Jahren den christlichen Staaten in Philosophie, Wissenschaft und Wirtschaft voraus ist. Sie zitieren den jordanischen König Abdullah, der das Verbot zu rationalem Denken und Handeln dafĂŒr verantwortlich macht. Tariq Ramadan, der eben diesem Verbot unterworfen ist, macht nach guter Muslim-Manier die anderen verantwortlich, die beginnende Dominierung durch den Westen. Bis dahin seien die Muslime die kreativeren gewesen. Er kann nicht sehen, daß dieses den ursprĂŒnglich nicht-islamischen Gesellschaften in Persien, Indien, Zentralasien, im Nahen Osten und in Spanien zu danken ist, die immerhin ein halbes Jahrtausend resistent sind gegen die Verdummung des statischen geschlossenen System mit dem Namen Islam, Unterwerfung. Die Schuld haben immer andere; die Muslime meinen: there is a perception among students that in this society, we are not liked; and that there is pressure against Islam, sie mĂŒssten sich vor der westlichen Bedrohung durch islamische Moral, Ethik, Gesetze und Regeln schĂŒtzen, dadurch seien sie weniger kreativ und selbstbewußt. Das halte nun seit Jahrhunderten an - und, muß man ergĂ€nzen, das wird auch weiterhin so bleiben, wenn der Islam sich nicht aus seiner Starre befreit. Ein Tariq Ramadan jedenfalls konserviert diesen Zustand. Unterworfene können nicht selbstbewußt sein, Menschen, die fĂŒnfmal am Tage in Demut ihr Gesicht in den Staub werfen und den Hintern in die Höhe recken, können keine Karikaturen zeichnen, sondern nur die Zeichner verfolgen und ermorden.

Zu seiner Berufung in eine Task Force der britischen Regierung zur Untersuchung von GrĂŒnden fĂŒr den Terror des 7. Juli 2005 befragen ihn die Interviewer. Sie wissen wahrscheinlich nicht, daß Tariq Ramadan, am 13. November 2005, auf dem Höhepunkt der Krawalle in Frankreichs VorstĂ€dten, in der Sendung von France 5 erklĂ€rt, Gewalt und Revolte der muslimischen jungen MĂ€nner, im Herbst 2005, seien legitim: "Il y a une lĂ©gitimitĂ© Ă  la violence ! Il y a une lĂ©gitimitĂ© Ă  la revolte !" Ein solcher ist Mitglied der Task Force der britischen Regierung. (13)

Und dann lĂ€uft Hazrat-e Tariq Ramadan zur vollen Form auf, so daß mein Schafsherz höher schlĂ€gt. So kenne ich den Kollegen des George W. Bush, mit dem er sich sogar zusammensetzen wĂŒrde, wenn der ihn nur ließe. Blök!

Er hÀlt der britischen Regierung die Moralpredigt, die sie von einem verdient, den sie in ihre Task Force beruft:

  • Eine Task Force gegen Terror ist wichtig,
  • ich werde mich mit jeder Regierung zu GesprĂ€chen und Diskussionen zusammensetzen, sogar mit der amerikanischen,
  • aber da gibt es Bedingungen (die selbstverstĂ€ndlich nur er stellt),
  • ich muß meine Meinung frei sagen können, das mache ich ĂŒberall,
  • die britische Regierung hat eine große Verantwortung fĂŒr die Lage der Muslime im Inland, wenn sie sich mit Gewalt und Ausgrenzung befaßt,
  • ich habe die britische Sicherheitspolitik streng kritisiert,
  • ich fahre fort zu sagen, der Irakkrieg war ein Fehler, oder
  • daß die britische Armee nicht hĂ€tte eingeschaltet werden sollen, oder
  • daß Toni Blair einen Zusammenhang zwischen Irak und den Attentaten vom 7. Juli 2005 verneinte.

Dann kommt er einmal mehr auf die Verweigerung seines Visums fĂŒr die USA zurĂŒck, da sei er ein Held der Muslime gewesen, als er fĂŒr ein Moratorium des Scharia-Gesetzes der Steinigung eintritt, sagten sie, er arbeite fĂŒr die US-Regierung. Na, wenn das die saudische Regierung und die MuslimbrĂŒder hören! Die Muslime verwechseln Tariq Ramadan mit seinem Vater Said Ramadan. Der arbeitet, wie Ian Johnson im Wall Street Journal (WSJ) berichtet, seinerzeit fĂŒr die USA, obgleich er gegen deren Nahostpolitik auftritt. Die Ähnlichkeit des Vaters mit dem Sohne ist unverkennbar. Im WSJ wird er leider unrichtig als Said Ramadan al-Buti bezeichnet, von dem die Leser der Site meiner Herrin wissen, daß er ein anderer ist, ein Freund des Said Ramadan und Scheich aus Damaskus. Der fĂŒr seine Fatawa zur Vernichtung des Staates Israel bekannte Judenfeind Said Ramadan al-Bouti lebt im Gegensatz zu Said Ramadan noch; er wird von der Frankfurter Buchmesse im Jahre 2004 als Ehrengast eingeladen. Was Said Ramadan angeht, den Vater des Tariq Ramadan, so arbeitet er fĂŒr britische und amerikanische Geheimdienste. (14)

I don´t work for the British or any other government, meint Tariq Ramadan heutzutage. Gut zu wissen!

Die fundamentalistische fĂŒr die Einrichtung eines weltweiten Kalifats missionierende politische Vereinigung Hizb ut-Tahrir sollte nicht von der britischen Regierung verboten werden. Er sei zwar mit ihren Ansichten nicht einverstanden, aber solange sie nicht zu illegalen Taten und Mord aufriefe, mĂŒĂŸte sie frei bleiben zu reden. Diese friedliche Partei erklĂ€rt zu ihrem Ziel: It also aims to bring back the Islamic guidance for mankind and to lead the Ummah into a struggle with Kufr, its systems and its thoughts so that Islam encapsulates the world. Die Partei will der Menschheit islamische FĂŒhrung zurĂŒckbringen und die Ummah in einen Kampf mit dem Unglauben, seinen Systemen und seinem Denken leiten, so daß der Islam die Welt umfaßt.

Darum begibt sich der salafistische Prediger, am 7. Juni 2006, mit Dr Abdul Wahid, von der Hizb ut-Tahrir, auf ein Podium, auf dem darĂŒber diskutiert wird, wie Europa so friedlich wie möglich in den Islam zu fĂŒhren ist. Es ist eine Veranstaltung in den RĂ€umen der 180 Jahre alten Global University, London, mit dem Titel "Zukunft Europas im Islam" (sic!), was nichts anderes bedeutet, als daß der "Philosoph" Europa inzwischen bereits vom Dar al-da´wa, von dem Gebiet, in dem er missioniert, vollends ins Dar al-Islam, in das zum Islam gehörende Gebiet transferiert hat. Nun muß ĂŒberlegt werden, wie Europa dem Islam nĂŒtze sein kann. Welche Zukunft hat Europa im Islam? Das diskutieren sechs Muslime, darunter einer von der Hizb ut-Tahrir. Ein EuropĂ€er hat dazu nichts zu vermelden, den Dhimmis wird ihre Rolle zugewiesen. Nebenbei wird die muslimische Jugend, die eine solche Islamisierung bewerkstelligen soll, durch Spenden an die Muslim Youth Helpline unterstĂŒtzt. Ein schönes Foto dieser jungen GlĂ€ubigen ist auf ihrer Site zu sehen. (15)

Soweit das mit Riesenlettern "Tariq Ramadan" ĂŒberschriebene Interview. (16)

Die weltbewegenden Äußerungen des Predigers finden ihren Weg umgehend in die italienische Presse, die das lange Interview ins Italienische ĂŒbersetzen lĂ€ĂŸt. Die Überschrift wird den italienischen BedĂŒrfnissen angepaßt; denn in Italien kann von keiner OpfermentalitĂ€t der Muslime die Rede sein, im Gegenteil, sie stellen FunktionĂ€re im Parlament, darunter Ali Rashid, den kurz vor der Parlamentswahl naturalisierten offiziellen Vertreter der PLO in Italien, als direkten Draht zur Autonomiebehörde.

In La Stampa wird nur der Muslim Ehsan Masood als Interviewer genannt, die beiden anderen fallen ersatzlos weg. Die Überschrift lautet: Der mehr als umstrittene islamische Prediger Tariq Ramadan: "Es ist wahr, der Schutz des Lebens und der WĂŒrde sind in den liberalen westlichen Demokratien konsistenter." Tariq Ramadan: "Die in Europa und den USA aufgewachsenen muslimischen Jugendlichen werden den Islam heilen." (17)

Die naiv und unkritisch zitierte Meinung des Tariq Ramadan, die westliche muslimische Jugend werde den Islam heilen (von was?), zeigt den Stand der Verdummung, der in Italien, den Islam betreffend, bereits erreicht ist. Die medienkritische Site Informazione Corretta veröffentlicht das Interview aus La Stampa und titelt dazu: Ein Islam, der nicht existiert, ist leicht zu verkaufen. Die Propaganda von Tariq Ramadan fasziniert die Turiner Tageszeitung, die ihr eine Seite widmet. (18)

Informazione Corretta verweist auf die Recherchen des Journalisten Magdi Allam, vom Corriere della Sera, um auf die Gefahr hinzuweisen, die von Tariq Ramadan ausgeht, und kritisiert La Stampa, die dem salafistischen Prediger der MuslimbrĂŒder kostenlos eine ganze Seite fĂŒr seine propagandistische Werbung bereitstellt.

Tariq Ramadan in der deutschen WELT

Zeitgleich bekommt Tariq Ramadan ein Forum in der WELT, was meine Herrin und mich an der Weisheit dieser Zeitung zweifeln lĂ€ĂŸt. Zumindest wird er nicht als "Professor" vorgestellt. Warum er dort ĂŒberhaupt ein Forum findet, ist mir schleierhaft. Will Roger Köppel damit das nĂ€chste Attentat abwenden?

Ein Artikel des Predigers von dessen eigener Site wird ĂŒbersetzt, um uns mit seinen Lehren vertraut zu machen. Ohne die geringste Kritik wird notiert, wo dieser salafistische Prediger tĂ€tig ist, es macht niemanden in der WELT stutzig, daß er der PrĂ€sident eines europĂ€ischen Konvertitenvereins ist, der sich die Islamisierung Europas auf die grĂŒnen Fahnen schreibt, und daß er mit einer Stiftung zusammenarbeitet, deren GrĂŒnderin sich bestens mit des Terrors angeklagten islamischen Fundamentalisten versteht. (19)

Ich zitiere einiges kursiv aus dem Artikel und setze meine Bemerkungen in aufrechten Lettern dahinter. Blök!

Verteidigung "westlicher Werte" = Demokratie

... die Vergangenheit wird neu interpretiert, um den Islam auch von der geringsten Teilhabe an der Formierung der westlichen IdentitĂ€t auszuschließen. Diese wird dann als rein graeco-romanisch und judeo-christlich definiert. Individuen werden an der Grenze auf ihre "moralische FlexibilitĂ€t" getestet.

So ist es: unsere westlichen demokratischen Gesellschaften haben sich GEGEN den Islam entwickelt, zum GlĂŒck fĂŒr uns! Von einer Neuinterpretation kann keine Rede sein. Das Wiener Kaffeehaus samt Croissant, Halbmond, und einigen Kuchen mögen als Ausnahme gelten, etwas Essentielles jedenfalls haben wir nicht vom Islam ĂŒbernommen. Selbst die angeblich durch Araber uns vermachten WindmĂŒhlen stammen aus grauer mesopotamischer Vorzeit. Die Astronomen waren keine Araber, sondern Zentralasiaten und Perser mit arabischen Namen. Sie haben ihre Wissenschaft TROTZ des Islam gepflegt und vierhundert bis fĂŒnfhundert Jahre durchgehalten. Seit Anfang des zweiten Jahrtausends ist dort alle systematische Philosophie und Wissenschaft endgĂŒltig zerstört. Wer etwas auf sich hĂ€lt, emigriert, wenn er es nicht gezwungenermaßen der Gefahr fĂŒr sein Leben wegen tut.

... mĂŒssen sie sich Gehör verschaffen, aus ihren religiösen, sozialen und kulturellen Ghettos heraustreten und sich nach vorne wagen, um mit ihren MitbĂŒrgern in einen Dialog zu treten.

Das ist seine stĂ€ndige Rede: den spirituellen Raum besetzen, das ist fĂŒr die Muslime angesagt.

Heute mĂŒssen wir die erklĂ€rten Ideale jeder Gesellschaft mit den tatsĂ€chlichen Praktiken an der sozialen Basis vergleichen - in Sachen Menschenrechte und Gleichheit (zwischen Mann und Frau; Menschen verschiedener Herkunft, etc.). ...

Blök´ ich ja: Wir haben laut Tariq Ramadan kein Recht auf menschliches Versagen, wir mĂŒssen wie die Engel leben. Das hat man den Juden ĂŒbrigens seitens der Christen auch immer vorgeworfen. Wenn wir menschlich versagen, dann ist es, weil wir den falschen Gesetzen anhĂ€ngen, dann mĂŒssen wir zwangskonvertiert werden.

Unsere Gesellschaften warten auf die Entstehung eines neuen "Wir".

Darauf warte ich nicht! Grauenhaft! Volksgemeinschaft, Ummah!

Auch wenn man dabei Gefahr lÀuft, einen Wettbewerb um den Status des am stÀrksten leidenden Opfers loszutreten, ...

Achtung, Juden, das geht an Euere Adresse!

Eine Revolution des Vertrauens und der Zuversicht, die Geburt eines neuen "Wir" durch nationale Koordination lokaler Initiativen: So sollten die Konturen verantwortungsvoller Selbstverpflichtung aller BĂŒrger aussehen.

Blök! Die Arbeiter gehen dann wieder zum FrĂŒhstĂŒcken und zum Mittagessen mit dem Henkelmann in den "Gefolgschaftsraum". So hieß das bei meiner Herrin in der Kleinstadt noch Ende der 40er, Anfang der 50er Jahre.

Soziale Einrichtungen, BĂŒrgerkunde, die Schaffung von ArbeitsplĂ€tzen sind zwingend notwendig in den StĂ€dten.

Der Phrasendrescher Tariq Ramadan schließt mit diesem GeschwĂ€tz zu den Linksradikalen auf. Wer sagt ihm denn nur, daß StadtrĂ€te oder andere Politiker keine ArbeitsplĂ€tze schaffen können, sondern nur eine liberale prosperierende Wirtschaft?

Eine Revolution des Vertrauens und der Zuversicht, die Geburt eines neuen "Wir" durch nationale Koordination lokaler Initiativen: *WĂŒrg*

Wenn der gewĂ€hlte ReprĂ€sentant sich nirgendwo mehr hinwenden kann, wenn er seine Ideen nicht mehr in die RealitĂ€t umsetzen kann, fĂ€llt es den WĂ€hlern zu, den BĂŒrgern, vollen Anspruch auf ihre Ideale zu erheben und sie Wirklichkeit werden zu lassen.

Das ist eine Art abgewandelter Doktrin der Schiiten. Deren Lehre sagt, daß der Herrscher abgesetzt werden kann und dann der Staat die Ideale der Mollahs auf den Schild hebt. Was im Iran seit 1979 geschieht, seit die Ideale Wirklichkeit geworden sind, liest schaf tĂ€glich in der Zeitung und sieht´s im Ferni.

Alle Verfechter von Idealen, alle Ästheten, alle selbstlosen Mitmenschen zusammen ergeben den grĂ¶ĂŸten und höchsten und stinkendsten Misthaufen der Welt. Auf jedes durchgesetzte Ideal kommen tausend ermordete Menschen, auf jeden Ästheten hundert zerbrochene Schicksale, auf jeden selbstlosen Mitmenschen zehn Betrogene.

Blök!
Euer Schaf
Zeitungsleser

9. Juli 2006 - mit einer ErgĂ€nzung ĂŒber die Hizb-ut-Tahrir, Link in Anmerkung 14, 10. Juli 2006

Hier habe ich mit schwerer Klaue fĂŒr Euch geblĂ€ttert:

(1) Seine Hoheit Tariq Ramadan, Kalif aller sunnitischen Muslime, schreibt an den PrÀsidenten der USA. 26. Januar 2005
http://www.eussner.net/schaf_2005-01-26_23-52-18.html

(2) Al-Qaida: Terror-VerdÀchtiger in Hamburg festgenommen. welt.de/rtr, Die Welt, 8. Juli 2006
http://www.welt.de/data/2006/07/08/951656.html

(3) Crisis of Faith in the Muslim World. Part 2: The Islamist response. By Spengler, Asia Times, 8 November 2005
http://www.atimes.com/atimes/Front_Page/GK08Aa01.html

United States District Court. Middle District of Florida. Tampa Division. Provided by Find Law, Bashir Musa Mohammed Nafi, page 4, 10-14, 112-117 etc.
http://fl1.findlaw.com/news.findlaw.com/hdocs/docs/alarian/u salarian0203ind.pdf

Members of the Palestinian Islamic Jihad Arrested, Charged With Racketeering and Conspiracy to Provide Support to Terrorists. Department of Justice, February 20, 2003
http://www.usdoj.gov/opa/pr/2003/February/03_crm_099.htm

Free Sami Al-Arian, Political Prisoner since February 20, 2003. Tampa Bay Coalition for Justice and Peace, April 10, 2003
http://www.freesamialarian.com/pressreleases/press2.htm

(4) Kontrollettis in Aktion. Daniela WeingÀrtner, TAZ, 7. Februar 2003
http://www.taz.de/pt/2003/02/07/a0069.1/text

Professor Tariq Ramadan is a visiting fellow at the European Studies Centre / Middle East Centre. European Studies - People of the Centre
http://www.sant.ox.ac.uk/esc/people.shtml

(5) European Muslim Network. About Us
http://www.euromuslim.net/content.asp?art_id=286

(6) Proclami in Italia degli amici di Yassin, di Magdi Allam, Corriere della Sera, 23 marzo 2004
http://www.amislam.com/scheidt.htm

(7) Romano Prodi und die araberfreundliche EU-Politik des "harten Kerns". 12. April 2006. Abschnitt: Romano Prodi und sein LinksbĂŒndnis gewinnen die Wahlen
http://www.eussner.net/artikel_2006-04-12_22-23-09.html

Se Prodi piace al mondo arabo qualche motivo c´Ă© 13/04/2006. Informazione Corretta
http://www.informazionecorretta.com/main.php?mediaId=&sez=40 &id=16026

(8) Islam in Europe: Mainstream society as the provider of conditions
http://www.culcom.uio.no/forskning/artikler/larsen-eng.html

(9) Dr. Tariq Ramadan wird nun allmÀhlich böse! 30. Januar 2006
http://www.eussner.net/artikel_2006-01-30_01-43-10.html

Falschfahrer der euro-islamischen Reformation. Die Islamisierungsstrategie des Tariq Ramadan. Von Udo Wolter, Telepolis, 7. Juli 2006
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22944/1.html

(10) "Sie sind ein arroganter Mensch". Von Hanspeter Born und Eugen Sorg, Die Weltwoche 47/04
http://www.weltwoche.ch/artikel/default.asp?AssetID=9305&Cat egoryID=62

(11) Le congrĂšs et la naissance du Parti Republicain, Radical et Radical-Socialiste (1900-1902). Bienvenue au Senat
http://www.senat.fr/evenement/archives/D21/congres1.html

(12) Impalement. Masada2000
http://www.masada2000.org/impalement.asx

(13) Banlieues : miroir des peurs françaises ? Ripostes. Présenté par Serge Moati, France 5, 13 novembre 2005
http://www.france5.fr/ripostes/007564/11/130037.cfm

(14) How a Mosque for Ex-Nazis Became Center of Radical Islam. By Ian Johnson, The Wall Street Journal, July 12, 2005
http://www.moralgroup.com/NewsItems/Islam/p20.htm

Scheich Mohamed Said Ramadan al-Bouti - Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2004. 5. Oktober 2004
http://www.eussner.net/artikel_2004-10-05_21-26-57.html

(15) The Future of Europe in Islam! (London) June 7, 2006
http://www.tariqramadan.com/article.php3?id_article=685&lang =en

Hizb ut-Tahrir: "... Then there will be a Kalifah on the way of Prophethood." Musnad of Ahmed. Hizb ut-Tahrir Official Web Site
http://www.hizb-ut-tahrir.org/english/english.html

Donate! Muslim Youth Helpline
https://myh.workwithus.org/Fundraising/Donate.aspx?page=276

(16) Tariq Ramadan. A confident, modern Islam must challenge the victim mentality of western Muslims and a crisis of authority across the faith, says Tariq Ramadan. Ehsan Masood, David Goodhart, Adair Turner, Prospect Magazine 124, July 2006
http://www.prospect-magazine.co.uk/article_details.php?id=75 71

(17) Tariq Ramadan: "I giovani musulmani cresciuti in Europa e Usa guariranno l´Islam". Ehsan Masood. La Stampa, 8 Iulio 2006
http://www.lastampa.it/redazione/cmsSezioni/esteri/200607art icoli/7432girata.asp

(18) Un Islam che non esiste, quindi facile da vendere. La propaganda de Tariq Ramadan affascina il quotidiano torinese che gli dedica una pagina. Informazione Corretta, 8 Iulio 2006
http://www.informazionecorretta.it/main.php?mediaId=6&sez=11 0&id=16909

(19) Manifesto for a new "WE". An appeal to the Western Muslims, and their fellow citizens, by Tariq Ramadan, July 7, 2006
http://www.tariqramadan.com/article.php3?id_article=743&lang =en

Manifest fĂŒr ein neues Wir. Ein Appell an die Moslems im Westen und ihre MitbĂŒrger. Von Tariq Ramadan, Aus dem Englischen von Marina KĂŒchen. Die Welt, 8. Juli 2006
http://www.welt.de/data/2006/07/08/950555.html

Marina KĂŒchen (1974), Redakteurin Vermischtes. Berliner Morgenpost
http://www.morgenpost.de/z/dieredaktion/index.html?art_id=42 1


Hoch zum Seitenanfang Diese Seite drucken
Zurück zur vorigen Seite Zum Archivdieses Abschnitts Weiter zur nächsten Seite