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Was das Schaf zu blöken hat...öken hat...

Polittheater in Frankreich. Teil I: Die "königliche" Ségolène und der schluchzende "kleine Löwe" (PS)

Liebe Freunde!

Meine Herrin ist einmal mehr mürrisch. Sie findet immer etwas, um sich und mir das Leben schwer zu machen. Ich habe es aufgegeben zu hoffen, daß sie sich meine Schafsgeduld aneignen möge. Zwar gebe ich zu, daß sich im Krieg Israels gegen die Terrorbande der Hezbollah ständig unglaubliche Dinge tun, Hezbollah-Bunker direkt neben dem UNIFIL-Hauptquartier in Naqoura beispielsweise, aber muß sie deshalb an nichts anderes mehr denken? Ich meine: nein, blök!

Hinzu kommt, daĂź sie sich seit Tagen darĂĽber ärgert, daĂź der Tramontane wegen der Ferni ausfällt, und sie ihre geliebte Telenovela Sturm der Liebe nicht sehen kann und die SOKOs auch nicht, aber gibt´s denn nichts anderes? Das ist ja schon Abhängigkeit! Ferniweh!

Heute nimmt sie mich im Auto mit auf eine Spazierfahrt und hört dort Nachrichten in France Culture. Die Rede ist von den ständigen Verletzungen des Waffenstillstandes durch Israel: 68 mal habe Israel den Waffenstillstand verletzt und die Hezbollah nur viermal. Koofmich Annan ist empört. Die Syrer wollen nicht, daß UNIFIL-Truppen entlang ihrer Grenze stationiert werden. Israel ist empört. Die iranischen und syrischen Waffenlieferanten der Hezbollah wünschen die Aufhebung der Seeblockade durch Israel. Keiner ist empört.

Als wir zurück nach Hause kommen, muß ich sofort in den schafknotengitterbewehrten Pferch. Nicht eine Futterrübe, Möhre oder Kartoffel hat meine Herrin für mich, erst recht kein Kraftfutter, weil sie Angst hat, das ich nach dessen Genuß wieder zu meinem baskischen Schafsfräulein ausbüchse. Nix als Heu und Stroh befinden sich in meinem Pferch sowie Mengen von Zeitungen der letzten Tage. Die hat sie dorthin entsorgt. Ich widme mich, weil der Ferni funktionsuntüchtig ist und abgeschaltet bleibt, ausführlich der Lektüre dieser Papiere und lasse dabei die Seiten über Israel und den Libanon aus.

Herrin, blöke ich plötzlich und erschrecke sie, das alles ist tagelang an dir vorbeigegangen: das Polittheater in Frankreich!

Du hast dich seit der Sendung des Thierry Ardisson Tout le monde en parle, am 1. Juli, nicht mehr um die Kriminellen und die Politgaukler Frankreichs gekümmert, magst du sie nicht mehr leiden? Was ist mit dem ehemaligen sozialistischen Politiker und mehrfach vorbestraften Geschäftsmann, Sänger und Schauspieler Bernard Tapie. Google.fr: Bernard Tapie - condamnation, Verurteilung: 135 000 Angebote, oder dem ehemaligen Fußballtrainer von Olympique Marseille dem ebenfalls mehrfach vorbestraften Rolland Courbis. Google.fr: Rolland Courbis - condamnation: 9 850 Angebote? Was mit der Herkunft des Kapitals des ehemaligen Präsidenten von Olympique Marseille Bernard Tapie? Ein Geheimnis, lehrt uns Wikipédia, und zu Rolland Courbis weiß Wikipédia, daß er beim "Verkauf" von Fußballern betrogen hat. Beide veruntreuen das Vermögen der französischen Gesellschaft und ernten dafür Ruhm und Mitgefühl des Staatssenders France 2. (1)

Den Kanal hätte ich nicht erwähnen sollen. Da kommt meine Herrin sofort wieder mit dem Skandal der angeblichen Ermordung durch israelisches Militär des 12-jährigen Mohammed al-Dura, in Gaza, am 30. September 2000, als dieser Sender nichts Eiligeres zu tun hat, als das Pallywood-Filmmaterial seines Auslandskorrespondenten Charles Enderlin kostenlos in der Welt zu verbreiten, und damit die Intifada II so richtig anzuheizen.

Laß mich mit France 2 in Ruhe, geifert sie prompt, und Ihr seht einmal mehr, liebe Freunde, daß schaf es seiner Herrin niemals nicht recht machen kann. Was fange ich mit den kriminellen und sonstigen Politikern an, von denen ich ihr berichten will? France 2 jedenfalls darf ich nicht erwähnen, soviel weiß ich.

Herrin, aber Polittheater mit Kriminellen müßte dir doch gefallen! Kann das kein Ersatz für deinen Sturm der Liebe und deine Sokos sein? Da kannst du die Fortsetzungen doch bei der ARD lesen und dir die Akteure denken, blöke ich liebe- und verständnisvoll. Da krault sie gedankenverloren mein linkes Öhrchen, was ich so auffasse, daß sie meine Berichte hören möchte.

Mit welchem der zahlreichen Politgaukler fange ich nur an? Ich will mich eh nur um die präsidentiablen kĂĽmmern, um groĂźe, kleine und kleinste, da habe ich genug zu tun; denn in Frankreich ist es jetzt schon so ähnlich wie zur Präsidentschaftswahl 2002, da es 16 Kandidaten gegeneinander aufgenommen haben. Gegenwärtig gibt es 28 selbsterklärte und neun Kandidaten, die sich in ihrer Partei zur Wahl stellen mĂĽssen, wobei Lionel Jospin in dieser Aufstellung (noch) nicht enthalten ist, wohl aber die Alt-Kandidatin Arlette Laguiller, Lutte Ouvrière (LO), Olivier Besancenot, Ligue Communiste RĂ©volutionnaire (LCR), der MaisausreiĂźer JosĂ© BovĂ©, Gauche antilibĂ©rale, Jacques Cheminade, der Anhänger des Lyndon LaRouche, solidaritĂ© et progrès, der antisemitische Komiker DieudonnĂ© M´bala M´bala, Politico Dieudo, und viele andere; die meisten sind auĂźerhalb der Grenzen Frankreichs gänzlich unbekannt. (2)

Ich beginne mit ´ner Königin und ´ner Heulsuse, blök!

Die "königliche" Ségolène und der schluchzende "kleine Löwe" (PS)

Liebe Freunde, das ist Theater pur. Der glücklose Präsidentschaftskandidat 2002 Lionel Jospin, der schon in der ersten Runde rausfliegt, weil Freunde wie Jean-Pierre Chevènement sowie andere Linke und sich links gerierende Kandidaten ihm die zum Eintritt in den zweiten Wahldurchgang nötigen Prozente durch ihre eigene aussichtslose Kandidatur abluchsen, dieser Protestant und ehemalige Trotzkist der Schule des Boris Fraenkel wird von Denis Touret vorgestellt, den die Leser meiner Herrin schon aus dem Artikel Warum François Zimeray vom Parti Socialiste (PS) keine Chance als Kandidat des Europaparlaments 2004 bekam kennen. (3)

Der Direktor des staatlichen Institut de Relations Internationales et Stratégiques (IRIS) und notorische Israelfeind Pascal Boniface (Est-il permis de critiquer Israël ?) bootet den jüdischen PS-Abgeordneten François Zimeray aus, weil der sich gegen die einseitig araber- und palästinenserfreundliche französische Politik wendet.

Verurteilte und angeklagte Politiker wirken im Verwaltungsrat des IRIS mit oder haben dort mitgewirkt: der ehemalige RPR-Schatzmeister Jacques Boyon (UMP) und Jean-Louis Gergorin, Diplomat, ehemaliger Executive Vice President Strategic Coordination EADS ("Europa darf keinen Minderwertigkeitskomplex im Technologiesektor gegenĂĽber den USA entwickeln"), der Clearstream Louis, ĂĽber den meine Herrin einiges im Archiv gespeichert hat. (4)

Die kleine Auflistung des Denis Touret, Anmerkung über den "Premierminister" handelt von weiteren kriminellen Politikern. Dort wird in einem Link auch die strafrechtliche Verantwortlichkeit des noch amtierenden Staatspräsidenten Jacques Chirac ausführlich gewürdigt, die Liste der anhängigen Verfahren ist lang, aber schaf will sich auf einige "Kandidaten für die Kandidatur" zum Staatspräsidenten 2007 beschränken, sonst wird die Liste der Kriminellen und Gaukler zu unübersichtlich. Wer französisch liest, dem empfehle ich wärmstens die Lektüre der Site des Denis Touret. (5)

Zurück also zum Theater des nicht vorbestraften Lionel Jospin; es beginnt schon nach dessen verlorener Wahl, im April 2002. Er wolle sich ganz aus der Politik zurückziehen, spricht dieser Langweiler mit dem Sex Appeal eines in Volendam vergessenen Holzschuhs noch am Tag seiner Niederlage. Viele sind darüber froh. Nun aber hat sich eine attraktive Frau des Parti Socialiste (PS) im Handstreich selbst zur Kandidatin gekürt. Umfragen zeigen, daß die französische Bevölkerung mehrheitlich auf ihrer Seite ist. Es handelt sich um die Präsidentin der Region Poitou-Charente Ségolène Royal, ebenfalls nicht vorbestraft und Lebensgefährtin des Ersten Sekretärs des PS François Hollande. Der ist entgegen meiner früheren Blökereien nicht der Erfinder der Sauce hollandaise, sondern glanzloser, nicht vorbestrafter Politiker.

Kompetente und weniger kompetente Mitbewerber der Ségolène Royal bleiben in den Umfragen auf der Strecke, Laurent Fabius, Jacques Lang, Dominique Strauss-Kahn, letzterer der einzige, der die Fähigkeit zum Staatspräsidenten hätte, und nun rotten sich diejenigen zusammen, die eine Kandidatur der Ségolène Royal verhindern wollen. Sie haben nicht unrecht; denn diese Frau, unter dem Staatspräsidenten François Mitterrand ist sie Umweltministerin und in der letzten Regierung der Cohabitation Staatssekretärin für Schul- und Unterrichtswesen und anschließend für Familie und Jugend, sie ist nicht qualifiziert für das Präsidentenamt. Ein Programm stellt sie nicht vor, was aber den Enthusiasmus der französischen Mainstream Medien Le Monde und Libération nicht schmälert. Es lebe das Medienspektakel, es lebe der Frauenbonus! Ihre Konkurrenten allerdings wissen, daß Ségolène Royal gar kein Programm hat und nur wohlgekleidet und -erzogen, "BCBG", in die Menge lächelt.

Googelt schaf die Google-actualitĂ©s zu SĂ©golène Royal - Liban, so gibt es wenige Beiträge, in denen sich die "Kandidatin fĂĽr die Kandidatur" zu diesem Thema äuĂźert. Die Provinzzeitungen Midi Libre und L´IndĂ©pendant in meinem Pferch geben erst recht nichts dergleichen her. Auf der fĂĽr SĂ©golène Royal glänzend laufenden fĂŞte de la Rose, dem Rosenfest des PS, in Frangy-en-Bresse, subsumiert sie den Libanonkrieg im Abschnitt ĂĽber die amerikanische Politik: ... der Konflikt im Libanon bestätigt die Erfahrung der Machtlosigkeit des Militärs. Dieser in Frankreich gern gehörte Dummsprech geht an die Adresse Israels. Am Tag, nachdem Jacques Chirac der UNIFIL medienwirksam 2000 Truppen anbietet, kommentiert sie: Frankreich nimmt endlich seinen ihm gebĂĽhrenden Rang ein und hält sein Versprechen. Das ist eine Ă„uĂźerung, die beweist, daĂź sie nichts versteht von der hinterfotzigen Politik des Jacques Chirac; der will vor allem die israelischen Truppen aus dem Libanon entfernen, und er hat von Anfang an vor, sehr viel mehr als 200 Truppen zu schicken, läßt sich aber bitten, um die diplomatischen Lorbeeren international und zu Hause einheimsen zu können. Nicht nur SĂ©golène Royal, sondern Politiker und Medien weltweit fallen darauf herein. (6)

Die Sommeruniversität des PS, in La Rochelle, 25. bis 27. August, läuft für Ségolène Royal gar nicht gut, auch wissen die französischen Medien zum Thema Außenpolitik aus dem Munde der "königlichen" Ségolène nichts zu berichten. Sie äußert sich weder zu nationalen noch zu internationalen Fragen. (7)

Da zieht der "kleine Löwe" Lionel Jospin auf der Sommeruniversität des PS alle Register. Er beteiligt sich drei Tage lang an den Veranstaltungen, nimmt in diesem Rahmen an einem Treffen von 250 seiner politischen Freunde teil und erklärt bewegt: Ich habe euch nicht verlassen, ich habe euch begleitet! Die Jungsozialistin Melanie Geyffe, aus unserem Nachbar-Department l´Aude, fragt ihn: Genosse, bist du gestartet, bist du zurĂĽckgekehrt? und er antwortet mit Tränen in den Augen und heiserer Stimme: Ich habe gedacht, wenn ich den Schock dieser Niederlage auf mich nähme, wären euere Chancen im Wahlkampf zur Nationalversammlung gestiegen. Hierzu muĂź man wissen, daĂź in Frankreich zunächst der Staatspräsident gewählt wird und dann die gesetzgebende Nationalversammlung, die daraus folgend, was die Regierungspartei angeht, nur noch ein Akklamationsgremium des Präsidenten sein kann: Claque im Polittheater.

Seine Niederlage 2002 schreibt Lionel Jospin hauptsächlich der Aufsplitterung der Linken zu, aber auch einige politische Fehler des PS läßt er als Ursache gelten. Auf die Frage, ob er Präsidentschaftskandidat 2007 sein werde, antwortet er nicht; er sagt: Ich bleibe bei euch. Erstmalig nach seiner Niederlage sitzt er anschließend in der ersten Reihe, um der Schlußrede von François Hollande zuzuhören. Die Zeitschrift Marianne des Jean-François Kahn ist eine der Stimmen, die den Verschiebebahnhof der PS-"Kandidaten für die Kandidatur" präzise schildert, NouvelObs, Le Figaro, Le Monde und das Annuaire des Communiqués de Presse, das Jahrbuch der Pressekommentare, stehen mit gehässigen Kommentaren sowohl für Ségolène Royal als auch für Lionel Jospin nicht nach, wie man erfährt, wenn man bei den Google-Aktualitäten Lionel Jospin qui pleure, der weint, eingibt: (8)

  • Jospin der weint, Hollande, der lacht (Marianne)
  • Wenn Jospin den PS weinen macht (Annuaire des CommuniquĂ©s de Presse)
  • Von "Marilyn" Royal zur Gestrengen, die weint (NouvelObs)
  • Indem er den Panzer fallen läßt, mischt Jospin die Karten neu (Le Figaro)
  • Die Joconda lacht sich kaputt (Le Monde)

Ein einziges Weinen bei den Sozialisten, Jospin qui pleure. Wer denkt da nicht sofort an das berühmte Porträt der Dora Maar von Pablo Picasso: La femme qui pleure ? Die Medien, die eben noch enthusiastisch für Ségolène Royal schreiben, triefen nun von Hohn und Spott über sie und ihren Widersacher Lionel Jospin; die Joconda und Marilyn Monroes aufgewirbelter Rock werden auch noch aufgefahren. Frankreich ist eben und bleibt eine überragende Kulturnation.

Liebe Freunde! Damit Ihr einen Eindruck bekommt, was mit einem Staatspräsidenten Lionel Jospin auf uns zukäme, hier ein Kommentar zu den militärischen Aktionen Israels nach dem 12. Juli, den ich in meinem Pferch wiedergefunden habe: (9)

Wie oft bei Angriffen hat Israel überreagiert, als wenn für das Land jedes Mal die Existenz selbst auf dem Spiel stünde (sic!). Der Hebräerstaat legt seinen möglichen Gesprächspartnern Verpflichtungen auf, denen sie in dieser Lage nicht nachkommen können. Auf diese Weise läßt Israel die Zahl seiner Feinde in der Region anwachsen, und anstatt seine Feinde zu isolieren, dient es ihnen politisch.

Wer von den Politikern des welschen Staates sich ganz weit von den Realitäten in Israel entfernt, um dem Land mit Anlauf und vollem Schwung eins reinzuwürgen, der nennt es auch den Hebräerstaat, das kennt schaf schon von Gilles Kepel. Im Jahr 2000 gibt es in dem Hebräerstaat von insgesamt 9 237 300 Einwohnern 4 955 400 Juden und 4 281 900 Araber. Der Anteil der Juden in Israel beträgt 53,645 Prozent. (10)

Demnächst berichte ich Euch von gerichtlich verurteilten Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen 2007, und wie einer von ihnen mit Hilfe des noch amtierenden Staatspräsidenten Jacques Chirac, mittels Nötigung und Umgehung der demokratischen Regeln, in Ämter gehievt wird, aus deren Position er es vielleicht noch schafft, auch in der UMP die Karten neu zu mischen.

Blök!
Euer Schaf
Zuschauer im Polittheater

30. August 2006

Ăśber diese WahlkampfhĂĽrden bin ich gesprungen:

(1) Rolland Courbis. WikipĂ©dia. L´encyclopĂ©die libre
http://fr.wikipedia.org/wiki/Rolland_Courbis

Bernard Tapie. WikipĂ©dia. L´encyclopĂ©die libre
http://fr.wikipedia.org/wiki/Bernard_Tapie

WorĂĽber in Frankreich alle Welt redet. 3. Juli 2006
http://www.eussner.net/artikel_2006-07-03_14-32-23.html

(2) Élection Présidentielle 2007
http://www.election-politique.com/pres2007.php

(3) Lionel Jospin. Site de Denis Touret
http://www.denistouret.net/constit/jospin.html

Warum François Zimeray vom Parti Socialiste (PS) keine Chance als Kandidat des Europaparlaments 2004 bekam. 27. Juni 2004
http://www.eussner.net/artikel_2004-06-28_00-16-26.html

(4) Conseil d´administration de l´Institut de relations internationales et stratĂ©giques (IRIS)
http://www.iris-france.org/fr/pages/OrganigrammeConseil.php3

(5) note sur "premier ministre". Droit Constitutionnel, par Denis Touret, Université Paris 12, Faculté de droit
http://www.chez.com/constit/3251.html

De la responsabilité pénale du Président de la République, par Denis Touret, Université Paris 12, Faculté de droit
http://www.chez.com/constit/Chirac_enquetes.html

(6) Les principaux points du discours de Ségolène Royal. 20minutes.fr, 22 août 2006
http://www.20minutes.fr/articles/2006/08/21/20060821-actuali te-france-Les-principaux-points-du-discours-de-Segolene-Roya l.php

En déployant 2.000 soldats au Liban, "la France tient enfin son rang", selon Ségolène Royal. Jerusalem Post edition française, 25 août 2006
http://www.fr.jpost.com/bin/en.jsp?enDispWho=Nouvelles%5El11 828&enPage=ArticlePage&enDisplay=view&enDispWhat=object&enVe rsion=0&enZone=Nouvelles

(7) Ségolène Royal : une stratégie qui cache mal sa faiblesse ? Par Nicolas Cadène, Yahoo France, 30 août 2006
http://fr.news.yahoo.com/30082006/326/segolene-royal-une-str ategie-qui-cache-mal-sa-faiblesse.html

(8) Université du PS : Jospin qui pleure, Hollande qui rit, par Constance Jamet. Marianne-en-ligne.fr, 28 août 2006
http://www.marianne-en-ligne.fr/exclusif/virtual/prsidentiel les2007/e-docs/00/00/6D/20/document_web.phtml

La femme qui pleure. La visite. Musée National Picasso Paris
http://www.musee-picasso.fr/pages/page_id18607_u1l2.htm

(9) Lionel Jospin (PS). Midi Libre, 22 août 2006, page TEO2

(10) Gilles Kepel, wertvoller Wissenschaftler des welschen Staates. 25. Oktober 2004
http://www.eussner.net/artikel_2004-10-25_22-22-10.html

II. Israel/Palestine: Arab/Jewish Population (1914-2000)
http://www.israelipalestinianprocon.org/populationpalestine. html


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