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Was das Schaf zu blöken hat...√∂ken hat...

Hans-Gert Pöttering und Wolfgang Benz. Gleiche Narren, gleiche Kappen

Liebe Freunde!

Meine Herrin kann nicht mehr! Seit Tagen ist sie verstummt, es versagt ihr die Sprache, sie kann wirklich nicht mehr sprechen. Das geschieht in Perpignan, weil da die Klimaerw√§rmung zusammentrifft mit monatelang durchg√§ngiger K√§lte. Ich kann bl√∂ken, was ich will: Herrin, zieh dich w√§rmer an, dein Baumwollhemdchen reicht nicht aus, du verh√§lst dich so, als wenn du ein warmes Wollfell h√§ttest wie ich, hast du aber nicht, du hast nicht einmal ein dickes Fell, was schaf daran sieht, da√ü du dich immer noch aufregst eines Wolfgang Benz und seiner verfehlten Pl√§ne wegen! Der wird sein Institut f√ľr Konflikt und Vorurteile niemals bekommen, die Wiener k√∂nnen sich solches Theater erlauben, von den √Ėsterreichern erwartet Mensch und Schaf eh nur Adolf, aber in Berlin, Herrin, da geht das noch nicht.

Sie giftet mich an und kr√§chzt, ja dazu reicht es, kaum geht es ihr etwas besser: Was bl√∂kst du da? Das Zentrum f√ľr Antisemitismusforschung ist doch jetzt schon umfunktioniert. Hast du nicht das Vorlesungsverzeichnis gesehen? Da wird die Arbeit des ZfA angepriesen; sie ist interdisziplin√§r in Forschung und Lehre √ľber Vorurteile und ihre Folgen wie Antisemitismus, Antiziganismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus. Angrenzende Schwerpunkte der Arbeit sind deutsch-j√ľdische Geschichte, Holocaust und Rechtsextremismus. Du meinst also, das Entsorgen des Antisemitismus sei noch nicht optimal? Der Holocaust als angrenzender Schwerpunkt, in einem Atemzug genannt mit Rechtsextremismus, das sei noch nicht genug, meinst du?

Es ist wahr, das ZfA ist nur noch ein Museum f√ľr Konflikte des 20. Jahrhunderts und tote Juden aller Art. Ihr k√∂nnt es euch vielleicht so vorstellen, als da√ü √ľberall Stelenfelder wabern, hinter denen der Familienbetrieb mit anh√§ngendem Clan D√∂rner, Bergmann, Benz, Benz, Benz, K√∂nigseder & Erb(en) alles widerk√§uen und ausschei√üen kann, was unz√§hlige Male und Jahre vorher besser an die Studis gebracht worden ist, wenn auch nicht vom Personal des ZfA.

Gen Schlu√ü gibt´s noch ´ne Prise Islam, mit einem Vortrag von Professor Marc David Baer √ľber die D√∂nme, die zum Islam konvertierten Juden im osmanischen Reich, vor allem aus Saloniki. Am 22. Juni steht ein weiterer Vortrag bevor, √ľber √§gyptische Intellektuelle, die zwischen 1936 und 1945 mitnichten pro-faschistisch und pro-nationalsozialistisch gewesen seien. Prof. Israel Gershoni versucht, die Geschichte neu zu schreiben. The lecture will attempt to deconstruct this commonly held narrative, by underlining intellectual mainstream, which actually rejected vehemently Nazism, Fascism, Hitler and Mussolini. Die meisten Intellektuellen h√§tten vehementest Nazismus, Faschismus, Hitler und Mussolini abgelehnt. Selbstverst√§ndlich kommt der Begriff Muslimbruderschaft in der Ank√ľndigung des ZfA nicht vor, worauf Prof. Israel Gershoni hinaus will: Im √Ągypten der 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts ist Islamisierung gro√üen Stils angesagt. Den Besuchern des Vortrages t√§te es gut, sich vorab √ľber den Referenten und sein Wirken zu unterrichten. (1)

Bei Professor Israel Gershoni handelt es sich um einen Extremisten und Israelhasser ersten Ranges. Er geh√∂rt zu den israelischen Akademikern, die ihre Studenten auffordern, Recht zu brechen, sich w√§hrend ihrer Milit√§rzeit zu weigern, im Westjordanland Dienst zu tun, die f√ľr alles, was in und von den pal√§stinensischen Territorien geschieht, allein Israel verantwortlich machen.

Einige Stunden vor Beginn des Holocaust-Erinnerungstages Yom HaShoah protestiert er mit gleichgesinnten Linksradikalen gegen die Er√∂ffnung des Zentrums f√ľr Iranische Studien an der TAU, da zu bef√ľrchten sei, das neue Zentrum werde "mi√übraucht", den Iran als einen radikalen, anti-semitischen pro-Terrorismus-Staat zu zeichen und der Demonisierung Irans durch den Westen Vorschub zu leisten. Die Arbeit des Zentrums k√∂nne ausgenutzt werden vom amerikanischen Imperialismus, eine Aggression gegen den Iran zu rechtfertigen. Diese und weitere Informationen √ľber Israel Gershoni gibt´s auf Israel Academia Monitor. (2)

Familienmitglied Dr. Ute Benz mit ihrem Clan f√ľhren dann wieder zur√ľck in die Vergangenheit: "Mutter erz√§hl von Adolf Hitler!", und Prof. Dr. Wolfgang Benz entf√ľhrt mit seinem Anhang die Studenten in das Vorurteil des Antiziganismus. Die √ľbliche 08/15 Sommeruniversit√§t kommt zum f√ľnften Mal, da werden religi√∂se Vorurteile behandelt, christliche, wohlgemerkt, und man kann alle Jahre wieder Bildungsurlaub beantragen. Von Antisemitismusforschung unter Muslimen, gar im Edlen Qur´an, ist nichts zu sehen. (3)

Meine Herrin weigert sich, diesen Saftladen noch eines ernsthaften Blickes zu w√ľrdigen; ich will sehen, wie lange sie das durchh√§lt, bl√∂k! Sie fragt aber die Verantwortlichen der Technischen Universit√§t, wie sie das Verbrennen von Steuergeldern f√ľr anti-israelische Propaganda rechtfertigen. Der Bezeichnung w√ľrdige Antisemitismusforschung = Null, Propaganda gegen Israel = 100%. Der Benzsche Familienbetrieb l√§uft prima, um das Programm des ZfA scheint sich kein Aufsichtsgremium zu scheren.

Hans-Gert Pöttering tritt Israel in die Seite

Auf der offiziellen Site der Ben Gurion University liest schaf nichts dar√ľber. Versucht´s mal, liebe Freunde! Weder der Name des geehrten Mannes, noch der Titel der Konferenz sind zu finden. Bei Google.de gibt´s zwei Ergebnisse f√ľr die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und eins f√ľr die Jerusalem Post. Da wird unter "ferner liefen" berichtet √ľber eine Konferenz, vom 23. bis 25. Mai 2010, The External Relations of the European Union: Challenges and Expectations after the Lisbon Treaty, und schaf glaubt´s kaum, der Hauptredner Hans-Gert P√∂ttering wird nicht einmal namentlich genannt. Greer Fay Cashman hat aber allerlei Bissiges zu sagen √ľber die Ansammlung von Wichtigtuern.

Es fängt damit an, daß die Diplomaten, die ihre Botschaften in Tel Aviv, Ramat Gan oder Herzliya Pituah unterhalten, weil sie Jerusalem nicht als Hauptstadt Israels anerkennen, immer sehr gern nach Jerusalem kämen, Botschafter und Diplomaten geringeren Ranges. Es sei nicht vorgesehen, daß die Botschafter der 27 EU-Staaten reden, einige nähmen an Podiumsdiskussionen teil oder gäben Papiere ab, darunter Botschafter Andrew Standley, Leiter der EU-Delegation. Die meisten Konferenzredner stammten aus Think Tanks und akademischen Institutionen, zu deutsch, sie sind weniger wichtig. (4)

Das liest sich im Konferenzbericht der KAS anders, dort n√§mlich steht geschrieben, da√ü Botschafter Andrew Standley dem Prof. Hans-Gert P√∂ttering gelobhudelt habe, er sei der "Champion of European Integration". Wer von offizieller israelischer Seite meint, sich an die EU-Vertreter anbiedern zu m√ľssen, steht auf der Site der KAS: Europa steht an der Seite Israels. Dort wird auf Teufel komm´ raus geheuchelt, und Professor Hans-Gert P√∂ttering h√§lt eine sehr pers√∂nliche und bewegenden Rede. Wie die einzusch√§tzen ist, kann man fast gleichzeitig bei Politically Incorrect finden, dort wird von einem syrischen Mufti berichtet, Professor Hans-Gert P√∂ttering empf√§ngt ihn am 19. Mai 2010 in der Akademie der KAS, vier Tage vor seinem Auftritt in der Ben Gurion University. (5)

Am 20. Mai feiert er in Berlin das 30-j√§hrige Bestehen des deutsch-j√ľdisch-amerikanischen Dialogs mit dem American Jewish Committee. Niemand sage, der Mann sei nicht vielseitig verwendbar! Das Vertrauen der amerikanischen Juden will er gewinnen. Wie ich die einsch√§tze, schlie√ülich haben 75% von ihnen am 4. November 2008 den Messias gew√§hlt, gewinnt er ihre Herzen und, schlimmer, Hirne im Fluge.

Die KAS k√ľndigt f√ľr den 23. Mai 2010 ein eint√§giges Symposium an, mit dem Keynote Speaker Professor Hans-Gert P√∂ttering, und die Reihen sind brav gef√ľllt, sogar ´n Kippa-Tr√§ger ist zu vermelden. (6)

Was schaf bei Greer Fay Cashman lernt, das ist die Beliebigkeit, mit der die Ben Gurion University Medaillen, Auszeichnungen und Preise verleiht. Welche Beziehungen die ausgezeichneten zu Israel haben, spielt anscheinend keine oder die allerletzte Rolle. Universit√§tspr√§sident i.R. und jetziger Minister f√ľr Angelegenheiten der Minderheiten Avishay Braverman erh√§lt den Life Achievement Award, Gesch√§ftsmann und Menschenfreund Abraham Ben David Ohayon, Pr√§sidentin a.D. des Europaparlaments Simone Veil, Unternehmerin Martine Rothblatt, spanischer Au√üen- und Entwicklungsminister Miguel Angel Moratinos, Wissenschaftler Peter Fritz und Menschenfreund Toby Mower, wird die Ehrendoktorw√ľrde der Universit√§t verliehen.

Die meisten kennt schaf nicht, Simone Veil ist in Ordnung, sie setzt sich immer und konsequent f√ľr Israel ein, was man vom spanischen Au√üenminister nicht behaupten kann. Im Gegenteil, er ist ein ausgewiesener Feind Israels, Stichwort: Alianza de Civilizaciones, Stichwort: UNIFIL. (7)

Eine Medaille wie Professor Hans-Gert P√∂ttering erhalten beispielsweise im Jahr 2008 der Mediziner Dr. Alexis Sidoroff und am 7. M√§rz 2010 Professor Hans Otto Horch, f√ľr sein Lebenswerk auf dem Lehr- und Forschungsgebiet der Deutsch-j√ľdischen Literaturgeschichte. (8)

Professor Hans-Gert P√∂ttering und seine Medaille findet schaf weder durch die BGU- noch durch die Google.de Suchfunktion, schaf kann aber feststellen, da√ü es sich bei den W√ľrdentr√§gern der Ben Gurion Medal tats√§chlich um einen w√ľrdigen Personenkreis handelt. Man kann eine David Ben Gurion Medal auch auf Auktionen und bei eBay erwerben, sie kostet dort $29,90. (9)

Nun zur sehr pers√∂nlichen und bewegenden Rede. Solche Reden kennt schaf bereits von ihm. Zur Erinnerung: es gibt eine Rede des standhaften Professors in der Knesset, am 30. Mai 2007, an die er ankn√ľpft; denn es vergeht keine Rede, in der er sich nicht aufspielt als Lehrmeister Israels, als Lehrer L√§mpel. Die Knesset-Abgeordnete Dalia Itzik anwortet seinerzeit: (10)

"Sie sollten sich mal etwas besser informieren ... Dieser pal√§stinensische Erziehungsminister, dessen Freilassung Sie fordern, schickt Kinder in den Tod, um sich zu sprengen. Der von Ihnen erw√§hnte gro√üartige Erzieher l√§sst in den Schulb√ľchern hetzen und ruft zum Beschuss Israels mit Kassam-Raketen auf."

√Ąrger nach P√∂ttering-Rede, nennt n-tv einen Bericht von Ulrich W. Sahm. (11)

Lizas Welt macht kurzen Prozeß mit dem Redner, ein treffendes Foto, mit erhobenem Zeigefinger, dokumentiert, was schaf von einem solchen zu erwarten hat: Peinlichkeiten, Unverschämtheiten, Heuchelei. (12)

Nur ein Vierteljahr sp√§ter l√§dt der Pr√§sident des Europaparlamentes Hans-Gert P√∂ttering f√ľr den 30. und 31. August 2007 nach Br√ľssel ein zu einer Internationalen Konferenz der Zivilgesellschaft zur Unterst√ľtzung eines israelisch-pal√§stinensischen Friedens. Den Bericht dar√ľber hat Euch meine Herrin neu aufgelegt, weil sie nicht hat warten wollen, bis ich mein Gebl√∂ke fertig habe. (13)

Jetzt sagt er, die EU verteidige stets das Existenzrecht Israels und stehe an der Seite Israels. "Dabei kann Israel umso mehr sicher sein, Freunde an seiner Seite zu haben, wenn es selbst Zeichen des Friedens setzt", und wieder fragt niemand au√üer einem Schaf, was diesem Manne einf√§llt, von der Verteidigung des Existenzrechts Israels zu reden. Diese Formulierung gebrauchen ausschlie√ülich solche Politiker, Medienschaffenden und Kirchenf√ľrsten, die das Recht des Staates Israel auf Existenz als Variable sehen, die nicht bereit sind, Israel als j√ľdischen Staat bedingungslos zu unterst√ľtzen, sondern die an ihre Gro√üz√ľgigkeit Bedingungen kn√ľpfen. Die folgen bei Professor Hans-Gert P√∂ttering umgehend, Verteidigung des Rechts auf Existenz, Freunde, "wenn es selbst Zeichen des Friedens setzt." Der Mann kann nicht anders, als unversch√§mte Reden zu schwingen, und daf√ľr verpa√üt ihm die Ben Gurion University ´ne Medaille. Ja, geht´s noch? (14)

Wer sich wundert, der werfe einen Blick auf diese merkw√ľrdig w√ľste Universit√§t, die ein Hit bei Israel Academia Monitor ist, einer Watch Group, die sich des israelfeindlichen Personals in den Universit√§ten Israels annimmt. Die Leser meiner Herrin kennen auch schon jemanden vom Wegsehen, den Dror Mishani, der nichts unversucht l√§√üt, den franz√∂sischen Philosophen Alain Finkielkraut reinzulegen. Wo findet man ihn heute? Auf einer Pal√§stina-Sympathisantenseite des irischen University College Cork. (15)

Ich habe keine Lust mehr, mir die Rede des Professors Hans-Gert Pöttering anzutun, aber meine Herrin ist unerbittlich: Lies! Kein Bitte und kein gar nichts, einfach: Lies!

Immer wieder gerne komme ich nach Israel und Jerusalem. Wie bitte? Liegt Jerusalem nicht in Israel, ist es schon den Muslimen abgetreten, wie von ihnen gefordert? (16)

Ich will nicht mehr weiterlesen, Herrin, bl√∂ke ich sch√ľchtern, ich ertrag´ das nicht. Da werden ihre Augen zu b√∂sen Schlitzen: Was? Aber deinen sch√∂nen sauberen Pferch mit den versilberten Drahtknotengittern, die M√∂hren, das duftende Heu und das frische Wasser, die vertr√§gst du, ja? Sich selbst beweihr√§uchernd erw√§hnt er, da√ü der KAS vom American Jewish Committee der Ernst Cramer Preis verliehen worden ist. Macht nix, es rotieren immer und zu allen Zeiten irgendwo welche in den Gr√§bern, viele auch in den L√ľften.

Die Werte, denen sich die Konrad-Adenauer-Stiftung bei ihrer Arbeit verpflichtet f√ľhlt, sind Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarit√§t. Wer h√§tte es gedacht? Die beste Friedrich-Ebert-Stiftung ever! Und da die Projekte gemeinsam mit Pal√§stinensern veranstaltet werden, lernen die nicht freies Unternehmertum und Leistungsstreben, sondern das, was ihre sp√§tere Orientierung als Migranten bekr√§ftigt: Der Staat ist verpflichtet, mich und meine Familie zu ern√§hren, der deutsche Staat. Konrad Adenauer rotiert sowieso im Grabe, dazu reicht bereits die Politik der CDU in Deutschland.

Das Existenzrecht Israels beschw√∂rt er erneut, vielleicht, um es sich vorzusagen und fest daran zu glauben? Dann berichtet er ausf√ľhrlich √ľber die Geschichte der EU, es gibt keine neue Information, er tr√§gt es auf Wikipedia-Niveau vor. Gut vorbereitete Oberprimaner h√§tten das alles schon gewu√üt. Das meiste ist EU-Innenpolitik. Wendet er sich schlie√ülich doch der Au√üenpolitik zu, setzt es nichts als Phrasen und Allgemeinpl√§tze:

Die Weltwirtschafts- und Finanzkrise z√§hlt zu den gr√∂√üten Herausforderungen, vor denen die Welt steht. F√ľr die Europ√§ische Union ist sie eine der gr√∂√üten Herausforderungen ihrer Geschichte. Vor allem seit uns die Krise um Griechenland und den Euro in Atem h√§lt. Hier haben wir nicht genug aufgepasst und hingeschaut.

Liebe Freunde! H√§ttet Ihr´s gewu√üt? Und so stellt sich H√§nschenklein die Macht der Politik √ľber Wirtschafts- und Finanzwesen vor, Standard & Poor´s lachen sich ´n Bruch: (17)

Auch m√ľssen wir in Zukunft verhindern, dass internationale Rating-Agenturen L√§nder in einer Weise negativ beurteilen, wie es der Sachlage nicht entspricht. Rating-Agenturen d√ľrfen nicht √ľber die Zukunft unserer europ√§ischen W√§hrung entscheiden.

Kleinlaut: Herrin, ich kann nicht mehr weiterlesen! - !!! - Ist ja gut, ich mach schon ...

Die versammelte Inkompetenz in Fragen der Finanzm√§rkte wird den G√§sten geliefert, r√ľcksichtslosen Spekulationen der Kampf angesagt, mit Regeln und fester Ordnung gedroht. Die israelischen Computerentwickler, Banker und H√§ndler lachen sich ´n Bruch. Wer gemeint hat, Professor Hans-Gert P√∂ttering h√§tte nun aber den Mund schon reichlich vollgenommen, dem beweist er, da√ü er noch viel mehr draufhat, den Klimawandel n√§mlich: Dabei ist die Bew√§ltigung der Weltwirtschafts- und Finanzkrise selbstverst√§ndlich nicht die einzige Herausforderung, die wir, die Europ√§ische Union, mit ihren Partnern in der Welt gemeinsam zu bestehen hat. Nicht weniger gro√ü ist die Herausforderung des Klimawandels. ... Aber das Scheitern des Gipfels von Kopenhagen im Dezember 2009 zeigt auch, dass wir den Kampf gegen den Klimawandel weltweit nur gemeinsam gewinnen k√∂nnen.

Er erz√§hlt Geschichten auf dem Niveau der politischen Diskussion vor dem IPCC-Skandal und der Kopenhagener Konferenz. H√§nschenklein, klick doch einmal auf EIKE, verlinkt bei meiner Herrin, da lernst du etwas f√ľrs Leben: Warmzeiten sind gute Zeiten: Das r√∂mische Klimaoptimum, Klimawandel ist immerw√§hrend und nat√ľrlich, Die 10 Billionen Dollar Gelddruckmaschine im Handel mit Emissionsrechten ... usw. (18)

Dann kommt der Dialog mit den Kulturen. Herrin, das lese ich nicht! Sie scheint m√ľde geworden; denn sie winkt nur mit der Hand. Was soll das hei√üen? Bist du einverstanden? Endlich darf ich frei, gerecht und solidarisch selbst entscheiden. Ich lese das nicht! Und noch einmal erkl√§rt er, die EU werde das Existenzrecht Israels innerhalb sicherer Grenzen verteidigen. (19)

Ach, wirft meine Herrin schnippisch ein, du liest ja doch weiter? - Ja, Herrin, ich bin gespannt, was er zu einem eventuellen Beitritt Israels zur EU zu sagen hat. Sie lacht. Na, was wohl? Nichts! Aber es war gewi√ü ´ne sch√∂ne Feier mit Musike. (20)

Blök!
Euer Schaf

27. Mai 2010

Quellen

(1) Mehr als nur Totschweigen. Von Rifat N. Bali, HaGalil, 10. März 2004
http://www.nahost-politik.de/tuerkei/bali.htm

Israel Gershoni: Reconstructing Tradition. In: Moshe Zuckermann (Hrsg.):
Ethnizität, Moderne und Enttraditionalisierung. Wallstein Verlag 2002
http://tinyurl.com/35et68n

Green Shirts in Egypt 1933- ca. 1945. OnWar.com
http://www.onwar.com/aced/nation/eat/egypt/fyoungegypt1933.h tm

(2) Israel Gershoni bei Israel Academia Monitor
http://tinyurl.com/34m2mel

(3) Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Sommersemester 2010.
Zentrum f√ľr Antisemitismusforschung
http://zfa.kgw.tu-berlin.de/kvv/sose10.pdf

Das Zentrum f√ľr Antisemitismusforschung harrt eines neuen Leiters.
26. März 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-03-26_01-17-57.html

(4) Grapevine: President to president. By Greer Fay Cashman, Jerusalem Post,
May 20, 2010
http://www.jpost.com/Opinion/Columnists/Article.aspx?id=1759 55

(5) Der bestellte Mufti. Politically Incorrect, 26. Mai 2010
http://www.pi-news.net/2010/05/der-bestellte-mufti/

(6) Symposium. The External Relations of the European Union: Challenges and Expectations after the Lisbon Treaty. May 23, 2010. KAS Israel Office
http://www.kas.de/proj/home/events/24/2/-/-/veranstaltung_id -41681/index.html

(7) Miguel Angel Moratinos in meinem Archiv
http://tinyurl.com/34p3jld

(8) Auszeichnung f√ľr Innsbrucker Spezialisten. Medizinische Universit√§t Innsbruck,
8. April 2008
http://www.i-med.ac.at/mypoint/news/2008040801.xml

Prof. Hans Otto Horch erhält Ben-Gurion Medaille. Dekanat der
Philosophischen Fakultät der RWTH Aachen, 13. April 2010
http://tinyurl.com/2ucfnoe

Ben-Gurion Medal Awarded to Prof. Dr. Hans Otto Horch.
Ben Gurion University of the Negev, March 14, 2010
http://web.bgu.ac.il/Eng/home/News/Hans+Otto+Horch.htm

(9) Ben Gurion Medal. BGU Search 3 Results
http://tinyurl.com/2vvjkwh

Ben Gurion Medal. Google.de 2550 Ergebnisse
http://tinyurl.com/3yrxzx7

(10) Rede des Präsidenten des Europäischen Parlaments Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering vor der Knesset. Der Präsident des Europäischen Parlaments,
30. Mai 2007
http://tinyurl.com/39vgpf5

Der Heuchler Hans-Gert Pöttering, von der CDU. 30. Mai 2007
http://www.eussner.net/artikel_2007-05-30_21-27-45.html

(11) √Ąrger nach P√∂ttering-Rede. Von Ulrich W. Sahm, n-tv, 30. Mai 2007
http://www.n-tv.de/politik/Aerger-nach-Poettering-Rede-artic le342746.html

(12) Paradigmatischer Pöttering. Lizas Welt, 1. Juni 2007
http://www.lizaswelt.net/2007/06/paradigmatischer-pttering.h tml

(13) Hans-Gert Pöttering. Die Internationale zur Endlösung der Israelfrage.
28. August 2007 / 26. Mai 2010
http://www.eussner.net/artikel_2010-05-26_18-26-09.html

Die Internationale zur Endlösung der Israelfrage. 28. August 2007
http://www.eussner.net/artikel_2007-08-28_23-53-44.html

(14) Europa steht an der Seite Israels. Von Lars Hänsel, Konrad-Adenauer-Stiftung.
Auslandsb√ľro Israel, 25. Mai 2010
http://www.kas.de/proj/home/pub/24/1/-/dokument_id-19684/ind ex.html

(15) Alain Finkielkraut, das Interviewerpärchen und die Geier (Teil 2).
6. Dezember 2005
http://www.eussner.net/artikel_2005-12-06_21-37-34.html

Dror Mishani. Palestine: Information with Provenance (PIWP database)
http://cosmos.ucc.ie/cs1064/jabowen/IPSC/php/authors.php?aui d=2355

UCC Palestine Solidarity Campaign
http://www.corkpsc.org/ucc.php

Ben Gurion University. Israel Academia Monitor
http://tinyurl.com/394m7ed

(16) Fatah Precondition for Peace Talks: Israel must Cede West Jerusalem.
By Ami Isseroff, Israel News, August 8, 2009
http://tinyurl.com/mlb5ld

Al Fatah. Desolate Berichterstattung √ľber einen desolaten Kongre√ü.
10. August 2009
http://www.eussner.net/artikel_2009-08-10_21-36-20.html

(17) Standard & Poor´s. Benchmarks, Research, Data Sets and Analytics
http://www.standardandpoors.com/home/en/us

(18) EIKE. Europ√§isches Institut f√ľr Klima und Energie
http://www.eike-klima-energie.eu/

(19) Die Außenbeziehungen der Europäischen Union. Herausforderungen und Perspektiven nach Lissabon. Dr. Hans-Gert Pöttering, www.kas.de, 23. Mai 2010
http://tinyurl.com/3yo95b3

(20) J√ľrgen von der Lippe - [39] N√§√§ war dat ne sch√∂ne Feier. Video. YouTube
http://www.youtube.com/watch?v=x8aUDq8_dmI

Hans-Gert Pöttering in meinem Archiv
http://tinyurl.com/33bhvep


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