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Was das Schaf zu blöken hat...öken hat...

UNIFIL. Klimawandel. Regionalwahlen in Frankreich: Heller Wahnsinn!

Liebe Freunde!

Ich bin wieder einmal gerĂŒhrt ob all der Nachfragen nach meinem Wohlbefinden. Warum ich nur alle halbe Jahre meine Klauen auf die Tasten des Dell setzen darf, das fragt Ihr besser meine Herrin. Wenn ich mich beklage, dann höre ich dieses: Schaf, du hast vier Rubriken fĂŒr deine Weisheiten aller Art, du bist nicht einmal in der Lage, diese vier Seiten so regelmĂ€ĂŸig zu bestĂŒcken, daß sie gleichzeitig auf der Startseite erscheinen. Wo sind beispielsweise die Weisheiten Spezial: Nahostkonflikt? Da hast du doch, seit der Jude angeblich einen Damm in Gaza geöffnet hat, um die armen Araber zu ĂŒberfluten, nichts mehr geblökt, du hast nicht einmal mitgeteilt, daß israelischen Behörden ein solcher Damm gĂ€nzlich unbekannt ist. (1)

Du wagst es, mir VorwĂŒrfe zu machen?

Da kann schaf mal sehen! Sie hat nicht mitgekriegt, daß ich gerade eben Ilan Tsadiks Weisheit der Hezbollah, adressiert an die Juden, in französisch und englisch veröffentlicht und herumgeschickt habe: "Khitman ila zawal". Votre extermination est certaine ! Your Extermination is Certain! Euere Vernichtung ist sicher! Habt Ihr die Fotos gesehen, wie die Soldaten der UNIFIL ihren Beobachtungsposten unter einem Poster mit dem Konterfei des Hassan Nasrallah und der gelbgrĂŒnen Hezbollah-Fahne aufgebaut haben, rechts daneben zwei PanzerspĂ€hwagen mit den hellblauen UNIFIL-Flaggen? Unter dem Konterfei ein kleineres Foto, das die militĂ€rische Beisetzung eines israelischen Fallschirmspringers zeigt, der durch schiitische libanesische Milizen getötet wurde, beschriftet mit "Khitman ila zawal". Inzwischen haben sie den Posten abgebaut und in die HĂŒgel verlegt, aber das Poster ist noch da, und Israelis können es mit einem Fernrohr jederzeit sehen, daß ihre Vernichtung sicher ist. Habt Ihr gesehen, daß UNIFIL-Soldaten mit ihrem SpĂ€hwagen unter der Parole "Nakhnou almofajaat !" Nous vous surprendrons ! We Will Surprise You! Wir werden euch ĂŒberraschen! eine kleine Rast einlegen? Wen will wer ĂŒberraschen? (2)

Meine Herrin hat immer geschrieben, daß die UNIFIL zum Schutz der Hezbollah vor einer Operation der israelischen StreitkrĂ€fte im SĂŒden des Libanon weilt, Ihr könnt es gern nachprĂŒfen. Unter den Augen der UNIFIL bringt die Hezbollah ĂŒber die syrische Grenze die Waffen aus dem Iran. Die UNIFIL schaut zu, wie die Waffen im SĂŒden verstaut und zu einem neuen Angriff auf Israel bereitgehalten werden. Noch nie, seit ihrer GrĂŒndung im MĂ€rz 1978, ist die einstweilige und vorlĂ€ufige (sic!) Truppe der UNIFIL zu anderem eingesetzt gewesen als zur Drohung gegen Israel. DafĂŒr scheut die "internationale Staatengemeinschaft" nicht Euro/Dollar und MĂŒhen. (3)

Soweit zum Thema, daß ich nichts zum Nahostkonflikt veröffentliche, blök!

Nun will ich mich mit unseren Lokalangelegenheit befassen, weil meine Herrin schon seit Tagen vor Staunen kaum noch atmen kann, was Georges FrĂȘche, Martine Aubry und la tronche pas catholique, die nicht vertrauenserweckende Visage des Laurent Fabius angeht, aber jetzt kommt sie aus dem CafĂ©, und ĂŒberschĂŒttet mich mit den neuesten Neuigkeiten aus dem Frankreich des 19. Jahrhunderts. Sie wirft den Figaro in meinen Pferch.

Das CollĂšge de France gönnt sich einen Lord, titelt das MSM. Autorin Caroline de Malet widmet dem Untertanen der britischen MajestĂ€t Nicholas Stern einen ganzseitigen Artikel ĂŒber seinen auf ein Jahr festgelegten Einzug ins CollĂšge de France, ohne ein einziges Mal etwas Konkretes ĂŒber seine Arbeit verlauten zu lassen. Er hat einen eindringlichen Bericht ĂŒber die Kosten des Klimawandels verfaßt, und jetzt erhĂ€lt er dafĂŒr einen Lehrstuhl. Das hĂ€tte sich der Ritterkönig und MĂ€zen der Kunst und Kultur François I nicht trĂ€umen lassen, der es im Jahre 1530 gegrĂŒndet hat, welch ein reaktionĂ€rer Stall dieses CollĂšge einmal wird. (4)

Du solltest deinen Lesern erst einmal erklÀren, was das CollÚge de France ist, meint meine Herrin böse. Wieso, können die Leser nicht wie ich den Pons aufrufen, hÀ? Es ist eine universitÀtsÀhnliche Lehranstalt, deren Vorlesungen von jedermann besucht werden können, an der jedoch keine Diplome vergeben werden, belehrt uns der Pons. (5)

Welch ein GlĂŒck, jedermann darf teilnehmen, und es kostet nichts! Schade, Herrin, daß wir nicht in Paris wohnen, dann hĂ€tte ich solange gequengelt, bis du mich mitgenommen hĂ€ttest, blöke ich begeistert, sowas MUSS schaf gesehen und gehört haben!

Wer in dem vermieften Laden Aufnahme findet und seine Reputation mit Klima und Umwelt verdient, und das auch noch subventioniert durch Total, der kann nur zu den sich selbst ĂŒberschĂ€tzenden Katastrophenszenaristen gehören, meint meine Herrin, die sich meist am Rande mit diesem Fachgebiet befaßt, aber aufhorcht, wenn´s politisch oder gar kriminell wird. Der 1946 geborene ehemalige Chefökonom der EuropĂ€ischen Bank fĂŒr Wiederaufbau und Entwicklung, unter Jacques de LarosiĂšre, und ehemalige Chefökonom und VizeprĂ€sident der Weltbank Nicholas Stern ist gegenwĂ€rtig Professor des nach seinem ehemaligen Direktor, des Inders Dr Indraprasad G Patel, benannten Lehrstuhls der London School of Economics. Was ihn dafĂŒr qualifiziert, kann schaf sich nicht vorstellen, wenn es die wissenschaftlichen Arbeiten und Auftritte des ehemaligen Beraters, von 1967 bis 1972, des Finanzministers Morarji Desai und der Premierministerin Indira Ghandi Dr Indraprasad G Patel betrachtet. Der prognostiziert in Vorlesungen aus dem Jahr 1995 ĂŒber "Die Weltwirtschaft im Jahr 2020: Der Aufstieg von Rußland, China und Indien", ein liberales marktorientiertes wirtschaftliches Klima vorausgesetzt, fĂŒr Indien eine positive Entwicklung. (6)

Der hat Klima anders verstanden als Nicholas Stern, blöke ich dazwischen.

DafĂŒr aber ist Nicholas Stern jetzt Regierungsberater der britischen Regierung, was nicht ursĂ€chlich ist fĂŒr die Unbeliebtheit des Premierministers Gordon Brown, vielleicht aber fĂŒr FehleinschĂ€tzungen der britischen Wirtschaft. Am CollĂšge besetzt er den EuropĂ€ischen Lehrstuhl zur Nachhaltigen Entwicklung, Umwelt, Energie und Gesellschaft mit dem Titel Beherrschung der Klimawechsel (im Plural), der Förderung des Wachstums, der Entwicklung und der Angemessenheit. (7)

Es ist wirklich wahr, im Figaro steht, das sei eine Weihe, eine Krönung des Lebenslaufs, blök!

Nein, es ist unangemessen, eine Blasphemie, erwidert meine Herrin traurig, es ist einmal mehr Vergeudung von intellektuellen und finanziellen Ressourcen. Obendrein ist es pure GeschĂ€ftemacherei, hast du es nicht gelesen? Caroline de Malet schreibt: Einige kommen sogar fĂŒrs Business: "Die Leute von Total sind da, du wirst ihnen unser Projekt verkaufen!" hört man auf den RĂ€ngen murmeln.

Ich will meine Herrin erheitern: Besonders lustig ist eine ZwischenĂŒberschrift zu seinem Auftritt, der habe stattgefunden unter einer Silence quasi religieux, einer quasi-religiösen Stille, blöke ich, Herrin, da ist wieder eine Sekte am Werke. Deren Mitglieder schweigen voller Ehrfurcht, wenn Nicholas Herbert Stern, Baron Stern of Brentford, den Raum betritt, der Titan, der den Klimawandel im Schweiße seines Angesichts und mit Projekten fĂŒr Milliarden Euro und Dollar aufhalten wird. Blasphemie, sage ich doch, entgegnet meine Herrin mĂŒrrisch, ohne Ehrfurcht vor der Schöpfung, vermessen, es ist Scharlatanerie eines der zahlreichen falschen Propheten, der sich bescheiden und demĂŒtig gibt und die Menge verschaukelt.

Der KĂ€mpfer gegen den angeblich von Menschen verursachten Klimawandel nennt sich selbst einen Sozialökonomen, weil er in den 70er Jahren acht Monate in einem indischen Dorf die Grunderfahrungen seines Lebens gemacht hat, wie er seiner Gemeinde mitteilt, im zarten Alter von ca. 30 Jahren, was ihn heute unter dem Beifall der ergriffenen Zuhörerschaft dazu fĂŒhrt, den Klimawandel und die Armut der Welt zu den wichtigsten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu erklĂ€ren. Seine Fans drĂ€ngen sich, dem VisionĂ€r ihre Visitenkarten zuzustecken, nach dem Motto: Ich bin derjenige, der Ihnen bei Ihrer Mission zur Seite stehen kann, mein CV und meine Kontonummer anbei.

Inzwischen haben zehn Internauten den Artikel kommentiert, berichtet meine Herrin, wie wunderbar ist es zu sehen, daß die Leser des Figaro nicht so beschrĂ€nkt sind wie dessen Personal.

Das Einheitsdenken ist am Werke, meint der erste, ein anderer hĂ€lt die Äußerungen zur KlimaerwĂ€rmung fĂŒr ein Delirium, der Stern-Bericht grĂŒnde sich auf fehlerhafte Voraussetzungen und Berechnungen, die zu einem katastrophischen Ergebnis fĂŒhrten. Der Bericht sei intellektuell unredlich und wirtschaftlich und wissenschaftlich unglaubwĂŒrdig.

Durable ment, etwa: Nachhaltig, wortspielerisch nachhaltig lĂŒgend ergĂ€nzt: Zum GlĂŒck gibt´s Total fĂŒr das MĂ€zenat und Europe-Ecologie fĂŒr die Werbung. Aber auch ein Gemeindemitglied postet eine lange Eloge auf das CollĂšge und seine Weisheit, den Nicholas Stern berufen zu haben. (8)

Plötzlich lacht meine Herrin laut auf: 2009 sprach sich Stern öffentlichkeitswirksam fĂŒr einen Fleischverzicht aus KlimaschutzgrĂŒnden aus, schreibt Wiki. Davon steht nix im Artikel. Aber es paßt wunderbar, wir sollen zur Rettung unseres Planeten alle Vegetarier werden. Dieser angebliche Freund der Armen hat von der Konferenz in Kopenhagen BeschlĂŒsse erwartet, die zu enorm ansteigenden Kosten fĂŒr Fleisch und andere große Mengen Treibhausgas entwickelnde Nahrungsmittel gefĂŒhrt hĂ€tten. (9)

Ein verrĂŒckter Guru mit einer Gemeinde, auf einem Lehrstuhl des CollĂšge de France, einer, der seinen Fans vermittelt, daß Klimawandel von Menschen gemacht ist und von Menschen aufgehalten werden kann, man reiche ihm nur einige Hunderte von Millionen Dollar/Euro!

Soll ich Euch, liebe Freunde, nun noch berichten vom Obama-Fan Philippe GĂ©lie, der seine EnttĂ€uschung ĂŒber den Messias, le jeune prĂ©sident mĂ©tis (der ist also nicht mehr schwarz), in einer Analyse genannten Trauerrede an die Leserschaft bringt? Der Figaro scheint sich des Gejammers zu schĂ€men und stellt es nicht online. Welche Lobreden hat dieser Mitarbeiter den Menschen und Schafen im Wahlkampf 2008 zugemutet! (10)

Einige seiner Artikel sind vom Netz genommen, klickt schaf auf die Links, gerĂ€t es auf die Startseite des Figaro. Probiert´s mal, die eine oder andere völlig kritiklose Adoration ist vielleicht noch da. (11)

Was den Liebling meiner Herrin Georges FrĂȘche angeht, so versuchen die MSM mit allen Mitteln, ihn und seine Liste im Languedoc-Roussillon und in ganz Frankreich zu diskreditieren. Zu Georges FrĂȘche hat meine Herrin einige Artikel verfaßt, weil sie ihn aus zwei GrĂŒnden fĂŒr exemplarisch hĂ€lt, was die Entwicklung der europĂ€ischen Sozialdemokratie angeht.

Es geht nur noch darum, aus den dahinschwindenden Resten des sozialdemokratischen Erbes mit Hilfe der Linksradikalen fĂŒr einzelne Genossen Machtpositionen zu retten, und es geht darum, Juden- und Israelfreunde kaltzustellen, weil sie die AktivitĂ€ten zur Gewinnung muslimischer WĂ€hler stören. Martine Aubry ist fest eingebunden in die Islamisierung Frankreichs. Ihr könnt das gern nachlesen; warum sollen meine Herrin und ich uns immer allein Ă€rgern, blök! (12)

Zwecks Demontage des Georges FrĂȘche beauftragt Canal+ das Institut BVA mit einer Telefonumfrage in Frankreich, am 2. und 3. Februar 2010. Das Ergebnis ist so irre und so offensichtlich getĂŒrkt, daß schaf sich kaputtlachen könnte. Nur Befragte mit den niedrigsten AusbildungsabschlĂŒssen (56%), und erklĂ€rte Sympathisanten des rechtsextremen Front National (72%) sind demnach der Ansicht, Martine Aubry habe unrecht, wenn sie jetzt zu den im MĂ€rz stattfindenden Regionalwahlen eine Gegenliste des Parti Socialiste gegen die des Georges FrĂȘche aufstellen lasse. Am 12. Dezember 2009 ist diese von einer Convention Nationale, dem zustĂ€ndigen offiziellen Gremium des PS, einer Art Zentralkomitee, bestehend aus ParteifunktionĂ€ren aller Departments, in Tours abgesegnet worden. (13)

Schaf erfĂ€hrt nebenbei, daß die Parteimitglieder dazu nichts zu sagen haben, so daß die Parteiabstimmungen im Languedoc-Roussillon als eine Art demokratischer Dreingabe zu betrachten sind. (14)

Die Gegenliste ist eine einsame Entscheidung des Bureau National, auf kommunistisch heißt das PolitbĂŒro, gegen die demokratische Abstimmung unter den Parteigenossen des Languedoc-Roussillon, die zweimal fĂŒr die Liste des Georges FrĂȘche gestimmt haben, im Oktober und im Dezember 2009. Die Parteivorsitzenden der fĂŒnf Departments PyrĂ©nĂ©es-Orientales, Aude, HĂ©rault, Gard und LozĂšre stehen hinter der Liste des Georges FrĂȘche. Da im Pariser Hauptquartier des PS, der Rue Solferino, inzwischen fĂŒr möglich gehalten wird, daß die Region durch die Machenschaften an die Rechte verloren geht, was im Machtpoker um die PrĂ€sidentschaftskandidatur 2012 nicht ungern gesehen wĂŒrde, beugt Martine Aubry vor und stimmt die Genossen ein, daß ein solcher Verlust zugunsten der Moral (sic!) in Kauf genommen werden mĂŒsse. Ein etwaiger Ausschluß der störrischen Parteimitglieder aber werde von den Befragten nicht gern gesehen (61%), davon bei den Linken (57%). Da sieht schaf sofort die Beschwichtigung; denn Martine Aubry bedarf auf dem Weg zur PrĂ€sidentschaft 2012 dieser dank der Niederlage in den Regionalwahlen disziplinierten Kader. Die Sozialisten des Languedoc-Roussillon sind schlagkrĂ€ftig, sie abzuschaffen, hieße, sich selbst keinen Gefallen zu tun. (15)

SelbstverstĂ€ndlich sind Fragen und Ergebnisse auf der Website von BVA nicht aufzufinden, schaf wĂŒĂŸte aber gern, wie die Fragen lauten, die dazu fĂŒhren, daß seine Herrin unter die Deppen gezĂ€hlt wird oder gar unter die Sympathisanten des Front National. Die Absicht solcher angeblichen Ergebnisse ist klar: Wollen die WĂ€hler der Linken im Languedoc-Roussillon sich nachsagen lassen, sie seien ungebildet und/oder rechtsextrem?

Also, liebe Freunde, vielleicht findet Ihr ja die Fragen und Ergebnisse der telefonischen Umfrage, vom 2. und 3. Februar 2010, auf der Site? (16)

Die Umweltpartei Europe Écologie bleibt nicht untĂ€tig und gibt ihrerseits bei "Opinion Way ´ne Umfrage in Auftrag, die Ergebnisse sollen unter der Hand in den StĂ€ben der Parteien zirkulieren. Ist das aufregend, schaf könnte sich das Horn von den Klauen knabbern! Allein schon die Linken, die sich spalten wie Atome! Vier linke Gruppen gibt es inzwischen, da können die Deutschen mit SPD und Linkspartei nicht mithalten. Die vier Gruppen kommen insgesamt auf 56 Prozent, aber sie scheinen nicht gewinnen zu wollen. Die Rechte kommt mit Front National und Modem - das ist eine Partei zur Seelenpflege des François Bayrou, von der linksrechten Mitte - mit MĂŒhe auf 36 Prozent. Meine Herrin hat ĂŒber François Bayrou, den JosĂ© BovĂ© fĂŒr FĂŒhrungskrĂ€fte, schon einiges veröffentlicht. (17)

Der Midi Libre zeigt die bunte Wirtschaft. Freunde, werft einen Blick darauf, französische Sprachkenntnisse sind nicht nötig zu begreifen, daß die Linken das Languedoc-Roussillon zum Irrenhaus umfunktioniert haben. (18)

Auch "Opinion Way teilt niemandem mit, welches die Fragen gewesen sind, die zu diesem Ergebnis fĂŒhren, auf deren Website steht gar nix, aber fĂŒr den Auftraggeber Europe Écologie ist das Ergebnis eine Ansage, im ersten Durchgang nicht mit der offiziellen PS-Liste zu koalieren und sich die Option zu einer Koalition mit der Liste des Georges FrĂȘche offenzuhalten. Wenn´s so kĂ€me, hĂ€tte schaf wieder etwas zu lachen ĂŒber Silvain Pastor, den PalĂ€stinenserfreund und Erzfeind des Georges FrĂȘche. Im Zusammenhang mit der Ansiedlung der israelischen Exportfirma AGREXCO ist er zur vollen Form aufgelaufen. Bei ihm weiß man nicht, wen er mehr haßt, die Juden und Israel oder Georges FrĂȘche. (19)

Wer nun meint, dieses Theater könnte auch nur einen Linken zur Vernunft bringen, dem kann schaf versichern, daß eher noch zwei weitere linke Listen aufgelegt werden. Was schaf beim Essen und beim Wein so schĂ€tzt, die Vielfalt des Angebots, hier wird´s zum Alptraum; denn schaf darf sich durch die AktivitĂ€ten einer Horde VerrĂŒckter arbeiten. Derweil ist vom UMP-Kandidaten nichts zu vernehmen, das ist der in der Graphik des Midi Libre in dem hellblauen KĂ€stchen; er heißt Raymond Couderc. (18)

Ich mache hier Schluß, verweise aber auf den letzten Blog-Eintrag von Ivan Rioufol. Das ist derjenige, der hin&wieder auf der vorletzten Seite des Figaro seine bedenkenswerten Anmerkungen macht. Man erinnert sich? Er ist im US-Wahlkampf aufgefallen mit einem der zwei Figaro-BeitrĂ€ge, die sachlich ĂŒber den Kandidaten urteilen. Der andere ist HervĂ© Mariton. (20)

Diese falschen Streitereien, die die Wirklichkeit verschleiern, titelt er und schildert, wie sich Laurent Fabius der Formulierung des Georges FrĂȘche ĂŒber seine tronche pas catholique, seine nicht vertrauenswĂŒrdige Visage, zu seinen persönlichen Zwecken bedient. Wie sich der ehemalige Premierminister jetzt auffĂŒhrt, den Spruch doch als antisemitisch einschĂ€tzt, beweist, daß der PrĂ€sident des Languedoc-Roussillon mit seiner EinschĂ€tzung recht hat. Ivan Rioufol hĂ€lt die ErklĂ€rungen von Laurent Fabius fĂŒr eine Instrumentalisierung des Antisemitismus. Der aber findet woanders statt, und er wird diskret versteckt.

Eine winzige Meldung von 50 Worten, vom Midi Libre fĂŒr nicht weiter erwĂ€hnenswert gehalten und am 5. Februar 2010 unter TĂ©lex abgehandelt, berichtet ĂŒber den Antisemitismus in Frankreich. Im Jahr 2009 hat es laut dem Service de Protection de la CommunautĂ© Juive (SPCJ), dem Schutzdienst der jĂŒdischen Gemeinde, 832 antisemitische Handlungen gegeben, davon allein 354 im Januar, wĂ€hrend der israelischen Operation Gegossenes Blei. Im Jahr 2008 waren es 474. (21)

Der Bericht ist seit dem 27. Januar, und AuszĂŒge aus den antisemitischen Handlungen sind seit dem 5. Februar 2010 auf der Website des SPCJ zu lesen. Nicht wichtig, sondern der Spruch des Georges FrĂȘche macht das Rennen. (22)

Ivan Rioufol erinnert, daß der Parti Socialiste den antisemitischen Spruch zum Vorwand nimmt, mit der extremen Linken zu koalieren, eben mit denen, die im Januar 2009 in Paris unter dem Slogan des Anti-Zionismus an pro-palĂ€stinensischen Demonstrationen teilnehmen, bei denen israelische Fahnen verbrannt werden und anti-jĂŒdische Äußerungen die Menge aufheizen. Er benennt einige Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, denen heuer stigmatisierende Reden vorgehalten werden. Viele Franzosen verstĂŒnden diese LĂ€cherlichkeiten nicht mehr. FrĂȘche hat leichtes Spiel, wenn er daran erinnert, daß, je mehr die Parteien ihn zum Opfer machen, er desto mehr Stimmen erhalten wird.

Und dann fragt er an, worauf die wĂŒrdevollen Prediger warten, bevor sie die Schimpfworte der Immigranten fĂŒr diejenigen verurteilen, die ihnen nicht Ă€hnlich sind. Warum verschweigen sie die anti-jĂŒdische Kultur, die dem Imam von Drancy Hassen Chalghoumi, der eine AnnĂ€herung an die jĂŒdische Gemeinde versucht, einbringt, daß er seine Moschee am Freitag unter Polizeischutz verlassen muß? Die Verteiler der Pluspunkte sagen, daß sie ihre Seele nicht verlieren wollen. FĂŒr sie haben weder die Worte noch die Taten mehr Sinn. (23)

Tja, Ivan Rioufol, Sie wissen, daß Martine Aubry und ihre Clique gegen die muslimischen Immigranten nichts vorbringen, weil nicht nur die Linksradikalen sich als Muslimfreunde profilieren, sondern auch der Parti Socialiste sich zunehmend mit dem politischen Islam verbĂŒndet, weil die Partei aus diesen Kreisen WĂ€hlerstimmen gewinnen will. Das ist es, was am meisten an Georges FrĂȘche stört, er durchkreuzt den pro-arabischen, pro-palĂ€stinensischen Weg des Parti Socialiste unter Martine Aubry, der Ehefrau des avocat halal, des Verteidigers der radikalen und terroristischen Muslime Jean-Louis Brochen. (24)

Blök!
Euer Schaf
Le Karcher de sa maĂźtresse

7. Februar 2010

Wo ich das bittre Gras ausgerupft und das faule Wasser getrunken habe:

(1) The Gaza flood losses estimated 1M$ USD. By Maysaa Jarour,
The Palestine Telegraph, January 20, 2010
http://tinyurl.com/yjw84bj

Israel blamed for flooding Gaza. Elder of Ziyon, January 19, 2010
http://tinyurl.com/yz2djmj

(2) FINUL : courage, fuyons ! (info # 010502/10) [Reportage photo].
Par Ilan Tsadik, Metula News Agency, 5 février 2010
http://www.menapress.com/article.php?sid=2576

UNIFIL: Take heart
 Run for it! [Reportage photo]. By Ilan Tsadik.
Translated from the French by Llewellyn Brown, Metula News Agency,
February 7, 2010
http://www.menapress.com/article.php?sid=2577

(3) Monitoring cessation of hostilities and helping ensure humanitarian access to civilian population. UNIFIL - United Nations Interim Force in Lebanon
http://www.un.org/en/peacekeeping/missions/unifil/

UNIFIL-Truppen salutieren dem Terroristen Imad Mughniyeh. 19. Juli 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-07-19_00-35-00.html

UNIFIL im Archiv meiner Herrin
http://tinyurl.com/mxboj9

(4) CollÚge de France. 1530. français, English, español
http://www.college-de-france.fr/default/EN/all/college/index .htm

Franz I. (Frankreich). Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_I._(Frankreich)

(5) CollĂšge de France. Pons.eu - Das Sprachenportal
http://tinyurl.com/yhcj8b5

(6) Dr Indraprasad G Patel Hon KBE: The World Economy in 2020.
The Rise of India. Full Text pdf (1308K). Business Strategy Review
http://www3.interscience.wiley.com/journal/119253418/abstrac t

Finance Minister of India. Wikipedia
http://en.wikipedia.org/wiki/Finance_Minister_of_India

(7) Stern Nicholas (1946 -). GĂ©rer les changements climatiques, promouvoir
la croissance, le dĂ©veloppement et l´Ă©quitĂ© (2009-2010). Chaire europĂ©enne -
DĂ©veloppement durable, Environnement, Énergie et SociĂ©tĂ©.
Professeurs depuis 1530, p. 31
http://tinyurl.com/yjje4rl

Nicholas Stern. Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Nicholas_Stern

(8) Le CollĂšge de France s´offre un lord. Par Caroline de Malet, Le Figaro,
6/7 février 2010, p. 2
http://tinyurl.com/yflghy2

(9) Climate chief Lord Stern: give up meat to save the planet.
By Robin Pagnamenta, The Times, October 27, 2009
http://www.timesonline.co.uk/tol/news/environment/article689 1362.ece

(10) L´Analyse. La diplomatie ĂĄ l´envers de Barack Obama, Par Philippe GĂ©lie,
Le Figaro, 6/7 fĂ©vrier 2010, p. 19 (nur fĂŒr Abonnenten)

(11) Philippe GĂ©lie im Archiv meiner Herrin
http://tinyurl.com/yd5kx5t

(12) Georges FrĂȘche im Archiv meiner Herrin
http://tinyurl.com/ydmbydc

Martine Aubry im Archiv meiner Herrin
http://tinyurl.com/yhtrmw8

(13) Die Machenschaften des Parti Socialiste zu den Regionalwahlen 2010.
13. Dezember 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-12-13_16-03-00.html

(14) Convention Nationale du Parti Socialiste, quelques grincements de dents parmi les militants. Parti Socialiste, 12 décembre 2009
http://tinyurl.com/ydtc8vb

(15) Stratégie. Régionales en Languedoc-Roussillon : les deux tiers des Français soutiennent la décision de Martine Aubry. Par AFP, LePoint.fr, 3 février 2010
http://tinyurl.com/ydndr3p

(16) Les Français et Georges FrĂȘche. BVA, 4 fĂ©vrier 2010
http://tinyurl.com/yk9445u

(17) François Bayrou im Archiv meiner Herrin
http://tinyurl.com/yhttllj

(18) AprÚs le remu-ménage politique, les candidats naviguent à la sonde.
Par Gérard Laudinas, Midi Libre, 6 février 2010
http://tinyurl.com/yeksk6g

(19) "Opinion Way
http://www.opinion-way.com/

Silvain Pastor im Archiv meiner Herrin
http://tinyurl.com/yhccsv4

(20) Zeitung gelesen [10]: Lose BlÀtter, nicht von Dauer ... 24. November 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-11-24_01-36-39.html

(21) Antisémitisme. Midi Libre, 5 février 2010, p. TEO 5
http://tinyurl.com/ykjato2

(22) Extrait d´actes antisĂ©mites recensĂ©s en France en 2009.
Service de Protection de la Communauté Juive, 5 février 2010
http://www.spcj.org/index.php?action=antisemitisme

Rapport sur l´AntisĂ©mitisme en France 2009.
Service de Protection de la Communauté Juive, 27 janvier 2010
http://www.spcj.org/rapport2009.pdf

(23) Ces fausses querelles qui masquent la réalité. Par Ivan Rioufol,
Le Figaro, 5 février 2010, p. 17
http://blog.lefigaro.fr/rioufol/2010/02/bloc-notes-ces-fauss es-querell.html

(24) Jean-Louis Brochen avocat des islamistes. Google.fr 592 résultats
http://tinyurl.com/ydxdop4

Martine Aubry et Jean-Louis Brochen, lÂŽavocat hallal.
Observatoire de lÂŽislamisation, 3 mars 2009
http://tinyurl.com/yey52l4


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