 
UNIFIL. Klimawandel. Regionalwahlen in Frankreich: Heller Wahnsinn!
Liebe Freunde!
Ich bin wieder einmal gerührt ob all der Nachfragen nach meinem Wohlbefinden. Warum ich nur alle halbe Jahre meine Klauen auf die Tasten des Dell setzen darf, das fragt Ihr besser meine Herrin. Wenn ich mich beklage, dann höre ich dieses: Schaf, du hast vier Rubriken für deine Weisheiten aller Art, du bist nicht einmal in der Lage, diese vier Seiten so regelmäßig zu bestücken, daß sie gleichzeitig auf der Startseite erscheinen. Wo sind beispielsweise die Weisheiten Spezial: Nahostkonflikt? Da hast du doch, seit der Jude angeblich einen Damm in Gaza geöffnet hat, um die armen Araber zu überfluten, nichts mehr geblökt, du hast nicht einmal mitgeteilt, daß israelischen Behörden ein solcher Damm gänzlich unbekannt ist. (1)
Du wagst es, mir Vorwürfe zu machen?
Da kann schaf mal sehen! Sie hat nicht mitgekriegt, daß ich gerade eben Ilan Tsadiks Weisheit der Hezbollah, adressiert an die Juden, in französisch und englisch veröffentlicht und herumgeschickt habe: "Khitman ila zawal". Votre extermination est certaine ! Your Extermination is Certain! Euere Vernichtung ist sicher! Habt Ihr die Fotos gesehen, wie die Soldaten der UNIFIL ihren Beobachtungsposten unter einem Poster mit dem Konterfei des Hassan Nasrallah und der gelbgrünen Hezbollah-Fahne aufgebaut haben, rechts daneben zwei Panzerspähwagen mit den hellblauen UNIFIL-Flaggen? Unter dem Konterfei ein kleineres Foto, das die militärische Beisetzung eines israelischen Fallschirmspringers zeigt, der durch schiitische libanesische Milizen getötet wurde, beschriftet mit "Khitman ila zawal". Inzwischen haben sie den Posten abgebaut und in die Hügel verlegt, aber das Poster ist noch da, und Israelis können es mit einem Fernrohr jederzeit sehen, daß ihre Vernichtung sicher ist. Habt Ihr gesehen, daß UNIFIL-Soldaten mit ihrem Spähwagen unter der Parole "Nakhnou almofajaat !" Nous vous surprendrons ! We Will Surprise You! Wir werden euch überraschen! eine kleine Rast einlegen? Wen will wer überraschen? (2)
Meine Herrin hat immer geschrieben, daß die UNIFIL zum Schutz der Hezbollah vor einer Operation der israelischen Streitkräfte im Süden des Libanon weilt, Ihr könnt es gern nachprüfen. Unter den Augen der UNIFIL bringt die Hezbollah über die syrische Grenze die Waffen aus dem Iran. Die UNIFIL schaut zu, wie die Waffen im Süden verstaut und zu einem neuen Angriff auf Israel bereitgehalten werden. Noch nie, seit ihrer Gründung im März 1978, ist die einstweilige und vorläufige (sic!) Truppe der UNIFIL zu anderem eingesetzt gewesen als zur Drohung gegen Israel. Dafür scheut die "internationale Staatengemeinschaft" nicht Euro/Dollar und Mühen. (3)
Soweit zum Thema, daß ich nichts zum Nahostkonflikt veröffentliche, blök!
Nun will ich mich mit unseren Lokalangelegenheit befassen, weil meine Herrin schon seit Tagen vor Staunen kaum noch atmen kann, was Georges Frêche, Martine Aubry und la tronche pas catholique, die nicht vertrauenserweckende Visage des Laurent Fabius angeht, aber jetzt kommt sie aus dem Café, und überschüttet mich mit den neuesten Neuigkeiten aus dem Frankreich des 19. Jahrhunderts. Sie wirft den Figaro in meinen Pferch.
Das Collège de France gönnt sich einen Lord, titelt das MSM. Autorin Caroline de Malet widmet dem Untertanen der britischen Majestät Nicholas Stern einen ganzseitigen Artikel über seinen auf ein Jahr festgelegten Einzug ins Collège de France, ohne ein einziges Mal etwas Konkretes über seine Arbeit verlauten zu lassen. Er hat einen eindringlichen Bericht über die Kosten des Klimawandels verfaßt, und jetzt erhält er dafür einen Lehrstuhl. Das hätte sich der Ritterkönig und Mäzen der Kunst und Kultur François I nicht träumen lassen, der es im Jahre 1530 gegründet hat, welch ein reaktionärer Stall dieses Collège einmal wird. (4)
Du solltest deinen Lesern erst einmal erklären, was das Collège de France ist, meint meine Herrin böse. Wieso, können die Leser nicht wie ich den Pons aufrufen, hä? Es ist eine universitätsähnliche Lehranstalt, deren Vorlesungen von jedermann besucht werden können, an der jedoch keine Diplome vergeben werden, belehrt uns der Pons. (5)
Welch ein Glück, jedermann darf teilnehmen, und es kostet nichts! Schade, Herrin, daß wir nicht in Paris wohnen, dann hätte ich solange gequengelt, bis du mich mitgenommen hättest, blöke ich begeistert, sowas MUSS schaf gesehen und gehört haben!
Wer in dem vermieften Laden Aufnahme findet und seine Reputation mit Klima und Umwelt verdient, und das auch noch subventioniert durch Total, der kann nur zu den sich selbst überschätzenden Katastrophenszenaristen gehören, meint meine Herrin, die sich meist am Rande mit diesem Fachgebiet befaßt, aber aufhorcht, wenn´s politisch oder gar kriminell wird. Der 1946 geborene ehemalige Chefökonom der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, unter Jacques de Larosière, und ehemalige Chefökonom und Vizepräsident der Weltbank Nicholas Stern ist gegenwärtig Professor des nach seinem ehemaligen Direktor, des Inders Dr Indraprasad G Patel, benannten Lehrstuhls der London School of Economics. Was ihn dafür qualifiziert, kann schaf sich nicht vorstellen, wenn es die wissenschaftlichen Arbeiten und Auftritte des ehemaligen Beraters, von 1967 bis 1972, des Finanzministers Morarji Desai und der Premierministerin Indira Ghandi Dr Indraprasad G Patel betrachtet. Der prognostiziert in Vorlesungen aus dem Jahr 1995 über "Die Weltwirtschaft im Jahr 2020: Der Aufstieg von Rußland, China und Indien", ein liberales marktorientiertes wirtschaftliches Klima vorausgesetzt, für Indien eine positive Entwicklung. (6)
Der hat Klima anders verstanden als Nicholas Stern, blöke ich dazwischen.
Dafür aber ist Nicholas Stern jetzt Regierungsberater der britischen Regierung, was nicht ursächlich ist für die Unbeliebtheit des Premierministers Gordon Brown, vielleicht aber für Fehleinschätzungen der britischen Wirtschaft. Am Collège besetzt er den Europäischen Lehrstuhl zur Nachhaltigen Entwicklung, Umwelt, Energie und Gesellschaft mit dem Titel Beherrschung der Klimawechsel (im Plural), der Förderung des Wachstums, der Entwicklung und der Angemessenheit. (7)
Es ist wirklich wahr, im Figaro steht, das sei eine Weihe, eine Krönung des Lebenslaufs, blök!
Nein, es ist unangemessen, eine Blasphemie, erwidert meine Herrin traurig, es ist einmal mehr Vergeudung von intellektuellen und finanziellen Ressourcen. Obendrein ist es pure Geschäftemacherei, hast du es nicht gelesen? Caroline de Malet schreibt: Einige kommen sogar fürs Business: "Die Leute von Total sind da, du wirst ihnen unser Projekt verkaufen!" hört man auf den Rängen murmeln.
Ich will meine Herrin erheitern: Besonders lustig ist eine Zwischenüberschrift zu seinem Auftritt, der habe stattgefunden unter einer Silence quasi religieux, einer quasi-religiösen Stille, blöke ich, Herrin, da ist wieder eine Sekte am Werke. Deren Mitglieder schweigen voller Ehrfurcht, wenn Nicholas Herbert Stern, Baron Stern of Brentford, den Raum betritt, der Titan, der den Klimawandel im Schweiße seines Angesichts und mit Projekten für Milliarden Euro und Dollar aufhalten wird. Blasphemie, sage ich doch, entgegnet meine Herrin mürrisch, ohne Ehrfurcht vor der Schöpfung, vermessen, es ist Scharlatanerie eines der zahlreichen falschen Propheten, der sich bescheiden und demütig gibt und die Menge verschaukelt.
Der Kämpfer gegen den angeblich von Menschen verursachten Klimawandel nennt sich selbst einen Sozialökonomen, weil er in den 70er Jahren acht Monate in einem indischen Dorf die Grunderfahrungen seines Lebens gemacht hat, wie er seiner Gemeinde mitteilt, im zarten Alter von ca. 30 Jahren, was ihn heute unter dem Beifall der ergriffenen Zuhörerschaft dazu führt, den Klimawandel und die Armut der Welt zu den wichtigsten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu erklären. Seine Fans drängen sich, dem Visionär ihre Visitenkarten zuzustecken, nach dem Motto: Ich bin derjenige, der Ihnen bei Ihrer Mission zur Seite stehen kann, mein CV und meine Kontonummer anbei.
Inzwischen haben zehn Internauten den Artikel kommentiert, berichtet meine Herrin, wie wunderbar ist es zu sehen, daß die Leser des Figaro nicht so beschränkt sind wie dessen Personal.
Das Einheitsdenken ist am Werke, meint der erste, ein anderer hält die Äußerungen zur Klimaerwärmung für ein Delirium, der Stern-Bericht gründe sich auf fehlerhafte Voraussetzungen und Berechnungen, die zu einem katastrophischen Ergebnis führten. Der Bericht sei intellektuell unredlich und wirtschaftlich und wissenschaftlich unglaubwürdig.
Durable ment, etwa: Nachhaltig, wortspielerisch nachhaltig lügend ergänzt: Zum Glück gibt´s Total für das Mäzenat und Europe-Ecologie für die Werbung. Aber auch ein Gemeindemitglied postet eine lange Eloge auf das Collège und seine Weisheit, den Nicholas Stern berufen zu haben. (8)
Plötzlich lacht meine Herrin laut auf: 2009 sprach sich Stern öffentlichkeitswirksam für einen Fleischverzicht aus Klimaschutzgründen aus, schreibt Wiki. Davon steht nix im Artikel. Aber es paßt wunderbar, wir sollen zur Rettung unseres Planeten alle Vegetarier werden. Dieser angebliche Freund der Armen hat von der Konferenz in Kopenhagen Beschlüsse erwartet, die zu enorm ansteigenden Kosten für Fleisch und andere große Mengen Treibhausgas entwickelnde Nahrungsmittel geführt hätten. (9)
Ein verrückter Guru mit einer Gemeinde, auf einem Lehrstuhl des Collège de France, einer, der seinen Fans vermittelt, daß Klimawandel von Menschen gemacht ist und von Menschen aufgehalten werden kann, man reiche ihm nur einige Hunderte von Millionen Dollar/Euro!
Soll ich Euch, liebe Freunde, nun noch berichten vom Obama-Fan Philippe Gélie, der seine Enttäuschung über den Messias, le jeune président métis (der ist also nicht mehr schwarz), in einer Analyse genannten Trauerrede an die Leserschaft bringt? Der Figaro scheint sich des Gejammers zu schämen und stellt es nicht online. Welche Lobreden hat dieser Mitarbeiter den Menschen und Schafen im Wahlkampf 2008 zugemutet! (10)
Einige seiner Artikel sind vom Netz genommen, klickt schaf auf die Links, gerät es auf die Startseite des Figaro. Probiert´s mal, die eine oder andere völlig kritiklose Adoration ist vielleicht noch da. (11)
Was den Liebling meiner Herrin Georges Frêche angeht, so versuchen die MSM mit allen Mitteln, ihn und seine Liste im Languedoc-Roussillon und in ganz Frankreich zu diskreditieren. Zu Georges Frêche hat meine Herrin einige Artikel verfaßt, weil sie ihn aus zwei Gründen für exemplarisch hält, was die Entwicklung der europäischen Sozialdemokratie angeht.
Es geht nur noch darum, aus den dahinschwindenden Resten des sozialdemokratischen Erbes mit Hilfe der Linksradikalen für einzelne Genossen Machtpositionen zu retten, und es geht darum, Juden- und Israelfreunde kaltzustellen, weil sie die Aktivitäten zur Gewinnung muslimischer Wähler stören. Martine Aubry ist fest eingebunden in die Islamisierung Frankreichs. Ihr könnt das gern nachlesen; warum sollen meine Herrin und ich uns immer allein ärgern, blök! (12)
Zwecks Demontage des Georges Frêche beauftragt Canal+ das Institut BVA mit einer Telefonumfrage in Frankreich, am 2. und 3. Februar 2010. Das Ergebnis ist so irre und so offensichtlich getürkt, daß schaf sich kaputtlachen könnte. Nur Befragte mit den niedrigsten Ausbildungsabschlüssen (56%), und erklärte Sympathisanten des rechtsextremen Front National (72%) sind demnach der Ansicht, Martine Aubry habe unrecht, wenn sie jetzt zu den im März stattfindenden Regionalwahlen eine Gegenliste des Parti Socialiste gegen die des Georges Frêche aufstellen lasse. Am 12. Dezember 2009 ist diese von einer Convention Nationale, dem zuständigen offiziellen Gremium des PS, einer Art Zentralkomitee, bestehend aus Parteifunktionären aller Departments, in Tours abgesegnet worden. (13)
Schaf erfährt nebenbei, daß die Parteimitglieder dazu nichts zu sagen haben, so daß die Parteiabstimmungen im Languedoc-Roussillon als eine Art demokratischer Dreingabe zu betrachten sind. (14)
Die Gegenliste ist eine einsame Entscheidung des Bureau National, auf kommunistisch heißt das Politbüro, gegen die demokratische Abstimmung unter den Parteigenossen des Languedoc-Roussillon, die zweimal für die Liste des Georges Frêche gestimmt haben, im Oktober und im Dezember 2009. Die Parteivorsitzenden der fünf Departments Pyrénées-Orientales, Aude, Hérault, Gard und Lozère stehen hinter der Liste des Georges Frêche. Da im Pariser Hauptquartier des PS, der Rue Solferino, inzwischen für möglich gehalten wird, daß die Region durch die Machenschaften an die Rechte verloren geht, was im Machtpoker um die Präsidentschaftskandidatur 2012 nicht ungern gesehen würde, beugt Martine Aubry vor und stimmt die Genossen ein, daß ein solcher Verlust zugunsten der Moral (sic!) in Kauf genommen werden müsse. Ein etwaiger Ausschluß der störrischen Parteimitglieder aber werde von den Befragten nicht gern gesehen (61%), davon bei den Linken (57%). Da sieht schaf sofort die Beschwichtigung; denn Martine Aubry bedarf auf dem Weg zur Präsidentschaft 2012 dieser dank der Niederlage in den Regionalwahlen disziplinierten Kader. Die Sozialisten des Languedoc-Roussillon sind schlagkräftig, sie abzuschaffen, hieße, sich selbst keinen Gefallen zu tun. (15)
Selbstverständlich sind Fragen und Ergebnisse auf der Website von BVA nicht aufzufinden, schaf wüßte aber gern, wie die Fragen lauten, die dazu führen, daß seine Herrin unter die Deppen gezählt wird oder gar unter die Sympathisanten des Front National. Die Absicht solcher angeblichen Ergebnisse ist klar: Wollen die Wähler der Linken im Languedoc-Roussillon sich nachsagen lassen, sie seien ungebildet und/oder rechtsextrem?
Also, liebe Freunde, vielleicht findet Ihr ja die Fragen und Ergebnisse der telefonischen Umfrage, vom 2. und 3. Februar 2010, auf der Site? (16)
Die Umweltpartei Europe Écologie bleibt nicht untätig und gibt ihrerseits bei "Opinion Way ´ne Umfrage in Auftrag, die Ergebnisse sollen unter der Hand in den Stäben der Parteien zirkulieren. Ist das aufregend, schaf könnte sich das Horn von den Klauen knabbern! Allein schon die Linken, die sich spalten wie Atome! Vier linke Gruppen gibt es inzwischen, da können die Deutschen mit SPD und Linkspartei nicht mithalten. Die vier Gruppen kommen insgesamt auf 56 Prozent, aber sie scheinen nicht gewinnen zu wollen. Die Rechte kommt mit Front National und Modem - das ist eine Partei zur Seelenpflege des François Bayrou, von der linksrechten Mitte - mit Mühe auf 36 Prozent. Meine Herrin hat über François Bayrou, den José Bové für Führungskräfte, schon einiges veröffentlicht. (17)
Der Midi Libre zeigt die bunte Wirtschaft. Freunde, werft einen Blick darauf, französische Sprachkenntnisse sind nicht nötig zu begreifen, daß die Linken das Languedoc-Roussillon zum Irrenhaus umfunktioniert haben. (18)
Auch "Opinion Way teilt niemandem mit, welches die Fragen gewesen sind, die zu diesem Ergebnis führen, auf deren Website steht gar nix, aber für den Auftraggeber Europe Écologie ist das Ergebnis eine Ansage, im ersten Durchgang nicht mit der offiziellen PS-Liste zu koalieren und sich die Option zu einer Koalition mit der Liste des Georges Frêche offenzuhalten. Wenn´s so käme, hätte schaf wieder etwas zu lachen über Silvain Pastor, den Palästinenserfreund und Erzfeind des Georges Frêche. Im Zusammenhang mit der Ansiedlung der israelischen Exportfirma AGREXCO ist er zur vollen Form aufgelaufen. Bei ihm weiß man nicht, wen er mehr haßt, die Juden und Israel oder Georges Frêche. (19)
Wer nun meint, dieses Theater könnte auch nur einen Linken zur Vernunft bringen, dem kann schaf versichern, daß eher noch zwei weitere linke Listen aufgelegt werden. Was schaf beim Essen und beim Wein so schätzt, die Vielfalt des Angebots, hier wird´s zum Alptraum; denn schaf darf sich durch die Aktivitäten einer Horde Verrückter arbeiten. Derweil ist vom UMP-Kandidaten nichts zu vernehmen, das ist der in der Graphik des Midi Libre in dem hellblauen Kästchen; er heißt Raymond Couderc. (18)
Ich mache hier Schluß, verweise aber auf den letzten Blog-Eintrag von Ivan Rioufol. Das ist derjenige, der hin&wieder auf der vorletzten Seite des Figaro seine bedenkenswerten Anmerkungen macht. Man erinnert sich? Er ist im US-Wahlkampf aufgefallen mit einem der zwei Figaro-Beiträge, die sachlich über den Kandidaten urteilen. Der andere ist Hervé Mariton. (20)
Diese falschen Streitereien, die die Wirklichkeit verschleiern, titelt er und schildert, wie sich Laurent Fabius der Formulierung des Georges Frêche über seine tronche pas catholique, seine nicht vertrauenswürdige Visage, zu seinen persönlichen Zwecken bedient. Wie sich der ehemalige Premierminister jetzt aufführt, den Spruch doch als antisemitisch einschätzt, beweist, daß der Präsident des Languedoc-Roussillon mit seiner Einschätzung recht hat. Ivan Rioufol hält die Erklärungen von Laurent Fabius für eine Instrumentalisierung des Antisemitismus. Der aber findet woanders statt, und er wird diskret versteckt.
Eine winzige Meldung von 50 Worten, vom Midi Libre für nicht weiter erwähnenswert gehalten und am 5. Februar 2010 unter Télex abgehandelt, berichtet über den Antisemitismus in Frankreich. Im Jahr 2009 hat es laut dem Service de Protection de la Communauté Juive (SPCJ), dem Schutzdienst der jüdischen Gemeinde, 832 antisemitische Handlungen gegeben, davon allein 354 im Januar, während der israelischen Operation Gegossenes Blei. Im Jahr 2008 waren es 474. (21)
Der Bericht ist seit dem 27. Januar, und Auszüge aus den antisemitischen Handlungen sind seit dem 5. Februar 2010 auf der Website des SPCJ zu lesen. Nicht wichtig, sondern der Spruch des Georges Frêche macht das Rennen. (22)
Ivan Rioufol erinnert, daß der Parti Socialiste den antisemitischen Spruch zum Vorwand nimmt, mit der extremen Linken zu koalieren, eben mit denen, die im Januar 2009 in Paris unter dem Slogan des Anti-Zionismus an pro-palästinensischen Demonstrationen teilnehmen, bei denen israelische Fahnen verbrannt werden und anti-jüdische Äußerungen die Menge aufheizen. Er benennt einige Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, denen heuer stigmatisierende Reden vorgehalten werden. Viele Franzosen verstünden diese Lächerlichkeiten nicht mehr. Frêche hat leichtes Spiel, wenn er daran erinnert, daß, je mehr die Parteien ihn zum Opfer machen, er desto mehr Stimmen erhalten wird.
Und dann fragt er an, worauf die würdevollen Prediger warten, bevor sie die Schimpfworte der Immigranten für diejenigen verurteilen, die ihnen nicht ähnlich sind. Warum verschweigen sie die anti-jüdische Kultur, die dem Imam von Drancy Hassen Chalghoumi, der eine Annäherung an die jüdische Gemeinde versucht, einbringt, daß er seine Moschee am Freitag unter Polizeischutz verlassen muß? Die Verteiler der Pluspunkte sagen, daß sie ihre Seele nicht verlieren wollen. Für sie haben weder die Worte noch die Taten mehr Sinn. (23)
Tja, Ivan Rioufol, Sie wissen, daß Martine Aubry und ihre Clique gegen die muslimischen Immigranten nichts vorbringen, weil nicht nur die Linksradikalen sich als Muslimfreunde profilieren, sondern auch der Parti Socialiste sich zunehmend mit dem politischen Islam verbündet, weil die Partei aus diesen Kreisen Wählerstimmen gewinnen will. Das ist es, was am meisten an Georges Frêche stört, er durchkreuzt den pro-arabischen, pro-palästinensischen Weg des Parti Socialiste unter Martine Aubry, der Ehefrau des avocat halal, des Verteidigers der radikalen und terroristischen Muslime Jean-Louis Brochen. (24)
Blök!
Euer Schaf
Le Karcher de sa maîtresse
7. Februar 2010
Wo ich das bittre Gras ausgerupft und das faule Wasser getrunken habe:
(1) The Gaza flood losses estimated 1M$ USD. By Maysaa Jarour,
The Palestine Telegraph, January 20, 2010
http://tinyurl.com/yjw84bj
Israel blamed for flooding Gaza. Elder of Ziyon, January 19, 2010
http://tinyurl.com/yz2djmj
(2) FINUL : courage, fuyons ! (info # 010502/10) [Reportage photo].
Par Ilan Tsadik, Metula News Agency, 5 février 2010
http://www.menapress.com/article.php?sid=2576
UNIFIL: Take heart… Run for it! [Reportage photo]. By Ilan Tsadik.
Translated from the French by Llewellyn Brown, Metula News Agency,
February 7, 2010
http://www.menapress.com/article.php?sid=2577
(3) Monitoring cessation of hostilities and helping ensure humanitarian access to civilian population. UNIFIL - United Nations Interim Force in Lebanon
http://www.un.org/en/peacekeeping/missions/unifil/
UNIFIL-Truppen salutieren dem Terroristen Imad Mughniyeh. 19. Juli 2008
http://www.eussner.net/artikel_2008-07-19_00-35-00.html
UNIFIL im Archiv meiner Herrin
http://tinyurl.com/mxboj9
(4) Collège de France. 1530. français, English, español
http://www.college-de-france.fr/default/EN/all/college/index .htm
Franz I. (Frankreich). Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_I._(Frankreich)
(5) Collège de France. Pons.eu - Das Sprachenportal
http://tinyurl.com/yhcj8b5
(6) Dr Indraprasad G Patel Hon KBE: The World Economy in 2020.
The Rise of India. Full Text pdf (1308K). Business Strategy Review
http://www3.interscience.wiley.com/journal/119253418/abstrac t
Finance Minister of India. Wikipedia
http://en.wikipedia.org/wiki/Finance_Minister_of_India
(7) Stern Nicholas (1946 -). Gérer les changements climatiques, promouvoir
la croissance, le développement et l´Ã©quité (2009-2010). Chaire européenne -
Développement durable, Environnement, Énergie et Société.
Professeurs depuis 1530, p. 31
http://tinyurl.com/yjje4rl
Nicholas Stern. Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Nicholas_Stern
(8) Le Collège de France s´offre un lord. Par Caroline de Malet, Le Figaro,
6/7 février 2010, p. 2
http://tinyurl.com/yflghy2
(9) Climate chief Lord Stern: give up meat to save the planet.
By Robin Pagnamenta, The Times, October 27, 2009
http://www.timesonline.co.uk/tol/news/environment/article689 1362.ece
(10) L´Analyse. La diplomatie á l´envers de Barack Obama, Par Philippe Gélie,
Le Figaro, 6/7 février 2010, p. 19 (nur für Abonnenten)
(11) Philippe Gélie im Archiv meiner Herrin
http://tinyurl.com/yd5kx5t
(12) Georges Frêche im Archiv meiner Herrin
http://tinyurl.com/ydmbydc
Martine Aubry im Archiv meiner Herrin
http://tinyurl.com/yhtrmw8
(13) Die Machenschaften des Parti Socialiste zu den Regionalwahlen 2010.
13. Dezember 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-12-13_16-03-00.html
(14) Convention Nationale du Parti Socialiste, quelques grincements de dents parmi les militants. Parti Socialiste, 12 décembre 2009
http://tinyurl.com/ydtc8vb
(15) Stratégie. Régionales en Languedoc-Roussillon : les deux tiers des Français soutiennent la décision de Martine Aubry. Par AFP, LePoint.fr, 3 février 2010
http://tinyurl.com/ydndr3p
(16) Les Français et Georges Frêche. BVA, 4 février 2010
http://tinyurl.com/yk9445u
(17) François Bayrou im Archiv meiner Herrin
http://tinyurl.com/yhttllj
(18) Après le remu-ménage politique, les candidats naviguent à la sonde.
Par Gérard Laudinas, Midi Libre, 6 février 2010
http://tinyurl.com/yeksk6g
(19) "Opinion Way
http://www.opinion-way.com/
Silvain Pastor im Archiv meiner Herrin
http://tinyurl.com/yhccsv4
(20) Zeitung gelesen [10]: Lose Blätter, nicht von Dauer ... 24. November 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-11-24_01-36-39.html
(21) Antisémitisme. Midi Libre, 5 février 2010, p. TEO 5
http://tinyurl.com/ykjato2
(22) Extrait d´actes antisémites recensés en France en 2009.
Service de Protection de la Communauté Juive, 5 février 2010
http://www.spcj.org/index.php?action=antisemitisme
Rapport sur l´Antisémitisme en France 2009.
Service de Protection de la Communauté Juive, 27 janvier 2010
http://www.spcj.org/rapport2009.pdf
(23) Ces fausses querelles qui masquent la réalité. Par Ivan Rioufol,
Le Figaro, 5 février 2010, p. 17
http://blog.lefigaro.fr/rioufol/2010/02/bloc-notes-ces-fauss es-querell.html
(24) Jean-Louis Brochen avocat des islamistes. Google.fr 592 résultats
http://tinyurl.com/ydxdop4
Martine Aubry et Jean-Louis Brochen, l´avocat hallal.
Observatoire de l´islamisation, 3 mars 2009
http://tinyurl.com/yey52l4
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